Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Astana und Air India schließen Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Air Astana aus Kasachstan und Air India haben ein neues Codeshare-Abkommen geschlossen. Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit auf wichtigen Verbindungen zwischen beiden Ländern vertiefen, insbesondere auf den Flügen von Almaty nach Delhi und Mumbai. Die Partnerschaft stellt eine Ausweitung der bestehenden Kooperation dar, die mit einem Interline-Abkommen begann. Die Vereinbarung ermöglicht es den Kunden, mit nur einem Ticket bequem über die jeweiligen Drehkreuze zu zahlreichen Zielen im Netzwerk des Partners zu reisen. Für Air Astana eröffnet die Partnerschaft neue Möglichkeiten, den stark wachsenden indischen Reisemarkt zu erschließen. Air India hingegen erhält besseren Zugang zu Zentralasien, einem Markt mit zunehmendem Wachstumspotenzial im Bereich Handel und Tourismus. Die Partnerschaft ist Teil der strategischen Neuausrichtung von Air India unter der Eigentümerschaft der Tata Group. Die Kunden von Air Astana können nun zu 18 Destinationen in Indien sowie zu neun internationalen Zielen im Streckennetz der indischen Fluggesellschaft reisen. Auch Reisende aus Deutschland, die über Frankfurt mit Air Astana nach Almaty fliegen, profitieren von den neuen Anschlußflügen über Delhi und Mumbai.

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El Al erhält Fünf-Sterne-Bewertung und wird in globale Top 25 aufgenommen

Die israelische Fluggesellschaft El Al ist von der Airline Passenger Experience Association (APEX) zum fünften Mal in Folge mit der Fünf-Sterne-Bewertung ausgezeichnet worden. Zusätzlich wurde die Airline erstmals in die Liste der weltweit 25 besten Fluggesellschaften aufgenommen, auf der sich auch Namen wie Lufthansa, Qantas und Singapore Airlines befinden. Die Auszeichnungen basieren auf der Auswertung von Millionen Passagierbewertungen von über 600 Fluggesellschaften weltweit. Dabei werden fünf Hauptkriterien bewertet, darunter der Service des Bordpersonals, das Catering, das Bordunterhaltungssystem, der Sitzkomfort und die WLAN-Dienste. Weniger als sieben Prozent der bewerteten Airlines erhielten eine Fünf-Sterne-Einstufung, was die Bedeutung dieser Auszeichnung unterstreicht. Der Vizepräsident für Kundenservice bei El Al, Oren Cohen Butansky, betont, daß die Auszeichnungen die langfristige Strategie des Unternehmens bestätigten. Die Erfolge seien trotz operativer Herausforderungen durch die Kriegssituation erreicht worden, was die kontinuierlichen Verbesserungen unterstreiche. Die Airline versteht die Auszeichnungen als Grundlage für weitere Investitionen in Service und Innovationen.

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Familypark eröffnet neues Restaurant nach 8,5 Millionen Euro teurer Investition

Der österreichische Freizeitpark Familypark hat am Freitag sein neues Hauptrestaurant mit dem Namen Filippo’s Restaurant eröffnet. Der Neubau, der im Themenbereich „Erlebnisburg“ liegt, kostete rund 8,5 Millionen Euro und bietet Platz für 480 Gäste. Rund 100 geladene Gäste, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, nahmen an der Inbetriebnahme teil. Das Lokal verbindet ein Design im Stil des Mittelalters mit modernen Speisenangeboten. Eine zentrale Küche mit über 400 Quadratmetern soll die Effizienz des gesamten Parkbetriebs sichern. Zudem verfügt der Neubau über einen abtrennbaren Veranstaltungsraum mit moderner Technik, der auch für Seminare und Firmenveranstaltungen genutzt werden kann. Die Eröffnung von Filippo’s Restaurant markiert den Abschluß einer umfassenden Thematisierungsinitiative im Bereich „Erlebnisburg“. Mit dieser Investition setzt das Unternehmen seinen Ausbau der Infrastruktur fort und bestätigt seine Position als wichtiger touristischer Anziehungspunkt im Burgenland. Der Familypark arbeitet an der kontinuierlichen Erweiterung seiner Angebote, um die Attraktivität für Besucher weiter zu erhöhen.

