Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Erster Testflug der verkürzten C919-Variante für Hochgebirgsregionen in Shanghai absolviert

Der chinesische Flugzeugbauer Commercial Aircraft Corporation of China, kurz COMAC, hat am 29. Juli 2026 einen Testflug mit einer neuen, verkürzten Variante seines Mittelstreckenjets C919 durchgeführt. Der erste Prototyp der für Hochgebirgsflughäfen konzipierten Version mit der Bezeichnung C919-600 hob um 07:59 Uhr Ortszeit vom Flughafen Shanghai Pudong ab und landete nach genau einer Stunde und 59 Minuten um 09:58 Uhr wieder sicher am Ausgangspunkt. Nach Unternehmensangaben wurden während des Fluges des Testflugzeugs mit dem Kennzeichen B-002U alle geplanten Manöver erfolgreich absolviert. Die Neuentwicklung basiert auf dem Standardmodell der C919, weist jedoch einen verkürzten Rumpf sowie modifizierte Systeme auf, um den Anforderungen von Starts und Landungen auf hochgelegenen Flugplätzen gerecht zu werden. Der Erstflug stellt einen weiteren Schritt bei der geplanten Ausweitung der Modellfamilie dar, mit der der chinesische Staatskonzern seine Präsenz auf dem heimischen Luftfahrtmarkt festigen möchte. Technische Besonderheiten und konstruktive Anpassungen der C919-600 Um den Betrieb auf Flugplätzen in großen Höhen zu ermöglichen, unterscheidet sich die Variante C919-600 in mehreren zentralen Punkten von der Basisversion. Dem Rumpf wurden im Vergleich zur Standardausführung sechs Spanten entnommen, was zu einer Reduzierung der Gesamtlänge und des Leergewichts führt. Durch das geringere Gewicht wird das Leistungsgewicht verbessert, was auf hochgelegenen Plätzen mit dünnerer Luft von zentraler Bedeutung für die Start- und Steigleistung ist. Die Passagierkapazität der C919-600 liegt je nach Kabinenkonfiguration zwischen 140 und 160 Sitzplätzen. Zum Vergleich: Die reguläre C919-100 bietet Platz für 158 bis 192 Passagiere. Neben der Rumpfverkürzung wurden auch Systemanpassungen vorgenommen, darunter Modifikationen an den Sauerstoffversorgungssystemen für die Kabine

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Saisonale Flugverbindung: British Airways fliegt in der Adventszeit von Köln/Bonn nach London-Heathrow

Die britische Fluggesellschaft British Airways nimmt für den Zeitraum der Adventszeit temporäre Flugverbindungen zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und dem Drehkreuz London-Heathrow auf. Im Zeitraum vom 23. November bis zum 28. Dezember 2026 stehen wöchentlich fünf Direktverbindungen auf dem Flugplan. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten. Mit diesem saisonalen Zusatzangebot reagiert die Fluggesellschaft auf die erhöhte Nachfrage im Städte- und Einkaufsreiseverkehr rund um die Weihnachtsfeiertage. Für die Abwicklung der knapp 90-minütigen Flugstrecke setzt die Airline Maschinen der Airbus-A320-Familie ein. Die Abflugzeiten ab Köln/Bonn sind zu Beginn der Woche sowie am Donnerstag für den Abend terminiert, während die Maschinen an den übrigen Tagen am Nachmittag starten. Die Wiederaufnahme dieser Verbindung stellt eine Ergänzung der bereits bestehenden Kapazitäten im Flugverkehr zwischen der Rhein-Ruhr-Region und dem Großraum London dar. Neben British Airways bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Ryanair und EuroWings Strecken von Köln/Bonn zu alternativen Londoner Flughäfen wie Stansted. Die Wahl des Drehkreuzes London-Heathrow bietet Passagieren über die reine Punkt-zu-Punkt-Verbindung hinaus Zugang zum weltweiten Streckennetz der British Airways und ihrer Oneworld-Allianzpartner. Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die zeitliche Befristung des Angebots auf knapp fünf Wochen die Fokussierung der Airline auf punktuelle Nachfragespitzen im Touristiksegment verdeutlicht. Eine dauerhafte Einbindung des Flughafens Köln/Bonn in das ganzjährige Liniennetz von British Airways ist mit diesem Schritt vorerst nicht verbunden. Die Verbindung ergänzt das internationale Angebot des Flughafens Köln/Bonn im Winterflugplan. Während der Flughafen damit seine Anbindung an ein europäisches Hauptdrehkreuz kurzfristig erweitert, bleibt abzuwarten, wie sich die Auslastung der Flüge

