Amely Mizzi

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Amely Mizzi

AUA stellt Russland-Flüge ein und meidet den Luftraum

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines entschied sich am Samstagabend dafür, dass die Ziele in der Russischen Föderation zumindest innerhalb der nächsten sieben Tage nicht mehr ansteuern wird. Auch will man den Luftraum dieses Staats nicht mehr nutzen. Es ist davon auszugehen, dass bei Umsetzung des EU-weiten Banns gegen russische Fluggesellschaften und Flugzeuge unverzügliche Gegenmaßnahmen seitens der Putin-Regierung veranlasst werden. Das führt unter anderem dazu, dass EU-Airlines den Luftraum der Russen nicht mehr nutzen dürfen. Für die Flüge der Austrian Airlines hat das zur Folge, dass nicht nur die Point-to-Point-Strecken von/nach Russland betroffen sind, sondern auch jene, die bislang über den größten Staat der Welt geflogen sind. Diese weichen nun auf andere Lufträume aus, so dass sich die Flugzeiten verlängern werden. Der Carrier nimmt dies aber gerne in Kauf und begründet die Entscheidung unter anderem „mit der aktuellen und sich abzeichnenden regulatorischen Situation“. Weiters betont die AUA: „Austrian Airlines beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in engem Austausch mit den nationalen und internationalen Behörden. Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“.

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Köln/Bonn: Viele Flüge fallen wegen Streik aus

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Montag, den 28. Feber 2022, das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn zur Arbeitsniederlegung auf. Bereits am Sonntagabend haben die Airlines 39 Abflüge und 17 Ankünfte, die für Montag geplant waren abgesagt. Aller Voraussicht nach kommen weitere Flugstreichungen hinzu. Zudem ist mit Verspätungen zu rechnen, die auch über den Streikzeitraum hinausgehen können. Auf dem regulären Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am morgigen Montag planmäßig insgesamt 126 Passagierflüge (64 Abflüge und 62 Ankünfte). Fluggäste werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Passagiere, deren Flüge stattfinden, bittet der Airport, frühzeitig anzureisen und möglichst auf Handgepäck zu verzichten oder dieses aufzugeben. Flüssigkeiten müssen in entsprechende 1-Liter-Klarsicht-Beutel verpackt sein. Außerdem ist auf die Durchsagen im Terminal zu achten. Es ist mit erheblichen Wartezeiten an den Passagier-Kontrollstellen zu rechnen. Der Flughafen hat ab eine telefonische Hotline (02203-404000) eingerichtet. Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheits-unternehmen einsetzt. Die Personal- und Warenkontrolle liegt in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, der dafür ebenfalls private Sicherheitsdienstleister beauftragt.

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Stockholm: Norwegian baut weiter aus

Der Billigflieger Norwegian baut die Präsenz auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda im Sommerflugplan 2022 auf insgesamt 57 Destinationen aus. Man kündigte am Donnerstag an, dass man ab Juni 2022 drei weitere Warmwasserstrecken anbieten wird. Der Carrier betrachtet sich ungeachtet der Finanzprobleme, die man in den letzten Jahren hatte, als Platzhirsch im Lowcost-Segment. Diesen Anspruch will man sich weder von Ryanair noch von Eurowings abluchsen lassen. Beide Carrier starten mit stationierten Flugzeugen in den Sommer 2022. Neu wird Norwegian ab Stockholm-Arlanda nach Mykonos, Thessaloniki und Antalya fliegen. Die Routen sollen schrittweise ab Juni 2022 aufgenommen werden. Derzeit befindet sich das Management in Gesprächen mit Airbus über eine mögliche Großbestellung. Das Verhältnis zu Boeing gilt aufgrund wechselseitiger Rechtsstreitigkeiten als vergiftet.

