Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hahn machte auch im Boom-Jahr 2019 Verluste

Der hauptsächlich von Billigfliegern genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn konnte nicht vom Boom-Jahr 2019 profitieren. Der Airport erwirtschaftete einen Verlust in der Höhe von 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr, also dem Corona-Jahr I, machte man 13,3 Millionen Euro Miese. Der Regionalflughafen ist im Zuge des finanziellen Zusammenbruchs der chinesischen HNA Group mit in den Strudel gerissen worden und musste selbst Insolvenz anmelden. Der Masseverwalter ist derzeit auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut Mitteilung des Juristen kann der Geschäfts- und Flugbetrieb auch im Jänner 2022 fortgeführt werden. Was danach kommt ist noch offen. Eigenen Angaben nach haben sich beim Insolvenzverwalter bereites erste Interessenten gemeldet. Der Verkauf ist international ausgeschrieben.

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Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

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Flypop prüft Schlafbänke

Das britische Startup Flypop prüft derzeit, ob auch so genannte Sleeper-Rows angeboten werden. Noch ist das Zukunftsmusik, denn der von Hifly Malta betriebene Airbus A330 kommt vorläufig als Preighter zum Einsatz. In den letzten Jahren entdecken immer mehr Fluggesellschaften zusätzliche Einnahmemöglichkeiten durch so genannte Schlafbänke. Dabei handelt es sich zumindest um eine Dreierreihe, auf die eine Matratze aufgelegt wird. Weiters bekommen die Passagiere in der Regel einen Polster und eine Decke zur Verfügung gestellt. Unter anderem Air New Zealand, Air Astana und Lufthansa haben bereits Schlafbänke im Portfolio. Während dem World Aviation Festival sagte Flypop-Chef Nino Judge unter anderem, dass man ein derartiges Angebot ins Auge fasst. Er hält eine derartige „Beförderungsklasse“ für sehr sinnvoll und auch für kosteneffektiv. Man orientiert sich dabei an Air New Zealand. Bis Hifly Malta den ersten Flypop-Passagierflug durchführen wird, kann es noch einige Zeit dauern. Vorerst konzentriert man sich mal auf Frachtflüge.

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Air Belgium flottet Boeing 747-8-Frachter ein

Die Fluggesellschaft Air Belgium befindet sich derzeit auf der Suche nach fliegendem Personal für Boeing 747-8F. Dies geht aus Stellenanzeigen, die auf dem Portal LinkedIn veröffentlicht wurden, hervor. „Air Belgium nimmt Anfang nächsten Jahres den Betrieb von B747-8-Frachtern auf und sucht Flugbesatzungsmitglieder“, ist in der Stellenanzeige des Carriers zu lesen. Über die Anzahl und Destinationen macht das belgische Luftfahrtunternehmen noch keine Angaben. Derzeit besteht die Flotte von Air Belgium aus zwei Airbus A340-300, zwei A330-900 sowie vier A330F, die im Auftrag von CMA-CGM betrieben werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Boeing 747-8F nicht eigenwirtschaftlich, sondern für einen Kunden auf Frachtstrecken geschickt werden.

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ANA setzt Dreamliner mit neuer Kabine im Inland ein

