Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Transnusa: China vor internationaler Erstauslieferung der Comac ARJ21

Der chinesische Flugzeugbauer Comac steht unmittelbar vor der Auslieferung des ersten ARJ21 an einen Kunden außerhalb der Volksrepublik China. Die Maschine mit der MSN 186 wird an die indonesische Transnusa gehen. Dieser Carrier hat über den Leasinggeber China Aircraft Leasing insgesamt 30 ARJ21 bestellt und gilt damit als besonders prestigeträchtiger Kunde, denn die überwiegende Mehrheit der Orders stammt aus China. Nebst Transnusa haben auch Lao Airlines und Myanmar National Airlines dieses Muster bestellt. Der Umstand, dass das chinesische Muster stark an die McDonnell Douglas MD-90 erinnert, ist kein Zufall. In den 1990er-Jahren stellte man den heckgetriebenen Jet in Lizenz her. Dieser wurde weiterentwickelt und als Comac ARJ21 auf den Markt gebracht. Auch europäische Lieferanten wie Liebherr und FACC sind für den Hersteller tätig.

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Helios Real Estate baut Logistikzentrum am Flughafen Wien

Nahe dem Flughafen Wien-Schwechat beabsichtigt Helios Real Estat auf einem 213.000 Quadratmeter großem Grundstück ein weiteres Logistikzentrum zu errichten. Airport-Vorstand Günther Ofner unterfertigte einen entsprechenden Kaufvertrag. Mehrere Gebäude, die eine Nutzfläche von rund 70.000 Quadratmetern aufweisen werden, sollen gebaut werden. Diese dienen in erster Linie der Logistik. Dazu Ofner: “Trotz Krise wächst die AirportCity weiter: Wir freuen uns, mit Helios Real Estate eine weitere große internationale Betriebsansiedlung bei uns begrüßen zu dürfen. Der Bedarf an Logistik- und Gewerbeflächen im Flughafenbereich ist durch die Störung der globalen Logistikströme während der COVID-19-Pandemie enorm gestiegen. Nur durch die Aufrechterhaltung der Luftfrachtflüge konnte die Versorgung mit kritischen Gesundheitsgütern und für die gesamte Produktion aufrechterhalten werden, ohne diese essentielle Versorgungskette wären wohl große Teile der Wirtschaft stillgestanden. Die Neuordnung der globalen Logistik hat zu zahlreichen neuen Ansiedlungsprojekten in der Airport-Region geführt, insgesamt wurden 37 Hektar Industriegebiet vergeben bzw. verbaut. Das stärkt die Standortqualität der Flughafen-Region, der Zuwachs an Betriebsansiedlungen bringt überdies rund 1.000 neue Arbeitsplätze”. Vertreter von Helios Real Estate heben die Anbindung an die Verkehrsträger Autobahn und Luftfahrt positiv hervor: “Der Flughafen Wien mit seiner direkten Anbindung an die Autobahn und damit an globale und lokale Lieferketten ist für uns in der Entwicklung und für unsere Mieter im Betrieb ein absoluter Top-Standort in Österreich. Es freut uns sehr, dass es uns möglich war, hier diese Entwicklungsoption wahrzunehmen und eine der größten verbleibenden Flächen in dieser Region zu erwerben. Unser Dank gilt dem Flughafen Wien für seine große Unterstützung und das Commitment, in schwierigen Zeiten

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Fehlgeleiteter Koffer: TAP musste unplanmäßige Zwischenlandung einlegen

