Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ukraine: FAA untersagt sämtliche Überflüge

Die U.S.-amerikanische FAA hat in einem Notam den zivilen Fluggesellschaften und Piloten die Nutzung des Luftraums der Ukraine ausdrücklich untersagt. Hintergrund ist der Krieg, der aufgrund des Überfalls durch die russischen Streitkräfte entstanden ist. Allerdings hat dieses Notam, das bereits am Donnerstag herausgegeben wurde, eher symbolische Bedeutung, denn die Ukraine hat den Luftraum für sämtliche Zivilflüge geschlossen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach halten sich sämtliche Airlines aus Sicherheitsgründen daran. Das Notam der FAA im Wortlaut: “The FAA issued Notice to Air Missions (NOTAMs) expanding the area in Eastern Europe and Russia where US airlines and US pilots cannot operate,“ a statement from the FAA reads. „The expanded NOTAMs now cover the entire country of Ukraine, the entire country of Belarus, and a western portion of Russia. Prior to today’s restrictions, the FAA prohibited operations in an eastern region of Ukraine. These restrictions do not apply to military operations”.

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IAG hofft auf schwarze Zahlen im zweiten Quartal 2022

Die International Airlines Group rechnet derzeit damit, dass man im Frühjahr 2022 wieder in die schwarzen Zahlen fliegen kann. Dennoch wird die Omikron-Variante, die für starke Einbrüche in der laufenden Winterperiode gesorgt hat, ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der Konzern geht davon aus, dass man das erste Quartal 2022 mit roten Zahlen abschließen wird. Diese werden jedoch deutlich besser ausfallen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2021 hatte die IAG einen Verlust in der Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Coronajahr, das mit einem Minus von 7,5 Milliarden Euro abgeschlossen wurde, kam man deutlich besser weg. Luis Gallego, Vorstandsvorsitzender der International Airlines Group, hofft, dass man ab dem zweiten Quartal 2022 in die schwarzen Zahlen fliegen kann. Derzeit profitiere man von einer hohen Nachfrage für Ostern und die Sommerferien. Dem aktuellen Planungsstand nach werden die Fluggesellschaften der IAG mit einer Kapazität von rund 85 Prozent 2022 in den Sommerflugplan 2022 gehen.

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Berlin: Klimaschützer wollten mit Luftballons den BER stören

Selbsternannte Klimaschützer wollten am Freitagvormittag den Flugverkehr am BER mit Hilfe von Luftballons, die teilweise mit Helium gefüllt waren, stören. Die Polizei unterband die Aktion und zerstörte die „störenden Gegenstände“ unter Zuhilfenahme von spitzen Gegenständen. Die Kundgebung war äußerst klein, denn offiziellen Angaben nach sollen nur zwei Personen daran teilgenommen haben. Diese wollten Luftballons in der nahe dem Flughafen Berlin-Brandenburg aufsteigen lassen. Damit sollte der Flugbetrieb gestört werden. Die beiden selbsternannten Klimaschützer bezeichneten sich der Gruppe „Letzte Generation“ zugehörig. Die Polizei Brandenburg teilte unter anderem mit, dass die Störenfriede in Gewahrsam genommen wurden. Auf der Polizeiinsepektion Schönefeld finden Einvernahmen statt. Ein Ermittlungsverfahren soll gegen die mutmaßlichen Täter eingeleitet werden. Nach Angaben des Flughafens Berlin-Brandenburg ist es aufgrund der Luftballons zu keinen Einschränkungen des Flugverkehrs gekommen.

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Sommer 2022: Air Corsica kündigt Zürich an

Die französische Fluggesellschaft Air Corsica wird im Juli 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Ajaccio und Zürich aufgenommen. Zunächst soll die Route einmal pro Woche am Verkehrstag Samstag bedient werden. Der Erstflug ist für den 2. Juli 2022 angekündigt. Zwischen 6. und 27. August 2022 will Air Corsica zusätzlich auch an Dienstagen nach Zürich fliegen. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320, die mit 180 Sitzen in Einklassen-Konfiguration bestuhlt sind, angekündigt. Im Sommerflugplan 2022 wird Air Corsica unter anderem auch die Ziele Salzburg, Wien, London, Brüssel, Göteborg und Rom-Fiumicino ansteuern. Innerhalb Frankreichs bietet man zahlreiche Destinationen auf dem Festland an.

