Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Belgium sagt Airbus A340-300 „good bye“

Die Fluggesellschaft Air Belgium betreibt im Bereich der Passagierflüge keine Vierstrahler mehr. Am Samstag führte man mit dem Airbus A340-300 mit der Registrierung OO-ABB den letzten Flug durch. Die Maschine landete kurz vor 10 Uhr 00 in Charleroi. Im Jahr 2018 ging Air Belgium mit einer reinen Airbus-A340-Flotte an den Start. Mittlerweile hat man die Umflottung auf den treibstoffeffizienteren A330neo eingeleitet. Heuer werden noch zwei weitere Maschinen dieses Typs zur Flotte stoßen. Auch bedingt durch die Corona-Pandemie verschob sich das Geschäftsmodell stark in Richtung Fracht. Im Auftrag von CMA-CGM betreibt man vier Airbus A330F. Für den Teilhaber Hongyuan Group wird man voraussichtlich zwei Boeing 747-8F betreiben. Im Passagierbereich setzt man künftig auf das Muster A330-900.

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Billy Nolen übernimmt die Leitung der FAA

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA bekommt mit Billy Nolen einen neuen Behördenleiter ad interim. Er folgt auf Steve Dickson, der mit Ende März seit Amt niederlegen wird. Der stellvertretende Administrator Bradley Mims wird in dieser Übergangszeit ebenfalls eine erweiterte Rolle übernehmen und sich auf die Belegschaft der FAA und die Flughäfen des Landes konzentrieren. Nolen war zuvor als Vice President Safety and Quality für die kanadische Fluggesellschaft Westjet tätig. Seit Jänner 2022 fungiert er bei der FAA als stellvertretender Leiter Flugsicherheit. Er gilt als erfahrener Sicherheitsexperte und ist als Pilot im Rang des Kapitäns. Die U.S.-amerikanische FAA stand in den letzten Jahren auch aufgrund des Debakels rund um die Boeing 737 Max im Kreuzfeuer der Kritik. Der Behörde wurde wiederholt vorgeworfen, dass zu lasch geprüft wurde und man sich zu sehr auf die Daten des Herstellers verlassen habe. Auch hieß es immer wieder, dass Boeing systematisch eigene Vertrauensleute in Schlüsselpositionen der FAA „installiert“ haben soll.

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United Airlines: Berlin ist wieder mit New York-Newark verbunden

Lange hat es gedauert, doch nun ist Berlin wieder mit New York verbunden. United Airlines verbindet die deutsche Bundeshauptstadt nun wieder mit dem U.S.-amerikanischen Flughafen Newark. Als Fluggerät kommen Langstreckenjets des Typs Boeing 767 zum Einsatz. „Willkommen! Die Langstreckenverbindung nach New York/Newark ist für den Standort BER ein wichtiger Meilenstein. Die Nonstop-Verbindung an die Ostküste der USA trägt maßgeblich dazu bei, den kulturellen Austausch sowie den Tourismus zwischen der Hauptstadtregion und den USA zu fördern. Zusätzlich werden die starken wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Regionen gestärkt und sind damit ein deutliches Signal für die Attraktivität des Standortes BER“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Seit dem 28. März 2022 fliegt United Airlines sechsmal pro Woche (außer mittwochs) vom BER nach New York/Newark (EWR). Ab dem 5. Mai 2022 steht die Verbindung dann täglich im Flugplan ab Berlin-Brandenburg. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Strecke endlich wieder bedienen und es so wieder Nonstopflüge zwischen der deutschen Hauptstadtregion und der größten Metropole der USA gibt. Auch können unsere Passagiere nach ihrer Ankunft in New York/Newark bequem auf andere Flüge von United Airlines umsteigen und zu rund 50 weiteren Zielen innerhalb der USA reisen, zum Beispiel nach Florida, Kalifornien, Hawaii oder an die Großen Seen“, erklärt Thorsten Lettnin, Director Sales Continental Europe, India & West-Africa, United Airlines.

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Sotschi: Aeroflot will mit Sukhoi SSJ-100 in „freundliche Staaten“ fliegen

