Jan Gruber

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Jan Gruber

VIR-Chef warnt: Corona-Ignoranten setzen drei Millionen Jobs aufs Spiel

Der Vorstand des Verbandes Internet Reisevertrieb e.V., dem große touristische Anbieter angehören, warnt davor, dass aufgrund der Covid-19-Pandemie die deutsche Tourismusbranche mit ihren rund drei Millionen Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht. Diese dürften nicht zum jener Menschen werden dürfe, die sich an die „einfachen Regeln: Abstand, Maske, Händewaschen und gesunder Menschenverstand nicht halten wollen”. „Die Touristik hat ihre Krisen in der Vergangenheit alleine gemeistert, doch jetzt braucht sie erstmalig echte und vollumfängliche Hilfe vom Staat. Wir müssen mit diesem ‚New Normal‘ leben und auch unser Verhalten entsprechend anpassen”, so Verbandschef Michael Buller, der auch auf die umfangreichen Hygienekonzepte der Branche hinweist. „Ob Hotel oder Freizeiteinrichtung, überall gibt es ausgefeilte und wohldurchdachte Vorgaben, die bei ihrer Einhaltung ein Reisen auch zu Zeiten von Corona möglich machen”. Weiters sagt der Branchenvertreter: „Die Touristik ist ein wichtiger Teil der Gesamtwirtschaft und keine Hobby-Industrie. Es darf von politischer Seite nicht ein ständiges Nachbessern bei den staatlichen Hilfen geben, sondern die Branche braucht dringend eine vollumfängliche Hilfe, die große und kleine Unternehmen gleichermaßen erreicht”. Weiters wird darauf verwiesen, dass von den seitens der deutschen Regierung angekündigten Überbrückungshilfen in der Höhe von 24,6 Milliarden Euro erst 1,5 Milliarden Euro geflossen sind. Das liege an den hohen Hürden, so dass viele Unternehmen gar nicht berücksichtigt werden.

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Ingo Ludwig wird Geschäftsführer in Dresden und Leipzig

Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG bestellte Ingo Ludwig mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2021 zum Finanzvorstand. In dieser Rolle wird er vor allem die Umsetzung der komplexen Investitionsvorhaben verantworten, die mit dem Wachstum und der Modernisierung der Flughäfen in Leipzig/Halle und Dresden einhergehen. Außerdem wird er für die Bereiche Technik und IT zuständig sein. Der Manager war zuvor unter anderem am Flughafen Budapest tätig und ist derzeit Director M&A bei AviAlliance GmbH, einem Investor, der sich auf Airports spezialisiert hat. Die Position des Finanzchefs war bei der MDF AG seit Sommer 2019 vakant. Ingo Ludwig soll insbesondere den Vorstandsvorsitzenden, Götz Ahmelmann, unterstützen. Dazu gehört, dass beide Manager gemeinsam Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH und der Flughafen Leipzig/Halle GmbH sind. Dieter Köhler bleibt in seiner zentralen Rolle Generalbevollmächtigter der Mitteldeutschen Flughafen AG und wird in der Holding unter anderem für das Finanz- und Rechnungswesen, die Personalpolitik sowie Recht und Konsortiales zuständig sein. “Die Mitteldeutsche Flughafen AG verfolgt erfolgreich ihre strategischen Wachstumsziele und investiert in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro an beiden Standorten. Deshalb freuen wir uns, dass wir Ingo Ludwig für uns gewonnen haben. Er kennt das Flughafengeschäft sehr genau und wird mit Götz Ahmelmann und Dieter Köhler ein schlagkräftiges Team bilden. Sie werden für die mitteldeutschen Flughäfen alle Chancen nutzen, damit das Unternehmen auch langfristig eine herausragende Rolle in der Wirtschaft der Region spielen wird”, so Erich Staake, Vorsitzender des Aufsichtsrats der MDF AG.

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KLM führte bereits 100 „Cargo-in Cabin“-Flüge durch

Das niederländische Skyteam-Mitglied KLM führte mittlerweile 100 Frachtflüge mit Maschinen durch, die eigentlich für die Beförderung von Passagieren genutzt werden. “Cargo-in-Cabin” nennt der Carrier das Konzept. Transportiert wurden bislang unter anderem rund 85 Millionen MNS-Masken von China nach Europa. Am Donnerstag wurde nach Angaben des Carriers der einhundertste derartige Cargo-Flug durchgeführt. Auch Firmenchef Pieter Elbers befand sich an Bord. Das eingesetzte Flugzeug ist eines von drei Boeing 747 Kombi-Flugzeugen, die in Betrieb genommen wurden, um eine Luftbrücke mit China zu errichten, die für die Niederlande von enormer strategischer Bedeutung ist.