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Abschluss der Tarifverhandlungen: Aufsichtsrat von ITA Airways billigt neuen Kollektivvertrag

Der Aufsichtsrat der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways hat die Vereinbarungen zur Erneuerung des nationalen Kollektivarbeitsvertrags für den Luftverkehr (CCNL) sowie der dazugehörigen Betriebsvereinbarungen offiziell genehmigt. Wie das Unternehmen mitteilte, findet damit ein monatelanger Verhandlungsprozess mit den führenden Branchengewerkschaften seinen Abschluss. Die Einigung betrifft sowohl das Flieger- als auch das Bodenpersonal und sieht neben schrittweisen Lohnanpassungen Erweiterungen bei betrieblichen Sozialleistungen vor. Die Tarifeinigung erfolgt in einer Phase, in der die operative Integration von ITA Airways in die Lufthansa Group vorbereitet wird. Nach der fusionskontrollrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission hatten die Arbeitnehmervertreter Nachbesserungen bei den Vergütungsstrukturen gefordert, um das Lohnniveau der Beschäftigten an den Branchenschnitt europäischer Netzwerkmesslatten anzupassen. Die vereinbarten wirtschaftlichen Erhöhungen sollen den Inflationsausgleich sichern und die Arbeitsbedingungen durch Anpassungen bei den Einsatzplänen und Ruhezeiten stabilisieren. Die Befriedung der Tarifkonflikte galt als wesentliche Voraussetzung für den vollumfänglichen Vollzug der Teilübernahme durch den deutschen Luftfahrtkonzern. Durch die Einigung mit den Gewerkschaften werden geplante Streikmaßnahmen im italienischen Luftverkehr abgewendet, was der Fluggesellschaft eine verlässlichere Flugplanungs- und Betriebssicherheit verschafft. Die Gewerkschaftsvertreter zeigten sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden, verweisen jedoch auf die ausstehenden Details bezüglich der langfristigen Beschäftigungsgarantien im Zuge der Flottenzusammenlegung. Branchenbeobachter bewerten den Tarifabschluss als notwendigen Schritt, der jedoch die Personalkostenstruktur der italienischen Airline erhöht. Für das Management von ITA Airways und die Partner der Lufthansa Group entsteht dadurch ein zusätzlicher betriebswirtschaftlicher Konsolidierungsdruck. Um die Rentabilität des Unternehmens zu sichern, müssen die gestiegenen Lohnkosten durch Effizienzsteigerungen im Flugbetrieb sowie die Optimierung des Streckennetzes über das Drehkreuz Rom-Fiumicino kompensiert werden.

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Jussi Siitonen wird neuer Finanzvorstand bei Finnair

