Granit Pireci

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Granit Pireci

LOT Polish Airlines setzt auf grünes Kerosin

Die polnische Fluglinie setzt auf nachhaltig produzierten Treibstoff. Dazu hat sie jetzt eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Multi-Energie-Konzern Pkw Orlen unterzeichnet. Das Unternehmen errichtet in der Stadt Plock eine Produktionsanlage, in der hydrierte Pflanzenöle in Biotreibstoff beziehungsweise Biokomponenten für Flugzeugtreibstoff umgewandelt werden. Hierzu verwendet werden Pflanzenöle, gebrauchte pflanzliche Speiseöle sowie Algenöle. Nach ihrer Fertigstellung werde die Anlage rund 300.000 Tonnen HVO jährlich produzieren, was bereits der Hälfte der heute von der Orlen-Gruppe produzierten Treibstoffe entsprechen würde, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt.  LOT Polish Airlines wird im Rahmen dieser Kooperation nachhaltig hergestellten Treibstoff für Flugzeuge (Sustainable Aviation Fuel, SAF) erhalten. Mit Hilfe von SAF lassen sich die Lebenszyklus-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um bis zu 80 Prozent reduzieren.  „Das Vertrauen, das uns unsere Fluggäste entgegenbringen, verstehen wir als Ehre und Verpflichtung zugleich. Wir wollen ihnen nicht nur höchste Sicherheitsstandards und komfortables Fliegen ermöglichen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Wohl der Umwelt leisten. Daher freue ich mich sehr über die Zusammenarbeit mit Pkn Orlen, denn die Gewinnung von Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen stellt eine weitere Initiative dar, mit der LOT Polish Airlines die Emissionen von Treibhausgasen reduziert“, so Rafal Milczarski, Präsident und CEO von LOT Polish Airlines.

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Hongkong: Hotel-Quarantäne könnte schon bald enden

Aktuell schlittern ankommende Besucher nach der Einreise direkt in die Hotel-Quarantäne – das könnte sich schon bald ändern. Hongkong verfolgte in der Pandemie eine harte Eindämmungsstrategie. Nach Medienberichten plant die Metropole aber noch 2022 deutliche Lockerungen, eine entsprechende Ankündigung könnte noch in dieser Woche erfolgen. Die Stadt hatte zusammen mit dem chinesischen Festland die weltweit strengsten Einreisebestimmungen in der Pandemie erlassen. Die sahen für Hongkong etwa drei Tage Isolation in einem ausgewiesenen Quarantänehotel und Kontaktbeschränkungen für die nächsten vier Tage vor. Restaurant- und Barbesuche waren in dieser Zeit Tabu. Noch 2022 könnten beide Maßnahmen durch eine siebentägige „Selbstkontrolle“ ersetzt werden, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Ähnliche Lockerungen hatte Hongkong gerade erst für ortsansässige Flugbesatzungen erlassen.

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Flughafen Pristina fertigte bisher mehr als zwei Millionen Fluggäste ab

Der Flughafen Pristina hat seit Jahresbeginn über zwei Millionen Fluggäste begrüßt. Allein im abgelaufenen August wurden insgesamt 371.246 Reisende abgefertigt – starke Zahlen, die der kleine Hauptstadt-Airport hier vorlegen kann. Dennoch: Das letzte Rekordjahr konnte damit nicht übertroffen werden, doch der Flughafen war zumindest nah dran. Unter dem Strich steht ein Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres. Eine Gesamtbetrachtung des bisherigen Jahres zeige aber, dass der Airport sein Passagieraufkommen sehr wohl steigern konnte, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Von Januar bis August wurden am einzigen Verkehrsflughafen des jüngsten Staates in Europa exakt 2.062.756 Reisende abgefertigt, um 42,9 Prozent mehr als im Vorjahr und um 25,5 Prozent mehr als vor der Pandemie 2019.

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Panama lässt Einreisebeschränkungen fallen

Die Regierung Panamas hat den pandemischen Ausnahmezustand im Land für beendet erklärt und damit alle coronabedingten Auflagen für die Einreise abgeschafft. Damit können auch nicht geimpfte Reisende wieder in den Staat in Mittelamerika einreisen. Per Dekret hatte die panamaische Regierung am 14. September alle pandemiebedingten Einreisebeschränkungen abgeschafft. Somit ist weder ein Impf- noch ein Testnachweis notwendig, wenn Urlauber nach Panama einreisen möchten. Auch für nicht geimpfte Reisende ist ein Besuch daher wieder möglich. Für die Einreise ist ein Reisepass oder ein vorläufiger Reisepass nötig, zudem wird für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum verlangt. Jedoch würden die lokalen Behörden auch kontrollieren, ob Touristen ein gültiges Weiterreiseticket besitzen und die Einreisebestimmungen für das Land der Weiterreise erfüllen, wie Check24 berichtet. Sollte es dort noch coronabedingte Einreiseregelungen geben, die Reisende nicht erfüllen, kann es auch zu Problemen bei der Einreise nach Panama kommen.