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Ukraine: FAA untersagt sämtliche Überflüge

Die U.S.-amerikanische FAA hat in einem Notam den zivilen Fluggesellschaften und Piloten die Nutzung des Luftraums der Ukraine ausdrücklich untersagt. Hintergrund ist der Krieg, der aufgrund des Überfalls durch die russischen Streitkräfte entstanden ist. Allerdings hat dieses Notam, das bereits am Donnerstag herausgegeben wurde, eher symbolische Bedeutung, denn die Ukraine hat den Luftraum für sämtliche Zivilflüge geschlossen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach halten sich sämtliche Airlines aus Sicherheitsgründen daran. Das Notam der FAA im Wortlaut: “The FAA issued Notice to Air Missions (NOTAMs) expanding the area in Eastern Europe and Russia where US airlines and US pilots cannot operate,“ a statement from the FAA reads. „The expanded NOTAMs now cover the entire country of Ukraine, the entire country of Belarus, and a western portion of Russia. Prior to today’s restrictions, the FAA prohibited operations in an eastern region of Ukraine. These restrictions do not apply to military operations”.

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IAG hofft auf schwarze Zahlen im zweiten Quartal 2022

Die International Airlines Group rechnet derzeit damit, dass man im Frühjahr 2022 wieder in die schwarzen Zahlen fliegen kann. Dennoch wird die Omikron-Variante, die für starke Einbrüche in der laufenden Winterperiode gesorgt hat, ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der Konzern geht davon aus, dass man das erste Quartal 2022 mit roten Zahlen abschließen wird. Diese werden jedoch deutlich besser ausfallen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2021 hatte die IAG einen Verlust in der Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Coronajahr, das mit einem Minus von 7,5 Milliarden Euro abgeschlossen wurde, kam man deutlich besser weg. Luis Gallego, Vorstandsvorsitzender der International Airlines Group, hofft, dass man ab dem zweiten Quartal 2022 in die schwarzen Zahlen fliegen kann. Derzeit profitiere man von einer hohen Nachfrage für Ostern und die Sommerferien. Dem aktuellen Planungsstand nach werden die Fluggesellschaften der IAG mit einer Kapazität von rund 85 Prozent 2022 in den Sommerflugplan 2022 gehen.

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Berlin: Klimaschützer wollten mit Luftballons den BER stören

Selbsternannte Klimaschützer wollten am Freitagvormittag den Flugverkehr am BER mit Hilfe von Luftballons, die teilweise mit Helium gefüllt waren, stören. Die Polizei unterband die Aktion und zerstörte die „störenden Gegenstände“ unter Zuhilfenahme von spitzen Gegenständen. Die Kundgebung war äußerst klein, denn offiziellen Angaben nach sollen nur zwei Personen daran teilgenommen haben. Diese wollten Luftballons in der nahe dem Flughafen Berlin-Brandenburg aufsteigen lassen. Damit sollte der Flugbetrieb gestört werden. Die beiden selbsternannten Klimaschützer bezeichneten sich der Gruppe „Letzte Generation“ zugehörig. Die Polizei Brandenburg teilte unter anderem mit, dass die Störenfriede in Gewahrsam genommen wurden. Auf der Polizeiinsepektion Schönefeld finden Einvernahmen statt. Ein Ermittlungsverfahren soll gegen die mutmaßlichen Täter eingeleitet werden. Nach Angaben des Flughafens Berlin-Brandenburg ist es aufgrund der Luftballons zu keinen Einschränkungen des Flugverkehrs gekommen.

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Sommer 2022: Air Corsica kündigt Zürich an

Die französische Fluggesellschaft Air Corsica wird im Juli 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Ajaccio und Zürich aufgenommen. Zunächst soll die Route einmal pro Woche am Verkehrstag Samstag bedient werden. Der Erstflug ist für den 2. Juli 2022 angekündigt. Zwischen 6. und 27. August 2022 will Air Corsica zusätzlich auch an Dienstagen nach Zürich fliegen. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320, die mit 180 Sitzen in Einklassen-Konfiguration bestuhlt sind, angekündigt. Im Sommerflugplan 2022 wird Air Corsica unter anderem auch die Ziele Salzburg, Wien, London, Brüssel, Göteborg und Rom-Fiumicino ansteuern. Innerhalb Frankreichs bietet man zahlreiche Destinationen auf dem Festland an.

