Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hongkong: Cathay leidet schwer unter Einreisebestimmungen

Die harten Einreise- und Quarantänebestimmungen der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong schlagen sich auch in den Passierzahlen des größten lokalen Anbieters, Cathay Pacific, nieder. Der Carrier hatte im November 2021 nur noch 70.047 Fluggäste. Hongkong praktiziert dermaßen harte Quarantäneregeln, von denen auch fliegendes Airline-Personal erfasst ist, so dass immer mehr Fluggesellschaften ihre Verbindungen in die chinesische Sonderverwaltungszone einstellen. Cathay Pacific leidet darunter, dass viele Mitarbeiter kündigen, da sie wochenlange Hotelquarantänen nach fliegerischen Diensten ins Ausland absitzen müssen. Die Nachfrage ist im Keller, denn für Nicht-Staatsbürger ist die Einreise kompliziert und Einwohner Hongkongs müssen auch vollständig geimpft bei ihrer Rückkehr eine lange Absonderung antreten. Damit will die Leitung der Sonderverwaltungszone die Ausbreitung von Corona bzw. der Omikron-Variante eindämmen. Die Regierung der Volksrepublik China verfolgt weiterhin die so genannte No-Covid-Strategie, die beispielsweise in Australien grandios gescheitert ist. Die geringe Nachfrage spiegelt sich auch in der Auslastung von Cathay Pacific wider. Im November 2021 waren lediglich 26,8 Prozent der Sitze besetzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Verschlechterung um 8,2 Prozent. Im Frachtbereich ist es besser gelaufen, denn der Carrier konnte sich um 15,8 Prozent auf 135.350 Tonnen verbessern. Es ist allerdings nur die „halbe Wahrheit“, denn die Cargoleistung lag im November 2021 um 23,9 Prozent unter jener von November 2019.

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Italien führt Quarantäne für Ungeimpfte ein

Italien verlangt seit 16. Dezember 2021 auch von Personen, die aus EU-Mitgliedsstaaten einreisen wollen, die Vorlage eines negativen Coronatests. Das gilt auch dann, wenn man geimpft oder genesen ist. Die EU-Kommission kritisiert die Entscheidung der italienischen Regierung. Die Testung muss bereits vor dem Abflug vorgenommen werden und auf Verlangen bei einer Einreisekontrolle vorgelegt werden. Andernfalls kann auch Geimpften und Genesenen die Einreise nach Italien verweigert werden. Ungeimpfte müssen zusätzlich eine fünftägige Quarantäne antreten. Die italienische Regierung legt damit jenes Modell, das bereits praktiziert wird, wenn man aus Nicht-EU-Staaten kommt, auch auf die Unions-Länder um. Die Regelung ist bis zum 31. Jänner 2022 befristet und soll bei Bedarf verlängert werden. Kritik hagelt es aus Brüssel, denn Kommissions-Vizepräsidentin Vera Jourova sagte, dass dieser Alleingang das Vertrauen der Bevölkerung beschädigen würde, denn man habe sich auf einheitliche Reisebedingungen geeinigt. Doch Italien ist gar nicht der erste EU-Staat, der von den Absprachen der Regierungschefs abweicht. Malta führte bereits im Sommer 2021 die 1G-Regel für die Einreise ein und Bulgarien verlangt auch von Geimpften und Genesenen einen zusätzlichen PCR-Test.

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Delta fliegt München-Atlanta wieder viermal wöchentlich

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines fliegt nun wieder viermal wöchentlich zwischen Atlanta und München. Zum Einsatz kommen Langstreckenjets des Typs Boeing 767-400. Damit ist die bayerische Landeshauptstadt wie vor Beginn der Pandemie jetzt wieder mit elf US-Zielen  nonstop verbunden. Die Flugzeuge von Delta Air Lines kommen in München jeweils dienstags, mittwochs, freitags und samstags planmäßig um 9:00 Uhr an und heben um 11:00 Uhr wieder Richtung USA ab.

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Africa Union Aviation brachte VIP-MD-87 in die Luft

Die Bedarfsfluggesellschaft Africa Union Aviation hat heuer mit der P4-AUA eine McDonnell Douglas MD-87 in die Luft gebracht. Die im Jahr 1992 gebaute Maschine wurde im Juli 2021 übernommen und in Dienst gestellt. Ursprünglich wurde diese MD-87 an Japan Air System ausgeliefert. Im Jahr 2008 erfolgte dann der Umbau in ein VIP-Flugzeug durch die Aircraft and Engine Support LLC. Anschließend flog der heckgetriebene Mittelstreckenjet als M-SFAM für Montavachi Limited. Seit Juli 2021 ist die nunmehrige P4-AUA für Africa Union Aviation in der Luft. Zuletzt flog die Maschine zwischen Halmstad und Palma de Mallorca sowie Palma, Göteborg und Halmstad. Durchgeführt wurden Executive Charter Flüge.

