Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Österreich: Tanner will Verteidigungsbudget auf ein Prozent des BIP anheben

Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) will das Budget, das für die Landesverteidigung ausgegeben wird, auf rund ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben. Abgeordnete aller Fraktionen pflichteten der Notwendigkeit einer Erhöhung des Verteidigungsbudgets bei. Der Angriff Russlands auf die Ukraine bedeute eine Zäsur in der europäischen Geschichte, erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eingangs in der Debatte zur EU-Jahresvorschau. Es zeige sich nun, wie wichtig eine gut aufgestellte Landesverteidigung gerade für einen neutralen Staat sei. Die Politik müsse nun alles daran setzen, dass das Bundesheer gestärkt werde. Die Landesverteidigung habe über die Jahre nicht den budgetären Stellenwert erhalten, den es verdienen sollte. Nun gelte es, die militärische Kernkompetenzen auszubauen und zu stärken. Das Verteidigungsbudget soll daher auf ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes angehoben werden, bekräftigte Tanner ihr Ziel. Im Zuge der Ukraine-Krise seien viele Neubeurteilungen notwendig geworden. So sei nicht nur das Budget, sondern Aspekte wie die Übungstätigkeit der Miliz unter einem anderen Licht zu betrachten. Der Ukraine-Krieg finde nach wie vor auch im Cyberraum statt. Auswirkungen auf Österreich könnten nicht ausgeschlossen werden, würden aber laufend beobachtet. Die Kapazitäten im Bereich der Cyber-Defense sollen daher wesentlich ausgebaut werden, um die Souveränität Österreichs auch in diesem Bereich zu sichern, erklärte Tanner. Das Bundesheer sei neben der Landesverteidigung auch die strategische Reserve des Landes, hob die Verteidigungsministerin die Assistenzeinsätze im Bereich der Unterstützung der Gesundheitsbehörden, an den Außengrenzen oder bei Naturkatastrophen hervor. So unterstütze das Bundesheer aktuell auch bei der Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Nach dem Angriff Russlands gegen die Ukraine sei eine Neubeurteilung der Verteidigungspolitik Österreichs notwendig,

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Ab Genf und Zürich: Pauschalreisen im Privatjet auf die Malediven und Seychellen

Der Reiseveranstalteter Travelcoup Deluxe legt in Kooperation mit Four Seasons Hotels & Resorts weitere Pauschalreisen, die eine Beförderung mit Businessjets beinhalten, auf. Diese werden ab Zürich und Genf angeboten und führen auf die Seychellen und die Malediven. „Privatjetflüge sind derzeit die sicherste und komfortabelste Flugoption. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Four Seasons Hotels & Resorts ein Fly-and-Stay-Angebot mit Privatjets ab der Schweiz kuratieren dürfen. Four Seasons gehört zu den führenden Hotelketten weltweit im Luxussegment. Unsere Zusammenarbeit ergänzt perfekt das bestehende eigene Privatjetangebot in anderen Märkten von Four Seasons. Uns verbindet derselbe Anspruch an Reisekomfort und Serviceexzellenz, sowie unser Engagement für Nachhaltigkeit“, so Niclas Seitz, CEO von Travelcoup Deluxe. Beispiele für die geplanten Pauschalreisen: Sechs Nächte Seychellen/Four Seasons Desroches Island oder Four Seasons MaheHin-/Rückflug für zwei Personen mit Privatjet ab/bis Zürich, inklusive Transfers ab CHF 28.179 pro Person in der One Bedrom Ocean Pool Villa (mögliche Reisedaten: 02.04.2022 bis 09.04.2022 & 21.10 bis 28.10.2022) Sieben Nächte Malediven/Four Seasons Kuda Huraa oder Four Seasons Landaa GiraavaruHin-/Rückflug für zwei Personen mit Privatjet ab/bis Zürich, inklusive Transfers ab CHF 28.664 pro Person im Deluxe Beach Pavillion (mögliche Reisedaten: 14.10 – 22.10.2022)

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Griechenland hat elektronisches PLF abgeschafft

Seit 15. März 2022 müssen Passagiere, die nach Griechenland einreisen wollen, kein PLF-Formular mehr ausfüllen. Die Regierung hat die im Sommer 2020 überraschend eingeführte Regelung aufgehoben. „Alle Passagiere, die von einem beliebigen Ziel im Ausland in unser Land kommen, müssen das Online-PLF-Formular vor der Ankunft in Griechenland nicht ausfüllen“, erklärte die griechische Zivilluftfahrtbehörde in einem Schreiben an die Fluggesellschaften. Der Wegfall des elektronischen PLF-Formulars bedeutet aber nicht, dass die sonstigen Einreiseregeln aufgehoben sind. Diese sollen, so das griechische Außenministerium, weiterhin in Kraft bleiben. Daher sollten sich Griechenland-Passagiere rechtzeitig vor dem Abflug darüber informieren welche zusätzlichen Unterlagen – nebst Reisepass oder Personalausweis – benötigt werden.

