Jan Gruber

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Jan Gruber

Alitalia pfeift auf Lufthansa

Die erst kürzlich verstaatlichte Alitalia wird auch weiterhin mit Air Fance-KLM und anderen Skyteam-Mitgliedern kooperieren. An einer kommerziellen Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group ist man nicht mehr interessiert. Der Neustart unter staatlicher Eigentümerschaft soll eine deutliche Verkleinerung des Carriers mit sich bringen. Alitalia erklärte, dass man künftig maximal 65 bis 70 Flugzeuge betreiben werde. Auch wird damit gerechnet, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich unter dem Wert des Jahres 2019 liegen wird. Insgesamt sollen nach derzeitigem Informationsstand 4.000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren.

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American Airlines mit Milliardenverlust

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist American Airlines tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Carrier weist für das zweite Quartal des Jahres 2020 einen Verlust in der Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro aus. Die Anzahl der beförderten Passagiere sackte um 86 Prozent auf 5,5 Millionen Reisende ab. Das Oneworld-Mitglied konnte die laufenden Betriebskosten lediglich um 62 Prozent senken. Der Umsatz ging jedoch auf 1,6 Milliarden U.S.-Dollar zurück. Im Vorjahresquartal stand unter dem Strich ein Gewinn in der Höhe von 662 Millionen U.S-Dollar. Da die Finanzlage zunehmend dramatisch wird, besorgt sich American Airlines auf dem Finanzmarkt frisches Kapital. Dazu wurden sowohl neue Aktien als auch Anleihen ausgegeben. Durch diese Maßnahmen konnte der Cashbestand auf 10,2 Milliarden Dollar angehoben werden. Weiters rechnet man damit, dass im Laufe des Jahres staatliche Mittel in der Höhe von 4,75 Milliarden U.S.-Dollar ausbezahlt werden.

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Alaska Airlines tritt Oneworld bei

Der U.S.-amerikanische Carrier Alaska Airlines wird dem Luftfahrtbündnis Oneworld beitreten. Auch die Töchter Horizon Air und SkyWest Airlines werden als so genannte „angeschlossene Mitglieder“ der Allianz um British Airways, American Airlines und Iberia angehören. Der genaue Zeitpunkt für den Beitritt steht noch nicht fest, jedoch hofft Alaska Airlines, dass dieser bis Ende des Jahres 2020 vollzogen werden kann. Derzeit befindet sich der Carrier im so genannten Aufnahmeverfahren. Der formelle Aufnahmeantrag wurde im Feber 2020 gestellt.

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COVID-19: Emirates übernimmt Behandlungskosten

Golfcarrier Emirates Airline kündigt an, dass im Falle einer COVID-19-Erkrankung, die während der Reise auftritt, die Behandlungskosten bis zu 150.000 Euro übernommen werden. Auch will man für eine eventuelle Quarantäne 100 Euro pro Tag für maximal 14 Tage bezahlen. Voraussetzung ist, dass mit Emirates Airline geflogen wird und die Diagnose unerwartet während der Reise gestellt werden. Weiters dürfen sich die Reisenden zum Zeitpunkt der Erkrankung nicht zu Hause befinden.  „Unter der Direktive Seiner Hoheit Scheich Mohammed, Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Premierminister und Herrscher von Dubai, ist Emirates stolz darauf, eine Vorreiterrolle bei der Stärkung des Vertrauens in internationale Reisen zu spielen. Wir wissen, dass sich die Menschen danach sehnen, wieder zu fliegen, jetzt da sich die Grenzen auf der ganzen Welt allmählich wieder öffnen. Sie suchen aber auch nach Flexibilität und Sicherheit für den Fall, dass während ihrer Reise etwas Unvorhergesehenes passiert“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Group Chairman von Emirates. „Emirates hat hart daran gearbeitet, an jedem Punkt der Reise entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsrisiko zu mindern – zudem haben wir unsere Buchungsrichtlinien überarbeitet, um Flexibilität zu gewährleisten. Wir gehen jetzt noch einen Schritt weiter und bieten unseren Kunden als erste Fluggesellschaft eine kostenlose, globale Deckung für medizinische und Quarantäne-Kosten aufgrund von COVID-19, falls diese Kosten während der Reise anfallen. Es ist eine Investition unsererseits, aber wir stellen unsere Kunden an die erste Stelle und glauben, dass sie diese Initiative begrüßen werden“. Die Deckung für COVID-19-bezogene Kosten bietet Emirates seinen Kunden unabhängig von

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Basel: Temporäre Pistensperre wegen Zwischenfall

Der Flughafen Masel-Mulhouse musste am Donnerstagnachmittag ab 15 Uhr 43 temporär gesperrt werden. Hintergrund ist, dass ein Privatflugzeug einen Motorenbrand erlitt und von der Piste abgekommen ist. Die Feuerwehr des Airports konnte den Brand an der Piper PA-28 mit der Registrierung HB-PNP rasch löschen. Die drei Insassen des Privatflugzeugs wurden vorsorglich in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht.  Der Flugbetrieb war allerdings auf beiden Start- und Landebahnen unterbrochen. Zunächst wurde die kürzere Querpiste 08/26 um 17 Uhr 36 freigegeben. Die 3.900-Meter lange Runway 15/33 folgte gegen 19 Uhr 45. Bedingt durch den Zwischenfall und die daraus resultierende temporäre Sperre mussten einige Linienflüge umgeleitet werden oder aber konnten erst verspätet abheben.

