Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kreuzfahrten: Tui Cruises schafft die Maskenpflicht ab

Die Reederei Tui Cruises verzichtet auf den Ausfahrten der Mein-Schiff-Flotte auf die bislang praktizierte Maskenpflicht. Allerdings lässt man auch weiterhin nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, an Bord. An Bord der Tui-Kreuzfahrtschiffe werden am 29. Mai 2022 die Masken fallen. Davon ausgenommen sind Gebiete, in denen die Behörden weiterhin eine entsprechende Verpflichtung angewiesen haben. Passagiere können sich vor dem Reiseantritt entsprechend informieren. Die Reederei besteht auch weiterhin auf die Absolvierung von zwei Antigen-Schnelltests vor der Einschiffung. Neu ist, dass der erste der beiden Tests in Form eines Selbsttests gemacht werden darf. Auch weiterhin werden alternativ negative PCR-Befunde akzeptiert, da diese generell gegenüber den Schnelltests höherwertig betrachtet werden. Sämtliche Passagiere ab einem Lebensalter von 12 Jahren müssen nachweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Das gilt ausdrücklich auch für Genesene. Tui schreibt zwar nicht mehr vor, dass man die so genannte Booster-Impfung haben muss, empfiehlt diese jedoch ausdrücklich.

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Mit irischem Eigentümer: Eurowings Europe Ltd. ins maltesische Firmenbuch eingetragen

Die künftige Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. wurde vor wenigen Tagen ins maltesische Firmenbuch eingetragen. Der Nachfolger der österreichischen Eurowings Europe GmbH sitzt in Swieqi, das sich etwa 15 Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt befindet. Als Geschäftsführer ist Stefan John Beveridge, der momentan auch die österreichische Eurowings Europe GmbH leitet, verzeichnet. Offizieller Eigentümer der neuen Fluggesellschaft ist nicht Lufthansa direkt, sondern die irische Lhamih Ltd. mit Sitz in Dublin. Die zuletzt genannte Firma fungiert innerhalb der Lufthansa Group als Holding Gesellschaft. Im Jahr 2017 fusionierte diese Gesellschaft mit der maltesischen Lufthansa Malta Holding Ltd, wobei die Lhamih Ltd. die aufnehmende Firma war. Somit werden seither die maltesischen Lufthansa-Aktivitäten von Irland aus gesteuert. Dies geht aus einer Fusionsanmeldung beim irischen Firmenregister hervor. Die neue Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. soll im Herbst 2022 an den Start gehen. Schrittweise wird diese die bestehende Eurowings Europe GmbH, die geschlossen werden soll, ablösen. Die Flotte wird dazu ins 9H-Register umgemeldet. Erst diese Woche wurde bekannt, dass auch der Mitbewerber Wizz Air einen neuen Ableger auf Malta gegründet hat.

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Personalmangel: SAS muss Sommerflugplan 2022 um fünf Prozent kürzen

Die Fluggesellschaft SAS hat in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 zwei Probleme: Man hat sowohl zu wenig Personal als auch zu wenige Flugzeuge zur Verfügung. Daher muss man den Rotstift ansetzen und rund 4.000 Verbindungen aus der Planung nehmen. Eine Sprecherin bestätigte dies gegenüber der schwedischen Dagens Industri und verwies auch darauf, dass es bei der Auslieferung von neuen Maschinen zu Verzögerungen gekommen ist. SAS hat im Zuge der Corona-Pandemie besonders in Schweden zahlreiche Mitarbeiter abgebaut, denn in diesem Staat gab es kein Programm, das mit der Kurzarbeit vergleichbar gewesen wäre. Das Resultat ist, dass viele ehemalige Beschäftigte dem Unternehmen dauerhaft den Rücken gekehrt haben und sich in anderen Branchen neu orientiert haben. Auch tut man sich momentan äußerst schwer neue Mitarbeiter für die Luftfahrt zu begeistern. SAS ist aber kein Einzelfall, denn auch in anderen EU-Staaten sowie im Vereinigten Königreich leiden Airlines und Flughäfen unter akutem Personalmangel. Nach Angaben von SAS muss man zwischen Mai und August 2022 den Flugplan um etwa fünf Prozent reduzieren. Dies entspricht rund 4.000 Flügen. Man will betroffene Passagiere umbuchen, so dass sich die Auswirkungen in möglichst eng gesteckten Grenzen halten sollen.