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Sommer 2025: Stuttgarter Flughafen mit 1,6 Millionen Passagieren

Der Stuttgarter Flughafen (STR) hat eine der verkehrsreichsten Ferienzeiten seiner jüngeren Geschichte hinter sich. Seit dem Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg Ende Juli 2025 sind über 1,6 Millionen Passagiere am STR gestartet oder gelandet, was die dynamische Erholung des Reiseverkehrs in der Region unterstreicht. Vom Allzeithoch ist man aber noch weit entfernt. Die Abläufe am Flughafen verliefen trotz des hohen Passagieraufkommens reibungslos, was auf eine effiziente Organisation und funktionierende Prozesse im Terminal und auf dem Vorfeld hindeutet. Am heutigen Freitag, dem 12. September 2025, erreicht der Flughafen mit 285 Starts und Landungen seinen verkehrsreichsten Tag des Jahres und damit den Höchststand der letzten fünf Jahre. Die beliebtesten Reiseziele der Fluggäste waren Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya. Die gute Auslastung setzt sich voraussichtlich auch in den kommenden Monaten fort, da die Nachsaison für Urlaubsreisen und die Rückkehr der Geschäftsreisenden die Nachfrage weiter stützt. Verkehrsrekord und reibungslose Abläufe Die Passagierzahlen des Sommers spiegeln nicht nur die Reiselust der Bevölkerung wider, sondern auch die gestiegene Betriebsfähigkeit des Flughafens. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen größeren Störungen. Die Passagiere konnten die Sicherheitsschleusen und Check-in-Schalter zügig passieren, und die Abfertigung der Flugzeuge am Vorfeld funktionierte ohne nennenswerte Verzögerungen. Die operative Stabilität des Flughafens ist ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit der Reisenden und die Effizienz der Fluggesellschaften. Die Spitzenreiter unter den Reisezielen zeigen die Vorlieben der süddeutschen Fluggäste. Istanbul hat sich als wichtiges Drehkreuz etabliert, das nicht nur als Endziel, sondern auch als Umsteigepunkt für weiterführende Flüge dient. Palma de Mallorca, das

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Kreuzfahrtbranche im Spannungsfeld zwischen ersten Schritten und mangelnder Veränderung

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat mit der Veröffentlichung seines aktuellen Kreuzfahrtrankings eine differenzierte Bilanz der Branche gezogen. Während einzelne Reedereien erste positive Entwicklungen zeigen, bleibt der umfassende Wandel zu modernen Antriebstechnologien und die Abkehr von althergebrachten Praktiken nach Ansicht der Umweltexperten weiterhin unzureichend. Der NABU kritisiert in seinem Bericht insbesondere die fortgesetzte Abhängigkeit von Schweröl und das mangelhafte Engagement bei der Einführung von synthetischen Kraftstoffen. Obwohl der Verband einige „vorbildliche Schritte“ lobt, fehlt es an einem konsequenten Kurswechsel, der die Branche in eine neue Ära führen würde. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, daß ein Großteil der Schiffe weiterhin mit herkömmlichen Treibstoffen betrieben wird, während die Investitionen in fortschrittliche Technologien die Ausnahme bleiben. Schweröl: Ein hartnäckiges Erbe der Seefahrt Ein zentraler Kritikpunkt des NABU-Rankings ist die weiterhin weit verbreitete Nutzung von Schweröl. Dieser hochviskose und schmutzige Treibstoff, ein Rückstand aus der Erdölraffination, ist für seine negativen Auswirkungen auf die Umwelt bekannt. Die Untersuchung zeigt, daß nur vier der bewerteten Reedereien den Einsatz von Schweröl vollständig ausgeschlossen haben. Der Großteil der Kreuzfahrtflotte ist nach wie vor auf diesen Treibstoff angewiesen. Viele Unternehmen setzen zudem auf sogenannte Abgaswäscher, die als Übergangslösung zur Reduzierung von Schwefelemissionen dienen sollen. Der NABU bemängelt, daß diese Wäscher die Schadstoffe nicht eliminieren, sondern sie stattdessen in das Meerwasser leiten, was zu einer zusätzlichen Belastung der marinen Ökosysteme führt. Der Verband unterstreicht, daß die Kreuzfahrtbranche in diesem Punkt hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zwar werden neue Schiffe mit Technologien wie LNG (Liquefied Natural Gas) oder auch Flüssiggas gebaut, doch der

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Rechtlicher Konflikt im thailändischen Luftraum: Pilotengewerkschaft klagt gegen den Einsatz ausländischer Piloten

