Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Zürich installiert neue Gepäckaufgabe-Automaten

Am Flughafen Zürich-Kloten sollen ab Frühjahr 2022 Aufgabeautomaten für Gepäckstücke in Betrieb genommen werden. Diese sollen zunächst in den Check-in-Bereichen 2 und 3 positioniert werden. Mit dieser neuen Aufgabemöglichkeit will man die personalbesetzten Schalter entlasten. Je nach Fluggesellschaft können Gepäckstücke bereits 23 Stunden vor planmäßigem Abflug an den Geräten abgegeben werden. Der Automat gibt sowohl Bordkarte als auch Tag aus. Alternativ, sofern von der Airline angeboten, können Bordkarte und Kofferanhänger auch über den Online-Check-In bezogen werden. Im Check-in-Bereich 3 sollen die Automaten primär von Swiss und Star-Alliance-Partnern genutzt werden. Im Bereich 2 stehen diese laut Flughafen Zürich allen Airlines, die diese nutzen wollen, zur Verfügung. Im Gegenzug wird der Zürcher Airport 16 personalbesetzte Schalter schließen. Zu einem Stellenabbau soll es aber nicht kommen.

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Zürich: Helvetic Airways wechselt zu Swissport

Mit 1. April 2022 wechselt die schweizerische Helvetic Airways am Flughafen Zürich-Kloten den Ground-Handling-Anbieter. Ab diesem Termin werden sämtliche Flüge, die eigenwirtschaftlich durchgeführt werden, von Swissport abgefertigt. Bereits seit dem Vorjahr fertigt dieser Anbieter den Embraer-Operator in Basel ab. Auch am Flughafen Genf wird man zu Swissport wechseln, so dass man sich an den drei größten Flughäfen der Schweiz vom gleichen Handling-Anbieter betreuen lässt. Der mit Swissport abgeschlossene Vertrag umfasst die gesamte Bandbreite der Bodenservices von Check-In, über Gate-Handling, Lounge, Lost and Found bis hin zum Ramp-Handling und der Reinigung der Flugzeuge.

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Leasinggeber Azorra bestellt 20 Airbus A220-300

Der Leasinggeber Azorra hat bei Airbus eine Bestellung über 20 A220-300 sowie zwei ACJ TwoTwenty getätigt. Der in Fort Lauderdale ansässige Lessor ist auf Executive- und Regionalflugzeuge spezialisiert. „Der A220 ist ideal für das wachsende Portfolio von Azorra geeignet. Wir freuen uns, mit Airbus bei diesem beliebten Flugzeug der nächsten Generation zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden seine überlegene Wirtschaftlichkeit und Umwelteffizienz anzubieten“, sagte John Evans, CEO von Azorra. „Wir freuen uns auch über die Möglichkeit, das Leasinggeschäft von Azorra mit dem neuen ACJ TwoTwenty zu erweitern. Azorras neue Partnerschaft mit Airbus und die einzigartige Fähigkeit, Flottenwechsellösungen für Fluggesellschaften und das Leasing von Executive Jets für Geschäftsluftfahrtkunden anzubieten, sind wichtige Unterscheidungsmerkmale, die unseren Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten“. Bis inklusive Ende Dezember 2021 konnte Airbus für die A220-Reihe insgesamt 668 Festbestellungen von 15 Kunden an Land ziehen. 190 Maschinen dieses Typs sind derzeit auf vier Kontinenten bei 13 Fluggesellschaften im Einsatz.

