Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Erste Einblicke: So sieht die Condor-A330neo-Kabine aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor gewährt erste Einblicke in die Kabine des Airbus A330neo, der ab Herbst 2022 zur Flotte zählen wird. Diesen Maschinentyp wird der Carrier mit insgesamt 310 Sitzplätzen bestuhlen. Man wird den Reisenden 30 Plätze in der Business Class, 64 in der Premium Economy und 216 in der Economy Class anbieten. Derzeit ist vorgesehen, dass Condor ab Herbst 2022 monatlich einen A330neo übernehmen wird. Schrittweise werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767 abgelöst werden. Im Winter 2022 wird man zunächst in Richtung Seattle, Mexiko und Dominikanische Republik mit den fabrikneuen Maschinen abheben. „Beim neuen Kabinendesign setzen wir auf moderne Eleganz und gesetzte Farben, die gleichzeitig einen deutlichen Bezug zu unserem neuen Markenauftritt herstellen. Der Urlaub unserer Gäste beginnt mit dem Boarding und setzt sich dann mit dem unverwechselbaren Condor-Produkt und dem erstklassigen Service fort“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „So wird Bewährtes durch ein noch nie da gewesenes, stimmiges Innendesign ergänzt, mit höchstem Komfort, dem bislang vielfältigsten und größten Bordunterhaltungsprogramm mit Schnittstelle für den eigenen Bluetooth-Kopfhörer sowie Highspeed Internet Connectivity für alle an Bord.“ Die neue Business Class bietet 30 Full-Lie-Flat Sitze in einer 1-2-1 Konfiguration mit direktem Zugang zum Gang für alle Passagiere. Für einen erholsamen Schlaf und himmlische Träume an Bord lässt sich der Sitz bequem zu einer 1,99 Meter langen Liegefläche mit extra großem Fußraum umfunktionieren, die so flach ist, wie das Bett zu Hause. Business Class-Gäste haben Zugriff zu neuesten Filmen oder Serien, Podcasts und Spielen über den mindestens 17,3 Zoll großen

weiterlesen »

Sommerferien 2022: Paderborn rechnet mit 100.000 Fluggästen

Der deutsche Flughafen Paderborn/Lippstadt erwartet während der Sommerferien 2022 rund 100.000 Passagiere. Die „Schulauszeit“ dauert im Bundesland Nordrhein-Westfalen sechs Wochen. Vorausgesetzt der PAD erreicht diesen Wert, so würde der heimische Airport im touristischen Bereich einen großen Schritt in Richtung der Vor-Corona-Werte machen. Während der Schulferien werden nach Angaben des Flughafens Paderborn/Lippstadt die Ziele Antalya (Corendon, SunExpress und Pegasus), Feuerteventura (Freebird Europe), Gran Canaria (Freebird Europe), Heraklion (Corendon Europe, Freebird Europe), Hurghada (Air Cairo), Kos (Freebird Europe), Palma de Mallorca (Eurwings, Freebird Europe) und Rhodos (Corendon Europe, Freebird Europe) zur Auswahl stehen. Weiters bietet Corendon das Ziel Izmir an und ETF Airways sowie Trade Air fliegen nach Pristina. „Mit der Entwicklung des Flugverkehrs in diesem Jahr sind wir sehr zufrieden. Aktuell liegen wir im Hinblick auf die zwischenzeitlich erhöhte Prognose der Passagierzahlen sehr gut auf Kurs. Dazu werden die Sommerferien einen wichtigen Beitrag leisten“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Die Fluggäste müssen laut Airport nicht befürchten, dass es am Flughafen Paderborn/Lippstadt zu Problemen bei der Abfertigung kommt. So hat der Dienstleister für die Flugsicherheitskontrollen bereits ausreichend Vorsorge im Hinblick auf die zu erwartenden Kapazitäten getroffen. Bei früheren Unregelmäßigkeiten an benachbarten Flughäfen in diesem Jahr hat der Heimathafen seine Leistungsfähigkeit auch bei der kurzfristigen Aufnahme weiterer Flugzeuge bereits unter Beweis gestellt. Im Vor-Corona-Jahr 2019 nutzten 114.056 Fluggäste den Flughafen Paderborn/Lippstadt für ihren Abflug und ihre Landung im Rahmen des Urlaubs in den Sommerferien.

weiterlesen »

Zu wenige Lotsen und neues System: Frankreich rechnet mit Verspätungen und Ausfällen

