Jan Gruber

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Jan Gruber

UK akzeptiert künftig keine Personalausweise

Ab Oktober 2021 besteht bei der Einreise in das Vereinigte Königreich für Bürger der Europäischen Union, der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen Reisepasspflicht. Die britische Regierung wird dann Personalausweise bzw. ID-Cards aus den genannten Staaten nicht mehr akzeptieren. Begründet wird dieser Schritt damit, dass diese Dokumente nicht sonderlich sicher sein sollen. UK-Bürger benötigen bereits jetzt bei der Einreise in die Europäische Union einen Reisepass. Das hängt aber damit zusammen, dass dieser Staat keine Personalausweise ausgibt. Als Alltagsausweis dienen sowohl der Führerschein als auch die National ID-Card. Beides ist zu Identifikationszwecken nur im Inland zulässig. Die Domestic-Ausweiskarten sind seitens des Vereinigten Königreichs nicht als Reisedokument zugelassen. Bislang konnten Bürger der Europäischen Union, der Schweiz, Islands, Liechtensteins und Norwegens mit ihren Personalausweisen ins Vereinigte Königreich einreisen. Die Praxis wird seitens der UK-Regierung beendet und mit der Erhöhung der Sicherheit begründet. Man behauptet, dass die Personalausweise nicht ausreichend sicher wären.

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IAG baut das Management-Team um

Die International Airlines Group stellt ihr Management-Team neu auf: Alex Cruz, Geschäftsführer von British Airways, tritt zurück und wird dem Verwaltungsrat künftig als Non-Executive Chairman angehören. Ihm folgt Sean Doyle, der bislang Aer Lingus leitete, nach. Bei der irischen Tochter wird Donal Moriaty übergangsweise die Geschäftsleitung übernehmen. Eine dauerhafte Nachfolgelösung soll erst in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Level-CEO Fernando Candela wird in der Firmengruppe die neue Funktion des Chief Transformation Officers übernehmen. „Die IAG hat sich als eine der weltweit führenden Airline-Gruppen mit einem Portfolio erfolgreicher Unternehmen erwiesen. Wir befinden uns in der schlimmsten Krise unserer Branche und ich bin zuversichtlich, dass diese internen Werbeaktionen sicherstellen werden, dass die IAG gut aufgestellt ist, um in einer starken Position aufzutreten. Ich möchte Alex für alles danken, was er bei British Airways getan hat. In den Jahren vor dem 100-jährigen Jubiläum arbeitete er unermüdlich an der Modernisierung der Fluggesellschaft. Seitdem hat er die Fluggesellschaft durch eine besonders anspruchsvolle Zeit geführt und mit der überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter Restrukturierungsvereinbarungen getroffen. Sean Doyle verfügt über umfangreiche Erfahrung bei British Airways, nachdem er 20 Jahre dort gearbeitet hat, bevor er vor fast zwei Jahren zu Aer Lingus wechselte, wo er hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich bin zuversichtlich, dass dies bei British Airways so bleibt. Fernando Candela, der über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Luftfahrt verfügt und sowohl bei Iberia Express als auch bei Level hervorragende Leistungen erbracht hat, tritt unserem Management Committee als neuer Chief Transformation Officer bei. Er wird den Wandel

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Eurowings baut in Salzburg und Klagenfurt aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird am 1. November 2020 die Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Köln/Bonn wiederaufnehmen. Zunächst sind fünf wöchentliche Umläufe, die mit Airbus A319 und A320 bedient werden sollen, geplant. In Richtung Deutschland bedient der Carrier ab der Mozartstadt derzeit die Ziele Berlin-Tegel, Düsseldorf und Hamburg. Mit Köln/Bonn kommt eine vierte Destination dazu. Diese wird vorläufig an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag angeboten. Die Flugzeiten unterscheiden sich an den einzelnen Tagen Ab Klagenfurt wird Eurowings im Winterflugplan 2020/21 dreimal pro Woche nach Köln/Bonn fliegen. Die Verbindung wird an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag angeboten. Ab 12. November 2020 kommt ein zusätzlicher Umlauf an Donnerstagen dazu. Als Fluggerät sind Maschinen der Typen A319 und A320 geplant. Der Kärntner Airport verfügt derzeit über zwei Linienziele: Wien, bedient von Austrian Airlines sowie Köln/Bonn, bedient von Eurowings.

