Jan Gruber

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Jan Gruber

Reisebüros: SunExpress senkt Provisionsschwellen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress senkt die Umsatzschwellen für Agenturen und Reisebüros, die zur Auszahlung von Provisionen führen. Der Mindestumsatz der einzelnen Stufen wurde um 25 Prozent gesenkt. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier damit auf die Folgen der Coronakrise. Das neue Modell gilt rückwirkend zum 1. Januar 2020 und greift damit auch für das bereits abgeschlossene Halbjahr. Provisionen erhalten Reisebüros nun ab 15.000 Euro Umsatz und nicht mehr ab 20.000 Euro. „Das für 2020 ursprünglich geplante Provisionsmodell für die Agenturen und Reisebüros hing an festen Umsatzzielen“, so Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei SunExpress. „Aufgrund der Coronakrise und des vorübergehenden Groundings unserer gesamten Flotte von Mitte März bis Juni war es vielen unserer Partner jedoch so gut wie unmöglich, diese zu erfüllen. Da Reisebüros für uns absolute Top-Vertriebspartner sind, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir sie in dieser schweren Zeit unterstützen können und unser Provisionsmodell zu ihrem Vorteil angepasst.“

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Wien: AUA kündigt 15 zusätzliche Strecken an

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines kündigt die Aufnahme von insgesamt 15 weiteren Sommerstrecken an. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung das Landeverbot für Maschinen, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, um Mitternacht aufheben wird. Als „Ersatz“ dienen strenge Einreisebestimmungen für Personen, die aus „Risikogebieten“ nach Österreich einreisen wollen. Am Mittwochabend hat die österreichische Bundesregierung angekündigt, dass die Landeverbote für Flüge aus Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien sowie Großbritannien, Schweden und der Ukraine zum 31. Juli auslaufen werden. Das macht die Wiederaufnahme der Destinationen in das Flugprogramm von Austrian Airlines möglich. Die am Montag erlassene neue Einreiseverordnung gilt weiterhin. Aufgrund lokaler Einreisebestimmungen hat Austrian Airlines für den Monat August Flüge nach Shanghai und Tel Aviv zuletzt aus dem Programm genommen. Bereits ab heute, 31. Juli, sollen Flüge nach Bukarest, Chicago, Pristina und Sarajevo angeboten werden. Ab 1. August fliegt die heimische Airline wieder nach Belgrad, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna. Für den Monat August sind bereits die folgenden Frequenzen geplant: Flugstrecke Wöchentliche Flüge Stockholm 6 Belgrad 6 Kairo 5 Kiew 6 London 14 Chicago 5 Bukarest 10 Pristina 10 Sibiu 4 Sarajevo 10 Skopje 10 Sofia 10 Podgorica 7 Tirana 10 Varna 6 „Wir begrüßen die Lösung der österreichischen Bundesregierung, welche die höchsten Anforderungen an den Gesundheitsschutz sowie jene an die Reisefreiheit vereint. Nun wollen wir rasch unser Streckennetz ausbauen und unser Drehkreuz am Flughafen Wien wieder etablieren, um unseren Kunden zeitnah ein breites Angebot an Umsteigeverbindungen zu bieten“, erklärt

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Ryanair-Kundenservice erreicht neuen Tiefpunkt

Die Degradierung der Fluggesellschaft Lauda zum reinen Wetlease-Operator für Ryanair hatte zur Folge, dass sich die Flugnummern geändert haben. Verantwortliche Airline gegenüber den Passagieren ist nun nicht mehr Lauda (OE), sondern Ryanair (FR). Dieser einseitige Eingriff in die Beförderungsverträge bedarf eigentlich der Zustimmung der Passagiere, so auch ein außerordentliches Rücktrittsrecht zusteht. Wenig überraschend weisen Ryanair und Lauda in den Kundenanschreiben überhaupt nicht auf diesen Umstand hin und das Service-Center ist offensichtlich gezielt geschult derartige berechtigte Ansprüche abzuwimmeln und das in einer durchaus dilettantischen Art und Weise. Lauda verkaufte sämtliche Tickets unter OE-Flugnummern ausschließlich über die Homepage von Ryanair. Davon abhängig, ob die rot gefärbte Lauda-Variante oder die blau gefärbte Ryanair-Version der Homepage genutzt wird, erhalten Passagiere ihre Buchungsbestätigungen mit Lauda- oder Ryanair-Logo. Doch dies ist reine Kosmetik, denn die Rechnungen werden von Ryanair ausgestellt und die Zahlungsmittel werden ebenfalls von den Iren belastet. Formell entsteht ein Beförderungsvertrag mit Ryanair über die Beförderung mit der Fluggesellschaft Lauda. Gut versteckt finden sich hierfür sogar eigene Geschäfts- und Beförderungsbedingungen in durchaus holprigem Deutsch auf der Webseite. Ryanair griff einseitig in sämtliche Verträge, die OE-Flugnummern enthalten, ein und stellte diese auf den eigenen FR-Code und andere Flugnummern um. Dieser Eingriff erfordert die Zustimmung des anderen Vertragspartners, also des Passagiers, da ein wesentlicher Bestandteil einseitig geändert wird. Weiters liegt auch formell eine Umbuchung vor, denn die für die Erfüllung des Beförderungsvertrags verantwortliche Fluggesellschaft ändert sich. Das hat im Falle von Ansprüchen, beispielsweise bei Verspätungen und Streichungen, auch weitreichende Folgen, denn nicht mehr Lauda in Österreich,

