Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bericht warnt vor Störung von GPS-Systemen über Nordeuropa

Ein gemeinsamer Bericht von Schweden und fünf weiteren Ländern warnt vor erheblichen Störungen der Satellitennavigation im Luftverkehr über Nordeuropa. Zwischen Januar und April 2025 wurden demnach rund 123.000 Flüge durch GPS-Störungen beeinträchtigt, was eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellt. Die Störungen, die mit Standorten in Russland in Verbindung gebracht werden, betrafen dem Bericht zufolge Flüge über Polen, den baltischen Staaten, Finnland und Schweden. In einigen Gebieten verzeichneten Flugzeuge in diesem Zeitraum in mehr als 40 Prozent der Fälle Fehler in ihren Navigationssystemen, wobei es zu falscher Positionsanzeige und Systemausfällen kam. Als Reaktion auf die Vorfälle haben die Behörden Warnungen an Fluggesellschaften herausgegeben. Der schwedische Verteidigungsminister erklärte, die Regierung sei auf andauernde Bedrohungen vorbereitet. Der Bericht wurde der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) übermittelt, um das Problem auf internationaler Ebene zu thematisieren und Gegenmaßnahmen zu koordinieren.

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Ryanair reduziert Flugangebot auf Kanarenstrecken

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot auf die Kanarischen Inseln. Für den kommenden Winterflugplan sollen nach Angaben des Unternehmens rund 400.000 Sitzplätze gestrichen werden, was auch den vollständigen Rückzug vom Flughafen Teneriffa Nord umfasst. Der Grund für die Entscheidung sei ein Streit mit der spanischen Flughafengesellschaft Aena über Flughafengebühren. Als Reaktion auf diese Anpassung haben mehrere andere Fluggesellschaften angekündigt, ihr Angebot auf den betroffenen Strecken zu erhöhen. Die Fluggesellschaft Iberia Express plant, 30.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten, die Hälfte davon am Flughafen Teneriffa Nord. Auch die kanarische Fluggesellschaft Binter Canarias prüft eine Ausweitung ihres Streckennetzes zum spanischen Festland. Das Unternehmen hat bereits kürzlich neue Verbindungen nach Städten wie Madrid, A Coruña und Valencia aufgenommen. Der Abzug von Ryanair betrifft vor allem Reisende aus der Region, die nach Festlandspanien wollen.

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Flughafen Zürich veranstaltet Berufstage

Die Flughafen Zürich AG und elf Partnerunternehmen veranstalten vom 3. bis zum 9. November 2025 die zweiten Berufstage am Flughafen. Die Veranstaltungsreihe soll Interessenten Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten am Standort gewähren. Das Programm umfaßt verschiedene Führungen hinter die Kulissen, Informationsveranstaltungen sowie Gespräche mit Personalverantwortlichen. An der Veranstaltung beteiligen sich unter anderem Fluggesellschaften wie Swiss und Edelweiss, Flugsicherungsdienste wie Skyguide und technische Unternehmen wie SR Technics. Mit den Berufstagen verfolgen die Partnerunternehmen das Ziel, neue Nachwuchskräfte für Lehrstellen, Praktika und andere Anstellungen zu gewinnen. Die Initiative soll die Position des Flughafens als wichtiger Arbeitgeber in der Region unterstreichen und langfristig den Bedarf an Fachkräften sicherstellen.

