Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Austrian Airlines: Einbruch des operativen Ergebnisses durch erhöhte Treibstoffkosten und geopolitische Verwerfungen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat im ersten Halbjahr 2026 erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted EBIT) verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 50 Millionen Euro auf minus 93 Millionen Euro. Als wesentliche Ursache nennt das Unternehmen die Eskalation der Krise im Nahen und Mittleren Osten. Anhaltende militärische Auseinandersetzungen und die damit einhergehende Verknappung des Rohölangebots führten trotz bestehender Absicherungsgeschäfte zu treibstoffbedingten Mehrkosten von über 60 Millionen Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2025. Zusätzlich bewirkten streitkräftebedingte und aus Sicherheitsgründen notwendige Aussetzungen von Verbindungen in die Region Ausfälle beim Ertrag im zweistelligen Millionenbereich. Die Fluggesellschaft reagiert auf diesen Ergebniseinbruch mit einer Straffung ihres Winterflugplans, der Einstellung defizitärer Inlandsstrecken und Effizienzsteigerungen im administrativen Sektor, hält jedoch an zugesagten Investitionen in die Flottenerneuerung fest. Finanzieller Druck und betriebliche Anpassungsmaßnahmen Trotz eines Umsatzanstiegs um vier Prozent von 1,12 Milliarden Euro auf 1,22 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026 führten die exogenen Kostentreiber zu einem negativen Halbjahresergebnis. Das Angebot an Sitzkilometern verharrte mit 13,53 Milliarden auf dem Niveau des Vorjahres, während die Verlässlichkeit des Flugbetriebs mit einer Erfüllungsquote von 98,8 Prozent weitgehend stabil gehalten werden konnte. Die Vorstands-Vorsitzende Annette Mann wies darauf hin, dass die drastisch gestiegenen Kerosinkosten sowie der Wegfall margenstarker Routen im Nahen Osten durch die Erhöhung der Ticketpreise bis zum Sommerbeginn nur teilweise kompensiert werden konnten. Um die finanziellen Einbußen zu begrenzen, leitete die Unternehmensführung Anpassungen im Projektportfolio sowie administrative Einsparungen ein. In den operativen Kernbereichen wie Flugbetrieb, Flugzeugwartung und Bodenabfertigung wird die Rekrutierung von Personal fortgeführt,

weiterlesen »

Condor plant zusätzlichen mehr Hurghada-Flüge

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor plant für die bevorstehende Wintersaison 2026/2027 eine Ausweitung ihres Flugangebots zu den ägyptischen Urlaubsdestinationen am Roten Meer. Branchenbezogenen Flugplandaten zufolge soll die Anzahl der Verbindungen ab den Standorten Frankfurt am Main und Stuttgart nach Hurghada über die Weihnachts- und Neujahrsperiode vorübergehend aufgestockt werden. Auf Anfrage wollte die Fluggesellschaft die Aufstockungen offiziell weder bestätigen noch dementieren, was in der Branche bei laufenden Kapazitätsanpassungen vor Beginn der Buchungshochphase nicht unüblich ist. Den vorliegenden Auswertungen zufolge soll die Frequenz auf der Flugstrecke von Frankfurt nach Hurghada zwischen dem 12. Dezember 2026 und dem 10. Januar 2027 von bisher sieben auf elf wöchentliche Flüge angehoben werden. Auf dieser Verbindung ist der Einsatz von Flugzeugen des Typs Airbus A321neo vorgesehen. Auch ab dem Flughafen Stuttgart plant das Unternehmen im Zeitraum vom 15. Dezember 2026 bis zum 8. Januar 2027 eine Erhöhung des Volumens von fünf auf sieben wöchentliche Umläufe, die mit Maschinen des Typs Airbus A321 absolviert werden sollen. Ergänzend dazu bleiben die täglichen Verbindungen von den Drehkreuzen Hamburg und München nach Hurghada unverändert im Flugplan enthalten. Die zeitweise Frequenzaufstockung fällt in die nachfragestarke Ferienzeit rund um den Jahreswechsel, in der die Nachfrage nach Warmwasserzielen traditionell ansteigt. Ägypten gehört für europäische Reiseveranstalter und Fluggesellschaften zu den wichtigsten Zielmärkten auf der Mittelstrecke während der Wintermonate. Durch das zusätzliche Sitzplatzangebot versucht der Carrier, seine Marktanteile gegenüber Mitbewerbern wie Eurowings, TUIfly oder SunExpress zu sichern, die das nordafrikanische Land ebenfalls von verschiedenen deutschen Abflughäfen aus ansteuern. Luftfahrtexperten verweisen jedoch darauf, dass eine Ausweitung der