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Airbus meldet 1,4 Milliarden Euro Verlust

Die Corona-Pandemie beschert auch dem europäischen Flugzeugbauer Airbus tiefrote Zahlen. Im zweiten Quartal 2020 schrieb man einen Verlust in der Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Produktion des Airbus A350 wird nun gedrosselt. Airbus ist von der Krise hart getroffen, denn viele Fluggesellschaften wollen bestellte Maschinen später oder gleich gar nicht übernehmen. Dies führt dazu, dass der Konzern die Produktionsraten anpassen muss und weltweit etwa 15.000 Mitarbeiter abbauen wird. Das erste Halbjahr 2020 war tiefrot, jedoch für das Gesamtjahr 2020 will Firmenchef Faury unter Hinweis auf die aufgrund von Corona völlig unklare Situation keine Prognose abgeben. Der Bestseller Airbus A320neo soll keine weiteren Produktionsdrosselungen erleiden. Derzeit werden rund 40 Maschinen pro Woche gefertigt. Im Langstreckenbereich werden monatlich künftig weniger A350 und A330neo hergestellt. Dies wird mit der derzeit geringen Nachfrage in diesem Segment begründet. Das kanadische Werk soll wieder vier A220 pro Monat endmontieren. Zur Produktion dieses Typs in den USA machte Airbus keine konkreten Angaben und erwähnt lediglich, dass die Fabrik im Mai 2020 eröffnet wurde.

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Tuifly und Condor vor Fusion?

Nachdem die Corona-Pandemie einen Strich durch die Übernahme der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor durch die LOT-Mutter PGL gemacht hat, gibt es nun Spekulationen, dass Tuifly und Condor ein Joint-Venture bilden könnten. Dies berichtet die Börsen-Zeitung unter Berufung auf „gut informierte Kreise“. Demnach gäbe es auch politischen Druck eine solche Lösung zu finden. Offizielle Stellungnahmen gibt es von beiden Fluggesellschaften nicht. Allerdings erhielten beide finanzielle Unterstützung seitens der Bundesrepublik Deutschland. 

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Freier Nebensitz? Bei Condor gegen Bezahlung

Wer an Bord von Condor einen freien Nebensitz haben möchte, kann dies nun als Service kostenpflichtig erwerben. Dies kann während der Buchung, beim Web-Check-In oder direkt am Flughafen gekauft werden. Vorerst macht Condor nur auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den Wunsch nach mehr Abstand zu Geld. Preislich ist man allerdings etwas intransparent, da das Service lediglich mit „ab 39,99 Euro“ beworben wird. Tatsächlich ist es ein dynamisches Pricing, das sich offensichtlich nach Angebot und Nachfrage orientiert.

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Salzburg: Angebot wächst und wächst

Das Ferienflugprogramm ab dem Salzburger Flughafen wird im August 2020 weiter ausgebaut. Rhomberg Reisen bietet beispielsweise ab 2. August 2020 Korsika-Flüge, die von Air Corsica durchgeführt werden, an. Eurowings Europe wird ab 4. August 2020 im Auftrag von Tui Karpathos anteuern. Bereits aufgenommen wurden die Ziele Mallorca, Kreta, Korfu, Kos und Rhodos. Wizzair bietet unter anderem zwei wöchentliche Flüge nach Larnaka an. Unter anderem werden auch Frankfurt am Main, Berlin-Tegel, Düsseldorf und Hamburg von Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe angeboten. Turkish Airlines bedient das Drehkreuz Istanbul und neu auch an Sonntagen Ordu-Giresun. Der Salzburger Flughafen weist in einer Medienerklärung ausdrücklich darauf hin, dass sich die Passagiere über die für das jeweilige Zielland gültigen Einreisebestimmungen informieren müssen. Diese ändern sich momentan sehr häufig.

