Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Streik beendet: SAS erzielt Einigung mit Pilotengewerkschaften

Die Fluggesellschaft SAS und ihre Piloten haben sich nach 15 Streiktagen auf einen Kompromiss geeinigt. Dieser beinhaltet neue Tarifverträge mit einer Laufzeit von 5,5 Jahren. Der reguläre Flugbetrieb soll so rasch wie möglich wieder hochgefahren werden. Firmenchef Anko van der Werff zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut über den Umstand, dass mit den vier Pilotengewerkschaften eine Einigung erzielt werden konnte und der Streik, der das Unternehmen 15 Tage lang regelrecht lahmgelegt hat, beendet ist. Gleichzeitig entschuldigte sich der SAS-Chef bei allen Passagieren, die aufgrund des Arbeitskampfs der Piloten – beispielsweise – nicht in den Urlaub fliegen konnten. Die Vereinbarung, die zwischen SAS und den Arbeitnehmervertretern geschlossen wurde, ist ein Kompromiss. Dennoch hält man diesen seitens der Fluggesellschaft für besonders wichtig, um das selbstgesteckte Sparziel von rund 7,5 Milliarden Schwedischen Kronen pro Jahr erreichen zu können. Die Muttergesellschaft SAS Group befindet sich derzeit in den USA in einem Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11.

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Delta bestellt 12 weitere Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta hat eine bestehende Airbus-A220-300-Order um 12 Exemplare aufgestockt. Damit hat man nun insgesamt 107 Exemplare der A220-Reihe bestellt, teilte das Unternehmen in Farnborough mit. Delta wartet somit auf die Auslieferung von 45 A220-100 und 62 A220-300. Das Luftfahrtunternehmen hat im Oktober 2018 seinen ersten Airbus A220 übernommen und war damit die erste US-Fluggesellschaft, die diesen Flugzeugtyp betreibt. Mit Stand Ende Juni 2022 betrieb Delta eine Flotte von 388 Airbus-Flugzeugen, darunter 56 A220, 249 Flugzeuge der A320-Familie, 57 A330 und 26 A350-900. „Der A220-300 ist wirtschaftlich, effizient und bietet eine hervorragende Leistung“, sagte Mahendra Nair, S.V.P. – Fleet & TechOps Supply Chain bei Delta. „Diese zusätzlichen Flugzeuge der A220-Familie sind eine hervorragende Investition für unsere Kunden und Mitarbeiter und werden von grundlegender Bedeutung sein, wenn wir auf eine nachhaltigere Zukunft des Luftverkehrs hinarbeiten.“ „Delta war der erste Kunde für die A220 in den USA, und es ist großartig, diese zusätzliche Bestellung bekannt zu geben, die zeigt, wie zufrieden das Unternehmen mit der A220 ist, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch aus Sicht der Passagiere“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. „Darüber hinaus macht die Vielseitigkeit dieses Flugzeugs mit seiner großen Reichweite und seiner Leistung auf kurzen Flugplätzen es zu einem echten Gewinner für unsere Kunden. Wir danken Delta für ihr Vertrauen in den weiteren Ausbau ihrer Flotte mit unseren Flugzeugen der neuen Generation!“

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Bremen: Turkish Airlines durchbricht Millionenmarke

Nach rund zehn Jahren Präsenz, die nur durch die Corona-Pandemie temporär unterbrochen wurde, konnte das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines am Flughafen Bremen den ein millionsten Passagier befördern. Der Jubiläumsfluggast erhielt seitens des Carriers einen Gutschein für einen Returnflug von der Hansestadt nach Istanbul und zurück überreicht. Derzeit bietet Turkish Airlines zehn Flüge pro Woche zwischen den beiden Städten an. „Wir freuen uns als Turkish Airlines Bremen sehr über den Millionsten Gast, der mit uns zum Drehkreuz nach Istanbul fliegt. Mit dem Flugangebot, das wir in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut haben, können wir ab dem Flughafen Bremen mit maximal einem Stopp mehr internationale Ziele erreichen als alle anderen Fluggesellschaften. Daher sind wir davon überzeugt, dass wir die nächste Million vom Flughafen Bremen mit Turkish Airlines noch schneller erreichen werden“, sagt Nurullah Oguz, General Manager Turkish Airlines Bremen und Hamburg. „Turkish Airlines ist für den Bremen Airport seit mehr als zehn Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner. Wir freuen uns, dass das Angebot von Turkish Airlines in der Hansestadt so gut angenommen wird und dass wir nach rund zehn Jahren bereits die 1 Million Passagiergrenze durchbrochen haben. Wir hoffen natürlich noch auf viele weitere Jahre mit vielen Fluggästen der Turkish Airlines bei uns am Bremen Airport“, sagt Flughafen-Chef Marc Cezanne zu dem Meilenstein.