Ein rechtlicher Streit im thailändischen Luftverkehr wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsmarktpolitik und die Zukunft der nationalen Luftfahrtindustrie. Der thailändische Verwaltungsgerichtshof prüft derzeit eine einstweilige Verfügung, die von der Thai Pilots Association gegen das Arbeitsministerium eingereicht wurde. Ziel der Klage ist es, den Einsatz ausländischer Piloten auf Inlandsflügen zu unterbinden. Die Klage, die im März eingereicht wurde, entstand, nachdem die Regierung eine befristete Ausnahmeregelung für den Einsatz ausländischer Besatzungen beschlossen hatte. Die Regierung begründete den Schritt mit einem Mangel an einheimischem Flugpersonal, eine Darstellung, die von der Gewerkschaft vehement bestritten wird. Der Präsident der Gewerkschaft, Teerawat Angkasakulkiat, warnt, daß die Kabinettsentscheidung einen Präzedenzfall schaffen könnte, der langfristig zur Öffnung des nationalen Arbeitsmarktes für ausländische Piloten führen könnte. Hintergründe des Konflikts: Ein nasser Leasingvertrag als Auslöser Der unmittelbare Auslöser für den Rechtsstreit ist ein sogenannter „Wet-Lease“-Vertrag, den die Fluggesellschaft Thai VietJetAir im Dezember 2024 mit Avion Express aus Vilnius, Litauen, abgeschlossen hatte. Bei einem Wet-Lease-Vertrag mietet eine Fluggesellschaft ein Flugzeug samt Besatzung, Wartung und Versicherung von einem anderen Unternehmen. Im Rahmen dieses Vertrages setzte Thai VietJetAir zwei Airbus A320-200 von Avion Express ein, um Flüge zwischen den thailändischen Städten Bangkok Suvarnabhumi, Phuket und Chiang Mai während der Wintersaison 2024/25 durchzuführen. Die thailändische Regierung, vertreten durch das Kabinett, hatte diese Vereinbarung genehmigt. Das Arbeitsministerium hatte zuvor eine befristete Befreiung von den Beschränkungen für ausländische Piloten erteilt. Die offizielle Begründung hierfür war ein angeblicher Mangel an lokalem Flugpersonal. Die Thai Pilots Association ficht diese Begründung jedoch an und argumentiert, daß viele thailändische Piloten

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Lukaschenko läßt politische Häftlinge frei und erzielt Lockerungen für Belavia

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat nach intensiven Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über 50 politische Gefangene freigelassen und abgeschoben. Als direkte Gegenleistung für diesen Schritt haben die USA Sanktionen gegen Belarus gelockert, insbesondere gegen die staatliche Fluggesellschaft Belavia. Der litauische Präsident Gitanas Nauseda bestätigte, daß 52 Personen, darunter sechs Litauer, sicher die Grenze zu Litauen überquert hätten. Dieser Austausch ist Teil einer diplomatischen Annäherungsstrategie, die Lukaschenko seit Monaten verfolgt, um die internationalen Beziehungen seines Landes zu verbessern und die wirtschaftlichen Folgen der westlichen Strafmaßnahmen zu mindern. Während die Freilassung von prominenten Oppositionellen wie Nikolai Statkewitsch gemeldet wurde, bleibt das Schicksal anderer bekannter politischer Häftlinge, wie Maria Kolesnikowa, weiterhin ungewiß. Ein „großer Deal“ mit weitreichenden Implikationen Der Austausch politischer Gefangener gegen die Lockerung von Sanktionen ist ein Schachzug, der die komplexe Lage in der belarussischen Politik und den diplomatischen Beziehungen zu den westlichen Ländern widerspiegelt. Lukaschenko, der seit 1994 an der Macht ist, hatte die Freilassungen bereits bei einem Treffen mit dem US-Sonderbotschafter John Coale in Minsk angedeutet. Er äußerte, er habe kein Interesse daran, diese Personen hinter Gitter zu halten, und wäre bereit, „einen großen Deal abzuschließen“, wenn die USA die Freilassung wünschen würden. Diese Wortwahl deutet auf eine pragmatische Herangehensweise hin, bei der die Freilassung von Gefangenen nicht als humanitärer Akt, sondern als Verhandlungsobjekt gesehen wird. Unter den freigelassenen Gefangenen, die aus Litauen, Lettland, Polen, Deutschland, Frankreich und Großbritannien stammen, befindet sich laut dem Bürgerrechtszentrum Wjasna auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat Nikolai Statkewitsch. Sein Schicksal ist ein Symbol für

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EU-Parlament beschließt umstrittene Pauschalreiserichtlinie und löst Besorgnis in der Tourismusbranche aus

