Jan Gruber

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Jan Gruber

EuGH: Randale an Bord sind außergewöhnliche Umstände

Der Europäische Gerichtshof entschied, dass Verspätungen, die aufgrund randalierender Passagiere entstehen, nicht entschädigungspflichtig sind. Die Höchstrichter stuften dies als „außergewöhnliche Umstände“ im Sinne der Fluggastrechteverordnung ein. Konkret ging es um einen Rechtsstreit zwischen einem Fluggast und TAP Air Portugal. An Bord randalierte ein Passagier und biss gar andere Reisende. Die Crew schritt ein, jedoch entschied sich der Kapitän zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung, um den Störenfried ausladen zu können. Die Folge daraus war, dass alle anderen Passagiere verspätet an ihrem Ziel angekommen sind. Der EuGH bestätigte die Rechtsansicht der Vorinstanzen.

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Ukraine und Polen öffnen die Grenzen

Die Ukraine wird in Kürze die Grenzen wieder öffnen und gleichzeitig internationale Flüge wieder gestatten. Seit etwa drei Monaten ist das Land abgeschottet und der Flugverkehr mit Passagieren wurde untersagt. Der Beschluss der Regierung soll am Montag formell veröffentlicht werden. Damit kann dann auch internationale Flüge wiederaufgenommen werden. Von offizieller Seite wird allerdings darauf hingewiesen, dass beim neuerlichen Anstieg der Infektionen erneute Einschränkungen kommen könnten. Bezüglich Österreich bedeutet dieser Schritt nicht, dass bei der Rückreise die Quarantäne entfällt. Derzeit muss diese, so man aus der Ukraine kommt, angetreten werden. Polen öffnete am Samstag ebenfalls sämtliche Grenzen zu EU-Nachbarländern. Auch gibt es Lockerungen an den Außengrenzen, jedoch ändert sich an den Auflagen, insbesondere zu Russland, nicht sonderlich viel.

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Wien: Ryanair nimmt drei zusätzliche Strecken auf

Köln/Bonn, Paphos und Danzig neu ab Wien-Schwechat. Auf der Strecke Wien-Köln wird sich ab 1. August 2020 der Konkurrenzkampf weiter verschärfen, denn Ryanair wird diese Route ebenfalls bedienen. Wizzair, Austrian Airlines und Eurowings sind bereits auf Wien-Köln tätig. Somit wird es nach heutigem Informationsstand vier Carrier geben, die ihre Leistungen anbieten. Wizzair wird Wien-Danzig künftig nicht mehr bedienen. Ryanair wird diese Strecke ab 2. August 2020 ab Polen bedienen. Paphos wird ebenfalls mit 1. August wiederaufgenommen, jedoch nicht mehr als Lauda-Route, sondern als Ryanair-Strecke. Nach Köln kommen auch Maschinen der österreichischen Tochter im Wetlease zum Einsatz.

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Deutschland: Lauda fliegt nur noch Wetlease

Keine Flüge auf eigene Rechnung, sondern nur noch ACMI-Dienstleistungen für Ryanair wird Lauda künftig ab Stuttgart und Düsseldorf durchführen. Auf Wien und Palma de Mallorca soll dies laut Geschäftsleitung keine Auswirkungen haben. Die Fluggesellschaft Lauda wird mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2020 den Linienflugbetrieb in Düsseldorf und Stuttgart einstellen. Stattdessen fungiert man künftig an diesen beiden Standorten als Wetlease-Provider für Ryanair. Dies teilten die Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber am Freitag den deutschen Lauda-Beschäftigten mit. Begründet wird dieser Schritt unter anderem damit, dass Deutschland Lufthansa rund neun Milliarden Staatshilfe gewährt. Mit der Gewerkschaft Verdi will man bis zum 21. Juni 2020 einen neuen Tarifvertrag abschließen, der laut Rundschreiben dazu beitragen soll, dass die A320-Bases Düsseldorf und Stuttgart offenbleiben können und „effiziente, wettbewerbsfähige Wetlease-Services“ für Ryanair zur Verfügung stellen können. Auch schreibt man, dass dadurch die Anzahl der Kündigungen minimiert werden könnte. Interessant ist, dass darauf verwiesen wird, dass die Wiener Crews bereits einen neuen Kollektivvertrag haben und die Rettung ihrer Basis „geschafft haben“. Dennoch wird man aufgrund des reduzierten Flugplans in Düsseldorf und Stuttgart Mitarbeiter abbauen. Diese werden nun aufgefordert ihre persönlichen Umstände bis Montag, 17 Uhr 00, per E-Mail der Personalabteilung in Wien mitzuteilen. Ob die an den beiden deutschen Airports gehaltenen Start- und Landerechte bereits auf Ryanair und/oder Malta Air übertragen wurden, geht aus dem Anschreiben nicht hervor. Auch wird kein Wort darüber verloren, ob die Umwandlung in einen ACMI-Provider für Ryanair nur für Düsseldorf und Stuttgart oder aber auch für Palma de Mallorca und Wien gilt.