Die japanische ANA setzt seit dem 9. Dezember 2021 Boeing 787-9 mit überarbeiteter Kabine auf Inlandsstrecken ein. Die Anzahl der Premium-Class-Sitze wurde um zehn auf 28 angehoben. Insgesamt bieten die Dreamliner 375 Passagieren Platz. „Die Boeing 787 leistet seit zehn Jahren hervorragende Dienste bei ANA. Wir freuen uns, unsere Flotte dieser unglaublich leistungsfähigen Flugzeuge mit noch mehr Komfort und Funktionalität auszustatten“, erklärte Junko Yazawa, Senior Vice President Customer Experience Management & Planning von ANA. „Die neuen Ausstattungsmerkmale der Boeing 787-9 stärken ein ohnehin schon großartiges Flugzeug weiter und verbessern das Flugerlebnis auf unseren Inlandsflügen noch mehr. ANA setzt die Bedürfnisse der Passagiere immer an erste Stelle und wird auch weiterhin Komfort und Bequemlichkeit kontinuierlich verbessern.“ Angaben der Fluggesellschaft nach verteilen sich die 375 Sitzplätze wie folgt: 347 in der Economy-Class und 28 in der Premium-Class. Der erste Flug mit der neu ausgestatteten 787-9 ist für den 9. Dezember als Flug NH477 mit Abflug in Tokio/Haneda um 15:25 Uhr und Ankunft in Okinawa/Naha um 18:20 Uhr geplant. Die Flugzeuge werden in der Premium Class neu mit Sitzen des Herstellers Safran Seats US bestuhlt, die nach ihrer Einführung im Herbst 2019 in den Flugzeugen vom Typ Boeing 777-200 der Airline gut angenommen wurden. Inspiriert von den First-Class-Sitzen auf den internationalen Strecken der ANA sind diese Sitze die hochwertigsten Premium-Class-Sitze, die auf japanischen Inlandsflügen verfügbar sind. Sie bieten ein Gefühl von Luxus und Gediegenheit in Bezug auf Textur, Farbe, Muster und Stoff. Darüber hinaus sind die Flugzeuge mit 28 statt bisher nur 18

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Flughafen Stuttgart verlängert die Kurzarbeit

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen verlängert die seit dem Beginn der Corona-Pandemie geltende Kurzarbeit bis zumindest Ende März 2022. Danach sollen weitere Regelungen des Notlagentarifvertrags in Kraft treten, teilte die Betreibergesellschaft mit. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass die Arbeitszeiten der rund eintausend Mitarbeiter wöchentlich um eine Stunde reduziert wird. Die Laufzeit des Notlagentarifvertrags ist bis Ende 2023 befristet. „Die Corona-Pandemie hat zu einem dramatischen Rückgang des Flugverkehrs geführt, der immer noch nicht überwunden ist. Airlines und Flughäfen stehen weiterhin vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die Verlängerung der Kurzarbeit bis ins Frühjahr hilft uns, Arbeitsplätze zu sichern und das Unternehmen finanziell stabil zu halten. Als guter und verlässlicher Arbeitgeber hat Liquiditäts- und Beschäftigungssicherung für uns weiterhin höchste Priorität“, erklärt Flughafendirektor Walter Schoefer.

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November 2021: BER meldet 1,22 Millionen Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im November 2021 rund 1,22 Millionen Passagiere ab. Damit lag man um rund 50.000 Reisende unter dem Wert von Oktober 2021. Im November des Vorjahres 2020 wurden 213.00 Passagiere am BER abgefertigt. Insgesamt nutzten in 2021 bis einschließlich November 8,9 Millionen Fluggäste den BER. Im vergangenen Monat wurden zudem 12.300 Flugbewegungen registriert und damit 2.400 weniger als im Oktober 2021. Im November 2020 starteten und landeten rund 4.700 Flugzeuge am BER. Bei der Luftfracht wurden im November 2021 rund 3.000 Tonnen Güter umgeschlagen. Das sind nur 150 Tonnen weniger als im November 2019. Damit hat die Luftfracht fast das Niveau aus dem Vorkrisenjahr erreicht. „Wir sind mit der Entwicklung des Reiseverkehrs im vergangenen Monat zufrieden. Ein drastischer Rückgang der Passagierzahlen ist nach dem Ende der Herbstferien glücklicherweise ausgeblieben. Die jahresbedingten Schwankungen bewegen sich aber auf einem niedrigen Niveau. Mit Blick auf den Weihnachtsverkehr wollen wir unseren Fluggästen ein bestmögliches Flughafenerlebnis als Start in die Weihnachtstage bieten. Daher haben wir die Abstimmungen mit unseren Prozesspartnern nochmal intensiviert“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Stuttgart: Ulrich Heppe wird neuer Geschäftsführer

