Gastautor

Weitere Artikel aus der Rubrik

Gastautor

AUA flottet „Spirit of Alpbach“ aus

Mit der Überstellung der OE-LGP nach Kanada am vergangenen Mittwoch bzw. Donnerstag schreitet die Ausflottung der Dash 8 Flotte bei der AUA erneut voran. Nach der Corona-bedingten Außerdienststellung im März wurde die „Spirit of Alpbach“ zunächst von April bis August in Bratislava zwischengelagert bevor die anschließend über Glasgow, Reykjavik & Narsarsuaq nach St. John’s flog. Nach dem Erstflug im Februar 2000 begann sie ihre Karriere im Oktober 2001 (LN-WDZ) als erste an Wideroe übergebene DHC Dash 8-400. Danach folgten N539DS (Horizon Air & Island Air), C-FSPV(Bombardier), D-ADHQ (Augsburg Airways), PH-DHQ (SAMCO Aircraft Maintenance) und schlussendlich die Auslieferung im September 2014 als OE-LGP an Tyrolean Airways mit dem späteren Betriebsübergang zu Austrian Airlines. Dieser Artikel wurde von Maximilian Gruber verfasst.

weiterlesen »

Gastkommentar: Leidtragende sind das fliegende Personal

Liebe Community, … seit Beginn der Fliegerei wurde mit dem Piloten- & Flugbegleiter Beruf ein gewisser Charm wie im Film “Catch me if you can” versprüht. Flugkapitäne und Stewardessen in Designer Uniformen, welche um die Welt jetten und dabei einen etwas höheren Lebensstandard genießen können.  Heute New York, Morgen Tokio und die nächsten 5 Tage auf Barbados verbringen …   Viele junge Schulabsolventen glauben noch an dieses veraltete Image, und denken, Sie könnten vor ihrem eigentlichen Berufswunsch erstmal die Welt entdecken. Dabei wird einigen erst nach einiger Zeit bewusst, dass das “Jetset”-Leben auch seine Kehrseite hat.   Hatte man in den 80er Jahren nach jedem Flug noch 2 Tage frei, so erlauben es die EASA Richtlinien heute bis zu 7 Tage am Stück zu fliegen. Gerade gesellige Menschen, die im Familien oder Freundeskreis an Wochenenden etwas unternehmen konnten, haben es zunehmend schwer. Neben Alkoholverbot und Standby, Check-In / Check-out Zeiten an 7 Tagen rund um die Uhr verteilt ist es nicht gerade einfach, noch Termine mit Freunden/Familie zu finden, an denen man sich trifft.   Auch kann man das Niveau der Vergütung mit dem Verfall der Ticket-preise gleichsetzen. Kostete ein Ticket von Zürich nach Hamburg vor 5 Jahren noch um die 150eur, so kann man heute bereits für unter 100eur ein Ticket bekommen. Im gleichen Zeitraum sind die Löhne um ca. 20% gesunken. Dies vor Allem, weil sich die Airlines gegenseitig unterbieten, um die preis-sensitive Kundschaft auf die eigene Maschine zu locken.   Leidtragende hierbei sind wiederum das fliegende Personal. Neben der Verantwortung für

weiterlesen »

AUA flottet OE-LGB aus

Nach rund 20 Jahren Einsatzzeit wird am Mittwoch eine DHC Dash 8-400 ihre Heimreise nach Kanada antreten. Am Mittwoch verlässt die OE-LGB als nächstes Flugzeug die aktive DHC Dash 8 Flotte der Austrian Airlines in Richtung Kanada. Hierbei wird die „Tirol“ über zwei Tage lang als OS1481 von Wien aus (Start 09:00 Uhr) mit Zwischenstopp in Glasgow International, Reykjavik und Narsarsuaq nach St. John’s überstellt. Mit der Auslieferung im Mai 2000 an Tyrolean war die „Golf Bravo“ nicht nur die erste DHC Dash 8-400 Österreichs, sondern auch das bis heute nach 20 Jahren am längsten operierende Flugzeug dieses Typs in Europa. Dieser Beitrag wurde von Maximilian Gruber für Aviation.Direct verfasst.

