Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Wetterkapriolen: Air Greenland muss Ticketverkauf teilweise einstellen

Die Fluggesellschaft Air Greenland verkauft bis vorerst Ende Juli 2022 keine Tickets von/nach Destinationen an der grönländischen Westküste. Hintergrund ist, dass man den Flugbetrieb aufgrund von Wetterextremen nicht zuverlässig durchführen kann. In den letzten Tagen ist es wiederholt so schweren Beeinträchtigungen durch die Witterung gekommen. Besonders niedrigstehende Wolken und dichter Nebel machen Air Greenland zu schaffen. Da die Prognose für die nächsten Tage keine Besserung zu bringen scheint, hat sich das Luftfahrtunternehmen entschlossen den Verkauf von Flugtickets zur Westküste bis Ende Juli 2022 einzustellen. Davon nicht betroffen sind die Ziele an der Ostküste. Eigenen Angaben nach sollen rund 1.000 Passagiere kreuz und quer durch Grönland gestrandet. Diese hätten über das Wochenende auf Inlandsflügen reisen sollen. Man will so rasch wie möglich die betroffenen Reisenden an ihre Ziele befördern und auch den Rückstau an Frachtgütern, der sich zwischenzeitlich aufgebaut hat, abarbeiten. „Air Greenland ist in dieser Zeit verwundbar. Wir bieten nicht den Service, den wir uns vorgenommen haben, und müssen daher den Verkauf einstellen. Auf diese Weise können wir die verbleibende Kapazität nutzen, wenn es zu Verspätungen kommt. Der Nebel und die tief hängenden Wolken ärgern uns so sehr, dass die heute geplanten Programme verschoben werden, und wenn das mehrere Tage hintereinander passiert, haben wir einen großen Passagieransturm“, so Firmenchef Jacob Nitter Sørensen. „Die Flugzeuge müssen in der Lage sein, nach Hause zur Basis zu kommen, um ihre Wartung zu gewährleisten, und wenn die Wettervorhersagen dies nicht zulassen, wirkt sich dies auf den Ablauf des Verkehrsprogramms aus. Die verkehrstechnischen Herausforderungen in

weiterlesen »

Emirates gibt nach: Ticketverkauf ab Heathrow eingeschränkt

Golfcarrier Emirates Airlines lenkt nach anfänglicher Kritik ein und schränkt den Ticketverkauf ab London-Heathrow ein. Zwischen den Chef der Fluggesellschaft und dem Heathrow-Airport ist es zu einer Aussprache gekommen, die von beiden Seiten als „konstruktiv“ bezeichnet wurde. Der größte Flughafen des Vereinigten Königreichs leidet unter akutem Personalmangel und zog aus diesem Grund einen täglichen „Deckel“ ein. Maximal 100.000 Passagiere pro Tag dürfen Heathrow nutzen. Gleichzeitig bat die Geschäftsleitung die Fluggesellschaften darum, dass diese den Ticketverkauf einschränken. Emirates reagierte darauf empört und wollte dieser Aufforderung zunächst nicht nachkommen. Zwischenzeitlich hat der Golfcarrier den Verkauf von Flugscheinen ab London-Heathrow eingeschränkt. Innerhalb der nächsten zwei Wochen will man gemeinsam mit dem Airport Lösungen finden. Eigenen Angaben nach verzeichnet Emirates ab dem Vereinigten Königreich eine sehr starke Nachfrage. Allerdings haben viele Flughäfen, darunter auch Heathrow, akuten Personalmangel und können den Ansturm der Fluggäste kaum noch bewältigen.

weiterlesen »

Nach langer Pause: Boeing führte Max-7-Testflug durch

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing führte am 15. Juli 2022 nach längerer Pause wieder einen Testflug mit dem Maschinentyp B737-Max-7 durch. Die N7201S hob kurz vor 11 Uhr 00 Lokalzeit am Boeing Field ab und erreichte diesen Airport nach rund 1,5 Stunden wieder. Während dem Testflug ist man auch nach Moses Lake geflogen. An diesem Airport wurden zwei Durchstartemanöver trainiert. Die Flughöhe wurde dabei jeweils auf etwa 1.100 Fuß abgesenkt. Zuletzt brauchte Boeing die N7201S im April 2022 in die Luft. Boeing will erreichen, dass sowohl die Max 7 als auch die Max 10 noch vor Jahresende die Typenzulassung erhalten. Während bei der kleineren Variante die Chancen durchaus gutstehen, sieht es bei der Max 10 nicht rosig aus. Der Hersteller drohte gar mit der Einstellung der größten Variante. Hintergrund ist, dass die die U.S.-amerikanische Regierung ein neues Gesetz erlassen hat, dass vorschreibt, dass ab Jahreswechsel alle neu zertifizierten Flugzeuge mit einem zentralen Warnsystem ausgerüstet sein müssen. Die Max-Serie hat dieses nicht. Sofern es nicht gelingen sollte die Max-7 und die Max-10 noch vor Jahresende 2022 zugelassen zu bekommen, würde die so genannte Typengleichheit verloren gehen. Für Betreiber würde das bedeuten, dass mit dem bestehenden Typerating für die Max-8 die anderen Varianten nicht geflogen werden dürfen.