Die finnische Fluggesellschaft Finnair besetzt eine Schlüsselposition in ihrer Unternehmensführung neu. Mit Wirkung zum 1. November 2026 übernimmt Jussi Siitonen das Amt des Chief Financial Officer (CFO). Er folgt in dieser Funktion auf Pia Aaltonen-Forsell, die das Unternehmen verlässt. Siitonen bringt langjährige Erfahrung aus dem Finanzsektor mit und war zuletzt als CFO sowie als stellvertretender Chief Executive Officer bei der börsennotierten Fiskars Group tätig. Durch seine bisherige Mitgliedschaft im Aufsichtsrat von Finnair, der er seit dem Frühjahr 2024 angehörte, ist er mit den internen Abläufen der Fluggesellschaft bereits vertraut. Im Zuge seiner Berufung in den Vorstand hat er sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt. Der Wechsel in der Finanzleitung fällt in eine Phase organisatorischer Konsolidierung bei der skandinavischen Fluggesellschaft. Finnair hatte in den vergangenen Jahren mit erheblichen operativen Umstellungen zu kämpfen, die insbesondere durch die Schließung des russischen Luftraums ausgelöst wurden. Diese Gegebenheit verlangte eine grundlegende Überarbeitung des bisherigen Geschäftsmodells, das stark auf schnellen Transitverbindungen zwischen Europa und Asien über das Drehkreuz Helsinki-Vantaa basierte. Siitonen wird in seiner neuen Rolle direkt an den Vorstandsvorsitzenden Turkka Kuusisto berichten und die Aufgabe haben, die finanzielle Stabilität der Airline weiter zu sichern. Vor seiner Tätigkeit bei der Fiskars Group hielt Siitonen leitende Finanzpositionen bei weiteren namhaften skandinavischen Konzernen wie Amer Sports und Paulig. Marktbeobachter sehen in seiner Ernennung den Versuch des Verwaltungsrats, finanzielle Kontinuität mit externer Expertise aus der Konsumgüter- und Markenindustrie zu verknüpfen. Das Ausscheiden von Pia Aaltonen-Forsell markiert zudem das Ende einer Periode, in der wesentliche Spar- und Restrukturierungsprogramme zur Bewältigung der gestiegenen Treibstoff-

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Entscheidung des Welterbekomitees: Historisches Zentrum von Wien nicht mehr auf der Roten Liste der UNESCO

Das Historische Zentrum der Stadt Wien ist von der Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen worden. Diese Entscheidung traf das Welterbekomitee der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) nach eingehender Beratung auf seiner 48. Tagung im südkoreanischen Busan. Die österreichische Bundeshauptstadt war im Jahr 2017 auf die sogenannte Rote Liste gesetzt worden, nachdem Pläne für ein städtebauliches Projekt am Wiener Heumarkt erhebliche Bedenken hinsichtlich des Schutzes des historischen Stadtbildes und der Sichtachsen hervorgerufen hatten. Auslöser der jahrelangen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Wien, dem Welterbekomitee und Denkmalschützern war das Bauvorhaben des Investors Michael Tojner und dessen Immobiliengruppe Wertinvest. Das ursprüngliche Konzept sah unter anderem einen Hochhausturm mit einer Höhe von 73 Metern im unmittelbaren Umfeld des Stadtparks vor. Nach anhaltender Kritik und mehrfachen Umplanungen wurde die maximale Bauhöhe schrittweise reduziert. Das im Jahr 2023 vorgelegte und nun maßgebliche Projekt sieht eine Gebäudehöhe von 49,95 Metern vor, was den Ausschlag für die Neubewertung durch die UNESCO gab. Trotz der Streichung von der Roten Liste ist das Bauprojekt rechtlich und administrativ noch nicht abschließend gewandelt. Das Vorhaben muss weiterhin ein förmliches Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren durchlaufen, bevor mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden kann. Erst vor wenigen Tagen wies der Verwaltungsgerichtshof eine außerordentliche Revision im Zusammenhang mit den behördlichen Grundlagen des Projekts ab, wodurch ein wesentlicher juristischer Streitpunkt geklärt werden konnte. Die Wiener Stadtverwaltung sieht in dem Beschluss der UNESCO eine Bestätigung für ihren Kurs bei der Anpassung städtebaulicher Entwicklungen an den Denkmalschutz. Kritische Stimmen aus Denkmalschutzorganisationen und Bürgerinitiativen mahnen jedoch zur Vorsicht.