weiterlesen »

MH17: Verhandlung ohne anwesende Angeklagte

Anfang Juni fand der Auftakt des Strafprozesses gegen die mutmaßlichen Verursacher des Abschusses von MH17 statt. Andreas Schönwälder fasste für Aviation.Direct die Ereignisse der ersten drei Verhandlungstage zusammen. In den Niederlanden fanden letzte Woche unbemerkt von den meisten Medien vom 8. bis 10. Juni die ersten drei Tage des Strafprozesses gegen die Verantwortlichen des Abschusses von MH17 statt. Nachdem dieses Ereignis die meisten Leser hier interessiert hat aber nichts davon in den Zeitungen zu lesen war, habe ich mich entschlossen den Verlauf des Prozesses hier kurz zusammen zu fassen. Ich möchte anmerken, dass alle Informationen rein auf dem Liveticker eines Journalisten vor Ort beruhen (ergänzt um Details von anderen Livetickern) und aufgrund der doppelten Übersetzungen Niederländisch-Englisch / Englisch-Deutsch auch Fehler entstehen können. Weiters möchte ich anmerken, dass alle folgenden Passagen Aussagen vom Prozess sind und nicht meine persönliche Meinung widerspiegeln! Nur kurz zur Erinnerung. Die Aufarbeitung des Absturzes erfolgte durch das JIT, die Abkürzung für „Joint Investigation Team“. In der Luftfahrt ist es üblich, dass nach einem Absturz alle beteiligten Staaten (Herkunft der Opfer, Absturzort, Hersteller Flugzeug, Produzent der BUK, etc.) ein gemeinsames Ermittlungsteam stellen. Dieses ist somit 100% unparteiisch, da alle Erkenntnisse gemeinsam erarbeitet werden und am Schluss noch alle Parteien die Möglichkeit erhalten Fehler anzumerken und auszubessern. Des Weiteren haben diese Untersuchungsteams nicht die Aufgabe irgendwelche Schuldige zu finden, sondern arbeiten lediglich alle Fakten auf. Basierend auf dem Endbericht des JIT, haben die niederländischen Gerichte eine Anklage gegen vier Beschuldigte verfasst. Anmerkung: bei den Kämpfern in der Ostukraine

weiterlesen »

737-Max: Boeing und Tui erzielen Einigung

Eine Einigung, über die keine näheren finanziellen Details veröffentlicht wurden, haben die Tui Group und Boeing in Sachen der 737 Max erzielt. Der Reisekonzern Tui und US-Flugzeughersteller Boeing haben eine Einigung zum Ausgleich des 737-Max-Flugverbots erzielt. Über die Details schweigen beide Seiten. Tui erhält in den kommenden zwei Jahren eine „Kompensation, die einen erheblichen Teil des Schadens abdeckt, sowie Guthaben für künftige Flugzeugbestellungen“. Wegen des Groundings der Max warten die Tui-Airlines seit über einem Jahr auf die Auslieferung von acht Flugzeugen, die eigentlich 2019 zu den Flotten dazustoßen sollten.  Auch klar ist, dass Tui in den kommenden Jahren weniger Jets bei Boeing abnehmen wird, als bislang geplant. In den kommenden zwei Jahren würden weniger als die Hälfte der ursprünglich vorgesehenen Flugzeuge ausgeliefert, heißt es. Daraus ergebe sich gegenüber der ursprünglichen Planung eine durchschnittliche Verzögerung von rund zwei Jahren. Tui-Chef Fritz Joussen spricht von einer „fairen Einigung“, mit der „ein Großteil der durch das Flugverbot der 737 MAX entstandenen Kosten“ ausgeglichen werden. Der Konzern hat insgesamt 61 737-Max-Jets bestellt.

weiterlesen »

