Jan Gruber

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Jan Gruber

Swiss verordnet Maskenpflicht

Bislang wurde das Tragen von MNS-Masken lediglich empfohlen. Doch ab sofort müssen auch bei Swiss und anderen Carriern aus der Eidgenossenschaften diese zwingend getragen werden. Die Regierung der Schweiz verpflichtet nun das Tragen von MNS-Masken in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu zählen auch Verkehrsflugzeuge, weshalb die vom BAZL beaufsichtigten Airlines nun explizit das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorschreiben. Bislang hatte beispielsweise Swiss dies lediglich empfohlen, nun macht es die Lufthansa-Tochter jedoch zur Pflicht. Explizit genannt werden Flugzeuge in der Verordnung der schweizerischen Behörden jedoch nicht. Swiss verankerte die Tragepflicht in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und macht diese damit zur Beförderungsbedingung. Auf vielen europäischen Flughäfen, darunter beispielsweise in Österreich und Deutschland, ist das Tragen von MNS-Masken oder eines vergleichbaren Schutzes, der über ähnliche Eigenschaften verfügt, verpflichtend. Punktuell kam es bei einzelnen Airlines sogar schon dazu, dass die Beförderung von “Maskenverweigerern” verweigert wurde.

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Lufthansa erhielt erste Milliarde vom Staat

Aus dem neun Milliarden Euro schweren Rettungspaket erhielt die Deutsche Lufthansa AG vergangene Woche die erste Tranche in der Höhe von rund einer MIlliarde Euro ausbezahlt. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte, dass der Abruf aus dem Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfolgte. Insgesamt stellt Deutschland über die KfW drei Milliarden Euro zur Verfügung. Die weiteren Finanzmittel aus dem Rettungspaket stammen überwiegend vom freien Kapitalmarkt und werden durch eine Haftung der Bundesrepublik Deutschland besichert. Den Zeitpunkt der Auszahlung der nächsten Tranche der KfW-Mittel kann das Luftfahrtunternehmen selbst festlegen. Für den Erhalt des staatlichen Rettungspakets musste Lufthansa den Einstieg der Bundesrepublik im Ausmaß von etwa 20 Prozent akzeptieren. Dies führte unter den Aktionären zunächst zu Unmut. Letztlich wurde jedoch im Rahmen einer Hauptversammlung die benötigte Zweidrittel-Mehrheit erzielt. Ryanair kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass man gegen die Staatshilfe für Lufthansa vor dem Europäischen Gerichtshof klagen werde.

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Brüssel: Grünes Licht für Baltic-Rettung

Die EU-Kommission erteilte für das Rettungspaket, das die lettische Regierung für Air Baltic schnürte, grünes Licht. Der Staat kann damit das Eigenkapital um bis zu 250 Millionen Euro aufstocken. Weiters steigt der Anteil, den Lettland an der Fluggesellschaft hält, auf bis zu 91 Prozent. AIr Baltic musste – wie zahlreiche andere AIrlines auch – bedingt durch die Corona-Pandemie den Flugbetrieb vollständig einstellen. Im Zuge der Neuaufstellung mussten die Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 die Flotte verlassen. Auch wurden mittlerweile zahlreiche Beschäftigte abgebaut. Die lettische Regierung begrüßt in einer ersten Reaktion das grüne Licht aus Brüssel.

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1.000 Jobs bei MTU in Gefahr

Beim Triebwerkshersteller MTU werden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie rund 1.000 Stellen abgebaut. Das Unternehmen hofft, dass in Deutschland betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können. In den ausländischen Betriebsstätten soll dies allerdings unvermeidbar sein. Das exakte Ausmaß des bevorstehenden Personalabbaus konnte MTU noch nicht beziffern. Derzeit geht man davon aus, dass weltweit etwa zehn bis 15 Prozent der Beschäftigten nicht mehr benötigt werden. Der Triebwerkshersteller ist momentan Arbeitgeber von etwa 10.700 Menschen, wobei die überwiegende Mehrheit in Deutschland angestellt ist.

