Amely Mizzi

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Amely Mizzi

UK: Auch Tui Airways schafft die Masken ab

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways wird künftig auf zahlreichen Flügen ab dem Vereinigten Königreich auf die bisherige Maskenpflicht verzichten. Man wird dies nur noch dann verlangen, wenn es aufgrund eines Notams des Ziellandes explizit vorgeschrieben ist. Seitens der Regierung des Vereinigten Königreichs ist das Tragen von Masken in Verkehrsflugzeugen nicht mehr vorgeschrieben. Mit Jet2 und Ryanair haben die ersten Carrier bereits verkündet, dass man dies an Bord nicht mehr verlangen wird. Man hält jedoch die Empfehlung aufrecht. Seit Mittwoch gilt auch bei British Airways keine Maskenpflicht mehr. „Es ist nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben, dass Reisende von oder nach England oder Nordirland während ihres Tui Airways-Fluges eine Gesichtsmaske tragen, aber – in Übereinstimmung mit den Richtlinien der britischen Regierung und der EU-Charta – empfehlen wir Ihnen dies dennoch nachdrücklich“, so Tui Airways. Im Gespräch mit Aviation.Direct äußerte sich Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary dahingehend, dass er damit rechnet, dass innerhalb der Europäischen Union die Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen bis Ende April 2022 abgeschafft wird. In zahlreichen Ländern sieht es ganz danach aus, jedoch pochen beispielsweise Österreich und Deutschland derzeit weiterhin auf die unbeliebten Masken.

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Alltours und FTI ändern Flexi-Tarife

Die Reiseveranstalter FTI und Alltours haben ihre kostenpflichtigen „Flexi-Pakete“ überarbeitet. Beim Düsseldorfer Anbieter ist es nun möglich, dass gegen Aufpreis die Pauschalreisen bis 14 Tage vor der Abreise storniert bzw. umgebucht werden können. Gültig sind die angepassten Konditionen für Neubuchungen, die zwischen dem 12. März und 30. April 2022 getätigt werden. Hierfür soll im Aktionszeitraum kein Aufpreis berechnet werden. Der Mitbewerber FTI Touristik bietet den so genannten Flex-Plus-Tarif künftig unabhängig vom Reisepreis gegen die Bezahlung von zusätzlichen 60 Euro an. Dieser Tour Operator bietet Passagieren an, dass bis 15 Tage vor dem Abflug storniert werden kann. Hierfür soll bis zum 31. Oktober 2023 eine reduzierte Stornogebühr verrechnet werden. Umbuchen kann man laut Erklärung des Konzerns ebenfalls bis zu 15 Tage vor der Abreise. Die Hälfte der Stornokosten will FTI an die vermittelnden Reisebüros ausschütten.

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Einreise: Montenegro streicht 3G-Nachweis

Für die Einreise nach Montenegro ist ab sofort kein 3G-Nachweis mehr notwendig. Der Balkan-Staat lässt wieder sämtliche Personen mit gültigen Ausweispapieren einreisen. Die Vorlage von Corona-Dokumenten entfällt. Innerhalb des Landes wurden die Regeln ebenfalls stark gelockert. So muss man beispielsweise beim Besuch von Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen keinen 3G-Nachweis mehr vorlegen. Auch die Maskenpflicht wurde teilweise gelockert. Allerdings muss man in öffentlich zugänglichen Innenräumen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen. FFP2-Masken, wie beispielsweise in Österreich, werden auch weiterhin nicht verlangt.

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Wegen Russland-Bezug: LBA groundet Cargologic Germany

Die Frachtfluggesellschaft Cargologic Germany ist derzeit nicht zur Durchführung von Flügen innerhalb der Europäischen Union berechtigt. Das Luftfahrtbundesamt suspendierte am Freitag die entsprechende Zulassung. Hintergrund der Maßnahme ist, dass der Carrier indirekt der russischen Volga-Dnepr-Gruppe angehört und aufgrund dieses Umstands mit einem temporären Flugverbot belegt wurde. Eigenen Angaben nach ist Cargologic Germany bestrebt, dass man den Flugbetrieb so schnell wie möglich wiederaufnehmen kann. Daher führt man „intensive Gespräche mit allen relevanten Behörden und Stakeholdern“, die dazu führen sollen, dass man möglichst rasch wieder abheben kann. Selbst sieht man sich als deutsches Unternehmen. Die Flotte von Cargologic Germany besteht derzeit aus vier Boeing-737-Frachtflugzeugen, die in Leipzig/Halle stationiert sind.

