Jan Gruber

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Jan Gruber

Dänische Airline Alsie Express fliegt Klagenfurt an

Am Flughafen Klagenfurt ist am 2. August der erste Urlaubsflug der dänischen Fluggesellschaft Alsie Express gelandet. Die Airline, die in Kooperation mit dem Reiseveranstalter Gislev Rejser agiert, bringt damit Feriengäste aus dem dänischen Sonderborg nach Kärnten. Die Flüge werden samstags im August durchgeführt und sollen den Tourismus in der Region Alpe-Adria stärken. Der Flug wurde mit einer Maschine des Typs ATR 72-500 durchgeführt, die über 64 Sitzplätze verfügt. Die Ankunft der dänischen Urlauber ist nach Angaben des Flughafens ein wichtiger Schritt, um neue Märkte zu erschließen. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betonte, daß diese neuen Flüge aus Skandinavien einen wichtigen Meilenstein für den Tourismus in Kärnten darstellten. Die Region wird von Gislev Rejser aktiv beworben, um die Attraktivität der Urlaubsdestination zu steigern. Ziel ist es, die Passagierzahlen zu steigern und die Anbindung der Region zu verbessern. Die Kooperation mit Alsie Express und Gislev Rejser ist ein Baustein in dieser Strategie. In der Vergangenheit gab es bereits Bemühungen, den skandinavischen Markt zu erschließen, doch eine regelmäßige Flugverbindung war bislang nicht zustande gekommen. Die neuen Flüge sind zunächst auf den August begrenzt. Die Akteure im Tourismus der Region Kärnten und der Alpe-Adria-Region hoffen, daß sich die Verbindung als erfolgreich erweist und in den kommenden Jahren fortgeführt oder sogar ausgeweitet werden kann.

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ANA Holding übernimmt Nippon Cargo Airlines

Die japanische ANA Holding hat mit Wirkung zum 1. August 2025 die Frachtfluggesellschaft Nippon Cargo Airlines (NCA) vollständig übernommen. Die Genehmigung durch die zuständigen Behörden liegt vor. Durch einen vereinfachten Aktientausch mit Nippon Yusen Kabushiki Kaisha ist NCA nun eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der ANA Holding. Diese Akquisition soll die Position des Konzerns als Japans größtes Luftfrachtunternehmen festigen und die globale Präsenz stärken. Die Integration des Frachtnetzwerks und der spezialisierten Kompetenzen von NCA in die bestehende Infrastruktur der ANA Group soll die Kapazitäten für Frachtflüge erheblich steigern. Während ANA bisher mit sechs Boeing 767- und zwei Boeing 777-Frachtflugzeugen operierte, bringt NCA eine Flotte von acht Großraumfrachtern des Typs Boeing 747-8 mit rund 950 Mitarbeitern ein. Diese Kombination positioniert die ANA Group als Nummer 14 der größten Luftfahrtunternehmen weltweit, gemessen am Frachtgewicht. Koji Shibata, Präsident und CEO der ANA Group, erklärte, daß die Übernahme die Fähigkeit des Unternehmens erheblich verbessere, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die zusätzliche Kapazität und die gemeinsame Erfahrung sollen genutzt werden, um einen globalen Mehrwert zu schaffen. Die Integration von NCA soll auch die Rentabilität der ANA Group verbessern, indem die Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktveränderungen gestärkt wird. Im Zuge der Übernahme erwartet die ANA Group zudem verbesserte Kapazitäten am Flughafen Tokio/Narita, wo der Bau neuer Start- und Landebahnen Frachtfluggesellschaften mehr Start- und Landezeitfenster bieten soll. Die Konsolidierung von NCA in die Bilanzen der ANA Group wird ab dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erfolgen.

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Boeing im Aufwind: Optimismus nach Produktionsstabilisierung und Ausblick auf China-Geschäft

