Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Swissport-Marke Aspire übernimmt Betrieb der Catullo Lounge am Flughafen Verona

Die internationale Luftfahrtbranche verzeichnet eine wachsende Nachfrage nach hochwertigen Aufenthaltsmöglichkeiten an Flughäfen, was zu einer verstärkten Konsolidierung im Bereich der Bodenabfertigung und Hospitality-Dienstleistungen führt. Vor diesem Hintergrund hat Aspire Pre-Flight Hospitality, eine Tochtermarke von Swissport International, offiziell die operative Leitung der Catullo Lounge am Flughafen Verona (VRN) übernommen. Durch die Partnerschaft mit der SAVE-Gruppe, die den wichtigen norditalienischen Luftverkehrsknotenpunkt betreibt, festigt Swissport seine Präsenz auf dem italienischen Markt. Die Übernahme ist Teil einer großangelegten globalen Strategie, die darauf abzielt, das Netzwerk an Premium-Lounges bis Ende 2026 auf über 100 Standorte weltweit auszuweiten. Reisende am Flughafen Verona erhalten damit Zugang zu einem standardisierten Servicekonzept, das regionale kulinarische Akzente mit modernen Arbeits- und Ruhezonen kombiniert und sowohl Business-Class-Passagieren als auch Individualreisenden offensteht. Stärkung des italienischen Netzwerks und strategische Partnerschaften Der Einzug von Aspire in Verona folgt kurz auf die erfolgreiche Etablierung einer Lounge am Flughafen Venedig, was die Bedeutung der SAVE-Gruppe als strategischer Partner für Swissport unterstreicht. Die SAVE-Gruppe verwaltet das Flughafensystem im Nordosten Italiens, das neben Venedig und Verona auch Treviso und Brescia umfasst. Für Swissport stellt Italien einen Schlüsselmarkt dar, in dem das Unternehmen nicht nur in der Hospitality, sondern auch in den Bereichen Bodenabfertigung und Frachtdienstleistungen massiv investiert hat. Marina Bottelli, Geschäftsführerin von Swissport Italia, sieht in der Eröffnung der Catullo Lounge einen wichtigen Meilenstein zur Verbesserung des gesamten Flughafenerlebnisses in der Region Venetien. Die Integration der Lounge in das Aspire-Portfolio ermöglicht es, globale Qualitätsstandards auf einen regional bedeutenden Hub zu übertragen. Dabei profitiert Aspire von einer über dreißigjährigen

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Kulturelles Ereignis zur Geschichte des Austropop im Wiener Ringturm

Am Montagabend, dem 13. April 2026, fand im historischen Ringturm in Wien eine exklusive Kulturveranstaltung statt, die sich der über 50-jährigen Geschichte der österreichischen Popmusik widmete. Unter dem Titel „50+ Jahre Austropop-Revue“ präsentierte die bekannte Schauspielerin und Nestroy-Preisträgerin Katharina Straßer gemeinsam mit dem Pianisten Florian Nentwich eine musikalische Zeitreise durch dieses Genre. Die Darbietung umfasste sowohl bekannte Klassiker als auch seltenere Stücke der heimischen Musikgeschichte. Der Abend zeichnete sich durch eine Verbindung von musikalischen Einlagen, komödiantischen Elementen und anekdotischen Erzählungen aus, welche die Entwicklung des Austropop von seinen Wurzeln bis heute beleuchteten. Gastgeber der Veranstaltung war Robert Lasshofer, der Vorstandsvorsitzende des Wiener Städtischen Versicherungsvereins. Zu der Revue erschien eine Vielzahl prominenter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kirche. Unter den Teilnehmern befanden sich unter anderem die ehemalige Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Michaela Mayr, sowie der Wiener Dompfarrer Toni Faber. Auch hochrangige Vertreter der Versicherungswirtschaft, darunter Vorstandsmitglieder der Vienna Insurance Group (VIG), der Wiener Städtischen Versicherung und der DONAU Versicherung, nutzten den Abend zum kulturellen Austausch im repräsentativen Ambiente des Ringturms. Die Hauptakteurin des Abends, Katharina Straßer, ist dem österreichischen Publikum insbesondere durch ihre Rollen in ORF-Produktionen wie „Schnell ermittelt“ sowie durch ihre Erfolge auf Theater- und Musicalbühnen bekannt. Ihre Vielseitigkeit demonstrierte sie bereits in Projekten wie der Cissy-Kraner-Hommage „Alles für’n Hugo“. Unterstützt wurde sie von Florian Nentwich, einem erfahrenen Pianisten und Arrangeur, der nach seinem Studium am Vienna Conservatory und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) international tätig ist. Das Duo interpretierte die Werke

