Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Moskau: Enteisungsfahrzeug crasht Aeroflot-A350

Eigentlich sollte es am 16. Dezember 2021 mit der VP-BXC von Moskau-SVO nach Cancun gehen. Doch es ging am Boden so einiges schief, denn der Airbus A350-900 kollidierte mit einem Enteisungsfahrzeug. Aeroflot wollte mit der VP-BXC unter der Flugnummer SU158 von Moskau-SVO nach Cancun fliegen. Im Zuge der Enteisung kam es zu Crash mit einem Bodenfahrzeug. Dieses kippte um, wobei das Flugzeug anschließend untersucht wurde. Offiziellen Angaben nach wurde der Fahrer des Enteisungsfahrzeugs mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Flugbesatzung und die Passagiere haben keinen Schaden erlitten. Aeroflot setzte für SU158 mit der VP-BXD ein Ersatzflugzeug nach Cancun ein. Dieses konnte den Flughafen Moskau-SVO mit mehrstündiger Verspätung verlassen. Nachstehendes YouTube-Video zeigt das umgekippte Enteisungsfahrzeug neben der VP-BXC.

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Norse Atlantic registriert Dreamliner auch in Irland

Das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways ist der Aufnahme des Flugbetriebs einen Schritt nähergekommen. Im irischen Luftfahrtregister wurde eine Boeing 787-9 auf die Neugründung registriert. Die Maschine trägt die Registrierung EI-HAI und wurde bereits auf dem Flughafen Shannon gesichtet. Norse Atlantic registriert eigenen Angaben nach die Flugzeuge sowohl in Irland als auch in Norwegen. Weiters befindet man sich derzeit im AOC-Erlangungsverfahren im Vereinigten Königreich, denn man will auf dem Flughafen London-Gatwick eine Basis errichten. Für diese ist aufgrund des Brexit ein AOC des Vereinigten Königreichs notwendig. Wie viele Maschinen ab Gatwick eingesetzt werden sollen ist noch offen. Norse Atlantic Airways will zum Start gruppenweit 15 Boeing 787 betreiben. Diese werden von verschiedenen Leasinggesellschaften bezogen. Der Erstflug ist für den Sommer 2022 angekündigt.

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Abtretung zulässig – Ryanair erleidet Schlappe vor Gericht

Der irische Billigflieger Ryanair hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine empfindliche Schlappe in Sachen Fluggastrechteportale erlitten. Der Carrier schließt in seinen AGB die Abtretung von Ansprüchen an Dritte aus. Dagegen zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht. Unter der Geschäftszahl 2-03 O 527/19 urteilten die Frankfurter Richter, dass die Vorgehensweise von Ryanair unzulässig ist. Weiters wäre sie für Konsumenten gröblich benachteiligend. Ähnlich urteilte bereits das Landgericht Berlin gegen den Mitbewerber Wizz Air. Die Wettbewerbszentrale betont in einer Aussendung, dass man nötigenfalls auch vor den Bundesgerichtshof ziehen werde. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Landgericht Frankfurt festgestellt hat, dass die betroffenen Klauseln in den AGB des Carriers gegen die Fluggastrechteverordnung verstoßen. Das Verbot der Abtretung und der Verweis auf irisches Recht wären unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtkräftig. Es wird damit gerechnet, dass Ryanair dagegen berufen wird.

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Emerald nimmt Aer-Lingus-Franchiseflüge im März 2022 auf

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines soll am 17. März 2022 die ersten Zubringerflüge für das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus aufnehmen. Es handelt sich um keinen klassischen Wetlease, sondern um ein Franchise-Abkommen. Konkret bedeutet das, dass die Flüge auf eigene Rechnung angeboten werden und Aer Lingus eine Gebühr für die Nutzung der Marke erhält. Derartige Konstruktionen sind bei der IAG keine Seltenheit, denn beispielsweise nutzen Comair und Sun Air of Scandinavia das British-Airways-Brand unter ähnlichen Abkommen. Emerald Airlines teilte mit, dass man auf 11 Strecken insgesamt 340 Flüge pro Woche anbieten will. Das Streckennetz soll schrittweise hochgefahren werden und umfasst ab Dublin folgende Ziele: Glasgow, Isle of Man, Birmingham, Bristol, Edinburgh, Manchester, Leeds/Bradford, Newcastle, Exeter, Newquay und Jersey. Als Fluggerät werden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen.