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FlyDubai fliegt Salzburg ab Mitte Juni 2022 täglich an

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai stockt aufgrund hoher Nachfrage die Frequenzen zwischen Dubai und dem österreichischen Salzburg weiter auf. Der Carrier beabsichtigt ab 23. Juni 2022 täglich zwischen den beiden Städten zu fliegen. Es handelt sich um die zweite Aufstockung, die binnen weniger Monate kommuniziert wurde. Vorerst soll sich die tägliche Bedienung aber nur um eine temporäre Angelegenheit, die bis zum 11. September 2022 befristet ist, handeln. Bei entsprechend konstant hoher Nachfrage kann sich FlyDubai aber vorstellen Salzburg dauerhaft täglich mit Dubai zu verbinden. Auf dem Airport in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind auch Umstiege auf die Konzernschwester Emirates Airline möglich, so dass Salzburg an ein weiteres großes Luftfahrt-Drehkreuz angebunden ist.

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Corendon flottet neun Boeing 737-Max ein

Der Corendon-Konzern wird ab Frühling 2022 die Flotte um insgesamt fünf Boeing 737 Max 8 erweitern. Diese werden über den Leasinggeber Air Lease Corporation bezogen und werden teilweise auf dem türkischen und teilweise auf dem maltesischen AOC registriert werden. Mittelfristig will Corendon die derzeitige Boeing-737-800-Flotte mit Hilfe des Nachfolgemodells erneuern. Anfang des kommenden Jahres will man von ALC eine sechste B737-Max-8 übernehmen. Weiters ist die Einflottung von drei B737-Max-9 für die erste Jahreshälfte 2023 angekündigt. Leasinggesellschaften bestellen oftmals in Großbestellungen „auf Halde“ und können damit Airlines, die sich für neuere Maschinen entscheiden, vergleichsweise rasch beliefern. Neubestellungen für die Muster Boeing 737 Max und Airbus A320neo sind derzeit mit längeren Wartezeiten verbunden, denn viele Lieferslots sind fix verplant. Lessoren haben jedoch viele „Whitetales“, die man gerne an Interessenten verleast – eben das Geschäftsmodell von Leasinggebern.

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D328eco: Deutsche Aircraft setzt auf nachhaltige Kabine

Der Flugzeugbauer Deutsche Aircraft hat mit Factorydesign eine Zusammenarbeit für die Kabinenausstattung der sich in Entwicklung befindlichen Neuauflage der Dornier 328 vereinbart. im Fokus steht dabei laut Medienerklärung das Thema Nachhaltigkeit. Die Dornier 328 galt einst als „Mercedes der Lüfte“ und soll auch als D328eco diesem Anspruch gerecht werden. Das Flugdeck soll den neuesten Stand der Technik ausweisen. In der Kabine kommen neue Verkleidungen und Ausstattungen zum Einsatz. Der Fokus auf Nachhaltigkeit gilt auch für die Ausstattung der Kabine. Factorydesign wurde damit beauftragt, eine komplett neue Inneneinrichtung zu entwerfen, einschließlich Wänden, Decken, Gepäckfächern, einer neuen und ansprechenden Optik im Einstiegsbereich sowie einer Bordküche, Toilette und maßgeschneiderten Sitzen. Ziel ist es, die Kabine durch Designmerkmale neu zu definieren, wobei man auf nachhaltige Materialien und Prozesse achtet und gleichzeitig die Bedürfnisse der Passagiere, der Besatzung und des Betreibers zu berücksichtigen. „Es liegt auf der Hand, dass der künftige Erfolg der Luftfahrt davon abhängt, ob die Flugzeughersteller auf Nachhaltigkeit und das Passagiererlebnis achten und den Fluggesellschaften Optionen zum Ausbau ihrer Flexibilität bieten.  Daher freuen wir uns sehr, für die Deutsche Aircraft an der neuen Kabinenausstattung ihrer D328eco-Flugzeuge zu arbeiten“, sagt Peter Tennent, Commercial Director, Factorydesign. Die Neugestaltung von Sitzen, Staufächern, Verkleidungen und der Beleuchtung kann Gewicht einsparen und damit den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs senken. Zertifizierte Materialien für Komponenten, die entweder recycelt wurden oder recycelbar sind, reduzieren den Rohstoffverbrauch. Durch alternativen Fertigungstechniken können Ressourcen effizienter genutzt werden. Nachhaltigkeit hört nicht bei Gewichtseinsparungen und alternativen Materialien auf. Auch der Komfort für die Passagiere spielt eine

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