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen entscheidenden Wendepunkt erreicht. Nach schwierigen Phasen der Produktionsstabilisierung und globaler Handelsunsicherheiten scheint der Konzern nun festeren Tritt zu fassen. Das Management versprüht Zuversicht, insbesondere für das zentrale 737 Max Programm, für das der Ausblick angehoben wurde. Auch die Produktionsrate der 787-Dreamliner soll stabilisiert werden. Während sich an der Zollfront eine Entspannung im Handel mit wichtigen Partnern abzeichnet, hofft Boeing auf eine weitere Normalisierung der Beziehungen mit China, einem der wichtigsten Absatzmärkte für die zivile Luftfahrt. Produktionswende nach turbulenten Zeiten Das erste Halbjahr des Jahres 2025 war für die globale Luftfahrtindustrie von anhaltenden Herausforderungen geprägt, darunter Lieferkettenprobleme und Qualitätssicherungsfragen. Auch Boeing und sein europäischer Konkurrent Airbus kämpften mit diesen Widrigkeiten. Doch nun scheint sich der Nebel langsam zu lichten. Airbus hat seine Lieferprognose von 820 Flugzeugen für das laufende Jahr bekräftigt, und auch bei Boeing herrscht Optimismus. Ein zentraler Meilenstein ist die Stabilisierung der Produktion des Langstreckenflugzeugs 787 Dreamliner. Nach nur 37 Auslieferungen im ersten Halbjahr, die unter den Erwartungen lagen, kündigte der scheidende Finanzvorstand Brian West an, die Produktion auf sieben Flugzeuge pro Monat zu stabilisieren. Mit dieser Rate strebt Boeing an, am oberen Ende der Prognosespanne von 70 bis 80 Auslieferungen für das Gesamtjahr ins Ziel zu gehen. Diese Stabilisierung ist ein wichtiges Signal an die Kunden und Investoren und zeigt, daß die internen Herausforderungen in der Produktion des Langstreckenmodells allmählich überwunden werden. Noch positiver ist die Lage beim wichtigsten und absatzstärksten Programm, der 737 Max.

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Air Astana und China Southern schließen Codeshare-Abkommen

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana und China Southern Airlines haben eine Codeshare-Partnerschaft vereinbart. Das Abkommen tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und soll Reisenden mehr Flugoptionen und verbesserte Anbindungen auf den Hauptstrecken zwischen Kasachstan und China bieten. Die Kooperation ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der Luftverkehrsanbindung beider Länder. Die Vereinbarung umfaßt die Flüge von Air Astana von Almaty nach Peking, Ürümqi und Guangzhou sowie von Astana nach Peking. Im Gegenzug gilt der Codeshare für die Flüge von China Southern Airlines von Peking, Guangzhou, Ürümqi und Xian nach Almaty, sowie von Guangzhou und Ürümqi nach Astana. Laut Peter Foster, dem CEO der Air Astana Group, ist China ein strategisch wichtiger Markt. Die Partnerschaft soll den Handel, den Tourismus und den kulturellen Austausch fördern. Han Wensheng, Präsident und CEO von China Southern Airlines, hob hervor, daß die Kooperation die Frequenz der Flüge nach Kasachstan erhöhen wird. Er betonte die Bedeutung der Vereinbarung im Rahmen der „Belt and Road Initiative“, die darauf abzielt, die Luftverkehrsanbindung zwischen China und Kasachstan zu vertiefen. Das Abkommen ermöglicht es beiden Airlines, ihre Stärken zu bündeln und den Kunden ein umfassenderes Streckennetz anzubieten. Codeshare-Abkommen sind in der Luftfahrtindustrie ein gängiges Mittel, um das Flugangebot ohne eigene zusätzliche Flüge zu erweitern und die Auslastung zu optimieren. Für Passagiere bedeutet dies oft, daß sie ihren gesamten Flug auf einem einzigen Ticket buchen können, auch wenn Teilstrecken von der Partner-Airline durchgeführt werden. Diese Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel für die wachsende Bedeutung des zentralasiatischen Raumes als Drehscheibe für den Luftverkehr

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Rekordstrafe für Asiana Airlines: Fusionsauflagen verletzt und Ticketpreise erhöht

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines ist von der Fair Trade Commission (FTC) des Landes zu einer Rekordstrafe in Höhe von 12,1 Milliarden Won ($8,7 Millionen) verurteilt worden. Die Strafe, die höchste, die seit 1991 in Südkorea für eine Fusionsverletzung verhängt wurde, folgt auf die Feststellung, daß die Fluggesellschaft Bedingungen mißachtet hat, die mit ihrer Fusion mit Korean Air verbunden sind. Die beiden Airlines, die im Dezember 2024 die endgültige Fusionsgenehmigung erhalten hatten, haben demnach in weniger als einem Jahr gegen die Auflagen verstoßen, indem sie die durchschnittlichen Ticketpreise über das erlaubte Maß hinaus erhöht haben. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei der Überwachung von Fusionen in der Luftfahrtindustrie und auf die möglichen negativen Folgen für die Verbraucher. Verbotene Preiserhöhungen: Die Verstoßung gegen Fusionsauflagen Der Prozeß der Fusion zwischen den beiden größten südkoreanischen Fluggesellschaften, Korean Air und Asiana Airlines, ist seit der Ankündigung der Übernahmeabsicht im November 2020 von komplexen regulatorischen Hürden begleitet. Am 12. Dezember 2024 erteilte die südkoreanische FTC die endgültige Genehmigung für die Fusion, jedoch unter strengen Auflagen. Diese sollten den Wettbewerb am Markt schützen und sicherstellen, daß die Verbraucher durch die marktbeherrschende Stellung des fusionierten Unternehmens nicht benachteiligt werden. Eine der zentralen Auflagen war, daß die durchschnittlichen Ticketpreise der beiden Fluggesellschaften die inflationsbereinigten Niveaus von 2019 nicht überschreiten dürfen. Laut einer Erklärung der FTC hat Asiana Airlines in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 auf vier Routen diese Preisobergrenze überschritten. Die gravierendste Erhöhung wurde auf der Business-Class-Route zwischen Seoul Incheon (ICN) und Barcelona

