Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fiji Airways feiert internationales Comeback

Die Corona-Pandemie und damit verbundene harte Vorgaben der Regierung der Fidschi-Inseln zwang Fiji Airways das internationale Streckennetz äußerst lange zu pausieren. Am 1. Dezember war es dann soweit: Der Carrier nahm den internationalen Flugbetrieb wieder auf. Der offizielle Comeback-Flug wurde als FJ914 mit dem Airbus A330-200 mit der Registrierung DQ-FJU durchgeführt. Der Langstreckenjet flog in knapp über 3,5 Stunden von Sydney nach Nadi. „Nach fast zwei Jahren ohne Tourismus können wir es kaum erwarten, internationale Reisende ab dem 1. Dezember wieder willkommen zu heißen und sie mit unserer berühmten fidschianischen Gastfreundschaft zu begrüßen. Wir haben seit März letzten Jahres hart daran gearbeitet, uns auf diesen Moment vorzubereiten und unseren Gästen das sicherste und angenehmste Reiseerlebnis zu bieten“, so Andre Viljoen, Managing Director und CEO von Fiji Airways.

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Eurowings pausiert in Graz und Linz länger und kürzt in Deutschland

Die Fluggesellschaft Eurowings wird die ab Graz und Linz angebotenen Deutschland-Strecken länger pausieren als bisher bekannt. Bislang hieß es, dass wegen dem Lockdown in Österreich bis zum 10. Jänner 2022 ausgesetzt wird. Dabei bleibt es aber offensichtlich nicht, denn Linz-Düsseldorf und Graz-Stuttgart werden bis mindestens 31. Jänner 2022 nicht bedient. Für beide Airports ist der neuerliche und länger andauernde Verlust der Deutschland-Strecken ärgerlich. Eurowings setzt auch ab deutschen Airports sowie ab der neuen Basis Prag den Rotstift an. Ab der tschechischen Hauptstadt nimmt man die Verbindungen nach Zagreb und Tel Aviv auf vorerst unbestimmte Zeit nicht auf. In Deutschland kommt es in Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart zu temporären Einstellungen. In Köln sind die Flüge nach Dresden und Bologna betroffen. Diese werden bis vorläufig 11. Feber 2022 bzw. 14. Feber 2022 nicht durchgeführt. Ab Düsseldorf stellt man die innerdeutsche Strecke nach Leipzig/Halle bis vorerst 24. Jänner 2022 ein. Von Hamburg wird man zwischen 6. und 30. Jänner 2022 nicht nach Nürnberg fliegen. Ab Stuttgart sind die innerdeutschen Ziele Dresden und Hannover bis zum 30. Jänner 2022 ausgesetzt. Bremen soll ab dem 10. Dezember 2021 bis 31. Jänner 2022 pausiert werden. Ab Düsseldorf wird die Destination Bergamo nur noch sporadisch an einzelnen Tagen bedient.

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Birmingham: „Neue Flybe“ hat erste Dash 8-400 offiziell eingeflottet

Die “neue Flybe” hat nun offiziell die erste DHC Dash 8-400 übernommen. Mit der G-JECX will man im kommenden Jahr an den Start gehen. Die Maschine wurde in Maastricht in das neue Design umlackiert und zwischenzeitlich nach Birmingham überstellt. In dieser Stadt im Vereinigten Königreich entstehen sowohl der Hauptsitz als auch die erste Basis der neuen Flybe. Die G-JECX wird von Nordic Aviation Capital geleast und war in der Vergangenheit bereits bei der alten Flybe im Einsatz. Diese musste zu Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden. Hinter der “neuen Flybe” steht Cyrus Capital. Im kommenden Jahr will man ein Regionalnetz mit dem Maschinentyp Dash 8-400 aufziehen. Eine vormals von Austrian Airlines eingesetzte Maschine hatte man als G-CLXC kurzzeitig registriert. Diese diente nur als Mittel zum Zweck, um an AOC und Betriebsgenehmigung zu kommen. Das Flugzeug fliegt nun in Kanada bei PAL Airlines.

