Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Saisonale Strecke: Croatia Airlines nimmt Zürich-Dubrovnik auf

Am 10. Juni 2022 wird Croatia Airlines eine saisonale Nonstop-Verbindung zwischen Zürich und Dubrovnik aufnehmen. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. An Bord will man in der Economy- und der Business-Class Spezialitäten aus dem Heimatland des Star-Alliance-Mitglieds servieren. Croatia Airlines bietet auf dieser Route insgesamt fünf verschiedene Tarife an. Eigenen Angaben nach will man damit möglichst viele Passagiere ansprechen und ermöglichen, dass die Reise so weit wie möglich individualisiert werden kann. Dubrovnik ist ein beliebter Ferienort am Mittelmeer. Zahlreiche Fluggesellschaften steuern den örtlichen Airport saisonal an. Croatia Airlines tüftelt angesichts der starken Ryanair-Konkurrenz an der Homebase Zagreb an einer dezentralen Strategie. Man stationiert zunehmend Flugzeuge außerhalb der Hauptstadt und nimmt weitere Strecken im W-Pattern auf.

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Malediven: Hotelbetreiber legt sich zweite de Havilland DHC-6 zu

Auf den Malediven lässt die Soneva Holdings, die zahlreiche Hotels der Luxuskategorie betreibt, künftig die Gäste mit einem Wasserflugzeug des Typs de Havilland DHC-6-300 von Malé zu den Hotels auf Inseln befördern. Man kooperiert dabei mit Manta Air, da es sich formell um eine kommerzielle Personenbeförderung handelt und man hierzu über AOC und Betriebsgenehmigung verfügen muss. Geleast wird die Maschine aber von der Soneva Holdings. Laut CH-Aviation.com ist das Turbopropflugzeug 45,5 Jahre alt und befindet sich derzeit als VH-FIW im australischen Cairns. Dort werden Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze soll die DHC-6-300 auf die Malediven überstellt werden. Vor dem ersten Einsatz als Hotelshuttle bekommt die Maschine noch eine VIP-Kabine verpasst. Zuletzt war dieses Flugzeug bei Dimonim Air im Einsatz und ist Eigentum des Leasinggebers Montrose Global. Es handelt sich nicht um das erste Wasserflugzeug, das sich Soneva Holdings organisiert hat. Im Jahr 2018 leaste man ebenfalls bei Montrose Global eine Viking Air DHC-6-200, die die Registrierung 8Q-RAL trägt. Ursprünglich wurde die Maschine im Auftrag des Hotelkonzerns von Trans Maldivian Airways betrieben, wurde jedoch mittlerweile an Manta Air übergeben.

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Mehrheit an South African für nur 3,16 U.S.-Dollar verkauft

Nur 3,16 U.S.-Dollar musste das Takatso-Konsortium ausgeben, um der Regierung von Südafrika den 51-prozentigen Mehrheitsanteil an South African Airways abkaufen zu können. Vergangene Woche wurde der Deal auch formell vollzogen. Allerdings muss der Investor viel Geld in das angeschlagene Unternehmen stecken um es dauerhaft in der Luft zu halten. Der Carrier gilt als seit über einem Jahrzehnt finanziell schwer angeschlagen. Bereits vor der Corona-Pandemie musste die Regierung wiederholt Finanzspritzen bereitstellen, denn andernfalls wäre South African Airways pleite gewesen. Die Krise setzte dem Unternehmen zusätzlich massiv zu. Man musste sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Takatso, bestehend aus dem lokalen Flugzeugvermieter Global Aviation und Harith General Partners, einem panafrikanischen Investor in afrikanische Infrastrukturen, wurde im vergangenen Juni als neuer Mehrheitseigentümer von South African Airways bestätigt. Doch erst Ende letzter Woche gab die südafrikanische Regierung die Einzelheiten des Geschäfts bekannt. Die Regierung hält nun 49 Prozent an der Fluggesellschaft. Zunächst wird der neue Mehrheitseigentümer – offiziellen Angaben nach – rund 186 Millionen U.S.-Dollar in South African Airways investieren. Zwar erklären Regierungsmitglieder, dass der Staat in Zukunft weiteres Geld bereitstellen wird, jedoch wurde in lokalen Medien ein internes Dokument des südafrikanischen Finanzministeriums veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass Takatso sich das Recht vorbehalte, zu entscheiden, ob laufende Verbindlichkeiten von der Regierung bezahlt werden müssen.

