Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wirtschaftsmotor Kreuzfahrt: Hamburg festigt seine Position als führender Terminalstandort in Nordeuropa

Die Hansestadt Hamburg hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Rolle als bedeutendster Kreuzfahrthafen Deutschlands eindrucksvoll untermauert und blickt auf eine Bilanz der Superlative zurück. Mit rund 1,4 Millionen Passagieren verzeichnete die Elbmetropole ein deutliches Plus von etwa 100.000 Reisenden im Vergleich zum Vorjahr. Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard präsentierte Zahlen, die eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung des Standorts belegen: Insgesamt 295 Schiffsanläufe wurden im Hamburger Hafen registriert, was einer Steigerung um 29 Anläufe entspricht. Besonders bemerkenswert ist dabei die hohe Attraktivität der Stadt für internationale Reedereien, die mit 46 verschiedenen Schiffen die drei Terminals in der Hafencity, Altona und Steinwerder anliefen. Für das laufende Kalenderjahr prognostizieren die Verantwortlichen eine weitere Intensivierung des Betriebs mit geschätzten 331 Anläufen von Hochseekreuzfahrtschiffen sowie zusätzlichen 47 Besuchen von Flusskreuzfahrtschiffen. Diese Entwicklung unterstreicht nicht nur die logistische Leistungsfähigkeit der Hamburger Hafeninfrastruktur, sondern hat auch massive Auswirkungen auf die lokale Wertschöpfung. Fast 40 Prozent der Gäste verbinden ihre Seereise mittlerweile mit einem Aufenthalt in der Stadt, was zu einer erheblichen Steigerung der Umsätze in Gastronomie, Hotellerie und im Einzelhandel führt. Ausbau der Terminalkapazitäten und logistische Höchstleistungen Der Erfolg Hamburgs als Kreuzfahrtstandort basiert maßgeblich auf der spezialisierten Infrastruktur, die über das Stadtgebiet verteilt ist. Die drei Standorte – das moderne Terminal in Steinwerder, das traditionsreiche Terminal in Altona und der zentrale Anleger in der Hafencity – ermöglichen die gleichzeitige Abfertigung mehrerer großer Schiffe der neuesten Generation. Steinwerder hat sich dabei als besonders effizient für den Passagierwechsel großer Flotten erwiesen, während Altona und die Hafencity durch ihre Nähe zur Innenstadt bei internationalen Touristen

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FACC investiert 120 Millionen Euro in neues Hightech-Werk in Oberösterreich

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat weitreichende Ausbaupläne für seinen Standort in St. Martin im Innkreis bekannt gegeben. Mit einer Investitionssumme von rund 120 Millionen Euro wird ein neues Werk für großflächige Strukturbauteile errichtet, welches die bisherigen Fertigungskapazitäten in diesem Bereich verdoppeln soll. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern entstehen hochmoderne Produktionsanlagen, die speziell auf die Herstellung von Höhen- und Seitenrudern für internationale Passagierflugzeuge ausgerichtet sind. Der Baubeginn ist für Ende 2026 angesetzt, wobei die Inbetriebnahme bereits für Mitte 2028 geplant ist. Bis zum Erreichen der Vollausbaustufe Ende 2029 sollen durch dieses Projekt bis zu 300 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenden Konzernstrategie, die bis zum Jahr 2030 Gesamtinvestitionen in Höhe von 350 Millionen Euro in neue Technologien und weltweite Standorterweiterungen vorsieht. Ein wesentlicher Bestandteil des neuen Werks in St. Martin ist ein dedizierter Forschungsbereich. Hier sollen Fertigungsprozesse für die nächste Generation von Verkehrsflugzeugen entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen Konkurrenten langfristig zu sichern. CEO Robert Machtlinger betont, dass die Entscheidung für Oberösterreich maßgeblich durch die vorhandene Infrastruktur im Bereich Forschung und Entwicklung sowie die hohe Qualifikation der lokalen Fachkräfte beeinflusst wurde. Um im internationalen Wettbewerb und angesichts des hohen Lohnniveaus in Österreich bestehen zu können, setzt FACC auf eine End-to-End-Fertigung mit einem extrem hohen Automatisierungsgrad. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz und robotergestützten Systemen soll die Effizienz der Abläufe massiv steigern. Diese technologische Aufrüstung gilt als entscheidender Faktor, um die steigenden Fertigungsraten der großen Flugzeughersteller bedienen zu können. Durch die direkte Anbindung an