weiterlesen »

Eurowings Discover: Airbus A330 erleidet Druckabfall über dem Atlantik nahe Irland

Eurowings-Discover-Flug 4Y7, durchgeführt mit dem Airbus A330-300 mit der Registrierung D-AIKA, erlitt am Sonntagvormittag auf dem Weg von Puerto Plata nach Frankfurt am Main im irischen Luftraum einen Druckabfall. Die Maschine setzte einen Notruf ab und wurde von der Flugsicherung nach Düsseldorf umgeleitet. Offiziellen Angaben nach befanden sich 179 Passagiere an Bord. Aus noch ungeklärter Ursache ist über dem Atlantik – nahe Irland – der Kabinendruck abgefallen. Die Piloten haben die Reiseflughöhe von rund 12.000 Metern im Rahmen eines so genannten Notsinkflugs verlassen. Der Langstreckenjet setzte anschließend die Reise auf einer Höhe von rund 3.000 Metern fort. In Deutschland wurde dann Düsseldorf als Landeort zugewiesen. Die Sauerstoffmasken haben an Bord ausgelöst. Laut Eurowings Discover sollen alle Passagiere und Besatzungsmitglieder die D-AIKA wohlauf verlassen haben. Weder die Crew noch die Fluggäste sollen sich nach der Landung über gesundheitliche Probleme beklagt haben. „Bereits bei Bemerken eines geringen Druckverlusts in der Kabine wurde die Reiseflughöhe verlassen, auf eine sichere Flughöhe gesunken und eine Sicherheitslandung geplant“, erklärt die Fluggesellschaft. Die Sauerstoffmasken werden im Falle eines Druckverlustes ausgelöst, da andernfalls die Insassen gesundheitliche Schäden erleiden könnten. Auf der Höhe von rund 3.000 Metern ist der Druckunterschied erheblich geringer, so dass der Flug auch ohne Sauerstoffmasken fortgesetzt werden kann. Techniker werden nun die D-AIKA genau untersuchen, denn momentan ist noch nicht bekannt was den Druckabfall verursacht hat. Erst wenn die Ursache gefunden und behoben ist wird dieser Airbus A330-300 wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der temporäre Ausfall dieser Maschine könnte derzeit noch nicht absehbare Auswirkungen

weiterlesen »

Köln/Bonn will Sicherheitskontrollen selbst übernehmen

Mit Ausnahme von Frankfurt am Main werden in Deutschland die Sicherheitskontrollen an den Verkehrsflughäfen durch private Sicherheitsdienstleister im Auftrag der Bundespolizei durchgeführt. Köln/Bonn stellt nun in den Raum, dass man dies – ähnlich wie in Frankfurt – in Eigenregie übernehmen könnte. Derzeit ist der zuletzt genannte Airport einer jener Hotspots in der Bundesrepublik, an dem die Auswirkungen des Personalmangels für die Passagiere besonders stark spürbar sind. Vor den Sicherheitskontrollen kommt es immer wieder zu stundenlangen Wartezeiten. Mit diesem Zustand ist die Geschäftsführung des Konrad-Adenauer-Flughafens offensichtlich sehr unzufrieden. Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärt Airport-Chef Thilo Schmid, dass man bereit ist die Verantwortung für die Sicherheitskontrollen zu übernehmen. Es besteht auch Bereitschaft selbst Geld in die technische Ausrüstung zu investieren, „um die Abläufe auch dadurch zu beschleunigen“. Der Manager sagte gegenüber der Zeitung weiters: „Wir als Flughafen sind bereit, bei den Kontrollen Verantwortung zu übernehmen. Das heißt auch, dass wir mitentscheiden können und Einfluss auf die Organisation der Kontrollen bekommen müssten“.

