Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Eurowings Europe sucht nach Lösungen

Palma de Mallorca, Pristina und Salzburg werden fix fortgeführt. In Wien sucht man den Dialog mit den Sozialpartnern. Während die Eurowings-Europe-Base Palma de Mallorca wieder in der Luft ist und auch Salzburg reaktiviert wurde, ist die Zukunft in Wien noch nicht so ganz klar. Hintergrund ist, dass das Streckennetz ab Wien aufgegeben wurde und die verbliebenen Strecken von Eurowings Deutschland ab der Bundesrepublik bedient werden. Eigentlich sollte Eurowings Europe mit bis zu sechs Airbus-Jets im Auftrag der Konzernschwester Austrian Airlines fliegen, doch die Corona-Pandemie dürfte da wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Die AUA hat derzeit definitiv keinen Bedarf für Wetlease-Flugzeuge, denn aufgrund der momentanen Situation kann die Lufthansa-Tochter nicht alle Maschinen der eigenen Flotte einsetzen. Das Personal der Eurowings-Europe-Basis Wien befindet sich in Kurzarbeit. Wie es langfristig weitergeht wird nach Angaben eines Sprechers derzeit mit den Sozialpartnern evaluiert. Die Basis Pristina soll jedenfalls im Laufe des Sommers reaktiviert werden. Eurowings Europe soll künftig exklusiv unter dem Eurowings-Brand fliegen, was in gewisser Weise eine Andeutung ist, dass der AUA-Wetlease nicht reaktiviert werden kann. Ein Medienreferent von Eurowings erklärte: „Die Eurowings Europe hat inzwischen auch wieder abgehoben – so haben wir beispielsweise unsere Crews in Mallorca vor dem Hintergrund des steigenden Interesses an Sonnenzielen reaktiviert. Darüber hinaus stehen jetzt zahlreiche Verbindungen auch von Wien nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg, sowie Stuttgart im Flugprogramm. Ebenfalls im Juli folgen dann auch die Standorte Salzburg und Pristina. Geflogen wird unter der Marke Eurowings. Zur grundsätzlichen Aufstellung und Zukunftssicherung der Eurowings Europe sind wir

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Peter Thier verlässt die AUA

Nach vielen Jahren in der Luftfahrt wird der Konzernsprecher zur Erste Bank Group zurückkehren. Tanja Gruber tritt die Nachfolge bei der AUA an. In der Unternehmenskommunikation von Austrian Airlines kommt es zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Kommunikationschef, Peter Thier, wird den Konzern mit Ende September 2020 in Richtung Erste Bank Group verlassen. Die Nachfolge bei der AUA tritt Tanja Gruber, die derzeit Leiterin der Abteilung Communications Distribution & Media Relations ist, an. Thier wird bei der Erste Bank Group wird Thier die Leitung der Konzernkommunikation übernehmen und weiters als stellvertretender Leiter des Bereichs Brand Strategy & Communications fungieren. Bei Austrian Airlines übernimmt Gruber die Rolle als Unternehmenssprecherin wird den Bereich Corporate Communications ad-interim leiten. Barbara Greul wird ebenfalls einen Teil der bisherigen Agenden von Peter Thier übernehmen. Sie leitet die Abteilung Communications Strategy & Content Production. Das Medienteam besteht weiterhin als Marleen Pirchner, Leonhard Steinmann und Vanessa Schmidt. „Der Weggang von Peter schmerzt uns sehr. Gerade in der jüngsten Krise dieser beispiellosen Pandemie hat er mit seiner besonnenen und professionellen Kommunikation wesentlich zur Stabilisierung der Austrian Airlines beigetragen. Für seine künftige Aufgabe bei der Erste Group wünsche ich Peter allen erdenklichen Erfolg“, so AUA-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech.