weiterlesen »

Westjet stellt Großteil des Flugbetriebs wegen Streiks ein

Bei der kanadischen Fluggesellschaft Westjet hat der angekündigte Streik der Flugbegleiter begonnen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im nordamerikanischen Luftverkehr führt. Wie das Unternehmen mitteilte, müssen sämtliche planmäßigen Flüge mit den Flugzeugtypen Boeing 737 und Boeing 787 vorübergehend ausgesetzt werden. Nach ersten Schätzungen der Fluggesellschaft sind bereits rund 250.000 Fluggäste von den Ausfällen betroffen. Sollte der Tarifkonflikt andauern, ist in den kommenden Tagen mit weiteren Streichungen im nationalen und internationalen Streckennetz zu rechnen. Hintergrund des Arbeitskampfes sind festgefahrene Tarifverhandlungen zwischen der Unternehmensführung und der Gewerkschaft Canadian Union of Public Employees (CUPE). Die Belegschaft fordert eine Vergütung für die gesamte tatsächliche Arbeitszeit. Bislang werden Flugbegleiter im nordamerikanischen Luftfahrtsektor häufig erst ab dem Schließen der Flugzeugtüren bezahlt, wodurch Tätigkeiten wie das Boarding der Passagiere, Sicherheitskontrollen am Boden und witterungsbedingte Wartezeiten unvergütet bleiben. Zudem fordert die Gewerkschaft spürbare Lohnsteigerungen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten auszugleichen und insbesondere die Einstiegsgehälter für jüngere Beschäftigte anzuheben. Der Streik trifft Westjet in einer Phase hoher Auslastung und verschärft die Lage für Reisende in Kanada und den USA. Die Fluggesellschaft versucht, betroffene Passagiere auf Partnergesellschaften umzubuchen oder Ticketpreise zu erstatten, jedoch stoßen die Kapazitäten im Markt an ihre Grenzen. Die kanadische Arbeitsbehörde und Regierungsvertreter beobachten die Entwicklung aufmerksam, da der Ausfall eines der größten Verkehrsträger des Landes erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Reise- und Logistiksektor nach sich zieht. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Debatte um die Bezahlung von Bodenzeiten ein branchenweites Thema in Nordamerika darstellt, da immer mehr Gewerkschaften diese Praxis in neuen Tarifverträgen beenden wollen. Für Westjet bedeutet

weiterlesen »

