Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ryanair nimmt fünf Strecken ab Asturias auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair legt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 eine Reihe von neuen Strecken ab dem spanischen Asturias auf. Auch den deutschen Flughafen Weeze will man ansteuern. Der Flughafen Asturias befindet sich nicht sonderlich weit von jenem von Bilbao entfernt und steht mit diesem in direkter Konkurrenz. Ryanair beabsichtigt ab 1. November 2022 dreimal wöchentlich nach London-Stansted zu fliegen. Einen Tag später sollen zwei Umläufe pro Woche nach Dublin aufgenommen werden. Das deutsche Weeze soll ab 3. November 2022 jeweils zweimal pro Woche angesteuert werden. Charleroi und Rom-FCO folgen in selbiger Frequenz zum 4. November 2022. Der Flughafen Asturias ist neu im Streckennetz von Ryanair. Die genannten Routen werden in Kürze zur Buchung freigegeben.

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Günther Ofner verspricht: „Nichtabgefertige Flugzeuge wird es in Österreich nicht geben“

Es steht Aussage gegen Aussage: Die Gewerkschaft Vida warnt, dass besonders in den Sommerferien lange Wartezeiten am Flughafen Wien-Schwechat entstehen können. Airportchef Günther Ofner weist dies in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann zurück. Der Manager hebt hervor, dass seiner Ansicht nach aufgrund der Kurzarbeit viele Arbeitsplätze erhalten geblieben sind. „Die im internationalen Vergleich hierzulande wesentlich bessere Lage verdanken wir vor allem auch der hohen Einsatzbereitschaft und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wofür ihnen höchste Anerkennung gebührt. Die Pünktlichkeit im Flugverkehr in Österreich ist auf einem Rekordhoch. Die Kritik, dass mancherorts lange Wartezeiten auftreten würden, ist absolut nicht nachvollziehbar und klar zurückzuweisen. Es ist sehr bedauerlich, dass von Vida-Gewerkschafter Liebhardt Unwahrheiten, etwa über angebliche Wartezeiten, verbreitet werden, die die tolle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ungerechtfertigt in ein schiefes Licht rücken“, so Ofner. Allerdings betreibt der Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG in gewisser Weise auch Realitätsverweigerung, denn in den letzten Wochen ist es am von ihm geleiteten Airport wiederholt zu längeren Wartezeiten an den Check-in-Schaltern sowie an den Sicherheitskontrollen gekommen. Bislang handelt es sich jedoch um Einzelfälle, die während der Stoßzeiten aufgetreten sind. Bereits vor der Corona-Pandemie ist es im Rekordjahr 2019 besonders im Terminalkomplex 1/2 häufiger zu sehr langen Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Pikant: Teilweise waren nur wenige Linien offen. Der Personalmangel im Bereich des Sicherheitspersonals beim Wiener Flughafen ist also keine Neuigkeit, sondern wurde durch die Corona-Pandemie allenfalls verschärft. Viele Beschäftigte haben sich in anderen Branchen neu orientiert, da die Bezugseinbußen durch die Kurzarbeit in diesen Jobs durchaus

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Ab Frankfurt, Düsseldorf und München: Corendon Europe nimmt Ras Al Khaimah auf

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Winterflugplan 2022/23 einen Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-800 in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) stationieren. Von dort aus werden unter anderem drei Deutschland-Strecken bedient. Ras Al Khaimah ist das nördlichste Emirat der VAE und besonders für zahlreiche Badeorte bekannt. Vor Ort unterhält Air Arabia eine Basis. In der Vergangenheit hat SunExpress Deutschland im Auftrag von FTI Charterflüge ab Berlin, Hannover, Dresden, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt am Main und München bedient. Corendon Europe bietet im Winterflugplan 2022/23 drei wöchentliche Flüge zwischen Düsseldorf und Ras Al Khaimah an. Von Frankfurt am Main aus steuert man den VAE-Airport zweimal pro Woche an. In selbiger Frequenz wird man ab München fliegen. Vorerst ist das Programm bis zum 1. Mai 2023 befristet. Corendon Europe erklärt unter anderem, dass man mit zahlreichen Veranstaltern kooperieren würde. Daher sind Tickets derzeit nur über Tour Operator buchbar.

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Italien: Sicherheitspersonal im Pisa und Florenz zum Streik aufgerufen

An den italienischen Flughäfen Pisa und Florenz ist das Sicherheitspersonal am 25. Juni 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist vorgesehen, dass im Zeitraum von 11 Uhr 00 bis 15 Uhr 00 die Arbeit niedergelegt werden soll. Die Arbeitskampfmaßnahme wurde offiziell beim Ministerium für Transport und Infrastruktur angemeldet und von diesem im italienischen Streik-Dashboard veröffentlicht. Sofern die Arbeitsniederlegungen nicht kurzfristig abgesagt werden, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Besonders bei der Sicherheitskontrolle könnte es zu enorm langen Wartezeiten kommen. Es ist davon auszugehen, dass einige Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Florenz und Pisa streichen könnten oder aber diese verspätet durchführen werden. Personen mit Tickets zu diesem beiden Airports sollten die Lage im Auge behalten und sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren.