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OTA-Kunden müssen länger auf Ryanair-Erstattung warten

Der irische Billigflieger will nun die Erstattungsansprüche gegenüber Kunden zügig abarbeiten, nutzt aber auch die Gelegenheit um erneut gegen OTAs verbal zu schießen. Europaweit stehen Fluggesellschaften weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik, denn Passagiere und Reisebüros warten noch immer auf das ihnen aufgrund abgesagter Flüge zustehende Geld. Ryanair behauptet nun in einer Medienmitteilung, dass man die Auszahlung der COVID-19-bedingten Rückerstattungen beschleunigen würde. Die gesetzliche Situation, auf die leider die überwiegende Mehrheit der europäischen Airlines keine Rücksicht nimmt, ist eindeutig. Binnen einer Woche muss das Geld an den Passagier rückgezahlt werden. Doch damit nahm es auch Ryanair ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr sonderlich genau und versuchte „Zwangsgutscheine“ zu verteilen. Ryanair behauptet nun, dass man bis Ende Juli die Rückerstattungsansprüche zügig abarbeiten will. Derzeit habe man alle Anträge aus dem März erledigt und habe schon ungefähr die Hälfte der Ansprüche aus dem April 2020 ausbezahlt. Das Unternehmen rechnet dabei allerdings auch Umbuchungen, die von Passagieren selbst durchgeführt wurden und Zwangsgutscheine ein. „Wir freuen uns, dass wir im Laufe des Monats Juni so bedeutende Fortschritte bei der Aufarbeitung des Erstattungsrückstaus, der durch Annullierung von Flügen aufgrund von Covid-19 entstanden ist, gemacht gemacht haben. Über 90% der Passagiere, die direkt bei Ryanair gebucht und eine Rückerstattung für Reisen zwischen März und Juni beantragt haben, werden ihre Rückerstattungen vor Ende Juli erhalten. Es ist jedoch beunruhigend, dass ein erheblicher Teil unserer Kunden, die ihre Buchungen über nicht autorisierte Screenscraper-Drittanbieter/Online-Reisebüros vorgenommen haben, ihre Rückerstattungen noch nicht erhalten haben, weil die OTAs Ryanair gefälschte E-Mail-Adressen oder virtuelle

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Eurowings schafft „Schalterzwang“ wieder ab

Wenn es um den besten Sitzplatz geht, sind manchen Passagieren die Abstände besonders wichtig. Doch sobald es ums Aussteigen geht, ignorieren ausgerechnet jene, die zuvor gemeckert hatten alle Anweisungen der Crew und pfeifen auf die Abstände. Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings überraschte Mitte Juni damit, dass zwar der Check-In online vorgenommen werden soll, jedoch die Bordkarte persönlich am Schalter abgeholt werden muss. Man habe so einige Fragen, die man nur persönlich stellen könne, argumentierte das Unternehmen. In der Praxis entpuppte sich das Verfahren jedoch als regelrechte Farce, das in einem „Testflug“ mit der Fragestellung des Check-In-Agents warum man eigentlich zum Schalter kommt, wenn man Online eingecheckt hat. Selbstverständlich verbunden mit dem Hinweis, dass man sich doch bitte beim nächsten Mal die Bordkarte selbst ausdrucken solle. Nur war dies aufgrund von Eurowings-Vorgaben eben nicht möglich. Dass dieses „System“ nicht der Weisheit letzter Schluss war und auch im Lufthansa-Konzern ein einzigartiger Alleingang war, sah jetzt auch Eurowings ein. Zumindest zwischen Österreich und Deutschland ist der „Abholzwang“ am Schalter wieder abgeschafft. Passagiere können nun wieder kontaktlos online über den PC oder ein Smartphone einchecken und erhalten ihre Bordkarte zum Ausdrucken oder alternativ auf das Display. Ein Sprecher von Eurowings erklärte zu den Hintergründen warum man den „Schalterzwang“ eingeführt hat und nun wieder beendet hat ausführlich: „Wir können nachvollziehen, dass das persönliche Abholen der Bordkarte ein zeitlicher Mehraufwand für den Reisenden bedeutet – gerade wenn man sich an die unbestrittenen Vorteile eines Online-Check-Ins gewöhnt hat. Leider lassen die beiden Länder Deutschland und Österreich nach wie

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David O’Brien: „Wir können keine Jobgarantien geben“

