Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa stationiert vier Leasing-A350 in München

Vier weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 wird Lufthansa auf dem Flughafen München stationieren. Naturgemäß wurde diese Entscheidung von der Direktion des größten Airports Bayerns positiv aufgenommen. Es handelt sich um eine vier Airbus A350, die Lufthansa gebraucht über Leasinggeber bezieht. Lange Zeit war unklar, ob diese in München oder Frankfurt am Main stationiert werden. Nun hat sich die Kranich-Geschäftsleitung für den bayerischen Airport entschieden. Die Folge daraus ist, dass die A350-Flotte, die in München stationiert ist, auf 21 Exemplare anwachsen wird. Alle vier A350, die dazu kommen, sind geleast und flogen vormals für Philippine Airlines. Erforderliche Wartungen wurden vom Lufthansa Technik-Standort Luqa durchgeführt. „Das ist gerade in der gegenwärtigen Krise ein äußerst wichtiges Signal, das zusätzliche Schubkraft für unser Premiumhub München verspricht. Mit ihren nunmehr insgesamt 21 Airbus A350 kann Lufthansa an ihrem bayerischen Drehkreuz noch mehr Langstreckenflüge anbieten und damit die exzellente weltweite Anbindung Münchens weiter festigen. So wird Lufthansa mit Beginn der kommenden Sommerflugplanperiode mit San Diego und Rio de Janeiro zwei höchst attraktive Fernreiseziele erstmals direkt ab München bedienen und darüber hinaus wieder Bangkok anfliegen“, erklärt Münchens Flughafenchef Jost Lammers.

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Bern: Flybair sagt Pop-Up-Ferienflüge ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, Flybair, wollte in der Weihnachtszeit einige so genannte Pop-Up-Flüge auflegen. Unter anderem sollten Las Palmas und Marrakesch angeflogen werden. Nun folgt die Absage. Flybair begründet die Entscheidung unter anderem mit weiteren Unsicherheiten, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind. Nach Marokko hätte man ohnehin nicht fliegen können, denn die Regierung des nordafrikanischen Staats verkündete erst kürzlich die Verlängerung des Banns internationaler Passagierflüge. Somit wird Flybair noch für einen längeren Zeitpunkt keine Flugverbindungen anbieten. Lediglich die von Air Alsie für Lübeck Air durchgeführten Flüge sind auch über die Homepage der Hausmarke des Flughafens Bern-Belp buchbar. Im Sommer 2022 plant man wieder regelmäßige Ferienflüge zu vermarkten.

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La Compagnie fliegt nach Libreville statt Tel Aviv

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie sagt die geplanten Tel-Aviv-Flüge vorerst erneut ab. Hintergrund sind die neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen Israels. Als Ersatz nimmt man eine neue Strecke nach Libreville auf. Gleichzeitig schloss man mit Afrijet ein Codeshare-Abkommen ab, so dass sowohl ein zusätzlicher Vertriebskanal als auch Anschlussflüge in Gabun zur Verfügung stehen. La Compagnie beabsichtigt ab 16. Dezember 2021 zweimal wöchentlich zwischen Paris-Orly und Libreville v.v. zu fliegen. Ursprünglich war geplant von Tel Aviv über Orly nach Newark zu fliegen. Die Aufnahme dieser Verbindung wurde bereits mehrfach verschoben. Gänzlich in der Schublade verschwinden sollen die Pläne aber nicht. La Compagnie erklärt dazu, dass man diese zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen will. Einen Zeithorizont nannte man unter Hinweis auf die Corona-Pandemie allerdings noch nicht.

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HB-JOK: Chair holt sich Ex-Aeroflot-A320

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines flottet mit der HB-JOK wieder einen Airbus A320 ein. Die Maschine ist 12,6 Jahre alt und war zuvor bei der russischen Aeroflot als VQ-BCM im Einsatz. Im tschechischen Ostrava wurde dem Mittelstreckenjet bereits die Livery des neuen Operators verpasst. Derzeit ist geplant, dass die HB-JOK ab 18. Dezember 2021 ab Basel in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden soll. Der Erstflug wird in Richtung Pristina durchgeführt werden. Die Flotte von Chair Airlines besteht nun wieder aus drei Flugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei A319 und einen A320. Im Juli des Vorjahres wurde die HB-JOH (A319) bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt und wurde als Totalschaden abgeschrieben. Temporär half Minderheitsgesellschafter Enterair mit Boeing 737 aus.

