Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Nauru führt mit Boeing 737-700 neue Livery ein

Die Fluggesellschaft Air Nauru hat die erste Boeing 737-700 eingeflottet. Gleichzeit führte man eine neue Livery ein. Diese ist deutlich moderner gestaltet und zeigt unter anderem die Staatsflagge auf dem Leitwerk. Der Carrier ist die staatliche Fluggesellschaft des Kleinststaats Nauru. Die Besonderheit ist, dass man unter australischem AOC fliegt, weshalb sich die formelle Homebase von Air Nauru auf dem Flughafen Brisbane befindet. Bislang bestand die Flotte aus zwei Boeing 737-300 und zwei 737-300F. Die Fluggesellschaft bezeichnet die Einflottung der ersten B737-700 als wichtigen Meilenstein in der Firmengeschichte.

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Air Malta legt Fixpreise für Wahlberechtige im Ausland auf

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta bietet derzeit nicht alltägliche Sondertarife für einen besonderen Personenkreis an. Da das maltesische Wahlrecht keine Briefwahl aus dem Ausland kennt, müssen Staatsbürger, die außerhalb der Inselrepublik leben, eigens anreisen. Rund um den 26. März 2022, an dem die maltesische Bevölkerung zum Gang zur Wahlurne aufgerufen ist, können Expats für 90 Euro (return) in ihre Heimat fliegen, um ihre Stimme abgeben zu können. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier mit diesen Fixpreisen auf zuletzt stark gestiegene Preise rund um den Wahltermin. Es ist nach maltesischem Recht auch möglich die Stimme vorzeitig am 19. März 2022 abzugeben. Auch für diesen Termin bietet man den im vorherigen Absatz genannten Sondertarif an. Dieser ist nur Personen, die im Wahlregister eingetragen sind zugänglich und kann ausschließlich telefonisch über das Servicecenter des Carriers gebucht werden.

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Riga: Air Baltic pausiert Russland-Flüge mindestens vier Wochen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic fliegt seit Samstag die Ziele, die man bislang in der Russischen Föderation im Programm hatte, nicht mehr an. Dies wird bis mindestens 26. März 2022, also rund ein Monat lang, so bleiben. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für Air Baltic oberste Priorität. Air Baltic bewertet die aktuelle Situation vor jedem Flug und steht in engem Kontakt mit nationalen und internationalen Behörden. Die Fluggesellschaft ist flexibel und bereit, ihren Flugplan bei Bedarf anzupassen“, so das Unternehmen in einer Medienerklärung. Zwischenzeitlich hat sich die Regierung Lettlands auch dazu entschlossen, dass Fluggesellschaften und Fluggerät im Zusammenhang mit der Russischen Föderation den Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Prompt reagierte das Putin-Regime und sprach einen vergleichbaren Bann für lettische Zivilflugzeuge aus.

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Lufthansa flog Paralympics-Team nach Peking

Am Freitag wurde das deutsche Paralympics Team von Frankfurt am Main aus durch Lufthansa nach China geflogen. Dabei wurde die Delegation von Bundespräsent Frank-Walter Steinmeier am größten Airport Deutschlands verabschiedet. Unter der Flugnummer LH 724 flogen 18 Sportler, rund 30 Betreuer sowie Funktionäre mit der Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA zum Beijing Capital International Airport. Mit an Bord sind 18 Top-Athletinnen und Athleten, unter anderem die beiden Paralympicsgewinnerinnen Para-Skiläuferin Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss sowie Para-Ski nordisch Paralympicssieger Martin Fleig.

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Swiss will russischen Luftraum nicht mehr nutzen

Die Fluggesellschaft Swiss will – ähnlich wie die Konzernschwestern Lufthansa und Austrian Airlines – den Luftraum der Russischen Föderation temporär nicht mehr nutzen. Bislang hat die Schweiz keine offiziellen Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Swiss nimmt aus Sicherheitsgründen längere Flugzeiten in Kauf, denn die Langstreckenflüge des Carriers umfliegen seit Samstag den russischen Luftraum. Die Lufthansa-Tochter reiht sich damit in eine ganze Reihe von Airlines ein, die so handeln. Da die Schweiz die EU-Sanktionen bislang nicht übernommen hat bzw. sich diesen nicht angeschlossen hat, wäre Swiss von eventuellen Überflugverboten über Russland nicht betroffen. Dennoch hat man sich entschieden aus Sicherheitsgründen diesen temporär nicht mehr zu nutzen. Passagiere müssen sich daher auf längere Flugzeiten einstellen.

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S7 Airlines fliegt bis mindestens 13. März 2022 nicht in die EU

Das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines wird die 16 Destinationen, die man im Gebiet der Europäischen Union im Portfolio hat, bis mindestens 13. März 2022 nicht ansteuern. Der Carrier flog zuletzt unter anderem nach Wien und zu deutschen Destinationen. Die Entscheidung von S7 Airlines ist auch eine Folge daraus, dass russische Fluggesellschaften die Lufträume von immer mehr Staaten nicht mehr nutzen die dürfen. Das bedeutet in weiterer Folge, dass der Carrier gar nicht mehr in der Lage ist die Strecken zu bedienen. Nach und nach laufen auch die seitens der USA und der Europäischen Union ausgesprochenen Sanktionen an. Diese betreffen auch das Finanzwesen und können russische Fluggesellschaften an einer anderen Stelle empfindlich treffen. Die überwiegende Mehrheit der wesentlichen Maschinen ist über Irland und die Bermuda Inseln geleast und dort registriert. Einige Airlines haben nun die nicht unbegründete Sorge, dass ihnen das Fluggerät aufgrund der Sanktionen entzogen werden könnte.

