Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fracht: Nippon Cargo setzt Europa-Flüge aus

Die japanische Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo stellt vorübergehend sämtliche Flüge zwischen Japan und Europa ein. Hintergrund ist, dass man die Lufträume Russlands und der Ukraine nicht nutzen kann. Dadurch erhöhen sich die Flugdauer und damit auch die Kosten massiv. Eigenen Angaben nach evaluiert Nippon Cargo derzeit alternative Routen, die den Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr beinhalten werden. Dafür benötigt man aber etwas Zeit, da man so kostengünstig wie möglich planen möchte. Die Umwege verursachen der Frachtfluggesellschaft erhebliche Mehrkosten. Kurzfristig abgesagt wurden die Flüge von Tokio-Narita nach Amsterdam und zurück. Vorerst dauert die Maßnahme bis zum 13. März 2022 an. Möglicherweise könnte diese auch verlängert werden. Auch die Zwischenstopps, die bislang in Mailand-Malpensa eingelegt wurden, entfallen, da die Kurze KZ8, KZ49, KZ18 und KZ17 abgesagt wurden.

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Indien hebt letzte Luftfahrt-Restriktionen auf

Indien praktizierte seit dem Beginn der Coronapandemie immer wieder massive Einschränkungen im Bereich Flugverkehr. Zum 27. März 2022 sollen die letzten Restriktionen ersatzlos aufgehoben werden, teilte Verkehrsminister Jyotiraditya Scindia mit. Hintergrund der Entscheidung ist, dass zuletzt die Anzahl der Neuinfektionen stark gesunken ist. Auch soll die Durchimpfungsrate in den letzten Wochen stark angestiegen sein, so dass man sich zu diesem Schritt durchgerungen habe. Das Ministerium für Zivilluftfahrt hat in Koordination mit dem Gesundheitsministerium seit dem Beginn der Corona-Pandemie wiederholte Luftfahrt-Restriktionen erlassen. Teilweise haben diese auch Domestic-Flüge betroffen. Zuletzt durfte nur aus Staaten, die ein bilaterales Abkommen unterfertigt haben, nach Indien geflogen werden. Mit dem 27. März 2022 sollen die letzten Beschränkungen ersatzlos aufgehoben werden.

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Michael Kühne ist zweitgrößter Lufthansa-Aktionär

Die Deutsche Lufthansa AG hat mit dem Logistikunternehmer Michael Kühne einen neuen Großaktionär bekommen. Dieser hat seine Beteiligung um 4,04 Prozent aufgestockt, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf die jüngste Stimmrechtsbeteiligung. Kühne hält seine Beteiligung über die KA Logistik Beteiligungen GmbH und ist nach der Bundesrepublik Deutschland, die 14,09 Prozent hält, der zweitgrößte Einzelaktionär der Lufthansa. Dieser hält über die Kühne-Holding die Mehrheit am schweizerischen Logistikkonzern Kühne+Nagel, der erst kürzlich bekanntgegeben hat, dass man bei Atlas Air Flugzeuge chartern wird.

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Air France-KLM rechnet mit steigenden Ticketpreisen

Bei Air France-KLM geht man momentan davon aus, dass die Nachfrage im Sommerflugplan 2022 stark steigen wird. Allerdings rechnet man auch mit aufgrund der Luftraumsperren mit stark steigenden Produktionskosten in Richtung Asien. Derzeit müssen unter anderem europäische Fluggesellschaften lange Umwege in Richtung Asien fliegen, da aufgrund des Kriegs in der Ukraine russische Airlines ausgesperrt wurden. Als Reaktion darauf schloss Russland unter anderem alle EU-Carrier aus. Davon ist auch Air France-KLM betroffen. Deutschlandchef Schellemann erklärte gegenüber der FVW, dass die längere Flugzeit auch Auswirkungen auf die Nachfrage haben könnte. Da man mehr Treibstoff benötigt und dieser immer teurer wird, steigen auch die Flugscheinpreise. Generell verzeichne man derzeit im Leisure-Bereich eine starke Nachfrage, die fast das Vorkrisenniveau erreicht habe. Für dieses Geschäftssegment rechnet man seitens Air France-KLM mit einer raschen Erholung. Im Bereich Geschäftsreisen geht es langsamer voran.

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Berlin will Ukraine-Flüchtlinge im ehemaligen Flughafen Tegel erstversorgen

Die Stadt Berlin will den ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel als Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Ukraine nutzen. Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) erklärte unter anderem, dass das bisherige Ankunftszentrum in Reinickendorf bereits jetzt völlig überlastet ist. Nach der Schließung des Otto-Liliental-Flughafens wurde das Terminal C zeitweise als Impfzentrum genutzt. Nun sollen die übrigen Gebäude temporär für die Notunterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen dienen. Dazu will man Betten aufstellen. Eine dauerhafte Nutzung als „Flüchtlingsheim“ ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen sollen hier nur für wenige Tage untergebracht werden und anschließend in dauerhafte Unterkünfte vermittelt werden. Giffey rechnet damit, dass auch weiterhin rund 13.000 Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet in der deutschen Bundeshauptstadt ankommen werden. Daher benötigt man die ehemaligen Terminals der Flughafens Tegel als Erstaufnahmezentrum sowie als Notunterkunft. Derzeit ist noch offen wann die Inbetriebnahme erfolgt, jedoch soll dies angesichts der vielen Menschen, die wegen dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine, Schutz im Ausland suchen müssen, nur eine Frage weniger Tage sein.