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Flughafen Stuttgart muss 2,4 Milliarden Euro in den Klimaschutz investieren

Um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen muss der Stuttgarter Flughafen bis 2040 rund 2,4 Milliarden Euro investieren. Man arbeitet daran, dass die Kohlenstoffdioxid-Emissionen der Infrastruktur innerhalb der nächsten 1,5 Jahre auf null gebracht werden, kündigt Geschäftsführer Walter Schoefer an. Der Airport hatte sich im Dezember 2021 dazu verpflichtet, sein ursprüngliches Net-Zero-Ziel um zehn Jahre auf 2040 vorzuziehen – analog zum Klimaschutzziel des Landes Baden-Württemberg. „Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, den STR zum ersten klimaneutralen Flughafen Deutschlands weiterzuentwickeln“, so Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg und Vorsitzender des FSG-Aufsichtsrats. „Allen Beteiligten ist wichtig, dass dies mit klimafreundlichen Maßnahmen erreicht wird und nicht durch Kompensationszertifikate. Der Stuttgarter Flughafen plant deshalb nahezu alle seine Emissionen zu vermeiden oder sie zu reduzieren. Unser ganzheitliches Klimaschutzkonzept sieht vor, dass vor allem Gebäude energetisch ertüchtigt oder Solaranlagen errichtet werden. Dieses Sanierungs- und Modernisierungskonzept erfordert allerdings erhebliche Investitionsmittel in den kommenden 18 Jahren.“ FSG-Geschäftsführer Ulrich Heppe ergänzt: „Wir erarbeiten derzeit mit Hochdruck ein Finanzierungskonzept. Wir wissen nun, was uns der Weg zum Klimaziel kostet und wann wir welche Investitionen bringen müssen.“ Ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung dieser Ziele ist, dass man verstärkt auf die Stromerzeugung aus Sonnenkraft setzen will. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE begleitete diesen Prozess. Der Masterplan umfasst die Bereiche Energieeffizienz und -erzeugung, Smart Grids, sowie Mobilität und Verkehr. Der nach den Berechnungen wichtigste Hebel, um die Treibhausgasemissionen zu senken, ist die konsequente energetische Sanierung der Betriebsgebäude. Schwerpunkt sind hier die teilweise über 30 Jahre alten Terminals.  „Wir werden zum

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FACC AG zieht Auftrag für Archer eVTOL an Land

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG und Archer Aviation Inc. haben eine Vereinbarung zur Kooperation im Bereich der Herstellung und Lieferung Rumpf- und Flügelelemente von Archers eVTOL-Serienflugzeug geschlossen. Das Fluggerät befindet sich derzeit in Entwicklung. Die Österreicher sollen wesentliche Komponenten herstellen und an Archer liefern. „Archer ist davon überzeugt, dass die Kooperation mit führenden Anbietern von Komponenten für die Luft- und Raumfahrt dazu beitragen wird, unseren langfristigen Erfolg voranzutreiben – das zeigt auch unsere Entscheidung zur Zusammenarbeit mit der FACC AG“, unterstreicht Adam Goldstein, CEO von Archer. „Die nachgewiesene Erfolgsbilanz der FACC bei der Herstellung fortschrittlicher Composite-Strukturen für die Luft- und Raumfahrt, verbunden mit einem Fokus auf Innovation und Sicherheit, machen das Unternehmen zum perfekten Lieferanten für einige der wichtigsten Elemente unserer Flugzeugstruktur.“ „Wir sind sehr stolz, dass wir mit Archer Aviation einen der Marktführer im aufstrebenden Bereich Urban Air Mobility zu unseren Kunden zählen dürfen“, erläutert CEO Robert Machtlinger. „Für die Zukunft erwarten wir, dass gerade dieser Bereich in der Luftfahrt stark wachsen wird. Wir sind begeistert, dass wir mit einem so innovativen Partner Teil dieser Entwicklung sind.“

