Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Malta: Stornowelle überrollt Airlines und Touristik

Der Malta International Airport, eine Tochter der Flughafen Wien AG, ist damit konfrontiert, dass die Fluggesellschaften für die nächsten Wochen rund 480 Flüge gestrichen haben. Der Löwenanteil betrifft die staatliche Air Malta. Wie auch an anderen AIrports in Europa leiden die Airlines darunter, dass ab etwa 10. Januar 2022 kaum mehr Buchungen vorhanden sind. Seit diversen Verschärfungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die wegen der Omikron-Variante erlassen wurden, ist die Nachfrage regelrecht eingebrochen. Davon bleibt auch der einzige Flughafen der Republik Malta nicht verschont.  Traditionell ist im Winter in Luqa weniger los als im Sommer, jedoch waren Kultururlaube ebenfalls gefragt. Im Schnitt hat man pro Tag 87 Flüge von/nach Malta. Im Januar 2022 wird es deutlich ruhiger werden und Flughafenchef Alan Borg erklärte gegenüber der Times of Malta, dass er hofft, dass es ab März 2022 wieder bergauf geht. Somit stimmt man sich in Luqa auf schwierige Wintermonate ein. Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta erklärte auf Anfrage, dass man im Dezember 2021 rund 2.000 Stornierungs- und Erstattungsanfragen erhalten habe. Im November 2021 waren es ebenfalls etwa 2.000 Stück, jedoch rechnet man damit, dass es im laufenden Kalendermonat noch mehr werden. Derzeit beziehen sich die meisten Anfragen auf Buchungen für den Zeitraum nach dem 10. Januar 2022. Deutsche und Österreicher haben Weihnachtsurlaube storniert Die Konsequenz daraus ist wenig überraschend: Air Malta wird ab Jahresanfang 2022 das Angebot zurückfahren, um zu vermeiden, dass man mit leeren Flugzeugen durch Europa fliegt. Auch ortet man für Februar 2022 eine stark zurückhaltende Nachfrage, so dass es

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Chile: United-B767 rollte führungslos über das Vorfeld

Die Boeing 767-300ER mit der Registrierung N646UA war es offenbar leid von einem Schleppfahrzeug gezogen zu werden. Das Langstreckenflugzeug löste sich auf dem Flughafen Santiago de Chile (Aeropuerto de Pudahuel) samt Schleppstange aus noch ungeklärter Ursache und rollte eigenständig über das Vorfeld. Die N646UA hatte es am Heiligen Abend offenbar besonders eilig, denn der United-Airlines-Jet kuppelte sich vom Schlepper ab und rollte über das Vorfeld des Aeropuerto de Pudahuel. Augenzeugen haben den ungewöhnlichen Vorfall, der in Sozialen Medien für Erheiterung sorgt, mit Smartphone-Kameras festgehalten. Laut Operator United Airlines sollte die Langstreckenmaschine lediglich vom einen zum anderen Punkt auf dem Airport geschleppt werden. Ein alltäglicher Vorgang, den man auf fast allen Flughäfen der Welt beobachten kann. Doch während dem Schleppen ist etwas schief gegangen, denn die Stange löste sich vom Zugfahrzeug und die N646UA rollte dann alleine – mit Stange, aber mit abgeschalteten Triebwerken – über das Areal, ehe sie zum Stillstand kam. Durch diesen Vorfall wurde niemand verletzt und laut United Airlines ist auch kein Sachschaden entstanden. “Während einer unserer Bodenaufenthalte in Santiago de Chile  trennte sich das Flugzeug vom Schlepper. Bei diesem Vorfall wurde niemand verletzt und die Wartung überprüft das Flugzeug”, bestätigt das Unternehmen den Bodenvorfall, der sich am 24. Dezember 2021 in Chile ereignet hatte. Zum Zeitpunkt des „Rollens“ war die betroffene Maschine knapp unter 30 Jahre alt. Für ein wenig Erheiterung dürfte gesorgt haben, dass der für den 25. Dezember 2021 mit diesem Flugzeug geplante Flug nach Houston gestrichen wurde und die betroffenen Passagiere über die

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Auch SAS muss wegen Krankenständen Flüge streichen