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Erfurt: Albastar nimmt Erfurt-Palma de Mallorca auf

Im Auftrag des Tour Operators Schauinsland-Reisen wird die spanische Fluggesellschaft Albastar im Sommer 2022 zwischen Erfurt und Palma de Mallorca fliegen. Die Charterflüge sollen mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Derzeit plant Schauinsland-Reisen drei wöchentliche Palma-Flüge ab Erfurt. Die eingesetzten Flugzeuge sind mit 189 Sitzplätzen bestuhlt. Konkret wird die Urlaubsinsel Mallorca im Zeitraum 17.06.-30.10.22 an den Wochentagen Dienstag, Freitag und Sonntag angeflogen. Flugtickets sind sowohl im Rahmen von Pauschalreisen als auch als Nur-Flug-Angebote beim Tour Operator und über Reisebüros erhältlich. Weitere Reiseveranstalter werden die Flüge ebenfalls in ihr Angebot aufnehmen, so der Flughafen Erfurt-Weimar in einer Aussendung. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Fluggästen auch im Sommer 2022 flexible Reisemöglichkeiten durch diese Mallorca-Verbindungen mit zuverlässigen Partnern anbieten können“, erklärt Gerd Stöwer. Weitere Ziele des Sommerflugplanes 2022 sind Antalya, Burgas, Hurghada, Kreta und Rhodos. Hinzu kommen Sonderreisen nach Italien, Kroatien, Ungarn, Albanien und Montenegro.

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Wien: Ryanair will AUA-Bologna-Passagiere „retten“

Der Billigflieger Ryanair reagiert auf die temporäre Einstellung der Austrian-Airlines-Strecke Wien-Bologna und wirbt mit speziellen „Rettungstarifen“ um Passagiere. Italien verlangt ab 16. Dezember 2021 auch von Geimpften und Genesenen die Vorlage eines negativen Coronatests. Ungeimpfte müssen fünf Tage in Quarantäne. Die Fluggesellschaften Austrian Airlines und Wizz Air haben in den letzten Tagen weitere Kürzungen der Verbindungen ab Wien-Schwechat in ihre Reservierungssystem eingepflegt. Bei der Lufthansa-Tochter werden unter anderem die Strecken Leipzig/Nürnberg, Bologna und Saporischschja temporär pausiert. Beim pinkfarbenen Billigflieger ist das Ausmaß der Streichungen erheblich größer, denn netzwerkweit pausiert man im ersten Quartal 2022 über 200 weitere Routen zusätzlich zu jenen, die bereits temporär ausgesetzt sind. Ryanair spart in einer Medienmitteilung nicht mit Kritik am Mitbewerber Austrian Airlines und rühmt sich abermals damit, dass man in dieser Winterflugplanperiode 57 Strecken ab Wien-Schwechat bedient. Die überwiegende Mehrheit der Routen wird mit Airbus A320 von der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe geflogen. Die polnische Konzernschwester Buzz unterhält in Wien ebenfalls eine Basis und befindet sich derzeit auf der Suche nach fliegendem Personal. Andreas Gruber, Ryanair, erklärt: „AUA-Kunden, die aufgrund der Streichung der AUA-Strecke von Wien nach Bologna gestrandet sind, können auf Ryanair umsteigen und jetzt die günstigsten Tarife und den zuverlässigsten Service genießen. Wir haben Rettungstarife zum Preis von 19,99 € eingeführt, um Kunden zu unterstützen, die von der Einstellung dieser Strecke durch AUA betroffen sind. Während die Lufthansa Group und ihre Tochtergesellschaften AUA und Eurowings weiterhin Strecken streichen, Kapazitäten abbauen, Flugverkehr reduzieren und Arbeitsplätze abbauen, bietet Ryanair in den Wintermonaten den vollen

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Kreuzfahrtschiffe in immer mehr Häfen unerwünscht

