Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ausreichende Hotelkapazitäten in Wien zur Eurovision-Woche 2026

Wien bereitet sich als Gastgeberstadt auf den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor und meldet trotz steigender Nachfrage eine entspannte Lage auf dem Beherbergungsmarkt. Aktuelle Daten der Wiener Hotellerie belegen, dass die Auslastung für die zentrale Veranstaltungswoche vom 10. bis 16. Mai derzeit bei etwa 70 Prozent liegt. Damit verzeichnet die Stadt zwar einen deutlichen Anstieg im Vergleich zur Vorwoche, bietet jedoch weiterhin signifikante Spielräume für Kurzentschlossene. Tourismusexperten betonen, dass die österreichische Bundeshauptstadt aufgrund ihres breit gefächerten Angebots über alle Kategorien hinweg bestens gerüstet ist, um den Zustrom an internationalen Delegationen, Medienvertretern und Fans zu bewältigen. Die statistischen Eckdaten des Wiener Hotelmarktes unterstreichen die gewachsene Beherbergungskapazität der Stadt. Laut Bestandsaufnahme stehen insgesamt rund 84.600 Betten in über 42.400 Zimmern zur Verfügung. Dies entspricht einer Steigerung der Kapazitäten um etwa drei bis vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt verteilen sich diese Übernachtungsmöglichkeiten auf rund 450 Hotelbetriebe. Dieser Zuwachs resultiert unter anderem aus mehreren Neueröffnungen im gehobenen Segment sowie im Bereich der Budget-Hotellerie, die pünktlich zum Jubiläumsjahr des Wettbewerbs fertiggestellt wurden. Damit wird sichergestellt, dass Wien auch bei Großereignissen dieser Größenordnung nicht an seine infrastrukturellen Grenzen stößt. Neben der offiziellen Austragung in der Wiener Stadthalle beleben zahlreiche Nebenveranstaltungen und Public-Viewing-Events das gesamte Stadtgebiet. Die Verteilung der Gäste über verschiedene Bezirke trägt dazu bei, dass kein punktueller Engpass entsteht. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die Preisentwicklung zwar der saisonalen Nachfrage entspricht, aber durch das große Angebot an Betten stabilisiert wird. Für Besucher aus dem In- und Ausland bedeutet dies eine hohe Planungssicherheit. Das

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Lufthansa und DAT besiegeln Partnerschaft für die Strecke Linz–Frankfurt

Die dänische Fluggesellschaft DAT und die Lufthansa Group haben ihre Zusammenarbeit durch ein umfassendes Code-Share-Abkommen intensiviert. Diese Vereinbarung sichert die nahtlose Anbindung des Flughafens Linz an das internationale Drehkreuz Frankfurt und ist seit dem Start des Sommerflugplans am 29. März 2026 operativ. Durch das Abkommen können Umsteigeverbindungen ab Oberösterreich nun unter Lufthansa-Flugnummern vermarktet werden. Dies ermöglicht Reisenden den Zugriff auf das weltweite Streckennetz der Lufthansa zu durchgehenden Tarifen. Das Gepäck wird dabei von Linz bis zum endgültigen Zielort durchgecheckt, und Bordkarten für Anschlussflüge können bereits am Startflughafen ausgestellt werden. Die schnelle Umsetzung des Abkommens gilt in Branchenkreisen als außergewöhnlich, da derartige Verhandlungen üblicherweise mehrere Monate in Anspruch nehmen. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner hob die Priorisierung des Projekts durch die Lufthansa Group hervor, die eine rasche Wiederanbindung des Wirtschaftsstandortes Linz ermöglichte. Während reine Punkt-zu-Punkt-Verbindungen weiterhin unter DAT-Flugnummern geführt werden, profitieren insbesondere Geschäftsreisende und Langstreckenpassagiere von der Integration in die Buchungssysteme des deutschen Marktführers. Der Einsatz von Regionalflugzeugen der DAT stellt dabei eine bedarfsgerechte Kapazität für die Zubringerflüge sicher. Der operative Start der Verbindung in den ersten Betriebswochen verlief laut Flughafenführung stabil und reibungslos. Für den Erfolg der Strecke sind Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit entscheidende Faktoren, um die oft knappen Umsteigezeiten am Frankfurter Flughafen einzuhalten. Die DAT setzt auf der Route Fluggerät ein, das speziell für Kurzstrecken und regionale Zubringerdienste optimiert ist. Durch die Kooperation wird die Wettbewerbsfähigkeit des Linz Airport im Vergleich zu benachbarten Flughäfen gestärkt, da die für den Exportstandort Oberösterreich kritische Anbindung an globale Märkte nun wieder prozesstechnisch auf dem Niveau