Air Asia X stellt Verbindung zwischen Kuala Lumpur und Taschkent ein

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Air Asia X stellt ihre Direktverbindung zwischen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur und Taschkent in Usbekistan mit Wirkung zum 2. September 2026 ein. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolgt die Aussetzung der Strecke im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung und Anpassung des eigenen Flugplans. Betroffene Passagiere werden von der Fluggesellschaft benachrichtigt und erhalten die Option, den vollen Ticketpreis zurückzufordern oder eine Gutschrift über den Betrag mit zweijähriger Gültigkeit zu akzeptieren. Über eine etwaige Wiederaufnahme der Flugroute zu einem späteren Zeitpunkt machte der Carrier keine Angaben. Die Einstellung der Strecke kommt nach einer Betriebsphase, in der Air Asia X versucht hatte, Zentralasien als Markt für kostengünstige Fernflüge ab Südostasien zu erschließen. Die Verbindung sollte den Personen- und Warenverkehr zwischen Malaysia und Usbekistan fördern sowie Umsteigeverbindungen innerhalb des Streckennetzes der Air-Asia-Gruppe ermöglichen. In der Region steht die Airline jedoch im Wettbewerb mit etablierten Netzwerk-Carriern wie Uzbekistan Airways, die den Markt auf der Route seit Längerem bedienen und über gefestigte Vertriebsstrukturen vor Ort verfügen. Branchenbeobachter führen die Entscheidung auf eine unzureichende Sitzplatzauslastung sowie auf schwankende Erträge pro Passagier zurück, die den Weiterbetrieb auf der Langstrecke wirtschaftlich unrentabel machten. Die Bereitstellung von Großraumflugzeugen auf Sekundärrouten erfordert eine konstant hohe Nachfrage sowohl im Einreise- als auch im Ausreiseverkehr. Zudem veranlassen steigende Treibstoff- und Abfertigungskosten viele Fluggesellschaften derzeit dazu, verbleibende Flottenkapazitäten verstärkt auf nachfragestärkere Kernmärkte in Ostasien und Australien zu verlagern. Für den Flughafen Taschkent bedeutet der Rückzug der malaysischen Fluggesellschaft einen vorübergehenden Rückgang der Anbindungen nach Südostasien. Die Entwicklungen verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen für Billigfluggesellschaften

weiterlesen »

Flottenweiter Einsatz dünnerer Lackschichten: TAP Air Portugal stellt Flugzeugbeschichtung um

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal führt nach einer Testphase ein neues Beschichtungsverfahren für ihre Flugzeugflotte ein. Nach Erprobungen an zwei Maschinen des Typs Airbus A320 stellt die Airline auf das Lackiersystem „Aerobase UPD“ des Herstellers AkzoNobel Aerospace Coatings um. Das Verfahren reduziert die Dicke der Grundierung um 36 Prozent und verringert das Eigengewicht eines Flugzeugs je nach Modell um bis zu 26 Kilogramm. Ziel der Maßnahme ist die Erhöhung der betrieblichen Effizienz durch eine Verringerung des Treibstoffverbrauchs im täglichen Flugbetrieb. Im Zuge der Praxistests an einem Airbus A320 verzeichnete die Fluggesellschaft eine Einsparung beim Flugzeuggewicht von 24 Kilogramm. Bei einer vollständigen Umstellung der Flotte rechnet der Betrieb mit einer Reduzierung des jährlichen Treibstoffbedarfs um rund 428,5 Tonnen. Dies entspricht nach Unternehmensangaben einer Absenkung der variablen Betriebskosten von mehr als 500.000 Euro pro Jahr. Das Beschichtungssystem behält dabei die für den kommerziellen Liniendienst geforderte Beständigkeit gegen äußere Einflüsse und Witterungsbedingungen bei. Neben dem reduzierten Eigengewicht verändert das Verfahren die Abläufe in den Wartungsbetrieben. Da die Grundierung in einem einzelnen Arbeitsgang statt in der bisher üblichen zweifachen Ausführung aufgetragen wird, entfällt eine Zwischenphase zur Trocknung. Dies verkürzt die Verweilzeit der Maschinen in den Lackierhallen und vereinfacht die Arbeitsschritte des Technischen Personals. Die modifizierte Rezeptur weist zudem eine höhere Stabilität gegen Lackläufer auf, was zu einer gleichmäßigeren Schichtdicke auf der Flugzeugaußenhaut führt. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass Gewichtseinsparungen an der Flugzeugstruktur eine von vielen Stellschrauben zur Senkung der laufenden Flugbetriebskosten darstellen. Während die Einsparung pro Einzelmaschine vergleichsweise gering ausfällt, summiert sich der Effekt

weiterlesen »