weiterlesen »

Streik bei Transavia France: Rund 30 Prozent aller Flüge gestrichen

Die Billigfluggesellschaft Transavia France muss am Wochenende bis zu 30 Prozent der geplanten Flüge streichen. Hintergrund ist, dass seit Mittwoch Gewerkschaften das Kabinenpersonal zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Bislang musste die Air-France-KLM-Tochter zahlreiche Flüge absagen. Am Freitag war rund 30 Prozent des Angebots betroffen. Für Samstag hat Transavia France ebenfalls 30 Prozent aller Flüge abgesagt. Für Sonntag rechnet das Luftfahrtunternehmen damit, dass man etwa ein Viertel absagen muss. Vom Streik betroffen ist die französische Sparte von Transavia. Die niederländische Konzernschwester befindet sich zwar nicht im Streik, jedoch musste diese bereits im Vorfeld wegen Personalmangel und beschränkter Kapazität zahlreiche Flüge ab Amsterdam-Schiphol absagen. Ein kleiner Teil des Angebots wurde auf andere Airports in den Niederlanden verlegt. In Frankreich ruft unter anderem die Flugbegleitergewerkschaft Syndicat National du Personnel Navigant Commercial das Kabinenpersonal von Transavia France zur unbefristeten Arbeitsniederlegung auf. Zunächst war die Beteiligung eher gering, denn am Mittwoch und Donnerstag mussten jeweils „nur“ etwa 15 Prozent der geplanten Flüge abgesagt werden. Seit Freitag hat sich die Anzahl der Streichungen verdoppelt. Dies deutet stark darauf hin, dass sich mehr Flugbegleiter dem Streik angeschlossen haben. Die Gewerkschaft weigerte sich in der vergangenen Woche, zusammen mit anderen Gruppen einen Tarifvertrag zu unterzeichnen, da das darin festgelegte Grundgehalt für neu eingestellte Flugbegleiter unter dem Mindestlohn liegen soll. Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte gegenüber Bloomberg, dass die Vereinbarung Sonderzahlungen und eine verbesserte Personaleinsatzplanung beinhalte. Außerdem sagte der Medienreferent, dass die Vergütung über dem Mindestlohn liege, wenn variable Anteile zum Grundgehalt hinzugerechnet würden.

weiterlesen »

Lufthansa Group schreibt wieder schwarze Zahlen

Die Lufthansa Group ist eigenen Angaben nach im zweiten Quartal 2022 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Auf Basis vorläufiger und noch ungeprüfter Zahlen teilte die Firmengruppe mit, dass sich der Konzernumsatz im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt hat und rund 8,5 Milliarden Euro beträgt. Das Adjusted EBIT des Konzerns lag dabei zwischen 350 und 400 Millionen. Euro (Vorjahr: -827 Mio. Euro). Der Konzern profitierte dabei vor allem von einer anhaltend starken Entwicklung bei Lufthansa Cargo. Lufthansa Technik erzielte ein ähnlich hohes Ergebnis wie im ersten Quartal. Das Ergebnis der Passagier Airlines verbesserte sich vor allem aufgrund eines starken Anstiegs der Durchschnittserlöse und deutlich höherer Ladefaktoren. Vor allem in den Premiumklassen war die Auslastung sehr hoch. Trotz eines positiven Ergebnisses bei SWISS war das Adjusted EBIT des Segments Passagier Airlines jedoch weiterhin negativ. Vor allem aufgrund des operativen Gewinns und der unverändert starken Buchungsnachfrage erzielte die Lufthansa Group im zweiten Quartal einen signifikant positiven Adjusted Free Cash Flow. Auf vorläufiger und ungeprüfter Basis lag dieser bei rund 2 Mrd. Euro (Vorjahr: 382 Mio. Euro). Für die Nettokreditverschuldung wird damit im zweiten Quartal ein Rückgang in ähnlicher Größenordnung erwartet (31. März 2022: 8,3 Mrd. Euro). Der Konzern stellt die finalen Quartalsergebnisse am 4. August 2022 vor.

weiterlesen »