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Salzburg: Wizzair machte die „Fliege“

Der ungarische Billigflieger feierte sich erst vor einigen Wochen als Corona-Comeback-Pionier in Salzburg. Mittlerweile hat der Carrier jedoch still und heimlich die Fliege aus der Mozartstadt gemacht. Das dürfte hauptsächlich an den angebotenen Destinationen liegen, denn diese sind ausnahmslos bei der Einreise Zielland bzw. bei der Rückkunft nach Österreich quarantänepflichtig. Auch die von Wizzair groß angekündigte Verbindung ins russische St. Petersburg wurde bislang nicht aufgenommen. Seit September sollte der Carrier eigentlich auf dieser Strecke fliegen. Als neuer Termin ist nun vorläufig der 4. Dezember 2020 mit vier wöchentlichen Rotationen angekündigt. Das erscheint jedoch aufgrund der beiderseits knallharten Einreise- und Quarantänebestimmungen eher unwahrscheinlich. Als zweite Destination im Winterflugplan ist ein wöchentlicher Kiew-Flug für den 19. Dezember 2020 angekündigt. Auch hier erscheint die Aufnahme fraglich, denn die Einreise in die Ukraine ist zwar möglich, jedoch sind zahlreiche Auflagen – unter anderem muss zusätzlich zum negativen Coronatest eine Reiseversicherung vorgelegt werden, die Covid-19-Behandlungen auf dem Gebiet der Ukraine abgedeckt und obendrein sieht die Auflage vor, dass die Assekuranz über eine Niederlassung in der Ukraine verfügen muss – nur schwer bis gar nicht erfüllbar. In Österreich kann jedenfalls Quarantäne blühen. Die übrigen Ziele (Tuzla, Varna, Skopje, Bukarest, Belgrad und Larnaka) sollen erst wieder im Sommerflugplan 2021 bedient werden und sind für Ende März 2021 zur Wiederaufnahme angekündigt. Derzeit fliegt Wizzair den Salzburger Flughafen überhaupt nicht an. Flugzeuge und Personal sind – im Gegensatz zu Wien – nicht in der Mozartstadt stationiert. Wizzair-Flugplan ab Salzburg im Überblick: Destination Aufnahme / Frequenz Tuzla 28.03.2021 / 2x

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Wizzair fährt das Angebot in Wien massiv zurück

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt neue Strecken und Aufstocken ab Wien-Schwechat stets groß an, doch Streichungen, Reduktionen und Streckenaufgaben verschweigt der Carrier. Das Angebot ab Wien wurde in den vergangenen Wochen sehr stark ausgedünnt. Gleichzeitig sind viele Ziele zur Wiederaufnahme angekündigt, wobei sich darunter viele „Kandidaten“ befinden, bei denen der Start im Dezember 2020 aufgrund der beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen unwahrscheinlich erscheint. Im November 2020 wird Wizzair ab Wien-Schwechat ein regelrechtes Minimalprogramm anbieten. Auf dem Flugplan stehen dem aktuellen Informationsstand nach nur Tirana, Dortmund, Köln/Bonn, Billund, Bremen, Athen, Brindisi, Catania, Mailand-Malpensa, Neapel, Rom-FCO, Pristina, Eindhoven, Barcelona, Teneriffa, Kiew und Málaga. Wie aus untenstehender Tabelle ersichtlich, werden viele der genannten Ziele derzeit gar nicht bedient und sollen im November wiederaufgenommen werden. Aufgrund der allgemein schlechten Nachfragesituation, die den Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist, befinden sich mehrere „Wackelkandidaten“ auf der Liste. Die Urlaubsdestination Eilat in Südisrael flog komplett aus dem Flugplan. Die enormen Kürzungen, die Wizzair „still und heimlich“ vorgenommen hat, stehen in krassem Widerspruch zu den Äußerungen von Firmenchef Jozsef Varadi, dass es in Wien gut laufen würde. Die Einstellung vieler einstiger Rennstrecken zeigt eher, dass auch der Billigflieger Wizzair auch mit einstelligen Ticketpreisen die Maschinen nicht füllen kann. Nur wenige Strecken dürften tatsächlich den Umständen entsprechend gut laufen, denn sonst hätte Wizzair diese längst eingestellt. Auffällig sind auch die häufigen Rabatt-Aktionen, die das ungarische Luftfahrtunternehmen subjektiv empfunden mehrmals wöchentlich durchführt. Überraschend sind die massiven Kürzungen, die Wizzair in Wien vorgenommen hat, keinesfalls. Sie spiegeln lediglich die aktuell für alle Fluggesellschaften

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Lauda schließt Basis Düsseldorf bereits am 19. Oktober 2020