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Sommer 2023: Royal Caribbean setzt neun Schiffe in Europa ein

Momentan läuft es in der Kreuzfahrten-Branche aufgrund zahlreicher Coronafälle an Bord unrund. Die U.S.-amerikanische Reederei Royal Caribbean International plant daher bereits für den Sommer 2023. In Europa sollen neun Schiffe eingesetzt werden. Die Schiffsgesellschaft will ab Mai 2023 rund 25 Staaten auf 35 Routen ansteuern. Dabei sollen in Europa insgesamt neun Kreuzfahrtschiffe zum Einsatz kommen. Unter anderem sollen die Odyssey of the Seas und die Anthem of the Seas mit europäischen Fahrgästen unterwegs sein. Angeboten werden verschiedene Touren mit Stopps in Italien, Griechenland, der Türkei, Israel und so weiter. Die Anthem of the Seas soll von Southampton aus in See stechen. Auf dem Fahrplan stehen Destinationen in Norwegen, Spanien, Irland, Portugal und Frankreich. Die Symphony of the Seas soll im Sommer 2023 im westlichen Mittelmeer verkehren und von Barcelona und Rom aus operieren. Selbiges gilt für die Serenade of the Seas. Mit den Schiffen Explorer of the Seas, Brilliance of the Seas, Rhapsody of the Seas will man unter anderem ab Venedig, Rom, Athen, Barcelona und Haifa in See stechen. Die Voyager of the Seas soll von Stockholm und Kopenhagen aus im Norden Europas verkehren. Die Jewel of the Seas soll im niederländischen Amsterdam stationiert werden.

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Ego Airways: ENAC suspendiert Betriebsgenehmigung

Die italienische Fluggesellschaft Ego Airways ist derzeit aufgrund einer Verfügung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC nicht zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Die Betriebsgenehmigung des Carriers ist seit 4. Jänner 2022 ausgesetzt. Die ENAC bestätigte, dass die Erlaubnis derzeit suspendiert ist, machte jedoch keine näheren Angaben zu den Gründen. Ego Airways hat seit dem Entzug des von German Airways dry angemieteten Embraer 190 kein Flugzeug mehr auf dem AOC. Kürzlich wurde bekannt, dass Ego Airways den Neustart mit zwei Sukhoi Superjet SSJ 100 plant. Ob es dazu kommen wird, ist aber völlig offen. Um die Betriebsgenehmigung wieder erlangen zu können, muss Ego Airways sämtliche Auflagen der ENAC erfüllen. Diese sind europaweit einheitlich, jedoch kann es gelegentlich dazu kommen, dass die nationalen Behörden im Detail unterschiedlich interpretieren bzw. auslegen.

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Graz: Turkish Airlines reaktiviert Istanbul-Flüge nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird künftig keine Passagierflüge mehr nach Graz durchführen. Das Angebot wird auf Wien und Salzburg fokussiert. Mit Frachtmaschinen wird man weiterhin auch Linz ansteuern. Vor der Corona-Pandemie war die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Istanbul zumeist gut gebucht und wurde besonders von Geschäftsreisenden gerne für Umsteigeverbindungen genutzt. Generell gilt der türkische Carrier aufgrund des gegenüber westeuropäischen Airlines höheren Servicestandards sowohl bei Privat- als auch Businessreisenden als durchaus beliebt. Dementsprechend hoffte man in der Steiermark auf eine Wiederaufnahme der Flugverbindung. Daraus wird nichts, denn Turkish Airlines wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung die Route Istanbul-Graz-Istanbul nicht mit Sommerflugplan 2022 reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass diese Strecke eingestellt wird und Passagiere mit Tickets wahlweise umgebucht werden sollen oder eine Erstattung erhalten sollen. Von einer endgültigen und finalen Einstellung will man aber noch nicht sprechen. Aus Istanbul heißt es, dass man Graz weiterhin im Auge hat und sich eine spätere Wiederaufnahme ausdrücklich vorbehält. Einen Zeithorizont hat man dafür aber noch nicht. Abzuwarten bleibt daher, ob ein anderer türkischer Carrier in die Lücke springt, so dass zumindest der Point-to-Point-Verkehr, für den es eine durchaus beachtliche Nachfrage ab Österreich gibt, bedient werden kann. Derzeit wollen Corendon, SunExpress und Pegasus eventuelle Graz-Pläne nicht kommentieren.