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UK: Auch Tui Airways schafft die Masken ab

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways wird künftig auf zahlreichen Flügen ab dem Vereinigten Königreich auf die bisherige Maskenpflicht verzichten. Man wird dies nur noch dann verlangen, wenn es aufgrund eines Notams des Ziellandes explizit vorgeschrieben ist. Seitens der Regierung des Vereinigten Königreichs ist das Tragen von Masken in Verkehrsflugzeugen nicht mehr vorgeschrieben. Mit Jet2 und Ryanair haben die ersten Carrier bereits verkündet, dass man dies an Bord nicht mehr verlangen wird. Man hält jedoch die Empfehlung aufrecht. Seit Mittwoch gilt auch bei British Airways keine Maskenpflicht mehr. „Es ist nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben, dass Reisende von oder nach England oder Nordirland während ihres Tui Airways-Fluges eine Gesichtsmaske tragen, aber – in Übereinstimmung mit den Richtlinien der britischen Regierung und der EU-Charta – empfehlen wir Ihnen dies dennoch nachdrücklich“, so Tui Airways. Im Gespräch mit Aviation.Direct äußerte sich Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary dahingehend, dass er damit rechnet, dass innerhalb der Europäischen Union die Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen bis Ende April 2022 abgeschafft wird. In zahlreichen Ländern sieht es ganz danach aus, jedoch pochen beispielsweise Österreich und Deutschland derzeit weiterhin auf die unbeliebten Masken.

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Alltours und FTI ändern Flexi-Tarife

Die Reiseveranstalter FTI und Alltours haben ihre kostenpflichtigen „Flexi-Pakete“ überarbeitet. Beim Düsseldorfer Anbieter ist es nun möglich, dass gegen Aufpreis die Pauschalreisen bis 14 Tage vor der Abreise storniert bzw. umgebucht werden können. Gültig sind die angepassten Konditionen für Neubuchungen, die zwischen dem 12. März und 30. April 2022 getätigt werden. Hierfür soll im Aktionszeitraum kein Aufpreis berechnet werden. Der Mitbewerber FTI Touristik bietet den so genannten Flex-Plus-Tarif künftig unabhängig vom Reisepreis gegen die Bezahlung von zusätzlichen 60 Euro an. Dieser Tour Operator bietet Passagieren an, dass bis 15 Tage vor dem Abflug storniert werden kann. Hierfür soll bis zum 31. Oktober 2023 eine reduzierte Stornogebühr verrechnet werden. Umbuchen kann man laut Erklärung des Konzerns ebenfalls bis zu 15 Tage vor der Abreise. Die Hälfte der Stornokosten will FTI an die vermittelnden Reisebüros ausschütten.

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Einreise: Montenegro streicht 3G-Nachweis

Für die Einreise nach Montenegro ist ab sofort kein 3G-Nachweis mehr notwendig. Der Balkan-Staat lässt wieder sämtliche Personen mit gültigen Ausweispapieren einreisen. Die Vorlage von Corona-Dokumenten entfällt. Innerhalb des Landes wurden die Regeln ebenfalls stark gelockert. So muss man beispielsweise beim Besuch von Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen keinen 3G-Nachweis mehr vorlegen. Auch die Maskenpflicht wurde teilweise gelockert. Allerdings muss man in öffentlich zugänglichen Innenräumen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen. FFP2-Masken, wie beispielsweise in Österreich, werden auch weiterhin nicht verlangt.

