Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Landesarbeitsgericht Düsseldorf kippt Tuifly-Kündigungen

Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat am vergangenen Donnerstag in zweiter Instanz zwei Kündigungen, die Tuifly im Frühjahr 2022 ausgesprochen hat, gekippt. Mitentscheidend war, dass die Fluggesellschaft die Abläufe anders durchgeführt hat als ursprünglich mit der Personalvertretung koordiniert. Die Ferienfluggesellschaft trennte sich im Zuge der Coronapandemie von einigen Beschäftigten, insbesondere von Piloten. Hintergrund ist auch, dass die Flotte halbiert wurde und man daher weniger fliegendes Personal benötigt. Zahlreiche Betroffene sind gegen ihre „blauen Briefe“ vor Gericht gezogen. In Düsseldorf wurde am vergangenen Donnerstag ein Verfahren zweier Arbeitnehmer in zweiter Instanz verhandelt. Das Gericht stellte fest, dass dem Arbeitgeber ein Fehler unterlaufen ist, der die Kündigungen unwirksam macht. Man hatte zwar die Gesamtvertretung Bord – wie gesetzlich vorgesehen – eingebunden, führte jedoch dann den Kündigungsprozess anders als mit dem Betriebsrat ausgemacht durch. Dieser Fauxpas flog Tuifly vor Gericht um die Ohren, denn das Landesarbeitsgericht Düsseldorf erklärte die Beendigung der Dienstverhältnisse für unwirksam. Eine ordentliche Revision an das Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen, so dass der Arbeitgeber eine herbe juristische Schlappe erlitten hat. Tuifly unterlag in den letzten Monaten in zahlreichen vergleichbaren Fällen, jedoch in erster Instanz. Die Fluggesellschaft erhob jeweils das Rechtsmittel der Berufung. Die gegenständliche Causa wurde bereits in zweiter Instanz verhandelt und ist nur für die beiden Kläger anwendbar. Es bleibt dabei abzuwarten wie das Landesarbeitsgericht Düsseldorf in zehn weiteren Fällen entscheiden wird. Auch bei anderen Arbeitsgerichten sind Klagen von Tuifly-Mitarbeitern gegen ihre Kündigungen anhängig.

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Lufthansa und Rewe legen Pauschalreisen mit CO2-Kompensation auf

Die Reiseveranstalter Rewe Reisen und Dertour legen in Zusammenarbeit mit Lufthansa insgesamt 14 Pauschalreisen auf, bei denen die Kompensation von Kohlenstoffdioxid-Emissionen inkludiert ist. Dabei soll so genannter nachhaltiger Flugkraftstoff (SAF) angekauft werden. Alternativ sollen Spenden an Klimaschutzprojekte fließen. Buchbar sind die Urlaubsangebote unter anderem bei Rewe Reisen. Im Monatsflyer März, der deutschlandweit in den Supermärkten ausliegt, werden zunächst zwei je achttägige Reisen innerhalb des Projekts angeboten, eine Südengland-Rundreise und eine Sizilien-Standortrundreise. Bei beiden Angeboten werden die CO2-Emissionen des Hin- und Rückflugs ausgeglichen. Außerdem stehen vor Ort die Natur und die lokale Wertschöpfung im Fokus der Reise. Weitere Angebote dieser Art folgen im Mai sowie im Juli. Ende März erscheint zudem die dritte Auflage des Dertour-Magalogs „Bewusst Reisen“ mit nachhaltig zertifizierten Hotels und Erlebnissen eines verantwortungsvollen Tourismus. Zwölf Angebote daraus – unter anderem auf Mallorca, in Bulgarien, der Türkei und Griechenland – können mit CO2-neutralen Lufthansa-Flügen kombiniert werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit DER Touristik unseren Kunden nun auch für Urlaubsreisen ein umfangreiches nachhaltiges Angebot machen können. Unser gemeinsames Ziel ist es, touristische Reisen immer klimafreundlicher zu gestalten und noch mehr Menschen für diese Art des Reisens zu begeistern. Wir möchten unseren Gästen das bestmögliche Reiseerlebnis bieten. Dazu gehören auch innovative nachhaltige Produkte. Lufthansa wird ihren Kunden in den kommenden drei Jahren rund 50 Prozent mehr nachhaltige Angebote machen“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

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Paderborn: Lufthansa reaktiviert München-Anbindung erneut

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist seit Sonntag wieder an das Lufthansa-Drehkreuz München angebunden. Diese Route wurde im bisherigen Verlauf der Coronapandemie wiederholt eingestellt und wiederaufgenommen. Zuletzt feierte die innerdeutsche Strecke im September 2021 ihr Comeback. Über den Winter stellte Lufthansa die Route erneut ein. Laut Flughafen Paderborn/Lippstadt soll vorerst – mit wenigen Ausnahmen – täglich geflogen werden. Für Mai 2022 ist die Aufstockung auf bis zu zwei tägliche Umläufe angekündigt.