Die österreichische Laudamotion wird die Basis Düsseldorf bereits mit 19. Oktober 2020 schließen. Ursprünglich sollte diese offenbleiben, einige Wochen später wurde die Schließung per 30. Oktober 2020 kommuniziert. Nun wird der Flugbetrieb mit in Deutschland stationierten Flugzeugen noch früher enden. Ende September 2020 stellte die Lauda-Basis Stuttgart ihren Betrieb ein. Auch diese Schließung wurde vorgezogen. Die Beschäftigten in Baden-Württemberg erhielten ihre Kündigungen im Sommer 2020 zugeschickt. Auch jene in Nordrhein-Westfalen werden mit der Schließung ihrer Basis ihre Jobs verlieren. Die entsprechenden Schreiben wurden längst zugestellt und zahlreiche Kündigungsschutzklagen werden in Deutschland bereits vor den örtlich zuständigen Arbeitsgerichten verhandelt. Unter Ryanair-Flugnummern bediente Lauda ab Düsseldorf ein aus 22 Destinationen (Sommer- und Winterflugplan kumuliert) bestehendes Streckennetz. Vor Ort waren bis zu sechs Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert. Düsseldorf und Stuttgart wurden – im Gegensatz zu Wien und Palma de Mallorca – nie auf die Nachfolgegesellschaft Lauda Europe Ltd. umgestellt. Daher ist ab dem NRW-Airport weiterhin die österreichische Laudamotion, die mit Ende Oktober 2020 ihren Flugbetrieb endgültig einstellen wird und anschließend liquidiert werden soll, tätig. Die letzten von Lauda ab Düsseldorf durchgeführten Flüge werden am 19. Oktober 2020 die Umläufe nach Heraklion, Korfu, Kos, London-Stansted, Faro, Las Palmas, Barcelona und Palma de Mallorca sein. Alle anderen Ziele werden bereits in den Tagen zuvor letztmalig bedient oder sind bereits eingestellt (beispielsweise Skavsta, Bergamo, Neapel, Lanzarote, Sevilla, Teneriffa Süd, Marrakesch und Kopenhagen). Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber wollte sich auf Anfrage zur vorzeitigen Einstellung des Flugbetriebs in Düsseldorf nicht äußern. Die Nachfolgegesellschaft Lauda Europe Ltd, die

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Innsbruck: „Absoluter Nullpunkt“ war im Mai 2020

Der Flughafen Innsbruck startete zunächst mit einem fünfprozentigen Passagierplus in das Jahr 2020. Im Jänner wurden 175.711 Passagiere gezählt. Auch die Anzahl der Flugbewegungen legte um ein Prozent auf 1.587 Starts oder Landungen zu. Im Feber 2020 hatte der Tiroler Airport 196.646 Passagiere – ein Plus von sechs Prozent. Die Anzahl der Bewegungen legte um vier Prozent auf 1.674 Starts oder Landungen zu. Die Corona-Pandemie sorgte ab März 2020 einen kräftigen Rückgang. So reduzierte sich die Anzahl der Fluggäste um 63 Prozent auf 77.093 Reisende. Auch wurden nur noch 838 Starts oder Landungen durchgeführt – ein Minus von 53 Prozent. Noch weiterbergab ging es im April: Es gab nur eine Landung, einen Start und 143 Passagiere. Dabei handelte es sich um einen von Lauda durchgeführten Charterflug, der Erntehelfer nach Innsbruck brachte. Der Mai 2020 war das wohl schlimmste Monat: Der Tiroler Airport verzeichnete keine einzige kommerzielle Flugbewegung und hatte demnach auch null Passagiere. Damit war aber auch der absolute Tiefpunkt erreicht, denn seither kann Innsbruck den Umständen der Pandemie entsprechend wieder zulegen. Im Juni 2020 gab es immerhin 18 Flugbewegungen mit 492 Passagieren an Bord. Das Minus gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt 98 Prozent bzw. 99 Prozent. Im reisestarken Monat Juli 2020 nutzten 87.838 Fluggäste den Innsbrucker Flughafen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet das ein Minus von 87 Prozent. Durchgeführt wurden um 78 Prozent weniger kommerzielle Starts oder Landungen: 185 Flugbewegungen wurden gezählt. Im August 2020 hatte Innsbruck 11.833 Reisende (minus 81 Prozent) bei 193 Starts oder Landungen (minus

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Italien gründet Alitalia-Nachfolger