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Flughafen Lübeck: Evakuierung nach Fund eines verdächtigen Gegenstandes im Handgepäck

Ein routinemäßiger Kontrollvorgang am Flughafen Lübeck löste am Morgen des 14. April 2026 einen großangelegten Sicherheitsdienst sowie die vollständige Evakuierung des Terminalgebäudes aus. Ursprung des Alarms war ein verdächtiger Gegenstand in einem Gepäckstück, der bei der radiologischen Durchleuchtung an der Sicherheitskontrolle Fragen aufwarf. Um die Sicherheit der Fluggäste und des Personals zu gewährleisten, leiteten die Verantwortlichen umgehend die Evakuierung von fast 200 wartenden Passagieren ein. Erst nach einer detaillierten manuellen Nachkontrolle durch Spezialkräfte konnte Entwarnung gegeben werden. Es stellte sich heraus, dass eine unglückliche Kombination alltäglicher Gegenstände das täuschend echte Bild einer Bedrohungslage auf dem Monitor der Sicherheitsbeamten erzeugt hatte. Trotz der kurzzeitigen Sperrung und der damit verbundenen Verzögerungen konnte der Flugbetrieb noch am selben Vormittag wieder aufgenommen werden. Detektion an der Kontrollstelle und Alarmierung der Rettungskräfte Gegen 8:00 Uhr morgens geriet der geplante Flugbetrieb in den Süden ins Stocken, als Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle eine Unregelmäßigkeit meldeten. Beim Scannen eines Handgepäckstücks wurden Strukturen sichtbar, die aufgrund ihrer Anordnung und Dichte als potenziell gefährlich eingestuft werden mussten. Gemäß den geltenden Sicherheitsprotokollen für zivile Flughäfen wurde der betroffene Bereich sofort isoliert. Ein Sprecher der Polizeidirektion Lübeck bestätigte, dass die festgestellten Auffälligkeiten eine sofortige Sondierung durch Experten erforderlich machten. In der Folge wurden starke Kräfte der Landespolizei, des Rettungsdienstes sowie der Lübecker Feuerwehr alarmiert, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Die Evakuierung betraf vor allem Passagiere, die bereits den Check-in-Prozess durchlaufen hatten und im Abflugbereich auf das Boarding für die Verbindung nach Palma de Mallorca warteten. Die knapp 200 Personen wurden geordnet

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Premiere für multisensorisches Cine-Dining-Konzept in Wien

In der österreichischen Bundeshauptstadt wird mit „Tasting Movies“ ein neues Unterhaltungsformat eingeführt, das die Bereiche Film und Gastronomie zusammenführt. Bei diesem als Cine-Dining bezeichneten Konzept wird dem Publikum während der Vorführung eines Films ein mehrgängiges Menü serviert, dessen einzelne Speisen zeitlich und inhaltlich exakt auf die Szenen auf der Leinwand abgestimmt sind. Die Premiere findet im traditionsreichen Hotel Stefanie statt, das als ältestes Hotel Wiens über eine Geschichte verfügt, die bis in das Jahr 1600 zurückreicht. Ziel der Kooperation zwischen dem Gründer Clemens Polszter und der Schick Hotels Gruppe ist es, das kulturelle und kulinarische Angebot der Stadt um eine innovative Facette zu erweitern. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe wurde der Animationsfilm „Ratatouille“ gewählt. Die Handlung, die in der Pariser Gastrowelt spielt, dient als Vorlage für eine entsprechende Menüfolge, die synchron zu den Höhepunkten der Filmhandlung gereicht wird. Branchenexperten sehen in solchen Formaten eine Reaktion auf den wachsenden Trend zu Erlebnisgastronomie, bei der die reine Nahrungsaufnahme durch zusätzliche sensorische Reize ergänzt wird. Das Hotel Stefanie nutzt für die Inszenierung seine historischen Räumlichkeiten, um einen Kontrast zwischen imperialem Ambiente und moderner Veranstaltungstechnik zu schaffen. Hinter dem Projekt steht die Schick Hotels Gruppe unter der Leitung von Alexander Schick. Das Familienunternehmen, das rund 170 Mitarbeiter beschäftigt und fünf Vier-Sterne-Häuser in Wien betreibt, setzt mit diesem Format auf eine stärkere Verzahnung von Tourismus und lokalem Entertainment. Die technische Herausforderung bei diesem Konzept liegt insbesondere in der Logistik der Küche, da das Servieren der Gänge sekundengenau auf die Filmprojektion abgestimmt sein muss, um die gewünschte