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Volotea stockt A320-Flotte weiter auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird die Airbus-A320-Teilflotte um weitere sechs Einheiten erweitern. Diese sollen noch in diesem Jahr übernommen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die über Leasinggeber bezogen werden. Mitten in der Coronapandemie überraschte Volotea mit der Entscheidung, dass der Maschinentyp Airbus A320 eingeflottet wird. Zuvor war man mit Boeing 717 und A319 in der Luft. Man war der letzte europäische Operator des noch von McDonnell Douglas entwickelten Regionaljets. Volotea trennte sich zwischenzeitlich von sämtlichen B717. Volotea ist nun mit einer reinen Airbus-Flotte in der Luft. Die A320-Teilflotte wird nun um sechs Exemplare ausgebaut. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man die Hälfte der zusätzlichen Jets als so genannte Backup-Flugzeuge braucht. Weiters würden diese die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und sollen aufgrund der höheren Sitzplatzkapazität besser für das Klima sein.

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Lübeck Air streicht Jerez und Krakau aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 neuerlich ausgedünnt. Die Ziele Krakau und Jerez de la Frontera wird man ab der Hansestadt vorläufig nicht ansteuern. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Destination Dublin im Sommer 2022 nicht angesteuert wird. Unter Berücksichtigung, der im ersten Satz genannten Ziele wurde das Angebot – im direkten Vergleich mit der ursprünglichen Ankündigung – bereits um drei Städte reduziert. Lübeck Air macht keine näheren Angaben zu den Gründen. Das Unternehmen ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das bei Air Alsie Flugzeuge chartert und die Sitzplätze vermarktet. Der dänische Carrier fliegt selbst mit ATR72. Heuer ist zusätzlich ein Embraer 190 von German Airways im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für Air Alsie und damit im Auftrag von Lübeck Air im Einsatz. Das einzige Ziel in Österreich, das man im Portfolio hat, ist Salzburg.

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Wien-Terminal 2: Shops und Gastro in neuem Glanz

Nach über zwei Jahren coronabedingter Schließung ist das Terminal 2 am Flughafen Wien-Schwechat am Dienstag wieder in Betrieb genommen werden. Das hat zur Folge, dass die Gatebereiche B, C und D wieder von Fluggesellschaften genutzt werden. Im Bereich der Gastronomie gibt es einige Neuigkeiten. Die bekannte Wiener Traditionsmarke Trzesniewski feiert ihr Comeback am Airport und bietet ab heute in der Abflughalle des Terminal 2 ein umfangreiches Brötchensortiment. Mehr österreichische Produkte bietet ab sofort auch der vergrößerte Heinemann Main Duty-Free- und Travel-Value-Shop nach der Sicherheitskontrolle. Ein Hingucker ist dabei die im Stil des Wiener Stephansdoms gestaltete Deckenkonstruktion. Ebenfalls bereits wieder in Betrieb sind das Panorama-Restaurant Zugvogel mit Blick auf das Flughafen-Vorfeld, die Juice Factory und die Shops von Swarovski, CAPI, Lamy und viele mehr. Weitere Neuigkeiten sind demnächst zu erwarten: In Kürze eröffnet im Terminal 2 ein Standort der innovativen heimischen Gastronomiemarke Veganista/The LaLa und im Frühjahr steht die Eröffnung des österreichweit ersten Restaurants von Wolfgang Puck in der Ankunftshalle des Terminal 3 an. „Ab heute ist der neugestaltete Terminal 2 und damit die gesamte Terminalinfrastruktur am Flughafen wieder in Betrieb. Passagiere erleben neue Gastronomie- und Einkaufsangebote und ich freue mich, dass in den nächsten Wochen noch einige spannende Eröffnungen kommen werden. Heimische Gastronomie nimmt dabei einen großen Schwerpunkt ein“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Trzesniewski kehrt nach etwa zehn Jahren Pause wieder an den Flughafen Wien zurück: In der Abflughalle des Terminal 2 gelegen bietet die Wiener Traditionsmarke Trzesniewski ihr gewohnt frisches Brötchensortiment im öffentlich zugänglichen Bereich.