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Barbara Plattner ist neue Innsbruck-Tourismus-Chefin

Der Innsbruck Tourismus hat mit Barbara Plattner eine neue Geschäftsführerin bekommen. Die 34-Jährige konnte sich im Rahmen eines Auswahlverfahrens gegen 52 weitere Bewerber durchsetzen. Sie leitet mit sofortiger Wirkung eines der größten Verbandsgebiete Tirols, das sich von Innsbruck bis zum Mieminger Plateau erstreckt. Mit Barbara Plattner rückt eine international versierte und in Tirol bestens vernetze Expertin an die Spitze von Innsbruck Tourismus, die durch ihr Wissen und ihren Einsatz auch innerhalb der Organisation überzeugt hat“, freut sich Mario Gerber, Obmann von Innsbruck Tourismus, über die einstimmige Wahl. Ein fundierter Auswahlprozess gepaart mit schnellen Entscheidungen seien die Zutaten dafür, den Tourismusverband auch in der Übergangszeit handlungsfähig zu halten, so Gerber. „Das Team von Innsbruck Tourismus steht geschlossen hinter der neuen Geschäftsführung und das ist von zentraler Bedeutung. Denn jetzt gilt es die großen Ziele nach der Corona-Krise im Städte- & Ferientourismus gemeinsam mit den starken Leistungsträgern unserer Region umzusetzen, um Innsbruck und die Urlaubsregionen im gesamten Verbandsgebiet so schnell wie möglich wieder auf das touristische Niveau von 2019 zu bringen.“ Plattner habe ein überzeugendes Konzept vorgestellt, um den Städtetourismus wieder in Schwung zu bringen und die gesamte Region nachhaltig weiterzuentwickeln, betonen auch Gerbers Stellvertreterinnen Katharina Schnitzer-Zach und Lisa Peer. Verstärkte Marktbearbeitung mit Sonderkampagnen sowie innovative Projekte, die über die Grenzen des Tourismus hinausgehen seien die ersten Schritte. „Gerade jetzt braucht es Teamplayer, die motivieren können, den digitalen Wandel leben und mit frischen Ideen Zukunft gestalten“, erklären Schnitzer-Zach und Peer mit Blick auf die designierte Geschäftsführerin.

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Indien: Jet Airways absolvierte Abnahmeflüge der Luftfahrtbehörde

Am Sonntag absolvierte die Fluggesellschaft Jet Airways mit der VT-SXE die behördlichen Abnahmeflüge, die zur Wiederzulassung als Airline führen. Diese führten unter anderem von Delhi nach Mumbai und Ahmedabad. Zum Einsatz kam eine Boeing 737-800. Erst vor wenigen Tagen führte das Unternehmen nach langem Stillstand die ersten Testflüge durch. Jet Airways war einst eine große indische Fluggesellschaft, an der auch Etihad Airways beteiligt war. Im Zuge des schrittweisen Kollapses der Beteiligungen des Carriers aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, musste auch Jet Airways aufgeben. Das Unternehmen wurde verkauft, jedoch dauerte es sehr lange bis die Investoren Jet Airways wieder in die Luft gebracht haben. Im ersten Schritt will man sich auf Inlandsflüge und Verbindungen im näheren Umfeld von Indien konzentrieren. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Langstrecke reaktiviert werden.