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Armenische FlyOne will am 15. Dezember 2021 abheben

Die armenische Fluggesellschaft FlyOne will am 15. Dezember 2021 den Flugbetrieb ab Eriwan aufnehmen. Zunächst will man Ziele in der unmittelbaren Nachbarschaft und Russland ansteuern. Teilweise erfolgt die Durchführung der Flüge durch die Schwestergesellschaft FlyOne mit Sitz in Chisinau. Seit 26. Oktober 2021 ist man im Besitz eines armenischen AOCs. Zu Beginn will man ab Eriwan die Ziele Moskau-Vnukovo, Istanbul, Teheran, Lyon, Tel Aviv, Krasnodar, Tiflis und Kutaisi anfliegen. Mit Umstieg in Vnukovo bietet man auch Flüge nach Chisinau an. Die Aufnahme der Istanbul-Strecke steht aufgrund politischer Unstimmigkeiten zwischen Armenien und der Türkei aber noch auf der Kippe. An den Start gehen will man mit insgesamt vier Maschinen der Airbus-A320-Reihe. Welche Maschinen es genau sein werden, ist noch offen. Im armenischen Register ist bislang keine Maschine auf dem AOC von FlyOne eingetragen.

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Condor macht aus Hamburg-Beirut nur kurzes Gastspiel

Das der ambitioniert angekündigten Nonstop-Verbindung zwischen Hamburg und Beirut macht der Ferienflieger Condor nur ein kurzes Gastspiel über Weihnachten und Neujahr. Eigentlich hätte die Route zumindest bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 bedient werden sollen. Es kommt aber anders, denn Condor wird nur zwischen dem 17. Dezember 2021 und dem 7. Jänner 2022 zwischen Hamburg und Beirut fliegen. Die übrige Zeit wurde bereits aus den Reservierungssystemen entfernt.  Gegenüber Airliners.de bestätigte ein Firmensprecher, dass nur in diesem kurzen Zeitraum geflogen wird. Nähere Einzelheiten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, nannte das Unternehmen allerdings nicht.

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EU streicht Airlines der Republik Moldau von Schwarzer Liste

Die EU-Kommission hat die “Schwarze Liste” der Fluggesellschaften überarbeitet und gestattet nun Airlines, die in der Republik Moldau sind, in die Europäische Union zu fliegen. Es wurde erklärt, dass sich die Flugsicherheit drastisch verbessert haben. Insgesamt 90 Fluggesellschaften aus 15 Ländern dürfen aufgrund von Sicherheitsbedenken die Europäische Union nicht anfliegen. Beispielsweise sind alle Airlines aus Afghanistan, Armenien, Kirgistan und Sudan gebannt. Weiters sind Avior Airlines, Blue Wing Airlines, Iran Aseman AIrlines, Iraqi Airways, Medview AIrlines, Skol Airline und Air Zimbabwe nicht berechtigt die EU anzufliegen. Die russische Skol Airline hat es übrigens neu auf die Negativliste geschafft. Air Koryo und Iran Air dürfen das Unionsgebiet nicht mit allen Maschinen anfliegen. Lediglich einzelne Flugzeuge sind für EU-Flüge gestattet. Teilweise hat die Schwarze Liste nur symbolische Bedeutung, weil die Airlines in manchen entfernten Staaten gar nicht über Fluggerät mit der entsprechenden Range verfügen. Bei anderen wiederum trifft es die Carrier hart. Teilweise wird auch auf Wetlease-Lösungen ausgewichen, so dass ACMI-Provider, die in der EU registriert sind, im Auftrag der gebannten Fluggesellschaften fliegen.

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Edelweiss kurz vor Erreichen des Vorkrisenniveaus

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air führte am Sonntag den Erstflug von Zürich-Kloten nach Liberia (Costa Rica) durch. Aus diesem Anlass fand ein traditionelles Ribbon Cutting statt. “Ich freue mich, erneut für einen Erstflug am Flughafen Zürich zu sein. Mit Liberia haben wir bereits die zweite Destination in Costa Rica in unser Programm aufgenommen. Unsere Gäste werden es schätzen, dass sie mit uns künftig direkt an die beliebte Pazifikküste Costa Ricas fliegen können. Wie alle anderen buchbaren Destinationen auch, ist Costa Rica für geimpfte Passagiere quarantänefrei bereisbar”, so Bernd Bauer, CEO von Edelweiss. Liberia wird jeweils am Verkehrstag Sonntag ab Zürich angeboten. Es findet eine Zwischenlandung in San José statt. In der aktuellen Winterflugplanperiode 2021/22 hat der Carrier rund 50 Ziele in 29 Ländern im Angebot. Edelweiss erklärt, dass die Produktivität der Flotte während der nächsten Monate wieder das Niveau von 2019 erreichen wird. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird man nachstehende Routen aufstocken: Island: Reykjavik/Keflavik Italien: Cagliari (Sardinien), Catania (Sizilien), Lamezia (Kalabrien) Kap Verde: Sal Kosovo: Pristina Nordmazedonien: Ohrid, Skopje Portugal: Faro, Funchal (Madeira) Schottland: Edinburgh Spanien: Gran Canaria, Ibiza, Santiago de Compostela, Teneriffa