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Frankreichs Fluglotsen streiken wieder

In der französischen Luftfahrt stehen die Zeichen erneut auf Streik. Die Fluglotsen wollen vom 28. bis zum 30. September die Arbeit niederlegen – erst am letzten Freitag hatte ein Fluglotsenstreik in Frankreich für Hunderte Flugausfälle gesorgt. Zwar legte die Gewerkschaft die erneute Protestaktion nicht auf die gewöhnlich geschäftigeren Wochenendtage, für die letzten drei Tage im September müssen sich Flugreisende in Frankreich und ganz Europa jedoch trotzdem auf Unannehmlichkeiten einstellen. Nach Informationen des internationalen Nachrichtenportals Garda werden insbesondere Kurz- und Langstreckenflüge im Land betroffen sein, es seien massive Verspätungen und Stornierungen zu erwarten. Fluggästen wird geraten, ihre Verbindungen ab, nach und über französische Flughäfen während der Streikperiode vorab von der Airline bestätigen zu lassen. Die französischen Fluglotsen und -lotsinnen hatten bereits am 16. September für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Air France strich über die Hälfte der Kurz- und Mittelstreckenverbindungen, unter den Flügen von und nach Deutschland entfiel rund die Hälfte. Ryanair musste 420 Verbindungen von der Agenda nehmen. Auch die Überflüge über französisches Territorium mussten während des Streiktages eingeschränkt werden. Mit der Protestaktion will die Arbeitnehmervertretung eine Gehaltserhöhung als Inflationsausgleich für ihre Mitglieder durchsetzen, zusätzlich soll mehr Personal eingestellt werden.

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Turkish Airlines stellt Flugsimulatoren nicht mehr für russische Piloten zur Verfügung

Die türkische Fluggesellschaft fürchtet verschärfte Sanktionen vonseiten der Europäischen Agentur für Flugsicherheit und zieht die Reißleine: Turkish Airlines stoppt das Simulatortraining für russische Piloten. International anerkannte EASA-Zertifikate legitimieren die Ausbildung und Prüfung an Flugsimlulatoren. Als Reaktion auf den Angriffskrieg auf die Ukraine wurden den russischen Einrichtungen eben diese Zertifikate eingefroren. Noch kein Beinbruch, denn die Simulatoren können immer noch benutzt werden – Airlines können ihre Crews für den Inlandsverkehr daher auch ohne EASA-Zertifikat trainieren. Regelmäßige Schulungen und Tests bleiben dennoch Voraussetzung für den Lizenzerhalt der Piloten – besonders mit Blick auf ausländische Flüge. Auf der Langstrecke sei Russland aber auf Ausbildungszentren im Ausland angewiesen, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf The Insider berichtet. Dem Land fehle schlichtweg eigenes Gerät. Zuletzt hatte die russische Fluglinie Aeroflot Piloten zum Training an A350- und 777-Simulatoren in die Türkei entsandt.  Doch Turkish Airlines ist nicht mehr bereit, russische Piloten in ihrem Simulatorzentrum auszubilden. Denn die Airline fürchtet, damit selbst gegen Sanktionen zu verstoßen. Nach Ansicht der meisten Experten wird die Sicherheit von Flügen in Russland ohne die Ausbildung an Simulatoren drastisch abnehmen, besonders bei den Flugzeugtypen Boeing 777 und Airbus A350. Aus diesem Grund drohe der Lizenzverlust. Die russische Luftfahrt hat also ein Problem – noch würde es aber Alternativen geben. Medienberichten zufolge könnte Emirates die Ausbildung der Piloten übernehmen. Ein gewisses Sanktionsrisiko wird aber sicherlich auch die Verantwortlichen der Golf-Airline beschäftigen.

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Wien: August mit 1,4 Millionen Nächtigungen, Juli-Umsatz übertrifft 2019

Mit über 1,4 Millionen Gästenächtigungen erreichte der heurige August rund 80 Prozent seines Aufkommens aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Von Jänner bis August 2022 wurden rund 7,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie übersteigt der Netto-Nächtigungsumsatz im Juli mit 85,7 Millionen Euro sein Niveau 2019 um 1,6 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis Juli erwirtschafteten die Wiener Beherbergungsbetriebe 2022 rund 387,1 Millionen Euro. Der heurige August brachte 1.415.000 Übernachtungen und damit ein rechnerisches Plus von 53 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 – das entspricht 78 Prozent der Gästenächtigungen aus dem August 2019. Zwischen Jänner und August verzeichnet Wien 7.816.000 Nächtigungen – das bedeutet einen statistischen Zuwachs von 234 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres Juli: Beherbergungsumsatz erstmals wieder über Vor-Pandemie-Niveau Mit 85,7 Millionen Euro Netto-Nächtigungsumsatz (+184 Prozent) legen Wiens Beherbergungsbetriebe im Juli erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder ein Monatsergebnis vor, das das Niveau 2019 erreicht bzw. mit 1,6 Prozent sogar geringfügig überschreitet (Daten für August liegen noch nicht vor). Im Zeitraum Jänner bis Juli konnten die Betriebe rund 387,1 Millionen Euro erwirtschaften – um 350 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im August 56,1 Prozent (Vorjahresmonat: 43,3 Prozent), jene der Zimmer rund 73 Prozent (Vorjahresmonat: rund 56 Prozent). Insgesamt wurden diesen August in Wien mit rund 66.800 Hotelbetten rund 9.700 Betten mehr angeboten als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

