Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Schweiz ersetzt Quarantäne durch zwei Coronatests

Die Schweiz praktiziert seit Samstag komplett geänderte Einreisebestimmungen. Künftig gibt es keine Quarantäneliste mehr, so dass man sich – unabhängig woher man gerade kommt – nicht mehr in eine Absonderung begeben muss. Stattdessen wird verstärkt getestet. Auch Geimpfte und Genesene müssen künftig bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen und zwar völlig egal aus welchem Land man gerade kommt. Ausnahmen gibt es nur für den so genannten „kleinen Grenzverkehr“, also die Einreise aus unmittelbaren Nachbarregionen wie beispielsweise Vorarlberg. Zwischen vier und sieben Tagen nach der Einreise in die Eidgenossenschaft muss man einen zweiten Coronatest vornehmen. Im Gegensatz zur ersten Testung, die bei der Kontrolle vorgewiesen werden muss, hat man nun die freie Wahl zwischen PCR- und Antigen-Test. Auch Geimpfte und Genesene müssen sich dieser zweiten Testung unterziehen. Die Kosten sind selbst zu tragen.

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Condor-Finanzchef Christoph Debus tritt ab

An der Spitze der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird es zu einer Veränderung im Management kommen, denn der langjährige Finanzchef Christoph Debus wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Einen Nachfolger hat man noch nicht bestimmt. Der Aufsichtsrat bestätigte am Freitag Ralf Teckentrup (CEO) und Christian Schmitt (COO) für zwei weitere Jahre. Man bedauert den Abgang von Christoph Debus, der Ende Februar 2022 ausscheiden wird. Laut Mitteilung will er sich „neuen Herausforderungen außerhalb Condors“ widmen. Unbestätigten Gerüchten nach könnte es in Richtung Lufthansa gehen.

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Wien: B-Busgates als temporäre Non-Schengen-Ankunft

Der Flughafen Wien hat vor wenigen Tagen einen weiteren Bereich des seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht für Abflüge genutzten Terminals 1 reaktiviert. Die B-Busgates sind wieder in Verwendung, jedoch für einen gänzlich anderen Zweck. Mitte März 2020 wurden die Terminals 1, 1A und 2 geschlossen. Seither werden alle Abflüge über das Terminal 3 durchgeführt. Für Check-In-Zwecke wurde im Sommer 2021 das Terminal 1 reaktiviert, jedoch werden sowohl die Sicherheitskontrolle im Terminal 2 als auch die Gatebereiche B, C und D weiterhin nicht genutzt. Das Terminal 1A befindet sich weiterhin im Dornröschenschlaf. Seit einiger Zeit gibt es am Flughafen Wien-Schwechat so genanntes „doppeltes Busboarding“. Dieses wird abwechselnd für Schengen und Non-Schengen-Flüge genutzt. Dabei werden die Fluggäste beispielsweise vom Gate F02 aus zu den C-Bus-Gates gefahren. Hier findet dann das eigentliche Busboarding statt. Geöffnet sind im Pier C lediglich die Busgates, die sich schräg gegenüber der B-Bus-Gates befinden. Die Busankunft des Terminals 1 wird seit einigen Monaten wieder für ankommende Schengen-Flüge genutzt. Von dort aus steht ein Shuttlebus zum Terminal 3 zur Verfügung. Der Aufgang zu den C-Gates bzw. der ebenerdige Weg zu den B-Gates sind gesperrt. Neu ist, dass die Non-Schengen-Busankunft im Terminalkomplex 1+2 aufgrund von Bauarbeiten nicht genutzt wird. Als Ersatz diesen die B-Busgates. Dort wurde eine temporäre Passkontrolle eingerichtet. Konkret bedeutet das, dass ankommende Non-Schengen-Passagiere hier her gebracht werden und dort ihre Passkontrolle durchlaufen. Anschließend geht es zum Shuttlebus zum Terminal 3 (Umsteiger) bzw. durch die Gepäckhalle zum Ausgang. Im Bereich der zusätzlichen Bänder, die nicht genutzt werden,

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November 2021: Neuerlich weniger Passagiere bei Wizz Air