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Dertour Group forciert Expansion der Hoteldivision unter neuer Führung

Ingo Burmester, CEO der Hoteldivision der Dertour Group, hat eine umfassende Wachstumsstrategie für das kommende Jahrzehnt vorgestellt. Bis zum Jahr 2030 plant der Konzern, sein aktuelles Portfolio von 120 auf insgesamt 180 Hotels zu erweitern, was einer Steigerung von 50 Prozent entspricht. Die Expansion soll sowohl im Bereich der Eigenanreise in Mitteleuropa als auch auf der Mittel- und Fernstrecke erfolgen. Im laufenden Jahr 2026 sind bereits neun Neueröffnungen vorgesehen, wobei der Schwerpunkt auf dem Mittelmeerraum liegt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der jungen Marke Ananea, die aufgrund einer hohen Nachfrage von Hoteleigentümern bereits im laufenden Jahr zwölf aktive Anlagen zählen wird. Zur effizienten Steuerung dieses Wachstums hat die Dertour Group im März 2026 ein neues Hotel-Board unter der Leitung von Burmester installiert. Dieses Gremium bündelt zentrale Funktionen über alle zwölf Hotelmarken hinweg, die in 15 verschiedenen Destinationen operieren. Die Reorganisation sieht eine Zusammenführung der bislang getrennt geführten Bereiche Operations und Commercial vor. Während der Zentralbereich Operations markenübergreifend Häuser wie Aldiana, Sentido und Calimera betreut, steuert der Bereich Commercial nun Funktionen wie Brand Marketing, E-Commerce und Revenue Management zentral. Die mehrheitlich beteiligte DSR Hotel Holding in Hamburg bleibt von dieser Integration ausgenommen und behält ihre eigenständige Steuerung bei. Die finanzielle Basis der Hotelsparte, die aktuell 22.000 Zimmer umfasst und rund 600 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, soll durch eine stärkere Verknüpfung mit dem stationären Vertrieb gestärkt werden. Burmester plant, den Anteil des Reisebürovertriebs für die erdgebundenen DSR-Hotels von derzeit fünf auf bis zu 20 Prozent zu steigern. Bei den Betriebsmodellen setzt

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Korean Air übernimmt Führungsrolle im Sicherheitsausschuss von SkyTeam

Korean Air ist zur vorsitzenden Fluggesellschaft des Ausschusses für Sicherheit, Gefahrenabwehr und Qualität (SSQ) innerhalb der globalen Luftfahrtallianz SkyTeam gewählt worden. In dieser Funktion übernimmt die südkoreanische Fluglinie die strategische Leitung bei der Entwicklung und Implementierung allianzweiter Richtlinien für insgesamt 20 Mitgliedsfluggesellschaften. Als verantwortlicher Functional Executive wird Bennet Allen Walsh, Senior Vice President für den Bereich Corporate Aviation Safety & Security bei Korean Air, das Gremium für eine Amtszeit von zwei Jahren führen. Der SSQ-Ausschuss gilt als zentrales Organ zur Festlegung gemeinsamer Standards, um die operative Qualität und den Schutz innerhalb der Allianz sowie in der gesamten internationalen Luftfahrtbranche zu harmonisieren. Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen der Allianz, Sicherheitsinitiativen über nationale Grenzen hinweg zu vereinheitlichen. Während der zweijährigen Amtszeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Verschärfung und Standardisierung internationaler Richtlinien für den Transport und die Nutzung mobiler Powerbanks in Flugzeugkabinen, um Brandrisiken zu minimieren. Zudem plant Korean Air die Einführung eines vollständig synchronisierten Notfallplans für alle SkyTeam-Mitglieder. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass bei unvorhersehbaren Ereignissen im globalen Streckennetz eine koordinierte und effiziente Reaktion aller Partnerfluggesellschaften gewährleistet ist. Korean Air hat in den vergangenen Jahren massiv in die Modernisierung ihrer Sicherheitssysteme investiert und setzt verstärkt auf den Austausch bewährter Verfahren innerhalb der Allianz. Durch die engere Zusammenarbeit mit dem SkyTeam-Vorstand sollen Synergieeffekte genutzt werden, um die Sicherheitskultur weltweit zu stärken. Die Führungsposition ermöglicht es der Fluggesellschaft zudem, direkten Einfluss auf die Gestaltung globaler Standards zu nehmen, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Dies betrifft neben der Flugsicherheit auch

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Wiener Donauturm: Neues Freizeitkonzept am Fuße des höchsten Bauwerks Österreichs

