Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Ergebnis von Mai 2019

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Mai 2022 rund 130.000 Passagiere und damit um etwa 6,8 Prozent mehr als im Vorkrisenmonat Mai 2019. Die Flugbewegungen nahmen entsprechend ebenfalls zu. Sie lagen im Mai bei 3.884 und damit 23 Prozent über dem Vergleichsmonat aus 2019. Im Bereich der Luftfracht konnte der FKB auf 144 Tonnen zulegen. Im Vergleich mit Mai 2019 entspricht dies einem Plus von 47 Prozent. Im Sommerflugplan 2022 sind derzeit 1,1 Millionen Sitzplätze zu 35 Destinationen im Verkauf. Während dem reisestarken Pfingstwochenende musste nach Angaben des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden nur ein Flug gestrichen werden. Dies soll am Wetter gelegen haben. Zu Abfertigungsproblemen soll es – im Gegensatz zu anderen Airports – nicht gekommen sein. „Die Anstrengungen zur optimierten Zusammenarbeit in den letzten Wochen und die hohe Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter, der Luftsicherheitskräfte und der Bundes- und Landespolizei zeigen, dass trotz hohem Aufkommen und verspäteter Ankünfte am FKB ein hoher Servicelevel gehalten werden kann.“ sagt der Geschäftsführer Uwe Kotzan. „Alle Beteiligten am Flughafen haben sich entsprechend gut vorbereitet, was auch für die Passagiere zutrifft, die überwiegend rechtzeitig erschienen sind und notwendige Unterlagen griffbereit hatten“, weiß Eric Blechschmidt, Verkehrsleiter am Flughafen. „Nach zwei Jahren Pandemie sehen wir gerne wieder einen Ansturm. Die Menschen freuen sich darauf, endlich wieder reisen zu können. Da soll es am Flughafen reibungslos laufen.“

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Düsseldorf will Sommer-Kollaps mit neuen Maßnahmen verhindern

In den letzten Wochen sind in Deutschland besonders die Flughäfen Berlin-Brandenburg und Düsseldorf negativ mit zum Teil enormen Warteschlangen an den Schaltern und an der Sicherheitskontrolle aufgefallen. Der NRW-Airport will nun Maßnahmen ergreifen, um einen Kollaps in der Hauptreisezeit zu verhindern. Dass der aktuelle Stand der Dinge alles andere als optimal ist, räumt der Düsseldorfer Flughafen ein. Man will nun für die NRW-Sommerferien entsprechende Maßnahmen ergreifen, die reibungslose Prozesse in den Terminals sicherstellen sollen. Dazu zählen laut Erklärung des Airports „eine Vielzahl eigener operativer Maßnahmen“. „Die aktuelle Situation ist eine große Belastung insbesondere für unsere Fluggäste und unsere Beschäftigten. Wir haben daher einen Maßnahmenkatalog aufgesetzt, mit dem wir in der gesamten Prozesskette unterstützen und entlasten wollen“, so Düsseldorf-Chef Thomas Schnalke. Beispielsweise will man während der Sommerferien verstärkt Studenten als Servicekräfte einsetzen. Diese sollen Passagiere bei starker Auslastung von Sicherheitskontrolllinien zu anderen umleiten bzw. Passagiere ersuchen, dass sie bereits während dem Warten Gegenstände wie Laptops und Flüssigkeiten auspacken sollen. Auf dem Vorfeld soll eine Art „Eingreiftruppe“ aus qualifizierten Facharbeitern gebildet werden. Diese soll bei Bedarf zur Unterstützung eingesetzt werden, um Verspätungen zu vermeiden. Für die Sicherheitskontrollen sollen die Bundespolizei und deren Subunternehmer vom Airport ständig neue Informationen erhalten. Damit soll die Planung wie viele Kontrolllinien benötigt werden vereinfacht werden. Gleichzeitig will man den Fluggesellschaften ermöglichen, dass diese ihre Check-in-Schalter schon ab 3 Uhr 00 öffnen können.

