Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair schließt deutsche Bases

Auf die deutschen Regionalflughäfen Frankfurt-Hahn und Weeze könnten harte Zeiten zukommen, denn Hauptkunde Ryanair stellt die Schließung der Bases in Aussicht. Auch Berlin-Tegel wackelt, wie aus einem internen Rundschreiben hervorgeht. Hintergrund ist, dass die gewerkschaftlich vertretenen Piloten den neuen Malta-Air-Tarifvertrag mehrheitlich abgelehnt haben. Nun will Konzernmutter Ryanair – analog dem Vorbild Lauda in Stuttgart – Konsequenzen ziehen. Die Schließung von Frankfurt-Hahn per 1. November 2020 wurde bereits verkündet. Weeze und Berlin-Tegel könnten laut dem Anschreiben an die Mitarbeiter ebenfalls aufgelassen werden. In Köln/Bonn, Berlin-Schönefeld und Frankfurt am Main soll es nach Angaben des Unternehmens einen Personalüberhang geben. Diesen werde man noch vor dem Winterflugplan abbauen, so dass mit vielen Kündigungen zu rechnen ist. Auch in Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden wird es zum Abbau von Malta-Air-Personal kommen. Sollte die Ryanair Group keinen anderen Konzerncarrier, beispielsweise Lauda oder Buzz, in Weeze und Frankfurt-Hahn stationieren und darüber hinaus auch die Strecken nicht von anderen Airports aus bedienen, so hätte dies für die beiden defizitären Regionalflughäfen erhebliche Nachteile, denn an beiden Airports ist die Ryanair Group der Hauptkunde. 

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Österreich überlegt Einreise-Voranmeldung

Österreich plant die Einführung eines Pre-Travel Clearance Systems, das sich vom Grundsatz her an jenem, das Griechenland bereits praktiziert, orientieren soll. Dies kündigte Innenminister Karl Nehammer am Dienstag in einer Pressekonferenz an. Mehr als der „Arbeitstitel“ steht jedoch noch nicht fest. Derzeit ist geplant, dass die Voranmeldungen nur für Einreisen, die aus Corona-Risikogebieten (laut Einstufung der österreichischen Behörden) erfolgen sollen. Wie dies genau ausgestaltet sein wird, ist noch völlig offen. Nehammer meinte, dass es noch einige Fragen hinsichtlich des Datenschutzes und der genauen Umsetzung zu klären gilt. Auch einen Termin für den Start konnte der Innenminister nicht nennen. Karl Nehammer verwies darauf, dass derzeit die Verstärkung der Kontrollen, die gezielt auf Reisende, die vom Balkan zurückkehren, ausgelegt sind. Künftig darf nicht „jeder“ PCR-Test vorgelegt werden, sondern anerkannt werden nur noch jene, die von Laboren, die von Österreich auf eine Liste der zugelassenen Institute gesetzt werden. Damit will man Missbrauch mit gefälschten Testungen eindämmen. Auch soll bei Balkan-Rückkehrern die Quarantäne scharf kontrolliert werden. Seit Dienstag sind sämtliche Fluggesellschaften mittels NOTAM angewiesen, dass diese bei Flügen, die aus vom Außenministerium als Risikogebiet eingestuften Gebieten durchgeführt werden, von ihren Passagieren Daten erheben und auf Anfrage an die Behörden weiterleiten. Die Datensätze müssen 28 Tage vorgehalten werden. Erhoben werden: Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Ort des Abflugs, Abflugs- und Ankunftszeit, Einreisepunkt in Österreich, Gesamtanzahl der Passagiere und die Flugnummer.

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Malta Air schließt Bases, Lauda ist Ryanair Austria

