Amely Mizzi

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Amely Mizzi

KLM verlängert Wetlease-Zusammenarbeit mit German Airways

Die niederländische Fluggesellschaft KLM verlängert die Wetlease-Zusammenarbeit mit German Airways. Bis vorerst 8. Jänner 2023 wird der deutsche Anbieter mit Regionaljets des Typs Embraer 190 ab Amsterdam im Einsatz sein. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen läuft bereits seit einiger Zeit. Nun wurde diese bis vorläufig 8. Jänner 2023 verlängert. Die von German Airways betriebenen Embraer 190 werden im Winterflugplan 2022/23 auf einigen KLM-Strecken, die nachstehend aufgezählt sind, zum Einsatz kommen. Von Amsterdam aus wird German Airways für die niederländische Fluggesellschaft nach Stuttgart, Stavanger, Nürnberg, Hannover, Düsseldorf und Basel-Mulhouse fliegen. Je nach Destination wird der deutsche Carrier bis zu zwei tägliche Umläufe für KLM durchführen. Der deutsche Embraer-190-Operator plant bis zum Sommerflugplan 2023 die Flotte weiter auszubauen.

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Alpha 8: Flughafen Graz führte Notfallübung durch

Am vergangenen Freitag führte der Flughafen Graz unter dem Projekttitel „Alpha 8“ eine umfangreiche Notfallübung durch. Bei dieser wurde ein Flugzeugabsturz simuliert. Insgesamt haben rund 350 Personen teilgenommen. Am vergangenen Freitag, um ca. 15:00 Uhr, erreichte den Flughafen Graz im Rahmen der Übung „Alpha 8“ eine Meldung, die er hoffentlich so schnell nicht mehr erhalten wird: „Mayday, Mayday, Mayday. Ein Luftfahrzeug befindet sich in einer Notlage und wird in rund 20 Minuten landen.“ Darauf folgte die seit Jahren größte Notfallübung. „Die Notfallübung „Alpha 8“ war nach mehr als 2 Jahren Pandemie und der damit verbundenen Einschränkung der persönlichen Kommunikation besonders wichtig“, informiert Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „In den kommenden Wochen werden wir uns gemeinsam mit allen Involvierten der Aufarbeitung widmen, um auch den kleinsten Problemen auf die Spur zu kommen – denn genau das macht den Erfolg einer Übung aus.“ „Es war für mich eine interessante Erfahrung. Ich bedanke mich bei den Einsatzkräften und allen Mitwirkenden für ihr professionelles und kompetentes Vorgehen sowie bei den Verantwortlichen des Flughafens für die Vorbereitung und die Durchführung dieser Übung. Der nächste Schritt wird eine Nachbetrachtung der Übung sein. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen, dass man in Zukunft auf allfällige Ernstfälle noch besser vorbereitet sein wird“, erklärt Andreas Weitlaner, Bezirkshauptmann der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung. Übungsannahme: Der Flug von Graz nach Frankfurt, durchgeführt von der fiktiven Sansiva Airways, kann pünktlich um 14:40 Uhr Richtung Frankfurt starten. Die Flugzeit von Graz nach Frankfurt beträgt ca. 80 Minuten. Nach einer Flugzeit von rund 20

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Kasachstan: Fly Arystan hat ersten A320neo ab Werk übernommen

Die kasachische Billigfluggesellschaft Fly Arystan hat mit der EI-KBH den ersten werksneuen Airbus A320neo eingeflottet. Die Maschine wurde über die Leasinggesellschaft Aviation Capital Group bezogen. Die Low-Cost-Division von Air Astana wird bis 2024 insgesamt sieben Airbus A320neo einflotten. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, wie aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervorgeht. Diese sollen sich zum ersten werksneuen A320neo, der auf den Namen „Leo“ getauft wurde, gesellen. Air Astana selbst wird drei weitere Airbus A321neo einflotten. Fly Arystan wurde vor einigen Jahren als Billigfluggesellschaft ins Leben gerufen. Man fliegt allerdings unter dem AOC von Air Astana. Mittlerweile ist die Flotte, die man in diesem Geschäftsfeld einsetzt auf zehn Airbus A320 angewachsen. Künftig soll diese A320neo ausgebaut werden.