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Eurowings holt sich zwei Air-Baltic-A220 nach Stuttgart

Die lettische Air Baltic fliegt ab Dienstag im Auftrag von Eurowings ab Stuttgart. Zwei Airbus A220-300 werden für den Wetlease-Auftrag auf dem größten Airport Baden-Württembergs stationiert. Geflogen wird unter Flugnummern der Lufthansa-Tochter. Laut einem Bericht von Airliners.de sollen die Mittelstreckenjets des lettischen Staatscarriers unter anderem nach Wien, Mailand-Malpensa und Hamburg eingesetzt werden. Ein Eurowings-Sprecher bestätigte den Medienbericht. Weiters soll man sich mit weiteren Fluggesellschaften über Wetlease-Dienstleistungen in Verhandlungen befinden. Damit dürfte Air Baltic – zumindest vorläufig – den Mitbewerber Helvetic Airways ausgestochen haben. Heuer gab es bereits Gerüchte, dass Helvetic mit Embraer-Jets ab Stuttgart für Eurowings fliegen könnte. Daraus wurde bislang noch nichts, jedoch könnte dies im Sommer 2022 kommen. Zumindest vorläufig werden zwei A220-300 von Air Baltic ab Stuttgart für Eurowings im Einsatz sein. Dieser Wetlease wird durchaus auch kritisch gesehen, denn die Lufthansa Group hält noch immer enorm viele Mitarbeiter in Kurzarbeit. Auch ist nicht die gesamte Flotte im Einsatz. Böse Zungen behaupten – ohne Nennung näherer Quellen – dass der Wetlease-Einsatz der lettischen Jets günstiger kommen könnte als im Eigenbetrieb. Unabhängig davon wird sich die Lufthansa Group mit hoher Wahrscheinlichkeit genau ansehen wie der A220-300 im Eurowings-Netz „funktioniert“, denn die Erneuerung der Kranich-Regionalflotte steht an und noch hat man sich nicht entschieden, ob man wie Swiss auf den A220 geht oder die E2-Modelle bei Embraer bestellt.

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Nürnberg: Corendon und Turkish buhlen um Adana-Passagiere

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines beabsichtigt ab 13. Juli 2022 einmal wöchentlich zwischen Nürnberg und dem türkischen Adana zu fliegen. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Corendon Airlines treten. Der zuletzt genannte Carrier kündigte vor einigen Wochen an, dass man ab dem 24. Juni 2022 jeweils an Freitagen ab Nürnberg nach Adana fliegen wird. Der Mitbewerber Turkish Airlines beabsichtigt seine Dienstleistungen jeweils am Verkehrstag Mittwoch anzubieten. Adana ist nicht nur bei Badeurlaubern beliebt, viele Türkeireisende nutzen die Verbindung auch, um die vielfältige Region kennenzulernen. Die mit 2,2 Millionen Einwohnern fünftgrößte Stadt der Türkei ist zudem ein wichtiges Ziel zum gegenseitigen Besuch von Familien, Freunden und Verwandten.

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Air Nostrum und Cityjet nehmen Fusionsgespräche wieder auf

Im Zuge der Farnborough Air Show 2018 gaben Air Nostrum und Cityjet bekannt, dass die Unternehmen fusioniert werden sollen. Seither wurde es um das Vorhaben äußerst ruhig und der irische Carrier musste sich aufgrund der Corona-Pandemie in ein Gläubigerschutzverfahren flüchten. Nun ist wieder Bewegung in die Sache gekommen, denn José Manuel Gamir, Chief Financial Officer von Air Nostrum, erklärte gegenüber El Economista, dass der Fusionsplan nicht eingeschlafen ist. Man verhandle wieder miteinander und der Zusammenschluss habe eine hohe Priorität. Die Coronakrise habe dazu geführt, dass die Gespräche temporär ausgesetzt werden mussten. Cityjet und Air Nostrum sind große ACMI- und Charteranbieter. Im Falle eines erfolgreichen Zusammenschlusses würde der mit großen Abstand größte europäische Anbieter in diesem Segment entstehen.