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Entzug der Betriebsgenehmigung für die maltesische Fluggesellschaft Maleth-Aero

Die maltesische Charter- und Frachtfluggesellschaft Maleth-Aero darf mit sofortiger Wirkung keinen Flugbetrieb mehr durchführen. Wie der Luftfahrtdatenanbieter CH-Aviation unter Berufung auf das maltesische Verkehrsministerium berichtet, wurde dem Unternehmen das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) entzogen. Maleth-Aero, die seit ihrer Gründung im Jahr 2012 am internationalen Flughafen von Malta stationiert ist, verliert damit die rechtliche Grundlage für jegliche kommerzielle Flugaktivitäten. Der Entzug einer solchen Lizenz gilt in der Luftfahrtbranche als schwerwiegender Eingriff und folgt in der Regel auf erhebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten oder massive Mängel in der operativen Aufsicht. Seit dem Jahr 2021 befindet sich das Unternehmen mehrheitlich im Besitz der US-amerikanischen Investmentgruppe AELF FlightService. Diese Übernahme sollte ursprünglich die Marktposition von Maleth-Aero im Bereich der Frachtkapazitäten und des ACMI-Leasings (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) stärken. Die Flotte der Gesellschaft bestand in der Vergangenheit aus einer Mischung verschiedener Flugzeugtypen, darunter Airbus A330-900 und Boeing 737, die weltweit für verschiedene Auftraggeber im Einsatz waren. Trotz der internationalen Ausrichtung und der finanziellen Unterstützung durch den amerikanischen Mehrheitseigentümer scheint die wirtschaftliche oder regulatorische Stabilität des Betriebs nicht mehr gewährleistet gewesen zu sein. Die maltesische Zivilluftfahrtbehörde (Transport Malta) hält sich mit detaillierten Begründungen für den Entzug des AOC derzeit bedeckt. Marktbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die Behörden in Malta zuletzt die Kontrollen verschärft haben, um den Ruf des Inselstaats als seriöser Standort für Luftverkehrsbetreiber zu wahren. Ein Entzug des Betreiberzeugnisses bedeutet für die Angestellten und die laufenden Verträge mit Frachtkunden eine unmittelbare Unterbrechung aller Dienstleistungen. Für die Muttergesellschaft AELF stellt dieser Schritt einen massiven Rückschlag dar, da die Flugzeuge

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Sicherheitslandung einer KLM-Maschine nach Vogelschlag in Amsterdam

Ein Linienflug der niederländischen Fluggesellschaft KLM musste am Freitag, den 10. April 2026, kurz nach dem Start vom Flughafen Amsterdam Schiphol die Reise abbrechen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung PH-BXV befand sich auf dem Weg nach Nizza (Flugnummer KL1477), als sie etwa 15 Minuten nach dem Abheben mit einem Fischreiher kollidierte. Da die Besatzung eine mögliche Beeinträchtigung eines Triebwerks durch den Vogelschlag befürchtete, ordnete sie aus Sicherheitsgründen die sofortige Rückkehr zum Ausgangsflughafen an. Das Flugzeug landete sicher in Amsterdam, und es wurden keine Verletzungen gemeldet. Die betroffenen Passagiere wurden nach der Landung auf eine Ersatzmaschine umgebucht. Ein anderes Flugzeug desselben Typs übernahm den Weiterflug an die Côte d’Azur, wo die Reisenden schließlich mit einer Verspätung von über drei Stunden eintrafen. Techniker der KLM unterzogen die PH-BXV unmittelbar nach der Rückkehr einer gründlichen Untersuchung, um das Ausmaß der Schäden am Triebwerk und an der Rumpfstruktur festzustellen. Triebwerksschäden durch Vogelschlag gehören zu den kostspieligen technischen Vorfällen im Luftverkehr, da sie oft langwierige Inspektionen der Turbinenschaufeln erfordern. Der Flughafen Amsterdam Schiphol ist aufgrund seiner geografischen Lage in der Nähe von Poldern und Gewässern besonders anfällig für Vogelschläge. Neben Fischreihern stellen vor allem Gänse und Starenwärme eine ständige Herausforderung für den Flugbetrieb dar. Um die Sicherheit der Starts und Landungen zu gewährleisten, setzt der Flughafen spezielle Einheiten zur Wildtierkontrolle ein, die Vögel durch akustische Signale, Laser oder den Einsatz von Greifvögeln von den Start- und Landebahnen fernhalten. Trotz dieser intensiven Präventionsmaßnahmen lassen sich Kollisionen in der kritischen Start- und Steigphase nicht vollständig ausschließen.