Die französische Zivilluftfahrtbehörde rechnet damit, dass es über das gesamte Jahr hinweg zu Verspätungen im Luftraum kommen wird. Hintergrund ist, dass die Flugsicherung DSNA zu wenige Lotsen hat und obendrein ein neues System eingeführt hat. Die Kombination dieser beiden Umstände führt dazu, dass unter anderem das Kontrollzentrum Reims nur eingeschränkt verfügbar ist. Im April 2022 hat man mit der Installation des neuen Flugsicherungssystems begonnen. Der Zeitpunkt wird unter Berücksichtigung dessen, dass der Flugverkehr gerade so richtig im Anlaufen ist von Airlines kritisiert. Florian Guillermet, Chef der französischen Zivilluftfahrtbehörde, geht davon aus, dass es erst im kommenden Jahr zu Besserungen kommen wird. Aufgrund des Kapazitätsmangels wird man besonders während der Hauptsaison im Sommer 2022 zahlreiche Flüge in den deutschen Luftraum umleiten. Dadurch kann es punktuell zu längeren Flugzeiten kommen und das „Problem“ ist zumindest teilweise ins „Ausland verschoben“. Ob die DFS das zusätzliche Aufkommen stemmen kann, wird sich noch zeigen. Guillermet verteidigt allerdings die Entscheidung, dass man auf ein modernes System umstellt. Während einem Eurocontrol-Webinar sagte er unter anderem, dass man in Frankreich noch immer mit dem alten Papiersystem arbeiten würde. Das soll dazu führen, dass die Lotsen nicht so produktiv sein können wie jene in Staaten, die bereits auf moderne EDV-Systeme umgestellt haben. „Das ist der Grund, warum wir die verrückte Entscheidung getroffen haben, das System kurz vor dem Sommer zu aktualisieren, was zu erheblichen Störungen führen könnte“, so der Behördenleiter. Zwar habe die französische Flugsicherung viele neue Lotsen eingestellt, jedoch befindet sich der Personalstand laut Guillermet weiterhin auf „historisch

weiterlesen »

Bern: Lübeck Air fliegt an Samstagen nach Heringsdorf

Mit ATR72-500 bedient Air Alsie im Auftrag von Lübeck Air seit 28. Mai 2022 die Strecke Bern-Heringsdorf. Die saisonale Route soll bis voraussichtlich 22. Oktober 2022 angeboten werden. Kooperationspartner ist der regionale Tour Operator Belpmoos Reisen. Lübeck Air ist die Hausmarke des Flughafens Lübeck. Man verfügt über keine eigene Zulassung als Fluggesellschaft, sondern hat Air Alsie mit der operativen Durchführung beauftragt. Momentan ist auch ein von German Airways betriebener Embraer 190 über den dänischen Carrier für Lübeck Air im Einsatz. Der Erstflug zwischen Bern-Belp und Heringsdorf wurde am vergangenen Samstag durchgeführt. Bis voraussichtlich 22. Oktober 2022 soll jeweils an Samstagen geflogen werden. Das Turbopropflugzeug verlässt Usedom gegen 15 Uhr 15. Von Bern geht es zurück nach Heringsdorf jeweils um 18 Uhr 00. Flugscheine können unter anderem über Lübeck Air und Belpmoos Reisen gekauft werden.

weiterlesen »

Italien: Kein 3G-Nachweis zur Einreise erforderlich

Seit Mittwoch, 1. Juni 2022 verlangt Italien für die Einreise keinen 3G-Nachweis mehr. Die Kontrollen, die bereits zuvor allenfalls nur sporadisch durchgeführt wurden, entfallen. Das italienische Gesundheitsministerium teilte mit, dass die Maßnahme nicht mehr verlängert wird. Damit können wieder Personen aus allen Staaten kommend einreisen und zwar ohne Test, Impfung oder Genesung. Auch die Maskenpflicht wurde bereits schrittweise gelockert, denn diese besteht nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitseinrichtungen und Schulen. Allerdings könnte diese in Öffis und an Schulen zum 15. Juni 2022 aufgehoben werden. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, so dass offizielle Verlautbarungen des italienischen Gesundheitsministeriums abzuwarten sind. In Italien haben die Regionalregierungen die Möglichkeit strengere Maßnahmen zu verordnen. In der Vergangenheit machten Sardinien und Sizilien davon gelegentlich Gebrauch. Daher sollte man sich auch weiterhin über mögliche regionale Sonderregelungen informieren.

weiterlesen »