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Belgien: Wilder Siko-Streik führte zu Chaos in Charleroi

Am Sonntagnachmittag ist auf dem Flughafen Charleroi ein so genannter „wilder Streik“ über die Bühne gegangen. Dieser führte dazu, dass zahlreiche Passagiere ihre Flüge nicht erreichen konnten und einige Maschinen komplett ohne Fluggäste abheben mussten. Die Arbeitsniederlegungen waren nicht gewerkschaftlich organisiert bzw. im Vorfeld offiziell angekündigt worden. Ab etwa 14 Uhr 30 haben zahlreiche Beschäftigte jener Sicherheitsfirma, die für die Durchführung der Sicherheitskontrollen zuständig ist, die Arbeit für rund eine Woche niedergelegt. Dies hatte zur Folge, dass der Übergang vom öffentlichen Bereich in den Sicherheitsbereich für Fluggäste defacto unmöglich war. Das Terminal des Airports Charleroi soll laut Augenzeugen hoffnungslos überfüllt gewesen sein. Laut einem Flughafensprecher hat der „wilde Streik“ zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Der Umstand, dass einige Maschinen den Airport leer, also ohne Fluggäste an Bord, verlassen haben, wollte man aber nicht kommentieren.

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Westjet bestellt 42 Boeing 737-Max-10

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet hat 42 Boeing 737-Max-10 bestellt. Weiters sicherte sich das Unternehmen Optionen für 22 weitere Exemplare. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will der Carrier die Expansion vorantreiben. „Die 737-10 wird mit einem der niedrigsten Kosten pro Sitzplatz unter den Mittelstreckenflugzeugen eine entscheidende Rolle spielen. Dies wird unsere Low-Cost-Positionierung und die Erschwinglichkeit für Kanadier fördern“, sagte Alexis von Hoensbroech, Chief Executive Officer der WestJet Group. „Darüber hinaus wird die 737-10 mit ihrem geringeren Treibstoffverbrauch und den reduzierten Emissionen die Umweltbilanz unserer Flotte weiter verbessern“. Seit dem Start des Unternehmens mit drei 737 im Jahr 1996 hat WestJet seine Boeing-Flotte auf mehr als 100 Flugzeuge, darunter die 737-8 und die 787 Dreamliner, erweitert. Einschließlich der 737-10 hat die in Calgary ansässige Fluggesellschaft mehr als 60 Festbestellungen für die 737 MAX-Familie. „Die 737-10 wird WestJet zusätzliche Kapazitäten und eine unübertroffene Effizienz bieten, während die Fluggesellschaft ihr Streckennetz in Kanada und der ganzen Welt ausbaut“, sagte Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Wir sind stolz darauf, dass WestJet den Wert der 737 MAX-Familie erkannt hat und die 737-10 als Ergänzung zur 737-8 einsetzt, um herausragende Fähigkeiten, Flexibilität und verbesserte Nachhaltigkeit zu erreichen“.

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Frankfurt: Condor fliegt wieder nach Sanibar, Mombasa und Kapstadt

Die Ferienfluggesellschaft Condor fliegt wieder ab Frankfurt am Main nach Sansibar und Mombasa. Am Freitag wurde unter der Flugnummer DE2282 der Comeback-Flug durchgeführt. Auch wird man ab 4. Oktober 2022 wieder nach Kapstadt fliegen. Die drei Destinationen wurden von Condor zuletzt Anfang 2020 angesteuert. Die Corona-Pandemie führte zu temporären Einstellungen. An den Verkehrstagen Freitag und Sonntag steuert man Sansibar und Mombasa an. Es handelt sich um einen so genannten Direktflug. Das bedeutet konkret, dass das Flugzeug zunächst nach Sansibar fliegt und nach einem Zwischenstopp weiter nach Mombasa. Im Winterflugplan 2022/23 bietet Condor ab der Homebase Frankfurt Nonstop-Flüge nach Kapstadt an. Diese werden an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag angeboten. Neben Afrika, werden nun auch wieder Ziele im Indischen Ozean angeflogen. Condor bringt ihre Gäste ab sofort jeden Freitag auf die Seychellen sowie mit dem Winterflugplan montags, mittwochs und samstags auf die Malediven.

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NASA und DLR haben Boeing 747SP „SOFIA“ in Pension geschickt

Am 29. September 2022 endete die Ära einer ganz besonderen Boeing 747SP, denn die NASA und das DLR haben ihr Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie in den Ruhestand geschickt. Der letzte Flug wurde durchgeführt und die weitere Zukunft der Maschine ist unklar. Möglicherweise droht der N747NA die Verschrottung. „Von der Vertiefung unseres Verständnisses von Wasser auf dem Mond bis hin zur Aufdeckung der unsichtbaren Kräfte kosmischer Magnetfelder – nichts davon wäre ohne die Hunderte von Menschen möglich gewesen, die ihr Fachwissen in die SOFIA-Mission eingebracht haben“, sagte Naseem Rangwala, Projektwissenschaftler der Mission im Ames Research Center der NASA im kalifornischen Silicon Valley. Von Beginn seiner Entwicklung im Jahr 1996 an erforderte SOFIA technischen Einfallsreichtum. Ein Boeing 747SP-Jetliner musste modifiziert werden, um das 38.000 Pfund schwere und 2,5 Meter lange 100-Zoll-Teleskop zu transportieren, das vom NASA-Partner bei der SOFIA-Mission, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), bereitgestellt wurde. Ingenieure entwickelten einen garagentorähnlichen Mechanismus, der sich aufrollen ließ, damit das Teleskop den Himmel beobachten konnte. In dieser Konfiguration war es „eines der größten offenen Ports, die je in einem Flugzeug geflogen wurden“, so Paul Fusco, ein inzwischen pensionierter NASA-Ingenieur, der an der Entwicklung des Türsystems beteiligt war, „und das größte, das für den Flug in allen Höhen und mit allen Geschwindigkeiten bei geöffneter Tür zugelassen war. Das war eine wirklich aufregende Innovation in der Luftfahrt“. Nun wird das Observatorium in den Ruhestand versetzt. Die wissenschaftlichen Flüge sind beendet, und das Team sucht nach einem geeigneten dauerhaften Zuhause für dieses besondere Flugzeug. Die Daten

