Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Medaiva führt End-of-Lease-Wartungen an Ex-Air-Baltic-Dash-Flotte durch

Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die lettische Fluggesellschaft Air Baltic dazu entschlossen, dass die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 vorzeitig ausgeflottet werden. Dieser Maschinentyp war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Regio-Flotte. Die Flugzeuge mit den Registrierungen YL-BAE, YL-BBT und YL-BBW wurden bereits an den Leasinggeber zurückgegeben. Die vertraglich vereinbarten Wartungen werden von Medavia auf dem Flughafen Luqa (Malta) vorgenommen. Die beiden zuerst genannten Maschinen sind bereits auf dem genannten Airport eingetroffen. Derzeit führt Medavia Wartungsarbeiten an der im Foto ersichtlichen YL-BBW durch. Diese de Havilland Dash 8-400 wurde am 16. August 2022 von Riga nach Luqa überstellt. Die geleaste Maschine wurde im August 2013 an Air Baltic übergeben und war damals fabrikneu.

weiterlesen »

Ian Malin wird neuer Wizz-Air-Finanzchef

Die Wizz Air Group bekommt mit Ian Malin einen neuen Finanzchef. Der Manager wird sein Amt am 1. Oktober 2022 antreten und folgt auf Jourik Hooghe, der den Konzern auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der amtierende Finanzchef soll noch bis zum 31. Dezember 2022 zur Verfügung stehen, um eine geordnete Übergabe an seinen Nachfolger zu vereinfachen. Malin wird vom Standort Budapest aus für den Lowcoster arbeiten. In das Finanzressort fallen unter anderem die Agenden Finanzplanung, Controlling, Buchhaltung, Treasury, Investor Relations und digitale Entwicklung. Als Vorstandsmitglied wird Ian Malin direkt an Konzernchef Jozsef Varadi berichten.

weiterlesen »

München: Terminal 1 wegen Sprengstoffverdacht zeitweise gesperrt

Am Flughafen München musste am Samstagvormittag ein Teilbereich des Terminals 1 geräumt und temporär gesperrt werden. Ursache hierfür war laut Bundespolizei, dass bei der Sicherheitskontrolle im Bereich A der Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Aus Sicherheitsgründen verfügte die Bundespolizei die temporäre Sperrung des Terminalbereichs. Die Reisenden hatten das Abfertigungsgebäude zu verlassen. Der Alarm wurde laut Exekutive gegen 9 Uhr 50 ausgelöst. Das Handgepäckstück, das einem Passagier zugeordnet werden konnte, wurde anschließend von Experten der Bundespolizei untersucht. Auch wurde ein speziell ausgebildeter Spürhund eingesetzt. Während der behördlichen Maßnahme wurde der Besitzer des Koffers unter Beobachtung der Exekutive gestellt. Nach umfangreicher Untersuchung unter schweren Sicherheitsvorkehrungen konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Es wurden weder Sprengstoff noch sonstige explosive Materialien im Gepäckstück des Reisenden gefunden. Was dazu geführt hat, dass die Scanner positiv angeschlagen haben, ist unklar.

weiterlesen »

Air Baltic verlängert Wetlease-Verträge mit Carpatair

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat die seit einiger Zeit bestehenden Wetlease-Verträge mit Air Balitc bis vorerst 29. Oktober 2022 verlängert. Das rumänische Luftfahrtunternehmen fliegt mit einer Fokker 100 und einem Airbus A319 ab Riga auf zahlreichen Strecken für Air Baltic. Der lettische Carrier selbst ist derzeit mit mehreren A220-300 im Auftrag von Eurowings Discover, Eurowings und SAS im Wetlease-Einsatz. Im Winterflugplan 2022/23 wird man mit sechs Maschinen dieses Typs für Swiss fliegen. Bedingt dadurch, dass ein nicht unerheblicher Teil der Air-Baltic-Flotte für andere Airlines unterwegs ist, hat man im eigenen Streckennetz einen Engpass. Diesen kompensiert man mit eigemietetem Fluggerät. Weiters muss Air Baltic mit Wirksamkeit September 2022 das Angebot reduzieren, da Airbus Canada derzeit Lieferprobleme im Bereich benötigter Ersatzteile hat. Aus einer Kombination aller Gründe hat man die Wetlease-Verträge mit Carpatair bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 verlängert. Neu unter Vertrag genommen hat Air Baltic die Fluggesellschaft Cyprus Airways. Seit Juli 2022 fliegt das zypriotische Luftfahrtunternehmen mit einem Airbus A320 für die Letten. Die Maschine kommt überwiegend ab der Homebase Riga zum Einsatz. Vorerst ist der Wetlease-Auftrag bis Ende August 2022 befristet, jedoch besteht die Option auf Verlängerung.