Die Regierung Italiens gründete unter dem Namen „Italia Transporto Aero“ ein neues Unternehmen, das den Flugbetrieb von Alitalia übernehmen soll. Laut lokalen Medienberichten hat sich die Finanzlage des insolventen Carriers aufgrund der Coronakrise massiv zugespitzt. Nun will man wieder einmal die chronisch defizitäre Airline auf ein neues Unternehmen aufsetzen. Das italienische Finanzministerium gab am Freitag eine Medienmitteilung heraus und bestätigte, dass vier Minister ein Dekret zur Gründung eines neuen Luftfahrtunternehmens unterschrieben haben. Dieses wird sich vollständig im Eigentum des italienischen Staats befinden. Es gibt auch Anzeichen dafür, dass man den Namen Alitalia ablegen könnte, denn Verkehrsministerin Paola de Micheli bezeichnete das neue Unternehmen als ITAliana. Diese solle Italien in die Welt hinaustragen. Ob nun als ITAliana oder Alitalia geflogen wird, ist daher unklar. Fix ist jedoch, dass nach und nach Teile der heutigen Alitalia auf das neue Unternehmen übertragen werden sollen. Im Zuge dessen wird die Flotte erheblich verkleinert und auch viele Mitarbeiter werden künftig nicht mehr benötigt. In Brüssel hat man das Vorhaben allerdings noch nicht eingereicht und verweist in einer offiziellen Erklärung, dass die weiteren Schritte mit der EU-Kommission abgestimmt werden. Auch betont die Regierung, dass man das Unternehmen so bald als möglich verkaufen will.

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Green Airlines lässt Hinweise auf Air Alsie verschwinden

Das deutsche Startup Green Airlines entfernte das Logo der dänischen Fluggesellschaft Air Alsie von seiner Homepage. Auch ist in den Beschreibungen nicht mehr die Rede von diesem Carrier. Lediglich im Reservierungssystem, das von Flixflight Worldticket zugekauft ist, sind weiterhin Flugnummern von Air Alsie ersichtlich. Das dänische Luftfahrtunternehmen hat keinen Vertrag mit Green Airlines abgeschlossen. So die kurze und simple Erklärung der dänischen Regionalfluggesellschaft. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erklärte gegenüber Aviation Direct, dass bislang keine offizielle Anmeldung des Flugplans getätigt wurde. In einem Statement brachte Green Airlines die französische Chalair ins Gespräch und beantwortete die Frage, ob und wann man mir Air Alsie einen Vertrag unterschrieben hat übrigens nicht. Sämtliche Fotos, die Flugzeuge von Air Alsie zeigen, wurden von der Green-Airlines-Homepage entfernt. Klickt man auf „unsere grüne ATR-Flotte“, so werden nun ältere Stock-Fotos in alter ATR-Werkslackierung angezeigt. Im Text findet sich nun der Hinweis, dass auch ATR42 eingesetzt werden sollen und man „für Strecken mit hoher Bedeutung aber gering zu erwartender Auslastung wird auf die Beechcraft 1900 zurückgegriffen“. Wer diese Flugzeuge betreiben soll, wird verschwiegen. Im Reservierungssystem werden zwar noch Flugnummern und der Operator-Hinweis Air Alsie verwendet, jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Dänen für das Startup fliegen werden. Chalair Aviation verfügt zwar über ATR42 und ATR72, jedoch wurden die Maschinen des Typs Beechcraft 1900D längst ausgeflottet. Auf Anfrage gab man sich überrascht von Green Airlines als Operator ins Spiel gebracht zu werden und betonte, dass man mit diesem Unternehmen keinen Vertrag abgeschlossen habe. Weiteren Kommentar wollte das französische Luftfahrtunternehmen nicht

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Stefan Pichler hat Royal Jordanian verlassen

Der ehemalige Condor- und Air-Berlin-Chef Stefan Pichler hat Royal Jordanian verlassen. Den Vorstandsvorsitz übernimmt interimistisch Chairman Said Samih Darwazah, wie das Unternehmen mitteilte. Pichler leitete den Staatscarrier seit 2017. Pichler will sich nach seinem Rücktritt, der am 30. September 2020 erfolgte, auf den Ruhestand konzentrieren. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Flughafen Amman rund ein halbes Jahr geschlossen. Der Carrier rutschte dadurch in die Verlustzone und erwirtschaftete im ersten Halbjahr ein Minus in der Höhe von 80,7 Millionen Euro. Allerdings war Royal Jordanian zuvor nicht hochprofitabel, denn im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei nur 1,68 Millionen Euro. Stefan Pichler war ab 2001 Geschäftsführer der C&N-Touristik, ein Gemeinschaftsunternehmen von KarstadtQuelle und Lufthansa, das den Mitbewerber Thomas Cook übernahm und auf dessen Identität umfirmierte. Gleichzeitig leitete er auch den Ferienflieger Condor, der unter seiner Geschäftsleitung in „Thomas Cook Airlines“ umbenannt wurde. Im Jahr 2003 musste er den Konzern verlassen. Nach verschiedenen Zwischenstationen kam Pichler im Jahr 2015 bei Air Berlin in den Chefsessel, eher er Anfang 2017 durch Thomas Winkelmann ersetzt wurde. Royal Jordanian ist auf der Suche nach einem neuen CEO. Chairman Said Samih Darwazah hat die Geschäftsführung nur ad-interim übernommen.

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