Düsseldorf: Leav Aviation hilft bei Tuifly aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly hat derzeit offensichtlich ein operatives Problem. Der Carrier fällt mit zum Teil enorm langen Verspätungen und Ausfällen negativ auf. Einige Flugzeuge stehen aufgrund technischer Defekte nicht zur Verfügung. Nun hilft auch die junge Leav Aviation aus. Der Carrier aus Köln hat erst vor wenigen Wochen die offizielle Zulassung als Fluggesellschaft erhalten. Zunächst flog man im Wetlease für die Air France-KLM-Tochter Transavia. Auch führte man ab Amsterdam Flüge im Auftrag von Corendon Dutch Airlines durch. Zuletzt flog man ab der Homebase Köln/Bonn einzelne Umläufe für Corendon Europe. Die D-ANDI wurde zwischenzeitlich nach Düsseldorf überstellt. Von dort aus bedient man Wetlease-Aufträge für Tuifly. Unter X3-Flugnummern kommt der einzige Airbus A320 von Leav Aviation beispielsweise nach Heraklion, Rhodos und Korfu zum Einsatz. Wie lange man für Tuifly fliegen wird ist derzeit noch offen.

weiterlesen »

Wetlease für Smartwings: Star East Airlines feiert Comeback

Die rumänische Fluggesellschaft Star East Airlines feiert nach rund einem Jahr „Flugpause“ ihr Comeback. Man wird mit Airbus A320 im Auftrag der tschechischen Samrtwings fliegen. Vorerst läuft die Zusammenarbeit vom 4. Juni 2022 bis 30. September 2022. Gegenüber dem rumänischen Luftfahrtportal Bordingpass.ro bestätigte Smartwings, dass man Airbus A320 von Star East Airlines ins Wetlease nimmt. Nähere Angaben zu den geplanten Strecken machte man nicht. Lediglich bestätigte man den im ersten Absatz genannten Einsatzzeitraum. Laut CH-Aviation.com ist derzeit mit der YR-SEA nur ein Flugzeug auf dem AOC der rumänischen Star East Airlines registriert. Dieses ist 29,8 Jahre alt und seit 1. September 2021 auf dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökcen abgestellt. In den Jahren 2020 und 2021 war der Carrier mit Boeing 737-400 unterwegs. Diese Maschine wurde zwischenzeitlich ausgemustert und befindet sich laut CH-Aviation.com auf dem Flughafen Cairo abgestellt. Für Smartwings fliegt man offiziellen Erklärungen nach mit einem Airbus A320 und dabei wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die YR-SEA handeln. Sonderlich viel ist die Maschine seit Jänner 2020 nicht geflogen, denn sie kam lediglich für einige kleinere Charteraufträge zum Einsatz.

weiterlesen »

Ita Airways kündigt A330-Kapitän wegen Nickerchen im Cockpit

Ein Flugkapitän wurde seitens Ita Airways gekündigt, da dieser am 30. April 2022 auf Flug AZ 609 gegen einige Vorschriften verstoßen haben soll. Unter anderem wurden Funksprüche der Flugleitzentrale Marseille zehn Minuten lang nicht beantwortet. Kampfjets der französischen Luftwaffe wurden bereits in die Luft geschickt, jedoch wieder zurück an ihre Basis beordert. Die Fluglotsen erhielten rund zehn Minuten lang keine Antwort von der Piloten des Airbus A330-200 mit der Registrierung EI-EJP. Das Langstreckenflugzeug, das von Ita Airways betrieben wird, befand sich auf dem Weg von New York JFK nach Rom-Fiumicino. Zum Zeitpunkt des Vorfalls flog man im französischen Luftraum. Nachdem der Funkspruch mit zehnminütiger Verspätung beantwortet wurde, entschied die Flugsicherung die bereits in die Luft geschickten Kampfjets wieder zurück zu ihrer Basis zu rufen. Es kam somit zu keinem Abfangmanöver. Für den Flugkapitän hatte der Vorfall aber ein Nachspiel, denn eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet. Weiters nahm Ita Airways auch intern die Abläufe unter die Lupe. Italienische Medien zitieren einen Sprecher des Carriers, dass der Kapitän ein Verhalten an den Tag gelegt habe, das nicht mit den Luftfahrtregeln sowie dem internen Kodex in Einklang gebracht werden kann. Weiters hätte sich im Zuge von Befragungen herausgestellt, dass die Darstellung des Kapitäns stark von den Fakten, die beispielsweise mit Hilfe der Flugschreiber festgestellt werden konnten, abwich. So soll dieser beispielsweise behauptet haben, dass es ein Problem mit dem Funkgerät gegeben habe. Laut Ita Airways soll es aber so gewesen sein, dass sowohl der Erste Offizier als auch der Kapitän kurzzeitig eingeschlafen sind

weiterlesen »