weiterlesen »

München: Blue Air zieht Iasi-Start vor

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air plant die Nonstopverbindung zwischen Iasi und München früher als ursprünglich angekündigt aufzunehmen. Der Carrier will bereits ab 30. Oktober 2022 zwischen den beiden Städten fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden sollen, angeboten werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-500 und -800 geplant. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 bis 22. Dezember 2022 sowie von 8. Jänner 2023 bis 29. Jänner 2023 will man dreimal wöchentlich fliegen. Der dritte Umlauf soll jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden. Außerhalb der zuvor genannten Zeiträume sind zwei Rotationen pro Woche geplant, die für die Verkehrstage Donnerstag und Sonntag geplant sind. Der rumänische Flughafen Iasi befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Grenze zur Republik Moldau. Dieser Airport wird zunehmend als Alternative für Chisinau genutzt. Die Fahrzeit zwischen dem Flughafen Iasi und der Hauptstadt der Republik Moldau beträgt etwa 2,5 Stunden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es erheblich länger.

weiterlesen »

Spanien: Zehntägiger Streik bei Iberia Express steht bevor

Bei der Fluggesellschaft Iberia Express steht ein zehntägiger Streik des Kabinenpersonals bevor. Sofern zuvor keine Einigung erzielt wird soll dieser im Zeitraum von 28. August bis 6. September 2022 über die Bühne gehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich rund 517 in Madrid beschäftigte Mitarbeiter der Iberia-Tochter beteiligen könnten. Hintergrund der Unstimmigkeit zwischen Arbeitnehmervertretern und Arbeitgeber ist, dass die Gewerkschaften der Ansicht sind, dass sich im neuen Tarifvertrag die Arbeitsbedingungen bessern müssen. Die Gewerkschaft USO kritisiert die Geschäftsführung von Iberia Express heftig und wirft dieser vor, dass geforderte Verhandlungen nicht ernst genommen werden. Aus Sicht der Arbeitnehmervertreter bestehe die einzige Möglichkeit den Druck zu erhöhen in einem Streikaufruf. Sollte der Streik tatsächlich stattfinden, würde er den Betrieb am 28., 29., 30. und 31. August sowie am 1., 2., 3., 4., 5. und 6. September 2022 beeinträchtigen. Die tatsächliche Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen bleibt es abzuwarten, denn beim Konkurrenten Ryanair rief USO wiederholt zum Streik auf, jedoch nahmen daran nur wenige Mitarbeiter teil. In Spanien konkurrieren mehrere Gewerkschaften um die Gunst des Kabinenpersonals.

weiterlesen »

Flusskreuzfahrten: Niedrige Pegelstände besorgen Reedereien

Anbietern von Flusskreuzfahrten bereiten die aufgrund der starken Hitze stark gesunkenen Pegelstände vieler europäischer Gewässer zunehmend Kopfzerbrechen. Frachtschiffe, die häufig wesentlich mehr Tiefgang haben, sind bereits jetzt punktuell betroffen und können beispielsweise einige Bereiche des Rheins nicht mehr passieren. Noch gibt man sich seitens der größten Anbieter von Flusskreuzfahrten zuversichtlich, dass die für die nächsten Wochen angekündigten Regenfälle das Problem von selbst aus der Welt schaffen werden. Allerdings räumt Phoenix-Reisen-Chef Benjamin Krumpen gegenüber Reise-vor-9 ein, dass die aus acht Schiffen bestehende Flotte bereits einige Routenänderungen vornehmen musste. Nicko Curises habe bislang die Fahrten, die auf dem Rhein und auf der Donau angeboten werden, weitgehend planmäßig durchführen können. Man musste zunächst nur kleinere Änderungen durchführen, jedoch in den letzten Wochen insgesamt sechs Ausfahrten komplett absagen. Hintergrund war laut dem Unternehmen jeweils, dass die Pegelstände zu niedrig waren. A-Rosa verweist unter anderem darauf, dass man in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden stehen würde. Man geht davon aus, dass auch bei niedrigem Pegelstand die Kreuzfahrten durchgeführt werden können, jedoch kann man kurzfristige Änderungen der Routenführungen nicht explizit ausschließen. Bis dato habe man aber noch keine Reise absagen müssen.

weiterlesen »