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Air Dolomiti baut Deutschland-Verbindungen aus

Der italienische Kranich-Ableger wird am 15. Juni 2020 nach und nach das Streckennetz wiederaufnehmen. Mit Air Dolomiti wird am Montag eine weitere Lufthansa-Tochter den Linienflugbetrieb schrittweise wieder ausbauen. Der italienische Carrier wird laut Mittelung unter eigener Marke ab München nach Florenz, Venedig und Turin fliegen sowie ab Frankfurt am Main nach Turin und Verona. Im Auftrag von Lufthansa bediente man auch während der Corona-Krise die Strecke Frankfurt-Malpensa. Zusätzlich wird man für die Mainline ab dem größten Airport Deutschlands auch nach Bologna und Venedig fliegen. Die Frequenzen und die Anzahl der Destinationen sollen wöchentlich erhöht werden.

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Flugangebot in München wächst stetig

Auch am zweitgrößten Airport Deutschlands fahren die Fluggesellschaften ihre Angebote wieder hoch. Besonders stark bauen Lufthansa und ihre Töchter aus. Ab 1. Juli 2020 werden ab dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen München rund 90 Destinationen erreichbar sein. Der Airport teilte mit, dass vor dem Hintergrund des Wegfalls vieler Reisebeschränkungen die Fluggesellschaften dazu entschlossen haben ihre internationalen Verbindungen schrittweise wiederaufzunehmen. Lufthansa bietet ab kommender Woche wieder eine Vielzahl europäischer Ziele sowie auch weitere Langstreckenverbindungen nach Amerika und Asien an. Seit Anfang Juni fliegt die Kranichlinie bereits nach Chicago, Los Angeles und Tel Aviv. In der zweiten Junihälfte sind auch wieder Verbindungen nach Delhi, Montreal, San Francisco und Seoul geplant. Die Fluggesellschaft Qatar Airways hat ihren Flugbetrieb in München während der vergangenen Wochen und Monate aufrechterhalten und plant ab Juli statt viermal wöchentlich wieder täglich nach Doha zu fliegen. Innerhalb Europas weitet Lufthansa ihren Flugplan aus: Neben Brüssel, Mailand, Rom, Wien und Zürich, die bereits seit Anfang des Monats wieder regelmäßig angeflogen werden, bietet Lufthansa zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Air Dolomiti in den nächsten Wochen bis zu 70 weitere europäische Destinationen an. Dazu zählen auch viele beliebte Urlaubsziele wie zum Beispiel Antalya, Catania, Dubrovnik, Lamezia Terme, Larnaka, Malaga und Nizza. Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings ist auf den Strecken nach Hamburg, Köln, Palma de Mallorca und Pristina bereits wieder im Einsatz. Ab dem 25. Juni wird die Airline darüber hinaus regelmäßig nach Olbia fliegen. Schon jetzt finden täglich Flüge der Alitalia nach Rom, der KLM nach Amsterdam und der Luxair nach Luxemburg statt. Air France stellt ihre

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Wizzair und Lauda mit neuen Billigtickets

Die Reaktion der Billigflieger auf die geplanten Mindestticketpreise hat nicht lange auf sich warten lassen. Wohl aus Trotz werden nun besonders viele Flugscheine um 9,99 Euro und darunter auf den Markt geschmissen. Die österreichische Regierung kündigte Anfang dieser Woche an, dass künftig ein Mindestpreis von rund 40 Euro für Flugscheine eingehoben werden muss. Dies richtet sich offensichtlich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes insbesondere gegen die Geschäftspraxis von Wizzair, aber auch Lauda. Diese reagieren nun und werden unzählige 9,99-Euro-Tickets auf den Markt. Die Ryanair-Tochter wirbt gar mit Inseraten, in denen man behauptet, dass die Umweltministerin Airlines mit hohen Ticketpreisen schützen wolle und behauptet, dass Lauda für billige Flugscheine kämpfen würde. Wizzair ist weniger marktschreierisch, bezieht sich jedoch in einer Pressemitteilung explizit auf die Ankündigung der Regierung. Deshalb habe man schnell einen „Super-Sale“ mit Tickets ab 9,99 Euro gestartet.