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Swiss erstattet Tickets wieder automatisch

Mit durchaus abenteuerlichen Begründungen deaktivierten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group kurz nach Beginn der Corona-Pandemie in Europa die automatische Erstattungsfunktion. Dies sowohl auf der Homepage als auch in GDS-Systemen. Man spekulierte offenbar auf eine Gutscheinlösung, jedoch erteilte die EU-Kommission diesem Gedanken eine Abfuhr.  Die Folge daraus ist, dass hunderttausende Ticketinhaber noch immer auf die Erstattung ihrer Flugtickets warten. Wiederholt beteuerten die Airlines des Konzerns, dass man bis Ende Juli bis Ende August 2020 den Rückstau abarbeiten will, jedoch äußern Reisebüros und betroffene Ticketinhaber andere Informationen. So versucht man weiterhin „Zwangsgutscheine“ anzudrehen. Das Konzernmitglied Swiss teilt nun mit, dass am 27. Juli 2020 die die automatisierte Ticketerstattung in allen Reservierungssystemen für Reisebüros wieder in Betrieb genommen wird. „Mit der Reaktivierung der automatisierten Erstattungen werden wir die Geschwindigkeit der Auszahlungen weiter erhöhen können“, sagt Tamur Goudarzi Pour, CCO von Swiss. Man habe auch die Mechanismen zum Schutz vor Missbrauch angepasst. Der Carrier geht davon aus, dass bei neuen Erstattungsanträgen die Wartezeiten nun erheblich kürzer sind. Bis Ende August 2020 will man sämtliche bis Ende Juni 2020 eingereichten Ansprüche auszahlen. Eigentlich sind Fluggesellschaften gesetzlich dazu verpflichtet Tickets, deren Flüge abgesagt wurden, innerhalb einer Woche zu erstatten. Am Anfang hielten sich viele Airlines – nicht jedoch Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines – noch daran, jedoch deaktivierten dann auch Lowcoster wie Ryanair die automatischen Funktionen und schicken seither betroffene Kunden in lange Warteschleifen. Offiziell heißt es, dass das Aufkommen viel zu groß wäre und man so schnell alles nicht abarbeiten könnte, jedoch

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Österreich: Quarantäne für alle Balkan-Rückkehrer

Die Republik Österreich verschärft ab Freitag die Einreisebestimmungen für Personen, die aus der Balkan-Region (ausgenommen Slowenien und Kroatien) kommen drastisch. Künftig kann die Quarantäne nicht mehr mit einem negativen Corona-Test umgangen werden. In den letzten Wochen hätten Balkan-Rückkehrer zu einem erheblichen Anstieg der Infizierten in Österreich geführt und das obwohl zumeist eine negative Testung vorgelegt wurde. Bundeskanzler Sebastian Kurz unterstellte zwar nicht direkt Fälschungen, umschrieb es jedoch damit, dass die Qualität der Testungen in dieser Region nicht mit jener in Österreich vergleichbar wäre. Ab Freitag muss ein negativer Corona-Test (PCR), der von bestimmten Einrichtungen, die von der Republik Österreich anerkannt sind, ausgestellt sein muss, vorgelegt werden. Zusätzlich müssen Einreisende aus der Balkan-Region 14 Tage in Quarantäne. Hierzu kündigte die Regierung an, dass die Einhaltung dieser streng kontrolliert werde. Betroffen sind sämtliche Verkehrswege. Aus diesem Grund will man sowohl auf dem Landweg als auch an den Flughäfen verstärkt Balkan-Rückkehrer kontrollieren. Beim Nicht-Vorliegen einer negativen Testung wird die Einreise nach Österreich verweigert. Das Vorlegen der negativen Testung entbindet nicht mehr von der 14-tägigen Quarantäne. Ein wenig lockerer wird es für Personen, die in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben oder aber die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, gehandhabt. Diese können alternativ nach der Rückkehr aus der Balkan-Region innerhalb kurzer Zeit auf eigene Kosten die PCR-Testung in Österreich nachholen und damit die Quarantäne beenden. Die Republik Österreich will mit dieser Maßnahme Urlaube und Heimatbesuche in den meisten Balkanstaaten möglichst bürokratisch und teuer machen, um die Personen vom Reisen in diese Gebiete abhalten zu können. Mit Ausnahme von

