Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Linz sieht sich gut gerüstet für die Sommerferien 2022

Die Personaldecke am Linzer Flughafen soll derzeit stabil sein, denn laut einem Flughafensprecher der Mitarbeiterstand stabil sein. Neun offene Stellen gibt es derzeit am oberösterreichischen Airport. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk betonte der Medienreferent, dass man auch zusätzliche Mitarbeiter für die Abfertigung während der Hochsaison sucht. Die operativen Abteilungen wären aber „angemessen besetzt“, so dass man von „Normalbetrieb in der Hochsaison ausgehen kann“. Die Kurzarbeit habe Linz-Hörsching geholfen, dass die Beschäftigten gut gehalten werden könnten. Gänzlich ausschließen kann man aber auch in Oberösterreich nicht, dass es besonders auf den Strecken nach Frankfurt am Main (Air Dolomiti) und Düsseldorf (Eurowings) zu Kürzungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass diese Routen überwiegend von Geschäftsreisenden genutzt werden und deren Reiseaufkommen im Hochsommer traditionell niedriger ist. Auch in der Vergangenheit hat der vormalige Betreiber Austrian Airlines jeweils im Juli und August die Frequenzen auf diesen Strecken zurückgefahren. Ob sich die akuten Personalprobleme in Deutschland auch auf das Flugangebot ab Linz-Hörsching auswirken könnten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Ein Sprecher betont, dass man noch nicht weiß, ob die von Lufthansa kommunizierten Reduktionen auch Linz betreffen könnten. Man sieht es als Vorteil an, dass die Frankfurt-Strecke mit dem kleineren Embraer-195 bedient wird, da dieser weniger Personal benötigt.

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Tui Österreich verzeichnet starke Antalya-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage in Richtung Antalya. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen die ab Wien, Salzburg, Graz und Linz angebotenen Pauschalreisen besonders gut gebucht sein. Das Unternehmen bietet für Familien eine Sonderaktion, die bis Ende Juni 2022 läuft, an: Kinder bezahlen in Begleitung ihrer vollzahlenden Eltern nichts für die Unterkunft im Raum Antalya. Zur Auswahl stehen rund 1.700 Hotels in dieser Region der Türkei. Flugverbindungen bietet Tui Österreich mehrmals täglich ab Wien-Schwechat sowie jeweils zweimal pro Woche ab Salzburg, Graz und Linz an. Der Tour Operator kooperiert heuer bei den Antlaya-Flügen ab Wien mit SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus, Turkish Airlines und Austrian Airlines. Auch ab Budapest bietet man einen täglichen Flug in Kooperation mit SunExpess an. Jeweils an Montagen hat man auch das Ziel Dalaman wieder im Programm. „Wir freuen uns sehr, dass die Türkei heuer wieder zu den beliebtesten Sommerreisezielen unserer TUI Gäste zählt“, sagt David Szabo, Head of Operations Tui Österreich. „Antalya ist momentan unsere meistgebuchte Sommerdestination, mit Juli als dem beliebtesten Reisemonat – über ein Drittel aller gebuchten Gäste haben sich im Sommer aktuell für diesen Monat entschieden. Wer sich die besten Flugzeiten und Plätze noch sichern möchte, sollte jedenfalls schnell buchen“.

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Fracht: Korean Air Cargo konnte in Wien stark zulegen