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FlyBair hebt am 18. Juli 2020 ab Bern und Sion ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, soll am 18. Juli 2020 erstmals in Richtung Palma de Mallorca abheben. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch Helvetic Airways. Zunächst wird die Mittelmeerinsel ab Sion und Bern angeflogen. „Alle Leute hinter dem Projekt, mein Team und ich haben uns seit Monaten sehnsüchtig auf den Erstflug gefreut. Er ist das Ergebnis harter Arbeit. Nun dürfen wir gar in zwei Schweizer Regionen feiern – auf Deutsch und Französisch“, so José González, CEO von FlyBair. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Launch-Termin verschoben werden. In Abstimmung mit den Reiseveranstaltern wurde nun auch der Flugplan adaptiert. So sollen ab Mitte August Kreta und Rhodos sowie ab September 2020 Jerez, Kos Menorca und Preveza ab Bern angeflogen werden. Olbia hingegen ist nicht mehr im Programm.

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Kolba warnt vor Reisebüro-Pleiten

Der Verbraucherschützer Peter Kolba warnt davor, dass die verzögerte Rückzahlung von Flugscheinen an Reisebüros auch Konsequenzen für Endkunden haben kann. So könne es passieren, dass der Vermittler selbst Insolvenz anmelden muss, was dann zu weiteren Unannehmlichkeiten für den Endkunden führen kann. “Das sind Gelder von Kunden und an die muss der Reisepreis zurückbezahlt werden,” betont Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). Wenn man in einem Reisebüro eine Pauschalreise bei einem Veranstalter bucht, dann muss der Veranstalter, bei Absage, den gesamten Reisepreis dem Kunden zurückzahlen. Geht der Zahlungsfluss über das Reisebüro als Vermittler und leitet dieses den Betrag nicht an den Kunden weiter, weil es selbst knapp vor der Insolvenz steht, dann bleibt es beim Anspruch auf Rückzahlung; der Veranstalter muss unter Umständen ein zweites Mal nun direkt an den Kunden zahlen. Ähnlich die Situation bei Nur-Flugbuchungen über das Reisebüro oder Buchungsplattformen. Wenn das Reisebüro selbst eine Pauschalreise zusammenstellt, muss das Reisebüro den Preis an den Kunden zurückzahlen, egal ob Airline und Hotel den Veranstalter Geld retournieren, so der VSV in einer Aussendung. “Die Reisebranche ist wirtschaftlich angeschlagen und es setzen sich immer mehr gesetzwidrige Praktiken durch,” sagt Peter Kolba. “Der VSV versucht dagegen zu halten und Verbraucherrechte durchzusetzen.”

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Innsbruck startet am 22. Juni 2020

Die Wien-Strecke macht ab Innsbruck den Comeback-Auftakt, doch auch zahlreiche Ferienziele werden ab dem Tiroler Airport erreichbar sein. Mit Luxair kommt sogar ein neuer Carrier. Der österreichische Flughafen Innsbruck wird am 22. Juni 2020 aus dem „Corona-Schlaf“ erwachen. Ab diesem Tag wird es wieder regelmäßige Linienflugverbindungen geben. Austrian Airlines wird am 22. Juni 2020 wieder nonstop nach Wien-Schwechat fliegen. „Auch wenn es in den ersten Tagen und Wochen nur wenige Flugbewegungen geben wird, so freut es uns doch sehr, dass es ab 22. Juni für unsere Passagiere wieder Flugangebote ab Innsbruck gibt“, so der stellvertretende Flughafendirektor Patrick Dierich. Bis Ende Juni 2020 soll die Wien-Strecke nur einmal täglich bedient werden. Anschließend ist ein schrittweises Wiederhochfahren zum ursprünglichen Flugplan vorgesehen. Im Bereich der Ferienflüge wird es ab Juli 2020 ebenfalls einige Angebote geben. Avanti Air wird mit einer Fokker 100 im Auftrag von Idealtours die nachstehenden Ziele anfliegen: Lamezia Terme, Preveza, Kefalonia, Lefkas, Epiros, Thessaloniki, Chalkidiki und Kalamata. Die Destinationen werden schrittweise ab der zweiten Juliwoche bedient. Tickets sind unter anderem in Reisebüros erhältlich. Eurowings wird im Auftrag von Tui ab 12. Juli 2020 nach Palma de Mallroca fliegen. Eine Woche später wird man auch nach Heraklion abheben. Nach Angaben des Flughafens Innsbruck sind seitens Tui noch weitere Ziele, darunter Rhodos, Kos und eventuell Antalya geplant. Nähere Einzelheiten dazu sollen in den nächsten Tagen und Wochen kommuniziert werden. Neu am Airport ist Luxair, die bis 12. September 2020 die Route Luxemburg-Innsbruck mit DHC Dash 8-400 bedienen wird. Die Flüge werden jeweils

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