Die Tourismusbranche in Europa steht vor einer unsicheren Zukunft. Das EU-Parlament hat in einer jüngsten Abstimmung eine umstrittene Position zur Neufassung der Pauschalreiserichtlinie angenommen, die bei Interessenvertretern der Reise- und Hotelbranche auf heftige Kritik stößt. Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, und Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), äußerten sich enttäuscht über das Abstimmungsergebnis. Ihrer Ansicht nach bleiben wesentliche Definitionen, insbesondere die des Begriffs „Pauschalreise“, weiterhin unklar. Sie warnen vor einer erheblichen bürokratischen Mehrbelastung für Klein- und Mittelbetriebe sowie vor „existenzbedrohenden“ Strafen bei Verstößen gegen die zukünftige Richtlinie. Der Kompromiß, der nun in den Trilogverhandlungen verhandelt werden soll, scheint nicht die erhoffte Rechtssicherheit für die Unternehmen zu bringen. Bürokratische Last und unklare Definitionen Der Hauptkritikpunkt der Branchenvertreter ist die nach wie vor unklare Definition des Begriffs „Pauschalreise“. Nach dem Vorschlag des Parlaments, der sich stärker an der Position der EU-Kommission orientiert, droht jede Buchung, die innerhalb von 24 Stunden nach einer vom Unternehmer initiierten Aufforderung zu einer Zusatzleistung erfolgt, als Pauschalreise zu gelten. Georg Imlauer von der Hotellerie bemängelt, daß der Begriff „Aufforderung“ nicht klar definiert sei, was zu erheblicher Rechtsunsicherheit für Hoteliers führen würde. Viele Familienbetriebe und Kleinunternehmen könnten ungewollt in die Rolle von Reiseveranstaltern gedrängt werden, ohne die notwendigen Ressourcen oder das Wissen für die damit verbundenen, komplexen gesetzlichen Auflagen zu haben. Die WKÖ und andere Branchenverbände argumentieren, daß die Mitgliedsstaaten im EU-Rat die Schwächen des ursprünglichen Kommissionsentwurfs besser erkannt hätten. Der Rat hatte sich in seiner Position für klarere und praxisorientiertere

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Ryanair schließt Partnerschaft mit Skyscanner

Die Fluggesellschaft Ryanair hat eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Flugsuchmaschine Skyscanner bekanntgegeben. Durch die Vereinbarung erhält Skyscanner direkten Zugang zu den Flugdaten von Ryanair. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, den Kunden von Skyscanner die Flugangebote der Airline mit voller Preistransparenz anzubieten. Der Vertrag stellt eine strategische Neuausrichtung bei Ryanair dar, welche in der Vergangenheit oft rechtliche Auseinandersetzungen mit Drittanbietern geführt hat. Die Vereinbarung sieht vor, daß Reisenden sämtliche Preise für Flüge sowie Zusatzleistungen transparent angezeigt werden. Die Fluggesellschaft erhofft sich durch die Kooperation eine weitere Stärkung ihrer Marktposition und eine erhöhte Reichweite. Skyscanner profitiert von dem direkten Zugang zu den Ryanair-Angeboten, was die Datenbasis vervollständigt und den Suchprozeß für die Kunden verbessert. Die beiden Unternehmen betonen, daß die Zusammenarbeit im Sinne eines fairen Angebots für den Kunden sei.

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Air Canada nimmt Budapest-Toronto Flug wieder auf

Die Fluggesellschaft Air Canada nimmt im Sommer 2026 ihren Direktflug zwischen Budapest und Toronto wieder auf. Die Strecke wird vom 6. Juni bis 24. Oktober viermal wöchentlich mit einem Boeing 787-9 Dreamliner bedient. Der Flug soll sowohl Privat- als auch Geschäftsreisende ansprechen. Das Flugzeug mit 298 Sitzplätzen bietet drei Reiseklassen an. Insgesamt sollen in der Saison 47.680 Sitzplätze zwischen den beiden Städten angeboten werden. Der Flug soll Umsteigeverbindungen am Flughafen Toronto Pearson zu Zielen in Nordamerika, der Karibik und Südamerika ermöglichen. Der CEO des Flughafens Budapest, Francois Berisot, hob die Bedeutung der Wiederaufnahme der Route für das Flugnetz des Flughafens hervor. Der Direktflug dient als schnelle Alternative zu Umsteigeverbindungen und soll die bereits bestehende Nachfrage von jährlich fast 90.000 Reisenden zwischen den beiden Ländern bedienen.

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