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Fotogalerie: European Air Charter neu mit MD-82 von Erfurt nach Burgas

Die bulgarische Fluggesellschaft European Air Charter bietet ab sofort Nonstop-Flüge von Erfurt nach Burgas an. An Bord des Erstfluges, der mit einer McDonnell Douglas MD-82 durchgeführt wurde, befanden sich laut Flughafen 155 Fluggäste. Tickets können über die aufraggebenden Reiseveranstalter gebucht werden. Dabei sind sowohl Pauschalreisen als auch Nur-Flug erhältlich. „Flüge nach Bulgarien erfreuen sich bei unseren Passagieren großer Beliebtheit. Wir sind sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, diesen Bedarf zu decken und mit European Air Charter einen zuverlässigen Partner zu finden“, so Erfurt-Pressesprecher Hans-Holm Bühl. Weitere Ziele im Sommerflugplan 2022 ab Erfurt-Weimar sind Antalya, Hurghada, Kreta, Mallorca und Rhodos. Hinzu kommen Sonderreisen nach Italien, Kroatien, Cornwall, Ungarn, Albanien und Montenegro.

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Streiks in Italien: 500 Flüge mussten gestrichen werden

Am Sonntag ist es in Italien zu einem mehrstündigen Streik gekommen, denn Gewerkschaften haben unter anderem Piloten und Fluglotsen zur vierstündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Arbeitskampfmaßnahmen waren nicht koordiniert, jedoch haben diese sich in einem Zeitraum von etwa drei Stunden überschnitten. Rund 500 Flüge mussten gestrichen werden. Bislang hielt sich das Chaos auf italienischen Flughäfen in sehr eng gestreckten Grenzen. Das änderte sich am Sonntag, denn mehrere Fluggesellschaften mussten insgesamt rund 500 Flüge streichen. Rund die Hälfte ist auf den Billigflieger Ryanair entfallen. Gestreikt wird unter anderem für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Auch das Kabinenpersonal von Malta Air, Easyjet und Volotea war zum Streik aufgerufen. Laut Gewerkschaftsangaben sollen sich auch die Beschäftigten der Leiharbeitsfirma Crewlink, die unter anderem für Malta Air und Ryanair tätig ist, beteiligt haben. Genaue Angaben dazu wie viele Mitarbeiter in den Arbeitskampf getreten sind, machten die Gewerkschafter nicht. Insgesamt waren nach Angaben der Pilotengewerkschaft während des Streiks, der von 14:00 bis 18:00 Uhr Ortszeit dauerte, 40.000 Fluggäste betroffen. Ursprünglich war der Streik für 24 Stunden geplant, doch die Dauer wurde verkürzt, nachdem die Garantiekommission für Streiks im Interesse der Fluggäste interveniert hatte.

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Großbrand: Bundesheer im Löscheinsatz

Am Mittwoch kam es zum Ausbruch eines Brandes auf einem Übungsgebiet des Bundesheeres in der Ortschaft Großmittel bei dem sich die Flammen, aufgrund der Trockenheit rasch ausbreiteten. Zur Bekämpfung der Flammen stehen Bundesheer und Feuerwehr gemeinsam im Einsatz.  Das Bundesheer steht mit fünf Hubschraubern, ABC-Abwehrkräften und auch Panzern im Einsatz, um die Flammen und die Glutnester zu bekämpfen. Erschwert wird der Einsatz auf dem Übungsplatz durch die Blindgängergefahr in diesem Bereich. „Die Zusammenarbeit zwischen unserem Bundesheer und den zivilen Einsatzkräften läuft einwandfrei. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind gemeinsam mit der Feuerwehr schon tagelang im Einsatz, um die Glutnester und Flammen zu löschen. Ich wünsche den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten viel Soldatenglück sowie allen zivilen Einsatzkräften viel Durchhaltefähigkeit für diese fordernde Aufgabe“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Beim Brand am TÜPl Großmittel sind nicht nur die zivilen Feuerwehren gefordert. Auch verschiedene Teile des Bundesheeres sind eingesetzt. Die Schützenpanzer ULAN des PzGrenB35 ziehen Brandschutzschneisen und beobachten mit ihren Wärmebildgeräten die Glutnester. Die Experten der ABCAbwehr bekämpfen mit ihren Löschfahrzeugen die Brände. Unterstützt werden sie dabei von Löschfahrzeugen der HMunA Großmittel und einem gepanzerten Löschfahrzeug des Truppenübungsplatz Allentsteig. Ein Hubschrauber OH-58 klärt mit seiner Infrarotkamera Brandherde auf, 3 weitere Hubschrauber – 2 Aloutte III und 1 Black Hawk – werfen gezielt Löschwasser auf diese Brandherde ab.