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FAA macht NOTAM-Definition geschlechtsneutral

Für Piloten gehört es zur Routine vor jedem Abflug die aktuellen Notams zu prüfen. Die FAA hat dieser Abkürzung aber eine neue Bedeutung gegeben. Sie steht nun geschlechtsneutral für „Notice to Air Missions“. Bis Anfang Dezember 2021 verstand man unter Notam noch „Mission to Airmen“. Vereinfacht übersetzt wandte man sich zuvor an Luftfahrer und nun an Flugvorhaben. Derzeit gilt diese Änderung nur für die U.S.-amerikanische FAA. Weder die ICAO noch die europäische EASA haben bislang ihre Definition geändert.

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Corendon Europe kürzt Angebot an deutschen Regionalflughäfen

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe streicht den Winterflugplan 2021/22 ab Deutschland zusammen und setzt zahlreiche Ferienstrecken, vorwiegend ab regionalen Airports, temporär aus. Betroffen sind die Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen, Memmingen, Weeze, Rostock-Laage, Saarbrücken, Erfurt und Friedrichshafen. Es handelt sich, je nach Airport, um die Flüge auf kanarische Inseln und/oder nach Hurghada. Die Situation ist je nach Flughafen unterschiedlich. Die Verbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Fuerteventura wird per 9. Januar 2022 eingestellt. Las Palmas hingegen soll dem aktuellen Planungsstand zwischen 11. Januar 2022 und 15. Januar 2022 ausgesetzt werden. Ab Erfurt, Friedrichshafen, Memmingen, Rostock-Laage und Weeze wurden die Fuerteventura-Flüge ebenfalls zwischen Anfang/Mitte Januar und Mitte/Ende Februar 2022 aus dem Verkauf genommen. Die genaue Dauer der Aussetzung ist je nach Airport unterschiedlich. Ab Weeze ist auch die Las Palmas-Strecke, die zwischen 9. Januar 2022 und 27. Februar 2022 nicht bedient werden soll, betroffen. Corendon Europe hat ab verschiedenen deutschen Flughäfen Verbindungen nach Hurghada angekündigt. Ab Saarbrücken, Rostock-Laage, Memmingen, Weeze, Friedrichshafen und Erfurt wird man nur ein Mini-Programm anbieten. Konkret bedeutet das, dass zunächst nur in der Weihnachtszeit 2021 sowie rund um Neujahr 2022 geflogen wird. Geplant ist, dass die Routen im Laufe des Februar 2022 hochgefahren werden sollen.

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Erster A320-Umbaufrachter in der Luft

Der Maschinentyp Boeing 737 findet schon seit vielen Jahren auch als Frachter Verwendung. Bislang drang das Konkurrenzmodell Airbus A320 in dieses Segment noch nicht vor. Das änderte sich am Dienstag, denn die erste konvertierte Maschine hob in Singapur ab. Es handelt sich um ein ehemaliges Passagierflugzeug, das in eine Cargomaschine umgebaut wurde. Dieses trägt die MSN 273. Die Wiederinbetriebnahme als Frachter soll 2022 beginnen. Vaayu gab im vergangenen Monat bekannt, dass es fünf A320P2F von STEAR leasen wird. Mit einer Ladekapazität von 10 ULD-Containern + einer Palettenposition auf dem Hauptdeck und sieben ULD-Containern auf dem Unterdeck bietet die A320P2F deutlich mehr Nutzlast und containerisiertes Volumen als ihr nächster Konkurrent und hat den niedrigsten Treibstoffverbrauch in ihrer Klasse. Diese Frachterlösung bietet 21 Tonnen Nutzlast über 1.800 nm und bis zu 2.560 nm bei 17 Tonnen und ist damit das ideale Narrowbody-Frachtflugzeug in allen etablierten Stückgut- und Expressmärkten. Die Betreiber werden auch von der Fly-by-Wire-Cockpit-Gemeinsamkeit der A320/321P2F mit der A330-Großraumflugzeugfamilie von Passagier- und Frachtflugzeugen profitieren.

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