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Fraport erzielt operativen Rekordgewinn und kündigt Terminal-Eröffnung an

Die Fraport-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das durch eine deutliche Verbesserung der zentralen Finanzkennzahlen geprägt war. Der Flughafenbetreiber steigerte seinen bereinigten Umsatz um 8,2 Prozent auf 4,21 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) mit 1,44 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert erreichte. Ein entscheidender Meilenstein ist die Rückkehr zu einem positiven freien Cashflow von 24,4 Millionen Euro – der erste seit dem Jahr 2018. CEO Stefan Schulte sieht darin den Beweis für die erfolgreiche Diversifizierungsstrategie des Konzerns, die insbesondere durch das starke Wachstum im internationalen Portfolio getragen wird. Für die Aktionäre bedeutet die finanzielle Erholung zudem die Rückkehr zur Dividende, wobei für 2025 eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen wird. Während die internationalen Beteiligungen in Lima, Antalya und Griechenland bereits deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau liegen, hinkt der Heimatstandort Frankfurt dem globalen Trend weiterhin hinterher. Mit 184 Millionen Passagieren im gesamten Konzern wurde zwar das Niveau von 2019 leicht übertroffen, in Frankfurt jedoch lag das Aufkommen noch immer 10 Prozent unter den Werten der Zeit vor der Krise. Schulte macht hierfür primär die hohen staatlich induzierten Standortkosten in Deutschland verantwortlich. Hoffnung auf eine Trendwende setzt das Management nun in die politische Ankündigung der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz, die jüngste Erhöhung der Luftverkehrssteuer zurückzunehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland wieder zu stärken. Ein technologischer und infrastruktureller Quantensprung steht dem Konzern im April 2026 bevor: Nach einer zehnjährigen Bauzeit und Investitionen von rund vier Milliarden Euro wird das neue Terminal 3 in Frankfurt in Betrieb gehen.

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Geopolitische Instabilität im Persischen Golf: Luftverkehrsknotenpunkte Dubai, Doha und Abu Dhabi im Ausnahmezustand

Die Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen im Mittleren Osten hat den internationalen Flugverkehr in einer Weise erschüttert, die selbst die Auswirkungen vergangener globaler Krisen in den Schatten stellt. In der dritten Woche des Iran-Kriegs sehen sich die einst florierenden Drehkreuze Dubai, Doha und Abu Dhabi mit einer beispiellosen Fluchtbewegung konfrontiert. Während die Maschinen in Richtung Europa und Nordamerika bis auf den letzten Platz ausgebucht sind, verzeichnen Fluggesellschaften wie Emirates einen dramatischen Einbruch bei den Buchungen für Flüge in die Region. Ein Drohnenangriff auf ein Treibstoffdepot am Flughafen Dubai am vergangenen Montag verdeutlichte die unmittelbare Bedrohung der zivilen Luftfahrtinfrastruktur und zwang das Drehkreuz erneut zu einer stundenlangen Betriebseinstellung. Daten von Fluggesellschaften und Branchenanalysten zeichnen ein düsteres Bild: Flugzeuge, die Platz für hunderte Passagiere bieten, verlassen europäische Metropolen wie Paris oder Prag mit einer Auslastung von teilweise unter fünf Prozent. Die Region, die sich über Jahrzehnte als stabiler Brückenkopf zwischen Ost und West etabliert hatte, kämpft nun mit einem massiven Vertrauensverlust bei Touristen und ausländischen Fachkräften, die das Land in Scharen verlassen. Eskalation der Sicherheitslage an den Golf-Flughäfen Der Vorfall am Montagmorgen am Dubai International Airport markiert eine neue Stufe der Bedrohung. Erstmals geriet die kritische Versorgungsinfrastruktur des wichtigsten Drehkreuzes der Region direkt ins Visier militärischer Operationen. Das getroffene Treibstoffdepot ist eine lebenswichtige Ader für den Betrieb der riesigen Flotten von Emirates und anderen internationalen Carriern. Auch wenn die Brände nach Stunden unter Kontrolle gebracht werden konnten, bleibt die psychologische Wirkung auf den Flugplan verheerend. Sicherheitsbehörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar

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Effizienzsteigerung im Luftverkehr durch integriertes Flughafenmanagement