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Delta bestellt 100 Boeing 737-Max-10

Die Fluggesellschaft Delta will ihre Flotte mit insgesamt 100 Boeing 737-Max-10 modernisieren. Dies gaben der Hersteller und die Airline im Rahmen der Farnborough International Airshow bekannt. Weiters sicherte man sich Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare. „Die Boeing 737-10 wird eine wichtige Ergänzung der Delta-Flotte sein, da wir eine nachhaltigere Zukunft für den Flugverkehr gestalten, mit einem verbesserten Kundenerlebnis, verbesserter Treibstoffeffizienz und klassenbester Leistung“, sagte Ed Bastian, Chief Executive Officer von Delta. „Diese neuen Flugzeuge bieten eine überragende Betriebswirtschaftlichkeit und Netzwerkflexibilität, und die Vereinbarung spiegelt unseren umsichtigen Ansatz beim Einsatz unseres Kapitals wider“. „Wir sind stolz darauf, dass Delta Air Lines seine Single-Aisle-Flotte mit der 737 MAX, der treibstoffeffizientesten Flugzeugfamilie der Branche, erneuert“, sagte Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Die 737-10 wird in unserem Werk im Bundesstaat Washington mit Unterstützung von wichtigen Zulieferern in den USA gebaut und bietet Delta Air Lines die beste Wirtschaftlichkeit, um mehr Passagiere auf ihren Kurz- und Mittelstrecken zu befördern. Im Rahmen der heutigen Ankündigung hat Delta Air Lines außerdem einen Vertrag mit Boeing Global Services über die vollständige Umgestaltung der Innenausstattung von 29 737-900ER der nächsten Generation in ihrer Flotte geschlossen. Dies wird dazu beitragen, dass diese Flugzeuge zum Sommerflugplan 2025 von Delta Air Lines mit vollständig erneuerten Kabinen starten können.

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Singapur: Erster A320P2F-Frachter ausgeliefert

In Singapur wurde kürzlich der weltweit erste Umbaufrachter des Typs Airbus A320P2F an einen Kunden übergeben. Die Maschine geht an die Vaayu Group und soll in Indien eingesetzt werden. Das Flugzeug trägt die Livery von Pradhaan Air Express. Die Elbe Flugzeugwerke und ST Engineering haben die Auslieferung am 15. Juli 2022 kommuniziert. Gegenständlicher A320P2F gehört dem Geschäftsbereich Aviation Asset Management von ST Engineering und ist das erste von mehreren umgerüsteten Frachtflugzeugen, die an Vaayu verleast werden sollen. Anfang dieses Jahres wurde ein Vertrag zur Umrüstung von bis zu fünf Exemplaren unterschrieben. „Mit dieser erneuten Auslieferung ist unsere Airbus P2F-Familie von Narrowbody- und Widebody-Frachtern endgültig komplett. Dies kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die Nachfrage nach umgerüsteten Frachtflugzeugen weiter ansteigt. Unser komplettes Angebot an Airbus P2F-Lösungen deckt die derzeitige Lücke und das künftige Wachstum des Luftfrachtmarktes ab und bietet Fluggesellschaften, die eine breit gefächerte Flotte von Frachtflugzeugen mit gemeinsamen Betriebsbedingungen aufbauen wollen, ausgezeichnete Wahlmöglichkeiten und Vorteile“, so EFW-Chef Jordi Boto.

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