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Türkei rechnet mit vier Millionen weniger Touristen aus Russland

In der Türkei geht man davon aus, dass rund vier Millionen weniger Touristen aus der Russischen Föderation ihre Urlaube im Bosporus-Staat verbringen werden. Das hat starke Auswirkungen auf die lokale Touristik, denn der Wegfall lässt sich nur schwer kompensieren. Zwar steht die Türkei heuer generell wieder hoch im Kurs, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass der Ausfall der russischen Touristen kompensiert werden kann. Dazu kommt, dass die Ukraine ein wichtiger Quellmarkt ist und aufgrund des Krieges nicht damit zu rechnen ist, dass sonderlich viele Ukrainer Urlaube in der Türkei verbringen werden. In den letzten Wochen wurden die Flugverbindungen beispielsweise ab Deutschland in Richtung der Türkei stark ausgebaut. Man versucht sich als billigere Alternative zu Griechenland und Spanien zu positionieren. Vereinfacht gesagt: Über die Billigschiene bemüht sich die Türkei darum, dass die Ausfälle, die man aufgrund des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erleidet, so gut es möglich ist kompensiert werden können. Gleichzeitig arbeitet man an Lösungen, die dazu führen sollen, dass Charterflüge von Russland nach Antalya durchgeführt werden können. Man will mit einer neuen Fluggesellschaft sicherstellen, dass bestehende Carrier nicht eventuell von Sanktionen erfasst werden könnten. Die Türkei gilt als stark abhängig vom Tourismus.

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Neues Incentive-Programm: Pristina will Langstreckenverbindungen etablieren

Der Flughafen Pristina will Fluggesellschaften mit Hilfe eines neuen Incentive-Programms zur Aufnahme von Langstreckenflügen motivieren. Der Airport entwickelte sich während der Corona-Krise gänzlich anders als der europäische Trend, denn man konnte sogar kräftig zulegen. Vor einigen Jahren gab es eine Langstreckenverbindung nach New York JFK. Nicht nur diese will man wieder zurück haben, sondern das Management verweist darauf, dass viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln auch in Australien und anderen Staaten leben. Man nimmt viel Geld in die Hand, um die Infrastruktur dahingehend zu erweitern, dass Widebodies den Pristina Airport optimal nutzen können. Ein neues Incentive-Programm, das vorerst für den Zeitraum von 2022 bis 2024 befristet ist, soll zusätzliche Impulse für die Aufnahme von Interkontinentalverbindungen geben. Für die finanzielle Förderung kommen Langstreckenflüge in Frage, die mit einem Flugzeug mit einem maximalen Startgewicht von mindestens 55.000 Kilogramm durchgeführt werden, sowie Nonstop-Flüge, die mindestens zweimal pro Woche stattfinden und mindestens zwei Jahre lang betrieben werden. Im Gegenzug bietet der Flughafen einen 100-prozentigen Landerabatt, 50.000 Euro für Marketing und einen 20-prozentigen Rabatt auf die Abfertigungsgebühren.

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Dubai: Hotels waren im ersten Quartal 2022 stark gefragt

Im ersten Quartal 2022 konnte Dubai von einem regelrechten Touristen-Ansturm profitieren. Die Großstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten konnte mit 82 Prozent weltweit die Nummer Eins bei der Hotelbelegung werden. Dubai erzielt mit einem Besucherzuwachs von 214 Prozent im Jahresvergleich das beste Q1-Ergebnis der vergangenen zwei Jahre. 1,78 Millionen internationale Touristen besuchten Dubai im März 2022 und übertrafen damit die Besucherzahlen im März vor der Pandemie. Eine starke Nachfrage hatte man im im ersten Quartal aus dem DACH-Markt mit 128.660 Ankünften aus Deutschland (+323%), 22.880 aus Österreich (+259%) sowie 29.000 aus der Schweiz (+217%). Im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte man 3,97 Millionen Nächtigungen internationaler Touristen. Maßgeblich dazu beigetragen hat auch die Weltausstellung, die unter dem Namen Expo 2020 firmiert. Diese zog bislang rund 24 Millionen Besucher aus aller Welt an. Dubai ist der Ansicht, dass die Veranstaltung solide Impulse für Wirtschaft und Tourismus setzt.

