Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Frankfurt: Asiana Airlines fliegt ab 2. August 2022 wieder täglich nach Seoul

Die Fluggesellschaft Asiana Airlines erhöht mit Wirksamkeit zum 2. August 2022 die Flugfrequenzen zwischen Frankfurt am Main und Seoul. Erstmals seit April 2020 wird man wieder siebenmal wöchentlich fliegen. Im Regelfall wird diese Route mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A350 bedient. Diese verfügen über drei Beförderungsklassen: Economy, Economy Smartium und Business Smartium. Ab der Hauptstadt Südkoreas werden unter anderem nach Tokio/Narita, Osaka/Kansai, Manila, Bangkok, Phnom Penh, Hanoi und Ho Chi Minh Anschlussflüge angeboten. Der Flugplan am 2. August 2022: OZ 542 Frankfurt (FRA) Seoul (ICN): 19:00 – 13:30(+1) Uhr (täglich) OZ 541 Seoul (ICN) Frankfurt (FRA): 10:10 – 17:00 Uhr (täglich)

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Triebwerksproblem: Boeing 757-300 von Condor absolviert Rücklandung auf Lanzarote

Am Dienstagabend erlitt die von Condor betriebene Boeing 757-300 mit der Registrierung D-ABOA kurz nach dem Start in Lanzarote ein Triebwerksproblem. Die Maschine hätte eigentlich als DE1439 nach Hamburg fliegen sollen, jedoch nahmen die Piloten eine sichere Rücklandung vor. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass unmittelbar nach dem Abheben „ein Problem mit einem der beiden Triebwerke festgestellt“ wurde. Der Kapitän habe daher entschieden wieder zum Flughafen Lanzarote zurückzukehren. Techniker nehmen die betroffene Boeing 757-300 genau unter die Lupe und werden Reparaturarbeiten durchführen. Bislang befindet sich die D-ABOA weiterhin auf dem spanischen Airport. Condor erklärte zur Rücklandung auf Lanzarote: „Dabei handelt es sich um ein gängiges Manöver, bei dem auch in diesem Fall zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die 266 Gäste und die acht Crewmitglieder bestand“. Ein Spotter filmte rein zufällig den Start der D-ABOA und veröffentlichte das Video in YouTube. Die Fehlfunktion des Triebwerks ist nicht zu sehen, da die Kamera nicht mit der Bewegung des Flugzeugs mitgeführt wurde. Allerdings ist der Vorfall sehr deutlich zu hören.

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Pünktlich zum Ferienbeginn: Tankwarte streiken in London-Heathrow

Am Flughafen London-Heathrow wollen die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter der Betankungsfirma Aviation Fuel Services ab Donnerstag bis voraussichtlich Sonntag streiken. Die Arbeitnehmervertreter fordern im Namen ihrer Mitglieder mehr Gehalt. Die Gewerkschaft Unite rechnet damit, dass sich zahlreiche Flüge verspäten werden oder gar komplett ausfallen könnten. Zu den Kunden des bestreikten Unternehmens zählen unter anderem Air France, KLM, Emirates, United Airlines und Virgin Atlantic. Der Flughafen London-Heathrow leidet unter akutem Personalmangel und musste deshalb einen tägliche Obergrenze von 100.000 Passagieren einziehen. Dieser soll bis vorläufig 11. September 2022 gelten. Die Fluggesellschaften sind aufgerufen, dass diese den Verkauf von Flugscheinen deutlich einschränken sollen.

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Japan: Start-Up Feel Air ordert bei ATR 36 Flugzeuge

Die japanische Feel Air Holding hat im Rahmen der Farnborough Air Show eine Absichtserklärung über den Erwerb von 36 Maschinen der Typen ATR42 und ATR72 unterschrieben. Man plant im Jahr 2004 unter der Marke Feel Air East an den Start zu gehen. Die vorläufige Bestellung umfasst auch das stol-fähige Muster ATR42-600S. Man will mit den Turbopropflugzeugen neue Strecken innerhalb Japans erschließen. Die Bestellung der besonderen Variante der ATR42 deutet darauf hin, dass man auch kleinere Airports mit kurzen Pisten ins Auge gefasst hat. „In den kommenden Jahren wird Feel Air Holdings mindestens fünf regionale Fluggesellschaften gründen, deren Flotte letztlich 36 ATR-Flugzeuge umfassen wird“, sagte Hideki Ide, Chief Executive Officer von Feel Air Holdings, in einer Erklärung. „Unser grundlegendes Ziel ist es, die regionale Luftverkehrsmobilität in Japan zu verbessern, indem wir lokale Ziele, die derzeit nicht angeflogen werden, miteinander verbinden und so eine stärkere Verbindung zwischen regionalen Unternehmen und Menschen schaffen, neue Märkte erschließen und die lokale Wirtschaft bereichern. ATR-Flugzeuge spielen eine wesentliche Rolle in unserer Geschäftsstrategie, da sie die ideale Größe für solche regionalen Operationen haben und eine außergewöhnliche Betriebseffizienz aufweisen.“

