Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines begrüßt Grenzöffnung

Die von der österreichischen Regierung vorgestellte „neue Reisefreiheit“ mit vorerst 31 Ländern wird von der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, die ihren Flugbetrieb ab 15. Juni 2020 wiederaufnehmen wird, positiv aufgefasst. Ab kommender Woche startet der Carrier zu 36 Destinationen innerhalb Europas, darunter Amsterdam, Berlin, Brüssel, Paris oder Zürich. Die Erstflüge nach Kiew-Boryspil, London, Mailand und Stockholm müssen, aufgrund der verlängerten Landeverbote, von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben werden. Ab dann werden auch weitere Destinationen aufgenommen, u.a. Langstreckenflüge nach Bangkok, Chicago, New York und Washington sowie Urlaubscharter nach Griechenland. „Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Sie leitet die Rückkehr zur Reisefreiheit innerhalb der EU ein. Wir erhalten zunehmend Anfragen aus der Reisebüro-Branche für Sommerurlaube am Meer.“

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Österreich adaptiert „schwarze Liste“

Flüge aus den Niederlanden, Frankreich und Italien (ausgenommen Lombardei) sind ab Sonntagabend wieder erlaubt. Gleichzeitig werden Schweden und Portugal gebannt. Auf der mittlerweile durchaus berühmt-berüchtigten „schwarzen Liste“ der Republik Österreich ergeben sich am Sonntag um 22 Uhr 00 Änderungen. Ab diesem Zeitpunkt dürften ankommende Passagierflüge aus Portugal und Schweden nicht mehr auf heimischen Flughäfen landen. Im Gegenzug sind dann Verbindungen aus Frankreich und Italien (mit Ausnahme der Lombardei) wieder erlaubt. Aus folgenden Staaten dürfen Passagierflüge ab Sonntagabend nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China Iran Lombardei (alle anderen Regionen Italiens sind erlaubt) Weißrussland Portugal Schweden Spanien Vereinigtes Königreich Ukraine Russische Föderation Der Bann ist vorerst bis zum 30. Juni 2020 befristet. Die Ausnahmen sind im NOTAM A1462/20 wie folgt beschrieben: „Flüge im Interesse der Republik Österreich, Frachtflüge, Notfall- und Ambulanzflüge, Ferry-Flüge, Repartitionsflüge, Flüge zum Transport von Saisonarbeitern in der Land- und Forstwirtschaft sowie Gesundheits- und Pflegepersonal.“

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Ab 16. Juni 2020: Freies Reisen in 31 Länder

Österreich wird ab 16. Juni 2020 die Reisefreiheit mit insgesamt 31 Staaten, darunter auch einige Nicht-EU-Länder, wiederherstellen. Das bedeutet, dass bei der Einreise in diese Staaten keine Quarantäne notwendig sein wird. Auch bei der Rückkunft nach Österreich wird alles wie in der Zeit vor Corona ablaufen. Im Schengen-Raum werden keine Passkontrollen stattfinden, bei Non-Schengen-Destinationen die normalen Einreiseformalitäten. Auf der Liste der „offenen Länder“ befinden sich auch zahlreiche beliebte Urlaubsziele wie Italien, Kroatien, Slowenien, Malta, Bulgarien, Zypern und Griechenland. Zu Spanien, Portugal, Schweden und Großbritannien wird man sich laut Erklärung von Außenminister Schallenberg auch weiterhin nicht öffnen. Bei Rückkunft aus diesen Staaten ist in Österreich weiterhin eine Quarantäne oder die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests notwendig. In Aussicht wurde allerdings gestellt, dass möglicherweise eine Öffnung zu Spanien per 1. Juli 2020 erfolgen könnte, denn an dem genannten Tag will sich der südwesteuropäische Staat öffnen. Schallenberg appelliert jedoch weiterhin an die Bevölkerung, dass diese behutsam und mit Hausverstand mit der Reisefreiheit umgehen solle und hofft darauf, dass nicht nochmals eine große Rückholaktion gestartet werden muss. Über Reisewarnungen informiert das Außenministerium regelmäßig auf der Homepage. Mit nachstehenden Ländern besteht ab 16. Mai 2020 vollständige Reisefreiheit: Deutschland Liechtenstein Schweiz Slowakei Slowenien Island Ungarn Belgien Luxemburg Polen Kroatien Italien (Reisewarnung für die Lombardei bleibt aufrecht) Dänemark und Färöer Inseln Finnland Estland Frankreich Lettland Litauen Malta Niederlande Norwegen Tschechien Bulgarien Rumänien Zypern Irland Andorra Monaco San Marino Vatikanstadt Griechenland