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Air France Hop verkauft 14 CRJ-1000 in die USA

Die Air-France-Tochter Hop hat sich von insgesamt 14 Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-1000 getrennt. Diese wurden von der U.S.-amerikanischen Jetcraft Commercial erworben und sollen im Laufe dieses Jahres übergeben werden. Hop leitet damit die Ausflottung dieses Musters ein. Der erste CRJ-1000 soll noch im Laufe des März 2022 an den Käufer ausgehändigt werden. Die letzte Einheit, die von dieser Transaktion umfasst ist, wird im Dezember 2022 an den Gebrauchtflugzeughändler übergeben werden. Eigenen Angaben nach konnte Jetcraft Commercial für drei Flugzeuge bereits neue Nutzer finden. Man ortet auch für die elf weitere Regionaljets eine große Nachfrage, besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika. Man hält das Muster für regionale Einsatze als optimal geeignet.

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Feber 2022: Boeing lieferte 22 Verkehrsflugzeuge aus

Im Feber 2022 konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer insgesamt 22 Maschinen ausliefern. Gleichzeitig verzeichnete man 37 Bestellungen, wobei davon 32 Stück auf das Muster Boeing 737 Max entfallen sind. Die Anzahl der Auslieferungen markiert bei Boeing einen neuen Tiefpunkt, denn so wenige Flugzeuge konnte man zuletzt im August des Vorjahres an Kunden übergeben. Das hängt auch mit dem Umstand zusammen, dass das Langstreckenmodell 787 weiterhin nicht ausgeliefert werden kann. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass der Löwenanteil der Flugzeuge, die im Feber 2022 das Werk verlassen haben, auf die B737 Max entfallen ist. Von den 37 Neubestellungen, die Boeing im Feber 2022 an Land ziehen konnte, entfallen 32 Stück auf die Boeing 737 Max. Ein Kunde, der vorläufig anonym bleiben möchte, orderte fünf B777F. Man kassierte auch Stornos: Beispielsweise will Air Lease vier B787 nicht mehr haben. Im Gegenzug bestellte man aber 18 Boeing 737 Max.

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Bali lässt Geimpfte ohne Quarantäne einreisen

Personen, die mindestens zweimal gegen Covid-19 geimpft sind, können ab sofort wieder quarantänefrei auf der indonesischen Insel Bali einreisen. Die Regierung hat diesen Schritt, der ursprünglich für den 14. März 2022 angekündigt war, vorgezogen. Allerdings bleibt den Urlaubern nicht erspart, dass diese sich zwei PCR-Tests unterziehen müssen. Der erste muss am Tag der Einreise durchgeführt werden und der zweite am dritten Tag. Man muss sich allerdings nicht absondern. Bei der Einreisekontrolle ist nebst dem Impfnachweis auch eine Reservierungsbestätigung eines Hotels oder alternativ der entsprechende Voucher eines Reiseveranstalters vorzulegen. Laut offizieller Erklärung der Regierung ist der Nachweis einer Booster-Impfung nicht notwendig. Zwei Stiche sind dem aktuellen Stand der Dinge nach ausreichend. Von der neuen Regelung können Urlauber aus insgesamt 23 Staaten profitieren. Es gilt noch darauf aufmerksam zu machen, dass unter Umständen ein Visum erforderlich sein kann. Dieses wird im Zuge der Einreise erteilt und kostet umgerechnet etwa 32 Euro.

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Costa Toscana hat Jungfernfahrt angetreten

Die Reederei Costa führte am Wochenende die erste Ausfahrt mit ihrem zwölften Schiff, der Costa Toscana durch. Am Samstag startete die Jungfernfahrt. von Savona aus in Richtung Marseille, Barcelona, Valencia, Palermo und Civitavecchia. Das neue Kreuzfahrtschiff soll bis zu 6.500 Fahrgäste befördern können. Den Passagieren stehen unter anderem 13 Pools bzw. Hallenbäder, 19 Bars und elf Restaurants zur Verfügung. Der Außenbereich ist gegenüber dem Schwesterschiff Costa Smeralda deutlich geräumiger gestaltet. Die Reederei hebt hervor, dass die Toscana alternativ auch mit LNG-Gas betrieben werden kann. Insgesamt hat man nun vier Schiffe, die so angetrieben werden können, in der Flotte. Im Sommer 2022 will Costa wieder mit allen Schiffen in See stecken. Man rechnet mit einer hohen Nachfrage und geht davon aus, dass Kreuzfahrten wieder normal durchgeführt werden können.

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Corendon bewirbt Portugal-Ziele intensiv

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Europe bewirbt in Kooperation mit portugiesischen Tourismusverbänden die Ziele Madeira und Faro intensiv. Dadurch sind im Einzugsbereich jener deutschen Flughäfen, ab denen die beiden Destinationen angeboten werden, große Werbeplakate sichtbar. Corendon bietet unter anderem ab Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover, Nürnberg und Münster/Osnabrück Flüge nach Portugal an. In Kooperation mit den Tourismusverbänden will man diese nun pushen. Ziel ist, dass mehr Urlauber nach Faro und/oder Madeira kommen. Auch setzt man auf Rundfunkwerbung über regionale Stationen.

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