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EuroAtlantic: Dreistellige Positiv-Tests nach Charter von Italien nach Indien

In den letzten Tagen führte EuroAtlantic Charterflüge von Rom und Mailand aus nach Amritsar (Indien) durch. Diese werden derzeit auf dem Subkontinent sehr kontrovers diskutiert, denn eine dreistellige Anzahl von Personen wurde bei der Ankunft in Indien positiv auf das Corona-Virus getestet. Auf einem Charterflug am 7. Januar 2021, der von Rom nach Amritsar durchgeführt wurde, befanden sich offiziellen Angaben nach 285 Reisende. Davon wurden mindestens 173 positiv auf das Coronavirus getestet, wobei nicht mitgeteilt wurde um welche Variante es sich handelt. Am 6. Januar 2022 führte EuroAtlantic Airways einen weiteren Charterflug durch. Diesmal ging es von Mailand-Malpensa nach Amritsar und 125 Fluggäste wurden positive auf Covid-19 getestet. EuroAtlantic Airways flog mit der CS-TST, einer Boeing 767-300, im Auftrag eines Reiseveranstalters zwischen Italien und Indien. Die Flüge sollen nach Angaben des Flughafens Amritsar mit bis zu 210 Personen besetzt gewesen sein. Die indischen Behörden nehmen unmittelbar nach der Ankunft Coronatests vor. Die hohe Positivrate auf diesen Charterflügen bereitet der lokalen Gesundheitsbehörde Kopfzerbrechen. In einem Statement hebt diese hervor, dass die Fälle gezeigt haben wie wichtig Testungen nach der Ankunft sind. Möglicherweise könnte die Positivrate sogar noch höher liegen, denn Kinder sind von den PCR-Testungen, die im Zuge der Einreise vorgenommen werden müssen, ausgenommen. Die zuständige Gesundheitsdirektion teilte mit, dass alle Passagiere der Charterflüge, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, in so genannte Quarantänehotels eingewiesen wurden.

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2021: Nürnberg hatte 1,1 Millionen Fluggäste

Der bayerische Flughafen Nürnberg zählte im Jahr 2021 rund 1,1 Millionen Passagiere. Damit lag man um rund 16 Prozent über dem Aufkommen von 2020, jedoch um etwa ein Viertel unter 2019. Der Airport hofft, dass insbesondere die Ryanair-Basis im laufenden Kalenderjahr einen weiteren Schub geben wird. Flughafenchef Michael Hupe ist der Ansicht, dass der „Wunsch zum Reisen wieder wächst“ und geht „je nach Corona-Lage von einer deutlichen Erholung der Fluggastzahlen“ aus. Die Hoffnungen richten sich jetzt auf den Sommer 2022: Der Airport Nürnberg geht davon aus, dass das Streckenangebot über 60 Ziele umfassen wird, die meisten sind bereits buchbar. Allein Ryanair wird mit zwei stationierten Flugzeugen ab Ende März 27 Ziele anfliegen. Corendon Airlines folgt ebenfalls mit zwei stationierten Flugzeugen und 23 Zielen. Insgesamt fliegen mehr als 20 Airlines den Airport Nürnberg regelmäßig an. Im Vorjahr waren Corendon, Ryanair und Turkish Airlines jene Fluggesellschaften, die die meisten Passagiere von/nach Nürnberg befördert haben. KLM bot die meisten Frequenzen im Umsteigeverkehr an und flog ohne pandemiebedingte Unterbrechung. Nach einem schwierigen Jahresauftakt im Winter-Lockdown 2020/21 erholten sich Verkehr und Nachfrage während der Sommermonate spürbar. Bis zu 40 Ziele waren in der Hochsaison wieder nonstop zu erreichen, darunter die wichtigsten Drehkreuze, Urlaubs- und Städteziele. Mit dem Aufkommen neuer COVID-19-Virusvarianten nahm die Flugnachfrage zuletzt wieder ab und die meisten Airlines reduzierten erneut ihr Angebot, so dass die Verkehrsentwicklung im Winter 2021/22 hinter die Erwartungen zurückfiel. Als deutlich dynamischer erwies sich das Luftfrachtgeschäft, u.a. für dringend benötigtes medizinisches Material und Ausrüstung. Mit 7.935 geflogenen Tonnen lag

