Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Aviastar Tu-204-Frachter in China ausgebrannt

Am Samstagvormittag geriet auf dem chinesischen Flughafen Xiaoshan die Tupolew Tu-204-100C mit der Registrierung RA-64032 kurz nach dem Pushback in Flammen. Die Aviastar-Besatzung konnte offiziellen Angaben nach das Frachtflugzeug unverletzt verlassen, jedoch brannte die Tu-204 nieder. Aviastar wollte einen Frachtflug von Xiaoshan nach Novosibirsk unter der Flugnummer 4B6534 durchführen. Während die Crew die Maschine für den Start vorbereitete und der Pushback-Vorgang eingeleitet wurde, brach ein Feuer aus. Dieses schlug rasch auf die gesamte Maschine über und trotz raschem Einschreiten der Feuerwehr konnte die Tu-204 nicht vor dem vollständigen Ausbrennen bewahrt werden. Die chinesischen Behörden haben bestätigt, dass sich die Crew rechtzeitig retten konnte und wohlauf ist. „Am 8. Januar 2022 um 4 Uhr 36 befand sich Aviastar Flug 4B6534 am Gate 204 des Flughafens Hangzhou Xiaoshan International und sollte nach Novosibirks, Russland, fliegen. In der Kabine brach noch bevor die Maschine bereit für den Abflug war ein offenes Feuer aus. Die Crew leitete sofort Notfallmaßnahmen ein und forderte die Feuerwehr an. Die acht Besatzungsmitglieder an Bord wurden evakuiert. Nach Erhalt des Berichts leitete die CAAC East China Regional Administration sofort eine sekundäre Unfalluntersuchung ein. Die Inspektoren des Zhejiang Regulatory Bureau trafen so schnell wie möglich am Unfallort ein und die Verwaltung hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den Vorfall zu untersuchen“, so die CAAC East China Regional Administration. Unbestätigten Angaben nach sollen sich an Bord der Tu-204-100C, die zum Zeitpunkt des Unfalls 19,5 Jahre alt war, 20 Tonnen Fracht sowie 26 Tonnen nicht näher definierter Treibstoff befunden haben. Die RA-64032 wird

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D-ABOB: Condor absolvierte nach Triebwerksausfall sichere Landung

Eigentlich wollte Condor am Freitag mit der Boeing 757-300 D-ABOB von Lanzarote nach Hamburg fliegen. Kurz nach dem Start kam es zum Ausfall des rechten Triebwerks. Dabei waren laute Knallgeräusche zu hören und laut Augenzeugen auch Funken zu sehen. Die Boeing 757-300 von Condor hob am Flughafen Lanzarote als DE1439 mit dem Flugziel Hamburg ab. Während dem Steigflug verssagte jedoch Triebwerk Nummer 2 den Dienst. Die Flugzeugführer brachten den Steigflug ab und entschieden sich für eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Fuerteventura. Dort konnte die Maschine sicher landen. Weder Besatzung noch Passagiere haben Verletzungen erlitten. Die Reisenden wurden von Condor in Hotels gebracht, wo diese übernachten konnten. Am Samstag ging es dann mit dem Ersatzflug D-ABOJ weiter nach Hamburg. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und auch den Umstand, dass die D-ABOB sicher in Fuerteventura gelandet ist und die 209 Passagiere und acht Crewmitglieder wohlauf sind. Der Kapitän hat nach dem Triebwerksausfall die so genannte Luftnotlage erklärt. Dies ist bei Triebwerksausfällen üblich und die korrekte Vorgehensweise. Dadurch erhielt die Boeing 757-300 Priorität. Auch wurde unverzüglich auf dem nähest gelegenen Airport, im konkreten Fall Fuerteventura, gelandet. Was den Ausfall des rechten Triebwerks der D-ABOB verursacht hat, ist noch nicht klar. Techniker von Condor und der spanischen Flugunfallermittlungsbehörde nehmen dies genau unter die Lupe und werden darüber einen ausführlichen Bericht verfassen. Das Flugzeug wird aller Voraussicht nach ein Tauschtriebwerk erhalten. Das nachstehende Video zeigt den Triebwerksausfall aus der Perspektive eines Passagiers, der zufällig filmte:

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Qantas machen „eingerostete“ Piloten zu schaffen

Viele Piloten der australischen Qantas sind fast zwei Jahre lang nicht in der Luft gewesen. Nun berichtet die Zeitung “Sydney Morning Herald”; dass es in den letzten Wochen zu einer übermäßigen Häufung schwerer Fehler gekommen sein soll. Haben die Flugzeugführer etwa das Fliegen verlernt? Das wohl eher nicht, aber nach fast zwei Jahren Zwangspause am Boden könnte beim einen oder anderen die Routine, die man sonst im Schlaf beherrscht, zumindest ein wenig eingerostet sein. Das würde auch erklären warum viele Piloten bei Routineaufhaben wie dem Ausfüllen von Formularen mehr Zeit als vor der Pandemie benötigen.  Qantas warnt in einem internen Rundschreiben, dass höchst aufmerksam gearbeitet werden muss. Weiters heißt es unter anderem: “Einige Piloten haben ihr Erinnerungsvermögen verloren und in der Folge eine Verringerung ihrer kognitiven Fähigkeiten erfahren”. Als Beispiele wird unter anderem angeführt, dass vergessen wurde vor dem Start die Parkbremsen zu lösen, Flughöhe und Geschwindigkeit miteinander verwechelt worden oder aber Schalter im Cockpit in die falsche Position gebracht wurden. Die Qantas-Medienstelle bestreitet all die Vorfälle und das interne Rundschreiben gar nicht. Im Gegenteil: Man habe rasch erkannt, dass es nach einer so langen Zeit am Boden spezielle Trainingsprogramme brauche und das Comeback im Cockpit äußerst komplex ist. Diese sollen nun rasch kommen.

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Einigung: Maximal drei tägliche Kreuzfahrtschiffe in Palma de Mallorca

Seit einigen Jahren will die Regionalregierung der Balearen weniger Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Palma de Mallorca haben. Die riesigen Schiffe sind der lokalen Politik ein Dorn im Auge, denn sie verpesten die Umwelt und obendrein bringen die Fahrgäste nicht sonderlich viel Umsatz auf die Insel Mallorca. Es wurde lange mit dem Branchenverband CLIA, der unter anderem Costa Crociere, MSC, TUI Cruises, Royal Caribbean und Marella Cruises vertritt, verhandelt. Herausgekommen ist der Kompromiss, dass nur noch drei Schiffe pro Tag anlegen dürfen. Soweit die Einigung, aber es gibt einige durchaus komplizierte Sonderregelungen. Zum Beispiel gibt es im Jahr 2022 die Möglichkeit, dass an insgesamt 20 Tagen bis zu vier Schiffe pro Tag im Hafen von Palma de Mallorca anlegen dürfen. Erst ab dem Jahr 2023 soll dann die ausverhandelte Regel ausnahmslos gelten. Diese beinhaltet, dass nur eines von drei täglichen Schiffen eine Kapazität von mehr als 5.000 Passagieren haben darf. Insgesamt dürfen nicht mehr als 8.500 Fahrgäste pro Tag an Land gehen. Und jetzt wird es richtig kompliziert: Die genannten Zahlen sind Durchschnittswerte, die eingehalten werden sollten, jedoch keine Konsequenzen haben, sofern die wöchentliche Maximalzahl von 59.000 Kreuzfahrern nicht überschritten wird.  Die Balearen-Regierung sprach in der Präsentation davon, dass um 14,5 Prozent weniger Schiffe anlegen werden. Auch feiert man sich, dass man sich gegenüber den Reedereien durchgsetzt habe. Die Opposition sieht das anders und verweist unter anderem darauf, dass es sich um eine Art freiwillige Selbstverpflichtung handeln würde, denn regulatorisch in die Häfen eingreifen könne nur die Zentralregierung in Madrid.