Aus Lauda ist Ryanair Austria geworden – zumindest in den Social-Media-Kanälen, denn diese wurden in den letzten Tagen auf die Marke Ryanair Austria „umgeflaggt“. Sämtliche Logo-Icons erscheinen nun nicht mehr in rot-weiß, sondern in blau-gelb. Während die Schließung des Lauda-Standorts Stuttgart bereits beschlossene Sache ist, knirscht es bei der Konzernschwester Malta Air in Deutschland ebenfalls. Nachdem der neue Tarifvertrag, der insbesondere für die Piloten niedrigere Löhne vorsieht, von den Gewerkschaftsmitgliedern abgelehnt wurde, sollen nun Massenentlassungen und Schließungen von Bases erfolgen. Nach Angaben der Vereinigung Cockpit stimmten nur 49,4 Prozent der deutschen Malta-Air-Piloten für den neuen Tarifvertrag. „Sie stützen damit die Auffassung des Vorstands der Vereinigung Cockpit e.V., wonach die geforderte tarifliche Vereinbarung das Potenzial gehabt hätte, sowohl den betroffenen Mitgliedern bei Malta Air als auch der gesamten Pilotenschaft deutschlandweit zu schaden. Der Vorstand erachtete zudem die Dauer der angebotenen Beschäftigungssicherung bis März 2021 vor dem Hintergrund geforderter langfristiger, bis 2024 beabsichtigter Einschnitte als unzureichend“, so die VC in einer Aussendung. „Kurios: Produktivitätssteigernde Maßnahmen würden dazu führen, dass mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entbehrlich werden würden. Der angebliche Personalüberhang im Cockpit hätte sich allein deshalb noch verfestigen können. Besonders kurios: Neueinstellungen will sich der Arbeitgeber in dieser Gemengelage zu nochmals weiter herabgesetzten Bedingungen offenhalten. Das wäre ihm von Nutzen gewesen, immerhin hat Ryanair kürzlich wieder angekündigt, ihre Chancen im deutschen Markt wahrnehmen zu wollenund auch für die derzeit neu zu vergebenden Start- und Landerechte in Frankfurt am Main und in München mitbieten zu wollen.“

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DB und Lufthansa bauen Kooperation aus

Die “Schienenhansa” baut die “Zug-zum-Flug-Verbindungen”, die in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG angeboten werden, weiter aus. Künftig wird es nicht nur mehr Fahrten geben, sondern auch neue Strecken, darunter auch ab Basel. “Mit den zusätzlichen Strecken bieten wir noch mehr Reisenden eine komfortable Anreise zum Frankfurter Airport und einen optimalen Umstieg auf ihren Flug. Zug und Flug ergänzen sich. Eine attraktive Verknüpfung der Verkehrsträger bietet unseren Kunden eine gute Anbindung an die Welt und dient gleichzeitig der Umwelt. Deswegen setzen wir dort, wo es sinnvoll und machbar ist, auf intermodale Lösungen. Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Kooperation zwischen Lufthansa und Deutsche Bahn künftig zu verstärken”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. „Wir bauen unser Fernverkehrsangebot für Deutschlands Großstädte kontinuierlich weiter aus – mit neuen Zügen, mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen. Damit wird auch die Anbindung an den größten deutschen Airport aus allen Metropolregionen immer besser. Mit dem Ausbau unserer gemeinsamen Kooperation können Flugreisende bestmöglich davon profitieren und zugleich etwas für die Verringerung des CO2-Ausstoßes und den Klimaschutz tun.“  Für die Deutsche Bahn AG erklärt Berthold Huber: „Wir werden die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn erheblich ausweiten. Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs unterstützen wir gemeinsam die nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Wir wollen immer mehr Kunden eine durchgängige und komfortable Reisekette anbieten.“ Die beiden Verkehrsunternehmer bauen im ersten Schritt das “Lufthansa-Express-Rail”-Angebot weiter aus. Dieses kann ab sofort viermal täglich ab Hannover Hbf und Leipzig Hbf genutzt werden. Ab Basel steht “Zug-zum-Flug”

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Stuttgart: Lauda-Chefs warnen vor „wildem Streik“

Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda scheint offenbar darüber besorgt zu sein, dass die Basis Stuttgart den Flugbetrieb lahmlegen könnte und sich dabei am “wilden Streik” von Tuifly orientieren könnte. In einem vorliegenden Anschreiben droht man den Beschäftigten, die man ohnehin bereits gekündigt hat, dass diese bei Aktionen, beispielsweise “Fake-Krankschreibungen” fristlos entlassen werden und die Kosten von Flugausfällen gerichtlich eingefordert werden. Die Stimmung unter den Stuttgarter Lauda-Beschäftigten dürfte ohnehin bereits am Boden sein, so dass die Einleitung des Vorliegenden Anschreibens, dass man dafür dankt, dass am Freitag die Morgenwelle pünktlich abgeflogen ist, regelrecht absurd anmutet. Man habe aber Wind davon bekommen, dass einige Noch-Beschäftigte der Basis Stuttgart den Betrieb mit “Massenabwesenheit” oder “Massenkrankenständen” lahmlegen wollen. Man fordert dazu auf, dass bis zum Schluss professionell Dienst nach Vorschrift geleistet werden soll. Alles andere hätte Konsequenzen. Schuld sind an der Misere – so die Darstellung der Lauda-Geschäftsführer – die Stuttgarter Piloten, die die neuen Konditionen mehrheitlich abgelehnt haben. Einen neuen Job in Wien, Düsseldorf oder Palma hat man nicht für sie doch es wird ernsthaft empfohlen eine Bewerbung an die Leiharbeitsfirma Crewlink zu richten. Diese könne eventuell den einen oder anderen Piloten als “Springer” ohne feste Base beschäftigen. “Es ist nicht akzeptabel, dass Lauda die Besatzungen, vor allem die Piloten, für diese Entscheidung verantwortlich macht. Ihr unkooperativen Verhalten zeigt nur, dass diese Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen wurde, noch bevor die Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, ihre Meinung zu den neuen Bedingungen zu äußern. Diese Entlassungen jetzt den Kapitänen anzulasten, ist ekelhaft und inakzeptabel: Lauda

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Kommentar: Corona – who cares?