Der Fluggesellschaft Tap Air Portugal ist am Samstag ein ungeschicktes Missgeschick passiert, denn an Bord von Flug TP5 befand sich ein Gepäckstück ohne zugehörigen Passagier. Bemerkt wurde das Versehen erst nachdem der Airbus A321LR bereits in der Luft war. Seit Terroranschläge mit Hilfe von Koffern, die herrenlos auf Reisen gegangen sind, passiert sind, dürfen keine Gepäckstücke, die keinem Fluggast, der sich an Bord befindet, zugeordnet sind, mitfliegen. Normalerweise nehmen es Airlines mit dieser Vorschrift sehr genau und nehmen aus Sicherheitsgründen auch in Kauf, dass zum Zwecke des Ausladens der Abflug verzögert wird. Am Samstag ist dies in Lissabon aber gehörig schief gelaufen. Der Airbus A321LR mit der Registrierung CS-TXA sollte von Lissabon nach Natal fliegen. Erst nach dem Start ist aufgefallen, dass ein “Irrläufer” an Bord ist. Ein Koffer wurde versehentlich fehlgeleitet und irrtümlich im Frachtraum dieses Flugzeugs verstaut. Nachdem die Piloten über das Missgeschick informiert wurden, entschieden diese sich über Teneriffa zu einer AUsweichlandung auf dem Flughafen Funchal. Dort wurde der fehlgeleitete Koffer ausgeladen. Nach einem routinemäßigen Check wurde die Reise nach Brasilien fortgesetzt. Für die Passagiere hatte dieser Zwischenfall, bei dem sich glücklicherweise herausgestellt hat, dass weder für Crew noch für Fluggäste irgendeine Gefahr bestand, den negativen Begleiteffekt, dass die Ankunft deutlich verspätet erfolgt ist. Nach dem Grundsatz “Safety First” hat die Cockpit-Besatzung vorschriftsmäßig gehandelt und den “Mangel” sofort nach Bekanntwerden behoben. 

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Zipair Tokyo hat Los Angeles erfolgreich aufgenommen

Lange hat es gedauert, aber nun ist Zipair Tokyo zwischen der japanischen Hauptstadt und der U.S.-Metropole Los Angeles in der Luft. Der Erstflug wurde am Samstag mit Boeing 787-8 durchgeführt. Derzeit fliegt der Billigflieger dreimal pro Woche, will jedoch bereits im Februar 2022 auf eine tägliche Verbindung aufstocken. Die Aufnahme der Route wurde vergleichsweise kurzfristig angekündigt und auch der Vertrieb ist momentan aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebeschränkungen Japans nicht gerade einfach. Dennoch gibt man sich bei Zipair Tokyo zuversichtlich. Der neugegründete Billigflieger ist in gewisser Weise ein Opfer der Corona-Pandemie, denn man musste so ziemlich jede angekündigte Strecke mehrfach nach hinten verschieben. Teilweise hat man dann temporär reine Frachtkurse bedient oder sich auf Ziele in der näheren Umgebung wie Seoul, Singapur, Bangkok und Honolulu beschränkt. Der Erstflug an die U.S.-Westküste wird seitens des Managements als besonders wichtig betrachtet, denn man will noch weitere Destinationen etablieren. Dazu Shingo Nishida, Präsident von Zipair Tokyo: “Seit der Einführung von Zipair war es eines unserer Hauptziele, einen Flug über den Pazifik zu etablieren und ich könnte nicht stolzer sein heute hier zu stehen, um den Start unserer Los Angeles-Route anzukündigen. Unsere Mission ist es, einen neuen Standard in der Luftverkehrsbranche zu definieren, indem wir ein einzigartiges Low-Cost-Geschäftsmodell auf internationalen Langstreckenflügen anbieten.”

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Ab Februar 2022: Etihopian Airlines setzt Boeing 737 Max wieder ein

Ethiopian Airlines will im Februar 2022 die Boeing 737 Max wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Derzeit plant das Unternehmen den Comeback-Flug mit diesem Muster am 1. Februar 2022 durchzuführen. Zwei fatale Abstürzte führten dazu, dass diesem Muster weltweites Flugverbot erteilt wurde. Zuerst hatte Lion Air einen Totalverlust und dann das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines. Im Zuge der Aufarbeitung kamen zahlreiche Mängel, die Hersteller Boeing anzulasten waren, ans Tageslicht. Umfangreiche Modifikationen mussten durchgeführt werden, um die Wiederzulassung erlangen zu können. Ethiopian Airlines überlegte längere Zeit, um man die Boeing 737 Max jemals wieder nutzen wird, entschied sich dann doch für den Wiedereinsatz. Einen Termin hatte man bislang nicht bekanntgegeben, jedoch legte man sich nun auf Februar 2022 fest. Auch hat man bestehende Bestellungen nicht gestrichen. „Sicherheit hat bei Ethiopian Airlines oberste Priorität und sie leitet jede Entscheidung, die wir treffen. Gemäß diesem Leitsatz nehmen wir die B737 Max jetzt wieder in Betrieb. Im Einklang mit unserer ursprünglich erklärten Verpflichtung zu den letzten Fluggesellschaften zu gehören, die die B737 Max wieder in Betrieb nehmen, haben wir uns genügend Zeit genommen, um die Konstruktionsänderungen und den mehr als 20-monatigen strengen Rezertifizierungsprozess zu überwachen”, so Konzernchef Tewolde GebreMariam. Ethiopian Airlines verfügt derzeit über vier Boeing 737 Max 8. Diese wurden seit dem fatalen Verlust und dem damit verbundenen weltweiten Flugverbot nicht mehr kommerziell eingesetzt. Weiters wartet der Carrier auf die Auslieferung von 26 weiteren Exemplaren. Die damit verbundene Order wurde nicht storniert. Vor einiger Zeit bekannte sich der Carrier explizit zu diesem Muster.