Früher Buchungsstart im Schweizer Markt: Easyjet gibt Sommerflugplan 2027 frei

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat den Buchungsstart für ihren Schweizer Sommerflugplan 2027 bekannt gegeben. Für den Reisezeitraum vom 14. Juni bis zum 26. September 2027 stellt die Airline auf mehr als 27.000 Flügen von und in die Schweiz ein Gesamtkontingent von über fünf Millionen Sitzplätzen bereit. Das Flugprogramm stützt sich im Wesentlichen auf die drei Schweizer Standorte Genf, Basel-Mülhausen und Zürich, wobei der Schwerpunkt der Verbindungen auf den Flughäfen Genf und EuroAirport Basel liegt. Das angebotene Streckennetz deckt ein breites Spektrum an europäischen Städte- und Ferienzielen ab. Neben klassischen Urlaubsregionen am Mittelmeer und in Nordafrika, darunter Mallorca, die Kanarischen Inseln, Kreta, Madeira sowie ägyptische und marokkanische Destinationen, umfasst der Flugplan europäische Hauptstädte und Metropolen wie Berlin, Rom, Prag und Lissabon. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Flugverkehr in das Vereinigte Königreich mit Direktverbindungen nach London, Manchester, Edinburgh, Liverpool und Bristol. Mit dem frühzeitigen Verkaufstaktik versucht die Fluggesellschaft, sich frühzeitig Liquidität zu sichern und die Auslastung ihrer Flotte für das übernächste Jahr planbar zu gestalten. Der Markt für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab der Schweiz ist von einem intensiven Wettbewerb geprägt, bei dem Easyjet insbesondere auf den Basen Genf und Basel mit Anbietern wie Swiss und weiteren europäischen Günstigfliegern konkurriert. Die Staffelung der Ticketpreise folgt dem Ertragsmanagement, bei dem früh gebuchte Tickets zu niedrigeren Einstiegspreisen angeboten werden, während die Tarife mit steigender Nachfrage anziehen. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass derart lange Vorlaufzeiten im Flugplanverkauf Risiken für die Konsumenten sowie für die betriebliche Flexibilität der Fluggesellschaft bergen. Operational bedingte Flugplananpassungen, Verschiebungen von Slots oder

weiterlesen »

Untersuchungen zum Flugzeugabsturz in Ahmedabad: Keine Auffälligkeiten an den Treibstoffschaltern festgestellt

Mehr als ein Jahr nach dem Flugunglück von Air-India-Flug 171 am 12. Juni 2025 in Ahmedabad dauern die Untersuchungen zur Ermittlung der Absturzursache an. Die indische Flugunfalluntersuchungsbehörde Aircraft Accident Investigation Bureau (AAIB) sowie internationale Ermittlerteams prüfen weiterhin das komplexe Zusammenspiel technischer Komponenten und menschlicher Faktoren. Wie der indische Staatsminister für Zivilluftfahrt, Murlidhar Mohol, Ende Juli 2026 im Parlament mitteilte, erbrachten eingehende technische Überprüfungen der Treibstoffschalter beim Hersteller Boeing in Seattle keine Hinweise auf mechanische Defekte oder Fehler im Verriegelungsmechanismus. Damit rückt die Annahme eines reinen Materialfehlers an diesen Schaltern weiter in den Hintergrund, während die Untersuchung des gesamten Schubkontrollmoduls fortgesetzt wird. Ablauf des Fluges und unmittelbare Absturzfolgen Flug AI-171 befand sich am 12. Juni 2025 auf dem Weg vom internationalen Flughafen Sardar Vallabhbhai Patel in Ahmedabad zum Flughafen London-Gatwick. Die Maschine vom Typ Boeing 787-8 Dreamliner hob bei Außentemperaturen von über 40 Grad Celsius ab. Nur rund 32 Sekunden nach dem Abheben erlitt das Flugzeug in geringer Höhe einen vollständigen Verlust des Triebwerksschubs. Die Maschine verfehlte die Start- und Landebahn und schlug etwa 1,7 Kilometer hinter dem Flughafengelände im Gebäudekomplex des B. J. Medical College ein. Bei der Katastrophe kamen 241 der 242 Insassen an Bord sowie 19 Personen am Boden ums Leben. Lediglich ein Passagier auf dem Sitzplatz 11A überlebte das Unglück. Der Aufschlag und die darauffolgenden Brände zerstörten das Flugzeug sowie Teile des Wohnheimkomplexes weitgehend. Es handelte sich um den ersten tödlichen Totalverlust einer Boeing 787 seit der Indienststellung dieses Flugzeugtyps im Jahr 2011. Technische Befunde und Fokus

