Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ryanair setzt in Frankfurt-Hahn den Rotstift an

Auf den ersten Blick konnte der Flughafen Frankfurt-Hahn von der Schließung der Malta-Air-Basis am größeren Airport Frankfurt am Main profitieren, denn einige Routen werden „umgezogen“. Allerdings setzt Ryanair nun den Rotstift an und streicht einige Routen ab Hahn. Derzeit befindet sich der Regionalflughafen, der vom Strudel der Pleite des chinesischen Mischkonzerns HNA getroffen wurde, in einem Insolvenzverfahren. Es ist momentan nicht absehbar ob und wann dieses verlassen werden kann. Der Flugbetrieb kann bis auf weiteres aufrechterhalten werden. Der Airport wird hauptsächlich von Billigfliegern wie Ryanair und Wizz Air genutzt. Im Sommerflugplan 2022 nimmt der irische Lowcoster, dessen Konzernschwester Malta Air eine Basis in Frankfurt-Hahn unterhält, einige Kürzungen vor. Die Ziele Agadir, Alicante, Banja Luka, Faro, Lamezia Terme, Mykonos, Pescara, Ponta Delgada und Marrakesch wurden aus dem Verkauf genommen und sollen zumindest im Sommerflugplan 2022 nicht bedient werden. Die Folge für den Hahn: Der Hauptkunde Ryanair Group wird weniger Flüge als noch vor ein paar Tagen gedacht durchführen.

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Memmingen: Eurowings nimmt Palma de Mallorca auf

Die Fluggesellschaft Eurowings legt eine Nonstopverbindung zwischen dem bayerischen Memmingen und Palma de Mallorca auf. Diese soll am 2. April 2022 aufgenommen werden und an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe von der Basis Palma de Mallorca aus. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit Ryanair. Der irische Lowcoster beabsichtigt im Hochsommer täglich zu fliegen. An den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag sind zwei Umläufe vorgesehen. Die österreichische Eurowings Europe soll im Laufe des Jahres geschlossen werden. Als Nachfolger wurde auf Malta die Eurowings Europe Ltd gegründet. Diese wird die bisherige Tätigkeit von Eurowings Europe GmbH im Winterflugplan 2022/23 schrittweise übernehmen. Die Flugzeuge werden dann ins maltesische Register umregistriert.

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Berlin: Zwei Lockheed Martin F-35 mussten notlanden

Am Samstagvormittag mussten gleich zwei Lockheed Martin F-35 der US Air Force auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg notlanden. Die Maschinen waren auf der Airbase Spangdahlem gestartet. Eigentlich sollten die beiden Kampfjets den Luftraum über Polen kontrollieren, mussten jedoch auf während dem Rückflug Luftnotlage erklären. Dem aktuellen Informationsstand nach war nur eine der beiden F-35 betroffen. Die zweite Maschine folgte – ein übliches Vorgehen bei derartigen militärischen Bewegungen. Eine Beschädigung, die einer Konfrontation mit einer russischen Maschine oder einer Rakete geschuldet wäre, kann derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Aus Militärkreisen ist zu hören, dass ein technisches Problem vorgelegen habe und sich daher der Pilot entschlossen habe aus Sicherheitsgründen auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu landen. Der Maschinentyp F-35 fällt schon seit längerer Zeit mit wiederkehrenden Problemen verschiedenster Art auf. Es ist daher keine Seltenheit, dass dieses Muster außerplanmäßig landen muss. Allerdings erfährt eine solche militärische Notlandung aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich mehr Aufmerksamkeit als sonst üblich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutsche Bundespolizei die beiden Kampfjets am BER regelrecht hermetisch abgeriegelt hat. Der zivile Linienverkehr wurde kurz unterbrochen. Konkret bedeutet das, dass der Start von Maschinen verzögert wurde und Flugzeuge, die in der Luft waren, ins Holding gehen mussten. Diese Vorgehensweise ist auch bei Sicherheits- und Notlandungen von Zivilflugzeugen üblich.

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Aeroflot stellt fast alle Flüge ins Ausland ein

Nach S7 Airlines und Smartavia wird auch die staatliche Aeroflot sämtliche internationalen Flüge einstellen. Davon ausgenommen sind lediglich die Verbindungen nach Weißrussland. Dahinter steckt wohl in erster Linie, dass man besorgt ist, dass aus dem Westen geleastes Fluggerät an die Kette gelegt werden könnte. Aeroflot wird den internationalen Flugbetrieb – exklusive Belarus – mit Wirksamkeit zum 8. März 2022 einstellen. Momentan ist man damit konfrontiert, dass aufgrund der Sanktionen immer mehr Leasinggeber ihre Maschinen zurückfordern. Es besteht die akute Gefahr, dass diese in Staaten, die man noch anfliegen darf, eingezogen werden könnte. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die russische Zivilluftfahrtbehörde die Empfehlung herausgegeben hat, dass ins Ausland nur Fluggerät aus russischer bzw. sowjetischer Produktion eingesetzt werden sollte. Allerdings können das manche Fluggesellschaften gar nicht, denn viele haben nur westliches Gerät in der Flotte. Die Ersatzteilversorgung dürfte auch problematisch werden, denn mittlerweile haben alle namhaften Hersteller angekündigt, dass nicht mehr in die Russische Föderation geliefert wird. Die russische Regierung versucht Gegenmaßnahmen zu setzen, um das Einziehen der Flugzeuge verhindern zu können. Allerdings dürfte dies nur innerhalb Russlands eine Wirkung haben, denn eine Verstaatlichung, sprich Enteignung der Lessoren, wird wohl kaum außerhalb des größten Staats der Welt anerkannt werden. Auch löst sich so die Wartungs- und Ersatzteilproblematik nicht.