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Österreich: Ticketsteuer-Erhöhung im Nationalrat

Diese Woche, also kurz vor der traditionellen Sommerpause, wird sich der österreichische Nationalrat mit der von der Regierung geplanten Erhöhung der Ticketsteuer befassen. Kernstück der angepeilten Neuregelung ist, dass Kurzstreckenflüge bis etwa 300 Kilometer Distanz mit 30 Euro (oneway) besteuert werden sollen. Da ÖVP und Grüne die Mehrheit im Nationalrat innehaben, ist von einer Zustimmung auszugehen. Auch sollen die übrigen Sätze der Ticketsteuer auf 12 Euro (oneway) vereinheitlicht werden. Ein genauer Zeitpunkt für das Inkrafttreten wurde seitens der Regierung noch nicht kommuniziert. Lediglich wurde Mitte Juni schwammig gesagt “noch vor dem Sommer”.

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Luxair: Erstflüge in Salzburg und Innsbruck

In Salzburg und Innsbruck führte Luxair am Samstag erstmals eine Luxemburg-Rotation durch. Der Carrier steuert die beiden österreichischen Städte während der Sommersaison an. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400. „Wir freuen uns“, so der Innsbrucker Flughafendirektor Marco Pernetta, „dass wir trotz aller Widrigkeiten für die Tirolerinnen und Tiroler ein attraktives Flugprogramm in der heurigen Sommersaison anbieten können. Mit entsprechenden Vorkehrungen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften werden wir am Flughafen Innsbruck für die Sicherheit der Passagiere sorgen!“ An Bord des aus Luxemburg kommenden Erstfluges befanden sich nach Angaben des Airports 25 Passagiere. „Luxair ist eine tolle Ergänzung unseres wachsenden Destinationsangebotes ab Salzburg, es ist ein für uns neues Ziel mit zahlreichen kulturellen Highlights – das verbindet Salzburg und Luxemburg. Aber Luxemburg muss nicht das Ende der Reise sein, sondern bietet sich auch für Umsteigepassagiere an. Reiseziele wie London, Genf, Paris, Madrid, Rom, Berlin oder Hamburg sind über Luxemburg gut erreichbar“, so Salzburgs Flughafenprokurist und Bereichsleiter Aviation & Sales, Christopher Losmann.

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Eurowings fährt in Stuttgart weiter hoch

Die Lufthansa-Tochter verspürt eigenen Angaben nach eine starke Nachfrage in Baden-Württemberg und baut daher das Angebot wieder aus. Die Fluggesellschaft Eurowings wird im Juli 2020 rund 30 Destinationen ab Stuttgart-Echterdingen anbieten. Der Carrier erklärt, dass die Nachfrage sprunghaft ansteigen soll. Insbesondere Spanien, Italien, Griechenland und Kroatien sollen derzeit besonders gefragt sein. Daher verdreifacht Eurowings das Angebot im direkten Vergleich mit Juni 2020 und wird nun etwa 600 Abflüge ab Stuttgart anbieten. „Wir freuen uns, dass die Menschen wieder fliegen wollen – und wir sind bereit“, sagt Jens Bischof, CEO Eurowings. „Denn wir wissen, dass das Reisen in Zeiten von Corona mit Unsicherheit behaftet ist. Deshalb haben wir umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen entlang der gesamten Reisekette umgesetzt, um unsere Gäste von der Reiseplanung bis zur Ankunft am Reiseziel bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“ Arina Freitag, Geschäftsführerin Flughafen Stuttgart GmbH, begrüßt das Engagement der Eurowings: „Wir spüren, dass die Nachfrage ab Stuttgart deutlich wieder Fahrt aufnimmt. Eurowings als größte Airline hier am Landesflughafen nimmt jetzt wieder viele Destinationen ins Programm, die im starken Markt hier in Stuttgart traditionell gut gefragt sind. Auch wir als Flughafen tun alles, was uns möglich ist, um den Weg vom Check-in ins Flugzeug für die Reisenden so sicher wie möglich zu machen.“ Nachstehende Destinationen bietet Eurowings im Juli 2020 ab Stuttgart an: Barcelona, Burgas, Bremen, Budapest, Korfu, Catania, Faro, Sylt, Hannover, Hamburg, Heraklion, Ibiza, Santorin, Kavala, London, Lissabon, Neapel, Olbia, Mallorca, Pristina, Rhodos, Sarajevo, Thessaloniki, Split, Tirana, Berlin, Warna, Wien, Zadar,

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Neuer Nonstop-Rekord für Embraer E190-E2