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Air Baltic verdoppelt Anzahl der mobilen Buchungen

Air Baltic konnte die Zahl der mobilen Buchungen in den ersten acht Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppeln. Insgesamt wurden 30,3 Prozent aller Buchungen auf der Website der lettischen Fluggesellschaft über ein mobiles Gerät getätigt, das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. „In den letzten Jahren haben wir ein konstantes und starkes Wachstum der mobilen Buchungen auf unserer Website beobachtet. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, auch bei der Nutzung unserer Website auf mobilen Geräten, um unseren Passagieren und Kunden ein möglichst einfaches, reibungsloses und bequemes Erlebnis zu bieten“, so Airline-Chef Martin Gauss. Die Zahl der mobilen Buchungen über Mobile App habe sich im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht, so das Unternehmen in einer Aussendung.

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Verein der Freunde des Flughafens Linz feiert 40-jähriges Bestehen

Der Verein der Freunde des Flughafens Linz feierte am 10. September 2022 seine Vereinsgründung vor mittlerweile 40 Jahren. Das Jubiläumsfest konnte auch direkt am Linz Airport ausgetragen werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Flughafen Linz sei es auch möglich gewesen, dass Flugzeuge, wie die T-6 von Flying Bulls oder die McDonnell Douglas MD-82 von European Air Charter an dem Jubiläumsfest mitwirken konnten. Daneben wurden die Gäste natürlich auch kulinarisch verwöhnt, mit Heurigenjause vom Ederhof aus Rutzing und Freigetränken. Neben der obligatorischen Jubiläumstorte mit entsprechenden Zuckerguss gab es auch andere kleine Süßspeisen. Die Tombola, für die der Vereinsvorstand weit über 40 Sachpreise zusammen tragen konnte, kam auch bei den Gästen sehr gut an und war eines der Highlights der Veranstaltung. „In den letzten 2 Jahren mussten unserer Vereinsmitglieder durch die Corona-Pandemie zahlreiche Entbehrungen in Kauf nehmen, daher nehmen wir diese Tombola zum Anlass ein großes Dankeschön für eure Treue zu sagen“, so Vereins-Obmann Robert Lang. Ausgespielt wurden neben Jahresmitgliedschaften, Büchern, Gastrogutscheinen auch Simulatorstunden für die Boeing 737 in Alkoven sowie einem Hubschrauber bei RotorSky, Rundflüge, Reisegutscheine des Linz Airports und Schöner Reisen. Als Hauptgewinn fungierte ein einstündiger Rundflug mit einem Privatjet von Globeair. Darüber hinaus wurde Bestehen des Vereins seit nun mehr 40 Jahren auch in einer Jubiläumsschrift festgehalten, welche kostenlos bei den kommenden Veranstaltungen sowie am Informationsständer in der Ankunftshalle am Linz Airport erhältlich ist.

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HAM: Vor 50 Jahren startete der erste Flug von Turkish Airline

Vor 50 Jahren flog Turkish Airlines erstmals die Strecke Hamburg – Istanbul. Inzwischen hat sich die türkische Fluggesellschaft zum größten Anbieter für Türkei-Flüge ab Hamburg entwickelt. Anlässlich des 50. Jahrestags des Erstflugs von Turkish Airlines ab Hamburg hat der Flughafen die Bedeutung der Fluggesellschaft gewürdigt. „Eine 50 Jahre andauernde Geschäftsbeziehung ist keine Selbstverständlichkeit. Mit der Verbindung Hamburg – Istanbul begann eine echte Erfolgsstory. Das Angebot von Turkish Airlines ist ganzjährig stark nachgefragt und aus dem Hamburger Streckennetz nicht mehr wegzudenken“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Außerdem habe Turkish Airlines als eine der ersten Fluggesellschaften den Betrieb in der Pandemie-Krise wieder hochgefahren und die Frequenzen sukzessive erhöht. Nach Passagierzahlen sei die Airline größter Anbieter für Türkei-Flüge ab Hamburg und die fünftgrößte Fluggesellschaft in der Hansestadt. Mit den Flughäfen Istanbul (IST) und Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW) hat die türkische Fluggesellschaft zwei Ganzjahresziele im Programm. Im Sommer wird das Angebot um Ankara und Antalya, eines der beliebtesten Urlaubsdestinationen der Norddeutschen, erweitert. Darüber hinaus setzt die Fluggesellschaft traditionell von Juni bis August verstärkt auf Familienbesuche und bietet Flüge zu weiteren türkischen Flughäfen an. In der Sommersaison 2022 waren es sechs Saisonziele, darunter unter anderem Ordu, Kayseri und Adana.

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