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Österreich hebt am Samstag alle Landeverbote auf

Derzeit dürfen Passagierflugzeuge, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, nicht in Österreich landen. Damit wird ab 1. August 2020, 0 Uhr 00, Schluss sein. Die Regierung informierte mittels des NOTAM A2091/20 die Fluggesellschaften und Piloten über die bevorstehende Aufhebung des Landeverbots. Somit sind ab Samstag wieder Passagierflüge aus Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Volksrepublik China, Ägypten, Iran, Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Schweden, Ukraine und Vereinigtes Königreich erlaubt. Die Wiederzulassung ankommender Flüge ändert allerdings nichts an den Einreisebestimmungen, die zuletzt für insgesamt 32 Staaten drastisch verschärft wurden. Davon ausgenommen ist das Vereinigte Königreich, denn dieses befindet sich nun auf der so genannten „grünen Liste“. Die Folge daraus ist, dass keine Quarantäne mehr notwendig ist. Ohne Vorlage eines negativen COVID-19-Tests sowie ohne Quarantäne kann derzeit aus den folgenden Ländern nach Österreich eingereist werden: Andorra, Belgien, Kroatien, Süd-Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Manaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und Vatikan. Dies gilt für sämtliche EU/EWR-Bürger, Schweizer und Liechtensteiner, österreichische Staatsbürger sowie.  Einwohner Österreichs Von außerhalb des Schengen-Raums dürften Drittstaatenangehörige derzeit nur mit Sondergenehmigung einreisen. Weiters müssen diese auch bei der Einreise aus Ländern, die sich auf der „grünen Liste“ befinden, einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Zusätzlich muss dann in Österreich eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese ist bei Bürgern, der im vorherigen Absatz genannten Staaten, jedoch nicht notwendig. Einwohner Österreichs, der

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Wizzair zieht A321neo-Auslieferungen vor

Zahlreiche Fluggesellschaften verhandeln derzeit mit Airbus, Boeing und anderen Herstellern über die Verzögerung von Auslieferungsterminen oder gar Stornos. Wizzair geht einen gänzlich anderen Weg und zieht die Übernahme von Airbus-Jets vor. Firmenchef Jozsef Varadi erklärte gegenüber Bloomberg News, dass im kommenden Jahr fünf Airbus A321neo mehr als ursprünglich geplant übernommen werden sollen. Der Konzern least sämtliche Flugzeuge und besitzt nach Angaben von Deputy-CEO Stephen Jones keine einzige Maschine im Eigentum. Wizzair kann Kapazitäten, die andere Airlines aufgrund von Verzögerungen nicht nutzen, übernehmen. Bloomberg vermutet, dass dem ungarischen Billigflieger seitens Airbus schmackhafte Bedingungen gemacht wurden. Im kommenden Jahr sollen 30 Airbus A321neo übernommen werden.

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Good bye, Boeing 747-8!

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing kündigt nach einem Quartalsverlust in der Höhe von 2,4 Milliarden U.S.-Dollar die Einstellung der Produktion der B747-8 an. Der letzte Jumbojet soll nach aktuellem Planungsstand im Jahr 2022 endmontiert werden. Die Höhe des Verlustes ist nach Angaben von Analysten überraschend, denn diese rechneten mit maximal der Hälfte. Der Flugzeugbauer ergreift nun weitere Maßnahmen und fährt die Produktionsrate der Langstreckenflugzeuge generell zurück. Betroffen sind primär die Baureihen 777 und 787. Pro Monat und Typ sollen nur mehr zwei Maschinen hergestellt werden. Das Orderbuch der 747-8, die nur noch als Frachter hergestellt wird, reicht bis in das Jahr 2022. Die Rate liegt hier aber bei nur einem halben Jumbojet pro Monat. Bezüglich der Boeing 737-Max geht die Konzernspitze davon aus, das sehr bald eine Widerzulassung erteilt wird. Allerdings ging man davon seitens des U.S.-Flugzeugbauers schon öfters aus, ehe neue Mängel festgestellt wurden. Die Produktion dieses Maschinentyps läuft seit Mai 2020 auf äußerst niedrigem Niveau. 

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