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Air Malta streicht mindestens 14 Tage vor Abflug, um Geld zu sparen

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta reduziert zunächst für die Kalendermonate Januar und Februar 2022 die Frequenzen zum Teil drastisch. Das Unternehmen erklärte nun, dass keine Flüge mit weniger als 14 Tagen Vorlaufzeit gestrichen werden sollen. Was auf den ersten Blick wirkt wie eine vertrauensbildende Maßnahme, also dass man sich ab zwei Wochen vorher darauf verlassen kann, dass tatsächlich geflogen wird, ist eher mit der Fluggastrechteverordnung zu erklären. Diese sieht nämlich vor, dass im Falle dessen, dass ein Flug mit weniger als 14 Tagen Vorlaufzeit annulliert wird, dass dann Entschädigungszahlungen fällig sind. Je nach Flugdistanz 250 Euro, 400 Euro oder gar 600 Euro. Die EU-Kommission stellte bereits zu Beginn der Corona-Pandemie klar, dass Corona nicht als pauschale Ausrede für Flugstreichungen herangezogen werden kann. Das bedeutet konkret, dass ohne das Vorliegen behördlicher Flugverbote oder Umstände, die den Reisenden die Nutzung der Flüge unmöglich machen würden, bei kurzfristiger Absage die Entschädigungen laut Fluggastrechteverordnung fällig sind. Das weiß man auch in der Chefetage von Air Malta sehr genau und daher will man die Streichung mit weniger als zwei Wochen Vorlauf tunlichst vermeiden, denn mittlerweile fordern enorm viele Passagiere die Entschädigungen ein. Viele übergeben dies Dienstleistern gegen Provision und das ist mit wenigen Mausklicks möglich. Air Malta sagte zwar, dass auf allen 16 Strecken, die im Winterflugplan 2021/22 angeboten werden, die Frequenzen gekürzt werden, jedoch will man keine Strecke dauerhaft aussetzen. Streichungen von Flügen sollen den Passagieren mit mindestens 14 Tagen Vorlaufzeit kommuniziert werden. Offiziell will man damit Vertrauen im Markt schaffen, aber realistisch gesehen

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Einreise: Bulgarien hat 2Gplus eingeführt

Bulgarien hat die Einreisebestimmungen für Personen, die aus so genannten roten Zonen deutlich verschärft. Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Die Dokumente werden ausschließlich in Form der EU-Zertifikate akzeptiert. Deutschland und andere EU-Staaten werden aufgrund der Omikron-Variante auf der roten Liste Bulgariens geführt. Alle Personen ab 12 Jahren müssen nun sowohl einen negativen PCR-Test als auch einen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen. Wird nur eine der Anforderungen nicht eingehalten, ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 12 Jahren sowie Besatzungen sowie Bus- und Lastwagenfahrer. Diese benötigen auch weiterhin keine Nachweise. Für Personen mit bulgarischem Wohnsitz, Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel gibt es die Möglichkeit, dass die PCR-Testung erst in Bulgarien vorgenommen werden kann. Man muss jedoch eine zehntägige Quarantäne antreten, die nach Vorliegen eines negativen PCR-Befundes beendet werden kann. Allerdings müssen auch Einwohner Impfung, Genesung oder PCR-Test bei der Einreise nachweisen. Hat man nur Impfung bzw. Genesung oder PCR-Test, ist eine Quarantäne, aus der man sich freitesten kann, anzutreten. Dies gilt nicht für Touristen. Diese müssen 2G-plus erfüllen.

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