Fliegen in Zeiten in Corona-Zeiten unterscheidet sich – abgesehen von der Verpflichtung Masken oder einen adäquaten Schutz zu tragen – nicht sonderlich stark von den “guten alten Zeiten”. Zwar übertrumpfen sich die Fluggesellschaften und Airports mit regelrecht gebetsmühlenartigen Medienmitteilungen welch wichtige Maßnahmen für sicheres Reisen gesetzt wurden, doch in der Praxis regiert eher das Chaos. Zwar werden Passagiere an vielen Airports mittels Lautsprecherdurchsagen, Plakaten, Bildschirmanzeigen und Bodenmarkierungen auf die Abstandsregeln aufmerksam gemacht, doch subjektiv empfunden werden diese von einer ganz überwiegenden Mehrheit der Passagiere ignoriert. So sind an den Check-in-Schaltern, an den Sicherheitskontrollen und natürlich an den Gates Warteschlangen zu sehen, bei denen maximal der Trolleykoffer ein paar Zentimeter “Sicherheitsabstand” gewährt. Von einem Meter – wie in Österreich empfohlen – oder gar 1,5 Metern – wie in Deutschland nahegelegt – absolut keine Spur. Das Sicherheitspersonal der Airports schreitet in der Regel nicht ein, sondern nimmt die kollektive Ignoranz der Reisenden zur Kenntnis. An manchen Flughäfen, beispielsweise Stuttgart, wurden “Mittelsitze” auf Bänken, die zum warten dienen, mit Stickern, gesperrt. Da jedoch keine Reißnägel aufgelegt sind, werden rasch alle Plätze – selbstredend auch die “gesperrten” – genutzt. An anderen Airports, beispielsweise WIen, fehlen an einigen Gates die Bodenmarkierungen und “Sperrungen” von Sitzgelegenheiten überhaupt komplett. Dass die Bodenbeklebung den Reisenden nicht beim Abstandhalten hilft liegt daran, dass diese eine “who-cares-Haltung” an den Tag legen und diese einfach nicht beachten. Unabhängig davon welcher Airline-Name auf dem Rumpf der Maschine zu lesen ist, die Kunden interessiert es überhaupt nicht, dass diese in den Gangways, Vorfeldbussen

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Stuttgart: Lauda verteilt „blaue Briefe“

Die ersten Beschäftigten der Lauda-Basis Stuttgart fanden eigenen Angaben nach in den letzten Tagen ihre Kündigung im Briefkasten vor. Gleichzeitig sorgt in der Base ein internes Mail, in dem Professionalität bis zum Schluss gefordert wird und die Firma sich in einer sehr eigenwilligen Art und Weise positiv präsentiert für Verwunderung. Die Base Düsseldorf, die eigentlich offen bleiben soll, ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi derzeit hohem Druck ausgerechnet. Ein Kapitän berichtet, dass jene, die ihre Zustimmung zu den neuen Konditionen nicht erteilt haben, vermuten, dass in Kürze der sprichwörtliche „blaue Brief“ per Einschreiben nach Hause kommen wird. „Es ist empörend, dass das Unternehmen nun diejenigen bestraft, die sich kritisch verhalten“, kritisiert Verdi-Verhandlungsführer Sven Bergelin. „Wir hoffen, dass Laudamotion seine Entscheidung, den Standort Stuttgart zu schließen und Mitarbeiter in Düsseldorf zu entlassen, überdenkt und mit uns einen Dialog beginnt, um die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Laudamotion und der Ryanair-Konzern sind für die Massenentlassungen verantwortlich. Die Piloten und Kabinenbeschäftigten wollen fair behandelt werden und ihre Arbeit mit akzeptablen Standards weiter erfüllen.“ Laut einem internen Mail stehen nun alle Flüge ab Stuttgart unter besonderer Beobachtung und von den Beschäftigten wird Professionalität gefordert. Diese werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sich auf keinen Fall bezüglich der Base-Schließung anmerken lassen darf. Eindringlich wird sogar vor einer „Who-Cares-Mentalität“ gewarnt. Eine Betroffene mutmaßt gar, dass die besondere Beobachtung dazu genutzt werden könnte, um sich früher und mutmaßlich sogar fristlos von einigen Mitarbeitern trennen zu können.