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Deutsche Luftwaffe will A400M mit 50 Prozent SAF-Beimischung betreiben

Die deutsche Luftwaffe und der Flugzeugbauer Airbus arbeiten im Bereich der Umstellung auf Sustainable Aviation Fuel (SAF) zusammen. Geplant ist, dass die Transportflugzeuge des Typs A400M zunächst mit 40 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff betrieben werden sollen. Airbus bereitet Schritte vor, um der deutschen Luftwaffe in naher Zukunft eine technische Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen zu können. Damit ist Deutschland, das insgesamt 53 Maschinen bestellt hat, die erste Kunden-Nation, die eine schrittweise Umstellung ihrer A400M-Flotte auf SAF einleitet. „Das Ziel der Luftwaffe ist es, eine Umstellung auf Nachhaltigkeit für ihre Flotte einzuleiten. Ihre Mission ist unsere. Wir unterstützen diese wichtigen Bemühungen gerne, nicht nur für die A400M, sondern für die gesamte Airbus-Flotte, vom VIP-Transport bis zum Kampfjet“, sagte Mike Schoellhorn, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space. „Der Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft ist die Pflicht eines jeden. Die Umstellung von erdölbasiertem Kerosin auf nachhaltige Kraftstoffe spielt eine wichtige Rolle bei den Bemühungen der Luftfahrt um eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Unsere Regierungsflugzeuge sind bereits für SAF freigegeben. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie sind wir bestrebt, auch die A400M zu zertifizieren. Mit Blick auf die Zukunft unterstützen wir alle Aktivitäten zur Einführung von SAF für unsere gesamte Flotte, einschließlich der Kampfflugzeugflotte“, sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der deutschen Luftwaffe. Neben der Unterstützung nationaler Kunden-Aktivitäten hat Airbus einen langfristigen Fahrplan aufgestellt, wie eine 100-prozentige SAF-Befähigung und -Zertifizierung für die A400M erreicht werden kann. In einem ersten Schritt plant Airbus 2022 den Testflug eines A400M-Flugzeugs mit einer Treibstoffladung von bis zu 50 Prozent SAF. Dieser erste

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Flusskreuzfahrten: A-Rosa Sena hat Jungfernfahrt angetreten

Die Reederei A-Rosa hat ihr jüngstes Flusskreuzfahrtschiff, die Sena, am 18. Juni 2022 ab Köln auf Jungfernfahrt geschickt. Der Neubau ist mit einem hybriden Antrieb ausgerüstet, so dass das Ablegen mit Hilfe elektrischer Energie erfolgte.  „Das Design der A-Rosa Sena ist wirklich einzigartig auf dem Fluss. Gepaart mit der großzügigen Raumgestaltung bietet sie ein völlig neues Reisegefühl“, berichtet Hotel Manager Dennis Brenner. Kapitän Ulli Schwalbe ergänzt: „Dank des Hybridantriebs und des Abgasreinigungsfilters merkt man an Bord nichts von Emissionen, sondern kann das Fahrtgefühl pur genießen“. Die A-Rosa Sena bietet den gesamten Sommer 7-Nächte-Reisen von Köln über Amsterdam, Rotterdam, Dordrecht und Antwerpen an. Das moderne Schiff weist den Weg in die Flusskreuzfahrt der Zukunft. Dank eines vierten Decks finden an Bord eine Vielzahl von Unterhaltungsbereichen Platz. Mehrere Restaurants und Bars laden zu hochwertigen kulinarischen Genüssen ein, die sich am Fahrtgebiet orientieren. Im Spa-Rosa werden die Gäste mit Massagen und Kosmetikbehandlungen verwöhnt und können in der Sauna, im Whirlpool oder im Ruheraum entspannen. Auf dem großzügigen Sonnendeck gibt es neben einer Bar einen großen Swimming Pool mit Gegenstromanlage sowie ein flaches Becken für Kinder. Diese können sich zudem im ersten Kids Club auf dem Fluss austoben, der sich direkt neben den extra großen Familienkabinen befindet. Neben dem Sonnendeck gibt es zahlreiche weitere Außensitzbereiche wie die windgeschützte Sena Bar im Bug des Schiffes und das Restaurant im Heck. Eine schöne Rückzugsmöglichkeit bieten die gemütlichen Kabinen, die alle – wie auch die Suiten – über einen eigenen Balkon verfügen.