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SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Finale

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress fliegt als offizieller Airline-Partner die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt zum Finale der Europa-League. Dieses wird am 18. Mai 2022 stattfinden. Die Sportler werden dann gegen den Rangers FC spielen. „Was die Eintracht in der aktuellen Europa-League-Saison leistet, ist absolut beeindruckend und lässt sich jetzt nur noch durch den Titelgewinn krönen“, so SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner und langjähriger Sponsor des Klubs ist es für uns natürlich Ehrensache, die Mannschaft sicher und komfortabel nach Sevilla zum großen Finale zu fliegen. Auch, wenn ich nicht abergläubisch bin: Als die Adler 2018 das letzte Mal von einem Finale mit SunExpress nach Frankfurt geflogen sind, hatten sie einen Pokal im Gepäck – wenn das kein gutes Omen ist!“ Flug XQ6281 mit den Europa League-Sportlern rund um Kapitän Sebastian Rode an Bord hebt am Dienstag, 17. Mai, um 15:00 Uhr in Frankfurt ab und landet um 18 Uhr in Sevilla. Der Rückflug unter der Flugnummer XQ6280 findet am Tag nach dem großen Finale am 19. Mai statt und startet um 14.35 Uhr in Sevilla. Die Ankunft am Frankfurter Flughafen ist für 17.45 Uhr geplant. Dem Anlass entsprechend setzt die Fluggesellschaft auf dieser Rotation ihren SGE Express, eine Boeing 737 mit von den Fans selber gestalteter Eintracht-Frankfurt-Sonderlackierung ein, die bereits seit rund zwei Jahren das Adlerwappen ins gesamte SunExpress-Streckennetz trägt. Darüber hinaus hat SunExpress zwei weitere Sonderflüge nach Sevilla aufgelegt, auf denen neben Politikern, Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auch Sportler und Eintracht-Legenden an Bord sein werden.

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Ameriflight flottet 15 Saab 340B-Frachter ein

Die Regionalfluggesellschaft Ameriflight wird insgesamt 15 Saab 340B(F) einflotten. Diese werden von Jetstream Aviation Capital bezogen. Gleichzeitig wird es sich um den größten Maschinentyp der Flotte handeln. Die ersten Flugzeuge sollen im vierten Quartal dieses Jahres in den Betrieb von Ameriflight aufgenommen werden. Nach einer sorgfältigen Analyse zahlreicher Plattformen und der Erkundung mehrerer Flugzeuge entschied sich das Unternehmen für die Saab 340B, die sich aufgrund ihrer außergewöhnlichen Sicherheit und ihrer überzeugenden Betriebswirtschaftlichkeit hervorragend für den Betrieb eignet. „Wir sind stolz darauf, mit Jetstream zusammenzuarbeiten, um die Saab 340B bei Ameriflight zu betreiben. Dieses Flugzeug bietet dem Markt die beste Kombination aus Hubraum und Kosten, die für unsere Kunden und ihre steigenden Bedürfnisse in den kommenden Jahren am besten geeignet ist“, sagte Ameriflight Chief Executive Officer Paul Chase. „Die Erweiterung unserer Flotte und damit unseres Geschäfts ist eine große Chance nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für unsere fleißigen Mitarbeiter an der Front.“ Ameriflight wurde im Jahr 1988 gegründet und bietet sowohl Passagier- als auch Frachtdienstleistungen an. Die Flotte besteht momentan aus 131 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um 25 Beechcraft 1900D, 52 Beechcarft 99, 13 Embraer 120, 41 SA227 Metroliner.

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