Jan Gruber

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Jan Gruber

Ljubljana: Croatia Airlines vor Basis-Eröffnung

Verlaufen alle Gespräche positiv, so könnte Croatia Airlines schon bald zwei Flugzeuge in der slowenischen Hauptstadt stationieren. Nachdem die Pläne einen neuen Staatscarrier für Slowenien aufzubauen wieder in der Schublade verschwunden sind, befindet sich das Verkehrsministerium nun in Gesprächen mit dem staatlichen Carrier des Nachbarlands Kroatien. Dieser könnte eine Basis, die aus bis zu zwei Maschinen besteht, in Ljubljana errichten. Ex-Yu-Aviation.com berichtet unter Berufung auf den Carrier, aber auch den Flughafenbetreiber Fraport, dass es vielversprechende Gespräche gibt. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen, jedenfalls soll es auf beiden Seiten großes Interesse geben. Auch sollen mögliche Unterstützungsleistungen seitens des Verkehrsministeriums im Gespräch sein, berichtet das Medium.

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Staatsanwalt ermittelt gegen Ex-Adria-Manager

Der Konkurs des ehemaligen Flag-Carriers Sloweniens hat nun ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Im Nachgang der Pleite von Adria Airways wurde nun bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die letzten beiden Geschäftsführer führt. Ermittelt wird unter anderem aufgrund wegen dem Verdacht auf Betrug und Missbrauch der Position. Für die Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung. Letzte Woche führte die Exekutive im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Adria Airways Hausdurchsuchungen in den Gebieten Kranj und Ljubljana durch und stellte fest und leitete im Anschluss ein Ermittlungsverfahren gegen die ehemaligen Geschäftsführer ein, berichtet der Fernsehsender RTV-SLO.

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Hongkong übernimmt Cathay-Anteile

Die Aktionäre, externe Investoren und die Administration der Sonderverwaltungszone Hongkong greifen dem finanziell angeschlagenen Carrier unter die Arme. Die öffentliche Hand steigt ein. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific war bereits vor der Corona-Pandemie stark gebeutelt, denn die Proteste der Bevölkerung Hongkongs führten dazu, dass der Flugbetrieb reduziert werden musste. Die anschließende Viruskrise jedoch stellte den Carrier weitgehend auf den Boden. Lediglich ein kleines Rumpfprogramm, das aus wenigen Destinationen bestand, konnte man aufrechterhalten. In Summe führte das dazu, dass sich die Finanzlage von Cathay Pacific zunehmend zuspitzte. Nun greift die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong der gebeutelten Fluggesellschaft und ihren Töchtern finanziell unter die Arme. Dies allerdings nicht ohne Gegenleistung, denn laut offizieller Mitteilung kommt es auch zu einer Beteiligung. Gruppenweit werden 4,6 Milliarden Euro fließen und die Administration steigt mit etwa sechs Prozent als Aktionär ein. Auch wird die öffentliche Hand künftig Vertreter zu den Sitzungen des Verwaltungsrats entsenden. Der Löwenanteil der Finanzmittel stammt von der Sonderverwaltungszone Hongkong, jedoch sollen sowohl die bestehenden Aktionäre Air China, Qatar und Sire Group ebenfalls ihren Beitrag leisten. Auch konnten weitere Investoren für ein Investment in die Cathay Pacific Group gewonnen werden. Formell handelt es sich um Darlehen. Durch den Einstieg der öffentlichen Hand wurden die Anteile der bisherigen Teilhaber leicht verwässert.

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Edelweiss bereitet Corona-Restart vor

Der Carrier will ab Anfang Juli rund 60 Ferienziele ab der Schweiz anfliegen. Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss holte am Dienstag die ersten beiden Maschinen des Typs Airbus A320 zurück nach Zürich-Kloten. Die Jets wurden aufgrund der Corona-Krise temporär auf dem Flugplatz Dübendorf abgestellt. Auch die Konzernschwester Swiss überstellt mittlerweile Flugzeuge zurück nach Zürich. Edelweiss erklärte in einer Aussendung, dass die restlichen drei Airbus A320 in der kommenden Woche zur Homebase zurückgeflogen werden. In Zürich befinden sich bereits die HB-IJW und die HB-IJU. Mit der Überführung an den Flughafen Zürich bereitet sich Edelweiss auf den Sommerflugplan vor, der ab Juli wieder Flüge an voraussichtlich 60 Ferienziele auf der Kurz- und Langstrecke vorsieht.