Die Regierung der Kapverden untersagte einem Kreuzfahrtschiff von Tui Cruises das Anlegen im Hafen sowie einen Landgang. Hintergrund ist, dass an Bord drei Coronatests positiv ausgefallen sind. Die Reederei zeigt sich überrascht. Demnach wäre nicht abgesprochen gewesen, dass negativ Getestete, die noch dazu vollständig geimpft sind, nicht an Land gehen dürfen. Die Regierung Kapverdens zeigte sich angesichts der Sorge, dass es sich rein theoretisch um die Omikron-Variante handeln könnte, hart und hat das Schiff nicht einlaufen lassen. Laut Tui werden vor Landgängen Coronatests durchgeführt. Bei drei Personen sind diese positiv ausgefallen. Diese wurden in Las Palmas ausgeschifft und befinden sich dort an Land in Quarantäne. Bei allen anderen Reisenden sollen die Testungen negativ ausgefallen sein. Dennoch wurde „Mein Schiff 3“ das Einlaufen seitens der Kapverden verweigert. Somit änderte man den Fahrplan und steuert nun Gran Canaria und Lanzarote an. An Bord sollen sich insgesamt 1.725 Fahrgäste sowie 829 Besatzungsmitglieder befinden. Zumindest die volljährigen Personen und die Crew mussten vor dem Ablegen nachweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Weiters wurden vor dem Ablegen und regelmäßig während der Reise verpflichtende Covid-Testungen vorgenommen. Kreuzfahrtschiffe geraten angesichts der Omikron-Variante wieder verstärkt in den Fokus von Behörden. Der Umstand, dass „Mein Schiff 3“ nicht einlaufen durfte, ist kein Einzelfall. Der Mitbewerber MSC darf derzeit im Vereinigten Königreich keine Landgänge machen. Aida Cruises ist ebenfalls betroffen, steuert daher Southampton temporär nicht mehr an. Südafrika hat MSC und anderen Reedereien vorübergehend die Durchführung von Kreuzfahrten untersagt.

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Condor: A330-Erstflug verschiebt sich

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird den kommerziellen Erstflug mit dem Maschinentyp Airbus A330-200 später als ursprünglich gedacht durchführen. Während dem C-Check wurden Mängel gefunden, die noch behoben werden müssen, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Airliners.de. Condor flottet zunächst vier Airbus A330-200 ein, die auch als Vorbereitung auf das Nachfolgemodell A330neo genutzt werden. Laut einer Sprecherin müssen vor der Übernahme so genannte C-Checks durchgeführt werden. Die Techniker wurden bei zumindest einer Maschine fündig und müssen einen nicht näher bezeichneten Mangel beheben. Derzeit geht man bei Condor davon aus, dass der erste Airbus A330-200 Anfang Feber 2022 in den Liniendienst gestellt werden kann. Die Leasingverträge der vier Flugzeuge, die vormals für Etihad Airways geflogen sind, laufen vorerst zwei Jahre. Ab Herbst 2022 soll Condor die ersten A330neo erhalten.

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Corendon Europe beantragt Zulassung für USA-Charter

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat bei der U.S.-amerikanischen DOT die Zulassung für Charterflüge zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika beantragt. Weiters begehrt man, dass man bereits vor der offiziellen Genehmigung fliegen darf. Laut Antrag will Corendon Europe künftig im Rahmen von Charteraufträgen Passagiere, Fracht und Post zwischen den beiden Kontinenten fliegen. Linienflüge sind zumindest derzeit nicht geplant, da diese separat beantragt werden müssten. Noch ist nicht bekannt für wen Corendon Europe zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika fliegen will. Gut möglich ist, dass Auftraggeber der hauseigene Reiseveranstalter Corendon sein könnte. Im Falle einer positiven Behandlung des Antrags könnte der Carrier im Charter zwischen jedem Punkt der EU und den USA fliegen. Derzeit besteht die Flotte aus dem Maschinentyp Boeing 737-800.

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German Airways sucht E190-Piloten für Rostock

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways befindet sich momentan auf der Suche nach Piloten für die Standorte Köln/Bonn und Rostock-Laage. Es werden sowohl Kapitäne mit Typerating für Embraer 190 als auch Erste Offiziere eingestellt. Der aus WDL hervorgegangene Carrier ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Derzeit besteht die Flotte aus fünf Regionaljets des Typs Embraer 190. Konzernmutter Zeitfracht hat erst kürzlich den Flughafen Rostock-Laage übernommen und setzt mit Jahresbeginn 2022 eine zweite Geschäftsführerin ein. Mit dem Zukauf des zivilen Teils des Flughafen Rostock-Laage durch die German Airways Muttergesellschaft Zeitfracht kommt für das Unternehmen neben der aktuellen Homebase am Flughafen Köln/Bonn im kommenden Jahr noch ein zweiter Heimat-Standort hinzu. Er wird zur Zeit vor allem für Trainingsflüge auf der Embarer E190 genutzt. Dies eröffnet Fliegern, die im Nordosten Deutschlands beheimatet sind, die Chance auf einen heimatnahen Arbeitsplatz.

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