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Easyjet steht für BER-Eröffnung bereit

Der größte Kunde der Berliner Flughäfen, Easyjet, teilte am Montag mit, dass der Probebetrieb am neuen Willy-Brandt-Airport Berlin-Brandenburg erfolgreich abgeschlossen wurde. Dabei arbeitete man eng mit der Betreibergesellschaft zusammen. Der Billigflieger wird den offiziellen Erstflug ab dem BER am 1. November 2020 durchführen. Während des Probebetriebs, der insgesamt 47 Tage dauerte, wurden etwa 400 “Testflüge” an 60 Gates durchgeführt. Geflogen wurde natürlich nicht, jedoch wurden die Abläufe auf etwaige Schwachstellen überprüft. Dazu wurden für jeden Probebetriebstag unterschiedliche Szenarien simuliert, die Hälfte der Tage fand mit Komparsen statt. Geprobt wurden u. a. die Passagier- und Gepäckabfertigung vom Check-In bis zum Boarding sowie die Prozesse zur Betankung, Enteisung und Flugzeugpositionierung. Mit dem Start des kommerziellen Flugbetriebs ab dem 1. November 2020 werden außerdem Experten aus dem Easyjet Netzwerk zwei Wochen lang zusätzlich vor Ort unterstützen, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. „Wir freuen uns, dass wir den Probebetrieb am neuen Flughafen Berlin Brandenburg erfolgreich abschließen konnten und sind stolz, bald als erste Airline vom BER abzufliegen. Die Eröffnung des Flughafens ist ein wichtiger Schritt für uns, da unsere Berlin-Brandenburger Flotte dann an einem einzigen Flughafen stationiert ist und wir unseren Flugbetrieb so effizienter betreiben können. Deutschland und Berlin sind nach wie vor ein strategisch wichtiger Teil unseres Netzwerkes und wir haben hart dafür gearbeitet, die stärkste Fluggesellschaft vor Ort zu sein und zur positiven Entwicklung der Metropolregion beizutragen. Wir sind startklar und freuen uns, bald mit unseren Kunden gemeinsam vom BER fliegen zu dürfen”, so Deutschland-Chef Stephan Erler. Derzeit sind sowohl auf dem

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Sommer 2021: Chair setzt auf klassisches Warmwasser-Programm

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt im Sommerflugplan 2021 auf ein klassisches Warmwasser-Programm in der Mittelmeerregion. Angeboten werden unter anderem Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Thessaloniki, Zakynthos, Zypern, Ibiza, Mallorca, Split, Djerba, Olbia und drei Ziele in Ägypten. Chair geht davon aus, dass im Sommer 2021 Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheik und Beirut wieder normal angeflogen werden werden können. Diese Ziele plant man zumindest mit heutigem Stand. im Auftrag von Air Prishtina werden auch Charterflüge nach Pristina, Skopje und Ohrid durchgeführt. Diese werden zum Teil bis zu zweimal täglich ab Zürich aufgelegt.

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American plant ab Ende Dezember 2020 mit B737-Max

American Airlines strebt den Wiedereinsatz der Maschinen des Typs Boeing 737-Max ab 29. Dezember 2020 an. Zunächst könnte dies auf der Strecke New York-La Guardia-Miami erfolgen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf das Reservierungssystem. Noch haben weder die FAA noch die EASA die notwendige Wiederzulassung erteilt, doch beide Behörden deuteten unmissverständlich an, dass es noch vor Jahresende soweit sein könnte. Die Updates und Modifikationen, die der Hersteller vorgenommen hat, sollen zufriedenstellend ausgefallen sein. Bloomberg schreibt, dass American Airlines bei der Buchung darauf hinweisen wird, dass der Flug mit Boeing 737-Max durchgeführt wird. Auf den meisten Strecken sollen auch andere Maschinentypen zum Einsatz kommen, so dass Passagiere, die diesem Muster nicht über den Weg trauen, auch Alternativen vorfinden werden. Ein verbindlicher Termin für eine mögliche Wiederzulassung der Boeing 737-Max steht allerdings noch nicht fest. Jene Airlines, die sehnlich auf den Termin waren, vermuten, dass es schon sehr bald soweit sein könnte.

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Qatar-Chef kritisiert A380-Wiedereinsatz bei Emirates

Wenig Hoffnungen macht man sich bei Qatar Airways auf einen baldigen Wiedereinsatz der aus zehn Einheiten bestehenden A380-Teilfotte. Firmenchef Akbar Al-Baker sagte während einer virtuellen Konferenz, dass diese im kommenden Jahr am Boden bleiben werden und womöglich auch in 2022. Der Manager rechnet nicht damit, dass die Superjumbos in den nächsten Jahren bei Qatar Airways wieder in den Liniendienst gestellt werden können. Ab 2024 soll die Teilflotte ohnehin aufgelöst werden, denn ab diesem Zeitpunkt enden die Leasingverträge. Derzeit sind die zehn Maschinen abgestellt und befinden sich in einem so genannten Longtime-Storage. Kritik übt Qatar-CEO am Mitbewerber Emirates, der nach und nach wieder Maschinen des Typs A380 in den Liniendienst stellt. Das wäre “töricht” und würde zu einem Überangebot an Sitzen führen. Dadurch soll auch die Erholung der Ticketpreise gedämpft werden, da Emirates ein Überangebot auf den Markt werfen würde, das letztlich regelrecht verramscht werden müsse. Dies habe im Wettbewerb dann auch negative Auswirkungen auf Mitbewerber wie Qatar Airways.