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Eurowings meldet hohe Nachfrage

Aufhebung der internationalen Reisewarnung soll die Reiselust der Deutschen beflügelt haben. Die Lufthansa-Tochter Eurowings stockt den Flugplan aufgrund „sprunghaft steigender Nachfrage“ weiter auf. Im Laufe des Sommers sollen rund 80 Prozent der Destinationen wiederaufgenommen werden. Die derzeitigen Bestseller sind nach Angaben des Unternehmens: Palma de Mallorca, Sylt, Zürich, Ibiza, Barcelona und Lissabon. Im Juli 2020 will Eurowings rund 100 Warmwasserziele anbieten. Die Nachfrage wäre nach der Aufhebung der weltweiten Reisewarnung durch das deutsche Außenministerium sprunghaft angestiegen. Auch Geschäftsreisende sollen wieder mehr Flugscheine kaufen. Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn werden die doppelten Tagesrandverbindungen wieder angeboten. In Berlin, München, Hannover und Nürnberg will man die Anzahl der Frequenzen und Destinationen weiter ausbauen.

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Neos: „Keine Staatshilfe für AUA-Pensionen“

Die schlechte Performance der Pensionskasse der AUA sorgt nun auch in der Politik für Wirbel. Die Neos vermuten, dass ein großer Teil der Staatshilfe für die Renten der ehemaligen Mitarbeiter aufgebraucht werden könnte. Austrian Airlines hat derzeit rund 120 Millionen Euro für Nachschusspflichten an die Pensionskasse in der Bilanz zurückgestellt. Dies stört Gerald Loacker, Sozialsprecher der Neos, massiv. Dieser ortet, dass ein erheblicher Teil der Staatshilfe in der Höhe von 150 Millionen Euro für die Pensionszahlungen an besonders privilegierte ehemalige Mitarbeiter regelrecht aufgefressen werden könnte. „Es kann nicht sein, dass alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler jetzt Hunderte Millionen Euro für die Rettung der Austrian Airlines in die Hand nehmen und das aktive Personal wiederholt mit Gehaltskürzungen konfrontiert ist, während einige wenige auf ihre Sonderpensionen bestehen. Ich erwarte mir hier Solidarität mit dem aktuellen Personal“, so der Politiker. „Das Hilfspaket für die Austrian fließt damit im Jahr 2021 zu einem Großteil in hohe Betriebspensionen. Das ist jetzt mit Eingriffen sofort zu unterbinden“.

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Kosice ab 15. Juni 2020 wieder am Netz

CSA und Austrian Airlines sind die ersten beiden Fluggesellschaften, die ihre Flüge ab dem zweitgrößten Airport der Slowakei wiederaufnehmen. Auch in der Slowakei wird in den nächsten Tagen der internationale Flugverkehr wiederaufgenommen. In Kosice werden ab 15. Juni 2020 wieder drei wöchentliche Flüge nach Prag von CSA durchgeführt. Austrian Airlines wird ab 22. Juni 2020 viermal pro Woche nach Wien fliegen. Weitere Fluggesellschaften sollen in den nächsten Wochen und Monaten folgen, so der Airport in einer Medienmitteilung. Der Zutritt in das Terminal des Flughafens Kosice ist künftig nur noch Passagieren mit gültigem Ticket gestattet. Weiters ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken verpflichtend. Der Airport installierte auch Wärmebildkameras, die die Temperatur aller Reisenden überwachen sollen. Auch muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden. Michael Tmej, Exekutivdirektor und Vorsitzender des Verwaltungsrates des Flughafens Košice, sagte: „Dank staatlicher Unterstützungsmaßnahmen überwinden wir diese enorm anspruchsvolle Zeit und mussten keine Jobs stornieren. Wir nutzten die Tatsache, dass der Flughafen wegen verschiedener Reparaturen, Vorbereitungs- und Desinfektionsarbeiten geschlossen war, damit sich die Passagiere am Flughafen nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlen. Wir freuen uns sehr, dass sich die Reisebedingungen verbessert haben und wir unsere Passagiere am Flughafen Košice begrüßen können. Wir glauben, dass das Fliegen bald wieder in unser tägliches Leben zurückkehren wird, und wir tun alles, damit sich die Passagiere bei uns sicher fühlen und eine angenehme Zeit vor dem Abflug genießen, sei es für die Arbeit oder den Urlaub.“ Mit dem Krisenstabsbeschluss vom 9.6.2020 wurde der freie Personenverkehr auf folgende Länder ausgedehnt: Deutschland, Liechtenstein,

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AUA-Rettung: Bundesländer fühlen sich abgehängt