weiterlesen »

Wiederaufnahme von Flugverbindungen nach Syrien: Leav Aviation fliegt nach Damaskus und Aleppo

Die in Köln ansässige Fluggesellschaft Leav Aviation erweitert ihr Angebot an Direktflügen zwischen Deutschland und Syrien. Nach der Aufnahme einer Verbindung von Düsseldorf in die syrische Hauptstadt Damaskus am 29. Juli 2026 nimmt das Unternehmen ab dem 1. August 2026 auch Nonstop-Flüge nach Aleppo in seinen Flugplan auf. Damit bedient erstmals seit knapp 15 Jahren wieder eine deutsche Fluggesellschaft direkte Strecken in die zwei Zielorte des Landes. Grundlagenschaffend für diese Entwicklung war ein Mitte Juli 2026 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Syrien abgeschlossenes Luftverkehrsabkommen, das den rechtlichen Rahmen für den kommerziellen Flugbetrieb neu abgesteckt hat. Das Angebot richtet sich vornehmlich an die in Deutschland lebende syrische Bevölkerung sowie an Geschäftsreisende, steht jedoch vor dem Hintergrund fortbestehender Sicherheitsrisiken und behördlicher Reisewarnungen. Ausbau des Flugangebots nach Aleppo und Damaskus Das Streckennetz von Leav Aviation erhält mit der Stadt Aleppo seinen zweiten Zielort auf syrischem Territorium. Der Erstflug von Düsseldorf nach Aleppo ist für den 1. August 2026 terminiert, gefolgt von einer weiteren Verbindung am 3. August 2026. Nach Angaben der Fluggesellschaft sind die Tickets für diese Flüge bereits über die bestehenden Vertriebskanäle buchbar. Die Verbindung nach Aleppo schließt unmittelbar an die Eröffnung der Route von Düsseldorf nach Damaskus an, die am 29. Juli 2026 ihren Betrieb aufnahm. Auf der Verbindung nach Damaskus setzt Leav Aviation ein Flugzeug vom Typ Airbus A320-200 mit einer Kapazität von 180 Sitzplätzen ein. Vorgesehen sind zunächst zwei wöchentliche Umläufe, jeweils mittwochs und freitags. Die reine Flugzeit zwischen Nordrhein-Westfalen und der syrischen Hauptstadt beträgt rund vierieinhalb Stunden. Durch

weiterlesen »