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Lufthansa fliegt nicht mehr über Russland

Lufthansa hat sich am Samstag dazu entschlossen, dass der russische Luftraum mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt wird. Das hatte zur Folge, dass die Verbindungen LH718 (München-Seoul) und LH716 (Frankfurt-Haneda) über Russland bzw. Estland umgekehrt sind. Auch die Frachtfluggesellschaften Aerologic und DHL haben sich dazu entschlossen, dass nicht mehr über die Russische Föderation geflogen wird. Entsprechende Flüge, die sich bereits in der Luft befanden, sind umgekehrt. Lufthansa teilte mit, dass der Luftraum der Russischen Föderation für mindestens sieben Tage nicht mehr genutzt wird. Das hat auch zur Folge, dass die Point-to-Point-Flüge ausgesetzt werden. Am Sonntag teilte das deutsche Bundesverkehrsministerium mit, dass ab 15 Uhr 00 sämtliche russischen Flugzeuge den deutschen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Dies hat zur Folge, dass das Putin-Regime nun deutsche Airlines und Flugzeuge bannt.

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Allianz-Partner distanzieren sich von Aeroflot und S7 Airlines

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines und die russische Aeroflot haben bislang sowohl im Rahmen des Skyteams als auch mit Codeshare-Abkommen zusammengearbeitet. Damit ist nun Schluss, denn die Amerikaner haben die Kooperation am Freitag mit sofortiger Wirkung aufgekündigt. Delta hat den eigenen Code von Flugverbindungen, die von Aeroflot durchgeführt werden, zurückgezogen. Gleichzeitig lässt man den russischen Carrier keine Delta-Flüge mehr vermarkten bzw. nutzen. Momentan unterhält die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft keine eigenen Verbindungen in Richtung Russland oder Ukraine. Auch andere Skyteam-Mitglieder und Codeshare-Partner haben bereits in Aussicht gestellt, dass die Kooperation mit Aeroflot zumindest ausgesetzt werden sollen. Den Mitbewerber S7 Airlines, der dem Luftfahrtbündnis Oneworld angehört, blühen vergleichbare Maßnahmen seiner bisherigen Partner-Fluggesellschaften.

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Deutschland bannt russische Flugzeuge für mindestens drei Monate

Die deutsche Bundesregierung zögerte länger als andere Staatsführungen mit der Sperre des Luftraums für russisches Fluggerät und Airlines. Seit Sonntag, 15 Uhr 00, ist nun auch der Himmel über Deutschland tabu. Das hat zur Folge, dass Fluggesellschaft und Maschinen, die im Zusammenhang mit der Russischen Föderation stehen, bis auf weiteres nicht über oder in die Bundesrepublik Deutschland fliegen dürfen. Der Bann wurde seitens des Bundesverkehrsministeriums für vorerst drei Monate ausgesprochen, wobei dieser im Bedarfsfall verlängert werden könnte. Zuvor hatten zahlreiche andere EU-Staaten, darunter Polen, Slowakei, Lettland, Litauen, Estland, Slowenien, Belgien, Niederlande und viele andere vergleichbare Maßnahmen ausgesprochen. Die EU-Kommission beabsichtigt den gesamten Luftraum über der Europäischen Union für Flugzeuge und Airlines aus der Russischen Föderation zu schließen. Das Putin-Regime reagiert stets prompt mit einem Gegenbann. Daher ist damit zu rechnen, dass der Flugverkehr zwischen der EU und Russland über einen längeren Zeitraum unterbrochen sein wird.

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Irland: Emerald Airlines ist in der Luft

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat am Samstag offiziell den Flugbetrieb aufgenommen. Der Premierenflug führte vom Donegal Airport, der sich im Nordwesten Irlands befindet, in die Hauptstadt Dublin. Die ATR72-600 mit der Registrierung EI-GPP unter einem Franchiseabkommen mit Aer Lingus auf dieser Route unterwegs. In den Tagen zuvor waren dieses Flugzeug und die EI-GPN bereits zu Trainingszwecken in der Luft. Passagiere wurden auf den dem Premierenflug vorangegangenen Bewegungen nicht befördert. Emerald Airlines ist eine Neugründung, die sowohl ACMI- als auch Franchiseflüge von Aer Lingus an Land ziehen konnte. Eigentlich hätte Stobart Air erst später abgelöst, jedoch musste dieser Carrier Insolvenz anmelden. Emerald Airlines will insgesamt 11 Strecken auf eigene Rechnung aufnehmen. Diese werden im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Aer Lingus und unter deren Flugnummern vermarktet. Weitere Routen sollen im Wetlease für die zweitgrößte Fluggesellschaft Irlands durchgeführt werden. Derzeit besteht die Flotte des Newcomers aus zwei Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese tragen die Registrierungen EI-GPN und EI-GPP. Die Durchführung des Erstflugs war zuletzt für März 2022 angekündigt, jedoch ist dies offensichtlich wenige Tage früher gelungen. AOC und Betriebsgenehmigung hat Emerald Airlines bereits im September 2021 erteilt bekommen.

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