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen bekommt mit Ulrich Heppe per 1. April 2022 einen neuen Geschäftsführer. Dieser folgt auf Arina Freitag, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt und eine neue Herausforderung in der Energie-Branche antreten wird. Der Aufsichtsrat der Flughafen Stuttgart GmbH gab grünes Licht für die Bestellung von Ulrich Heppe. Er wird für den Bereich Aviation und damit für Verkehr, Controlling und Finanzen des Landesflughafens zuständig sein. Heppe wird seine Tätigkeit am Flughafen Stuttgart zum 01.04.2022 aufnehmen. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ulrich Heppe einen national und international erfahrenen sowie ambitionierten Flughafenmanager gewinnen konnten. Er verfügt über breite Expertise in Aviation und im Flughafenbereich, darüber hinaus auch im Finanzsektor. Von dieser Erfahrung wird der Flughafen Stuttgart bei der weiteren Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie und Entwicklung seiner Zukunftsfähigkeit profitieren“, so Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Für den Bereich Non-Aviation, der Immobilien und Verkehrsinfrastruktur, die Entwicklung der Airport City sowie Personalwesen umfasst, ist weiterhin Geschäftsführer Walter Schoefer zuständig, der weiterhin als Sprecher der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor fungiert.

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Volotea geht die Luft aus: Staatshilfe beantragt

Bislang ist der spanische Billigflieger Volotea ohne Staatshilfe durch die Coronakrise gekommen. Das ändert sich nun, denn beim Staatsfonds Sepi wurde ein garantiertes Darlehen in der Höhe von 185 Millionen Euro beantragt. Der Lowcoster veröffentlichte für das Jahr 2020 Auslastungszahlen, die angesichts der Werte nahezu aller anderen europäischen Airlines wie im Bilderbuch gewirkt haben. Die Korrektheit der damals veröffentlichten Zahlen lässt sich aber weder überprüfen noch widerlegen. Finanziell scheint es bei Volotea genau so gut oder schlecht wie bei den Konkurrenten gelaufen zu sein. Das Unternehmen flog im Vorjahr einen heftigen Verlust ein und rechnet damit, dass man heuer auch mit roten Zahlen abschließen wird. Langsam, aber sicher scheinen die Rücklagen aufgebraucht zu sein, denn beim von der spanischen Regierung für Corona-Hilfen eingerichteten Fonds Sepi hat man einen garantierten Kredit in der Höhe von 185 Millionen Euro beantragt. Ob diese Unterstützung bewilligt wird oder nicht, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. Im Gegensatz zu anderen Staaten haben in Spanien nicht nur die größten Anbieter, sondern auch kleinere wie Plus Ultra Mittel aus dem Sepi-Fonds erhalten.

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Dubai Air Show beflügelte Airbus-Neubestellungen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Zuge der Dubai Air Show zahlreiche Maschinen verkaufen. Im November zog man insgesamt 318 Neubestellungen an Land. Die größte Order mit 255 Einheiten der A321neo-Reihe entfällt auf Indigo Partners. Auf den ersten Blick war der November 2021 für Airbus durchaus erfolgreich. Allerdings musste man auch einige Orders aus den Büchern nehmen. Die A320neo-Reihe war dabei mit 52 Maschinen betroffen. Auch wurden 13 A321neo abbestellt. Nebst der Großbestellung von Indigo Partners galt für Airbus auch der Umstand, dass sich ITA Airways zu einer größeren Bestellung entschlossen hat, als wichtiger Meilenstein. Der Carrier entschied sich auch für den A220 und damit gegen das Konkurrenzmodell Embraer E2. Bis zuletzt versuchten die Brasilianer dieses Muster schmackhaft zu machen, denn der Vorgänger Alitalia war ein langjähriger Embraer-Kunde.

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