Informativ, aber bestimmt gaben sich die Lauda-Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber am Donnerstag in virtuellen Betriebsversammlungen gegenüber den deutschen Mitarbeitern. Der Druck ist groß und eine Schließung der Bases zum 31. Oktober 2020 steht im Raum. Für die Lauda-Bases Stuttgart und Düsseldorf dürfte der heutige Abend entscheidend werden, denn mit der Gewerkschaft Verdi ist ein finaler Verhandlungstermin anberaumt. Geschäftsführer David O’Brien erklärte in einer virtuellen Mitarbeiterversammlung, dass ein Abschluss erzielt werden muss. Anschließend sollen die deutschen Lauda-Mitarbeiter den Tarifvertrag zugeschickt bekommen und bis Dienstag ihre Zustimmung erteilen. In Wien wurden sämtliche Beschäftigten dies fliegenden Personals, die ihre Zustimmung verweigert haben, gekündigt. In Düsseldorf und Stuttgart ist die Ansage der Geschäftsleitung noch schärfer, denn entweder stimmen in der jeweiligen Base alle zu oder sie wird mit 31. Oktober 2020 geschlossen. Bis dahin wird ab Stuttgart und Düsseldorf nur an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag geflogen. Geschäftsführer Andreas Gruber sagte dazu gegenüber den Mitarbeitern, dass dies mit der derzeit geringen Nachfrage im Markt zusammenhängen würde. Ziel ist es jedoch, so Co-Chef David O’Brien, dass wieder an sieben Tagen in der Woche geflogen wird. Die Kündigungen in der Hauptverwaltung in Schwechat bezifferte der Manager mit rund 30 Prozent des bisherigen Bodenpersonals. Man benötige zahlreiche Positionen aufgrund der neuen Ausrichtung als Wetlease-Operator nicht mehr. Primär will man für die Ryanair Group fliegen, jedoch auch für andere Carrier, fügte Andreas Gruber hinzu. David O’Brien betonte wiederholt, dass es auch bei Zustimmung zum neuen Tarifvertrag in Deutschland keine Job-Garantie gibt. Die Situation rund

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Spanische Gewerkschaft zeigt Ryanair und Lauda an

Die spanische Gewerkschaft USO erhebt schwere Vorwürfe gegen Ryanair und Lauda, denn diese würden nach Darstellung der Arbeitnehmervertreter in Sachen COVID-19-Schutzmaßnahmen gegen spanisches Recht verstoßen. USO erstattete nun eine Anzeige an das Arbeitsinspektorat. „Wir sind ernsthaft besorgt über die rücksichtslose und unüberlegte Haltung von Ryanair und Lauda beim Schutz von Passagieren und Arbeitnehmern im Zusammenhang mit den Empfehlungen der EASA und den elementarsten Gesetzen zur Verhütung von Arbeitsrisiken in Spanien. Dies gefährdet das Leben von Arbeitnehmern und Passagieren sowie die wirtschaftliche Erholung von möglichen Infektionen. Wir haben bereits Beschwerden bei der Arbeitsaufsichtsbehörde in Spanien eingebracht und hoffen, dass die Behörde schnell handelt, um so das Risiko infolge der rücksichtslosen Haltung der Ryanair-Gruppe zu vermeiden, für die vor allem der wirtschaftliche Nutzen statt die Gesundheit im Fokus steht“, so USO-Gewerkschafter Ernesto Iglesias. Die spanische Arbeitnehmervertretung wirft den beiden Fluggesellschaften vor, dass diese dem fliegenden Personal nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Masken zur Verfügung stellen würden. Spanien würde – so die Darstellung der USO – vorschreiben, dass Airline-Bedienstete an Bord so genannte FFP-Masken, die auch zum Eigenschutz dienen, tragen müssen. Auch hinsichtlich der Anzahl der zur Verfügung gestellten MNS-Masken übt die Gewerkschaft erhebliche Kritik. So sollen Ryanair und Lauda lediglich einen Mund-Nasen-Schutz pro Mitarbeiter und Tag zur Verfügung stellen. Allerdings schreiben die EASA-Vorschriften vor, dass dieser nach maximal vier Stunden ausgewechselt werden muss. Nach Darstellung der USO soll es bei Ryanair und Lauda dazu kommen, dass ein und die selbe MNS-Maske für bis zu 12-stündige Dienste benutzt werden soll. Im Bereich des