Auch die Fluggesellschaft SAS leidet derzeit unter außergewöhnlich vielen Krankenständen des fliegenden Personals. Der Carrier musste in den letzten Tagen wiederholt zahlreiche Flüge mangels verfügbaren Mitarbeitern streichen. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch die Einreise- und Quarantänevorschriften, die zum temporären Ausfall von Mitarbeitern führt. In einigen Staaten müssen sich auch Flugbesatzungen nach ihrem Dienst ein eine Absonderung begeben. Besonders hart zeigen sich Hongkong und China, was bereits dazu geführt hat, dass u.a. British Airways die Sonderverwaltungszone temporär nicht mehr anfliegt. Bei Deutschlands größter Fluggesellschaft, Lufthansa, haben sich in den letzten Tagen ebenfalls die Krankenstände gehäuft. In erster Linie sind Piloten betroffen. Zahlreiche Verbindungen mussten mangels verfügbaren Flugzeugführern gestrichen werden. Da die Nachfrage für Januar 2021 eingebrochen ist, wurden bereits viele Verbindungen aus dem Verkauf genommen. Der Kranich ist aber kein Einzelfall, denn beispielsweise auch Corendon, Wizz Air und Ryanair haben ihr Angebot zum Teil stark reduziert.

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Weihnachtliches Flugchaos in vielen Teilen der Welt

Mit dem Flugzeug zum Weihnachtsfest nach Hause, zu Verwandten oder in den Urlaub fliegen, forderte insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika starke Nerven. Mehr als 5.600 Flüge mussten gestrichen werden und etwa 16.000 Verbindungen waren erheblich verspätet. Aussicht auf Besserung besteht zumindest kurzfristig nicht. Eigentlich ist die hohe Nachfrage rund um Weihnachten ein Segen für die krisengeplagten Airlines, jedoch zeigen sich diverse Defizite, die auch dem zum Teil erheblichen Personalabbau geschuldet sind. In vielen Staaten haben Fluggesellschaften das Problem, dass ihr fliegendes Personal nach der Rückkunft vom Dienst in Quarantäne muss. Besonders in den USA kommt dazu, dass überdurchschnittlich viele Airline-Mitarbeiter wegen Corona-Infektionen ausfallen. Unter dem Strich steht: Man hat viel zu wenig Personal zur Verfügung. Die logische Konsequenz daraus: Chaotische Zuständige, Verspätungen und Streichungen. Ausgerechnet rund um Weihnachten müssen diese “Suppe” die Passagiere auslöffeln. Besserung ist nicht in Sicht, denn auch am heutigen Sonntag wird mit vielen Ausfällen gerechnet. In den Vereinigten Staaten sind in erster Linie die Branchenriesen United Airlines und Delta betroffen. Allerdings beschränkt sich das “Weihnachtschaos” nicht nur auf Nordamerika, denn auch in Australien sowie bei Air China, China Eastern und Air India gibt es überdurchschnittlich viele Verspätungen und Ausfälle.  United Airlines sieht Omikron-Problem Einen direkten Zusammenhang mit der Omikron-Variante wollen die Carrier überwiegend nicht kommentieren. Lediglich United Airlines gibt zu, dass der Anstieg der Omikron-Mutation auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben, denn viele Mitarbeiter mussten in Quarantäne. Alaska Airlines musste zuletzt wegen Personalmangel einige Flüge streichen. In Australien war in erster Linie der Inlandsverkehr

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Skyalps plant 12 Sommerziele ab Bozen