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GlobeAir: Businnesjets derzeit stark gefragt

Der Businessjet-Betreiber GlobeAir konnte eigenen Angaben nach seit Beginn der Corona-Pandemie einen 67-prozentigen Anstieg der neu akquirierten Passagiere verzeichnen. Dabei soll es sich überwiegend um Reisende handeln, die vormals auf der Linie in der Business-Class geflogen sind. Neu ist auch, dass das oberösterreichische Unternehmen vermehrt auch Anfragen von Reisebüros und großen Tour Operators erhält. Konkret genannt werden in einer Aussendung Tui und Kuoni, die ihre Premium-Reisen vermehrt mit Businessjet-Flügen anbieten. Die Corona-Pandemie habe laut GlobeAir zu einem Wandel geführt, denn zuvor galt ein Privatflug als Luxus. Nun fällt die Entscheidung für den Businessjet oftmals, um weniger potentiellen Ansteckungspunkten ausgesetzt zu sein. Reisebüros und –veranstalter reagieren nach Angaben des Carriers auf diesen Kundenwunsch und verkaufen verstärkt Reisepakete, die Flugsegmente mit Businessjets enthalten. Gemeinsam will man den Reisenden sichere Flüge und Urlaube ermöglichen.  „Wir arbeiten mit Europas führendem Charterunternehmen für Privatjets, GlobeAir, zusammen, um unserer Kundschaft die Möglichkeit zu geben, in Zeiten der Unsicherheit sicher zu reisen. Unsere exklusiven All-in-one-Reiselösungen umfassen Privatjet-Transfers und dazu passende Hotels oder abgelegene Villen in Toplagen wie Saint-Tropez, Monaco oder Porto Cervo. Wir haben gerade erst begonnen, solche Pakete anzubieten und wir freuen uns sehr über die Reaktion der Öffentlichkeit“, sagt Harald Schobesberger, CEO von urlaubswelt.com.

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Vergleich: Amsterdam derzeit besonders gefragt

Eine Analyse des Portals Vergleich.org ergab, dass die Destination Amsterdam derzeit die häufigsten Google-Suchanfragen verzeichnet. Rom landet auf Platz 2, Paris nimmt den dritten Stockerlplatz ein. Prag und Berlin scheinen ebenfalls sehr gefragt zu sein. Auf Platz 1: Amsterdam! Mit 17.220 Google-Suchanfragen für “Amsterdam Urlaub” sichert sich die Hauptstadt der Niederlande den ersten Platz bei den Städtereisen-Fans. Auf Platz 2: Rom! Die “Ewige Stadt” wird monatlich von 8.040 Reiselustigen gesucht, die sich den unwiderstehlichen Mix aus Kultur und Dolce Vita nicht entgehen lassen wollen. Auf Platz 3: Paris! Die “Stadt der Liebe” ist ein absoluter Klassiker unter den Urlaubsstädten und interessiert jeden Monat 8.030 Google-Nutzer. Auf Platz 4: Prag! Die “Goldene Stadt” hat ihren Namen völlig zu Recht, finden auch 5.950 Google-Nutzer pro Monat. Auf Platz 5: Berlin! Die deutsche Hauptstadt lockt nicht nur Partytouristen, sondern hat auch erstaunlich viel Grün für die 5.590 Google-Nutzer zu bieten, die hier urlauben wollen. Die Analyse von Vergleich.org ergab, dass Lissabon den sechsten Platz einnimmt, Wien den siebenten, Budapest den achten, Stockholm den neunten und Athen den zehnten. Wie viele der Suchanfragen zu einer tatsächlichen Flug- und/oder Reisebuchung führen, geht aus der Veröffentlichung des Portals nicht hervor.

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Künftig einheitliche Corona-Schutzmaßnahmen

Derzeit besteht bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen in der Passagierluftfahrt ein regelrechter Flickenteppich innerhalb Europas. Das wollen die Verkehrsminister der EU-Mitgliedsstaaten nun ändern und einigten sich auf einheitliche Standards. Dies soll zu Erleichterungen für Airlines und Passagiere führen, denn die Bestimmungen, Auflagen und Vorschriften sollen dann in allen 27 EU-Staaten einheitlich sein. Essentieller Bestandteil der Einigung ist, dass sämtliche Reisenden, sofern sie mindestens sechs Jahre alt sind, an Bord und in den Terminals einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Auch soll es für die Fluggesellschaften klare und unmissverständliche Vorgaben bezüglich der Reinigungsintervalle geben. Nähere Einzelheiten werden in den nächsten Tagen und Wochen ausgearbeitet. Anschließend sollen diese veröffentlicht werden.

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