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Tui schickt zwei Schiffe in die Ostsee

Die Reederei Tui Cruises legt ab Mai 2022 insgesamt 23 Ostsee-Kreuzfahrten auf. Diese starten ab Kiel bzw. Warnemünde. Die minimale Reisezeit beträgt zwei Tage und die längste 23 Tage. Russland wird man aufgrund der aktuellen Situation nicht ansteuern. Der Fahrplan beinhaltet unter anderem die Schärengarten bei Stockholm, Gotland, Visby und Bornholm. Zum Einsatz kommen die „Mein Schiff 1“ und die „Mein Schiff 6“. Auch die baltischen Staaten werden heuer angesteuert. Beispielsweise legen die Kreuzfahrtschiffe in Riga, Klaipeda und Tallinn an. Weitere Ziele sind Helsinki und Danzig. Zehntätige Ostseekreuzfahrten kosten beispielsweise 1.699 Euro pro Person in einer Balkonkabine. Die Innenkabinen sind mit 1.299 Euro pro Reisendem etwas günstiger. Die Preise gelten jedoch nur dann, wenn man zu zweit unterwegs ist. Alleinreisende bezahlen einen Zuschlag.

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German Airways ordert 17 Wingcopter-Drohnen

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways bestellt 17 Lieferdrohnen bei Wingcopter. Weiters hat man Optionen für bis zu 115 weitere abgeschlossen. Der Flughafen Rostock-Laage soll im Rahmen einer Entwicklungskooperation als Testfeld genutzt werden. Die Zeitfracht Gruppe und German Airways werden weltweit zu den ersten Unternehmen gehören, die Drohnen in der Logistik kommerziell einsetzen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung mit dem deutschen Hersteller Wingcopter vereinbarten die Unternehmen jetzt den Kauf von 17 Transportdrohnen vom Typ Wingcopter 198 und Optionen für die Bestellung von zusätzlichen 115 Fluggeräten in zwei weiteren Tranchen bis Ende 2023. Das Fluggerät soll ab dem zweiten Halbjahr 2024 zum Einsatz kommen – zunächst offshore etwa für Ersatzteillieferungen in Windparks. In diesem Geschäft ist die Zeitfracht Gruppe bereits mit ihrer Spezialreederei OPUS Marine erfolgreich tätig. Entsprechend technisch anspruchsvoll ist der Einsatz der Lieferdrohnen: Sie müssen auch auf einem fahrenden Schiff punktgenau landen können. German Airways und Wingcopter werden bei der Entwicklung dieses Features eng zusammenarbeiten. Die Wingcopter werden vom Flughafen Rostock-Laage aus starten, der seit Jahresbeginn ebenfalls zur Zeitfracht Gruppe gehört und dem Entwicklungsteam von Wingcopter ein ideales Umfeld für ausgedehnte Testflüge sowie Räumlichkeiten für Messungen und die Auswertung der dabei gesammelten Daten bietet. Als Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erfüllt German Airways bereits wesentliche Voraussetzungen, um Wingcopters Lieferdrohnen in der „specific category“ und später auch in der „certified category“ betreiben zu können. Zudem ist German Airways auch IOSA zertifiziert und arbeitet damit nach den höchsten international vereinbarten Standards der internationalen Luftfahrtbehörde IATA. Die von Wingcopter entwickelten Drohnen können mit einer

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Sommer 2023: Plantours mit rund 100 Flusskreuzfahrten

Rund 100 Flusskreuzfahrten legt Plantours in der Sommersaison 2023 auf. Dies geht aus der jüngst veröffentlichten Vorschau, die unter anderem an Vertriebspartner verschickt wurde, hervor. Unter anderem wird die „Lady Diletta“, die mit Einzelkabinen ausgerüstet ist, zu 43 Terminen unterwegs sein. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich die Nachfrage weiter erholen und sogar steigern wird. In den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass Flusskreuzfahrten im Trend liegen. Plantours setzt im Sommer 2023 verstärkt auf weniger bekannte Routen. Die Schiffe „Rousse Prestige“, „Elegant Lady“ und die „Sans Souci“ werden unter anderem Peene, Havel, Oder, Maas und Elbe sowie küstennahe Gebiete befahren. Der Reisekatalog soll voraussichtlich Ende Mai 2022 veröffentlicht werden.

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Ljubljana: FlyDubai stockt Dubai-Flüge auf

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai wird im Sommer 2022 den Flughafen Ljubljana häufiger ansteuern. Momentan wird diese Strecke fünfmal wöchentlich bedient. Während der Hauptsaison will man täglich fliegen. FlyDubai erhöht mit Wirksamkeit zum 27. Juni 2022 die Frequenzen. Bis inklusive 19. September 2022 soll täglich geflogen werden. Anschließend fährt man wieder auf fünf Umläufe pro Woche zurück. Die Strecke Dubai-Ljubljana wurde im September des Vorjahres mit ursprünglich drei wöchentlichen Rotationen aufgenommen. Als Fluggerät setzt FlyDubai auf dieser Route im Regelfall Maschinen des Typs Boeing 737 Max ein. Gelegentlich fliegt man auch mit dem Vorgängermodell Boeing 737-800. Man verfügt über ein Codeshare-Abkommen mit der Konzernschwester Emirates Airline, so dass Umsteige auf deren Streckennetz in Dubai möglich sind.

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