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FlyDubai fliegt Salzburg ab Mitte Juni 2022 täglich an

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai stockt aufgrund hoher Nachfrage die Frequenzen zwischen Dubai und dem österreichischen Salzburg weiter auf. Der Carrier beabsichtigt ab 23. Juni 2022 täglich zwischen den beiden Städten zu fliegen. Es handelt sich um die zweite Aufstockung, die binnen weniger Monate kommuniziert wurde. Vorerst soll sich die tägliche Bedienung aber nur um eine temporäre Angelegenheit, die bis zum 11. September 2022 befristet ist, handeln. Bei entsprechend konstant hoher Nachfrage kann sich FlyDubai aber vorstellen Salzburg dauerhaft täglich mit Dubai zu verbinden. Auf dem Airport in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind auch Umstiege auf die Konzernschwester Emirates Airline möglich, so dass Salzburg an ein weiteres großes Luftfahrt-Drehkreuz angebunden ist.

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Corendon flottet neun Boeing 737-Max ein

Der Corendon-Konzern wird ab Frühling 2022 die Flotte um insgesamt fünf Boeing 737 Max 8 erweitern. Diese werden über den Leasinggeber Air Lease Corporation bezogen und werden teilweise auf dem türkischen und teilweise auf dem maltesischen AOC registriert werden. Mittelfristig will Corendon die derzeitige Boeing-737-800-Flotte mit Hilfe des Nachfolgemodells erneuern. Anfang des kommenden Jahres will man von ALC eine sechste B737-Max-8 übernehmen. Weiters ist die Einflottung von drei B737-Max-9 für die erste Jahreshälfte 2023 angekündigt. Leasinggesellschaften bestellen oftmals in Großbestellungen „auf Halde“ und können damit Airlines, die sich für neuere Maschinen entscheiden, vergleichsweise rasch beliefern. Neubestellungen für die Muster Boeing 737 Max und Airbus A320neo sind derzeit mit längeren Wartezeiten verbunden, denn viele Lieferslots sind fix verplant. Lessoren haben jedoch viele „Whitetales“, die man gerne an Interessenten verleast – eben das Geschäftsmodell von Leasinggebern.

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D328eco: Deutsche Aircraft setzt auf nachhaltige Kabine

Der Flugzeugbauer Deutsche Aircraft hat mit Factorydesign eine Zusammenarbeit für die Kabinenausstattung der sich in Entwicklung befindlichen Neuauflage der Dornier 328 vereinbart. im Fokus steht dabei laut Medienerklärung das Thema Nachhaltigkeit. Die Dornier 328 galt einst als „Mercedes der Lüfte“ und soll auch als D328eco diesem Anspruch gerecht werden. Das Flugdeck soll den neuesten Stand der Technik ausweisen. In der Kabine kommen neue Verkleidungen und Ausstattungen zum Einsatz. Der Fokus auf Nachhaltigkeit gilt auch für die Ausstattung der Kabine. Factorydesign wurde damit beauftragt, eine komplett neue Inneneinrichtung zu entwerfen, einschließlich Wänden, Decken, Gepäckfächern, einer neuen und ansprechenden Optik im Einstiegsbereich sowie einer Bordküche, Toilette und maßgeschneiderten Sitzen. Ziel ist es, die Kabine durch Designmerkmale neu zu definieren, wobei man auf nachhaltige Materialien und Prozesse achtet und gleichzeitig die Bedürfnisse der Passagiere, der Besatzung und des Betreibers zu berücksichtigen. „Es liegt auf der Hand, dass der künftige Erfolg der Luftfahrt davon abhängt, ob die Flugzeughersteller auf Nachhaltigkeit und das Passagiererlebnis achten und den Fluggesellschaften Optionen zum Ausbau ihrer Flexibilität bieten.  Daher freuen wir uns sehr, für die Deutsche Aircraft an der neuen Kabinenausstattung ihrer D328eco-Flugzeuge zu arbeiten“, sagt Peter Tennent, Commercial Director, Factorydesign. Die Neugestaltung von Sitzen, Staufächern, Verkleidungen und der Beleuchtung kann Gewicht einsparen und damit den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs senken. Zertifizierte Materialien für Komponenten, die entweder recycelt wurden oder recycelbar sind, reduzieren den Rohstoffverbrauch. Durch alternativen Fertigungstechniken können Ressourcen effizienter genutzt werden. Nachhaltigkeit hört nicht bei Gewichtseinsparungen und alternativen Materialien auf. Auch der Komfort für die Passagiere spielt eine