Berlin-Tegel bleibt offen

Betreibergesellschaft FBB zog den Antrag auf vorzeitige Schließung zurück. Die Kapazität des Airports wird nun doch bis Ende Oktober 2020 benötigt. Der Flughafen Berlin-Tegel wird nicht wie geplant wegen des Corona-bedingten Einbruchs der Passagierzahlen Mitte Juni schließen. Man habe den Antrag auf vorübergehende Befreiung von der Betriebspflicht zurückgezogen, teilt Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup mit. Tegel sollte ursprünglich am 15. Juni bis August schließen; nun ist das Betriebsende wie vorgesehen an den Start des BER am 31. Oktober geknüpft. Nachdem viele europäische Staaten die Grenzen wieder öffnen und auch viele Airlines im laufenden Monat den Betrieb wieder hochfahren wollen, erwartet der Airport-Betreiber FBB, dass es an beiden Bestandsflughäfen (Tegel und Schönefeld) mit den Zahlen bergauf geht. Die Zahl der täglichen Passagiere soll im Juni von jetzt etwa 3000 wahrscheinlich auf mehr als das Doppelte ansteigen, so die FBB. Ende Juli würden bis zu 20.000 Passagiere erwartet. Opposition kritisiert „Zick-Zack-Kurs“Nichtsdestotrotz werde sich einiges in Tegel ändern, denn die Abstandsregeln gegen Corona gelten weiter und müssen auch dort umgesetzt werden. Diese erforderten deutlich mehr Platz und verlangsamten zudem einige Prozesse an den Flughäfen vor allem an den Sicherheitskontrollen, betont die FBB. „Insbesondere in den Stoßzeiten, in denen viele Maschinen nahezu gleichzeitig starten oder landen, müssen die Passagiere deshalb bald wieder auf möglichst viele Terminalbereiche verteilt werden.“ Der Berliner FDP-Chef Sebastian Czaja kritisiert den „Zick-Zack-Kurs“ der FBB im Fall Tegel scharf. „Die Verschiebung der Schließung ist nur aufgeschobenes Chaos“, sagt er im Gespräch mit Aviation.Direct. Die Berliner hatten 2017 in einem Volksentscheid mit großer Mehrheit dafür gestimmt, dass

weiterlesen »

Lufthansa schreibt Maskenpflicht vor

An Bord der Flugzeuge von Lufthansa, Eurowings und Cityline muss eine Maske getragen werden. Die anderen Carrier des Konzerns prüfen dies derzeit ebenfalls. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist ab der kommenden Woche Pflicht an Bord eines Lufthansa-Flugs. Von der Verpflichtung ausgenommen sind laut Mitteilung Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Maske gesundheitsbedingt oder aufgrund einer Behinderung nachweislich nicht möglich ist. Dies gilt für Flüge von Lufthansa, Eurowings und Cityline. Die übrigen Konzern-Airlines würden eine Maskenpflicht aktuell prüfen. Die Masken müssen ab dem Zeitpunkt des Boardings der Maschinen bis zum Verlassen dieser getragen werden. Ausnahmen sind der Verzehr von Getränken und Speisen, Kommunikation mit Gehörlosen, zu Identifikationszwecken sowie „für sonstige notwendige, mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes unvereinbare Tätigkeiten“. Lufthansa empfiehlt bereits seit dem 4. Mai das Tragen einer Maske an Bord.

weiterlesen »

