Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa flog Paralympics-Team nach Peking

Am Freitag wurde das deutsche Paralympics Team von Frankfurt am Main aus durch Lufthansa nach China geflogen. Dabei wurde die Delegation von Bundespräsent Frank-Walter Steinmeier am größten Airport Deutschlands verabschiedet. Unter der Flugnummer LH 724 flogen 18 Sportler, rund 30 Betreuer sowie Funktionäre mit der Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA zum Beijing Capital International Airport. Mit an Bord sind 18 Top-Athletinnen und Athleten, unter anderem die beiden Paralympicsgewinnerinnen Para-Skiläuferin Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss sowie Para-Ski nordisch Paralympicssieger Martin Fleig.

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Swiss will russischen Luftraum nicht mehr nutzen

Die Fluggesellschaft Swiss will – ähnlich wie die Konzernschwestern Lufthansa und Austrian Airlines – den Luftraum der Russischen Föderation temporär nicht mehr nutzen. Bislang hat die Schweiz keine offiziellen Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Swiss nimmt aus Sicherheitsgründen längere Flugzeiten in Kauf, denn die Langstreckenflüge des Carriers umfliegen seit Samstag den russischen Luftraum. Die Lufthansa-Tochter reiht sich damit in eine ganze Reihe von Airlines ein, die so handeln. Da die Schweiz die EU-Sanktionen bislang nicht übernommen hat bzw. sich diesen nicht angeschlossen hat, wäre Swiss von eventuellen Überflugverboten über Russland nicht betroffen. Dennoch hat man sich entschieden aus Sicherheitsgründen diesen temporär nicht mehr zu nutzen. Passagiere müssen sich daher auf längere Flugzeiten einstellen.

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S7 Airlines fliegt bis mindestens 13. März 2022 nicht in die EU

Das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines wird die 16 Destinationen, die man im Gebiet der Europäischen Union im Portfolio hat, bis mindestens 13. März 2022 nicht ansteuern. Der Carrier flog zuletzt unter anderem nach Wien und zu deutschen Destinationen. Die Entscheidung von S7 Airlines ist auch eine Folge daraus, dass russische Fluggesellschaften die Lufträume von immer mehr Staaten nicht mehr nutzen die dürfen. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Carrier gar nicht mehr in der Lage ist die Strecken zu bedienen. Nach und nach laufen auch die seitens der USA und der Europäischen Union ausgesprochenen Sanktionen an. Diese betreffen auch das Finanzwesen und können russische Fluggesellschaften an einer anderen Stelle empfindlich treffen. Die überwiegende Mehrheit der wesentlichen Maschinen ist über Irland und die Bermuda Inseln geleast und dort registriert. Einige Airlines haben nun die nicht unbegründete Sorge, dass ihnen das Fluggerät aufgrund der Sanktionen entzogen werden könnte.

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Lufthansa fliegt nicht mehr über Russland

Lufthansa hat sich am Samstag dazu entschlossen, dass der russische Luftraum mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt wird. Das hatte zur Folge, dass die Verbindungen LH718 (München-Seoul) und LH716 (Frankfurt-Haneda) über Russland bzw. Estland umgekehrt sind. Auch die Frachtfluggesellschaften Aerologic und DHL haben sich dazu entschlossen, dass nicht mehr über die Russische Föderation geflogen wird. Entsprechende Flüge, die sich bereits in der Luft befanden, sind umgekehrt. Lufthansa teilte mit, dass der Luftraum der Russischen Föderation für mindestens sieben Tage nicht mehr genutzt wird. Das hat auch zur Folge, dass die Point-to-Point-Flüge ausgesetzt werden. Am Sonntag teilte das deutsche Bundesverkehrsministerium mit, dass ab 15 Uhr 00 sämtliche russischen Flugzeuge den deutschen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Dies hat zur Folge, dass das Putin-Regime nun deutsche Airlines und Flugzeuge bannt.

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Allianz-Partner distanzieren sich von Aeroflot und S7 Airlines

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines und die russische Aeroflot haben bislang sowohl im Rahmen des Skyteams als auch mit Codeshare-Abkommen zusammengearbeitet. Damit ist nun Schluss, denn die Amerikaner haben die Kooperation am Freitag mit sofortiger Wirkung aufgekündigt. Delta hat den eigenen Code von Flugverbindungen, die von Aeroflot durchgeführt werden, zurückgezogen. Gleichzeitig lässt man den russischen Carrier keine Delta-Flüge mehr vermarkten bzw. nutzen. Momentan unterhält die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft keine eigenen Verbindungen in Richtung Russland oder Ukraine. Auch andere Skyteam-Mitglieder und Codeshare-Partner haben bereits in Aussicht gestellt, dass die Kooperation mit Aeroflot zumindest ausgesetzt werden sollen. Den Mitbewerber S7 Airlines, der dem Luftfahrtbündnis Oneworld angehört, blühen vergleichbare Maßnahmen seiner bisherigen Partner-Fluggesellschaften.

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Deutschland bannt russische Flugzeuge für mindestens drei Monate

Die deutsche Bundesregierung zögerte länger als andere Staatsführungen mit der Sperre des Luftraums für russisches Fluggerät und Airlines. Seit Sonntag, 15 Uhr 00, ist nun auch der Himmel über Deutschland tabu. Das hat zur Folge, dass Fluggesellschaft und Maschinen, die im Zusammenhang mit der Russischen Föderation stehen, bis auf weiteres nicht über oder in die Bundesrepublik Deutschland fliegen dürfen. Der Bann wurde seitens des Bundesverkehrsministeriums für vorerst drei Monate ausgesprochen, wobei dieser im Bedarfsfall verlängert werden könnte. Zuvor hatten zahlreiche andere EU-Staaten, darunter Polen, Slowakei, Lettland, Litauen, Estland, Slowenien, Belgien, Niederlande und viele andere vergleichbare Maßnahmen ausgesprochen. Die EU-Kommission beabsichtigt den gesamten Luftraum über der Europäischen Union für Flugzeuge und Airlines aus der Russischen Föderation zu schließen. Das Putin-Regime reagiert stets prompt mit einem Gegenbann. Daher ist damit zu rechnen, dass der Flugverkehr zwischen der EU und Russland über einen längeren Zeitraum unterbrochen sein wird.