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Für Geimpfte: Thailand schafft zweiten PCR-Test ab

Das durchaus beliebte Urlaubsland Thailand vereinfacht mit Wirksamkeit zum 1. März 2022 die Einreisebestimmungen. Davon können nur Personen, die mindestens zweimal gegen Covid-19 geimpft sind, profitieren. Neu ist, dass nur noch ein PCR-Test unmittelbar nach der Ankunft absolviert werden muss. Anschließend muss man in einem speziell zertifizierten Hotel auf den Befund warten. Fällt dieses Ergebnis negativ ist, so kann man sich frei bewegen. Thailand nennt das neue Modell „Test&Go“. Der bislang am fünften Tag nach der Einreise verpflichtende PCR-Test entfällt. Neu ist, dass ein Antigen-Selbsttest zu absolvieren ist. Das Ergebnis muss dann über eine App an die Behörden übermittelt werden. Der so genannte „Thailand Pass“ muss auch weiterhin vor der Einreise online beantragt werden.

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Sommer 2022: Jersey sieht sich „gut angebunden“

Die Kanalinsel Jersey sieht sich im Sommerflugplan 2022 international gut angebunden. Neu im Programm ist beispielsweise eine Nonstop-Verbindung ab Lübeck. Ab Deutschland gibt es weiters ab Düsseldorf (Eurowings) und München (Lufthansa) saisonale Flüge auf die Insel. Einige Reiseveranstalter haben ab Deutschland und der Schweiz Vollcharterflüge nach Jersey aufgelegt. Über die britischen Flughäfen London-Heathrow und London-City stehen Umsteigeverbindungen zur Verfügung. Visit Jersey, das lokale Fremdenverkehrsamt, ist der Ansicht, dass die Kanalinsel in der Sommersaison 2022 gut international angebunden ist. Man hofft gleichzeitig auf das Comeback des Tourismus, denn in den Sommern 2020 und 2021 war das Aufkommen aufgrund der Corona-Pandemie auf niedrigem Niveau. Einige Reiseveranstalter haben ihre Charterflüge abgesagt oder erst gar nicht aufgelegt gehabt.

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Malta: Streit um fliegerisches Comeback in Ħal Far

Die maltesische Ortschaft Ħal Far wird in erster Linie mit einer schon lange stillgelegten Royal-Air-Force-Basis verbunden. In einer kurzen Übergangsphase gab es sogar Passagierflüge, denn die Hinterlassenschaft der Briten diente als Ausweichflughafen während Luqa saniert wurde. Mittlerweile gibt es in Ħal Far keinen Flugbetrieb mehr und das Areal der RAF Air Base wurde von einem Industriegebiet regelrecht verbaut. Allerdings sind Teile der ehemaligen Runways noch deutlich zu erkennen. Ein Teil einer einstigen Piste wird auch als Test- und Rennstrecke für Kraftfahrtzeuge genutzt. Nun plant man ein „fliegerisches Comeback“ in Ħal Far. Dieses ist massiv umstritten, obwohl es nur für Modellflugzeuge gedacht ist. Es soll nahe der Küste direkt neben einem Natura-2000-Gebiet entstehen. Das passt Umweltschützern und örtlichen Landwirten so ganz und gar nicht in den Kram. Diese wollen das Projekt verhindern. Der Flächenwidmungsplan weist das angedachte Gebiet als Industriegebiet aus. Allerdings ist es eher ein Randgebiet kurz vor den Klippen. Umweltschützer führen an, dass dieses Lebensraum verschiedener Vögel, die aufgrund des Umstands, dass Jäger den Bestand über Jahrzehnte stark dezimiert haben, mittlerweile selten geworden sind. Birdlife Malta erklärt beispielsweise, dass das nahegelegene Natura-2000-Gebiet eine Nutzung als Runway für Modellflugzeuge eigentlich unmöglich machen würde. Die geplante Zone dient als Brutstätte verschiedener seltener Wasservögel und diese könnten sich vom Lärm massiv gestört fühlen. Die Regierung Maltas kündigte in einer Pressemitteilung an, dass die Ħal Far Model Flying Association in genau dieses Gebiet umziehen wird. Allerdings wurden noch von keinem Beteiligten offizielle Ansuchen auf Errichtung der Runway für Modellflugzeuge eingereicht. Da dies formelle

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