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Airbus prüft verlängerte Varianten der Baureihen A220 und A350

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus evaluiert derzeit die Entwicklung gestreckter Modellvarianten für seine Flugzeugfamilien A220 und A350. Dies geht aus aktuellen Branchenberichten hervor, die im Umfeld der Farnborough International Airshow im Juli 2026 bekannt wurden. Während Unternehmenschef Guillaume Faury betont, dass ein formeller Verkaufsstart für diese Muster noch nicht unmittelbar bevorsteht, zeichnen sich auf Seiten der Triebwerkshersteller und potenziellen Abnehmer bereits konkrete zeitliche und technische Rahmenbedingungen ab. Gleichzeitig hält der Hersteller an seinen hochgesteckten Auslieferungszielen für das laufende Geschäftsjahr fest und bereitet Anpassungen der Produktionskapazitäten vor. Zeitrahmen und technische Anforderungen der Triebwerksentwicklung Im Mittelpunkt der technischen Erwägungen bei einer Verlängerung der Baureihe A350-1000 steht die Bereitstellung ausreichend leistungsstarker Antriebe. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden des Triebwerksherstellers Rolls-Royce, Tufan Erginbilgic, wird erwartet, dass Airbus innerhalb eines Jahres die grundlegende Ausrichtung für den Entwurf der vergrößerten Variante festlegen wird. Rolls-Royce agiert als exklusiver Triebwerkslieferant für die A350-Familie. Sollte sich der Flugzeugbauer für ein Design entscheiden, das eine größere Turbineneinheit erfordert, kalkuliert der britische Triebwerkshersteller mit einem Entwicklungszeitraum von sechs bis sieben Jahren bis zur Einsatzreife des neuen Aggregats. Airbus hat bislang weder offizielle Angaben zur Passagierkapazität und Reichweite noch zum genauen Zeitplan für einen Markteintritt der vergrößerten A350-Variante gemacht. Die Abwägungen erfolgen vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Nachfrage nach Großraumflugzeugen im internationalen Langstreckenverkehr. Marktchancen und Kundeninteresse bei der Baureihe A220 Parallel zu den Planungen im Langstreckensegment prüft Airbus die Einführung einer verlängerten Ausführung der A220-Familie, die unter der Bezeichnung A220-500 geführt wird. Dieses Modell würde die Kapazitätslücke zwischen der bestehenden A220-300 und den

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Flughafen London-Gatwick führt Roboter-Parkservice ein

Der Flughafen London-Gatwick nutzt in Zusammenarbeit mit dem französischen Technologieunternehmen Stanley Robotics ein vollautomatisiertes Parksystem für Passagiere. Bei diesem Verfahren stellen Autofahrer ihr Fahrzeug in einer von mehreren Übergabeboxen im Langzeitparkbereich ab, bestätigen ihre Buchung digital an einem Terminal und nehmen ihren Fahrzeugschlüssel mit. Anschließend wird der Pkw von elektrisch betriebenen Transportrobotern namens Stan an den Reifen angehoben und autonom auf ein gesichertes, für den normalen Fußgängerverkehr gesperrtes Areal befördert. Das System wurde im Langzeitparkbereich des Süd-Terminals installiert, von wo aus Passagiere zu Fuß oder mit Shuttlebussen zum Terminal gelangen. Die Einführung des Roboter-Parkdienstes geht auf mehrjährige Testphasen zurück, die bereits am Flughafen Lyon-Saint Exupéry sowie bei mehreren europäischen Automobilherstellern durchgeführt wurden. Durch die präzise, softwaregesteuerte Platzierung der Fahrzeuge entfällt der Sicherheitsabstand, der beim manuellen Einparken zum Öffnen der Autotüren benötigt wird. Dies ermöglicht eine verdichtete Anordnung der Autos und erhöht die Lagerkapazität auf bestehenden Parkflächen um bis zu 50 Prozent, ohne dass bauliche Erweiterungen oder neue Parkbauten erforderlich sind. Die Rückgabe erfolgt automatisiert, indem das System die hinterlegten Flugdaten der Reisenden abgleicht und das Fahrzeug rechtzeitig zur Ankunft wieder in der Übergabebox bereitstellt. Für den Flughafenbetreiber stellt das System eine Möglichkeit dar, die Effizienz der bestehenden Infrastruktur zu steigern und personalintensive Dienstleistungen wie klassische Valet-Parkdienste zu reduzieren. Durch den Entfall der Schlüsselabgabe verbleibt das Fahrzeug im physischen Zugriff des Besitzers, was Diebstahl- und Beschädigungsrisiken während der Abwesenheit verringern soll. Ergänzend erfasst der Roboter das Fahrzeug bei der Übernahme mittels Laser-Scannern, um bestehende Vorschäden digital zu dokumentieren und spätere Haftungsansprüche