Lufthansa Group gibt mehrere Personalwechsel in Tochtergesellschaften bekannt

Der Luftfahrtkonzern Lufthansa ordnet das Management verschiedener Tochtergesellschaften zum Herbst 2026 neu. Im Zuge dieses Stuhlwechsels übernimmt Edi Wolfensberger zum 1. Oktober 2026 den Chefposten bei der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss. Der bisherige Chief Operating Officer (COO) von Eurowings tritt damit die Nachfolge von Bernd Bauer an, der das Unternehmen und den Konzern nach mehr als zwölf Jahren an der Spitze verlässt. Bauer hatte in der Vergangenheit zeitweise auch die Leitung von Discover Airlines inne und schied im Rahmen des Erreichens der betriebsinternen Altersgrenzen aus dem aktiven Dienst aus. Die frei werdende Position des Betriebsleiter-Vorstands bei Eurowings besetzt der Konzern ebenfalls intern: Matthias Spohr, seit 2021 Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training, übernimmt ab Oktober die COO-Verantwortung beim Kölner Ableger. Spohr bringt langjährige Erfahrung aus früheren Führungspositionen bei Germanwings sowie als Flugbetriebsleiter bei Eurowings mit. Wer künftig die Lufthansa Aviation Training leiten wird, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geregelt und soll in Kürze entschieden werden. Auch bei der im Zubringerverkehr aktiven Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines kommt es zu einer Neubesetzung an der Spitze. Michael Kircher, aktuell bei Austrian Airlines als Trainingschef und Kapitän im Einsatz, wird zum 1. November 2026 neuer Hauptgeschäftsführer und Accountable Manager der Gesellschaft sowie Co-Geschäftsführer der Lufthansa Aviation GmbH. Er folgt auf Peter Albers, der sich nach dem geglückten Betriebsstart des neuen Flugbetriebs vereinbarungsgemäß wieder ganz auf seine Arbeit als Kapitän bei Lufthansa Airlines konzentriert. Die Personalentscheidungen spiegeln die Bestrebungen des Mutterkonzerns wider, die betriebliche Steuerung der verschiedenen Flugbetriebe durch erfahrene Piloten und Führungskräfte aus den

weiterlesen »

Sun Express startet digitales Endkundenportal für kombinierte Urlaubs- und Familienreisen

Der deutsch-türkische Ferienflieger Sun Express hat eine eigene Buchungsplattform für Pauschalreisen unter dem Namen Sun Express Holidays für den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Betrieb genommen. Über das digitale Portal werden Flüge der Gesellschaft sowie Partnerangebote mit Unterkünften und Zusatzleistungen zu Komplettpaketen gebündelt. Ein wesentlicher Bestandteil des Modells ist die Möglichkeit, Aufenthalte bei Verwandten und Bekannten mit klassischen Hotelübernachtungen zeitlich zu kombinieren. Während das Unternehmen mit dieser Struktur neue Vertriebswege im direkten Verbrauchergeschäft sucht, stößt das Konzept im stationären Reisevertrieb auf Kritik. Da die Angebote ausschließlich über die eigene Internetseite buchbar sind, bleiben traditionelle Reisebüros von der Vermittlung ausgeschlossen. Für die rechtliche Absicherung und Paketierung zeichnet der Reiseveranstalter Bentour Reisen verantwortlich, während die technische Abwicklung über eine Tochtergesellschaft der Schmetterling-Gruppe erfolgt. Zielsetzung und Funktionsweise von Sun Express Holidays Mit dem Start des Portals führt der Fluganbieter eine Struktur ein, die sich gezielt an Reisende im Marktsegment zwischen Mitteleuropa, der Türkei und Ägypten richtet. Neben klassischen Pauschalarrangements für Seebäder an der türkischen Riviera und der Ägäis wie Antalya, Bodrum, Dalaman und Izmir umfasst das Portfolio auch ägyptische Zielgebiete wie Hurghada und Marsa Alam. Die Flüge nach Ägypten werden dabei in Kooperation mit der Partnerfluggesellschaft Air Cairo durchgeführt. Ein zentraler Aspekt der Plattform liegt in der zeitlichen Flexibilität der Bausteine. Bei herkömmlichen Pauschalreisen deckt die Hotelbuchung in der Regel den gesamten Zeitraum zwischen Hin- und Rückflug ab. Das neue Angebot gestattet es Passagieren hingegen, nur für einen Teil der Reisezeit eine Hotelunterkunft zu buchen. Die verbleibenden Tage können

weiterlesen »