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Smartlynx will auf Boeing 737 Max umflotten

Der lettische Smartlynx-Konzern beabsichtigt im kommenden Jahr das Muster Boeing 737 Max einzuflotten. Die Flugzeuge sollen über Leasinggeber bezogen werden. Bislang setzt die Formengruppe auf der Kurz- und Mittelstrecke auf Modelle des Konkurrenten Airbus. Smartlynx hat sich offensichtlich für eine mittelfristige Umflottung auf Boeing 737 Max entschieden. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Examiners für dieses Muster. Geplant ist, dass die Mittelstreckenjets des U.S.-amerikanischen Herstellers zunächst auf dem lettischen AOC zum Einsatz kommen werden. Ein genauer Termin für den Erstflug steht noch nicht fest. Zunächst müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Konkret bedeutet das unter anderem, dass man entsprechendes Ausbildungspersonal mit Boeing-Erfahrung ins Haus holen muss. In einem weiteren Schritt wird man dann mit den Schulungen der Piloten beginnen und/oder Flugzeugführer mit Max-TR einstellen.

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Sommer 2022: Smartlynx fliegt wieder für Tui

Der deutsche Reiseveranstalter Tui wird im Sommerflugplan 2022 wieder einige Charterziele ab dem Flughafen Saarbrücken anbieten. Die operative Durchführung wird jedoch nicht durch Tuifly, sondern durch Smartlynx erfolgen. Derzeit ist geplant, dass am Mai 2021 schrittweise Flüge von Saarbrücken nach Palma de Mallorca, Heraklion, Rhodos, Kos, Las Palmas, Fuerteventura und Teneriffa aufgenommen werden sollen. Es handelt sich um Charterflüge, die unter anderem im Rahmen von Pauschalreisen oder als Nur-Flug über Tui und Reisebüros (online und offline) buchbar sind. Wenig überraschend steht das Ziel Palma de Mallorca am häufigsten am Charter-Flugplan. Derzeit ist vorgesehen, dass Smartlynx ab Anfang Mai 2022 täglich die Mittelmeerinsel ab Saarbrücken anfliegt. Nach Heraklion soll es zweimal pro Woche gehen. Alle anderen Ferienziele sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach einmal wöchentlich angesteuert werden.

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A6-EVS: Emirates hat letzten Airbus A380 übernommen

Golfcarrier Emirates hat am Donnerstag mit der A6-EVS den letzten Airbus A380 übernommen. Da die Produktion der Superjumbos eingestellt wurde, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit die letzte jemals gebaute Einheit dieses Musters. Aus der Sicht von Emirates Airline handelt es sich um A380 Nummer 123. Der Golfcarrier ist der weltweit größte Abnehmer dieses Maschinentyps. „Der A380 ist in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Flugzeug. Uns hat er die Möglichkeit eröffnet, das Reiseerlebnis neu zu definieren, die Nachfrage an Flughäfen mit begrenzten Slots effizient zu bedienen und das Wachstum unseres Streckennetzes zu unterstützen. Der A380 wird auch in den kommenden Jahren das Flaggschiff von Emirates bleiben und eine wichtige Säule unserer Flugpläne darstellen“, so Emirates-Chef Tim Clark. Emirates war die erste Fluggesellschaft, die auf der Farnborough Air Show im Jahr 2000 eine A380-Bestellung angekündigt hat, als dieser noch als „A3XX“ vermarktet wurde – 2001 folgte die feste Zusage sowie die zusätzliche Bestellung von 15 weiteren Exemplaren. Diese Zusage von Emirates war ausschlaggebend für den Start des Programms, das das größte Verkehrsflugzeug der Welt mit einem durchgängigen Doppeldeck und einem großzügigen Kabineninnenraum entwickelt und auf den Markt gebracht hat. Seit seinem ersten Flug ist der Airbus A380 ein Passagierliebling und sorgt überall dort, wo er eingesetzt wird, für Begeisterung bei den Reisenden. „Das Flugzeug, das heute an uns ausgeliefert wird, ist mit unseren neuesten Kabinenprodukten ausgestattet, einschließlich der Premium Economy Class. Im Vergleich mit unserem allerersten A380 2008 wird deutlich, wie viele Verbesserungen wir vorgenommen haben, um stets ein unvergleichliches Flugerlebnis zu

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Einreise nach Österreich: Wer einen PCR braucht und wer nicht

