Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Rekordumsatz und massive Infrastrukturinvestitionen am Flughafen Brüssel

Der Flughafen Brüssel blickt auf ein finanziell erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und verzeichnete mit 828 Millionen Euro den höchsten Umsatz seiner Geschichte. Dies entspricht einer Steigerung von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz der Belastungen durch sieben nationale Streiktage stieg die Zahl der Passagiere auf 24,4 Millionen an, was einem Zuwachs von 3,3 % entspricht. Parallel dazu entwickelte sich der Logistiksektor überdurchschnittlich gut: Mit einem Frachtumschlag von 795.000 Tonnen und einem Plus von 8,5 % übertraf der Standort das globale Marktwachstum deutlich. Der Nettogewinn belief sich auf 84 Millionen Euro, wobei erstmals seit 2019 wieder Dividenden in Höhe von 41 Millionen Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Ein zentraler Pfeiler des Unternehmenserfolgs war im abgelaufenen Jahr die rekordverdächtige Investitionssumme von 302 Millionen Euro in die Flughafeninfrastruktur. Zu den abgeschlossenen Großprojekten zählen die umfassende Renovierung der Start- und Landebahn 25L/07R sowie der Bau des neuen Parkhauses P30. Auch im Logistikbereich wurden mit neuen Gebäuden im Sektor „Brucargo Central“ Kapazitäten erweitert, um die Effizienz der Warenabfertigung zu steigern. Für den Passagierkomfort wurde zudem die neue Lounge „The View“ im Pier B eröffnet. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie, den Flughafen als wettbewerbsfähiges Drehkreuz für die kommenden Jahrzehnte zu rüsten und seine Rolle als Motor der belgischen Wirtschaft zu festigen. Ein wesentlicher Trend am Standort Brüssel ist die kontinuierliche Modernisierung der eingesetzten Flugzeugflotten. Durch eine gezielte Gebührenpolitik, bei der leisere Maschinen finanziell massiv begünstigt werden, konnte der Anteil lärmeffizienter Flugzeuge wie dem Airbus A320neo auf 42 % aller Flugbewegungen gesteigert werden. Vor

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Medizinischer Ernstfall am Flughafen Schiphol: KLM-Flugbegleiterin nach Kontakt mit Hantavirus-Opfer isoliert

Die internationale Luftfahrt und die globalen Gesundheitsbehörden stehen vor einer neuen Herausforderung, nachdem eine Flugbegleiterin der niederländischen Fluggesellschaft KLM in Amsterdam unter Isolationsbedingungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Frau, die aus Haarlem stammt, zeigte milde Symptome, nachdem sie in Johannesburg Kontakt zu einer Passagierin hatte, die kurz darauf an einer Hantavirus-Infektion verstarb. Dieser Vorfall ist Teil eines größeren Ausbruchs, der seinen Ursprung auf dem niederländischen Expeditionsschiff MV Hondius nahm. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie nationale Behörden wie das niederländische Gesundheitsministerium und die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben umfangreiche Maßnahmen zur Kontaktverfolgung eingeleitet. Da der Verdacht besteht, dass es sich um den sogenannten Andes-Stamm des Virus handelt, bei dem eine seltene Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich ist, wird der Fall mit höchster Priorität behandelt. Während die Ermittlungen zur Infektionsquelle an Bord des Schiffes andauern, befinden sich die betroffenen Passagiere und Besatzungsmitglieder unter intensiver medizinischer Beobachtung. Der Zwischenfall in Johannesburg und die Rolle von KLM Am 25. April 2026 ereignete sich am internationalen Flughafen von Johannesburg eine medizinische Krisensituation an Bord einer Boeing 777-300ER der KLM. Eine Passagierin, die zuvor mit einem Flug der Gesellschaft Airlink von St. Helena nach Südafrika gereist war, versuchte, ihren Anschlussflug nach Amsterdam anzutreten. Das medizinische Personal und die Kabinenbesatzung der KLM erkannten jedoch schnell, dass sich der Zustand der Frau massiv verschlechtert hatte. Aufgrund ihrer offensichtlichen Reiseuntauglichkeit entschied die Besatzung, die Passagierin nicht mitfliegen zu lassen. Sie wurde umgehend vom Flugzeug entfernt und in die Notaufnahme eines örtlichen Krankenhauses gebracht, wo sie kurze Zeit später

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Embraer meldet historisches Umsatzplus im ersten Quartal 2026