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Lufthansa soll mit Einstieg bei ITA Airways liebäugeln

Schon seit vielen Jahren will Lufthansa kräftig im italienischen Markt mitmischen und diesen im Idealfall nach dem Vorbild Deutschland, Österreich und Schweiz dominieren. So richtig geklappt hat es bislang nie, denn Lufthansa Italia war ein Flop und Air Dolomiti hat Aufgaben als Regio-Carrier. Nun könnte der Kranich bis zu 40 Prozent von Ita Airways übernehmen. Mit der Staatshilfe, die Lufthansa im Jahr 2020 von der deutschen Bundesregierung erhalten hat, musste man auch ein Übernahmeverbot akzeptieren. Dem Kranich war es untersagt andere Airlines zu “verspeisen”. Das ist aber mittlerweile schon wieder Geschichte, denn gegen Ende des Vorjahres schuldete man auf normale Kapitalmarktanleihen um und ist damit das Zukauftsverbot los. Alitalia wäre sicherlich glücklich gewesen, wenn Lufthansa den maroden und defizitären Carrier einfach aufgekauft hätte, jedoch war dem Spohr-Vorstand dieses Faß ohne Boden dann doch zu riskant. ITA Airways hingegen findet man interessant und noch dazu umwirbt deren Verwaltungsratschef die größte Fluggesellschaft Deutschlands regelrecht. Man streut Rosen, um sich für den Wunschpartner Lufthansa hübsch machen zu können. Gleichzeitig haben auch Air France-KLM und Delta Air Lines ein nicht unerhebliches Interesse bei ITA Airways einzusteigen oder den Carrier gleich komplett zu übernehmen. Somit ist Lufthansa durchaus unter Zugzwang, denn man hat die einmalige Chance im großen Stil in Italien mitmischen zu können. Verschiedene lokale Medien, darunter Affar Italiani, berichten, dass sich die Managements von ITA Airways und Lufthansa deutlich angenähert haben sollen. Demnach steht eine Kapitalbeteiligung seitens des Kranichs zwischen 15 und 40 Prozent zur Debatte. Damit soll die Zusage verbunden sein, dass

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Bahamas lockern Einreisebestimmungen für Geimpfte

Die Bahamas haben mit Wirksamkeit zum 7. Januar 2022 die Einreisebestimmungen geändert. Vollständig Geimpfte müssen nun keinen negativen RT-PCR-Test mehr vorlegen.  Neu werden auch Antigen-Befunde akzeptiert. Selbiges gilt auch für Kinder bis maximal 11 Jahre, die derzeit für die Einreise noch keine Impfung benötigen. Zusätzlich müssen alle Reisenden – egal ob genesen, geimpft oder ungeimpft – vor Ort einen Antigen-Schnelltest absolvieren. Davon ausgenommen sind nur Personen, die sich weniger als 48 Stunden auf den Bahamas aufhalten werden. Jener Befund, der vorgelegt werden muss, darf maximal 72 Stunden alt sein. Der bislang am fünften Tag nach der Einreise vorgeschriebene Schnelltest entfällt künftig für Geimpfte und Kinder bis 11 Jahre. Personen, die nicht oder nicht vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen zwingend einen negativen PCR-Test vorlegen. Seitens der Bahamas werden die Testverfahren NAAT, RNA-PCR, RT-PCR und TMA akzeptiert. Die Befunde dürfen nicht älter als 48 Stunden sein. Je nach Herkunftsort kann eine Quarantäne anzutreten sein.

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Wegen Omikron: Emirates muss Bordbars erneut dicht machten

Die Boardbars von Golfcarrier Emirates zählen zu den Highlights der Airbus-A380-Flotte. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie können Passagiere der First- oder Business-Class diese aber immer seltener nutzen. Der Carrier musste diese nämlich erneut dicht machen. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie schloss Emirates Airline auf Anordnung der Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate die Lounges im Oberdeck der A380-Flotte. Erst im Oktober 2020 erhielt man die Genehmigung für die Wiedereröffnung. Damit ist nun – zumindest vorläufig – wieder Schluss. Emirates Airline darf die Bordbars, die bei Passagieren durchaus beliebt sind, erneut nicht betreiben. Hintergrund ist die Omikron-Corona-Variante. Das Unternehmen entschuldigt sich in einer Erklärung für die Unanehmlichkeiten die den Passagieren durch diese Maßnahme entstehen. Die Sicherheit und Gesundheit von Crew und Fluggästen habe aber oberste Priorität. Ebenso gestrichen werden übrigens die so genannten Welcome-Drinks.