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant in Kürze den internationalen Flugbetrieb mit Hilfe des von der Tochtergesellschaft Rossiya Airlines betriebenen Musters Sukhoi SSJ-100 wiederaufzunehmen. Dazu errichtet man in Sotschi eine Art Mini-Hub. Mit Flugzeugen westlicher Leasinggeber trauen sich russische Airlines nicht mehr ins Ausland zu fliegen, denn aufgrund von Sanktionen werden diese von den Eigentümern zurückgefordert. Die russische Regierung hat allerdings ein Gesetz erlassen, das die Eintragung ins Luftfahrtregister der Russischen Föderation ermöglicht hat. Vereinfacht gesagt: Russland denkt gar nicht daran die Flugzeuge zurückzugeben, weshalb die Leasinggeber von Diebstahl sprechen. An Ersatzteile kommt man auch nicht mehr ran. Einige Eigentümer befürchten – nicht ganz unberechtigt – dass einigen Flugzeugen zum Zweck der Ersatzteilgewinnung die Ausschlachtung droht. Damit wären dies endgültig entwertet. Außerhalb von Belarus und der Russischen Föderation wird dieser „Diebstahl“ nicht anerkannt. Das bedeutet konkret, dass die rechtmäßigen Eigentümer die Sicherstellung ihrer Flugzeuge durchsetzen und vollziehen lassen könnten. Mit anderen Worten: Es würde den russischen Airlines die Pfändung drohen und das will man verhindern, in dem man Belarus und Russland nicht mehr verlässt. International will Aeroflot aber ein kleines Comeback geben und zwar mit dem Maschinentyp Sukhoi Superjet SSJ-100. Die von Rossiya Airlines betriebenen Regionaljets befinden sich im Eigentum russischer Leasinggesellschaften. Allerdings ist auch bei diesen Flugzeugen westliche Technik verbaut, so dass auch hier die Sanktionen spürbar werden könnten. Aeroflot hat den Verkauf von Tickets für direkte Linienflüge von Sotschi nach Armenien, Ägypten, Israel, Kasachstan, in die Türkei und nach Usbekistan eröffnet. Das Flugprogramm ist auf den Transitverkehr ausgerichtet und

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Expansion: Flynas will Orders auf 250 Flugzeuge aufstocken

Die Billigfluggesellschaft Flynas will in den nächsten Jahren stark expandieren und die bestehenden Neubestellungen auf 250 Maschinen erhöhen. Der Verwaltungsrat des Carriers mit Sitz in Riad gab für das Vorhaben der Geschäftsleitung grünes Licht. Derzeit besteht die Flotte von Flynas aus „nur“ 38 Verkehrsflugzeugen. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 80 weiteren Maschinen. Die Orders sollen auf 250 Flugzeuge verschiedener Typen aufgestockt werden. Auch Bases außerhalb von Saudi-Arabien werden in Erwägung gezogen. „Die Entscheidung des Verwaltungsrats von Flynas, die Zahl unserer neuen Flugzeugbestellungen auf 250 zu erhöhen, unterstützt unsere Bemühungen zur Verwirklichung der Zivilluftfahrtstrategie und ist Ausdruck des Glaubens des Verwaltungsrats an die Wachstumschancen und die positiven Aussichten der nationalen und internationalen Märkte“, so Geschäftsführer Bander Almohanna. Bei den bereits bestellten Flugzeugen dominiert der Airbus A320neo mit 66 Maschinen, die zu den 21 Flugzeugen hinzukommen, die Flynas bereits im Einsatz hat. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft 10 A321XLR und vier A330-300 bestellt, wobei der letztgenannte Typ gebraucht bezogen wird. Wo man die zusätzlichen Maschinen bestellen wird, hat man noch nicht entschieden. Auch stehen die Muster noch nicht fest. Airbus dürfte ganz gute Karten haben, jedoch spricht man auch mit dem Mitbewerber Boeing. „Wir werden Flugzeuge mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen prüfen, um neue Ziele anzufliegen, die Anbindung der Welt an das Königreich zu verbessern, den Tourismus zu fördern und zur Beförderung von Pilgern und Umrah-Teilnehmern beizutragen. Flynas befindet sich derzeit in Gesprächen mit Flugzeugherstellern, um Vereinbarungen auszuarbeiten“, so Almohanna. „Wir sehen große Expansionsmöglichkeiten, die durch die strategische Lage des Königreichs und

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Eurowings nimmt Stockholm-Basis in Betrieb

Die vor einiger Zeit angekündigte Eurowings-Basis in Stockholm-Arlanda ist nun in Betrieb. Vor Ort sind Flugzeuge der österreichischen Eurowings Europe stationiert. Es handelt sich um den ersten Stützpunkt des Lufthansa-Ablegers im skandinavischen Raum. Am Sonntag führte Eurowings Europe den Erstflug der neuen Base in Richtung Barcelona durch. Angeboten werden Destinationen wie Düsseldorf, Mallorca, Malaga, Nizza und Alicante. Mit Eröffnung ihrer neuen Basis baut die deutsche Airline ihr Angebot im Norden Europas deutlich aus: Stockholm wird zum elften Eurowings Standort in Europa – und nach Palma de Mallorca, Prag, Pristina und Salzburg zur fünften Basis außerhalb des Heimatmarkts Deutschland. „Schweden ist ein Markt, der hervorragend zu unserer Ausrichtung als Value-Airline für Europa passt. Viele Reisende suchen in unsicheren Zeiten nicht mehr zuerst nach dem billigsten Ticket, sondern nach einer Airline, der sie in Sachen Sicherheit, Zuverlässigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung bedingungslos vertrauen können. Mit unserer Lufthansa-DNA, einem attraktiven Netz an preiswerten Direktflügen sowie kundenfreundlichen und innovativen Services können wir genau das anbieten“, erklärt Eurowings-Chef Jens Bischof.