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Etihad erstmals kommerziell in Tel Aviv gelandet

Golfcarrier Etihad Airways leitete am Montag unter der Flugnummer EY9607 eine neue Ära ein: Erstmals landete ein kommerzieller Passagierflug aus Abu Dhabi kommend auf dem Flughafen Tel Aviv. Möglich macht das ein Abkommen, das die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel miteinander abgeschlossen haben. Jahrzehntelang anerkannten Abu Dhabi den Staat Israel nicht. Das änderte sich heuer, offizielle diplomatische Beziehungen wurden aufgenommen und nur kurz darauf auch ein Luftverkehrsabkommen unterzeichnet. Das ermöglicht den Airlines beider Staaten nicht nur Überflüge über das jeweils andere Land, sondern auch Nonstop-Flugverbindungen, die es bislang nicht gab.  Vereinbart wurden 28 wöchentliche Flüge zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi sowie Dubai. Diese sollen sowohl von Airlines aus Israel als auch aus den VAE angeboten werden. Weiters einigte man sich auf zehn wöchentliche Cargo-Verbindungen. Der Flughafen Eilat in Südisrael ist zwischen den beiden Staaten unbeschränkt offen, allerdings vorerst nur im Charterverkehr. Das Tauwetter zwischen Israel und arabischen Ländern fand im positiven Sinn bereits Nachahmer, denn auch mit Jordanien wurde ein Luftverkehrsabkommen abgeschlossen, dass Airlines aus beiden Staaten Überflüge ermöglicht. Bahrain und Israel nahmen ebenfalls offizielle diplomatische Beziehungen auf.

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Ryanair flog Frau nach Kiew-Borispil statt Valencia

Eigentlich wollte eine 30-jährige Frau von London-Stansted nach Valencia fliegen, um dort ihren Freund zu besuchen. Aufgrund einer Verkettung ungünstiger Umstände stieg sie aber unbemerkt ins falsche Ryanair-Flugzeug und kam in Kiew-Borispil an. Dort fühlte sie sich vom Billigflieger so richtig im Stich gelassen, denn auf diesem Flughafen unterhält Ryanair keinen Serviceschalter, an den sie sich mit ihrem Anliegen hätte wenden können. Gegenüber dem britischen Daily Star erklärte die Dame, dass sie vermutlich die Gates miteinander verwechselt hatte. Ihr Flug wäre am Flugsteig 44 abgeflogen, versehentlich stieg sie jedoch am Gate 54 – eben nach Borispil – ein. Bei der Bordkartenkontrolle wäre nach Angaben der Frau nichts aufgefallen, da nach dem Scannen keine Fehlermeldung angezeigt wurde. An Bord wurde die Dame eigenen Angaben nach misstrauisch und fragte wiederholt die Besatzung wann denn die Maschine in Valencia ankommen würde. Als Auskunft wurde ihr lediglich gegeben, dass die Flugzeit etwa zwei Stunden und 15 Minuten betragen wird. Nach der Landung bemerkte die Dame, dass sie nicht in Spanien, sondern in der Ukraine gelandet ist. Eigenen Angaben nach will sie das unter anderem an den Polizeiuniformen und dem Umstand, dass kyrillische Schriftzeichen sichtbar waren, erkannt haben. Die Einreise erfolgte jedoch problemlos, denn lediglich ein Stempel wurde im Reisepass angebracht und die Exekutive interessierte sich nicht weiter für die Frau. Das Bodenpersonal des Flughafens Borispil war jedoch verwundert wie es sein kann, dass die Dame mit einer Valencia-Bordkarte auf dem größten Airport der Ukraine “gestrandet” ist. Nachdem sie selbst mit Ryanair nicht weitergekommen ist,

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Drei Thomas-Cook-A330 werden verschrottet

Drei Airbus A330, die bis bis zur Insolvenz der Thomas Cook Gruppe für Thomas Cook UK flogen, werden in Kürze verschrottet. Dabei handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen G-MLJL, G-MDBD und G-OMYT. Die Flugzeuge sind seit der Einstellung des Flugbetriebs, die am 23. September 2019 vollzogen wurde, abgestellt. Das Innenleben der Triebwerke wurde den drei Airbus A330 bereits genommen. Nun beginnt man damit die Langstreckenjets in ihre Einzelteile zu zerlegen. Was noch brauchbar ist, soll auf dem Ersatzteilmarkt verwertet werden. Oftmals erzielen Maschinen, die in Einzelteilen verkauft werden, unter dem Strich einen höheren Erlös als zusammengebaut und flugfähig. Ein Foto der drei ehemaligen Thomas-Cook-UK-A330 in voller Livery, jedoch bereits mit “ausgehöhlten” Triebwerken, findet sich unter diesem Link.

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