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Eurowings nimmt Nonstopflüge von Nürnberg nach Rom wieder auf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihre Nonstopverbindung zwischen Nürnberg und Rom wieder aufgenommen. Seit dem 30. Juli 2025 wird die Strecke dreimal wöchentlich bedient, jeweils mittwochs, freitags und sonntags. Die Verbindung, die mit einem Airbus A320 geflogen wird, soll auch im Winterflugplan 2025/2026 beibehalten werden. Die neue Route richtet sich nicht nur an Urlaubsreisende, die die historischen Stätten und das kulinarische Angebot der „ewigen Stadt“ erkunden möchten. Sie ist auch für Geschäftsreisende, wie etwa Messebesucher, und für Menschen mit italienischen Wurzeln, die Freunde und Verwandte besuchen, von Bedeutung. Die Kontinuität der Verbindung in der Wintersaison wird von den Verantwortlichen als ein wichtiger Schritt gewertet, um das Angebot des Flughafens zu stärken. Derzeit sind ab Nürnberg insgesamt sechs italienische Ziele mit verschiedenen Fluggesellschaften erreichbar. Eurowings hat in Nürnberg ein Flugzeug stationiert und bedient von dort aus insgesamt acht Direktziele. Die Wiederaufnahme der Rom-Flüge ist Teil der strategischen Ausweitung des Angebots am Standort Nürnberg, der sich als wichtiges Drehkreuz für Urlaubs- und Geschäftsreisende etabliert hat. Die Flüge sollen die Nachfrage nach Direktverbindungen in Südeuropa bedienen. Die Verbindung zwischen den beiden Städten wurde bereits in der Vergangenheit von anderen Fluggesellschaften bedient. Die Entscheidung von Eurowings, die Strecke wieder aufzunehmen und ganzjährig anzubieten, unterstreicht die Marktattraktivität Roms als Destination für verschiedene Reisegruppen.

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Nach 196 Jahren: DDSG feiert Premiere der „Ungarischen Nacht“

Kaum zu glauben, aber in der 196-jährigen Geschichte der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab es bis Ende Juli 2025 noch nie eine Themenfahrt „Ungarische Nacht“. Die DDSG Blue Danube, eines der Nachfolgeunternehmen der legendären DDSG, wagte sich am 25. Juli 2025 über die Premiere und erstmals stand eine Ausfahrt der MS Admiral Tegetthoff ganz im Zeichen der Küche des österreichischen Nachbarlandes. Dass die Geschichte der DDSG, die in den 1990er-Jahren auf Betreiben der damaligen Regierung zerschlagen und in Scheibchen verkauft wurde, auch von Ungarn geprägt ist, liegt auf der Hand. Immerhin bildeten Österreich und sein heutiges Nachbarland bis zur Auflösung der k.u.k-Monarchie den Staat Österreich-Ungarn. In den damaligen „Ländern der Heiligen Ungarischen Krone“ befanden sich die wichtigste Werft und ein bedeutendes Kohlerevier der DDSG. Selbst im Passagierverkehr war das Schiff über einen sehr langen Zeitraum das Verkehrsmittel der Wahl, wenn man von Wien nach Budapest (oder umgekehrt) kommen wollte, denn es war schlichtweg schneller als die Bahn, die Kutschen oder Automobile. Mittlerweile gibt es keine Linienschiffe mehr zwischen den beiden Hauptstädten, da diese gegenüber dem Straßen- und Eisenbahnverkehr schlichtweg schon allein aus Zeitgründen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Nachfolger einer Traditionsreederei Der Erste Weltkrieg führte dazu, dass unter anderem „Die Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ (Österreich) und die „Länder der Heiligen Ungarischen Krone“ (Ungarn“ getrennte Wege gegangen sind. Die DDSG konnte eine Lösung finden, um weiterhin Zugang zum unternehmenseigenen Kohlerevier sowie der wichtigen Werft zu haben. Man arrangierte sich mit Ungarns Diktator Admiral Miklós Horthy. Nachdem sich auch Österreich unter Engelbert Dollfuß und seinem