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Stuttgart: Hilfsgüter mit Antonow An-32P in die Ukraine geflogen

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen haben am Freitag drei Frachtflugzeuge des Typs Antonow An-32P Hilfsgüter für die Ukraine abgeholt. Es handelt sich um dringend benötigtes Material für Feuerwehren und den Katastrophenschutz. Organisiert wurde die Aktion von der Feuerwehr Fellbach (Landkreis Waiblingen), die in einer landesweiten Aktion Hilfsgüter aus ganz Baden-Württemberg beschafft hatte. Verladen wurden unter anderem Pumpen, Starkstromgeneratoren und ein Löschroboter für Spezialeinsätze und andere Materialien zur Brandbekämpfung und Personenrettung. „Das ist ein großartiges, solidarisches Engagement. Das zeigt, dass wir an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“ Um die Aktion zu unterstützen hat der Flughafen in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium die sonst üblichen Lande- und Abfertigungsentgelte erlassen“, so Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

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Spohr: Neugründung wird „eine Art zweite Cityline“

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr will eine Art „Cityline-Klon“ für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Frankfurt am Main und München gründen. Im Rahmen der Pressekonferenz rund um die Jahreszahlen äußerte er sich näher zum Vorhaben. Spohr erklärte unter anderem, dass die Neugründung im Frühjahr 2022 mit rund 40 Flugzeugen an den Start gehen soll. Der „Cityline-Klon“ soll etwa 250 Kapitäne, die vormals für Germanwings geflogen sind, beschäftigen. Er schließt aber explizit aus, dass dies dazu führen wird, dass Lufthansa selbst nur noch Langstreckenflüge bedienen wird. Spohr betonte ausdrücklich, dass die Mainline auch weiterhin auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen wird. Interessant ist die Begründung warum man nach Eurowings Discover abermals einen neuen Flugbetrieb gründet. Dies schiebt man regelrecht den Gewerkschaften in die Schuhe, denn beispielsweise mit der Vereinigung Cockpit habe man keine Einigung erzielen können. Das Segment würde unter starkem Kostendruck stehen. Und dann meinte Spohr auch, dass die Scope-Klausel, die mit der VC vereinbart wurde, dazu führt, dass Cityline ab 2026 keine Flugzeuge mit mehr als 76 Sitzen betreiben darf. Man wolle den Beschäftigten eine Perspektive bieten. Mit anderen Worten: Es ist unklar wie es um die Zukunft der Lufthansa Cityline steht, jedoch dient diese nun als Plattform für Airbus A321P2F-Frachtflüge. Somit besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sich diese Tochtergesellschaft in Zukunft stärker in Richtung Cargo bewegen wird. Maschinen mit weniger als 76 Sitzplätzen gelten mittlerweile als unwirtschaftlich. Hinsichtlich der Bezahlung bei der Neugründung kommt erneut Cityline ins Spiel, denn Spohr will die Tarifverträge dieser Gesellschaft zur Anwendung bringen. Davon ausgenommen

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Finnair: Japan-Flüge dauern künftig 13 Stunden

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 9. März 2022 die Nonstop-Flüge zwischen Helsinki und Tokio-Narita reaktivieren. Aufgrund der Tatsache, dass man den russischen Luftraum umfliegen muss, verlängert sich die Flugzeit auf etwa 13 Stunden. „Japan ist einer unserer wichtigsten Märkte, und wir wollen auch in dieser Situation weiterhin sichere und zuverlässige Verbindungen zwischen Helsinki und Tokio anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Japan ist auch ein wichtiger Frachtmarkt, und Luftverbindungen sind notwendig, um die Fracht in Bewegung zu halten.“ Finnair fliegt viermal wöchentlich, dienstags, donnerstags, freitags und samstags, um 17.30 Uhr Ortszeit von Helsinki nach Tokio-Narita. Diese Route wird mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit Abflug um 22.40 Uhr Ortszeit bedient. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März 2022 gestrichen. Finnair fliegt weiterhin nach Bangkok, Delhi, Phuket und Singapur, allerdings mit einer längeren Route, die den russischen Luftraum umgeht. Finnair fliegt nach Bangkok und Phuket zusätzlich zu Helsinki auch von Stockholm Arlanda aus. „Wir prüfen weiterhin mögliche alternative Streckenführungen für unsere Flüge nach China und Südkorea und werden darüber informieren, sobald die Pläne fertiggestellt sind“, so Orvér.