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Wegen Russland-Bezug: LBA groundet Cargologic Germany

Die Frachtfluggesellschaft Cargologic Germany ist derzeit nicht zur Durchführung von Flügen innerhalb der Europäischen Union berechtigt. Das Luftfahrtbundesamt suspendierte am Freitag die entsprechende Zulassung. Hintergrund der Maßnahme ist, dass der Carrier indirekt der russischen Volga-Dnepr-Gruppe angehört und aufgrund dieses Umstands mit einem temporären Flugverbot belegt wurde. Eigenen Angaben nach ist Cargologic Germany bestrebt, dass man den Flugbetrieb so schnell wie möglich wiederaufnehmen kann. Daher führt man „intensive Gespräche mit allen relevanten Behörden und Stakeholdern“, die dazu führen sollen, dass man möglichst rasch wieder abheben kann. Selbst sieht man sich als deutsches Unternehmen. Die Flotte von Cargologic Germany besteht derzeit aus vier Boeing-737-Frachtflugzeugen, die in Leipzig/Halle stationiert sind.

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Alle Abflüge gestrichen: Verdi-Streik legt Hamburg lahm

Der von Verdi organisierte Warnstreik des Sicherheitspersonals trifft den Flughafen Hamburg besonders hart. Die Sicherheitskontrollen für abfliegende Passagiere können nicht mehr durchgeführt werden. Die Folge daraus: alle 87 geplanten Abflüge müssen gestrichen werden. Die Gewerkschaft Verdi hat am heutigen Dienstag an verschieden deutschen Airports das Sicherheitspersonal zur ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergrund ist, dass die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Hamburg ist derzeit besonders stark betroffen: „Betroffen sind alle Kontrollstellen, sowohl die Sicherheitskontrolle, die alle Passagiere vor dem Abflug passieren müssen, als auch die Personal- und Warenkontrollen. Aufgrund dieses Verdi-Streiks bleibt die Sicherheitskontrolle für die Passagiere heute ganztägig geschlossen, es finden daher für die Passagiere keine Abflüge statt. Ankünfte sind weiterhin möglich. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: Dienstag, 15. März 2022, 8:15 Uhr) sind alle 87 Abflüge gestrichen, die heute für Hamburg geplant waren. Bei den Ankünften wurden 18 von 89 geplanten Landungen gestrichen, eventuell kommen heute im Laufe des Tages weitere Streichungen hinzu“, so der Airport in einer Medienerklärung.

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Smartlynx Malta flottet sechs A330-300P2F ein

Smartlynx wird ab dem Jahr 2023 insgesamt sechs Frachtflugzeuge des Typs Airbus A330-300P2F einflotten. Diese least man von der Air Transport Services Group. Die Vertragslaufzeit beträgt vorerst sechs Jahre. „Die Einführung der A330-300 ist ein logischer Schritt und einer, der relevante Synergien mit dem Rest unserer Flotte – A330 Pax und A321F-Einheiten – und als ein Flugzeug schafft, das in einer Post-Covid-Umgebung immer beliebter werden wird“, sagte Smartlynx-Chef Zygimantas Surintas. „Für uns ist der Umzug Teil unserer Flottenmodernisierungsstrategie, die mehr Kapazität und Effizienz bietet, und ein weiterer Schritt in Richtung SmartLynx Airlines, ein führender globaler Akteur auf dem Luftfrachtmarkt zu werden.“ Die sechs Widebodies werden auf dem AOC von Smartlynx Malta registriert. Auf diesem habt man bereits fünf Airbus A330-300 sowie zwei A321-Frachter registriert. Der zuletzt genannte Maschinentyp wird um weitere A321P2F aufgestockt werden. Auch diese sollen im Auftrag von DHL eingesetzt werden.

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Tui zieht Marke aus Russland zurück

Die Marke Tui soll künftig nicht mehr auf dem russischen Markt präsent sein. Bereits im Vorjahr trennte sich der Konzern von seinem lokalen Ableger, der jedoch bis zuletzt im Rahmen eines Franchisevertrags genutzt wurde. Die Konzernzentrale in Hannover löste diesen nun auf. Das bedeutet konkret, dass Tui Russia nicht mehr das bekannte Brand des Tour Operators nutzen darf. Das wirkt auch auch auf die angeschlossenen Töchter in der Ukraine, Weißrussland, Kasachstan und Usbekistan aus, denn diese gehören Tui Russia an. Im Vorjahr entschied sich die Tui AG zum vollständigen Verkauf dieses Ablegers. Somit gehört dieser nicht mehr der Tui Group an, konnte jedoch aufgrund einer Franchise-Vereinbarung weiterhin unter dem bekannten Brand auftreten. Damit ist jetzt Schluss, wie Konzernchef Fritz Joussen ausführt: „Die Tui verurteilt den Angriff und den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Unsere Haltung ist eindeutig. Die Marke Tui darf nicht länger von Tui Russia für ihr Geschäft und den Auftritt des Unternehmens genutzt werden“.

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