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Chaos am Flughafen Mailand-Linate: Biometrische Grenzkontrollen lassen Großteil eines Easyjet-Fluges zurück

Ein beispielloser Vorfall am Flughafen Mailand-Linate hat am vergangenen Sonntag die Fragilität internationaler Reiseabläufe unter neuen regulatorischen Bedingungen offengelegt. Während der Easyjet-Flug U2-5420 planmäßig von der norditalienischen Metropole in Richtung Manchester abheben sollte, blieb der Großteil der Passagiere am Boden zurück. Von insgesamt 156 gebuchten Fluggästen schafften es lediglich 34 rechtzeitig an Bord, was einer Auslastung von nur knapp 22 Prozent entspricht. Ursache für dieses Desaster war nicht etwa ein technischer Defekt oder ein Streik des Personals, sondern massive Verzögerungen bei den neu eingeführten biometrischen Grenzkontrollen der Europäischen Union. Trotz einer bewussten Verzögerung des Abflugs durch die Fluggesellschaft mussten die Piloten schließlich starten, um die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitregelungen der Crew nicht zu verletzen. Für die zurückgebliebenen Reisenden begannen damit teils mehrtägige Odysseen und erhebliche finanzielle Belastungen, da alternative Verbindungen kurzfristig kaum verfügbar oder nur zu extrem hohen Preisen zu sichern waren. Das Entry-Exit-System als Nadelöhr der Reisefreiheit Hinter dem Chaos in Mailand steht die Einführung des neuen Entry-Exit-Systems (EES) der Europäischen Union. Dieses System wurde ursprünglich mit dem Versprechen entwickelt, die Grenzübergänge durch die Erfassung biometrischer Daten – wie Gesichtsscans und Fingerabdrücke – sicherer und auf lange Sicht auch schneller zu gestalten. Die Realität am Ostersonntag, dem 12. April 2026, zeichnete jedoch ein gegenteiliges Bild. Augenzeugenberichten zufolge führten die neuen Prüfprozeduren zu Wartezeiten von über drei Stunden an den Passkontrollen. Selbst Passagiere, die nach eigenen Angaben dreieinhalb Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen eingetroffen waren, steckten hoffnungslos in den Warteschlangen fest. Das EES betrifft insbesondere Reisende aus Nicht-EU-Staaten, was

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Ende der virtuellen Fluggesellschaft Go To Fly am Flughafen Forlì

Die virtuelle Fluggesellschaft Go To Fly hat ihren Betrieb am Flughafen Forlì in der italienischen Region Emilia-Romagna nach rund drei Jahren endgültig eingestellt. Das Projekt war unmittelbar nach der Pandemie ins Leben gerufen worden, um die vakanten Kapazitäten am Standort zu füllen und den regionalen Flugverkehr durch gezielte Point-to-Point-Verbindungen wieder zu beleben. Als virtuelle Airline verfügte Go To Fly über kein eigenes Luftverkehrbetreiberzeugnis (AOC), sondern charterte Flugzeuge und Besatzungen von Partnern wie der griechischen Lumiwings oder der polnischen SkyTaxi, um Ziele im In- und Ausland zu bedienen. Trotz einer engen Vernetzung mit rund 450 Reisebüros und der Beförderung von insgesamt über 83.000 Passagieren auf 16 verschiedenen Routen konnte das Modell langfristig nicht wirtschaftlich stabilisiert werden. Hintergrund der Einstellung ist der intensive Wettbewerbsdruck durch große Billigfluggesellschaften an den benachbarten Standorten Bologna und Rimini. Während der Flughafen Forlì versuchte, sich als komfortable Alternative für die lokale Bevölkerung zu positionieren, machten steigende operative Kosten und eine schwankende Auslastung auf den Nischenstrecken dem Unternehmen zu schaffen. Go To Fly bediente unter anderem Ziele wie Lampedusa, Pantelleria, Olbia sowie internationale Destinationen in Albanien und Griechenland. Die Marketingstrategie setzte stark auf Pauschalreisende und Kooperationen mit Reiseveranstaltern, doch die notwendigen Passagierzahlen für eine dauerhafte Rentabilität wurden zuletzt nicht mehr erreicht. Der Flughafenbetreiber F.A. (Forlì Airport S.r.l.) muss nun neue Wege finden, um die Infrastruktur des Terminals auszulasten. Zusätzliche Recherchen in italienischen Wirtschaftsnachrichten deuten darauf hin, dass auch technische Herausforderungen und kurzfristige Flugstreichungen in der Vergangenheit das Vertrauen der Kunden beeinträchtigt hatten. Die Abhängigkeit von externen Flugzeugkapazitäten führte