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Norwegian fliegt wieder mit Boeing 737 Max 8

Norwegian Air Shuttle ist nun wieder mit dem Maschinentyp Boeing 737 Max unterwegs. Der Erstflug wurde auf der Strecke Kopenhagen-Barcelona durchgeführt. Derzeit hat der Carrier zwei Flugzeuge dieses Typs in der Flotte. Im Sommerflugplan 2022 wird die norwegische Fluggesellschaft, die sich unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie drastisch verkleinern musste, rund 270 Strecken anbieten. Flugzeuge hat man unter anderem in Oslo, Kopenhagen, Helsinki und Stockholm-Arlanda stationiert. Die Flotte wuchs in den letzten Monaten stetig an. Derzeit hat man 68 Boeing 737-800 sowie zwei B737-Max-8 in Betrieb. Ursprünglich hatte man 18 Flugzeuge des zuletzt genannten Typs, jedoch konnte man diese aufgrund des weltweiten Flugverbots lange nicht einsetzen. Später erklärte man auch, dass man sich von allen Max trennen wird. Nun bezieht man über Leasinggeber vorerst zehn Exemplare.

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Erster A350 von ITA Airways trägt die Livery

Ein ursprünglich für Hongkong Airlines gebauter Airbus A350 ist die erste Maschine dieses Typs, die für ITA Airways fliegen wird. Das Langstreckenflugzeug zeigte sich erstmals in der Livery der italienischen Fluggesellschaft. Dieses wird auf den Namen Marcello Lippi getauft werden. Die Lackierarbeiten wurden im französischen Toulouse vorgenommen. Das Farbenkleid entspricht jenem, das kurz nach dem Start des Alitalia-Nachfolgers vorgestellt wurde. Das Heckleitwerk und die Triebwerke sind in den Farben Grün, Weiß und Rot der italienischen Flagge gehalten. ITA Airways hat die Absicht bekundet, seine Flotte bis 2025 auf 105 Flugzeuge zu erweitern. Damit würde sich die Flotte der Fluggesellschaft von 55 Flugzeugen fast verdoppeln: 18 Flugzeuge vom Typ Airbus A319, 30 Flugzeuge vom Typ Airbus A320-200 und sieben Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200.

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Mangels Buchungen: Green Airlines musste Flüge absagen

Mit einem aufdringlichen Popup bewirbt der Flughafen Weeze die von Ticketverkäufer Green Airlines angekündigten Flüge, die ab 28. März 2022 bedient werden sollen. Dazu ist es aber bislang nicht gekommen, denn mangels Buchungen wurde nicht geflogen. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte eine Sprecherin des Ticketvertriebsunternehmens, dass man die für den 28. und 29. März 2022 geplanten Flüge absagen musste. „Grund hierfür ist, dass die Flüge in diesem Zeitraum kaum bis gar nicht gebucht waren. Das Konzept eines umweltverträglichen Flugverkehrs hätte in Anbetracht dieser Umstände nicht mehr aufrechterhalten werden können. Green Airlines bedauert diesen Umstand und entschuldigt sich bei den betroffenen Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Fluggäste mit Buchungen im betroffenen Zeitraum bekommen die Ticketkosten vollumfänglich zurückerstattet“, so die Medienreferentin. Die ebenfalls gestellte Frage wer die von Green Airlines vermarkteten Flüge eigentlich durchführen soll, beantwortete das Unternehmen nicht. Derzeit verkauft man Flugtickets ohne Nennung des Operating Carriers unter dem fiktiven IATA-Twoletter-Code GN. Dieser ist an keine Fluggesellschaft zugeteilt.

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Wizz Air gibt Winterflugplan 2022/23 zur Buchung frei

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat eigenen Angaben nach den Winterflugplan 2022/23 zur Buchung freigegeben. Man plant in der kalten Jahreszeit rund 810 Strecken zu bedienen. Derzeit ist vorgesehen, dass etwa 120.000 Flüge durchgeführt werden sollen. „Wir freuen uns, mit dem neuen Flugplan eine bunte Palette an Reisezielen sowohl für Städtereisen wie für Besuche bei Freunden und Verwandten oder den Business Trip anbieten zu können“, betont Wizz Air Pressesprecherin Zsuzsa Trubek. Deutschen Passagieren bietet die Fluggesellschaft neben zahlreichen Strecken nach Osteuropa auch innereuropäische Ziele wie beispielsweise das sizilianische Catania, das ab Dortmund und Memmingen angeflogen wird.

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