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Carnival lässt runderneuerte Radiance in See stechen

Die Reederei Carnival Cruise Line hat das Kreuzfahrtschiff Carnival Victory für rund 200 Millionen U.S.-Dollar umbauen lassen. Auch einen neuen Namen hat das Schiff bekommen, denn Lucille O’Neal, Mutter des Baketballers Shaquille O’Neal, taufte es auf “Carnival Radiance”. Das modernisierte Kreuzfahrtschiff ist für rund 3.000 Passagiere ausgelegt und wird vorerst in Long Beach stationiert. Von dort aus sollen kurze Ausfahrten mit einer maximalen Dauer von etwa vier Tagen angeboten werden. Auf den Touren fährt die nunmehrige Radiance entlang der U.S.-Westküste sowie in Richtung Mexiko. Kürzlich stellte Carnival Cruise Line mit der Mardi Gras ein neues Flaggschiff in Dienst. Dieses war das erste, das die neue Livery der Reederei trägt. Die Radiance bekam im Zuge der 200 Millionen Dollar schweren Modernisierung ebenfalls das neue Farbenkleid verpasst.

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Vereinigtes Königreich erleichtert Geimpften die Einreise

Das Vereinigte Königreich verlangt seit 7. Jänner 2022 von vollständig geimpften Personen kleinen zusätzlichen PCR-Test, der bei einer möglichen Einreisekontrolle vorgelegt werden müsste. Der Test, der unmittelbar nach der Ankunft angetreten werden muss, bleibt aufrecht. Die Quarantäne entfällt allerdings. Ab Sonntag wird es für vollständig Geimpfte noch eine Erleichterung geben, denn anstatt PCR-Tests sind für den “Ankunftstest” auch Antigen-Schnelltests zulässig. Dies gilt jedoch ausschließlich für vollständig geimpfte Personen, denn für Ungeimpfte gelten stark abweichende Bestimmungen. So müssen diese weiterhin vor dem Abflug einen Coronatest durchführend und den negativen Befund bei einer etwaigen Kontrolle vorlegen. Nach der Einreise müssen an den Tagen zwei und acht PCR-Tests auf eigene Kosten vorgenommen werden. Ungeimpfte müssen eine zehntägige Quarantäne einhalten.

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Norwegian Cruise Line sagt Ausfahrten von acht Schiffen ab

Die Reederei Norwegian Cruise Line sagt Kreuzfahrten, die mit insgesamt acht Schiffen geplant waren, ab. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit der aktuellen Lange rund um Einreise- und Quarantäne in verschiedene Länder. Betroffen sind die Ausfahrten der Norwegian Pearlcrusises, Skycruises, Americacruises, Jade, Sun, Star und Spirit. Ebenso wurde bei der Getaway eine Fahrt am 5. Jänner 2022 abgesagt. “Wir verstehen die Unannehmlichkeiten und die Frustration, die diese Unterbrechung verursachen kann, und danken unseren treuen Gästen und Reisebüropartnern für ihr anhaltendes Verständnis. Wir werden gegebenenfalls zusätzliche Informationen teilen. Während wir uns weiterhin durch das fließende öffentliche Gesundheitsumfeld navigieren und uns gleichzeitig darauf konzentrieren, allen an Bord ein sicheres Erlebnis zu bieten, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, die Reise der Norwegian Getaway am 5. Januar 2022 aufgrund von COVID-bedingten Umständen abzusagen.”, so Norwegian Cruise Line in einer Medienerklärung.

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