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Hamburg verzeichnet deutliche Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025

Der Flughafen Hamburg hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Konzernergebnis von 30,1 Millionen Euro abgeschlossen. Dies entspricht einer signifikanten Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem ein Gewinn von 20,4 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Als wesentliche Treiber dieser Entwicklung nennt die Geschäftsführung gestiegene Umsatzerlöse sowie ein striktes Kostenmanagement. Zudem entlasteten gesunkene Energiekosten die Bilanz des fünftgrößten deutschen Verkehrsflughafens. Trotz der wirtschaftlichen Stabilisierung liegen die Erträge aufgrund der inflationären Rahmenbedingungen und der noch nicht vollständig erreichten Vorkrisen-Werte weiterhin unter dem Niveau von 2019. Die Passagierzahlen stabilisierten sich 2025 bei rund 14,8 Millionen Reisenden. Damit bewegt sich der Standort auf dem Niveau des Vorjahres, nachdem die Nachfrage in den ersten Jahren nach der Pandemie zunächst überdurchschnittlich schnell gewachsen war. Im internationalen Vergleich bleibt die Erholung des deutschen Luftverkehrsmarktes jedoch gedämpft. Der Flughafenbetreiber führt dies insbesondere auf den schwachen innerdeutschen Verkehr sowie auf die im europäischen Vergleich hohen staatlichen Standortkosten zurück. Dennoch konnte sich Hamburg im „Connectivity Ranking“ des Flughafenverbandes ACI behaupten und belegt europaweit Platz 21 von insgesamt 476 untersuchten Flughäfen. Für das laufende Jahr 2026 plant die Geschäftsführung unter Christian Kunsch Investitionen in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Diese Mittel sollen primär in die Modernisierung der Infrastruktur fließen, um die Betriebssicherheit und Resilienz zu erhöhen. Ein zentrales Großprojekt ist die Erneuerung der Gepäckförderanlage, für die bis 2029 ein Gesamtvolumen von etwa 90 Millionen Euro veranschlagt ist. Parallel dazu wird die Stromversorgung des Geländes bis 2028 für 38 Millionen Euro ausgebaut. Auch in die physische Außensicherung des Areals wird investiert; hierfür

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Gategroup meldet deutliche Ergebnisverbesserung und führt neue Strategie ein

Der weltweit tätige Airline-Caterer Gategroup hat für das Geschäftsjahr 2025 einen signifikanten Anstieg seiner Kennzahlen bekannt gegeben. Der Umsatz kletterte auf 5,61 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr noch 5,47 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. Besonders positiv entwickelte sich das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das von 410 Millionen auf 467 Millionen Euro anstieg. Damit verbesserte das Unternehmen seine EBITDA-Marge von 7,5 auf 8,3 Prozent. Im Zuge dieses Jahresabschlusses vollzog der Konzern zudem eine strategische Umstellung seiner Bilanzierung und wechselte die Berichtswährung von Schweizer Franken auf Euro, um der internationalen Geschäftsstruktur und der Relevanz des europäischen Marktes besser Rechnung zu tragen. Zusätzlich zur Umsatzsteigerung gelang Gategroup eine spürbare Entlastung auf der Passivseite der Bilanz. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA konnte von 3,74 auf 3,25 gesenkt werden, was die Kreditwürdigkeit des Unternehmens stärkt. In diesem Zusammenhang schloss der Caterer den Rückkauf von Anleihen im Volumen von rund 99 Millionen Euro ab. Diese stammten aus einer bis Februar 2027 laufenden Anleihe über ursprünglich 350 Millionen Schweizer Franken. Trotz der Schuldentilgung forcierte Gategroup seine Investitionstätigkeit: Die Bruttoinvestitionen wurden von 72 Millionen auf 88 Millionen Euro hochgefahren, um die Produktionskapazitäten und die technologische Ausstattung der weltweiten Standorte zu modernisieren. Die Veröffentlichung der Finanzdaten ist eng mit der Vorstellung der neuen Unternehmensstrategie „Ignite 2030“ verknüpft. Diese zielt darauf ab, die Marktführerschaft im Bereich des Airline-Catering und der Bordverpflegung durch Effizienzsteigerungen und den Ausbau des Dienstleistungsportfolios weiter zu festigen. Branchenanalysten sehen in den vorliegenden Zahlen eine erfolgreiche Konsolidierung nach den schwierigen Jahren der Pandemie.

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