Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bundesheer: Allentsteig saniert Truppenunterkünfte

Der Truppenübungsplatz Allentsteig des österreichischen Bundesheeres bekommt eine Sanierung der in die Jahre gekommenen Mannschaftsunterkünfte verpasst. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2023 abgeschlossen werden. „Die Einsatzvorbereitung für Einsätze im In- und Ausland erfordert von unseren Soldatinnen und Soldaten ein Höchstmaß an körperlicher und geistiger Anstrengung. Daher ist es mir wichtig, dass für die übende Truppe in den wenigen Erholungsphasen zeitgemäße Unterkünfte zur Verfügung stehen. Dazu läuft derzeit ein umfassendes Neubau- und Renovierungsprogramm im Bundesheer, das mit der Generalsanierung der drei M-Blöcke fortgesetzt wird“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Im Lager Kaufholz des Truppenübungsplatzes Allentsteig werden drei Mannschaftsblöcke (M1, M2 und M3) samt der dazugehörigen Infrastruktur generalsaniert. Nach der Bauzeit von 17 Monaten werden die Mannschaftsgebäude in moderne, dem heutigen Standard entsprechende Unterkünfte umgebaut sein. Jedes Gebäude wird zusätzlich zu den Unterkünften mit Kanzleien, einem Speisesaal sowie Aufenthalts-, Sanitär- und Lagerräumen versehen. Das Bundesheer investiert dabei für die Generalsanierung der drei Mannschaftsunterkünfte etwa 14 Millionen Euro. Neben einer wärmetechnischen Sanierung der Außenhülle der Gebäude werden auf den Dächern Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit wird der Energiebedarf der Mannschaftsblöcke deutlich sinken und ein Beitrag zur nachhaltigen Ressourcenschonung geleistet. Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Er dient dem Österreichischen Bundesheer auf einer Gesamtfläche von 157 Quadratkilometern zur Vorbereitung für Einsätze im In- und Ausland, einschließlich Scharfschießen mit allen im Bundesheer eingeführten Waffensystemen. Auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes wird an mehr als 200 Tagen pro Jahr geschossen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich sorgen mit etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr für eine hohe Auslastung der

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Norse Atlantic verschiebt den Start erneut

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways verschiebt die Aufnahme des Linienflugbetriebs. Der Carrier begründet die Entscheidung unter anderem mit schwacher Nachfrage, steigenden Kerosinpreisen und dem Krieg in der Ukraine. Derzeit ist geplant, dass die Flugstrecken im April 2022 vorgestellt werden sollen und die ersten Flüge im Juni 2022 abheben sollen. Norse Atlantic hatte geplant, den Flugbetrieb Ende 2021 mit einer Flotte von Boeing 787-9-Flugzeugen aufzunehmen. Aufgrund von COVID-bedingten Reiseunterbrechungen wurden die ersten Flüge jedoch auf Mitte 2022 verschoben. Norse Atlantic Airways hat sich zwar noch nicht auf einen Zeitplan festgelegt, aber die europäischen Städte London, Oslo und Paris sowie die US-amerikanischen Städte New York, Los Angeles, Miami und New York City sind auf dem Radar. „Die sich in der Ukraine abspielende Tragödie schafft Unsicherheiten im internationalen Luftverkehr, die wir ernst nehmen. Die flexiblen Flottenvereinbarungen, die Low-Cost-Basis und die solide finanzielle Basis von Norse erlauben es uns, den Start vorsichtig anzugehen“, sagt Bjørn Tore Larsen, CEO und Gründer von Norse. „Wir befinden uns in einer einzigartigen Position, da wir den Flugbetrieb noch nicht aufgenommen haben, was uns den Vorteil verschafft, den Markt vorsichtig und entsprechend der Nachfrage zu erschließen und uns schnell an unvorhergesehene Ereignisse anzupassen.“ Slots in London-Gatwick gesichert Norse Atlantic Airways will künftig auch ab London-Gatwick fliegen. Vormals unterhielt Norwegian hier eine Basis, die jedoch geschlossen wurde. Die Fluggesellschaft plant, weitere europäische Ziele wie Paris und London hinzuzufügen, sobald die Marktlage dies zulässt. In dieser Woche bestätigte Norse Atlantic auch, dass sie sich kritische Slots am Londoner Flughafen Gatwick gesichert