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtriese Embraer hat das erste Quartal 2026 mit einem beeindruckenden wirtschaftlichen Paukenschlag eröffnet. Mit einem Rekordumsatz von 1,4 Milliarden US-Dollar verzeichnete das Unternehmen den stärksten Jahresauftakt seiner Firmengeschichte und steigerte seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beachtliche 31 Prozent. Diese positive Entwicklung wird maßgeblich von einer boomenden Nachfrage in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sowie einem deutlichen Aufschwung in der kommerziellen Luftfahrt getragen. Trotz einer leichten Abschwächung beim Nettogewinn aufgrund gestiegener Investitionskosten und zyklischer Effekte untermauern die Auslieferungszahlen von 44 Flugzeugen und ein Auftragsbestand auf Rekordniveau die Marktführerschaft des Unternehmens im Segment der Regionaljets und Spezialflugzeuge. Mit einem prall gefüllten Orderbuch, das einen Wert von über 32 Milliarden US-Dollar erreicht, blickt der drittgrößte Flugzeugbauer der Welt optimistisch auf das restliche Geschäftsjahr, während die Diversifizierungsstrategie in Richtung Verteidigungstechnik erste signifikante Früchte trägt. Wachstumsmotor Verteidigung und Sicherheit Ein wesentlicher Pfeiler des aktuellen Erfolgs ist der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit. Hier konnte Embraer den Umsatz im ersten Quartal um 63 Prozent auf 227 Millionen US-Dollar steigern. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem durch den Erfolg des taktischen Transportflugzeugs KC-390 Millennium. Der zweistrahlige Mehrzweckjet gewinnt international zunehmend an Bedeutung und konnte durch neue Exportverträge und den fortschreitenden Entwicklungsstand der Serienproduktion überzeugen. Neben der KC-390 trugen auch höhere Produktionsraten des Erdkampf- und Trainingsflugzeugs A-29 Super Tucano zur positiven Bilanz bei. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Profitabilität in diesem Sektor. Die Bruttomarge im Verteidigungssegment sprang von 12,3 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 26,8 Prozent. Dank positiver Sondereffekte und einer effizienteren

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Großauftrag für Airbus: Air Asia bestellt 150 Maschinen des Typs A220

Der malaysische Luftfahrtkonzern Air Asia hat eine weitreichende Flottenentscheidung getroffen und insgesamt 150 Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 fest bestellt. Diese Übereinkunft, die am Airbus-Produktionsstandort im kanadischen Mirabel bekannt gegeben wurde, stellt den bisher größten Einzelauftrag in der Geschichte des A220-Programms dar. Mit diesem Abschluss überschreitet die Gesamtzahl der Bestellungen für diese Modellreihe die Marke von 1.000 Einheiten, was die hohe weltweite Nachfrage nach Flugzeugen im Segment der 100- bis 160-Sitzer unterstreicht. AirAsia tritt damit erstmals als Kunde für diesen Flugzeugtyp auf und wird zugleich Erstbetreiber einer neuen Hochkapazitätsvariante. Die für AirAsia spezifizierte Konfiguration sieht 160 Sitzplätze vor, was durch die Installation zusätzlicher Notausstiege über den Tragflächen ermöglicht wird. Diese Kapazitätsoptimierung erlaubt es der Fluggesellschaft, den A220-300 effizient auf Strecken innerhalb Südostasiens sowie in Richtung Zentralasien einzusetzen. Das Flugzeug verfügt über eine Reichweite von bis zu 6.700 Kilometern und füllt damit die Lücke zwischen kleineren Regionalflugzeugen und größeren Mittelstreckenmaschinen. Durch die Integration der neuen Flotte plant das Unternehmen, größere Flugzeuge von kürzeren Distanzen abzuziehen und diese stattdessen auf profitableren Langstreckenverbindungen zu konzentrieren. Der Airbus A220, der ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt wurde, hat sich seit der Übernahme durch Airbus fest am Markt etabliert. Bis Ende März 2026 wurden bereits 501 Einheiten an insgesamt 25 Betreiber weltweit ausgeliefert. Airbus-Verantwortliche hoben hervor, dass die Entscheidung von AirAsia die Flexibilität und Reichweite des Typs bestätigt, der sich ideal für die Erschließung neuer Märkte mit moderatem Passagieraufkommen eignet. Die technische Ausstattung der Triebwerke und die aerodynamische Bauweise tragen dazu bei, die Betriebskosten pro Sitzplatz

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Kursänderung bei medizinischem Evakuierungsflug nach Marokkos Landeverweigerung