Westbahn stichelt gegen ÖBB und schließt Reservierungspflicht aus

Ganz und gar nicht überrascht zeigt sich Westbahn-Chef Thomas Posch, dass das Klimaticket sowie das Abklingen der Corona-Pandemie zu einer steigenden Nachfrage im Bahnverkehr geführt haben. Es wäre „wahrlich keine Raketenwissenschaft“, dass die Nutzung der Öffis ordentlich anzieht. In den letzten Wochen ist es unter anderem bei den Österreichischen Bundesbahnen immer wieder zu Kapazitätsengpässen gekommen. Immer wieder mussten Züge aufgrund von Überfüllung geräumt werden. Die ÖBB empfehlen eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung zu kaufen, denn nur dann ist die Beförderung mit dem gewünschten Zug garantiert. Mittlerweile denkt die staatliche Eisenbahngesellschaft auch laut über eine mögliche Reservierungspflicht im Fernverkehr nach. In anderen Ländern, beispielsweise in der Slowakei, in Tschechien und Ungarn, ist dies schon seit vielen Jahren üblich. Umgangssprachlich: Wer in diesen Staaten im Fernverkehr reisen möchte, benötigt eine so genannte Platzkarte. Diese kann, falls nicht vorhanden, auch beim Zugbegleiter gekauft werden. Die Westbahn will auf der Stammstrecke zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg sowie weiter nach München die Kapazität weiter aufstocken. Man spart dabei auch nicht mit indirekter Kritik am Mitbewerber ÖBB, denn in einer Aussendung hebt das private Bahnunternehmen hervor, dass man in den letzten Monaten „eine vorausschauende Flottenpolitik betrieben und das Fahrplanangebot in den vergangenen Monaten stufenweise ausgeweitet hat“. „Vorauszusehen, dass mit dem vorläufigen Abklingen von Corona und dem günstigen KlimaTicket Ö die Nachfrage spürbar steigen wird, das war nun wahrlich keine Raketenwissenschaft. Darum verdichten wir unseren Fahrplan am 12. Juni auch noch ein weiteres Mal“, so Westbahn-GeschäftsführerThomas Posch. „Die Gefahr von Zugräumungen bei unserem Mitbewerber verunsichert die Reisenden massiv. Dies

weiterlesen »

Lufthansa: Testzertifikat am Check-in Okay, am Gate wertlos, zum neuen Test geschickt und Flug verpasst

Der Umstand, dass Lufthansa die jüngst gelockerten Einreisebestimmungen Südkoreas nicht so ganz mitbekommen hatte, führte am 25. Mai 2022 zu Chaos im Vorfeld von Flug LH718. Das Bodenpersonal anerkannte gültige Antigen-Schnelltest-Zertifikate nicht und forderte die Passagiere auf nochmals einen Test zu absolvieren. Allerdings räumte der Kranich-Konzern zwischenzeitlich ein, dass man vor dem Flug von München nach Seoul-Incheon falsch gehandelt habe. Südkorea hat mit Wirksamkeit zum 23. Mai 2022 die Einreisbestimmungen gelockert. Anerkannt werden auch Antigen-Ergebnisse, die am Tag der Flugreise, jedenfalls nach Mitternacht, im Ausland vorgenommen wurden. Für die Gültigkeit zieht Südkorea neu nicht mehr den Zeitpunkt des Vorsprechens bei der Einreisekontrolle, sondern den Zeitpunkt des Abflugs heran. Dem Lufthansa-Bodenpersonal in München waren die gelockerten Regeln nicht bekannt. Man meinte stur ein zu müssen und wandte dann auch noch ein südkoreanisches Regelwerk an, das längst überholt war. Nicht weniger als 30 Passagiere wurden von den Agents dazu aufgefordert, dass diese neuerlich einen Schnelltest am Airport München vornehmen lassen müssen oder aber der Mitflug wird verweigert. Pikant: Die Antigen-Befunde der betroffenen Passagiere waren taggleich und berechtigten nicht nur zur Einreise nach Südkorea, sondern hätten die Fluggäste auch von den Tests, die nach der Ankunft vorgesehen sind, entbunden. Südkorea verlangt die Vorlage negativer PCR-Tests, die maximal 48 Stunden alt sein dürfen. Antigen-Schnelltests dürfen höchstens 24 Stunden alt sein. Neu ist, dass man Testungen, die nach der Ankunft vorgesehen kann, umgehen kann, in dem man sich am Tag des Abflugs – jedenfalls nach Mitternacht – einem Antigen-Schnelltest unterzieht. Am Check-in-Schalter in Ordnung, am

weiterlesen »