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Ägypten: Neuer Charteranbieter Red Sea Airlines ist in der Luft

Die neugegründete Fluggesellschaft Red Sea Airlines hat von den ägyptischen Behörden ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten. Der Carrier hat bereits den ersten Charterflug durchgeführt. Dieser wurde im Auftrag eines Teilhabers innerhalb von Ägypten geflogen. Die junge Fluggesellschaft ist mit einem lokalen Tour Operator verflochten und geht explizit als Charteranbieter an den Start. Zumindest vorläufig will man keine Linienflüge auf eigene Rechnung anbieten, sondern die Kapazität primär an Tour Operator verkaufen. Mit Hilfe des Gesellschafters Selfie Travel will man hauptsächlich Touristen nach Ägypten befördern. Das erste Flugzeug von Red Sea Airlines ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung SU-RSB. Diese trägt die Seriennummer 29369 und war ursprünglich bei Air Transat im Einsatz. Das Unternehmen rechnet damit, dass man voraussichtlich im April 2023 eine baugliche Maschine übernehmen kann. Derzeit ist geplant, dass man im Sommerflugplan 2023 mit zwei Flugzeugen fliegen wird, jedoch kann man sich vorstellen bei entsprechender Auftragslage weitere Boeing 737-800 einzuflotten.

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Mesa Airlines bringt Europa-Ableger mit Malta-AOC an den Start

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Mesa Airlines baut in Zusammenarbeit mit einem Partner einen europäischen Ableger unter dem Namen „Flite“ auf. Dieser soll im ersten Quartal 2023 unter mit maltesischem AOC an den Start gehen. Bereits vor längerer Zeit gab Mesa Airlines bekannt, dass man mit einem neuen Ableger in Europa expandieren will. In den Vereinigten Staaten ist man mit einer Flotte von 168 Maschinen einer der größten ACMI-Anbieter. Man ist unter anderem mit Bombardier CRJ-900 für American Airlines und mit Embraer 175 für United Airlines unterwegs. Auch betreibt man Frachtflugzeuge des Typs Boeing 737 für DHL Express. Eigentlich wollte Mesa Airlines schon Ende 2021 mit dem Europa-Ableger an den Start gehen. Diverse Umstände haben aber dazu geführt, dass das Projekt um ein mehr als ein Jahr auf das erste Quartal 2023 verschoben wurde. AOC und Betriebsgenehmigung hat man bereits bei der maltesischen Luftfahrtbehörde beantragt. Auch in Europa will man primär ACMI- und Charterdienstleistungen erbringen. Zunächst will man mit dem Maschinentyp Bombardier CRJ-900 aktiv sein. Laut Mavio News hat man sich bereits auf den Markennamen Flite festgelegt. Das neue Luftfahrtunternehmen wird in Kooperation mit Gramercy Associates und wird beispielsweise mit Air Nostrum, Xfly und CItyjet in direkte Konkurrenz treten.

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Weihnachtszeit: Austrian Airlines stockt Cancun und Male auf

Im Winterflugplan 2022/23 wird Austrian Airlines temporär die Destinationen Cancun und Male häufiger anfliegen. Während der traditionell stark nachgefragten Weihnachts- und Neujahreszeit legt der Carrier auf den beiden Strecken Zusatzflüge auf. Cancun wird zwischen 22. Dezember 2022 und 12. Jänner 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag mit Boeing 777-200 angesteuert. Nach Male wird es mit identem Maschinentyp täglich, außer an Samstagen gehen. Die temporäre Aufstockung ist für den Zeitraum zwischen 21. Dezember 2022 und 11. Jänner 2023 befristet. Eine Firmensprecherin der Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass die AUA im genannten Zeitraum zusätzliche Flüge nach Cancun und Male anbieten wird. Die Langstreckenverbindungen werden von der Homebase Wien aus angeflogen.

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