Ein spezialisierter Ambulanzflug der Gesellschaft Red Star Aviation musste am 6. Mai 2026 unplanmäßig auf Gran Canaria landen, nachdem die marokkanischen Behörden einen geplanten Tankstopp in Marrakesch untersagt hatten. An Bord des Learjet 45 befanden sich zwei Patienten, die zuvor vom Expeditionsschiff MV Hondius evakuiert worden waren. Bei beiden Personen wurde eine Infektion mit dem Hantavirus bestätigt. Das Flugzeug mit der Kennung TC-RSD setzte gegen 16:30 Uhr Ortszeit auf der Luftwaffenbasis Gando auf. Die Situation verkomplizierte sich nach der Landung zusätzlich, da ein mitgereister Arzt eine Fehlfunktion am elektrischen Unterstützungssystem eines Patienten meldete, was eine sofortige Versorgung über die Bodenstromversorgung des Flughafens notwendig machte. Die spanischen Gesundheitsbehörden betonten umgehend, dass von dem Aufenthalt des Flugzeugs und der Patienten keinerlei Gefahr für die öffentliche Gesundheit auf den Kanarischen Inseln ausgehe. Dennoch sorgt der Vorfall für politische Spannungen zwischen der Zentralregierung in Madrid und der Regionalregierung der Kanaren. Hintergrund ist die Diskussion über den weiteren Umgang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius, das nach Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) möglicherweise Teneriffa anlaufen soll. Lokale Behörden äußerten Bedenken hinsichtlich der Kapazitäten und Sicherheitsvorkehrungen bei einer Ankunft des Schiffes, auf dem bereits mehrere Krankheitsfälle dokumentiert wurden. Zusätzliche Recherchen belegen den Ernst der Lage: Der Ausbruch auf dem Schiff hat bereits drei Todesopfer gefordert, darunter ein deutsches Ehepaar und eine 69-jährige Niederländerin. Letztere war am 25. April 2026 in Johannesburg kurzzeitig an Bord einer KLM-Maschine gegangen, wurde jedoch aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands vom Flug ausgeschlossen und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Experten der Gesundheitsbehörden untersuchen derzeit die

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Finavia meldet deutliches Ertragsplus und steigende Passagierzahlen im ersten Quartal 2026

Der finnische Flughafenbetreiber Finavia ist mit einem starken operativen Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Wie das Unternehmen Anfang Mai bekannt gab, stieg der Umsatz im ersten Quartal um 11,3 Prozent auf 127,7 Millionen Euro. Besonders deutlich fiel die Verbesserung des operativen Ergebnisses aus, das mit 13,6 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 2,6 Millionen Euro lag. Diese Entwicklung ist primär auf ein robustes Passagierwachstum sowie die erfolgreiche Umsetzung einer neuen Strategie zurückzuführen, die neben dem reinen Flugbetrieb verstärkt auf die Entwicklung von Gewerbeimmobilien und kommerziellen Dienstleistungen an den Standorten setzt. Insgesamt nutzten im Berichtszeitraum 5,3 Millionen Passagiere die Flughäfen von Finavia, was einem Zuwachs von 7,8 Prozent entspricht. Davon entfielen 4,0 Millionen Reisende auf internationale Verbindungen. Ein wesentlicher Motor für dieses Wachstum war die positive Entwicklung am Drehkreuz Helsinki, das unter anderem durch neue Langstreckenverbindungen wie der Route der China Southern Airlines nach Peking gestärkt wurde. Zudem konnte der Flughafen Helsinki seinen Status durch internationale Auszeichnungen festigen, darunter die Ernennung zum besten Flughafen Nordeuropas bei den Skytrax World Airport Awards. Parallel dazu trieb das Unternehmen seine Immobilienstrategie voran und erhöhte seine Anteile an Grundbesitzgesellschaften im Umfeld des Hauptstadtflughafens auf 80 Prozent. Ein herausragendes Ergebnis verzeichneten die Regionalflughäfen in Lappland, die von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Wintertourismus profitierten. Die Standorte Rovaniemi, Kittilä, Ivalo und Kuusamo fertigten im ersten Quartal fast eine Million Passagiere ab – dies entspricht nahezu einem Fünftel des gesamten finnischen Passagieraufkommens. Insbesondere in Rovaniemi stieg die Zahl der Reisenden um 19 Prozent. Dies verdeutlicht den