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Freebird Airlines setzt auf UK-Türkei-Verkehr

Die türkische Fluggesellschaft Freebird setzt in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 stark auf touristischen Verkehr zwischen dem Vereinigten Königreich und der Türkei. Der Carrier wird per 23. Mai 2022 bestehende Strecken wie Manchester-Antalya auf vier Umläufe pro Woche aufstocken. Chief Commercial Officer Derya Kaya Bozay erklärte unter anderem, dass man heuer Gatwick-Antalya an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag anbieten wird. Am 24. Mai 2022 wird man Nonstopflüge zwischen dem zweitgrößten Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und Bodrum aufnehmen. Diese sollen dienstags und freitags bedient werden. Insgesamt wird Freebird Airlines im Sommer 2022 rund 65.000 Sitzplätze zwischen den beiden Staaten vermarkten. Die Durchführung der UK-Flüge erfolgt durch den türkischen Carrier. Der maltesische Ableger kommt hauptsächlich auf Verbindungen, für die ein EU-AOC notwendig ist, zum Einsatz.

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Ita-Verkauf: Geschäftsleitung haben 400.000 Euro Bonus-Zahlung in Aussicht

Die ehemalige Fluggesellschaft Alitalia galt als fliegende Geldvernichtungsmaschine. Der Nachfolger Ita Airways ist nicht profitabel, sondern verbrennt laut lokalen Medienberichten rund zwei Millionen Euro pro Tag. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass das Finanzministerium den Carrier so rasch wie möglich loswerden will. Selbst die italienische Regierung vertritt die Ansicht, dass Ita Airways im Alleingang auf Dauer nicht überlebensfähig sein wird. Kaufinteressenten können derzeit im Datenraum die Geschäftszahlen einsehen und anschließend ein formelles Übernahmeangebot abgeben. Die Regierung will die Mehrheit so rasch wie möglich verkaufen. Pikant ist aber auch ein anderer Umstand: Laut lokalen Medienberichten sollen Aufsichtsrat und Geschäftsleitung im Falle dessen, dass sie dazu beitragen, dass die Mehrheit von Ita Airways erfolgreich verkauft werden kann, eine Bonuszahlung in der Höhe von bis zu 400.000 Euro bekommen.

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Iberia eröffnet City-Shop in Madrid

Die Fluggesellschaft Iberia hat in der Innenstadt von Madrid einen Shop eröffnet, in dem unter anderem Modellflugzeuge, Plakate, Salz- und Pfefferstreuer und sonstige Utensilien verkauft werden. Auch können Interessierte die Business-Class-Services testen und sogar die neuen Uniformen anprobieren. Dort haben Reisende die Möglichkeit, das neue gastronomische Angebot zu probieren, das an Bord angeboten wird, während sie den Komfort der Sitze in den Business- und Premium-Touristenkabinen verkosten. Die Mahlzeiten werden von Do&Co hergestellt. Ab 1. Juni 2022 wird Iberia nicht nur mit neuen Uniformen, sondern auch mit überarbeitetem Catering an den Start gehen. Das ist auch der Anlass für die Eröffnung des Pop-Up-Shops, denn man will die neuen Produkte „anfassbar“ machen. Derzeit ist geplant, dass dieser bis inklusive 30. Juni 2022 geöffnet sein wird.