Der Auslieferungsflug der HB-AZE, jüngster Embraer 190-E2 von Helvetic Airways, stellte einen Nonstop-Rekord für diesen Maschinentyp auf. Der Regionaljet flog vom brasilianischen Natal ins schweizerische Zürich in neun Stunden und zehn Minuten. Die Distanz war 7.150 Kilometer. Der Flug fand unter optimalen Bedingungen statt, die nicht mit einem Passagierflug zu vergleichen sind. Dank idealen Wetterverhältnissen hat die Besatzung, bestehend aus José Alfredo Thomé Penna Jr. (Pilot Embraer), Almir Suman de Azevedo (Pilot Embraer), Giovanni Zanivan (Pilot Helvetic Airways), Sebastian Fischer (Mechaniker Helvetic Airways) und Bruno Jans (Special Projects Helvetic Airways), ihre Mission perfekt erfüllt. Der Embraer E190-E2 hat im Passagierbetrieb eine maximale Startmasse von 54 Tonnen und kann bis zu 110 Passagiere über 5200 km befördern. Dank ihrer beeindruckenden Pratt & Whitney-Triebwerke der neuesten Generation (PW1900G) kann sie mit einem deutlich niedrigeren Kerosinverbrauch aufwarten und erreicht gegenüber dem Vorgängermodell eine Treibstoffreduktion von mehr als 20 Prozent pro Sitz.

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Wirecard Bank AG begräbt Niki-Kreditkarte

Fast drei Jahre nach den Pleiten von Air Berlin und Niki sowie Topbonus verschwindet mit der „Air Berlin & Niki Mastercard“ das letzte Relikt endgültig. Die Wirecard Bank AG kündigte allen Kunden. Am 3. September 2020 wird eines der letzten Relikte von Air Berlin, Niki und Topbonus endgültig verschwinden. Die der insolventen Wirecard AG angehörige Wirecard Bank AG teilte am Freitag mit, dass die „Air Berlin & Niki Mastercard“ per 3. September 2020 endgültig eingestellt wird. Im Gegensatz zu anderen Issuern führte die Wirecard Bank AG auch nach den Pleiten von Topbonus, Air Berlin und Niki das Kreditkartenprodukt fort und gab sogar weiterhin Karten im Design der ehemaligen Fluggesellschaften aus. Damit ist nun bald Schluss, denn allen Karteninhabern wurde am Freitag die förmliche Kündigung ausgesprochen. Wie viele Kreditkarteninhaber von dieser Maßnahme betroffen sind, teilte die Wirecard Bank AG nicht mit. Die Mastercard wurde nach dem Ausstieg der Raiffeisenbank International AG ins Leben gerufen, um ein Nachfolgekreditkartenprodukt in Österreich ins Leben rufen zu können. Bestellt werden konnte diese aber auch von deutschen Kunden.

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Helvetic Airways kündigt Neustart an

Am Sonntag, den 5. Juli 2020, wird die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways den Flugbetrieb schrittweise wiederaufnehmen. Diese soll abhängig von der Nachfrage und der weltweiten Corona-Situation erfolgen. „Auch nach der teilweisen Wiedereröffnung der innereuropäischen Grenzen bleibt die Lage sehr unsicher. Die Aktivitäten werden langsam wieder hochgefahren, und es bleibt ein hohes Mass an Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Nachfrage bestehen. Die aktuelle Situation erfordert Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit, um einen stabilen und rentablen Betrieb zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund gehen wir dank eines an die derzeitigen Bedingungen angepassten Destinationsangebots davon aus, in den nächsten Monaten die Kapazitäten schrittweise erhöhen zu können. Im Juli werden 20-30 Prozent unserer Kapazität regelmäßig genutzt und wir werden diese im Spätsommer kontinuierlich erhöhen. Dabei können auch Destinationen kurzfristig ins Programm aufgenommen werden», erklärt Tobias Pogorevc, der CEO des Schweizer Unternehmens. Helvetic Airways wird den Premierenflug am Sonntag ab Bern-Belp nach Palma de Mallorca durchführen. Im Auftrag von FlyBair fliegt man bis Ende der Sommerflugplanperiode mit einem Embraer 190-E1 ab Bern und Sion. Ab der Basis Zürich werden Pristina und Ohrid angesteuert. Die Flugpläne wird man aufgrund dynamischer Reiserestriktionen regelmäßig anpassen. Im August soll das FlyBair-Angebot um Kreta und Rhodos erweitert werden. Im September folgen dann Jerez de la Frontera, Kos, Menorca und Preveza. Mit der Aufnahme der Abflüge ab Bern wird dort temporär ein Crew- und Wartungs-Hub eingerichtet.

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