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Automatisierte Abfertigung im Hamburger Hafen: Aida testet digitalen Check-in für Passagiere

Die Rostocker Kreuzfahrtgesellschaft Aida Cruises erprobt am Cruise Center Steinwerder in Hamburg neue Verfahren zur Abfertigung von Passagieren. Am 23. Juli 2026 führten die Reisenden des Schiffs Aidaprima ihre Einschiffung im Rahmen eines Tests eigenständig an Automaten durch. Das System nutzt die Erfassung von Ausweisdokumenten sowie einen biometrischen Abgleich von Gesichtsdaten. Mit dieser Technologie sollen Abläufe im Hafenterminal neu strukturiert und Wartezeiten bei der Passagierabfertigung verändert werden. Ablauf und Funktionsweise der Abfertigungsterminals Im Terminalbereich des Cruise Centers Steinwerder wurden insgesamt 20 weiße Check-in-Terminals aufgestellt. Die Geräte sind mit Touchscreens, Scannern und Kamerasystemen ausgerüstet. Während des Einschiffungsvorgangs führen die Passagiere die einzelnen Schritte selbstständig am Bildschirm durch. Zu Beginn scannen die Reisenden ihr jeweiliges Reisedokument, wie etwa den Reisepass oder den Personalausweis. Anschließend nimmt die im Terminal integrierte Kamera ein digitales Foto der Person auf. Eine Software vergleicht das neu erstellte Bild biometrisch mit dem im Ausweisdokument hinterlegten Foto. Bei einer erfolgreichen Übereinstimmung der Daten wird die Identität des Passagiers bestätigt und der Vorgang im Abfertigungssystem fortgesetzt. Kooperation mit Lufthansa Industry Solutions Die Entwicklung der eingesetzten Terminals erfolgte über einen Zeitraum von zwei Jahren. Aida Cruises arbeitete hierbei mit dem IT-Dienstleistungsunternehmen Lufthansa Industry Solutions zusammen, das seinen Sitz in Norderstedt bei Hamburg hat. Ziel der Entwicklung war die Übertragung bekannter Self-Service-Konzepte aus dem Luftverkehr auf die spezifischen Rahmenbedingungen der Seeschifffahrt. Für die Umsetzung in der Kreuzfahrtbranche waren technische Anpassungen erforderlich. Unter anderem mussten Einheiten zum Drucken und Codieren von Bordkarten direkt in die Automaten integriert werden. Zudem erforderte das Projekt die

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Royal Air Maroc bindet vier neue europäische Regionalflughäfen an