In den letzten Jahren konnte Korean Air Cargo das Frachtaufkommen am Flughafen Wien-Schwechat stark steigern. Unternehmensangaben nach trägt dazu auch bei, dass eine erhöhte Nachfrage im Bereich von Automobilprodukten besteht. Diese sind für Werke in Mittel- und Osteuropa bestimmt und werden über Wien aus Asien und anderen Regionen eingeflogen. Ein weiteres Standbein sind elektronische und pharmazeutische Güter. Derzeit bietet Korean Air Cargo bis zu 13 Cargo-Flüge pro Woche an. „Für die kommende Zukunft erwarten wir einen weiteren Anstieg der nachgefragten Tonnagen zwischen Seoul-Incheon und Europa. Trotz der Corona-Krise konnten wir am Flughafen Wien ohne Staus und Unterbrechungen zuverlässig eine hohe Tonnagenausweitung erzielen“, so Regional Cargo Manager Park Joonseok. Korean Air Cargo führt seit 2004 Frachtflüge nach Wien-Schwechat durch. Ursprünglich setzte man primär den Maschinentyp Boeing 747-400F ein. Seit einigen Jahren fliegt man auch mit B777F und B747-8F. Während der Corona-Pandemie konnte man eine 40-prozentige Steigerung der Tonnage verzeichnen. Im Jahr 2019 hatte der koreanische Carrier rund 27.700 Tonnen. Im Vorjahr waren es 39.800 Tonnen, so dass sich Wien-Schwechat zum wichtigsten Cargo-Drehkreuz in Europa entwickelte. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich in den nächsten Jahren das Aufkommen weiter steigern wird.

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A350-Mängel: Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche

Der Flugzeugbauer Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche über die vom Golfcarrier behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp Airbus A350. Die beiden Konzerne führen in London mehrere Gerichtsverfahren. Laut Airbus-Chef Guillaume Faury befindet sich der Austausch mit Qatar Airways in einem frühen Stadium und bislang wurde keine Einigung erzielt. Gegenüber Bloomberg sagte der Manager weiters, dass es sich um „keine einfachen Diskussionen“ handelt und man „noch nicht zu einem Abschluss gekommen“ ist. Man wolle weiterhin versuchen eine Lösung mit dem Golfcarrier zu finden. Qatar Airways wirft dem europäischen Flugzeugbauer eklatante Qualitätsmängel vor. Dabei geht es um Lack- und Oberflächenschäden am Airbus A350. Die beiden Konzerne tragen in London diverse Streitigkeiten, die daraus resultieren, vor Gericht aus. Vorläufiger Höhepunkt war, dass Airbus eine Großbestellung über 50 Airbus A321neo storniert hat und vor Gericht erreicht hat, dass die Lieferslots neu vergeben werden dürfen. Auch muss man aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die bestellten Maschinen des Typs Airbus A350-100 abnehmen und bezahlen.

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Budapest: Bestwert seit Pandemiebeginn im Mai 2022 erzielt

Der Flughafen Budapest konnte im Mai 2022 rund 1,1 Millionen Passagiere zählen. Damit hat man seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen neuen Höchststand erreicht. Im direkten Vergleich mit der Leistung von Mai 2021 konnte man sich Verzwölffachen. Am Wochenende hat die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress eine Nonstop-Verbindung nach Izmir reaktiviert. Mit der Aufnahme der wöchentlichen Verbindung nach Izmir bietet Budapest nun 8.356 wöchentliche Sitze zu vier türkischen Flughäfen an und ergänzt damit die bestehenden Verbindungen nach Antalya, Istanbul und Sabiha Gökçen. „Es ist immer eine große Freude, einen neuen Flug mit einem etablierten Airline-Partner willkommen zu heißen, vor allem, wenn dieser unser Streckennetz um ein so attraktives Ziel erweitert. Der Service von SunExpress verbessert unsere Verbindungen in die Türkei weiter und ermöglicht es uns, zahlreiche Frequenzen und Dienste in das transkontinentale Land anzubieten“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport. Eigenen Angaben nach werden im Sommer 2022 insgesamt 122 Destinationen ab dem größten Flughafen Ungarns angeboten.