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Michael O’Leary: „Marke Lauda ist zu schwach“

Die Ankündigung der österreichischen Regierung Mindestpreise für Tickets einzuführen bezeichnet der Manager als Dummheit und kündigt gar eine Klage gegen die AUA-Staatshilfe an. Ryanair-Chef Michael O’Leary beabsichtigt gegen das Rettungspaket, das die Republik Österreich mit Lufthansa und Austrian Airlines ausverhandelt hat, zu klagen. Der Manager bezeichnet das Vorgehen im Gespräch mit dem Kurier als „wettbewerbsverzerrend“ und will insbesondere gegen den direkten Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro vor das Gericht der Europäischen Union ziehen. Noch ist das Rettungspaket für die AUA noch nicht endgültig finalisiert, erklärte Staatssekretär Magnus Brunner am Dienstag im Verkehrsausschuss des Nationalrats. Die Lauda-Geschäftsleitung verwendete in den vergangenen Wochen wiederholt Formulierungen, in denen man gegenüber dem Personal andeutete, dass man beispielsweise für die Löhne des deutschen Personals kein Geld mehr habe. Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte dem Kurier, dass weder Lauda, noch Ryanair Staatshilfe brauchen würden. Man wäre „fähig ohne Steuergelder zu überleben“. Konzernweit sollen die Löhne allerdings um bis zu 20 Prozent reduziert werden. In Österreich wurde ein neuer Kollektivvertrag unter erheblichem Druck durchgesetzt. Auch wurden bereits zahlreiche Lauda-Beschäftigte gekündigt. Eigentlich plante Ryanair mit zehn Millionen Lauda-Passagieren ab Wien. Aufgrund der Corona-Pandemie schraubt der Konzernchef nun die Erwartungen deutlich zurück. Gegenüber dem Kurier sagte O’Leary, dass er im Zeitraum von April 2020 bis März 2021 mit etwa fünf Millionen Fluggästen rechnet. Diese nun unter der Marke Ryanair, denn das Lauda-Brand wird im Marketing seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs nicht mehr genutzt. Der Ryanair-Group-CEO räumte auch ein, dass man die Marke Lauda „eigentlich gar nicht mehr

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München: Tuifly hebt wieder ab

Nach mehrmonatiger „Corona-Pause“ nahm Tuifly in München den Flugbetrieb wieder auf. Schrittweise soll das Angebot auf 27 wöchentliche Rotationen hochgefahren werden. Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly feierte am Donnerstag ihr Comeback auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen München. Die Premierenverbindung wurde unter der Flugnummer X3 2196 in Richtung Fuerteventura durchgeführt. Zur Auslastung machte der Carrier allerdings keine näheren Angaben. Tuifly kündigt an, dass in den nächsten Tagen und Wochen das Angebot ab München auf bis zu 27 Flüge pro Woche hochgefahren werden soll. Der Ferienflieger setzt dieses Jahr hauptsächlich auf Griechenland und bietet unter anderem Araxos, Kreta, Rhodos, Kos und Kurfu an. Weitere Destinationen sind: Djerba, Fuerteventura, Gran Canaria, Hurghada, Lanzarote, Madeira, Marsa Alam, Menorca, Teneriffa und die Kapverdischen Inseln  „Mit unserem neuen Flugplan verbinden wir die bayerische Landeshauptstadt mit insgesamt 15 Sonnenzielen im Süden. Anfangs fliegen wir nach Spanien, Griechenland und Portugal und bieten als erste Ferienfluggesellschaft wieder die beliebtesten südeuropäischen Badeorte ab München an. Sobald die Reisewarnungen für Ägypten, Tunesien und die Kapverdischen Inseln aufgehoben werden, werden wir auch diese Destinationen wieder ansteuern. Für die verbleibende Sommersaison bis Ende Oktober bieten wir unseren Fluggästen ab München somit rund 140.000 Sitzplätze in die Sonne und zurück an“, sagt Oliver Lackmann, Tuifly-Geschäftsführer. Jost Lammers, Vorsitzender der Flughafen München GmbH, begrüßt die Wiederaufnahme der Flüge: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Tuifly von München aus nun wieder regelmäßig zahlreiche touristisch attraktive Destinationen ansteuert. Damit schließt sich eine weitere Lücke im Flugangebot unseres Airports und für Tausende von bayerischen Urlaubern eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit, schnell