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Ausbruch von Hantavirus-Infektionen auf Kreuzfahrtschiff löst internationale Fahndungsmaßnahmen aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie mehrere nationale Gesundheitsbehörden befinden sich in erhöhter Alarmbereitschaft, nachdem ein Cluster von Hantavirus-Infektionen auf dem unter niederländischer Flagge fahrenden Kreuzfahrtschiff MV Hondius identifiziert wurde. Bisher werden drei Todesfälle mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht, wobei die Betroffenen schwerwiegende respiratorische und gastrointestinale Symptome entwickelten. Besonders besorgniserregend ist der Umstand, dass infizierte Passagiere nach dem Verlassen des Schiffes internationale Linienflüge nutzten, was umfangreiche Maßnahmen zur Kontaktverfolgung in Südafrika und Europa notwendig machte. Während die Ermittlungen zur genauen Infektionsquelle andauern, konzentrieren sich die Behörden auf die Reisehistorie der Patienten in Südamerika sowie auf die Übertragungswege innerhalb des Schiffes. Inzwischen wurden acht Verdachtsfälle gemeldet, von denen drei bereits labortechnisch bestätigt sind. Chronologie des Ausbruchs auf der MV Hondius Der Ursprung des Infektionsgeschehens lässt sich bis auf den 6. April 2026 zurückverfolgen. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte ein männlicher Passagier an Bord der MV Hondius erste Krankheitssymptome. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide, was am 11. April 2026 zum Tod führte. Der Leichnam wurde erst am 24. April 2026 auf der Insel St. Helena von Bord gebracht, wobei zu diesem Zeitpunkt keine mikrobiologischen Tests durchgeführt wurden. Eine enge Kontaktperson des Verstorbenen, eine erwachsene Frau, verließ das Schiff am selben Tag ebenfalls auf St. Helena. Sie litt bereits unter gastrointestinalen Beschwerden, trat jedoch am 25. April 2026 die Weiterreise mit einem Linienflug der Gesellschaft Airlink nach Johannesburg an. Während des Fluges mit der Flugnummer 4Z132 verschlechterte sich der Zustand der Frau dramatisch. Unmittelbar nach der Landung wurde sie in eine Notaufnahme eingeliefert, verstarb jedoch

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Swiss erzielt Quartalsgewinn inmitten festgefahrener Tarifverhandlungen

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat das erste Quartal 2026 mit einem positiven operativen Ergebnis abgeschlossen und behauptet sich damit als profitabelste Konzerntochter innerhalb der Lufthansa Group. Während andere Passagier-Airlines des Konzerns in den ersten drei Monaten des Jahres mit Verlusten oder stagnierenden Zahlen kämpften, konnte die Swiss ihre Marktposition weiter festigen. Dieser wirtschaftliche Erfolg bildet nun den Hintergrund für die laufenden Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit dem Pilotenverband Aeropers. Der Verband wertet die Zahlen als Bestätigung für die hohe Leistungsbereitschaft des Personals, fordert jedoch gleichzeitig eine deutliche Anpassung der Arbeitsbedingungen. Der aktuelle GAV stammt aus dem Jahr 2023 und wurde unter dem Eindruck der Nachwirkungen der Corona-Pandemie geschlossen. Laut Aeropers basierte der Vertrag auf der Zusage der Geschäftsleitung, während der Laufzeit schrittweise Verbesserungen umzusetzen. Der Verband kritisiert nun, dass die Swiss-Führung trotz Rekordergebnissen in der jüngeren Vergangenheit wenig Bereitschaft gezeigt habe, diese Versprechen verbindlich einzulösen. Im Fokus der Forderungen stehen eine bessere Planbarkeit des Soziallebens sowie eine Reduzierung der Arbeitsbelastung. Da die Belastungsgrenze vieler Piloten erreicht sei, steige die Teilzeitquote kontinuierlich an, was den bereits bestehenden Personalmangel im Cockpit weiter verschärft. Die angespannte Personalsituation hat direkte Auswirkungen auf den Flugbetrieb der Schweizer Fluggesellschaft. Um den Flugplan aufrechtzuerhalten, sieht sich die Swiss zunehmend gezwungen, Kapazitäten durch sogenannte Wetlease-Partner einzukaufen oder Verbindungen ganz zu streichen. Der Verband Aeropers betont, dass attraktivere Arbeitsbedingungen zwingend notwendig seien, um den Nachwuchs im Cockpit langfristig zu sichern und die Abwanderung von Fachkräften zu verhindern. Die Verhandlungen werden als entscheidender Moment für die