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Air Algérie fand zwei Leichen im Frachtraum

Eine grausame Entdeckung mussten Vorfeldmitarbeiter am Samstag auf dem Flughafen Algier machen: Im Frachtraum wurden die Leichen zweier junger Männer gefunden. Die Polizei erklärte, dass diese zwischen 20 und 23 Jahren alt waren. Gefunden wurden die Toten am Samstag gegen 5 Uhr 00 Lokalzeit in einer auf dem Vorfeld abgestellten Maschine der Air Algérie. Die Exekutive geht davon aus, dass die beiden als blinde Passagiere nach Europa flüchten wollten. Das Vorhaben war nicht erfolgreich und kostete die jungen Männer das Leben. Immer wieder kommt es vor, dass Flüchtlinge versuchen in Frachträumen oder gar im Fahrwerksschacht als blinde Passagiere mitzufliegen. Dies ist lebensgefährlich und auch der Grund dafür, dass derartige Fluchtmanöver häufig mit dem Tod enden.

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Nach Palma und Rhodos: Condor setzt vierten A330-200 ein

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat am Samstag den vierten Airbus A330-200 in den aktiven Liniendienst gestellt. Die D-AIYA wurde zunächst zwischen Frankfurt am Main und Palma de Mallorca eingesetzt. Die Teilflotte, die übergangsweise als Vorbereitung auf den Maschinentyp Airbus A330neo, der ab Herbst 2022 eingeflottet werden soll, dient, ist mittlerweile auf vier Exemplare angewachsen. Diese waren vormals bei Etihad Airways im Einsatz und tragen die Registrierungen D-AIYA, D-AIYB, D-AIYC und D-AIYD. Der Neuzugang wurde am 2. Juni 2022 von Abu Dhabi nach Frankfurt überstellt. Seit 4. Juni 2022 setzt Condor dieses Langstreckenflugzeug kommerziell ein. Über das Pfingstwochenende hinweg flog mit dieser Maschine unter anderem nach Rhodos und Palma de Mallorca. Auch setzte man über das reisestarke Wochenende einen von der maltesischen Airhub Airlines betriebenen Airbus A340 auf Mallorca-Flügen ein.

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Aeroflot: Gericht in Sri Lanka gibt umstrittenen A330 frei

Am Montag, den 6. Juni 2022, hat das Oberste Handelsgericht von Colombo die zuvor von einem anderen Gericht einstweilig angeordnete Pfändung eines Airbus A330, den Aeroflot nutzt, aufgehoben. Offizieller Grund ist ein Formalfehler, denn dem Carrier soll die Einstweilige Verfügung nicht zugestellt worden sein. Der Antrag auf Aufhebung der Verfügung wurde auf Betreiben der Regierung von der Generalstaatsanwaltschaft eingebracht. Der Colombo Commercial High Court befasste sich am Montag mit der Angelegenheit und gab die Maschine wegen eines Formalfehlers frei. Celestial Aviation Trading Limited hatte vor ein paar Tagen eine Einstweilige Verfügung erwirkt, die dazu führte, dass der Rückflug von Colombo nach Moskau nicht durchgeführt werden durfte. Die Maschine wurde vorerst an die Kette gelegt. Der Lessor ist der Ansicht, dass Aeroflot das Langstreckenflugzeug unrechtmäßig ins RA-Register überführt habe und trotz Kündigung des Leasingvertrags nicht zurückgeben würde. Im Nachgang der gerichtlichen Anordnung soll laut lokalen Medienberichten von russischer Seite Druck auf die Regierung von Sri Lanka ausgeübt worden sein. Man habe unter anderem davor gewarnt, dass bei Nicht-Klärung der Angelegenheit im Sinne von Aeroflot die diplomatischen Beziehungen beeinträchtigt werden könnten. Bislang konnten Leasingfirmen 78 Flugzeuge, die bei russischen Carriern im Einsatz waren, beschlagnahmen lassen. Die überwiegende Mehrheit jedoch in den ersten Tagen der Sanktionen, da seither mit derartigem Fluggerät nur noch in Länder geflogen wird, in denen die Pfändung als unwahrscheinlich eingeschätzt wird.