Der Wiener Donauturm, eines der markantesten Wahrzeichen der österreichischen Bundeshauptstadt und seit über sechs Jahrzehnten fester Bestandteil der Wiener Skyline, startet mit einer Erweiterung seines Dienstleistungsportfolios in die Sommersaison 2026. Das Management der Sehenswürdigkeit, die sich im Eigentum einer privaten Beteiligungsgruppe sowie der Wien Holding befindet, setzt dabei verstärkt auf eine Diversifizierung des gastronomischen Angebots und die Schaffung neuer Verweilzonen im Außenbereich. Kernstück der Neuerungen ist die Eröffnung des rund 400 Quadratmeter großen Donauturm Gartens, der Besuchern einen kostenfreien Zugang zu neuen Freizeitflächen ermöglicht. Parallel dazu wird durch strategische Kooperationen mit regionalen Produzenten das kulinarische Spektrum am Boden erweitert, um die Attraktivität des Standorts für lokale Besucher und internationale Touristen gleichermaßen zu steigern. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden Attraktionen wie die höchste Rutsche Europas und die geschichtsträchtigen Gastronomiebetriebe in luftiger Höhe. Strategische Neuausrichtung des Außengeländes Mit der Eröffnung des Donauturm Gartens verfolgt die Geschäftsführung das Ziel, den Aufenthalt am Fuße des 252 Meter hohen Turms zu einem eigenständigen Erlebnis aufzuwerten. Das Areal, das sich auf den Grünflächen unmittelbar hinter dem Bauwerk befindet, wurde konzeptionell so gestaltet, dass es sowohl als Ergänzung zu einer Fahrt auf die Aussichtsterrasse als auch als separates Ausflugsziel im Donaupark fungiert. Der Fokus liegt hierbei auf einer niederschwelligen Zugänglichkeit. Durch den Entfall von Eintrittsgebühren für den Gartenbereich soll die Frequenz spontaner Besucher aus dem angrenzenden Naherholungsgebiet gesteigert werden. Kulinarisch setzt das neue Konzept auf internationale Akzente. Ein Pop-up-Restaurant bietet italienisch inspirierte Speisen an, wobei frisch zubereitete Pizzen und klassische Desserts im Mittelpunkt stehen. Ein flexibles To-go-Konzept

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Exzellenz im österreichischen Tagungstourismus: Verleihung der Goldenen Flipcharts 2025

Die österreichische Tagungsbranche hat am 27. April 2026 im Wesenufer Hotel und Seminarkultur an der Donau ihre herausragendsten Betriebe gewürdigt. Im Mittelpunkt der feierlichen Veranstaltung stand die Bekanntgabe der besten Seminarhotels und Event-Locations für das zurückliegende Jahr 2025. Grundlage für diese prestigeträchtige Auszeichnung sind die detaillierten Bewertungen des MICEadvisor-Systems, das tausende Feedbacks von Trainern, Auftraggebern, Organisatoren sowie Teilnehmern aggregiert. Die Ergebnisse verdeutlichen ein beachtliches Qualitätsniveau innerhalb des Sektors: Nur Betriebe, die eine Gesamtzufriedenheit von über 90 Prozent erzielen konnten, wurden prämiert. An der Spitze der nationalen Wertung kam es zu einer bemerkenswerten Patt-Situation, bei der zwei Häuser aus der Steiermark und Tirol mit Spitzenwerten von nahezu 100 Prozent die begehrte Trophäe, das Goldene Flipchart, ex aequo entgegennehmen durften. Die Auswertung unterstreicht die wachsende Bedeutung einer professionellen Infrastruktur für den wirtschaftlichen Erfolg von Weiterbildungsveranstaltungen und festigt Österreichs Ruf als führender Standort für den internationalen Seminar- und Kongresstourismus. Methodik und Relevanz der MICEadvisor-Bewertungen Der MICE-Sektor (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) stellt eine tragende Säule der heimischen Tourismuswirtschaft dar. Im Gegensatz zu klassischen Hotelbewertungen fokussiert sich das Feedback-System des MICEadvisor auf die spezifischen Anforderungen des professionellen Veranstaltungsgeschäfts. Hierbei werden Kriterien wie die technische Ausstattung der Tagungsräume, die Flexibilität des Personals, die Qualität der Verpflegung während der Pausen sowie die Eignung der Räumlichkeiten für unterschiedliche Gruppendynamiken bewertet. Die hohe Beteiligung von Trainern und Veranstaltungsplanern an diesem System garantiert eine fachlich fundierte Einschätzung, die über die rein touristische Wahrnehmung hinausgeht. Für die Betriebe im Jahr 2025 zeigt sich ein klarer Trend zur Perfektionierung der Dienstleistungskette. Die