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Irland: Emerald Airlines ist in der Luft

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat am Samstag offiziell den Flugbetrieb aufgenommen. Der Premierenflug führte vom Donegal Airport, der sich im Nordwesten Irlands befindet, in die Hauptstadt Dublin. Die ATR72-600 mit der Registrierung EI-GPP unter einem Franchiseabkommen mit Aer Lingus auf dieser Route unterwegs. In den Tagen zuvor waren dieses Flugzeug und die EI-GPN bereits zu Trainingszwecken in der Luft. Passagiere wurden auf den dem Premierenflug vorangegangenen Bewegungen nicht befördert. Emerald Airlines ist eine Neugründung, die sowohl ACMI- als auch Franchiseflüge von Aer Lingus an Land ziehen konnte. Eigentlich hätte Stobart Air erst später abgelöst, jedoch musste dieser Carrier Insolvenz anmelden. Emerald Airlines will insgesamt 11 Strecken auf eigene Rechnung aufnehmen. Diese werden im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Aer Lingus und unter deren Flugnummern vermarktet. Weitere Routen sollen im Wetlease für die zweitgrößte Fluggesellschaft Irlands durchgeführt werden. Derzeit besteht die Flotte des Newcomers aus zwei Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese tragen die Registrierungen EI-GPN und EI-GPP. Die Durchführung des Erstflugs war zuletzt für März 2022 angekündigt, jedoch ist dies offensichtlich wenige Tage früher gelungen. AOC und Betriebsgenehmigung hat Emerald Airlines bereits im September 2021 erteilt bekommen.

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AUA stellt Russland-Flüge ein und meidet den Luftraum

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines entschied sich am Samstagabend dafür, dass die Ziele in der Russischen Föderation zumindest innerhalb der nächsten sieben Tage nicht mehr ansteuern wird. Auch will man den Luftraum dieses Staats nicht mehr nutzen. Es ist davon auszugehen, dass bei Umsetzung des EU-weiten Banns gegen russische Fluggesellschaften und Flugzeuge unverzügliche Gegenmaßnahmen seitens der Putin-Regierung veranlasst werden. Das führt unter anderem dazu, dass EU-Airlines den Luftraum der Russen nicht mehr nutzen dürfen. Für die Flüge der Austrian Airlines hat das zur Folge, dass nicht nur die Point-to-Point-Strecken von/nach Russland betroffen sind, sondern auch jene, die bislang über den größten Staat der Welt geflogen sind. Diese weichen nun auf andere Lufträume aus, so dass sich die Flugzeiten verlängern werden. Der Carrier nimmt dies aber gerne in Kauf und begründet die Entscheidung unter anderem „mit der aktuellen und sich abzeichnenden regulatorischen Situation“. Weiters betont die AUA: „Austrian Airlines beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in engem Austausch mit den nationalen und internationalen Behörden. Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“.

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Köln/Bonn: Viele Flüge fallen wegen Streik aus

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Montag, den 28. Feber 2022, das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn zur Arbeitsniederlegung auf. Bereits am Sonntagabend haben die Airlines 39 Abflüge und 17 Ankünfte, die für Montag geplant waren abgesagt. Aller Voraussicht nach kommen weitere Flugstreichungen hinzu. Zudem ist mit Verspätungen zu rechnen, die auch über den Streikzeitraum hinausgehen können. Auf dem regulären Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am morgigen Montag planmäßig insgesamt 126 Passagierflüge (64 Abflüge und 62 Ankünfte). Fluggäste werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Passagiere, deren Flüge stattfinden, bittet der Airport, frühzeitig anzureisen und möglichst auf Handgepäck zu verzichten oder dieses aufzugeben. Flüssigkeiten müssen in entsprechende 1-Liter-Klarsicht-Beutel verpackt sein. Außerdem ist auf die Durchsagen im Terminal zu achten. Es ist mit erheblichen Wartezeiten an den Passagier-Kontrollstellen zu rechnen. Der Flughafen hat ab eine telefonische Hotline (02203-404000) eingerichtet. Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheits-unternehmen einsetzt. Die Personal- und Warenkontrolle liegt in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, der dafür ebenfalls private Sicherheitsdienstleister beauftragt.

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Stockholm: Norwegian baut weiter aus

Der Billigflieger Norwegian baut die Präsenz auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda im Sommerflugplan 2022 auf insgesamt 57 Destinationen aus. Man kündigte am Donnerstag an, dass man ab Juni 2022 drei weitere Warmwasserstrecken anbieten wird. Der Carrier betrachtet sich ungeachtet der Finanzprobleme, die man in den letzten Jahren hatte, als Platzhirsch im Lowcost-Segment. Diesen Anspruch will man sich weder von Ryanair noch von Eurowings abluchsen lassen. Beide Carrier starten mit stationierten Flugzeugen in den Sommer 2022. Neu wird Norwegian ab Stockholm-Arlanda nach Mykonos, Thessaloniki und Antalya fliegen. Die Routen sollen schrittweise ab Juni 2022 aufgenommen werden. Derzeit befindet sich das Management in Gesprächen mit Airbus über eine mögliche Großbestellung. Das Verhältnis zu Boeing gilt aufgrund wechselseitiger Rechtsstreitigkeiten als vergiftet.

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