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Norwegen will Ticketsteuer vom eingesetzten Fluggerät abhängig machen

Im Zuge der Corona-Pandemie hat Norwegen die nationale Ticketsteuer temporär ausgesetzt. Das Moratorium läuft im Sommer 2022 aus. Derzeit entwickelt die Regierung eine neue Besteuerung von Flugscheinen. Diese soll sich an verschiedenen Faktoren orientieren. Das eingesetzte Fluggerät soll dabei eine zentrale Rolle spielen, denn Airlines sollen für den Einsatz effizienter Maschinen in Form niedrigerer Steuern belohnt werden. Auch die Wirtschaftlichkeit der Route soll künftig in die Berechnung einbezogen werden. Jene Staaten, die Ticketsteuern erheben, berechnen diese im Regelfall aufgrund der Länge der Flugstrecke. Beispielsweise besteuern Österreich, Belgien und Deutschland kurze Flüge stärker als Langstreckenverbindungen.

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Ukrainischer Botschafter wirft Ryanair Preiswucher vor

Der Botschafter der Ukraine in Irland übt heftige Kritik an der Preispolitik der Billigfluggesellschaft Ryanair. So wirft der Diplomat unter anderem vor, dass der Carrier beispielsweise ab Polen besonders hohe Preise verlangen würde. Der Carrier dementiert. Ab den Nachbarländern der Ukraine besteht eine besonders hohe Nachfrage seitens Flüchtlingen, die zu Freunden, Verwandten und Bekannten in andere EU-Länder weiterreisen wollen. Ryanair-Erzrivale Wizz Air hat ein Programm aufgelegt, das geflüchteten Ukrainern die Inanspruchnahme von Freitickets ermöglicht. Laut Botschafter Larysa Gerasko soll beim irischen Carrier die Situation gänzlich anders sein. Der Diplomat wirft Ryanair vor, dass besonders ab Polen die Preise deutlich erhöht wurden. Diesen Umstand will er in Kürze mit dem irischen Verkehrsminister Eamon Ryan erörtern. Weiters fordert er Charterflüge ab Warschau oder Krakau nach Dublin, denn aufgrund der aktuellen Situation wäre es für Flüchtlinge sehr schwierig überhaupt an reguläre Tickets kommen. Auch in der irischen Politik mehren sich Stimmen, dass Ryanair und Aer Lingus Freitickets für aus der Ukraine geflüchtete Personen auflegen sollten. Die Billigfluggesellschaft dementiert, dass man die Preise ab Polen drastisch erhöht habe.

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Virgin Atlantic kehrt heuer nicht nach Gatwick zurück

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic wird dieses Jahr nicht auf den Flughafen London-Gatwick zurückkehren. Man wird sich zunächst auf das Angebot ab dem größeren Heathrow-Airport fokussieren. Firmenchef Shai Weiss erklärte unter anderem, dass man die Gatwick-Planungen für das Jahr 2022 zurückgestellt hat. In der Vergangenheit hatte man für Urlauber interessante Routen ab diesem Airport angeboten. Man will allerdings die Slots halten und sieht auch Potential für ein Comeback in Gatwick, jedoch soll dieses nicht mehr heuer erfolgen. Zu Beginn der Corona-Pandemie stellte Virgin Atlantic nach über 35 Jahren den Flugbetrieb ab diesem britischen Airport ein. Man konzentriert sich seither auf das Angebot ab Heathrow. Ein Comeback für 2023 wird zumindest nicht vollständig ausgeschlossen, jedoch wird dies auch als der „frühestmögliche Zeitpunkt“ umschrieben.