Lufthansa-Aufsichtsrat lehnt Rettungspaket ab

Die Kontrolleure des Kranichs stimmen gegen die von der EU-Kommission gemachten Slot-Auflagen. Auf die rettenden Staatsmilliarden muss der Konzern also weiter warten – doch allzu viel Zeit bleibt nicht. Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat die Entscheidung über das von Konzern und Politik geschnürte Rettungspaket überraschend vertagt. Die „aktuell indizierten Auflagen der EU-Kommission“ würden eine „Schwächung der Drehkreuzfunktionen in Frankfurt und München zur Folge haben“ und könnten daher nicht zugestimmt werden, heißt es in einer Pflichtmitteilung an die Aktionäre. Die Einladung zu einer außerordentlichen Hauptversammlung werde „zunächst“ nicht ausgesprochen. Dem Vernehmen nach fordert Brüssel im Gegenzug für das neun Milliarden Euro schwere Staatspaket, dass Lufthansa bis zu 20 Slot-Paare an beiden Airports aufgibt. „Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Unternehmen und die vorgesehene Rückführung der Stabilisierungsmaßnahmen sowie mögliche Alternativszenarien müssen intensiv geprüft werden“, heißt es weiter. Medienberichten zufolge bietet der Konzern an, maximal drei Zeitnischen aufzugeben. Deutschland will über den für die Corona-Rettung von Unternehmen geschaffenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) neun Milliarden Euro in den Konzern pumpen, der nach eigenen Angaben bis zu einer Million Euro Liquidität pro Stunde einbüßt. Dies sei der einzig gangbare Weg „zur Zur Aufrechterhaltung der Solvenz“, so der Aufsichtsrat.

weiterlesen »

Tuifly bereitet „Corona-Comback“ vor

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken wird an Bord von Tuifly verpflichtend sein. Derzeit arbeitet man intensiv an der Erstellung eines Flugplans für den Neustart. Nach der Corona-Zwangspause will Ferienflieger Tuifly wieder schnellstmöglich den Flugbetrieb aufnehmen. Aktuell arbeite man an einem Konzept für den Neustart, so ein Airline-Sprecher zu Aviation.Direct: „Dazu zählt, einen Flugplan zu erstellen und die Maschinen einsatzbereit zu haben.“ Ebenfalls will Tuifly eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einführen: „Nur wer eine aufhat, kann fliegen.“ Tuifly steuert mit 34 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Urlaubsziele in Europa an. Gespannt beobachtet die Airline, die zu Europas größtem Reisekonzern gehört, die Entwicklungen in den Ländern am Mittelmeer. „Da wir als Reiseveranstalter operieren, können wir erst fliegen, wenn Reisewarnungen entfallen sind.“ Spaniens Tourismusministerin kündigte zu Wochenbeginn an, Ausländer könnten ab Juli wieder in dem Land Urlaub machen – ohne Pflicht zur zweiwöchigen Selbst-Quarantäne. Wann die vom Bundesaußenministerium ausgerufene weltweite Reisewarnung ausgesetzt wird, ist bislang noch nicht ausgemacht. Langstreckenstart im Winter weiter anvisiertUnd auch bei einem anderen Thema beobachtet Tuifly gespannt die Entwicklungen: Ab dem kommenden Winter will die Airline eigentlich wieder ins Langstreckengeschäft einsteigen. Dafür stationiert sie zunächst zwei Boeing 787 „Dreamliner“ am Flughafen Düsseldorf und behielt sich zuletzt Wachstumsoptionen auf weitere Jets vor. Doch: Ob der Termin zu halten sei, hänge vor allem davon ab, wann welche Destinationen im Interkontinental-Verkehr wieder angeflogen werden können.

weiterlesen »

Lufthansa muss auf Staatsmilliarden weiter warten

Aufsichtsratssitzung auf Dienstag verschoben. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung sollen die Aktionäre der Lufthansa dem milliardenschweren Rettungspaket des Staates zustimmen – doch um diese einzuberufen, braucht es einen Beschluss des Aufsichtsrats, und der verzögert sich weiter. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, soll das Gremium am Dienstag tagen und nicht wie am Freitag noch gedacht am Montag. Die erste Verschiebung auf den Wochenstart war notwendig geworden, weil der Bund in das Paket mitaufnehmen lassen wollte, dass Lufthansa alle bei Airbus bestellten Flugzeuge (519) in den kommenden Jahren auch abnehmen muss. Eine Milliardenklausel, die nun aber wohl „weicher“ formuliert ist. Trotzdem gibt es neue Probleme: Denn die EU-Kommission verlangt offenbar eine „Exit-Strategie“, wie der deutsche Staat seine Beteiligung schnell wieder zurückfährt. Denn Brüssel macht für die Corona-Hilfen für Konzerne strenge Auflagen.

weiterlesen »