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Jetblue baut den Verkehr zwischen den USA und UK weiter aus

Die U.S.-amerikanische Jetblue hat am Flughafen London-Heathrow permanente Start- und Landerechte zugeteilt bekommen. Diese treten mit dem 29. Oktober 2022 in Kraft und ermöglichen dem Carrier eine dauerhafte Präsenz auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs. Bislang hatte Jetblue in Heathrow lediglich temporäre Slots. Gleichzeitig will man das Flugangebot in Richtung UK ausbauen und zwar mit einer zusätzlichen Rotation nach Gatwick. Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2022 bietet man drei tägliche Flüge zwischen New York und London an. Davon werden zwei von/nach Heathrow und einer von/nach Gatwick durchgeführt. „Der Luftverkehrskorridor zwischen den USA und Großbritannien gehört zu den verkehrsreichsten der Welt, und um im Wettbewerb bestehen zu können, erhöht JetBlue die Zahl der Flüge über den Nordatlantik von nur einem täglichen Flug im letzten Sommer auf fünf in diesem Herbst“, sagte Robin Hayes, Chief Executive Officer von JetBlue. „Und mit permanenten Slots in Heathrow – den am stärksten nachgefragten Slots weltweit – sind wir nun in der Lage, einen langfristigen Service auf einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt anzubieten. Dies ist eine unglaubliche Chance für eine Fluggesellschaft wie JetBlue, da wir transatlantische Reisende mit unseren günstigen Preisen und unserem preisgekrönten Service bekannt machen.“ Mit Wirksamkeit zum 4. August 2022 wird Jetblue die Nonstop-Verbindung zwischen Boston (Logan) und London-Gatwick aufnehmen. Heathrow wird ab der U.S.-Metropole ab 20. September 2022 angesteuert. Eigentlich wollte man die neuen Routen schon früher aufnehmen, jedoch gab es bei Hersteller Airbus Lieferverzögerungen für die benötigten A321LR.

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Oman Air tritt Luftfahrtbündnis Oneworld bei

Golfcarrier Oman Air wird voraussichtlich in 2024 dem Luftfahrtbündnis Oneworld beitreten. Dies gaben die Allianz und die Fluggesellschaft am Montag im Zuge der Iata-Hauptversammlung in Doha bekannt. Als so genannter Sponsor, der Oman Air während dem Beitrittsverfahren begleiten wird, fungiert Qatar Airways. Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Carrier mit Sitz in Muscat im Laufe des Jahres 2024 dem Bündnis beitreten wird. Anschließend sollen alle Vorteile der Oneworld auch bei Oman Air angewandt werden. Nach Royal Jordanian und Qatar Airways wird Oman Air das dritte Allianzmitglied im Nahen Osten. „Die Aufnahme von Oman Air in Oneworld ist ein entscheidender Moment auf unserem Weg, den Passagieren durch unsere sich entwickelnden Partnerschaften und Allianzen mehr Reiseoptionen zu bieten. Wir freuen uns, der weltweit führenden Airline-Allianz in einer Zeit beizutreten, in der die Nachfrage nach Reisen zunimmt. Wir freuen uns darauf, die Oneworld-Mitglieder an Bord von Oman Air begrüßen zu dürfen, damit sie den Höhepunkt der omanischen Gastfreundschaft und all das erleben können, was das Sultanat Oman in Bezug auf Geschichte, Kultur und Naturschönheiten zu bieten hat“, so Oman-Air-Chef Eng Abdulaziz Al Raisi.

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Spohr: Lufthansa entscheidet im Juli 2022 über A380-Comeback