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Lufthansa Cityline führte ersten A321P2F-Frachtflug durch

Unter der Flugnummer LH8350 hat Lufthansa Cityline am Dienstag den ersten kommerziellen Frachtflug mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchgeführt. Die D-AEUC flog von Frankfurt am Main über Dublin nach Manchester. Der Kranich-Konzern hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden, dass man A321 in Frachter konvertieren lässt. Diese werden von Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Diese Konstellation wird unter anderem von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert. Die D-AEUC wurde im Jahr 2008 an Niki ausgeliefert und trug die Registrierung OE-LES. Im Zuge des Zusammenbruchs der Air Berlin Group wurde dieser A321 von Lufthansa gekauft, musste jedoch aufgrund einer Anordnung der EU-Kommission an Laudamotion verleast werden. Nach einem öffentlich ausgetragenen Streit einigte man sich auf eine schrittweise Rückgabe. Kurzzeitig war dieses Flugzeug auf dem AOC von Eurowings registriert, ehe die Entscheidung vom Umbau in einen Frachter getroffen wurde.

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Malta: Verkehrsaufkommen nur halb so hoch wie im Februar 2020

Das Fluggastaufkommen am einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta, Luqa, lag im Februar 2022 ungefähr auf der Hälfte des Niveaus, das man im Vergleichszeitraum in 2020 hatte. Man zählte 196.895 Passagiere. Der Februar 2020 war von der Coronakrise noch weitgehend unbetroffen. In Luqa hatte man damals 421.567 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Aufkommen des Vorjahresmonats lag man zuletzt um etwa das Sechsfache darüber, jedoch deutlich unter Februar 2020. Der Malta International Airport ist eine Tochtergesellschaft der Flughafen Wien AG. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge lag im Februar 2022 bei 70,7 Prozent und damit um 5,1 Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau. Am häufigsten nachgefragt waren die Verbindungen ins Vereinigte Königreich. Italien, Frankreich, Polen und Deutschland hatten gemeinsam einen Marktanteil von 42,2 Prozent. „Unsere Verkehrsergebnisse für Februar zeigen deutlich, dass die Menschen zwei Jahre nach der Ausrufung einer Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation wieder bereit sind zu reisen. Gleichzeitig sieht sich unsere Branche mit einer Reihe neuer Unsicherheiten und Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. den steigenden Ölpreisen, die wahrscheinlich die Flugpreise in die Höhe treiben werden, was auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Da die Sommersaison nur noch wenige Wochen entfernt ist, müssen die Regierungen dem Appell unserer Branche in Bezug auf die COVID-19-Beschränkungen unbedingt Gehör schenken. Die Aufhebung der Reisebeschränkungen würde nicht nur das Vertrauen der Verbraucher stärken, sondern auch den Akteuren der Branche die Zuversicht geben, in dieser sehr heiklen Zeit in ihre Unternehmen zu investieren und optimistisch in die Zukunft zu blicken“, sagte Alan Borg, CEO des Internationalen Flughafens

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Österreich: Tanner will Verteidigungsbudget auf ein Prozent des BIP anheben

Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) will das Budget, das für die Landesverteidigung ausgegeben wird, auf rund ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben. Abgeordnete aller Fraktionen pflichteten der Notwendigkeit einer Erhöhung des Verteidigungsbudgets bei. Der Angriff Russlands auf die Ukraine bedeute eine Zäsur in der europäischen Geschichte, erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eingangs in der Debatte zur EU-Jahresvorschau. Es zeige sich nun, wie wichtig eine gut aufgestellte Landesverteidigung gerade für einen neutralen Staat sei. Die Politik müsse nun alles daran setzen, dass das Bundesheer gestärkt werde. Die Landesverteidigung habe über die Jahre nicht den budgetären Stellenwert erhalten, den es verdienen sollte. Nun gelte es, die militärische Kernkompetenzen auszubauen und zu stärken. Das Verteidigungsbudget soll daher auf ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes angehoben werden, bekräftigte Tanner ihr Ziel. Im Zuge der Ukraine-Krise seien viele Neubeurteilungen notwendig geworden. So sei nicht nur das Budget, sondern Aspekte wie die Übungstätigkeit der Miliz unter einem anderen Licht zu betrachten. Der Ukraine-Krieg finde nach wie vor auch im Cyberraum statt. Auswirkungen auf Österreich könnten nicht ausgeschlossen werden, würden aber laufend beobachtet. Die Kapazitäten im Bereich der Cyber-Defense sollen daher wesentlich ausgebaut werden, um die Souveränität Österreichs auch in diesem Bereich zu sichern, erklärte Tanner. Das Bundesheer sei neben der Landesverteidigung auch die strategische Reserve des Landes, hob die Verteidigungsministerin die Assistenzeinsätze im Bereich der Unterstützung der Gesundheitsbehörden, an den Außengrenzen oder bei Naturkatastrophen hervor. So unterstütze das Bundesheer aktuell auch bei der Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Nach dem Angriff Russlands gegen die Ukraine sei eine Neubeurteilung der Verteidigungspolitik Österreichs notwendig,

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Ab Genf und Zürich: Pauschalreisen im Privatjet auf die Malediven und Seychellen

Der Reiseveranstalteter Travelcoup Deluxe legt in Kooperation mit Four Seasons Hotels & Resorts weitere Pauschalreisen, die eine Beförderung mit Businessjets beinhalten, auf. Diese werden ab Zürich und Genf angeboten und führen auf die Seychellen und die Malediven. „Privatjetflüge sind derzeit die sicherste und komfortabelste Flugoption. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Four Seasons Hotels & Resorts ein Fly-and-Stay-Angebot mit Privatjets ab der Schweiz kuratieren dürfen. Four Seasons gehört zu den führenden Hotelketten weltweit im Luxussegment. Unsere Zusammenarbeit ergänzt perfekt das bestehende eigene Privatjetangebot in anderen Märkten von Four Seasons. Uns verbindet derselbe Anspruch an Reisekomfort und Serviceexzellenz, sowie unser Engagement für Nachhaltigkeit“, so Niclas Seitz, CEO von Travelcoup Deluxe. Beispiele für die geplanten Pauschalreisen: Sechs Nächte Seychellen/Four Seasons Desroches Island oder Four Seasons MaheHin-/Rückflug für zwei Personen mit Privatjet ab/bis Zürich, inklusive Transfers ab CHF 28.179 pro Person in der One Bedrom Ocean Pool Villa (mögliche Reisedaten: 02.04.2022 bis 09.04.2022 & 21.10 bis 28.10.2022) Sieben Nächte Malediven/Four Seasons Kuda Huraa oder Four Seasons Landaa GiraavaruHin-/Rückflug für zwei Personen mit Privatjet ab/bis Zürich, inklusive Transfers ab CHF 28.664 pro Person im Deluxe Beach Pavillion (mögliche Reisedaten: 14.10 – 22.10.2022)

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Griechenland hat elektronisches PLF abgeschafft

Seit 15. März 2022 müssen Passagiere, die nach Griechenland einreisen wollen, kein PLF-Formular mehr ausfüllen. Die Regierung hat die im Sommer 2020 überraschend eingeführte Regelung aufgehoben. „Alle Passagiere, die von einem beliebigen Ziel im Ausland in unser Land kommen, müssen das Online-PLF-Formular vor der Ankunft in Griechenland nicht ausfüllen“, erklärte die griechische Zivilluftfahrtbehörde in einem Schreiben an die Fluggesellschaften. Der Wegfall des elektronischen PLF-Formulars bedeutet aber nicht, dass die sonstigen Einreiseregeln aufgehoben sind. Diese sollen, so das griechische Außenministerium, weiterhin in Kraft bleiben. Daher sollten sich Griechenland-Passagiere rechtzeitig vor dem Abflug darüber informieren welche zusätzlichen Unterlagen – nebst Reisepass oder Personalausweis – benötigt werden.

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