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Köln/Bonn: Antonov Airlines flog 85 Tonnen Coronatests ein

Der Flughafen Köln/Bonn hatte am Samstag die erste von voraussichtlich vier Antonow An-124 zu Gast. Die Frachtflugzeuge bringen Corona-Schnelltests aus Zhengzhou nach Deutschland. An Bord des von der ukrainischen Antonov Airlines betriebenen Frachters befanden sich 85 Tonnen dieser Kits. Der Airport erklärte, dass diese auf dem Vorfeld auf insgesamt 540 Europaletten gepackt wurden und anschließend mit Hilfe von 11 Lastkraftwagen zu ihren Zielorten in Deutschland weiterbefördert wurden. Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, und voraussichtlich in der ersten Januarwoche 2022 werden weitere Frachter des gleichen Typs mit COVID-19-Testkits erwartet. „Wir freuen uns, dass wir als zentraler Logistik-Standort einen Beitrag leisten können, damit dringend benötigte COVID-19-Testkits schnell an ihren Bestimmungsort gelangen. Gerade in Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, welche große Rolle der Flughafen Köln/Bonn für die Versorgung der Menschen und Unternehmen spielt“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Die Antonov 124 wurde ursprünglich Ende der 1970er Jahre als großes Transportflugzeug für die russischen Streitkräfte konzipiert. Ziel der Entwicklung war ein Flugzeug mit einer hohen Nutzlast. Das Flugzeug wird mittlerweile vorrangig für Charterfrachtflüge verwendet. Die Antonov 124 kann auch auf unvorbereiteten Pisten und hart gefrorenem Schnee starten und landen. Ein besonderer Vorteil der Antonov 124 ist die sehr einfache Be- und Entladung. Dies ist möglich, da sich der Bug hydraulisch öffnen und durch Einziehen des Bugfahrwerks absenken lässt, wodurch das Flugzeug über eine flache Rampe direkt vom Boden aus beladen werden kann.

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Philipp Piber wird neuer Austro-Control-Geschäftsführer

Die Austro Control GmbH bekommt mit Philipp Piber einen neuen Geschäftsführer, der die österreichische Flugsicherung an der Seite von Valerie Hackl leiten wird. Der Manager folgt auf Axel Schwarz, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2021 ausläuft und nicht verlängert wird. Laut Erklärung des Verkehrsministeriums ging Piber aus einem Bewerbungsverfahren, das mit externer Unterstützung durchgeführt wurde, als bestgereihter Kandidat hervor. Er hat einen Dreijahresvertrag mit der Option auf zwei Jahre Verlängerung erhalten. Philipp Piber ist nach Stationen im Finanz- und Verkehrsministerium seit 2016 in der Austro Control tätig, zuletzt als Leiter der Österreichischen Luftfahrtbehörde. Der studierte Volkswirt war zudem als Vorsitzender des Beirats der Austro Control International GmbH tätig und besitzt als Teilnehmer unterschiedlichster Gremien eine breite internationale Erfahrung. „Mit Philipp Piber gewinnt die Austro Control einen sehr motivierten und engagierten Geschäftsführer, der nicht nur das Unternehmen gut kennt, sondern auch eine umfangreiche Expertise auf verschiedenen Feldern der Luftfahrt mitbringt. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Valerie Hackl ein hervorragendes Team haben, um die großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer modernen und grüneren Luftfahrt rasch und gut zu bewältigen. Mein Dank geht natürlich auch an Axel Schwarz für den umfassenden Einsatz in den vergangenen Jahren“, betont Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