Die Leistungsfähigkeit moderner Großflughäfen wird heute weniger durch den physischen Ausbau von Startbahnen oder Terminals bestimmt als vielmehr durch die intelligente Koordination komplexer Betriebsabläufe. Ein aktuelles Whitepaper des Technologiedienstleisters SITA verdeutlicht, dass fragmentierte Entscheidungsprozesse zwischen verschiedenen Abteilungen und Systemen den eigentlichen operativen Engpass darstellen.  Angesichts weltweit steigender Passagierzahlen stoßen isolierte Optimierungsversuche einzelner Bereiche wie Check-in oder Sicherheitskontrolle an ihre Grenzen. Stattdessen rückt der Ansatz des Total Airport Management in den Fokus, bei dem Daten, Teams und externe Partner in Echtzeit vernetzt werden, um verborgene Infrastrukturkapazitäten zu erschließen und die Pünktlichkeit signifikant zu erhöhen. In der praktischen Umsetzung zeigt sich dieser Trend bereits am Flughafen Abu Dhabi, wo eine zentrale Datenplattform Fluggesellschaften, Bodenabfertiger, Flugsicherung und Behörden miteinander verbindet. Diese Form der Kooperation basiert auf dem Konzept des Airport Collaborative Decision Making (A-CDM), das von internationalen Dachverbänden wie IATA und ICAO unterstützt wird. Ziel ist es, ein gemeinsames Lagebild zu schaffen, das durch prädiktive Analysen gestützt wird. So können operative Störungen frühzeitig erkannt und abgemildert werden, bevor sie sich kaskadenartig auf das gesamte Flughafen-Ökosystem auswirken. Laut aktuellen Branchenberichten waren im ersten Halbjahr 2025 fast 25 % der Passagiere weltweit von Verspätungen betroffen, was die Dringlichkeit vorausschauender Koordinationsmodelle unterstreicht. Die Transformation hin zum intelligenten Flughafenmanagement muss dabei technologisch so gestaltet sein, dass sie mit dem laufenden Betrieb kompatibel bleibt. Anstatt bestehende Systeme kostspielig zu ersetzen, setzen moderne Lösungen darauf, vorhandene Betriebsdaten in einer gemeinsamen Quelle zusammenzuführen. Mithilfe von Optimierungstools werden den Verantwortlichen konkrete Maßnahmen für eine effizientere Ressourcenzuweisung empfohlen. Nathalie Altwegg von SITA

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Crystal kündigt umfassende Weltreise für das Jahr 2029 an

Die internationale Kreuzfahrtgesellschaft Crystal bereitet sich auf ein bedeutendes Projekt im gehobenen Reisesektor vor und hat den Buchungsstart für ihre Weltreise 2029 bekannt gegeben. Das Luxusschiff Crystal Symphony wird im Januar 2029 zu einer 127 Tage dauernden Expedition aufbrechen, die in der australischen Metropole Melbourne ihren Anfang nimmt und im Mai in New York endet. Das Vorhaben zeichnet sich durch eine spezifische Routenführung aus, welche erstmals eine vollständige Umrundung des australischen Kontinents beinhaltet. Mit dieser Ankündigung reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Langzeitreisen im Hochpreissegment und setzt auf eine langfristige Kundenbindung durch exklusive Destinationen in Ozeanien, Südamerika und der Karibik. Während die Branche insgesamt eine Diversifizierung der Zielgebiete anstrebt, positioniert Crystal das für maximal 606 Passagiere ausgelegte Schiff als Plattform für intensive Reiseerlebnisse, die durch zahlreiche Übernachtaufenthalte in den Zielhäfen ergänzt werden. Die Reise ist ein Indikator für die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens unter der neuen Führung der Abercrombie & Kent Travel Group, welche die Marke nach einer Umstrukturierungsphase im Jahr 2022 übernommen hatte. Operative Details und logistische Eckpunkte der Weltumrundung Der zeitliche Rahmen der Reise erstreckt sich vom 7. Januar bis zum 13. Mai 2029. In diesem Zeitraum wird die Crystal Symphony insgesamt 72 Ziele in 22 Ländern anlaufen. Ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Planung ist die Integration von 13 Übernachtaufenthalten. Diese verlängerten Liegezeiten in Häfen wie Hanga Roa auf der Osterinsel oder Ushuaia am südlichsten Zipfel Argentiniens ermöglichen den Gästen eine tiefere Auseinandersetzung mit der regionalen Infrastruktur und Kultur, was ein zentrales Verkaufsargument im Luxustourismus darstellt.