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Alle Abflüge gestrichen: Verdi-Streik legt Hamburg lahm

Der von Verdi organisierte Warnstreik des Sicherheitspersonals trifft den Flughafen Hamburg besonders hart. Die Sicherheitskontrollen für abfliegende Passagiere können nicht mehr durchgeführt werden. Die Folge daraus: alle 87 geplanten Abflüge müssen gestrichen werden. Die Gewerkschaft Verdi hat am heutigen Dienstag an verschieden deutschen Airports das Sicherheitspersonal zur ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergrund ist, dass die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Hamburg ist derzeit besonders stark betroffen: „Betroffen sind alle Kontrollstellen, sowohl die Sicherheitskontrolle, die alle Passagiere vor dem Abflug passieren müssen, als auch die Personal- und Warenkontrollen. Aufgrund dieses Verdi-Streiks bleibt die Sicherheitskontrolle für die Passagiere heute ganztägig geschlossen, es finden daher für die Passagiere keine Abflüge statt. Ankünfte sind weiterhin möglich. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: Dienstag, 15. März 2022, 8:15 Uhr) sind alle 87 Abflüge gestrichen, die heute für Hamburg geplant waren. Bei den Ankünften wurden 18 von 89 geplanten Landungen gestrichen, eventuell kommen heute im Laufe des Tages weitere Streichungen hinzu“, so der Airport in einer Medienerklärung.

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Smartlynx Malta flottet sechs A330-300P2F ein

Smartlynx wird ab dem Jahr 2023 insgesamt sechs Frachtflugzeuge des Typs Airbus A330-300P2F einflotten. Diese least man von der Air Transport Services Group. Die Vertragslaufzeit beträgt vorerst sechs Jahre. „Die Einführung der A330-300 ist ein logischer Schritt und einer, der relevante Synergien mit dem Rest unserer Flotte – A330 Pax und A321F-Einheiten – und als ein Flugzeug schafft, das in einer Post-Covid-Umgebung immer beliebter werden wird“, sagte Smartlynx-Chef Zygimantas Surintas. „Für uns ist der Umzug Teil unserer Flottenmodernisierungsstrategie, die mehr Kapazität und Effizienz bietet, und ein weiterer Schritt in Richtung SmartLynx Airlines, ein führender globaler Akteur auf dem Luftfrachtmarkt zu werden.“ Die sechs Widebodies werden auf dem AOC von Smartlynx Malta registriert. Auf diesem habt man bereits fünf Airbus A330-300 sowie zwei A321-Frachter registriert. Der zuletzt genannte Maschinentyp wird um weitere A321P2F aufgestockt werden. Auch diese sollen im Auftrag von DHL eingesetzt werden.

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Tui zieht Marke aus Russland zurück

Die Marke Tui soll künftig nicht mehr auf dem russischen Markt präsent sein. Bereits im Vorjahr trennte sich der Konzern von seinem lokalen Ableger, der jedoch bis zuletzt im Rahmen eines Franchisevertrags genutzt wurde. Die Konzernzentrale in Hannover löste diesen nun auf. Das bedeutet konkret, dass Tui Russia nicht mehr das bekannte Brand des Tour Operators nutzen darf. Das wirkt auch auch auf die angeschlossenen Töchter in der Ukraine, Weißrussland, Kasachstan und Usbekistan aus, denn diese gehören Tui Russia an. Im Vorjahr entschied sich die Tui AG zum vollständigen Verkauf dieses Ablegers. Somit gehört dieser nicht mehr der Tui Group an, konnte jedoch aufgrund einer Franchise-Vereinbarung weiterhin unter dem bekannten Brand auftreten. Damit ist jetzt Schluss, wie Konzernchef Fritz Joussen ausführt: „Die Tui verurteilt den Angriff und den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Unsere Haltung ist eindeutig. Die Marke Tui darf nicht länger von Tui Russia für ihr Geschäft und den Auftritt des Unternehmens genutzt werden“.