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Schulungsmängel: Indien sperrt 90 Spicejet-Boeing-737-Max-Piloten

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat verfügt, dass 90 Spicejet-Flugzeugführer vorerst nicht mehr auf dem Maschinentyp Boeing 737 Max fliegen dürfen. Hintergrund ist, dass beim Training ein mangelhafter Simulator verwendet wurde. Die Fluggesellschaft ist aus Sicht der DGCA der Aufforderung der Nachschulung, die im April 2022 angeordnet wurde, nicht ausreichend nachgekommen. Für den Einsatz eines defekten Simulators kassierte der Carrier bereits ein Bußgeld. Spicejet bestätigte, dass man auf Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde vorerst 90 Piloten nicht einsetzen darf. Diese dürfen erst dann wieder fliegen, wenn deren Trainings von der DGCA abgenommen wurden. Man ist nicht der Ansicht, dass es dadurch zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommen wird. Das Unternehmen verweist darauf, dass man insgesamt 650 für Boeing 737 Max ausgebildete Flugzeugführer habe und lediglich 90 auf ihre Freigaben warten müssten.

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Neuerlich bis zu zwei Tage Verspätung bei Tuifly

Die Ferienfluggesellschaft Tuifly sorgte erneut mit erheblichen Verspätungen für Aufsehen. Beispielsweise musste am 3. Juni 2022 aufgrund eines AOGs ein geplanter Flug von Fuerteventura nach München abgesagt werden. Es sollte am 4. Juni 2022 losgehen, jedoch blieb es dabei nicht. Laut einem Bericht der Fuerteventura Zeitung waren allein auf diesem Flug etwa 120 Passagiere betroffen. Diese mussten am Samstag aus dem Hotel auschecken und waren dann auf sich selbst gestellt, denn selbst vom im Hotel anwesenden Tui-Repräsentanten habe es keine Informationen gegeben. Niemand habe gewusst, ob am Samstag geflogen wird oder nicht. Die Fluggäste wurden anschließend per Bus zum Flughafen gebracht und dort wurde in englischer Sprache mitgeteilt, dass auch am Samstag nicht nach München geflogen wird. Ersatzbeförderungen mit anderen Fluggesellschaften und/oder Verpflegungsleistungen habe es an Ort und Stelle nicht gegeben. „An dem Flugzeug, das den ursprünglich für Freitag, den 03.06. geplanten Flug nach München, Flugnummer X32163 hätte durchführen sollen, ist nach der Landung auf Fuerteventura ein technisches Problem festgestellt worden. Das eingeflogene Techniker-Team konnte das Flugzeug zwar wieder flott machen, aus Sicherheitsgründen musste das Flugzeug aber leer, also ohne Passagiere nach Deutschland zurückkehren, um einer gründlichen Inspektion unterzogen zu werden“, so Tui in einer Stellungnahme. Am Samstag hätte eigentlich Smartlynx im Auftrag von Tui fliegen sollen. Diese Maschine hätte sich auf einem Flug von Nürnberg nach Kos auf dem deutschen Airport so viel Verspätung „eingesammelt“, dass der Jet nach dem Rückflug in Nürnberg am Boden bleiben musste. Hintergrund ist, dass die Dienstzeiten der Crew andernfalls überschritten worden wäre. Für

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Budapest: Lot hat Flüge nach New York reaktiviert