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, will im Sommerflugplan 2022 insgesamt 12 Flugziele ab Südtirol anbieten. Teilweise handelt es sich um Neuaufnahmen und/oder um Fortführungen aus der laufenden Winterperiode, aber es sind auch einige neue Destinationen dabei. Die untenstehende Tabelle zeigt die aktuell seitens Skyalps geplanten Flugziele. Diese sollen mit von der maltesischen Luxwing operierten DHC Dash 8-400 angesteuert werden. Die Hausmarke ist im Vorjahr mit coronabedingter Verspätung an den Start gegangen und ist in der laufenden Winterperiode hauptsächlich auf das Incoming-Geschäft mit Schifahrern ausgerichtet. Wie berichtet soll die Nachfrage zunächst stark gewesen sein, denn einige Umläufe sollen nach wenigen Tagen bereits ausverkauft gewesen sein. Aufgrund der sich weiter verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen hat man zuletzt einen starken Knick bei den Neubuchungen verzeichnen müssen. Skyalps-Sommerflugplan auf einen Blick: von nach Frequenz Zeitraum Bozen Berlin 3/7 ab 28.03.2022 Bozen Düsseldorf 3/7 ab 31.03.2022 Bozen Hamburg 3/7 ab 31.03.2022 Bozen London-Gatwick 2/7 ab 30.03.2022 Bozen Catania 2/7 14.04.-25.09.2022 Bozen Palma de Mallorca 1/7 13.05.-23.09.2022 Bozen Brac 2/7 16.05.-24.09.2022 Bozen Brindisi 2/7 25.05.-24.09.2022 Bozen Cagliari 1/7 29.05.-25.09.2022 Bozen Olbia 3/7 20.05.-02.10.2022 Bozen Lamezia Terme 3/7 25.05.-24.09.2022 Bozen Ibiza 2/7 16.06.-11.09.2022

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Deutschland setzt Spanien, Finnland, Monaco, Portugal und USA auf die Hochrisiko-Liste

Mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 stuft Deutschland unter anderem Spanien und Portugal als so genannte Hochrisikogebiete ein. Österreich, Serbien und Bosnien-Herzegowina werden von der Liste gestrichen. Der Eintrag auf der so genannten Hochrisiko-Liste hat für vollständig Geimpfte und Genesene eher symbolische Bedeutung, da diese nicht in Quarantäne müssen. Ungeimpfte Personen müssen sowohl einen negativen Corona-Test vorlegen als auch sich in Absonderung mit der Möglichkeit des Freitestens nach fünf Tagen begeben. Für so genannte Virusvariantengebiete gelten deutlich strengere Einreisebestimmungen. Folgende Staaten werden mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 neu als so genannte Hochrisikogebiete betracht: Finnland Monaco Portugal inkl. der Azoren und Madeira Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln Vereinigte Staaten von Amerika Zypern Von der Hochrisikoliste gestrichen werden mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021: Belize Bosnien und Herzegowina Malaysia Österreich Serbien Derzeit hat die Bundesrepublik Deutschland die nachstehenden Staaten als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft. Botsuana (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Eswatini (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Lesotho (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Malawi (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Mosambik (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Namibia (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Simbabwe (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Südafrika (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Virusvariantengebiet seit 20. Dezember 2021; Hochrisikogebiet bis 19. Dezember 2021) Die nachstehenden Staaten sind mit Stand 25. Dezember 2021 so genannte Hochrisikogebiete: Andorra (Hochrisikogebiet seit 19. Dezember 2021) Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021) Äthiopien (Hochrisikogebiet seit 26. September 2021)

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Malu Aviation: Airline-Chef bei Absturz von Short 360-300 ums Leben gekommen

Am Donnerstag ist es in der Nähe von Shabunda (Demokratische Republik Kongo) zum Absturz einer Short 360-300 gekommen. Die 9S-GPS, ein fast 33 Jahre altes Turbopropflugzeug, verunfallte etwa 14,8 Kilometer von der genannten Stadt entfernt. Nach Angaben der Fluggesellschaft Malu Aviation ist bei diesem Unfall auch Firmenchef und Flugkapitän Jean Marion ums Leben gekommen. Das Turbopropflugzeug hatte nebst Fracht auch zwei Passagiere an Bord. Über die genaue Anzahl der Personen, die durch den Absturz ums Leben gekommen sind, gibt es unterschiedliche Angaben. Fest steht jedoch, dass Besatzung und Fluggäste leider nicht überlebt haben. Die Unfallursache ist noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die 9S-GPS war zum Zeitpunkt des Absturzes 32 Jahre und 11 Monate alt. Der fatale Unfall ereignete sich etwa 14,8 Kilometer von Shabunda entfernt. Ende der 1980er bis Mitte der 1990er-Jahre war diese Short 360-300 in Deutschland für Rheinland Air Service in der Luft.