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Markteintritt von Ascend Airways Malaysia im Passagiersegment

Die Fluggesellschaft Ascend Airways Malaysia hat mit der Übernahme ihres ersten Passagierflugzeugs einen wichtigen Expansionsschritt vollzogen. Eine Boeing 737-800 erreichte am 26. April 2026 den Flughafen Kuala Lumpur Subang, nachdem sie von Nottingham East Midlands über Kairo und Maskat überführt worden war. Bei dem rund 14 Jahre alten Flugzeug handelt es sich um eine Maschine mit einer Kapazität von 189 Sitzplätzen in einer reinen Economy-Konfiguration. Das Unternehmen plant, die Flotte bereits im Mai um zwei weitere Einheiten desselben Typs zu ergänzen, um die operative Basis für den geplanten Start des kommerziellen Passagierbetriebs im Juli 2026 zu schaffen. Hinter der Neugründung steht die Avia Solutions Group, die Ascend Airways Malaysia als Spezialisten für das sogenannte ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance) positioniert. Das Geschäftsmodell sieht vor, Flugzeuge samt Besatzung und Wartung an andere Fluggesellschaften zu vermieten. Während der Frachtzweig des Unternehmens bereits seit November 2025 mit einer Boeing 737-800(SF) aktiv ist, steht der Passagierbereich aktuell kurz vor dem Abschluss der Zertifizierung durch die malaysische Luftfahrtbehörde CAAM. Die nun übernommene Maschine war zuvor für verschiedene europäische Betreiber wie Pegasus Airlines, Flyr und KlasJet im Einsatz und wurde zuletzt von der britischen Schwestergesellschaft Ascend Airways betrieben. Die strategische Lage der Muttergesellschaft Avia Solutions Group sorgt derweil für Schlagzeilen in der Branche: Zeitgleich mit dem Aufbau in Malaysia wurde am 28. April 2026 bekannt, dass die britische Ascend Airways ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) zurückgeben und ihre Flugzeuge an die Leasinggeber retournieren wird. Der Konzern betonte jedoch umgehend, dass die malaysische Tochtergesellschaft von dieser Entscheidung nicht

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Gegen Aufpreis: Wizz Air führt digitalen Umbuchungsservice für Verspätungsfälle ein

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat eine tiefgreifende Änderung in ihrem Serviceportfolio für den Umgang mit Flugunregelmäßigkeiten angekündigt. In Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Hopper Technology Solutions, kurz HTS, bietet der Billigflieger seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, sich gegen eine Gebühr gegen die Folgen von massiven Verspätungen und Flugstreichungen abzusichern. Das neue Zusatzprodukt mit der Bezeichnung Disruption Assistance ermöglicht es betroffenen Passagieren, bereits bei einer Verzögerung von mehr als zwei Stunden auf Flüge anderer Fluggesellschaften auszuweichen, ohne dass hierfür zusätzliche Ticketkosten anfallen. Diese Neuerung stellt eine signifikante Erweiterung der bisherigen Praxis dar, da Billigfluggesellschaften ihre Kunden im Falle von Störungen klassischerweise primär auf eigene Folgeverbindungen umbuchen. Durch die Integration moderner Überwachungstechnologien werden Reisende nun proaktiv über den Status ihres Fluges informiert und können direkt über ihre mobilen Endgeräte alternative Reiseoptionen wählen. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der die europäische Luftfahrtbranche mit zunehmenden Kapazitätsengpässen und operativem Druck konfrontiert ist, was die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs für viele Reisende zum entscheidenden Buchungskriterium macht. Die technologische Basis durch die Partnerschaft mit Hopper Der Kern der neuen Dienstleistung liegt in der technologischen Anbindung an die Plattform von Hopper Technology Solutions. HTS hat sich darauf spezialisiert, algorithmusbasierte Lösungen für die Reisebranche zu entwickeln, die unvorhersehbare Ereignisse in Echtzeit verarbeiten können. Im Rahmen der Kooperation mit Wizz Air übernimmt HTS die kontinuierliche Überwachung der Flugbewegungen am jeweiligen Reisetag. Sobald das System eine Verzögerung erkennt, die den Schwellenwert von 120 Minuten überschreitet, wird automatisch ein Prozess ausgelöst, der den Passagier über die App oder per Textnachricht benachrichtigt.