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A330 MRTT: Airbus bekommt automatische Luftbetankung zertifiziert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in Zusammenarbeit mit den Luftsteitkräften von Singapur die weltweit erste Lösung für automatische Luftbetankung bei Tageslicht zertifiziert bekommen. Diese ist für den A330 MRTT optional erhältlich. Die vom spanischen Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (INTA) zertifizierte Fähigkeit ist Teil des neuen, von Airbus entwickelten Smart-MRTT. Das A3R-System erfordert keine zusätzliche Ausrüstung am Empfängerflugzeug und soll die Arbeitsbelastung des Luftbetankungsoperators (ARO) verringern, die Sicherheit verbessern und die Übergaberate bei der Luftbetankung (AAR) unter Einsatzbedingungen optimieren, um eine Luftüberlegenheit zu ermöglichen. „Die Zertifizierung der A3R-Fähigkeit ist das Ergebnis einer erfolgreichen Reise, die 2018 mit dem weltweit ersten automatisierten Kontakt mit einem Auslegersystem in einer gemeinsamen Operation mit der Royal Australian Air Force (RAAF) begann. Seitdem haben wir dank der Unterstützung unserer Kunden weitere „Weltpremieren“ in der Luftfahrt erreicht, insbesondere durch die maßgebliche Beteiligung unseres Partners RSAF, einem Erstkunden und dem ersten Betreiber, der von dieser bahnbrechenden Fähigkeit profitiert. Die A330 MRTT baut ihren technologischen Vorsprung mit überlegenen Luftbetankungsfähigkeiten weiter aus,“ sagte Jean-Brice Dumont, Leiter des Geschäftsbereichs Military Air Systems bei Airbus Defence and Space. Diese technologischen Bausteine werden im Laufe des Jahres 2023 im Flug erprobt, mit einer abschließenden End-to-End-Demonstration Mitte 2024, wobei in beiden Fällen ein A310 als Tankflugzeug und DT-25-Zieldrohnen als Empfängerflugzeuge eingesetzt werden. Die im Rahmen des Airbus Auto’Mate-Demonstrators entwickelten Technologien werden einen bahnbrechenden Fortschritt beim Autonomiegrad der derzeitigen Luftbetankungsoperationen (AAR) ermöglichen, um die Ermüdung der Besatzung und die Schulungskosten zu verringern, die Sicherheit und Effizienz zu verbessern und Pionierarbeit bei unbemannten Luftbetankungsoperationen

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Australien: Kreuzfahrtschiffe mit hohen Corona-Positiv-Raten

Auf Kreuzfahrtschiffen sind Corona-Infektionen noch immer ein aktuelles Thema. Erst kürzlich legte die mit rund 3.000 Fahrgästen und Crewmitgliedern besetzte Pacific Explorer in Australien an. An Bord befanden sich mehr als 100 bestätigte Corona-Fälle. Das Schiff dockte am Montag White Bay Cruise Ship Terminal in Sydney an. Zuvor befand es sich auf einer neuntägigen Kreuzfahrt vor der Queensland-Küste. Laut Reederei müssen sich die positiv Getesteten weiterhin in ihren Kabinen aufhalten. Diese hat man gar mit roten Stickern markiert. Verlassen darf das Schiff nur wer einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann. Es handelt sich nicht um einen Einzelfall, denn erst vor wenigen Tagen legte die Coral Princess mit ebenfalls mehr als 100 positiv Getesteten in Sydney an. Im Nachgang wurden die Zahlen gar nach oben korrigiert. Die Regionalregierung will nun über weitere Schritte im Umgang mit Kreuzfahrtschiffen beraten.

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Juni 2022: Wizz Air flog neuen Monatsrekord ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im Juni 2022 rund 4,34 Millionen Passagiere. Damit hat man eigenen Angaben nach einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat legte man um 179 Prozent zu. Das Luftfahrtunternehmen erklärte unter anderem, dass man innerhalb der letzten 12 Monate das Streckennetz „rasant ausgebaut und 200 neue Routen zu insgesamt 126 Zielen in Europa und darüber hinaus aufgenommen“ habe. Eingeflottet wurden in diesem Zeitraum 27 Flugzeuge des Herstellers Airbus. Der Auftragsbestand umfasst derzeit 13 Airbus A320neo, 255 A321neo, 47 A321XLR sowie die zusätzliche Bestellung von 15 A321neo und Kaufrechte für 75 A321neo – somit also insgesamt 411 Flugzeuge. Die Flotte will man in den nächsten Jahren auf 500 Maschinen ausbauen, wobei die ceo-Modelle sukzessive durch Neos ersetzt werden sollen. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Juni eine neue Rekordzahl von Reisenden an ihre Destination geflogen haben. Trotz der bekannten Herausforderungen, denen sich die Reisebranche stellen muss, haben wir im vergangenen Jahr ein beträchtliches Wachstum erzielt und damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum im nächsten Jahrzehnt geschaffen. Unsere Bestellung von über 400 Airbus-Flugzeugen ist ein echter Durchbruch für Wizz, da sie den geringsten ökologischen Fußabdruck pro Passagier aufweist und unsere ambitionierte Wizz500-Strategie untermauert. Wir möchten uns bei unseren treuen Kunden dafür bedanken, dass sie sich weiterhin für Wizz Air entscheiden, weil sie die günstigen Preise, das vielfältige Streckennetz, die junge und umweltfreundliche Flotte und den großartigen Service an Bord schätzen“, so Paulina Gosk, Communications Manager bei Wizz Air.