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Für Wetlease-Auftrag: Amelia legte 9.000 Meilen mit ATR72-600 zurück

Die französische Fluggesellschaft Amelia führt mit einer ATR72-600 einen Wetlease-Auftrag für Air Tahiti durch. Dabei legte das Turbopropflugzeug über 9.000 nautische Meilen zurück, um überhaupt zum Auftraggeber zu kommen. Für die Strecke benötigte der Carrier etwa acht Tage. Das Flugzeug flog acht Tage lang, obwohl es einen Tag beim Überqueren der Datumsgrenze verlor, vom Flughafen Saint-Brieuc (SBK) zum internationalen Flughafen Faa’a (PPT) in Papeete, Tahiti. Auf dem Weg dorthin machte es elf Zwischenstopps in Europa, dem Nahen Osten, Südostasien, Australien und im Pazifik. Die betroffene ATR72-600 wurde nicht in die Farben von Air Tahiti umlackiert, sondern trägt lediglich einen Sticker, der auf den Auftraggeber hinweist. Die Flugroute, die Amelia zurücklegte, ist in nachstehend eigebettetem Twitter-Posting dargestellt.

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Personalmangel: Eurowings muss viele Flüge streichen

Die Billigfluggesellschaft Eurowings muss den Sommerflugplan noch weiter reduzieren als bislang bekannt. Kurzfristig fallen zahlreiche Flüge aus, da man zahlreiche Krankenstände beim fliegenden Personal verzeichnet. Ein weiterer Grund ist, dass bei vielen Bodendienstleistern an diversen Flughäfen akuter Personalmangel herrscht. Der Carrier erklärte, dass man in den nächsten Tagen kurzfristig weitere Flüge aus dem System nehmen muss. Die Ausfälle, die man aufgrund von Corona-Erkrankungen beim fliegenden Personal verzeichnet, sollen derzeit deutlich höher sein als die vorgehaltenen Reserven. Laut einem Sprecher sind am Dienstag etwa 40 Flüge ausgefallen und am Mittwoch wird es ebenfalls so sein. Täglich führt Eurowings eigenen Angaben nach etwa 500 Verbindungen durch. Seitens der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass mehrere Deutschland-Flüge ab Wien und Graz ausfallen werden. Man hofft, dass man bis Ende Juni 2022 die Situation in den Griff bekommt. Bereits vor ein paar Tagen gaben Lufthansa und Eurowings bekannt, dass der Sommerflugplan 2022 wegen dem akuten Personalmangel reduziert werden muss.

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Brief an Mario Draghi: Lufthansa und MSC machen Druck auf die italienische Regierung

Das Konsortium Lufhansa/MSC wird langsam nervös, dass man bei der Privatisierung der Fluggesellschaft Ita Airways nicht zum Zug kommen könnte. Kranich-Konzernchef Carsten Spohr ist gar der Ansicht, dass die Regierung den Verkaufsprozess verzögern wurde. Daher hat man sich mit einem Brief an Ministerpräsident Mario Draghi gewandt. Gegenüber der italienischen Zeitung „Corrie della Serra“ erklärte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende unter anderem: „Wir sind nicht zufrieden, denn wir merken, dass sich die Privatisierung zu verzögern scheint. In der vorigen Woche habe ich zusammen mit unserem Partner Gianluigi Aponte, dem Besitzer von MSC, einen Brief geschrieben an Ministerpräsident Mario Draghi“. Eine Antwort habe man von Draghi noch nicht erhalten. Spohr vertritt weiters die Ansicht, dass „Ita Airways schnell einen Partner benötigt und wir haben gezeigt, dass wir die richtigen für Italien und für Ita sind“. Weiters im Rennen um den italienischen Carrier sind Finanzinvestor Certares mit Air France-KLM und der US-Airline Delta.

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Easyjet schafft 56 weitere Airbus A320neo an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird 56 zusätzliche Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Man hat bestehende Optionen in Festbestellungen umgewandelt, teilte der Lowcoster am Dienstag mit. Die Neuzugänge sollen in erster Linie Modelle der A320ceo-Reihe ablösen. Auch hat man mit Airbus vereinbart, dass 18 Stück auf den A321neo entfallen sollen. Die Auslieferung der jüngsten Order soll zwischen 2026 und 2029 erfolgen. Zum Kaufpreis machte der Billigflieger keine Angaben, deutet jedoch an, dass man seitens des Herstellers attraktive Preisnachlässe erhalten habe. Offen ist noch wie Großaktionär Stelios Haji-Ioannou auf die jüngste Großbestellung reagieren wird. In der Vergangenheit stemmte er sich gegen Neuanschaffungen und forderte gar die Stornierung von Orders.

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