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Neue Ära im Nahverkehr: ÖBB präsentieren Cityjet Doppelstock für die Ostregion

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit einer feierlichen Premierenfahrt von Wien nach Wiener Neustadt die neueste Generation ihrer Nahverkehrsflotte vorgestellt. Bei dem neuen Fahrzeugtyp handelt es sich um den Cityjet Doppelstock vom Hersteller Stadler Rail, der speziell für die hohen Anforderungen in Wien und Niederösterreich konzipiert wurde. Bis Ende des Jahres 2026 sollen insgesamt 45 dieser modernen Züge in Betrieb genommen werden. Der reguläre Fahrgasteinsatz startet bereits Ende Juni auf der Strecke zwischen Wien und Payerbach/Reichenau, womit eine spürbare Entlastung auf der hochfrequentierten Südbahn-Strecke angestrebt wird. Der Einsatz der neuen Flotte ist Teil einer großangelegten Modernisierungsstrategie für den Schienenverkehr im Osten Österreichs. Die vierteiligen Einheiten bieten eine Kapazität von rund 371 Sitzplätzen, während die sechsteiligen Varianten etwa 591 Passagiere befördern können. Durch den Einsatz in Doppeltraktion entstehen bis zu 210 Meter lange Züge, die eine Steigerung der Sitzplatzkapazitäten um bis zu 25 Prozent im Vergleich zu älteren Modellen ermöglichen. Um diese Zuglängen voll auszuschöpfen, wird im Rahmen des „S-Bahn Wien Upgrades“ die Infrastruktur angepasst, indem Bahnsteige auf der Wiener Stammstrecke und den Anschlussstrecken in Niederösterreich auf 220 Meter verlängert werden. Technisch setzt der neue Doppelstockzug auf bewährte Standards kombiniert mit zukunftssicheren Systemen. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind bereits für das europäische Zugsicherungssystem ETCS Level 2 ausgerüstet. Für die Fahrgäste bedeutet die neue Generation eine deutliche Aufwertung der Ausstattung: Neben einer Klimaautomatik und kostenlosem WLAN verfügt jede Sitzplatzreihe über Steckdosen und USB-Anschlüsse. Barrierefreie Einstiege in Niederflurbauweise sowie großzügige Mehrzweckbereiche für Fahrräder und Kinderwagen sollen den Fahrgastwechsel

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Iberia feiert 80-jähriges Jubiläum der Flugverbindung zwischen Madrid und London

Die spanische Fluggesellschaft Iberia begeht im Mai 2026 das 80. Jubiläum ihrer Flugroute zwischen Madrid und London. Was im Jahr 1946 mit zwei wöchentlichen Verbindungen vom Flughafen Croydon aus begann, hat sich zu einer der leistungsstärksten Achsen im europäischen Luftverkehr entwickelt. Damals setzte die Fluggesellschaft Maschinen des Typs Douglas DC-3 ein, die lediglich 21 Passagieren Platz boten. Heute bildet die Strecke einen zentralen Pfeiler im Netzwerk der Airline und unterstreicht die historische Bedeutung Londons als zweites internationales Ziel in der Geschichte von Iberia nach der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. In der aktuellen Flugplansaison 2026 bietet Iberia gemeinsam mit ihren Partnern Iberia Express und British Airways über 20 tägliche Verbindungen zwischen den beiden Hauptstädten an. Allein Iberia bedient den Flughafen London-Heathrow bis zu achtmal am Tag, während Iberia Express den Flughafen Gatwick anfliegt. Ergänzt wird dieses Angebot durch Verbindungen von British Airways nach Heathrow und zum London City Airport. Insgesamt stehen in diesem Jahr über 1,1 Millionen Sitzplätze zur Verfügung, die primär mit Flugzeugen der Airbus A320-Familie bedient werden. Diese Kapazitätsausweitung spiegelt die ungebrochene Nachfrage im Geschäfts- und Tourismusverkehr wider. Die strategische Bedeutung der Route wird durch die Integration innerhalb der International Airlines Group (IAG) verstärkt. Während der Flughafen London-Heathrow als primäres Drehkreuz für Verbindungen nach Nordamerika und Asien fungiert, dient Madrid als wichtigstes Tor für Passagiere aus Großbritannien nach Lateinamerika. Diese Hub-Konnektivität fördert nicht nur den internationalen Transitverkehr, sondern stärkt auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Spanien und dem Vereinigten Königreich. An den Feierlichkeiten am Flughafen Heathrow nahmen neben Vertretern der Fluggesellschaft

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