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Ita Airways: Air France-KLM und Delta bessern Angebot deutlich nach

Im Schatten der jüngsten Regierungskrise in Italien scheint sich ein Bietergefecht um Ita Airways anzubahnen. Bislang wurde das Konsortium Lufthansa/MSC als Favorit gehandelt, aber das wollen Air France-KLM und Delta nicht auf sich sitzen lassen. Ein nachgebessertes Angebot, mit dem der konkurrierende Bieter ausgestochen werden soll, wurde übermittelt. Für Air France-KLM und Delta steht durchaus einiges aus dem Spiel, denn derzeit ist Ita Airways Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam. Bei einem Einstieg von Lufthansa ist damit zu rechnen, dass der italienische Carrier in die Star Alliance wechseln könnte. Damit würde dem zuerst genannten Luftfahrtbündnis der Italien-Markt defacto verloren gehen. Eigentlich wollte die italienische Regierung bereits vergangene Woche bekanntgeben mit welchem Bieter man in exklusive Verhandlungen tritt. Eine Regierungskrise hat aber dazu geführt, dass Ita Airways derzeit die geringste Sorge ist und damit keine Priorität hat. Dies betrachten Air France-KLM, Delta und Certares als Chance doch noch zum Zug zu kommen. Laut einem Bericht der Zeitung „Il Messagero“ hat man das ursprüngliche Angebot stark nachgebessert und will das italienische Finanzministerium auch damit überzeugen, dass dem Staat bei der Besetzung von Schlüsselpositionen im Topmanagement ein Mitspracherecht eingeräumt werden soll. Auch will man eine Art Vetorecht bei wichtigen strategischen Entscheidungen gewähren. Finanziell will man deutlich mehr Geld als Lufthansa/MSC in das Unternehmen investieren. Delta will Ita Airways stärker in die Transatlantik-Strategie einbinden. Auch argumentiert man damit, dass Lufthansa mit maximal 20 Prozent einsteigen will und die branchenfremde MSC den Löwenanteil übernehmen will. Das „Konkurrenzangebot“ würde von lange auf dem Markt etablierten Luftfahrtunternehmen stammen.

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TAAG least sechs Airbus A220-300

Die Fluggesellschaft TAAG Angola Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show kommuniziert, dass man sechs Airbus A220-300 beziehen wird. Diese sollen zwischen 2023 und 2024 an den Carrier übergeben werden. Die Bestellung hat man nicht direkt bei Airbus getätigt, sondern es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man von der Air Lease Corporation beziehen wird. Die sechs Maschinen stammen aus einer bestehenden Order, die die ALC bereits vor einiger Zeit beim europäischen Flugzeugbauer getätigt hat. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will TAAG das Flugangebot ab Luanda erweitert. Erst kürzlich hat man nach elf Jahren Pause die Nonstop-Flüge nach Madrid reaktiviert. Auf dem Erstflug zeigte sich eine noch verhaltene Nachfrage, da nur wenige Fluggäste an Bord waren.

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Australien: Regional Express kauft Konkurrenz Cobham das Fifo-Geschäft ab

Die australische Fluggesellschaft Cobham veräußert ihr „Fly in, Fly out“-Geschäft, das in einer Tochtergesellschaft angesiedelt ist, an den Mitbewerber Regional Express. Über die Rex Freight and Charter Pty Ltd. wird man 100 Prozent von National Jet Express Pty. Ltd. erwerben. Über das zuletzt genannte Unternehmen bietet Cobham so genannte Fifo-Dienste in West- und Südaustralien an. Weiters betreibt man einige Frachtrouten im Inland. Die Flotte besteht derzeit aus sechs Embraer 190, acht de Havilland Dash 8-400 und zwei BAe 146-300QT. „Es wird erwartet, dass die FIFO-Dienste in Australien ein starkes Wachstum erfahren werden, und diese Übernahme versetzt die Rex-Gruppe in die Lage, an diesem boomenden Sektor zu partizipieren“, so der Vorstandsvorsitzende von Rex, Lim Kim Hai. Die von Regional Express in diesem Segment betriebene Flotte ist teilweise stark in die Jahre gekommen. Einige Fokker-Maschinen sind bereits rund 40 Jahre alt. Daher sieht man die Übernahme des Fifo-Geschäfts des Mitbewerbers auch als wichtigen Schritt in Richtung Modernisierung. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe der Wettbewerbsbehörde.

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