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Trump-Regierung stoppt Pläne für Entschädigungen bei Flugverspätungen

Die Administration des amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat die Pläne seines Vorgängers, Joe Biden, zur Einführung einer Entschädigungspflicht für Fluggesellschaften bei Flugverspätungen gestoppt. Die Regelung hätte Passagieren in den Vereinigten Staaten im Falle von erheblichen Verspätungen finanzielle Entschädigungen von bis zu 775 US-Dollar zugesprochen. Die Entscheidung, die vom Weißen Haus als Konformität mit den neuen Regierungsprioritäten begründet wird, stellt einen klaren Rückschritt im Verbraucherschutz dar. Der Schritt wird von der amerikanischen Luftfahrtindustrie begrüßt, während Verbraucherschützer und Kritiker die Entscheidung scharf verurteilen. Die Überprüfung beschränkt sich nicht allein auf die Entschädigungspflicht, sondern umfaßt auch andere unter der vorherigen Administration eingeführte oder geplante Regulierungen, wie etwa die Transparenz bei den Servicegebühren. Das Ende eines ambitionierten Vorhabens Der von der Biden-Administration im Mai 2023 vorgeschlagene Plan sah vor, daß Fluggesellschaften für inländische Verspätungen von mindestens drei Stunden 200 bis 300 US-Dollar an Passagiere zahlen müssen. Bei längeren Verspätungen sollten bis zu 775 US-Dollar fällig werden. Das Verkehrsministerium hatte im Dezember 2024 eine öffentliche Anhörung zu dem Vorschlag gestartet, um die Meinungen von Industrie und Öffentlichkeit einzuholen. Die Fluggesellschaften hatten den Plan von Anfang an scharf kritisiert, mit der Argumentation, daß eine solche Regelung die Ticketpreise in die Höhe treiben und unnötige bürokratische Lasten schaffen würde. Der Branchenverband Airlines for America, der große Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines vertritt, begrüßte die Entscheidung der Trump-Administration. Die Organisation nannte Bidens Pläne „unnötige und belastende Regulierungen“, die über die gesetzlichen Befugnisse des Ministeriums hinausgingen. Sie argumentierte, daß die Regelungen keine Probleme lösen

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Bundesheer trainiert Hubschrauberflüge im Hochgebirge

Das österreichische Bundesheer hat vom 25. August bis zum 5. September 2025 einen Hochgebirgslandelehrgang für Hubschrauberpiloten durchgeführt. Das Training fand im Gebiet von Tirol, Kärnten und Salzburg statt, wobei in Höhenlagen von bis zu 3.500 Metern geübt wurde. Ziel der Ausbildung war es, Starts und Landungen unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen zu trainieren. Die Piloten lernten dabei, Landeflächen in unwegsamem Gelände zu erkunden sowie die Leistungsgrenzen ihrer Hubschrauber kennenzulernen. Insgesamt nahmen 32 Piloten an dem Kurs teil, darunter sowohl angehende Einsatzpiloten als auch erfahrene Fluglehrer. Für die Übungen wurden zwölf Hubschrauber des Bundesheeres eingesetzt, darunter die Typen S-70 „Black Hawk“, OH-58 „Kiowa“ und der moderne AW169 „Lion“. Die Ausbildung solle die Bereitschaft der Luftstreitkräfte für militärische Aufgaben und Assistenzeinsätze in den Bergen sicherstellen, wie sie etwa bei Naturkatastrophen erforderlich sein können.

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Lissabon plant Verkauf von TAP Air Portugal und lockt europäische Großkonzerne