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Omikron: Kreuzfahrtschiffe in Häfen unerwünscht

In immer mehr Häfen sind Kreuzfahrtschiffe nicht mehr erwünscht, denn Regierungen wollen sich keine Corona-Fälle über den Seeweg importieren. Zuletzt traf es die Reederei Carnival, die mit der Freedom weder in Aruba noch Bonaire einlaufen durfte. An Bord wären einige Coronatests positiv verlaufen. Man habe die betroffenen Passagiere isoliert. Eingeschifft wurden nur Fahrgäste, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind und weiters einen negativen Test vorweisen konnten. „Die rasche Verbreitung der Omikron-Variante kann die Art und Weise beeinflussen, wie einige Behörden selbst eine kleine Anzahl von Fällen betrachten – selbst wenn diese mit unseren strengen Protokollen gehandhabt werden“, so Carnival in einer Stellungnahme. Der Mitbewerber Tui wurde mit der Mein Schiff 4 von verschiedenen Häfen abgewiesen, da einige Coronatests positiv ausgefallen sind. Die Betroffenen hat man zwar zuvor ausgeschifft, jedoch entwickelte sich anschließend ein Cluster mit rund 300 infizierten Fahrgästen. Auch im Vereinigten Königreich wurden wiederholt Kreuzfahrtschiffe abgewiesen.

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Alitalia: Groundhandling und Wartung zum Verkauf ausgeschrieben

Weitere Teile der ehemaligen Fluggesellschaft Alitalia sind nun zum Verkauf ausgeschrieben. Erhältlich sind unter anderem die Bereiche Maintenance und Groundhandling. Interessierte Bieter können bis zum 28. Februar 2022 verbindliche Angebote angeben. Die Insolvenzverwaltung ermöglicht Interessierten noch bis zum 14. Februar 2021 die Einsicht in die Geschäftszahlen im Datenraum. Hierzu ist ein formloses Ansuchen zu stellen. Theoretisch kann auch der Nachfolger ITA Airways weitere Teile von Alitalia erwerben. Dies wäre insofern auch nachvollziehbar, denn beide Geschäftsbereiche von Alitalia sind Auftragnehmer von ITA Airways. Auch das einstige Vielfliegerprogramm MilleMiglia soll verkauft werden. Eigentlich wollte dieses die Nachfolgegesellschaft haben, jedoch untersagte dies die EU-Kommission. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Geschäftsdaten ist bereits abgelaufen. Die Markenrechte an Alitalia wurden bereits an ITA verkauft, jedoch will man diese nicht im Außenauftritt nutzen.

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Einzige Boeing 737-Max in British-Airways-Farben ausgeflottet

Die derzeit einzige Boeing 737 Max in den Farben von British Airways wurde nach längerer Parkzeit an den Leasinggeber zurückgegeben. Die ZS-ZCA wurde vom südafrikanischen Franchisenehmer Comair betrieben. Der Mittelstreckenjet war seit März 2019 abgestellt. Im Gegensatz zu anderen Boeing-737-Max-Operators hat die südafrikanische Airline, die überwiegend unter der Marke British Airways fliegt, diesen Maschinentyp nicht in den Liniendienst zurückgebracht. Laut CH-Aviation.com wurden seit dem weltweiten Grounding lediglich drei Testflüge durchgeführt. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde die ZS-ZCA in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeflogen. Diese Boeing 737 Max 8 ist nun in Marana abgestellt und wartet dort auf einen neuen Leasinggeber. Comair hat im Jahr 2013 einige Maschinen dieses Typs bestellt. Derzeit weist das Orderbuch des U.S.-amerikanischen Herstellers noch fünf offene Bestellungen von Comair auf. Allerdings befindet sich der südafrikanische BA-Franchisenehmer mit Boeing in Verhandlungen über die Auflösung des Vertrags. Comair ist unter den Marken British Airways und Kuala Air aktiv. Die überwiegende Mehrheit der Flotte, die aus vier Boeing 737-400 und 17 B737-800 besteht, fliegt im Rahmen eines Franchisevertrags unter dem BA-Brand. Sieben Flugzeuge setzt man unter der eigenen Billigmarke Kuala Air ein.

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