Analyse: Parkplatzkosten an Deutschlands Flughäfen stark gestiegen

Viele Deutsche Verkehrsflughäfen haben die Kosten für das Abstellen von Fahrzeugen auf den Parkplätzen im direkten Vergleich mit dem Vorjahr zum Teil saftig erhöht. Zu diesem Schluss kommt eine vom Verbraucherschutzverein Berlin/Brandenburg vorgenommene Analyse. Parken an Flughäfen war noch nie eine billige Angelegenheit. Es gab schon immer deutliche Preisunterschiede, denn an manchen Airports ist das Abstellen von Autos im direkten Vergleich mit anderen schon fast ein Schnäppchen. Anderenorts wird so richtig kräftig zur Kasse gebeten. Im Durchschnitt fallen laut Verbraucherschutzverein pro Woche 54 Euro für den jeweils günstigsten Parkplatz an. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 42 Euro wöchentlich. Auch bei den teuersten Abstellflächen, die sich im Regelfall dem Eingang sehr nahe befinden, sind die durchschnittlichen Kosten stark angehoben wurden. Im Vorjahr mussten Passagiere im Schnitt 143 Euro pro Woche berappen und nun sind es stolze 177 Euro. Wie bereits erwähnt: Die Unterschiede unter den deutschen Flughäfen sind enorm. Laut der Verbraucherschutzorganisation kann man in Dresden und Leipzig/Halle bereits ab 15 Euro pro Woche nahe am Terminal parken. Es handelt sich im das günstigste Angebot, das im Rahmen der Erhebung gefunden wurde. Zum Vergleich: In Dortmund fallen hierfür stolze 99 Euro pro Woche an. Ein wenig günstiger sind Hamburg mit 89 Euro und München mit 87 Euro. In Köln/Bonn kann man sparen, wenn man den Parkplatz vorab online bucht. Im günstigsten Fall kann man für 29 Euro pro Woche sein Fahrzeug abstellen. Richtig teuer wird es aber, wenn man eine Stunde im „Kiss&Fly-Bereich“ vor dem Terminal steht: Hierfür sind

weiterlesen »

Düsseldorf: Qatar Airways nimmt Doha-Flüge am 15. November 2022 auf

Golfcarrier Qatar Airways hat nun den Starttermin für die schon länger angekündigte Route zwischen Düsseldorf und Doha festgelegt. Diese soll am 15. November 2022 aufgenommen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Boeing 787 „Dreamliner“ zum Einsatz kommen sollen. Qatar Airways steuert in Deutschland bereits Frankfurt, München und Berlin an. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass die Frequenzen auf den bestehenden Routen zum Teil deutlich aufgestockt werden. Düsseldorf sollte den ursprünglichen Planungen nach bereits im Juni 2022 aufgenommen werden. Nun soll es am 15. November 2022 losgehen. Die Fluggesellschaft will ab diesem Termin täglich mit Boeing 787 zwischen Düsseldorf und der Hauptstadt Katars pendeln. Qatar Airways kündigt an, dass die Maschinen mit 22 Business-Class- und 232 Economy-Class-Sitzen bestuhlt sein sollen.

weiterlesen »

Für 149 Euro: Flughafen Wien startet Express-PCR-Tests

Für stolze 149 Euro kann man am Flughafen Wien-Schwechat einen PCR-Test, bei dem die Auswertung binnen 1,5 Stunden versprochen wird, machen. Das Angebot kann während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung im Health Center, das sich im Office Park 3, gegenüber des Terminalkomplexes 1/2 befindet, in Anspruch genommen werden. Aus einer Medienmitteilung der Flughafen Wien AG geht hervor, dass man Passagiere und Besucher von medizinischen Einrichtungen aber auch für all jene, die in kurzer Zeit ein PCR-Testergebnis erhalten möchten, ansprechen will. Die „Express-PCR-Tests“ haben aber auch ihren Preis, denn für die bevorzugte Bearbeitung müssen Erwachsene 149 Euro auf den Tisch legen. Das Testangebot steht von Montag bis Sonntag, jeweils 7.00 bis 13.00 Uhr (normale PCR-Tests und Antigen-Tests bis 14.00 Uhr) zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Wartezeiten vor Ort sind laut Flughafen Wien AG sehr gering. Ebenfalls kostenpflichtig, aber preislich günstiger: Antigen-Schnelltests und PCR-Testungen mit Standard-Geschwindigkeit werden weiterhin angeboten. Die Kosten für den „normalen“ PCR-Test betragen für Erwachsene 69 Euro. Für Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Geburtstag) fallen 49 Euro an. Die Antigen-Schnelltests schlagen bei Erwachsenen mit 25 Euro zu Buche. Kinder und Jugendliche müssen 15 Euro bezahlen.

weiterlesen »