Seit Mitternacht gelten in Österreich verschärfte Einreisebestimmungen. Insbesondere Geimpfte müssen nun einiges beachten, um nicht vermeidbar in Quarantäne gesteckt zu werden. Der Grundsatz, dass zwei Impfungen ausreichen, um als „vollständig geimpft“ zu gelten, ist gefallen. Das von Wolfang Mückstein (Grüne) geleitete Gesundheitsministerium erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass nur Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, ohne die zusätzliche PCR-Testung einreisen können. Die PCR-Testung muss aber nicht zwingend im Ausland vorgenommen werden, sondern alternativ können die kostenlosen Angebote in Österreich binnen 48 Stunden in Anspruch genommen werden. Zum einfacheren Verständnis werden hier nun fiktive Fallbeispiele dargestellt: 1. Person, die dreimal geimpft ist In diesem Fall hat man die so genannte Auffrischungsimpfung bereits erhalten und benötigt für die Einreise keinen zusätzlichen PCR-Test. Auch ist keine Quarantäne anzutreten. Die so genannte Pre-Travel-Clearance muss nicht ausgefüllt werden. Achtung! Kommt man aus so genannten Virusvariantengebieten dann gelten abweichende Bestimmungen. 2. Person, die mit Johnson&Johnson geimpft wurde und dann mit Moderna oder Pfizer aufgefrischt wurde In diesem Fall gelten die selben Regeln wie für dreimal geimpfte Personen (siehe Punkt 1). 3. Person, die zweimal geimpft wurde Abgesehen vom in Punkt 2 dargestellten Sonderfall benötigt man zusätzlich zum Impfnachweis einen negativen PCR-Test. Kann dieser nicht vorgelegt werden oder will man sich in Österreich testen lassen, so muss man die so genannte Pre-Travel-Clearance ausfüllen. Die PCR-Testung ist dann innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise vorzunehmen. Man befindet sich bis zum Vorliegen des Befunds in Quarantäne. Achtung! Kommt man aus so genannten Virusvariantengebieten dann gelten abweichende Bestimmungen. 4. Genesener

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Preighter-Einsatz: Uzbekistan Airlines mit Boeing 767 in Salzburg

Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 767 sind in Salzburg ein seltener Gast. Am Donnerstag war Uzbekistan Airlines im Auftrag des Logistikers Quehenberger mit einem so genannten Preighter vor Ort. Am Samstag soll sich das Ereignis wiederholen. „Den Flughafen Salzburg und Quehenberger Logistics verbindet seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Heute war es soweit, dass wir den ersten Frachtflug direkt aus China erfolgreich in Salzburg landen und gemeinsam abwickeln konnten. Oft gilt es auch bei Charterflügen schnelle und effiziente Lösungen zu finden. Eine gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit unserem verlässlichen Partnernetzwerk weltweit und die Lösungsorientierung und Flexibilität unserer Luftfrachtspezialisten sind die Basis für erfolgreiche Luftfrachtprojekte“, so Gerhard Haslauer. In der mittlerweile fast 2 Jahre andauernden Pandemie hat sich der Bedarf an Mobilität gewandelt. Während Menschen durch Reisebeschränkungen deutlich weniger reisen können, werden medizinische Produkte dringend vor Ort benötigt. „Aktuell können wir pandemiebedingt weniger Passagiere bei uns begrüßen, dafür freut es uns, wenn wir in der Versorgung mit medizinischen Produkten unterstützen können. Dies tut dem Flughafen gut und freut auch die gesamte Mannschaft am Vorfeld – es rührt sich was“, so Flughafenprokurist Christopher Losmann. „Einen zweiten Flieger, den auch der Logistik-Profi Quehenberger nach Salzburg fliegen lässt erwarten wir am Samstag,“ so Losmann weiter.

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Bern: Neuer Regierungsjet für die Schweiz?

Der Schweizer Bundesrat ist derzeit von einer Pannenserie des Regierungsflugzeugs geplagt. Dieses geriet in der Eidgenossenschaft in den Fokus, denn selbst ein Treffen mit dem japanischen Kaiser ist aufgrund von Triebwerksproblemen ausgefallen. Nun wird im Parlament die Anschaffung eines zweiten Jets für den Bundesrat gefordert. Die Pannenserie habe die Schweiz regelrecht blamiert, da nicht zu offiziellen Terminen angereist werden konnte oder aber Regierungsmitglieder regelrecht gestrandet sind. Derzeit verfügt die Regierung der Schweiz über einen Falcon 900. Dieser wurde im Jahr 2012 gebraucht vom Fürstentum Monaco angekauft. Diskutiert wird nun, ob ein zweiter Jet mit höherer Reichweite angekauft wird. Grundsätzlich hätte man bereits ein zweites Flugzeug zur Verfügung und zwar eine Pilatus PC-24. Allerdings ist die Range für Fernziele nicht ausreichend, weshalb dieser Businessjet primär innerhalb Europas zum Einsatz kommt. Seitens des Bundesrats will man sich zur aktuellen Diskussion nicht äußern. Andere Staaten, beispielsweise Österreich, haben keine Regierungsflotte. Bundeskanzler und Minister nutzen – zumindest offiziell – primär Linienflüge. In der Praxis werden jedoch zumeist Businessjets von privaten Betreibern gechartert.

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