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VC will Lufthansa-Rettung unterstützen

350 Millionen Euro wollen die Piloten der Lufthansa als freiwilligen Krisenbeitrag leisten, doch bislang hat die Vereinigung Cockpit keine Antwort erhalten. Am Donnerstag findet ein Gipfel statt. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bekräftigt in einer Aussendung das bereits Ende April vorgelegte Angebot. Demnach sind die Flugzeugführer dazu bereit auf rund 350 Millionen Euro an Gehaltszahlungen zu verzichten, um den Kranich in der Luft zu halten. Am Donnerstag soll ein zweiter Tarifpartnergipfel stattfinden. „Bereits vor über einem Monat hat die VC ein Paket im Wert von knapp 350 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, das der Konzernvorstand bislang nicht angenommen hat. Angesichts dieses substanziellen Angebots erwartet die VC, dass mit diesem Beitrag anstehende Projekte partnerschaftlich angegangen werden. Eine Verwendung dieses Beitrags zur Auslagerung von Arbeitsplätzen zu schlechteren Bedingungen ist völlig inakzeptabel“, so die Vereinigung Cockpit in einer Aussendung. „Wir wollen den Kranich in der Luft halten. Wegen der bestehenden Schwierigkeiten sind wir bereit, unser Paket im angebotenen Umfang und ohne weitere Bedingungen zunächst bis Ende 2020 umzusetzen.“ so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

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Ljubljana: Croatia Airlines vor Basis-Eröffnung

Verlaufen alle Gespräche positiv, so könnte Croatia Airlines schon bald zwei Flugzeuge in der slowenischen Hauptstadt stationieren. Nachdem die Pläne einen neuen Staatscarrier für Slowenien aufzubauen wieder in der Schublade verschwunden sind, befindet sich das Verkehrsministerium nun in Gesprächen mit dem staatlichen Carrier des Nachbarlands Kroatien. Dieser könnte eine Basis, die aus bis zu zwei Maschinen besteht, in Ljubljana errichten. Ex-Yu-Aviation.com berichtet unter Berufung auf den Carrier, aber auch den Flughafenbetreiber Fraport, dass es vielversprechende Gespräche gibt. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen, jedenfalls soll es auf beiden Seiten großes Interesse geben. Auch sollen mögliche Unterstützungsleistungen seitens des Verkehrsministeriums im Gespräch sein, berichtet das Medium.

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Staatsanwalt ermittelt gegen Ex-Adria-Manager

Der Konkurs des ehemaligen Flag-Carriers Sloweniens hat nun ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Im Nachgang der Pleite von Adria Airways wurde nun bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die letzten beiden Geschäftsführer führt. Ermittelt wird unter anderem aufgrund wegen dem Verdacht auf Betrug und Missbrauch der Position. Für die Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung. Letzte Woche führte die Exekutive im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Adria Airways Hausdurchsuchungen in den Gebieten Kranj und Ljubljana durch und stellte fest und leitete im Anschluss ein Ermittlungsverfahren gegen die ehemaligen Geschäftsführer ein, berichtet der Fernsehsender RTV-SLO.

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Hongkong übernimmt Cathay-Anteile