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IG Metall droht Airbus mit weiteren Streiks

Zwischen Airbus Deutschland und der Gewerkschaft IG Metall brodelt es wieder. Die Tarifverhandlungen wurden am Freitag ergebnislos unterbrochen. Die Arbeitnehmervertreter drohen mit neuerlichen Warnstreiks. Den Tisch haben diesmal die Gewerkschafter verlassen, die auch schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung erheben. So behaupten die Arbeitnehmervertreter, dass diese sich gegen eine Gesamtlösung stemmen würden. Hintergrund ist, dass Airbus den Konzern neu aufstellen will. Besonders der angedachte Verkauf der Tochter Premium Aerotec stößt der IG Metall sauer auf. Dem hält Airbus entgegen, dass man mit 25,1 Prozent beteiligt bleibt und es sich für den besten Weg für die Belegschaft handeln würde. Andernfalls müsse man “harte Restrukturierungsmaßnahmen” setzen. Premium Aerotec fertigt kleinere Komponenten für Airbus. Der Gewerkschaft passt auch nicht in den Kram, dass Airbus die Montage und Rümpfen und Strukturen in einer neuen Tochtergesellschaft ansiedeln will. Die IG Metall geht davon aus, dass rund 13.000 Mitarbeiter betroffen sein werden. Man fordert eine Beschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter der deutschen Standorte. Die weiteren Schritte berät man nun gewerkschaftsintern, sagt jedoch bereits, dass man sich auf eine weitere Eskalation, sprich Warnstreiks, gefasst machen muss.

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Wegen Grenzschließung: Emirates sagt Tel-Aviv-Erstflug ab

Trotz guter Buchungslage hat sich Golfcarrier Emirates Airline dazu entschlossen die Aufnahme der Nonstopflüge zwischen Dubai und Tel Aviv zu verschieben. Hintergrund ist, dass Israel die Grenzen für Ausländer wieder schließt. Emirates hatte angekündigt, dass man ab dem 6. Dezember 2021 täglich zwischen den beiden Städten fliegen wird. Der Einsatz von Großraumgerät des Typs Boeing 777-300ER ist auch der hohen Nachfrage geschuldet. Wegen der seitens der Regierung Israels verkündeten Grenzschließung für Ausländer, die vorerst für zwei Wochen gelten soll, verschiebt der Golfcarrier den Erstflug. Erst vor wenigen Wochen hatte sich Israel wieder für ausländische Touristen geöffnet, jedoch unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Omikron-Mutation wieder die Schließung verfügt. Es wird damit gerechnet, dass diese erneut länger andauern wird und nicht nach zwei Wochen beendet wird.

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Französische Luftwaffe mit C160G in Luqa zu Gast

Militärisches Fluggerät des Typs C160 Transall ist mittlerweile ein seltener Gast an europäischen Airports geworden. Die Deutsche Luftwaffe wird die Transportmaschinen bis Jahresende außer Dienst stellen. Nachfolger ist der Airbus A400M. Frankreich wollte diesen Schritt eigentlich schon im Jahr 2018 setzen, jedoch entschied man sich aufgrund von Lieferverzögerungen beim Muster A400M für eine Verlängerung der Einsatzzeit. Wie lange die französischen Streitkräfte noch auf die C160 Transall setzen werden, ist noch offen. Sonderlich lange wird es aber nicht mehr sein. Auf dem Flughafen Luqa (Malta) war überraschend die 64-GZ der französischen Luftstreitkräfte zu Gast. Es handelt sich um eine C160G Gabriel, die am Freitag auf Apron 9 gesichtet wurde. Die 64-GZ wird in erster Linie für elektronische Aufklärung eingesetzt.

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