Ab Budapest hat die polnische Fluggesellschaft Lot die Nonstopverbindung nach New York JFK reaktiviert. Der Carrier pendelt nun wieder bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 787 zwischen den beiden Städten. „Der heutige Tag ist so bedeutsam wie der Eröffnungsflug von LOT nach New York im Jahr 2018. Vor vier Jahren war eine Nonstop-Verbindung in die USA eine fehlende goldene Route im Budapester Streckennetz, und jetzt, wo die Verbindung wieder aufgenommen wird, öffnet sich das Kapitel von Neuem“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport, bei der Eröffnung. „Unser fantastischer Airline-Partner glaubt an Budapest als Schlüsselmarkt in Mittel- und Osteuropa und hat regionale Frequenzen eingerichtet, die den Erfolg dieses Langstreckenfluges erneut sicherstellen werden“. Wöchentlich werden 1.596 Sitzplätze in beide Richtungen angeboten. Laut Flughafen Budapest sind die USA der 45. Ländermarkt. „Die Wiederaufnahme von Langstreckenflügen hat für uns nach wie vor hohe Priorität, da sie dazu beiträgt, die Tourismusindustrie des Landes wiederzubeleben, und daher freuen wir uns sehr über die Wiederaufnahme dieser wichtigen Verbindung“, so Bogáts.

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Stromausfall bei der Flugsicherung legte Luton lahm

Ein Stromausfall sorgte am Sonntag auf dem Flughafen London-Luton für eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs. Betroffen waren die Ankunftsnavigationshilfen der Flugsicherung. Dies hatte zur Folge, dass der größte Anbieter am Platz, Wizz Air, zahlreiche Flüge umleiten mussten. Betroffen waren etwa 3.000 Reisende, die sich mit verschiedenen Fluggesellschaften auf dem Weg nach Luton befanden. Beispielsweise Wizz Air UK hat sich für Ausweichlandungen in Doncaster, Liverpool und Paris-Beauvais entschieden. Der Stromausfall konnte nach einiger Zeit behoben werden, jedoch hat der Umstand, dass temporär nicht nach Luton geflogen werden konnte, die Flugpläne der Carrier durcheinander gewirbelt. Es kam zu zahlreichen Ausfällen und zum Teil erheblichen Verspätungen, die sich über den gesamten Sonntag gezogen haben.

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Ersatzteile: Russland setzt auf „Marke Eigenbau“

Den russischen Fluggesellschafen gehen langsam, aber sicher die Ersatzteile für westliches Fluggerät aus. Die Regierung greift nun zu einer aus dem Iran bekannten Methode: Marke Eigenbau und das mit staatlicher Genehmigung. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika, der Europäischen Union und anderen Staaten als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine verhängten Sanktionen sehen unter anderem vor, dass eine Flugzeugersatzteile in die Russische Föderation geliefert werden dürfen. In großer Stückzahl setzen russische Carrier Muster der Hersteller Airbus und Boeing, aber auch ATR, Embraer und Bombardier ein. Die Ersatzteillager sollen sich leeren, so dass bereits erste Maschinen als „Ersatzteilspender“ herhalten müssen. Das ist aber keine Dauerlösung, denn man kann auf dem regulären Weg keine weiteren Teile einkaufen. Die russische Regierung sieht darin kein Problem und will nun, dass die benötigten Ersatzteile einfach selbst gebaut werden sollen. Zu dieser Methode greift man im Iran schon sehr lange, denn aufgrund internationaler Sanktionen kommt man auf dem regulären Weg nicht an die benötigten Teile. Die Lösung: Man baut baut sie einfach selbst, jedoch ist die „Marke Eigenbau“ international weder zertifiziert noch anerkannt. Dies ist auch einer der vielen Gründe warum Maschinen, die im Iran im Einsatz sind, auf dem Gebrauchtmarkt nicht wirklich gefragt sind. Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat laut lokalen Medienberichten vorerst fünf Unternehmen die Zulassung für die Herstellung von Ersatzteilen für westliche Muster, vorrangig Airbus und Boeing, erteilt. Diese dürfen nun die Teile analysieren, kopieren und selbst herstellen. Die Zertifizierung wird durch die russische Behörde erteilt. Der Einbau

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