Die Aktionäre, externe Investoren und die Administration der Sonderverwaltungszone Hongkong greifen dem finanziell angeschlagenen Carrier unter die Arme. Die öffentliche Hand steigt ein. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific war bereits vor der Corona-Pandemie stark gebeutelt, denn die Proteste der Bevölkerung Hongkongs führten dazu, dass der Flugbetrieb reduziert werden musste. Die anschließende Viruskrise jedoch stellte den Carrier weitgehend auf den Boden. Lediglich ein kleines Rumpfprogramm, das aus wenigen Destinationen bestand, konnte man aufrechterhalten. In Summe führte das dazu, dass sich die Finanzlage von Cathay Pacific zunehmend zuspitzte. Nun greift die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong der gebeutelten Fluggesellschaft und ihren Töchtern finanziell unter die Arme. Dies allerdings nicht ohne Gegenleistung, denn laut offizieller Mitteilung kommt es auch zu einer Beteiligung. Gruppenweit werden 4,6 Milliarden Euro fließen und die Administration steigt mit etwa sechs Prozent als Aktionär ein. Auch wird die öffentliche Hand künftig Vertreter zu den Sitzungen des Verwaltungsrats entsenden. Der Löwenanteil der Finanzmittel stammt von der Sonderverwaltungszone Hongkong, jedoch sollen sowohl die bestehenden Aktionäre Air China, Qatar und Sire Group ebenfalls ihren Beitrag leisten. Auch konnten weitere Investoren für ein Investment in die Cathay Pacific Group gewonnen werden. Formell handelt es sich um Darlehen. Durch den Einstieg der öffentlichen Hand wurden die Anteile der bisherigen Teilhaber leicht verwässert.

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Edelweiss bereitet Corona-Restart vor

Der Carrier will ab Anfang Juli rund 60 Ferienziele ab der Schweiz anfliegen. Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss holte am Dienstag die ersten beiden Maschinen des Typs Airbus A320 zurück nach Zürich-Kloten. Die Jets wurden aufgrund der Corona-Krise temporär auf dem Flugplatz Dübendorf abgestellt. Auch die Konzernschwester Swiss überstellt mittlerweile Flugzeuge zurück nach Zürich. Edelweiss erklärte in einer Aussendung, dass die restlichen drei Airbus A320 in der kommenden Woche zur Homebase zurückgeflogen werden. In Zürich befinden sich bereits die HB-IJW und die HB-IJU. Mit der Überführung an den Flughafen Zürich bereitet sich Edelweiss auf den Sommerflugplan vor, der ab Juli wieder Flüge an voraussichtlich 60 Ferienziele auf der Kurz- und Langstrecke vorsieht.

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Eurowings meldet hohe Nachfrage

Aufhebung der internationalen Reisewarnung soll die Reiselust der Deutschen beflügelt haben. Die Lufthansa-Tochter Eurowings stockt den Flugplan aufgrund „sprunghaft steigender Nachfrage“ weiter auf. Im Laufe des Sommers sollen rund 80 Prozent der Destinationen wiederaufgenommen werden. Die derzeitigen Bestseller sind nach Angaben des Unternehmens: Palma de Mallorca, Sylt, Zürich, Ibiza, Barcelona und Lissabon. Im Juli 2020 will Eurowings rund 100 Warmwasserziele anbieten. Die Nachfrage wäre nach der Aufhebung der weltweiten Reisewarnung durch das deutsche Außenministerium sprunghaft angestiegen. Auch Geschäftsreisende sollen wieder mehr Flugscheine kaufen. Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn werden die doppelten Tagesrandverbindungen wieder angeboten. In Berlin, München, Hannover und Nürnberg will man die Anzahl der Frequenzen und Destinationen weiter ausbauen.

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Neos: „Keine Staatshilfe für AUA-Pensionen“

Die schlechte Performance der Pensionskasse der AUA sorgt nun auch in der Politik für Wirbel. Die Neos vermuten, dass ein großer Teil der Staatshilfe für die Renten der ehemaligen Mitarbeiter aufgebraucht werden könnte. Austrian Airlines hat derzeit rund 120 Millionen Euro für Nachschusspflichten an die Pensionskasse in der Bilanz zurückgestellt. Dies stört Gerald Loacker, Sozialsprecher der Neos, massiv. Dieser ortet, dass ein erheblicher Teil der Staatshilfe in der Höhe von 150 Millionen Euro für die Pensionszahlungen an besonders privilegierte ehemalige Mitarbeiter regelrecht aufgefressen werden könnte. „Es kann nicht sein, dass alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler jetzt Hunderte Millionen Euro für die Rettung der Austrian Airlines in die Hand nehmen und das aktive Personal wiederholt mit Gehaltskürzungen konfrontiert ist, während einige wenige auf ihre Sonderpensionen bestehen. Ich erwarte mir hier Solidarität mit dem aktuellen Personal“, so der Politiker. „Das Hilfspaket für die Austrian fließt damit im Jahr 2021 zu einem Großteil in hohe Betriebspensionen. Das ist jetzt mit Eingriffen sofort zu unterbinden“.

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