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Ryanair kritisiert Bundesregierung wegen Luftverkehrssteuer

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die deutsche Bundesregierung scharf kritisiert, weil sie im Bundeshaushalt 2026 keine Senkung der Luftverkehrssteuer vorgesehen hat. Die Airline bemängelt, daß Deutschland mit einem Verkehrsaufkommen von nur 87 Prozent des Vorkrisenniveaus im Vergleich zu anderen europäischen Märkten zurückbleibe. Die deutsche Regierung habe eine wichtige Chance vertan, den in ihren Augen rückläufigen Luftverkehrsmarkt zu beleben und Tourismus sowie Arbeitsplätze zu fördern. Ryanair argumentiert, daß die deutsche Luftverkehrssteuer, die im Mai 2024 erneut erhöht wurde, zu den höchsten in Europa zähle und Deutschland im globalen Wettbewerb benachteilige. Als Beispiel für eine gegensätzliche Politik nennt die Fluggesellschaft Länder wie Schweden, Ungarn und Regionen in Italien, die ihre vergleichbaren Steuern abgeschafft hätten, um das Wachstum zu stimulieren. Laut Dara Brady, dem CMO von Ryanair, sei die Situation des deutschen Luftverkehrsmarktes kritisch und bedrohe Tourismus, Arbeitsplätze und die Anbindung Deutschlands. Die Airline fordert die Bundesregierung auf, dringend eine Luftverkehrsstrategie zu entwickeln, die nicht nur die Luftverkehrssteuer abschafft, sondern auch die Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren senkt. Würde die Steuer abgeschafft, plant Ryanair nach eigenen Angaben, sofort 3 Milliarden US-Dollar in Deutschland zu investieren, 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Passagieraufkommen auf 34 Millionen jährlich zu verdoppeln. Ohne diese Maßnahmen droht Ryanair, Flugpläne in Deutschland zu reduzieren und Kapazitäten auf wachstumsstärkere EU-Märkte zu verlagern. Die Luftverkehrssteuer, die 2011 in Deutschland eingeführt wurde, war in der Vergangenheit bereits mehrfach Gegenstand von Debatten. Befürworter sehen in ihr eine Einnahmequelle für den Staat, während Kritiker die negativen Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen und Fluggesellschaften betonen.

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Flughafen Linz am Scheideweg: Strategische Neuausrichtung soll die Zukunft sichern

Die Zukunft des Flughafens Linz steht vor einer entscheidenden Wende. Nach fünf Jahren mit anhaltenden Verlusten und weitgehend aufgebrauchten Rücklagen haben die Eigentümer, die Stadt Linz und das Land Oberösterreich, einen Gesellschafterzuschuss in Höhe von acht Millionen Euro beschlossen. Diese finanzielle Unterstützung, die die Liquidität des Flughafens sichern soll, ist an einen umfassenden Strategieprozeß geknüpft, dessen Ergebnisse im September vorliegen und dem Aufsichtsrat präsentiert werden. Die jüngsten Entwicklungen, darunter die stark gesunkenen Passagierzahlen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie und eine auf acht Prozent gefallene Eigenkapitalquote, unterstreichen die Dringlichkeit, die strategische Ausrichtung des Flughafens an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Während der Frachtbereich als wichtiger Lichtblick gilt, sucht der Flughafen nach neuen Wegen, um sich aus der Verlustzone zu befreien. Fünf Jahre in der Verlustzone: Die wirtschaftliche Schieflage des Flughafens Die wirtschaftliche Situation des Flughafens Linz, der sich zu gleichen Teilen im Besitz der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich befindet, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Bis zum Jahre 2019, also vor dem Ausbruch der Coronapandemie, konnte der Flughafen noch eine positive Bilanz vorweisen. Seither jedoch schreibt der Airport Verluste und mußte seine Rücklagen weitgehend aufbrauchen. Die Eigenkapitalquote, die noch bis 2023 im hohen zweistelligen Bereich lag, ist nun auf kritische acht Prozent gesunken. Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) bezifferte das finanzielle Delta auf 3,6 Millionen Euro, was die Dringlichkeit der Lage verdeutlichte. Einer der Hauptgründe für die finanzielle Schieflage ist der starke Einbruch der Passagierzahlen. Während im Jahre 2019 noch 436.018 Fluggäste den Flughafen nutzten, sank diese

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