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Helvetic setzt auf Embraer 195-E2

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist auch Helvetic Airways gezwungen das Geschäftsmodell zu verändern. Bislang hatte man acht Embraer-Jets im Auftrag von Swiss in Betrieb. Diese eigentlich sichere Tätigkeit brach aufgrund der Krise vollständig weg. Nun geht man neue Wege. Helvetic bietet künftig kurzfristig Flüge zu zahlreichen europäischen Zielen an. Diese können sowohl als Flight only als auch im Paket mit einer Hotelübernachtung gebucht werden. Die Reisen dauern etwa zwei bis drei Tage und sollen Personen ansprechen, die spontan einen Urlaubs- oder Städtetrip machen wollen. Der Carrier vermarktet das Angebot als „Pop-Up-Flüge“. Eine mögliche Stornierung der E2-Order ist nun vom Tisch. Helvetic Airways entschied sich dazu vier Orders in Embraer 195-E2 zu konvertieren. Mit diesen erwartet man sich größere Chancen im Chartermarkt. Die Flotte soll daher langfristig aus acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2 bestehen.

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AUA übt Kritik an Landeverboten

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines muss aufgrund der massiven Ausweitung des Landeverbots für Passagierflüge zahlreiche Destinationen temporär streichen bzw. kann diese nicht wie ursprünglich geplant aufnehmen. Betroffen sind die Ziele Belgrad, Bukarest, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Pristina, Sarajevo, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna. Die Landeverbote werden auch Auswirkungen auf das restliche Streckennetz von Austrian Airlines haben, da viele Transferpassagiere auf den betroffenen Routen reisen. Diese werden auf Folgeflügen fehlen, zum Beispiel in die USA. „Wir haben natürlich Verständnis dafür, dass Gesundheit oberste Priorität in der aktuellen Situation hat. Es bleibt gemeinsames Ziel, die Pandemie einzudämmen. Allerdings sind pauschale Reiseverbote für ganze Länder – und das mit extrem kurzem Vorlauf – für uns und unsere Gäste eine enorme Herausforderung. Wir plädieren für eine einheitliche und stabile Reisepolitik innerhalb der EU, um den Standort Wien als Verkehrsknotenpunkt nicht nachhaltig zu schwächen. Geschäftsreisende und andere Transferpassagiere werden ansonsten andere Wege finden, um auf die Langstrecke zu kommen“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Wir wollen und müssen gemeinsam mit Behörden und Flughafen schnellstens eine Lösung für den Transferverkehr finden, um unkontrollierte Einreisen zu verhindern“, so der Austrian Airlines Vorstand weiter.

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Commerzialbank-Skandal trifft auch Aviation-Mitarbeiter

Viele burgenländische Flughafen- und Airline-Mitarbeiter sind Kunden der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG, die von der Finanzmarktaufsicht geschlossen wurde. Die Einlagensicherung greift nun und Gelder bis 100.000 Euro sollen so rasch wie möglich erstattet werden. Die Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG wurde aufgrund des Verdachts auf Bilanzfälschung mittels Bescheid der Finanzmarktaufsicht unter Zwangsverwaltung gestellt. Die Leitung obliegt nun einem von der Behörde eingesetzten Regierungskommissar. Dem Kreditinstitut wurde der Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung untersagt. Dem aktuellen Informationsstand nach wird die Regionalbank abgewickelt und dichtgemacht. Zahlreiche burgenländische Airline- und Flughafenmitarbeiter sind eigenen Angaben nach Kunden der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG und daher von den behördlichen Maßnahmen, die seitens der Finanzmarktaufsicht erlassen wurde, betroffen. Derzeit ist der Geschäftsbetrieb per Bescheid der FMA untersagt. Das bedeutet, dass keinerlei Bankgeschäfte (z.B. Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen, Lastschriften, Bankomatabhebungen oder Bankomat- und Kreditkartenzahlungen) gestattet sind. Einfach gesagt: Die betroffenen Kunden können momentan über ihr Geld nicht verfügen. Laut Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil wird die Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG nicht fortgeführt. Das Unternehmen wird nun abgewickelt und liquidiert. Die Gelder der Kunden sind über die staatliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Person (auch bei Unternehmen, Vereinen, Gemeinden und anderen juristischen Personen) abgesichert. Die Einlagensicherung wird nun so rasch wie möglich den Commerzialbank-Kunden einen eigenhändigen Brief mit allen zur Auszahlung notwendigen Informationen, insbesondere einem Web-Login, über den eine Bankverbindung zu Ausbezahlung bekanntgegeben werden muss, schicken. Das Gesetz sieht vor, dass ab dem heutigen Tag innerhalb von 15 Tagen die Kunden bis 100.000 Euro entschädigt werden müssen. Ab Abgabe

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