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Rekonsolidierung bei Korean Air: Rückkauf der Catering- und Duty-Free-Sparte abgeschlossen

Korean Air hat einen entscheidenden Schritt zur vollständigen Integration ihrer Servicekette vollzogen und den Rückkauf der verbleibenden Anteile an ihrer Tochtergesellschaft Korean Air C&D Service angekündigt. Wie das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung an die Börse am 12. März bekannt gab, wird die Fluggesellschaft für einen Betrag von 750 Milliarden südkoreanischen Won, was etwa 503 Millionen US-Dollar entspricht, die 80-prozentige Beteiligung vom Finanzinvestor Hahn & Company übernehmen. Dieser Schritt markiert das Ende einer Übergangsphase, die im Jahr 2020 begann, als sich das Unternehmen im Zuge der globalen Gesundheitskrise gezwungen sah, Firmenteile zu veräußern, um die notwendige Liquidität für den Fortbestand des Flugbetriebs sicherzustellen. Mit der nun beschlossenen Transaktion kehren die Bereiche Bordverpflegung und Bordverkauf vollständig in den Schoß der nationalen Fluggesellschaft Südkoreas zurück. Die Entscheidung des Vorstands sieht den Erwerb von über fünf Millionen Stammaktien vor, wobei der endgültige Abschluss des Geschäfts für den 1. Juni 2026 geplant ist. Damit bereitet sich Korean Air gezielt auf die bevorstehende Fusion mit Asiana Airlines vor, um Synergien im operativen Geschäft optimal zu nutzen und die Kontrolle über die Servicequalität entlang der gesamten Kundenreise zurückzugewinnen. Hintergründe der Veräußerung während der Pandemie Um die Tragweite dieser Entscheidung zu verstehen, ist ein Blick auf die wirtschaftliche Ausnahmesituation des Jahres 2020 erforderlich. Während die Luftfahrtbranche weltweit fast vollständig zum Erliegen kam, suchten Fluggesellschaften nach Wegen, um massive Verluste auszugleichen und ihre Reserven zu stützen. Korean Air entschied sich damals für den Verkauf der Mehrheit an ihrer profitablen Catering-Sparte an den Private-Equity-Fonds Hahn & Company. Dieser Deal

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Land Oberösterreich prüft Übernahme der städtischen Anteile am Flughafen Linz

Das Land Oberösterreich und die Stadt Linz haben offizielle Verhandlungen über eine Neustrukturierung der Eigentumsverhältnisse am Flughafen Linz eingeleitet. Im Zentrum der Gespräche steht die mögliche Übernahme des 50-prozentigen Anteils der Stadt durch das Land. Damit könnte der Flughafen künftig vollständig in den Besitz der Landesebene übergehen. Dieser Schritt folgt den Bestimmungen der aktuellen Satzung der Flughafen-Gesellschaft, die bei Verkaufsabsichten eines Miteigentümers eine einvernehmliche Abstimmung mit dem Partner vorschreibt. Die Initiative wird als strategische Weichenstellung für die künftige Ausrichtung des Standorts gewertet. Um eine objektive Verhandlungsgrundlage zu schaffen, wird die Stadt Linz in einem nächsten Schritt ein unabhängiges Wertgutachten für ihre Beteiligung in Auftrag geben. Erst nach Vorliegen dieser Bewertung können konkrete Details über den Kaufpreis und die finanziellen Rahmenbedingungen einer Transaktion festgelegt werden. Aktuell halten das Land und die Stadt jeweils genau die Hälfte der Anteile. Ein vollständiger Übergang in Landeshand würde die Entscheidungswege innerhalb der Gesellschaft konzentrieren und könnte die Integration in die landeseigene Infrastrukturstrategie erleichtern. Hintergrund der Verkaufsüberlegungen aufseiten der Stadt Linz ist die angespannte Haushaltslage sowie die Konzentration auf kommunale Kernaufgaben. Der Flughafen Linz, der primär als wichtiger Frachthub und für den regionalen Passagierverkehr Bedeutung hat, steht wie viele Regionalflughäfen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Während das Land Oberösterreich ein starkes Interesse an der Aufrechterhaltung der Standortqualität für die lokale Industrie hat, prüft die Stadt, inwieweit eine Fortführung der Beteiligung unter den aktuellen budgetären Bedingungen noch sinnvoll ist. Die Gespräche befinden sich derzeit in einem frühen Stadium, und über das genaue Ergebnis sowie den Zeitplan der möglichen