Die Wizz Air Group konnte den seit September 2021 anhaltenden Abwärtstrend auch im November 2021 nicht berechen. Die Anzahl der beförderten Fluggäste reduzierte sich neuerlich auf 2.171.581 Reisende. Die Auslastung reduzierte sich im direkten Vergleich mit Oktober 2021 von 79,5 Prozent auf 76,1 Prozent. Hinsichtlich der Fluggäste lag man deutlich über November 2021, denn damals beförderte man nur 456.487 Passagiere. Die Fluggastzahlen von Wizz Air erreichten heuer im August mit 3.581.788 Reisenden den Höchstwert. Im genannten Kalendermonat wurde mit 83,6 Prozent auch der beste Ladefaktor erzielt. Seither geht es wieder bergab, denn im September 2021 hatte der Carrier nur noch 2.998.797 Passagiere. Im Oktober 2021 waren es 2.977.286 Reisende und zuletzt im November 2021 nochmals weniger: 2.171.581 Fluggäste. Die Wizz-Air-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat Passagiere Auslastung November 2,171,581 76.1% Oktober 2,977,286 79.5% September 2,998,797 78.4% August 3,581,788 83.6% Juli 2,956,043 78.5% Juni 1,557,041 64.0% Mai 832,538 66.1% April 564,634 59.2% März 480,203 62.5% Februar 382,928 69.8% Januar 573,692 61.0% 90 Prozent des fliegenden Personals soll geimpft sein Der Billigflieger Wizz Air teilte vor einigen Wochen mit, dass die Impfung gegen Covid-19 für das fliegende Personal defacto verpflichtend sein wird. Wer bis 1. Dezember 2021 die vollständige Impfung nicht nachweisen kann, muss sich nun regelmäßig auf eigene Kosten testen lassen. Davon ausgenommen sind Wizz-Mitarbeiter, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Der Carrier teilte nun mit, dass 90 Prozent des fliegenden Personals gegen Covid-19 geimpft ist. Eigenen Angaben nach liegt die firmeninterne Impfrate damit höher als “in den meisten ihrer

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Etihad verkauft hauseigenen Reiseveranstalter

Etihad Airways zieht sich aus dem Pauschalreisen-Geschäft wieder zurück. Etihad Holidays wird an die Abu Dhabi National Exhibitions Company verkauft und in Tourism 365 integriert, teilten die beiden Konzerne mit. Für Etihad Airways war der Ausflug in das Geschäftssegment der Pauschalreisen nicht gerade von Erfolg gekrönt. Über Jahre hinweg häufte man hohe Verluste an und zieht nun einen Schlussstrich darunter, um sich auf das Passagier- und Frachtgeschäft konzentrieren zu können. Der neue Käufer wird die bestehende Etihad-Holidays-Plattform zu einem Reiseveranstalter, der auch andere Airlines und Destinationen im Portfolio hat, weiterentwickeln. Hauptpartner soll jedoch weiterhin die Fluggesellschaft Etihad Airways bleiben. Kern-Zieldestinationen werden künftig die Vereinigten Arabischen Emirate, Thailand, die Seychellen und die Malediven sein.

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Manchester: Aer Lingus UK führte ersten New-York-Flug durch

Mehrmals musste Aer Lingus UK den USA-Erstflug verschieben, aber am 1. Dezember 2021 war es dann soweit. Unter der Flugnummer EI44 hob in Manchester ein AIrbus A330-300 mit dem Ziel New York-JFK ab. Den rund sieben Stunden und 20 Minuten langen Premierenflug führte die G-EILA durch.  Der Einsatz des Maschinentyps Airbus A330-300 erfolgte auf dieser Route wohl primär aus Prestigegründen, denn im Regelfall soll der Airbus A321LR mit der Registrierung G-EIRH eingesetzt werden. Die Flotte besteht derzeit aus zwei A330-300 und einem A321LR. Am 11. Dezember 2021 soll mit Orlando die zweite USA-Strecke ab Manchester aufgenommen werden. Bereits seit Oktober 2021 bedient man Barbados.

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Eurowings hat 100.000 freie Mittelsitze verkauft

Seit Sommer 2020 bietet Eurowings an, dass gegen Zahlung eines Aufpreises der Mittelsitz in der Airbus-Flotte frei bleibt. Der Carrier teilte nun mit, dass man diese Woche die Option zum 100.000sten Mal verkauft habe.  Die beliebteste Strecke für die Buchung eines „Free Middle Seats“ ist die Eurowings Flugverbindung von Düsseldorf nach Palma de Mallorca; auch auf den Flügen von Hamburg und Köln/Bonn nach Palma buchen Eurowings Passagiere häufig die Option hinzu. Weiters lobt sich Eurowings in der Medienerklärung selbst für das eigene Hygiene-Konzept. Eigenen Angaben nach soll dies führend sein und es habe seit dem Beginn der Pandemie keine nachgewiesene Virusübertragung an Bord gegeben.