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Wachstumszahlen und strukturelle Herausforderungen im österreichischen Wintertourismus: Analyse der laufenden Saison

Die vorläufigen Daten der Statistik Austria für die Wintersaison 2025/26 zeichnen ein differenziertes Bild der heimischen Tourismuswirtschaft. In den ersten fünf Monaten des Berichtszeitraums, von November bis März, verzeichnete Österreich insgesamt 66,4 Millionen Übernachtungen, was einer Steigerung von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Trotz dieses positiven Gesamttrends erlebte die Branche im Einzelmonat März einen Rückgang der Nächtigungszahlen um 4,9 Prozent auf 12,1 Millionen. Experten führen dieses Minus primär auf kalendarische Effekte und Verschiebungen internationaler Ferienzeiten zurück. Inmitten einer durch geopolitische Spannungen und ökonomische Volatilität geprägten Weltlage erweist sich der Inlandstourismus zunehmend als stabilisierende Kraft für die regionale Wirtschaft. Während die Kosten für Energie, Personal und Warenbeschaffung die Margen der Betriebe unter Druck setzen, bereitet die Bundesregierung mit der nationalen Tourismusstrategie Vision T die Weichen für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und den Ausbau des Ganzjahrestourismus vor. Kalendarische Verschiebungen und die Dynamik der Märkte Der Rückgang der Nächtigungen im März verdeutlicht die hohe Abhängigkeit des Sektors von externen Faktoren wie der Terminierung von Feiertagen und Schulferien in den wichtigsten Herkunftsmärkten. Da Ostern und die damit verbundenen Urlaubswellen in diesem Jahr nicht vollständig in den statistischen März fielen, kam es zu einem natürlichen Rückfluss der Zahlen im Vergleich zu Vorjahren, in denen der Reiseverkehr stärker in diesen Monat konzentriert war. Dennoch zeigt die Bilanz der gesamten bisherigen Saison, dass die Nachfrage nach alpinen Urlaubsangeboten und Städtetrips in Österreich weiterhin ungebrochen ist. Interessanterweise konnte ein Teil der schwächeren Auslandsnachfrage im März durch ein kräftiges Plus beim Inlandstourismus kompensiert werden. Heimische Gäste buchten

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Norwegen plant Einführung spezieller Flugkorridore für Elektroflugzeuge

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines umfangreichen Testprogramms bereitet der norwegische Flughafenbetreiber Avinor die Einrichtung dedizierter Luftraumrouten für elektrisch betriebene Flugzeuge vor. Die vorangegangene sechsmonatige Versuchsphase umfasste insgesamt 126 Testflüge und lieferte den Nachweis, dass Elektroflugzeuge sicher in den kontrollierten Luftraum integriert und parallel zum konventionellen Flugverkehr betrieben werden können. Damit rückt die technologische Machbarkeit in den Hintergrund, während die großflächige operative Implementierung und die Anpassung der Infrastruktur zum neuen Schwerpunkt der norwegischen Luftfahrtstrategie werden. Die Ergebnisse der Versuchsreihe verdeutlichen, dass bestehende Luftraumsysteme, die primär auf die Leistungscharakteristika von Strahlflugzeugen mit steilen Steigprofilen ausgelegt sind, für Elektroflieger unzureichend sind. Elektroflugzeuge erzielen ihre beste Performance in niedrigeren Flughöhen und sind auf möglichst direkte Flugwege angewiesen, um ihre begrenzten Energieressourcen optimal zu nutzen. Avinor prüft daher die Einführung maßgeschneiderter „E-Routen“, die speziell auf diese Anforderungen zugeschnitten sind. Diese neuen Korridore sollen nicht nur die Effizienz und Sicherheit erhöhen, sondern durch verkürzte Flugwege auch den kommerziellen Einsatz der Technologie wirtschaftlich attraktiver machen. Neben der physischen Luftraumgestaltung steht der Sektor vor regulatorischen Herausforderungen. Die geltenden Vorschriften für Energiereserven und die Anforderungen an Ausweichflughäfen basieren auf den Parametern herkömmlicher Verbrennungsmotoren und müssen für die Elektroluftfahrt grundlegend neu bewertet werden. Die norwegischen Behörden arbeiten hierbei eng mit Herstellern und Infrastrukturbetreibern zusammen, um neue Standards zu definieren. Da Norwegen aufgrund seiner Geografie und der Vielzahl kurzer Regionalstrecken prädestiniert für den Einsatz kleinerer Elektroflugzeuge ist, fungiert das Land international als Pionier für die Transformation des Kurzstreckenverkehrs. Die erfolgreichen Tests stärken die Rolle Norwegens als weltweit führendes Testumfeld für neue

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