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El Al stellt den Flugbetrieb ein

Die Fluggesellschaft El Al stellte am Mittwoch den Flugbetrieb vollständig ein. Betroffen sind nicht nur Passagierflüge, sondern auch Frachtverbindungen. Firmenchef Gonen Usishkin ordnete dies an. Maschinen, die sich bereits in der Luft befanden, mussten umkehren und auf einem Flughafen in Israel landen. Die Regierung hat im März als eines der ersten Länder überhaupt harte Einreisebestimmungen, die auch eine 14-tägige Quarantäne umfasst, erlassen. Nicht-Staatsbürgern ist derzeit die Einreise nach Israel nur mit Sondergenehmigung möglich. In weiterer Folge führte das zum Zusammenbruch der kommerziellen Flugverbindungen und somit wurde auch El Al getroffen. Die Wiederaufnahme der regulären Flüge wurde wiederholt verschoben. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Regierung Israels wiederholt die Aufhebung des Einreiseverbots für Ausländer verlängert hat. Der Großteil der El-Al-Flotte befindet sich seit März 2020 auf dem Boden. Im Passagierbereich sind nur wenige Maschinen punktuell im Einsatz. Das Frachtgeschäft galt bislang als einigermaßen stabil, jedoch wurden auch die dafür eingesetzten Flugzeuge von Gonen Usishkin zur Umkehr angewiesen. Die Finanzlage gilt als äußerst angespannt. Lokalen Angaben nach sollen 5.800 der 6.300 Mitarbeiter in unbezahlten Urlaub geschickt worden sein und erhalten daher seit mehreren Monaten keine Bezüge mehr. In den letzten Tagen dürfte sich die Situation bei El Al allerdings nochmals zugespitzt haben, denn durch die Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen wurde bekannt, dass der Carrier in Q1/2020 einen Verlust in der Höhe von 140 Millionen Dollar schrieb. Doch wesentlich schwerer dürfte wiegen, dass der Carrier einen Schuldenberg in der Höhe von rund zwei Milliarden U.S.-Dollar hat und gleichzeitig das Management das jüngste

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Wizzair Hungary in Abu Dhabi gestartet

Fünf Destinationen wird der ungarische Billigflieger im Laufe des Juli 2020 ab Abu Dhabi aufnehmen. Im Herbst soll das Angebot der lokalen Tochtergesellschaft Wizzair Abu Dhabi folgen. Am Mittwoch startete die Billigfluggesellschaft Wizzair Hungary die ersten Flüge ab Abu Dhabi. Es handelt sich nicht um Verbindungen der lokalen Tochtergesellschaft, sondern um das bestehende Angebot, das vom nahegelegenen Flughafen Dubai-World Central auf den Hauptstadt-Airport der Vereinigten Arabischen Emirate verlegt wurde. Der Erstflug wurde auf der Strecke Budapest-Abu Dhabi durchgeführt. Wizzair Hungary wird im Laufe des Juli 2020 insgesamt fünf Destinationen, die vormals ab Dubai-DWC angeboten wurden, ab Abu Dhabi aufnehmen. Im Herbst sollen die ersten Strecken der lokalen Tochtergesellschaft folgen. Firmenchef Jozsef Varadi lässt Wizzair Abu Dhabi mit sechs Maschinen des Typs Airbus A321 starten. „Ich freue mich, den ersten Linienflug von Wizz Air nach Abu Dhabi zu feiern. Wizz Air ist bestrebt, das Netzwerk der Fluggesellschaft bis in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zu erweitern. Unsere neuen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen werden unseren Kunden das Vertrauen geben, dass sie sich an Bord einer der umweltfreundlichsten Flotten der Welt sicher auf die extrem niedrigen Tarife von Wizz Air verlassen können, um Abu Dhabi zu besuchen. Wizz Airs ultra-niedrige Tarife und das Streckennetz werden zum weiteren Wachstum des Tourismussektors in Abu Dhabi beitragen“, so George Michalopoulos, Chief Commercial Officer bei Wizzair.

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