
„Für die AUA“ – Staat will Tickets verteuern
Die AUA wird vom Staat gerettet, doch als Schützenhilfe gegen Billigflieger wie Wizzair und AUA sollen Tickets künftig mindestens 40 Euro kosten. Die Flugscheinsteuer soll sofort auf 12 Euro erhöht werden und auf Strecken unter 250 Kilometer sogar auf 30 Euro. Der Lufthansa Group ist es gelungen für ihre Tochtergesellschaft Austrian Airlines insgesamt 600 Millionen Euro an Land zu ziehen. Dabei werden 150 Millionen Euro als „Schadensabdeckung“ von der Republik Österreich überwiesen. Ein Betrag in der selben Höhe wird die Konzernmutter Lufthansa bereitstellen. 300 Millionen Euro werden in Form eines Bankkredits aufgenommen. Dieser muss bis 2026 zurückbezahlt werden. Die Bundesregierung knüpft die Gewährung von 150 Millionen Euro „zur Abdeckung von Schäden infolge der COVID-19-Krise“ an ökologische Auflagen, Standortgarantien und weitere Sicherheiten. Das gesamte Hilfspaket ist sowohl von der Staatshilfe in Deutschland für Lufthansa, der Zustimmung aller Gremien als auch der Genehmigung der EU-Kommission abhängig. Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, dass Wien künftig genau so stark wie München und Frankfurt wachsen wird. Dazu habe sich die Lufthansa Group verpflichtet. Die 150 Millionen Euro, die der Staat zur Verfügung stellt, stammen laut ihm direkt aus dem Steuertopf. „Austrian Airlines war und ist elementarer Teil der Multi-Hub Strategie der Lufthansa Group. Mit diesem Paket und in Kombination mit den verbesserten Rahmenbedingungen der österreichischen Luftfahrtsystempartner kann Austrian Airlines das Drehkreuz in Wien nach der Krise wieder aufbauen und Österreich mit wichtigen Zielen in Europa und auf der Welt verbinden“, sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group. Laut Austrian Airlines sollen künftig Kurzstreckenflüge zunehmend auf die