Die staatliche marokkanische Fluggesellschaft Royal Air Maroc weitet ihren Flugbetrieb in Europa aus und nimmt vier neue Zielorte in ihr Streckennetz auf. Seit den Sommermonaten werden Bilbao und Alicante in Spanien, Verona in Italien sowie Lille in Nordfrankreich bedient. Die Strecken werden vorwiegend mit Schmalrumpfflugzeugen des Typs Boeing 737 geflogen, die neben dem Passagierverkehr auch Zusatzfracht im Unterdeck transportieren können. Ziel der Netzwerkanpassung ist die stärkere Anbindung regionaler Märkte in Europa an das Drehkreuz am Flughafen Casablanca, um Umsteigeverbindungen für die marokkanische Diaspora bereitzustellen und den Frachtverkehr Richtung Afrika auszubauen. Mit den neuen Destinationen deckt das Unternehmen spezifische regionale Verkehrsströme ab. Die Anbindung von Verona erhöht die Zahl der bedienten italienischen Flughäfen der Airline auf acht, während Lille als europäischer Knotenpunkt für den nordfranzösischen Raum und angrenzende Regionen fungiert. In Spanien ergänzen Bilbao und Alicante das bestehende Flugangebot zu den Großstädten Madrid und Barcelona. Die Kapazitäten auf den Strecken ermöglichen pro Flug die Mitnahme von bis zu drei Tonnen Frachtgut, das über das Drehkreuz Casablanca weiter auf Strecken nach Westafrika, Nordamerika und den Nahen Osten verteilt wird. Die Ausweitung der Frequenzen erfolgt in einem Marktumfeld, das auf den betroffenen Strecken durch intensiven Wettbewerb mit europäischen Low-Cost-Anbietern geprägt ist. Royal Air Maroc versucht, sich in diesem Segment durch die Kombination von Passagierbeförderung und Luftfrachtdienstleistungen zu behaupten. Das Unternehmen nutzt dabei die Nachfrage nach Transportkapazitäten für Industriegüter, Erzeugnisse der Automobilbranche sowie Pharmaprodukte, die aus den europäischen Exportregionen über Marokko auf den afrikanischen Kontinent geleitet werden. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen

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Reisezeit auf Österreichs Transitrouten: Urlauberwelle und Großveranstaltungen belasten den Straßenverkehr

Mit dem Beginn der Sommerferien in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg steuert der Urlaubsverkehr auf österreichischen Transitstrecken am kommenden Wochenende auf seinen Höhepunkt zu. Wie der Automobilclub ARBÖ mitteilt, treffen rund 3,2 Millionen reisende Schülerinnen und Schüler aus Süddeutschland auf ein bereits hohes Verkehrsaufkommen im gesamten Alpenraum. Neben dem Transitverkehr in Richtung Italien und Westbalkan sorgen temporäre Straßensperren sowie regionale Großveranstaltungen für erhebliche Verzögerungen im untergeordneten Straßennetz. Hauptbetroffen sind die klassischen Achsen wie die Tauernautobahn (A10), die Pyhrnautobahn (A9) und die Brennerautobahn (A13). Besondere Reibungspunkte entstehen im Bundesland Tirol durch eine mehrstündige Vollsperrung der Fernpassstraße (B179) am Samstag, dem 1. August. Aufgrund angemeldeter Bürgerversammlungen in den Bezirken Reutte und Imst bleibt die Verbindung zwischen 09:45 Uhr und 12:00 Uhr für den gesamten Durchgangsverkehr geschlossen. Da zeitgleich auch die Hahntennjochstraße (L246) nicht befahrbar ist und lokale Nebenstraßen ausschließlich für den Quell- und Zielverkehr freigegeben sind, entfallen unmittelbare Ausweichrouten. Der Fernverkehr aus Süddeutschland wird angehalten, großräumig über die Inntalautobahn (A12), die Rheintalautobahn (A14) oder die Seefelder Straße (B177) auszuweichen. Zusätzlich zum Transitverkehr führen regionale Ereignisse zu punktuellen Kapazitätsgrenzen. In Kärnten sorgt der 81. Villacher Kirchtag mit umfangreichen Straßensperren in der Innenstadt für Behinderungen auf der Südautobahn (A2) sowie den Zufahrtsstraßen rund um den Raum Villach. Im Großraum Wien werden am Wochenende Verzögerungen auf der Donauuferautobahn (A22) und der Südosttangente (A23) erwartet, ausgelöst durch das Musikfestival „Isle of Summer“ auf der Donauinsel mit rund 18.000 Besuchern am Samstag sowie das darauffolgende Meisterschaftsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem SK Rapid und dem SCR Altach

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