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Singapore Airlines fliegt mit fünf B777F für DHL

Für den Logistikkonzern Deutsche Post-DHL wird Singapore Airlines fünf Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777F betreiben. Diese werden Unternehmensangaben nach eine Kombi-Livery tragen, die mit jenen der Smartlynx-Malta-A321F vergleichbar sein wird. Stationiert werden die fünf Frachter auf dem Flughafen Singapur-Changi. Von dort aus sollen Ziele im asiatischen Streckennetz von DHL bedient werden. Auch sollen die Vereinigten Staaten von Amerika angeflogen werden. Der operative Betrieb dieser Maschinen wird von Singapore Airlines bewerkstelligt, jedoch fliegt man im Auftrag von DHL. Die ursprüngliche Vereinbarung hat eine Laufzeit von mehr als vier Jahren mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Im Rahmen der Vereinbarung wird das erste Flugzeug im Juli 2022 und das zweite im Oktober 2022 ausgeliefert. Die übrigen drei Flugzeuge sollen im Laufe des Jahres 2023 ausgeliefert werden. „Mit dem Einsatz von fünf Boeing 777-Frachtern können wir unseren Express-Service zwischen dem asiatisch-pazifischen Raum und Nord- und Südamerika ausbauen“, so Travis Cobb, Executive Vice President für Global Operations und Aviation bei DHL Express. „Nach der Pandemie sehen wir gute Aussichten für ein starkes Wachstum der transpazifischen Handelsrouten. In der Zusammenarbeit mit Singapore Airlines sehen wir die einmalige Chance, eine langfristige Beziehung mit einem langjährigen Partner aufzubauen, der die gleichen Werte teilt und auf höchstem Niveau arbeitet.“

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Auf unbestimmte Zeit: FlyDubai setzt Russland-Flüge aus

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai hält den Flugstopp in Richtung Russland auf unbestimmte Zeit aufrecht. Bereits seit dem 8. März 2022 fliegt man Ziele in der Russischen Föderation nicht mehr an. Wie lange dies andauern wird, ist laut dem Unternehmen völlig offen. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Air Astana und Pegasus Airlines, haben ihre Russland-Flüge ausgesetzt. Dabei spielt insbesondere der Umstand, dass man für den Luftraum der Russischen Föderation keinen Versicherungsschutz mehr hat, eine entscheidende Rolle. Auch hat beispielsweise der türkische Carrier Druck von westlichen Leasinggebern bekommen. Dem aktuellen Informationsstand nach halten Emirates, Qatar Airways, Etihad, Turkish Airlines und Air Serbia ihre Verbindungen in die Russische Föderation aufrecht. Lediglich jene Airports, die aufgrund einer Anordnung der Putin-Regierung gesperrt sind, werden momentan nicht angeflogen. Air Serbia stockte zuletzt die Frequenzen von/nach Russland sogar auf.

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Wizz Air verlängert Freiflüge-Aktion für Ukraine-Flüchtlinge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bietet auch weiterhin Personen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, kostenfreie Flugtickets zur Weiterreise an. Die Aktion wird bis zum 10. April 2022 verlängert und soll es Ukrainern ermöglichen ab Ungarn, Rumänien, Polen und der Slowakei in andere EU-Länder zu gelangen. Wie berichtet, bietet die Airline Ukraine-Flüchtlingen 100.000 kostenlose Sitzplätze auf allen Flügen innerhalb Kontinentaleuropas ab den ukrainischen Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien. Noch ist dieses Kontingent nicht ausgeschöpft. Die Fluggesellschaft betont, dass auch auf Flügen ab Budapest, Danzig, Krakau und Kattowitz freie Plätze verfügbar seien.  „Wir setzen diese Aktion fort in der Hoffnung, dass möglichst viele Menschen bald einen sicheren Ort erreichen können“, erklärt Wizz Air CEO József Váradi. Weiter gibt es zudem Spezialtarife für Menschen, die bereits an anderen Orten in anderen Ländern gestrandet sind. Ihnen bietet Wizz Air auf weiteren Flügen Tickets für 29,99 Euro sowie für 69,99 Euro für Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Island und auf die Kanarischen Inseln. Ukrainische Flüchtlinge können diese Flüge bis zum 10. April unter https://wizzair.com/#/rescue buchen.  Reisende müssen bei der Buchung ihren ukrainischen Reisepass oder Personalausweis angeben und diesen später beim Check-in vorlegen.

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