Die portugiesische Regierung hat nach einer längeren Verzögerung durch eine Regierungskrise die Weichen für die Wiederprivatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal gestellt. Mit einem offiziellen Dekret hat Lissabon die Bedingungen für den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent an private Investoren festgelegt. Der angestrebte Verkaufspreis beträgt 817,7 Millionen US-Dollar. Weitere fünf Prozent der Anteile sollen den Mitarbeitern vorbehalten bleiben. Der Abschluß des Verkaufs wird für Anfang 2026 angestrebt. Mit der geplanten Teilprivatisierung positioniert sich die Fluggesellschaft, die als Spezialistin für den Südatlantikverkehr gilt, als begehrtes Ziel für große europäische Airline-Gruppen. Sowohl die Lufthansa Group als auch Air France-KLM haben bereits ihr Interesse bekundet, nachdem beide zuletzt die Übernahme des spanischen Konkurrenten Air Europa scheitern ließen. Portugals strategische Ziele und die Bieterlandschaft Die portugiesische Regierung hat klare Vorstellungen von der Zukunft von TAP Air Portugal. Die strategische Beteiligung eines Investors soll nicht nur die finanzielle Situation der Fluggesellschaft stabilisieren, sondern auch die zentrale Rolle des Flughafens Lissabon als Drehkreuz, insbesondere für den Verkehr nach Südamerika, Brasilien und in afrikanische Länder mit portugiesischer Sprache, langfristig sichern. Die Regierung hat daher als Bedingung für den Zuschlag die Garantie der Drehkreuzfunktion festgelegt. Die staatliche Kontrolle soll jedoch durch einen Mehrheitsanteil in der Hand des Staates von über 50 Prozent gesichert bleiben. Die Privatisierung wurde finanziell motiviert, um die während der Covid-Krise getätigte staatliche Investition von 3,2 Milliarden Euro wieder hereinzuholen. Die Neuauflage der Privatisierung kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die europäische Luftfahrtindustrie eine Phase der Konsolidierung erlebt. Die Lufthansa Group, bereits Partner

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Flughafen München begrüßt 84 neue Lehrlinge

Am Montag, dem 1. September, haben insgesamt 84 Nachwuchskräfte ihre Berufsausbildung oder ihr duales Studium am Flughafen München begonnen. Davon starten 57 bei der Flughafen München GmbH (FMG), während 27 junge Frauen und Männer bei Tochterunternehmen ausgebildet werden. Die Auszubildenden wurden aus rund 2.000 Bewerbungen ausgewählt, wobei viele von ihnen aus den Nachbargemeinden und der Flughafenregion stammen. Der Flughafen bietet eine Auswahl aus über 20 verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen in Bereichen wie IT, Technik, Sicherheit und Logistik. In den ersten Tagen werden die neuen Mitarbeiter mit einem Einführungsprogramm auf den Berufseinstieg vorbereitet. Dazu gehört auch ein mehrtägiges Training in den Allgäuer Bergen. Die Flughafenleitung betont die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und die spätere Übernahme der ausgebildeten Kräfte.

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Flugbetrieb gesichert: Spirit Airlines erhält grünes Licht für Restrukturierung trotz erneuter Insolvenz

Die amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines hat nach ihrer erneuten Beantragung von Insolvenzschutz nach Chapter 11 in der vergangenen Woche die gerichtliche Zustimmung für die Fortsetzung ihrer Geschäftsabläufe erhalten. Trotz erheblicher Turbulenzen und der zweiten Insolvenzanmeldung innerhalb eines Jahres, hat das Unternehmen die Genehmigung erhalten, den Flugbetrieb, die Ticketverkäufe und die Zahlung von Gehältern wie gewohnt aufrechtzuerhalten. Diese Entscheidung der Gerichte signalisiert einen wichtigen Schritt für die angeschlagene Fluglinie, die nun eine tiefgreifende Restrukturierung anstrebt, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Während die Unsicherheit auf dem Markt anhält und die Aktienkurse von Rivalen wie Frontier Airlines in die Höhe schnellten, hat Spirit Airlines klargestellt, daß die Passagiere keine Einschränkungen bei ihren Reiseplänen befürchten müssen. Die Hintergründe der wiederholten Insolvenz Die Situation von Spirit Airlines ist bemerkenswert, da die Fluggesellschaft erst vor wenigen Monaten aus einer ersten Chapter 11-Insolvenz hervorgegangen war, die im November 2024 beantragt worden war. Nach der ersten Runde der Umstrukturierung, in der fast 800 Millionen US-Dollar Schulden in Eigenkapital umgewandelt wurden, hatte man gehofft, daß das Unternehmen wieder auf stabile Beine kommen würde. Doch die anhaltenden Herausforderungen, darunter hohe Betriebskosten und ein intensiver Wettbewerb auf dem Markt der Ultrabilligfluglinien, haben Spirit Airlines erneut in die Knie gezwungen. Die Entscheidung des Unternehmens, nun erneut unter Chapter 11 Schutz zu suchen, ist ein klares Zeichen für die Dringlichkeit der Lage. Die Führung von Spirit Airlines, allen voran Präsident und CEO Dave Davis, sieht die erneute Insolvenz als eine strategische Chance. In einer Erklärung betonte Davis, daß die Genehmigung der Gerichte