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Dan Air verlegt Flugverbindungen nach Syrien vorübergehend nach Aleppo

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat angekündigt, ihre Flugverbindungen zwischen Bukarest und Syrien trotz der schwierigen Sicherheitslage im Nahen Osten aufrechtzuerhalten. Aufgrund der aktuellen Sperrung des Luftraums über der syrischen Hauptstadt Damaskus wird der Betrieb im Zeitraum vom 15. bis zum 26. März 2026 temporär zum internationalen Flughafen von Aleppo verlegt. Passagiere, die bereits Tickets für Verbindungen nach Damaskus erworben hatten, wurden vom Unternehmen automatisch auf die entsprechenden Flüge nach Aleppo umgebucht. Die Fluglinie reagiert damit auf die anhaltenden militärischen Spannungen in der Region, die eine sichere Landung in der Hauptstadt derzeit unmöglich machen. Dan Air gilt als Vorreiter in der Wiederaufnahme des zivilen Luftverkehrs zwischen Syrien und der Europäischen Union, nachdem das Unternehmen im Juni 2025 die ersten Direktflüge nach langer Unterbrechung eingeführt hatte. Die Verbindung wird weiterhin zwei Mal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, bedient. Das Management der Airline betont, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung oberste Priorität habe, weshalb man die Lage im syrischen Luftraum in enger Abstimmung mit internationalen Flugsicherheitsbehörden kontinuierlich beobachte. Eine Rückkehr zum Flughafen Damaskus ist unmittelbar nach der Wiederöffnung des dortigen Luftraums geplant. Die Entscheidung für Aleppo als Ausweichziel ist strategisch begründet, da der dortige Flughafen über die notwendige Infrastruktur verfügt und als vergleichsweise gesichert gilt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Dan Air durch diese Flexibilität eine wichtige logistische Brücke für Reisende und den Warenverkehr zwischen Europa und der Levante aufrechterhält. Während andere europäische Carrier den syrischen Luftraum weiterhin weiträumig umfliegen, nutzt die rumänische Airline ihre operative Erfahrung in der Region,

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Spirit Airlines legt Sanierungsplan zur Entschuldung und Flottenverkleinerung vor

Die US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat im Rahmen ihres laufenden Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 einen umfassenden Reorganisationsplan beim Konkursgericht in New York eingereicht. Das Vorhaben basiert auf einer weitreichenden Einigung mit den wichtigsten Kreditgebern und Anleihegläubigern. Ziel der Restrukturierung ist es, das gerichtliche Schutzverfahren bereits bis zum Frühsommer 2026 erfolgreich zu verlassen. Der Plan sieht vor, die massiven Gesamtverbindlichkeiten, die sich vor Beginn des Verfahrens auf rund 7,4 Milliarden US-Dollar beliefen, durch Schuldenschnitte und Umwandlungen auf etwa zwei Milliarden US-Dollar zu reduzieren, um die finanzielle Handlungsfähigkeit des Unternehmens langfristig wiederherzustellen. Ein zentraler Baustein der Sanierung ist eine drastische Verkleinerung der Flugzeugflotte bis zum dritten Quartal 2026. Spirit Airlines plant, die Anzahl der betriebenen Maschinen auf insgesamt 76 bis 80 Einheiten zu begrenzen. Dabei sollen primär ältere Modelle der Airbus-A320-Familie sowie des Typs A321 ausgeflottet oder an Leasinggeber zurückgegeben werden. Durch diese Straffung beabsichtigt die Airline, nicht nur die monatlichen Leasingraten und Wartungskosten erheblich zu senken, sondern auch die operative Komplexität zu verringern. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als notwendige Abkehr vom bisherigen aggressiven Wachstumskurs, der das Unternehmen in die wirtschaftliche Schieflage geführt hatte. Parallel zur Flottenreduzierung erfolgt eine strategische Neuausrichtung des Streckennetzes. Spirit Airlines wird sich künftig verstärkt auf hochfrequentierte Kernmärkte konzentrieren, in denen das Unternehmen bereits über eine starke Präsenz verfügt. Dazu gehören insbesondere die Drehkreuze Fort Lauderdale und Orlando in Florida sowie Detroit und der Großraum New York. Unrentable Verbindungen und Sekundärmärkte sollen hingegen gestrichen werden, um die Profitabilität pro geflogenem Sitzkilometer zu steigern. Diese Konsolidierung dient dazu, den Wettbewerb

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