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Lübeck-Air-Charterflüge in Bern-Belp gestartet

Ende der vergangenen Woche wurde ab Bern-Belp der erste von German Airways durchgeführte Lübeck-Air-Charterflug durchgeführt. Dieser führte nach Olbia. Das Flugzeug trägt die Beklebung des Auftraggebers. Formell fliegt das deutsche Luftfahrtunternehmen im Rahmen eines ACMI-Vertrags für die dänische Air Alsie. Diese wiederum ist Vertragspartner von Lübeck Air, die als so genannte virtuelle Fluggesellschaft ohne eigene Zertifikate aktiv ist. Der Auftrag in Bern stammt vom lokalen Tour Operator Belpmoos Reisen. Auch ab Salzburg werden heuer Charterflüge mit Embraer 190 in dieser Konstellation durchgeführt werden, jedoch für einen anderen Tour Operator. Auf dem ersten Olbia-Charterflug ab Bern-Belp sollen sich offiziellen Angaben nach 80 Passagiere an Bord befunden haben.

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Leasinggeber: SMBC schluckt Goshawk

Im Bereich der Leasinggeber von Verkehrsflugzeugen steht die nächste Elefantenhochzeit unmittelbar bevor. SMBC Aviation Capital erwirbt Goshawk Aviation. Daraus entsteht der zweitgrößte Lessor der Welt. Es ist geplant, dass das Portfolio zusammengeführt werden soll. SMBC wird den Mitbewerber samt aller Vermögenswerte übernehmen. Der Kaufpreis beträgt rund 6,7 Milliarden U.S.-Dollar. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Seit einiger Zeit ist im Bereich der Lessoren eine Konsolidierung im Gange. Beispielsweise hat Aercap den einstigen Mitbewerber Gecas aufgekauft und befindet sich derzeit im Fusionsprozess. Daraus ist der größte Flugzeug-Leasinggeber der Welt entstanden.

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Gatwick: Iberia Express hilft bei British Airways aus

Mit etwas Verspätung sind in den letzten Tagen insgesamt vier Flugzeuge von Iberia Express auf dem Flughafen London-Gatwick eingetroffen. Von dort aus bedient man im Auftrag der Konzernschwester British Airways diverse Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke. Bereits im Januar 2022 wurde bekannt, dass Iberia Express im Sommerflugplan 2022 ab Gatwick fliegen wird. Ursprünglich wurde kommuniziert, dass es bereits im April 2022 losgehen soll, jedoch verschob sich der ACMI-Einsatz auf Mai 2022. Dahinter steckt auch, dass die neue BA-Tochter Euroflyer noch nicht startklar ist. Das Unternehmen befindet sich derzeit im behördlichen Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft. Die IAG rechnet damit, dass AOC und Betriebsgenehmigung im Laufe dieses Jahres erteilt werden. Anschließend wird Euroflyer schrittweise die derzeit von British Airways, Iberia Express und anderen Airlines durchgeführten Flüge übernehmen. Geflogen wird dann weiterhin unter der Marke British Airways. Der Konzern gründete den „Gatwick-Ableger“, um niedrigere Produktionskosten zu haben. Man sieht sich an diesem Airport einem starken Wettbewerb durch Billigflieger ausgesetzt. Zuvor gab es einen heftigen Streit zwischen der Gewerkschaft und der Geschäftsführung. Gar die gänzliche Aufgabe der Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Londons zweitgrößtem Flughafen stand zwischenzeitlich im Raum. Auch die IAG-Billigfluggesellschaft Vueling unterhält im Sommerflugplan 2022 eine Basis in Gatwick. Genutzt werden Start- und Landerechte von British Airways. Ob diese zu einem späteren Zeitpunkt an Euroflyer transferiert werden, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Fix: Ehemaliger InterSky-Hangar wird Volleyball-Halle

Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen hat am Montag den Beschluss gefasst, dass der vormals von der nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft InterSky genutzte Hangar am Flughafen in eine Volleyball-Arena umgebaut wird. Zuvor gab es eine längere Diskussion um den künftigen Standort der Heimstätte des VfB Friedrichshafen. Überraschend wurde die Halle am Flughafen als Kompromiss gefunden. Der Gemeinderat gab hierfür grünes Licht. Der Umbau soll in Kürze begonnen werden. Der Gemeinderat stellt hierfür einen einmaligen Zuschuss in der Höhe von 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der ehemalige InterSky-Hangar soll für mindestens drei Jahre als Volleyball-Halle genutzt werden.

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