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Luftraumsperren: Finnair muss Personal vom Dienst freistellen

Die Fluggesellschaft Finnair muss aufgrund des Umstands, dass man den russischen Luftraum nicht mehr nutzen darf, auch Personal in Zwangsurlaub schicken. Man hat entsprechende Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass man temporär weniger Piloten und Flugbegleiter benötigen wird. Da Finnair in Richtung Asien lange Umwege fliegen muss, stellt man einige Ziele temporär ein. Man sieht sich nicht in der Lage diese Routen wettbewerbsfähig bedienen zu können. Die Folge daraus ist, dass man weniger Personal braucht. Derzeit geht man davon aus, dass zwischen 90 und 200 Piloten sowie 150 bis 450 Flugbegleiter vorerst „überflüssig“ sind. Man will aber zunächst keinen Stellenabbau durchführen, sondern verhandelt mit den Gewerkschaften darüber, dass diese für rund drei Monate freigestellt bzw. auf Urlaub geschickt werden. Es ist allerdings nicht absehbar wie lange die komplizierte Situation, die der kriegerische Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine hervorgerufen hat, andauern wird. In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern will man nun einen Krisenplan für das Finnair-Personal auf die Beide stellen. Derzeit scheint es so als wäre keine andere europäische Airline so stark von den Auswirkungen betroffen.

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Karlsruhe/Baden-Baden mit umfangreichem Sommerangebot

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird ab dem 4. Juni 2022 im Auftrag des Reiseveranstalters Tui zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Heraklion fliegen. Derzeit sind zwei wöchentliche Charterflüge geplant. Ab 8. Juni 2022 wird der Carrier – ebenfalls für Tui – einmal pro Woche das Ziel Rhodos ansteuern. Ebenfalls neu ab Karlsruhe/Baden-Baden: Kukes, das ab 1. Juni 2022 von Wizz Air an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit A320 bedient werden soll. Das touristische Programm am FKB wächst weiter. So haben Ryanair und Eurowings ihre Kapazitäten nach Palma de Mallorca bereits deutlich erhöht und ergänzen die Flüge der Corendon Airlines nach Griechenland, Ägypten und in die Türkei. „Dass so kurz nach Beginn der Hauptbuchungszeit bereits weitere Verbindungen aufgelegt werden, spricht für die anhaltend hohe Nachfrage nach Sommerreisen und deckt sich mit dem, was wir von unseren Partnern aus den verschiedenen Märkten hören. Da zeitgleich in Bezug auf die Pandemie erste Lockerungen beschlossen wurden, werden die Menschen wieder gewonnene Freiheiten noch verstärkter für Urlaubsreisen und Besuche von Freunden und Verwandten nutzen können“, so Baden-Airpark-Geschäftsführer Uwe Kotzan. Mit den Neuankündigungen steigt die Zahl der angebotenen Destinationen im Sommer 2022 ab FKB auf insgesamt 37 Ziele in 19 Ländern. Insgesamt sieben Fluggesellschaften starten und landen mit vier verschiedenen Flugzeugmustern und einer Gesamtkapazität von über 1 Million angebotenen Sitzen (hin- und zurück). Durch die Vielzahl an Verbindungen werden auch wieder zahlreiche ankommende Passagiere FKB als Eintrittstor in den Schwarzwald und die Region nutzen, und so zur Belebung des Inlandstourismus beitragen. Dabei bereitet sich der FKB schon

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Jet Aviation Vienna erhält Zulassung für G650-Wartung

Jet Aviation, ein Operator von Geschäftsreiseflugzeugen, erhält am Standort Wien-Schwechat die EASA-Zulassung für Wartungsarbeiten am Maschinentyp Gulfstream G650. „Wir freuen uns sehr, unsere Gulfstream-Kapazitäten mit dieser zusätzlichen Zulassung zu erweitern“, sagt Hakan Tin, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager von Jet Aviations MRO- und FBO-Betrieb in Wien. „Diese Serviceerweiterung ist ein weiterer Beweis für unser Engagement, die Bedürfnisse der Gulfstream Besitzer und Betreiber in der Region zu erfüllen. Eine Vielzahl von Gulfstream-Flugzeugen ist in Europa stationiert, wobei die Maschinen wie die G650 am beliebtesten sind. Die Sicherheit dieser Flugzeuge und ihrer Besitzer hat für uns höchste Priorität, und wir freuen uns, sie in Wien willkommen zu heißen“. Jet Aviation Vienna ist ein werkseitig autorisierter Servicebetrieb für Flugzeuge der Gulfstream Serie. Der Betrieb erhielt die EASA-Zulassung für Flugzeuge der G500/G600 Serie im September 2021, kurz nachdem er den ersten Base Maintenance Check an einer Gulfstream G550 durchgeführt hatte. Der Wartungsbetrieb verfügt über einen 4’000 Quadratmeter großen Hangar und bietet planmäßige und außerplanmäßige Wartungsarbeiten sowie AOG-Dienstleistungen für eine breite Palette von mittelgroßen Geschäftsflugzeugen an.

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