Die AUA ist gerettet, doch die Verbindungen von Wien nach Salzburg, Graz und Klagenfurt sind nicht in trockenen Tüchern. Das stört die Wirtschaftskammer. In den Bundesländern sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines insbesondere einige Ultrakurzstrecken-Flüge innerhalb Österreichs aufgeben muss bzw. diese mit einer horrenden Steuer belegt werden, nicht gerade für Begeisterung. So kritisieren die Wirtschaftskammern Kärntens und der Steiermark die Vorgehensweise der Regierung. Ganze Regionen würde man regelrecht von der Außenwelt abhängen, so der Tenor aus der Wirtschaft. „Ich freue mich, dass es der Bundesregierung gelungen ist, die AUA und den Flughafen Wien langfristig abzusichern. Ich erwarte mir aber auch, dass damit auch der innerösterreichische Flugverkehr wiederaufgenommen wird. Der Lebensstandort Kärnten braucht den Airport und die Anbindung an internationale Hubs“, erklärte heute dazu Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Aus wirtschaftlicher Sicht, im Interesse des Tourismuslandes, aber auch als identitätsstiftende regionale Infrastruktur sei der Flughafen Klagenfurt und seine Einbindung in das Streckennetz der AUA unverzichtbar. Auch fordert der WKO-Funktionär, dass die AUA ihre Schulden bei den Reisebüros begleichen solle: „Hier wurden rund 200 Millionen Euro von den heimischen Reisebüros für später wegen der Coronakrise abgesagte Flüge angezahlt und von der AUA einbehalten, obwohl die Reisebüros ihrerseits die Anzahlungen der Kunden rückerstattet haben. Dieses Geld muss unverzüglich an die Reisebüros zurückfließen, deren Lage wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen ohnehin schwierig genug ist.“ WKO: Wegfall der AUA-Verbindung nach Wien schwächt die Steiermark und Salzburg In der Steiermark kritisieren WKO-Präsident Josef Herk und IV-Vorsitzender Georg Knill den bevorstehenden Wegfall der Anbindung von Graz an das Austrian-Airlines-Drehkreuz

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Wizzair und Lauda: „Mindestpreise? Nein Danke!“

Wenig überraschend halten Wizzair und der Mitbewerber Lauda herzlich wenig von Mindestpreisen für Flugtickets. Die gestrige Ankündigung der Bundesregierung, dass Mindestpreise für Flugtickets eingeführt werden sollen, kam durchaus überraschend. Bei den beiden günstigsten Anbietern am Flughafen Wien, Lauda und Wizzair, wusste man davon offenbar nichts, will jedoch zunächst abwarten, ob es tatsächlich zur einer gesetzlichen Regelung kommt.Lauda-Geschäftsführer David O’Brien erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass es derzeit lediglich eine Ankündigung der Bundesregierung ist und die rechtliche Grundlage hierfür noch gar nicht geschaffen wurde. Dennoch zeigt er sich verwundert: „Zeigen Sie mir bitte eine Branche mit staatlich verordneten Mindestpreisen? Jeder Friseur, jeder Supermarkt und jeder andere Unternehmer ist in seiner Preisgestaltung frei. Sollte die österreichische Regierung die Ankündigung tatsächlich umsetzen, so ist es ein Rückfall in die 1970er-Jahre, um Austrian Airlines zu protegieren“. Besonders verärgert zeigte sich der Lauda-Manager darüber, dass Lufthansa-Chef Carsten Spohr erst vor wenigen Wochen Mindestpreise für Flugscheine gefordert habe und in einer Investorenkonferenz gesagt haben soll, dass der Konzern die Staatshilfe gar nicht benötige, sondern lediglich versuche sie zu bekommen. „Carsten Spohr hat diese dumme Idee in Deutschland gehabt und der österreichische Kanzler Kurz hat sich im Zuge der Staatshilfe für Austrian Airlines darauf eingelassen. Die Lufthansa Group betreibt alte Flugzeuge mit niedrigem Ladefaktor ist wesentlich schädlicher für die Umwelt als wir. Hohe Auslastung und modernes Fluggerät sind nunmal umweltfreundlicher. Die künstliche Verteuerung von Ticketpreisen hat auch andere fatale Folgen: Regelrechtes Social Distancing wird in Europa kommen. Wir lehnen Mindestpreise für Flugtickets ab und sind davon überzeugt,

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Wizzair mit vier neuen Strecken ab Wien

Die direkte Konkurrenz zu Lauda wird weiterhin gesucht und zwar mit vier zusätzlichen Routen ab Wien. Mit Bukarest, Barcelona, Santorini und Mahon kündigt der ungarische Billigflieger Wizzair vier weitere Strecken ab Wien-Schwechat an. Diese sollen Mitte Juli 2020 aufgenommen werden. Mit Ausnahme von Menorca verschärft man damit den Konkurrenzkampf mit Lauda weiter. Bukarest und Barcelona werden ab 15. Juli 2020 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag angeflogen. Mahon (Menorca) wird am 17. Juli 2020 aufgenommen und jeweils Montags und Freitags bedient. Ab 18. Juli 2020 geht es jeweils an Dienstagen und Samstagen nach Santorini (Griechenland). „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme von vier neuen Strecken von Wien bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Wien und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so Wizzair-Sprecher András Rado.

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