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ITA Airways bestellt 28 Flugzeuge bei Airbus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte von ITA Airways eine Festbestellung über insgesamt 28 Flugzeuge an Land ziehen. Die Absichtserklärung vom 30. September 2021 wurde damit in einen Kaufvertrag umgewandelt. Demnach wird ITA Airways sieben Airbus A220, elf A320neo und zehn A330neo beziehen. Weiters sollen eine noch nicht näher definierte Anzahl A350 über Leasinggeber bezogen werden. „Indem wir den im letzten September angekündigten Auftrag abschließen, macht heute die strategische Partnerschaft mit Airbus einen wichtigen Schritt nach vorne. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung haben sich Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit ergeben, insbesondere im Hinblick auf technologische Entwicklungen im Luftfahrtsektor und die Digitalisierung, wo Airbus Marktführer ist. All dies ist Teil der Maßnahmen, mit denen wir unserer Ziele im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit erreichen wollen“, so Alfredo Altavilla, Executive President von ITA Airways. Diese neuen Airbus-Flugzeuge werden die ursprüngliche Flotte von ITA Airways um eine neue Generation von Flugzeugen mit besserer Umweltbilanz erweitern. Sie sind mit neuesten Technologien und hochmodernen Kabinen ausgestattet, um der Fluggesellschaft maximale Betriebseffizienz und den Reisenden besten Komfort zu garantieren. „Wir sind sehr stolz darauf, mit ITA Airways zusammenzuarbeiten und die langfristige Zukunft der Airline mit den effizientesten und modernsten Airbus-Flugzeugen aufzubauen. Damit unterstützen wir das Ziel der Airline, ihr Streckennetz in Europa und auf internationaler Ebene so nachhaltig wie möglich auszubauen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International.

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Spicejet handelt Boeing zwei gebrauchte B777 ab

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet und der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer konnten in Sachen der Lieferverzögerungen des Musters Boeing 737-Max eine ungewöhnliche Einigung erzielen. Der Lowcoster bekommt zwei gebrauchte Boeing 777-200ER, die als Schadenersatz dienen sollen. Noch im Dezember 2021 sollen die beiden Widebodies zur Flotte des Carriers stoßen. Derzeit ist man auf der Suche nach Personal für die Langstreckenjets. Offen ist allerdings noch der Erstflug bei Spicejet. Hierzu gibt es noch keine konkreten Angaben. Auch hält sich der Billigflieger darüber bedeckt welche Ziele man mit den Boeing 777-200ER ansteuern will. Lokale Medien spekulieren, dass diese zunächst als Preighter eingesetzt werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt, je nach weiterem Verlauf der Corona-Pandemie, könnten diese auch für eine Expansion nach Europa oder in die USA eingesetzt werden. Der Umstand, dass man sich auf zwei gebrauchte Langstreckenflugzeuge als Schadenersatz geeinigt hat, ist durchaus nicht alltäglich.

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A350: Airbus kann Lackprobleme nicht mehr herunterspielen

Qatar Airways machte als weltweit erste Fluggesellschaft auf mögliche Qualitätsprobleme beim Langstreckenmuster Airbus A350 aufmerksam. In der Öffentlichkeit wurde dies aber sowohl vom Hersteller als auch von anderen Betreibern heruntergespielt. Nun wurde bekannt, dass auch andere Operators Reklamationen an Airbus gerichtet haben. Laut Reuters konnten Finnair, Lufthansa, Air Caraibes Atlantique, Etihad Airways und Cathay Pacific das tupfengleiche Problem feststellen und haben sich entsprechend beim Hersteller beschwert. Es blättert Lack ab, der gar das kupferne Anti-Lighting-Gitter unter der Rumpffarbe zum Vorschein bringt.  Derzeit geht man davon aus, dass das Problem nicht sicherheitsrelevant ist, sondern eher die Optik der zumeist sehr jungen Maschinen beeinträchtigt. Qatar Airways sieht das aber anders und betont, dass man selbst und eine andere Airline, die nicht näher bezeichnet wurde, festgestellt habe, dass auch die Verkabelung der Maschinen beschädigt werden könnten. Dies könnte möglicherweise bei schlechter Witterung auftreten. Anders als in der Vergangenheit räumt Airbus nun ein, dass es beim Muster A350 eine “frühe Oberflächenabnutzung” gibt. Man arbeite daran, dass das Problem so rasch wie möglich behoben wird. Angedacht ist unter anderem, dass man den Kupferdrahttyp ändern könnte.

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