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Ryanair beklagt massive Flugverspätungen durch europäische Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen ihrer Passagiere von Flugverspätungen oder Annullierungen im Jahr 2025 betroffen gesehen. Die Airline macht dafür Mängel bei den Flugsicherungen in mehreren europäischen Ländern verantwortlich. In ihrer sogenannten „ATC Delays League“ benennt das Unternehmen die Flugsicherungen in Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Griechenland als Hauptverursacher der Probleme. Die Fluggesellschaft spricht von chronischem Mißmanagement und Personalengpässen. Zugleich werden die Dienste in Bulgarien, Dänemark, der Slowakei, den Niederlanden und Belgien gelobt. Die Airline wirft der EU-Kommission und den nationalen Regierungen vor, daß sie es versäumt hätten, die Flugsicherungen angemessen zu beaufsichtigen und auszustatten. Ryanair fordert deshalb, Maßnahmen gegen die Verzögerungen zu ergreifen.

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Schlag gegen Fluggesellschaften: EuGH-Generalanwältin lehnt Staatshaftung für Flugsicherungs-Verzögerungen ab

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat in einem Rechtsstreit zwischen Austrian Airlines und dem österreichischen Staat eine wegweisende Entscheidung vorbereitet. In ihren am Donnerstag veröffentlichten Schlußanträgen hat Generalanwältin Juliane Kokott die Klage der Fluggesellschaft auf Staatshaftung für Vermögensverluste, die durch technische Probleme bei der Flugsicherung entstanden sind, als unbegründet eingestuft. Diese rechtliche Einschätzung, der der Gerichtshof in seinen Urteilen häufig folgt, stellt eine Absage an die Möglichkeit dar, daß Fluglinien europäische Verordnungen als Grundlage für Schadensersatzansprüche gegen staatlich kontrollierte Flugsicherungsdienste nutzen können. Der Fall, der auf einen Vorfall im August 2016 zurückgeht, hat weitreichende Implikationen für die gesamte Luftfahrtindustrie. Er verdeutlicht, daß die finanziellen Risiken von Verzögerungen und Annullierungen weiterhin primär bei den Fluggesellschaften liegen. Der Ursprung des Rechtsstreits: Ein Passagier-Stau am Flughafen Wien Der Fall, der nun den Europäischen Gerichtshof beschäftigte, begann im August 2016 am Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund technischer Probleme im Zuständigkeitsbereich der Austro Control, der staatlichen Flugsicherung Österreichs, kam es zu massiven Verzögerungen bei der Abfertigung und Annahme von Flügen. Die Folge war ein erheblicher Stau von Passagieren und Flugzeugen. Auch Austrian Airlines war von diesen Problemen stark betroffen. Die Fluggesellschaft sah sich gezwungen, 60 Flüge zu annullieren, was zu beträchtlichen finanziellen Einbußen führte. Austrian Airlines forderte daraufhin Schadensersatz vom österreichischen Staat, dem Eigentümer der Austro Control. Die Forderung umfaßte Kosten für die Rückerstattung von Flugtickets, Umbuchungen auf Flüge anderer Fluglinien, die Unterbringung und Verpflegung von Passagieren sowie deren Transport. Der österreichische Staat lehnte die Haftung jedoch ab. Die Begründung lautete, daß die rechtlichen Bestimmungen über

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