American Airlines will 20 Überschallflugzeuge kaufen

Das Oneworld-Mitglied American Airlines und Boom Supersonic haben sich grundsätzlich über den Kauf von 20 Überschallflugzeugen geeinigt. Auch eine Anzahlung in nicht genannter Höhe wurde bereits überwiesen. Diese ist nicht rückerstattbar, so dass der Entwickler frei darüber verfügen kann. Allerdings stellt American Airlines zahlreiche Bedingungen für die tatsächliche Abnahme der Überschallflugzeuge. Diese müssten gewisse Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Leistung und Betrieb erfüllen. Weiters bringt die Fluggesellschaft zahlreiche Sonderwünsche ein, die Boom Supersonic umsetzen muss. Vor einiger Zeit hat sich der Mitbewerber United Airlines 15 Exemplare der Neuentwicklung gesichert. Weiters hält man Optionen für 35 weitere Maschinen. American Airlines hat zusätzlich zur Bestellung 20 Kaufrechte. Wann die Overture in den aktiven Liniendienst gestellt wird ist noch offen. Der aktuelle Zeitplan des Herstellers sieht vor, dass das Roll-Out im Jahr 2025 erfolgen soll. Derzeit geht man davon aus, dass der kommerzielle Erstflug im Laufe des Jahres 2019 durchgeführt werden kann. Es ist aber noch offen, ob die Planungen eingehalten werden können. American Airlines stellt in Aussicht, dass die Überschallflugzeuge unter anderem ab Los Angeles und Miami in Richtung Hawaii und London eingesetzt werden könnten. Die Reisezeit würde sich dann auf rund drei bzw. fünf Stunden verkürzen.

weiterlesen »

Juli 2022: Wien mit rund 1,4 Millionen Übernachtungen

Die Stadt Wien registrierte im Juli 2022 rund 1,4 Millionen Übernachtungen. Damit erreichte man rund 83 Prozent des Aufkommens, das man im Juli 2019 hatte. Erstmals überschritt man bei Nächtigungen von Touristen wieder die Millionengrenze. Von Jänner bis Juli 2022 wurden rund 6,4 Millionen Übernachtungen (+349% zu 2021) gezählt. Etwa 301,3 Millionen Euro an Netto-Nächtigungsumsatz (+440% zu 2021) erzielten Wiens Beherbergungsbetriebe im Zeitraum Jänner bis Juni 2022. Rund 1,4 Millionen Nächtigungen brachte der heurige Juli und damit ein rechnerisches Plus von 128% zum Vergleichsmonat des Vorjahres – das entspricht etwa 83% der Gästenächtigungen aus dem Juli 2019. 1,1 Millionen dieser Übernachtungen waren auf internationale Gäste zurückzuführen. Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78% zu 2021) an. Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56% zu 2021) wieder mehr Gästenächtigungen (+6,4%) als im Juli 2019 und übertraf damit seinen bisherigen Bestwert. Zu den weiteren Top-10-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000, +485%), Großbritannien (50.000, +974%), Italien (48.000, +205%), Spanien (41.000, +220%), Frankreich (35.000, +119%), Israel (33.000, +95%), die Schweiz (30.000, +59%) und die Ukraine (23.000, +562%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Juli) verzeichnet Wien 6,4 Millionen Übernachtungen – das bedeutet im Vergleich zum selben Zeitraum 2021 einen statistischen Zuwachs von 349%. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im Juni (Daten für Juli liegen noch nicht vor) 88,4 Mio. Euro – das ist ein rechnerisches Plus von 318% im Vergleich zum Vorjahresjuni. Im Zeitraum Jänner bis Juni konnten die Betriebe 301,3 Mio. Euro erwirtschaften – um

weiterlesen »

Belgrad: Air Serbia fliegt häufiger nach New York

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird im Winterflugplan 2022/23 die Nonstopverbindung zwischen Belgrad und New York häufiger bedienen. In zwei Schritten wird man die Frequenzen anheben. Zunächst wird der Carrier zum 30. Oktober 2022 drei Verbindungen pro Woche anbieten. Per 15. Dezember 2022 stockt man auf fünf wöchentliche Umläufe auf. Dies ist allerdings nur übergangsweise, denn zwischen Januar und Mitte März 2022 fährt Air Serbia wieder auf drei Rotationen pro Woche zurück. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 stockt Air Serbia die Frequenzen zwischen Belgrad und New York dann wieder auf. Ab 26. März 2023 will man diese Route viermal wöchentlich bedienen. Hintergrund der temporären Reduktion, die im ersten Quartal 2023 durchgeführt wird, ist, dass man in dieser Zeit mit einer reduzierten Nachfrage rechnet.

weiterlesen »