Eigentlich wollte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die 14 Airbus A380 endgültig ausflotten. Doch nun denkt der Manager laut darüber nach, dass zumindest ein Teil reaktiviert werden könnte. Der Kranich-Konzern besitzt derzeit noch acht Exemplare, die sich im Long Time Storage befinden. Einst war der Airbus A380 das Flaggschiff des Lufthansa-Konzerns. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Teilflotte außer Betrieb genommen. Einige Exemplare haben bereits Lufthansa verlassen, so dass man nur noch über acht abgestellte Superjumbos verfügt. Der ursprünglichen Ankündigung des Carsten Spohr nach würde es kein Comeback geben. Diese Aussage wiederholte er erst im April 2022 gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Ganz sicher scheint sich der Kranich-Konzernchef aber nicht mehr zu sein, denn bereits im Mai 2022 stellte er in Aussicht, dass bei „unerwartet starker Nachfrage“ zumindest ein Teil der acht Airbus A380 wieder in den Liniendienst gestellt werden könnte. Im Zuge der in Doha abgehaltenen Iata-Hauptversammlung sagte Spohr, dass die entsprechende Entscheidung im Juli 2022 fallen wird.

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„Lilienthal 2022“: Flughafen Dresden führte Notfallübung durch

Der Flughafen Dresden führte am Samstag eine planmäßige Notfallübung durch. Unter dem Projektnamen „Lilienthal 2022“ übten rund 180 Angehörige von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Bundes- und Landespolizei sowie Flughafenmitarbeiter den Ernstfall. Zu Einschränkungen im Flugbetrieb ist es dadurch nicht gekommen. Gemäß den internationalen und europäischen Richtlinien für den zivilen Luftverkehr ist der Flughafen Dresden verpflichtet, in regelmäßigen Abständen Notfallübungen durchzuführen. Das Übungsszenario sah die Notlandung eines Flugzeuges nach einem Vogelschlag vor, der sich während des Startvorganges am Flughafen Dresden ereignete. Bei der Landung havariert der Airbus, sodass die Werkfeuerwehr einen Löscheinsatz durchführen und verletzte Passagiere evakuieren muss, die nicht aus eigener Kraft das Flugzeug verlassen konnten. Die Notfallübung trainierte die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationseinheiten und das richtige Handeln der Einsatzkräfte. So kann das Risiko für Betroffene und Helfer im Ereignisfall minimiert werden. Im Mittelpunkt standen die Brandbekämpfung und Rettung von Menschen nach der Notlandung. Darüber hinaus wurden die gültigen Alarm- und Einsatzpläne überprüft sowie die Koordination der Fachdienste und Führungsebenen am Flughafen getestet. An der Übung nahmen die Flughafenbereiche Verkehrsleitung und Verkehrszentrale, Flughafenfeuerwehr, Flughafensicherheit, Umweltschutz, Kundendienst und Unternehmenskommunikation sowie das Flugzeugabfertigungsunternehmen PortGround teil. Als Partner beteiligten sich die Elbe-Flugzeugwerke. Darüber hinaus wirkten zahlreiche Institutionen aus Dresden und Umgebung mit. Hierzu zählten die Berufsfeuerwehr Dresden sowie die Dresdner Stadtteilfeuerwehren aus Wilschdorf, Weixdorf, Mobschatz und Klotzsche/Hellerau.

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Norse Atlantic sichert sich Slots in Dublin und Dubai

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic hat sich an den Flughäfen Dubai und Dublin Start- und Landerechte für den Winterflugplan 2022/23 gesichert. Es ist allerdings noch unklar, ob man tatsächlich die beiden Airports ins Streckennetz aufnehmen wird. Für den Winter 2022/23 hat Norse Atlantic Airways am Flughafen Dublin insgesamt 840 Slots erhalten. In Dubai bekam man 292 Stück. Dies geht aus Listen des Regulators Airport Coordination Limited hervor. Flugziele gab man nicht an, sondern setzte den Platzhalter „ZZF“ ein. Erst vergangene Woche hat der Carrier den Erstflug zwischen Oslo und New York durchgeführt. In Kürze will man auch ab London-Gatwick abheben, wobei die Operation von der norwegischen Hauptstadt aus gemacht wird. Das hat zur Folge, dass es Kurzstreckenflüge mit Boeing 787 geben wird. Im deutschen Berlin will Norse Atlantic Airways eine Basis errichten von dort aus Langstreckenflüge anbieten.

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