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Regionalflugzeug-Leasinggeber Nordic Aviation Capital in Chapter-11-Verfahren

Nordic Aviation Capital, ein Schwergewicht unter den Leasinggebern im Bereich Regionalverkehrsflugzeuge, musste in den Vereinigten Staaten von Amerika Gläubigerschutz nach Chapter 11 anmelden. Die Fortführung des Unternehmens ist vorgesehen. NAC ist einer der größten Lessoren, die auf Regionalflugzeuge spezialisiert sind. Dieses Segment ist aufgrund der Coronakrise unter Druck geraten. Das Portfolio von Nordic Aviation Capital besteht unter anderem aus Turbopropflugzeugen wie DHC Dash 8, ATR 42/72 sowie Regionaljets der Embraer E-Reihe. Die Nachfrage war bereits vor der Corona-Pandemie rückläufig, jedoch gerieten durch die Krise zahlreiche Fluggesellschaften in akute Finanznot. Das hat auch indirekte Folgen auf den ursprünglich in Dänemark gegründeten Leasinggeber. Mit Hilfe des Chapter-11-Verfahrens will man sich neu aufstellen. Derzeit ist das Unternehmen im Eigentum von EQT-Partners, jedoch sollen im Zuge der Sanierung die Gläubiger die Aktienmehrheit übernehmen. Für Leasingnehmer und Passagiere von Airlines soll dieser Schritt jedoch keine Auswirkungen haben.

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EI-DTE: Erster Airbus A320 trägt ITA-Livery

Die Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE das neue Farbenkleid verpasst. Der Mittelstreckenjet hat im tschechischen Ostrava die bisherige Alitalia-Livery abgelegt und erscheint nun in blau. Auch einen neuen Namen bekommt dieser A320, denn ITA Airways wird ihn auf Paolo Rossi taufen. Der Carrier teilte kürzlich mit, dass man die Flugzeuge zu Ehren von italienischen Sportlern benennen wird. Die EI-DTE ist Unternehmensangaben nach die erste Maschine, die das neue Design des Alitalia-Nachfolgers trägt. Das betroffene Flugzeug wurde im Mai 2009 an Alitalia ausgeliefert und ist somit rund 12,7 Jahre alt. Bestuhlt ist diese Maschine mit 171 Sitzplätzen. ITA Airways beabsichtigt jene Maschinen, die man vom Vorgänger übernommen hat und noch einige Zeit in der Flotte bleiben sollen, in das neue Design umzulackieren. Langfristig setzt man auf neue Flugzeuge, die man bei Airbus bestellt hat sowie weitere, die über Leasinggeber bezogen werden.

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Omikron: Ryanair streicht ein Drittel aller Flüge

Omikron scheint der Ryanair Group einen kräftigen Strich durch die Rechnung zu machen, denn Firmenchef Michael O’Leary lässt mangels Nachfrage das Angebot für Januar 2022 deutlich kürzen. Auch rechnet er damit, dass der Jahresverlust doppelt so hoch ausfallen könnte wie zuletzt angenommen. Spät, aber doch wurde auch Ryanair von der neuerlich zurückhaltenden Buchungsnachfrage getroffen. Die sich wegen der Omikron-Variante wieder verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten wirken sich auch beim irischen Billigflieger, der bislang besser als Mitbewerber “durchgekommen” ist, massiv aus. Auch in Österreich setzt man den Rotstift an und schickt insgesamt 15 Routen in eine temporäre Pause. Ob jene Routen und Frequenzen, die Michael O’Leary ab etwa Anfang Januar 2022 zurückfahren lässt, im Februar oder März 2022 schon wieder reaktiviert werden, lässt die Firmengruppe in einer Börsenmitteilung offen. Man traut sich offensichtlich keine Prognose zu. Mit Blick auf den Vorjahreszeitraum wohl gar keine so schlechte Idee, denn die Reisebeschränkungen wurden immer wieder verlängert. Bis November 2021 ging O’Leary davon aus, dass das laufende Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden kann. Davon verabschiedete er sich und rechnet nun damit, dass bis Ende März 2022 ein Verlust in der Höhe von 250 bis 450 Millionen Euro eingeflogen wird. Genauer lässt sich der Fehlbetrag nicht einschätzen, weil die weitere Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen in Europa derzeit nicht abschätzbar ist. Die meisten Regierungen der EU-Mitglieder sind aufgrund der Omikron-Mutation in eine regelrechte Panik verfallen und haben ihre Reiseregeln deutlich verschärft. Studien aus UK und Südafrika lassen jedoch die Vermutung zu, dass die

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