Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Austrian Airlines plant Ausbau des Boston-Flugangebots im Jahr 2026

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines plant eine Aufstockung ihrer Flüge zwischen Wien und Boston für den Sommerflugplan im Jahre 2026. Die Verbindung soll mit Maschinen des Typs Boeing 787-9 bedient werden, einem zentralen Flugzeug in der Flottenerneuerungsstrategie des Unternehmens. Gemäß vorläufigen Flugplandaten soll die Route ab dem 30. März 2026 zunächst viermal pro Woche angeboten werden, bevor die Frequenz ab dem 2. Juni auf fünf wöchentliche Flüge erhöht wird. Diese Entwicklung folgt auf eine Reduzierung des Angebots im vorherigen Sommer 2025, als die ursprünglich geplanten sechs wöchentlichen Verbindungen letztendlich auf drei verringert wurden. Die geplante Erweiterung der Verbindungen ist Teil der Strategie, die Fernflugverbindungen auszubauen. Boston stellt hierbei ein wichtiges Ziel im Nordamerika-Netzwerk der Fluggesellschaft dar, das den Hub Wien mit dem wichtigen Wirtschafts- und Forschungszentrum an der US-Ostküste verbindet. Da es sich um vorläufige Daten handelt, können sich die Pläne jedoch noch ändern.

weiterlesen »

Gault & Millau Genussmesse 2025: Licht und Schatten der österreichischen Kulinarik

Die Gault & Millau Genussmesse 2025, die am 13. und 14. September 2025 in der Ottakringer Brauerei in Wien stattfand, versammelte erneut die Riege der heimischen Gastronomie. Während die Veranstaltung zweifellos einen breiten Überblick über die österreichische Kulinarik bot, werfen einige Aspekte Fragen über die tatsächliche Innovationskraft und die Zugänglichkeit der Szene auf. Die Messe präsentierte ein breites Spektrum, von prämierter Haute Cuisine bis zu regionalen Delikatessen, doch bei näherer Betrachtung zeigten sich auch die Herausforderungen und bisweilen starren Strukturen einer Branche, die zwischen Tradition und Moderne navigiert. Die Veranstaltung, die als Schaufenster für die im Gault & Millau Führer präsentierten Betriebe dient, spiegelte sowohl die Stärken als auch die Schwächen einer Szene wider, die sich oft im Spannungsfeld zwischen Perfektionismus und Praxis bewegt. Ein Kulinarisches Schaufenster mit Defiziten Die Liste der Aussteller las sich wie ein Who’s Who der österreichischen Gastronomie. Über 100 Stände, von etablierten Haubenlokalen bis zu aufstrebenden Produzenten, versprachen ein wahres Feuerwerk für die Sinne. Jedoch war die Zugänglichkeit vieler dieser Gaumenfreuden nicht für jedermann gegeben. Die oft winzigen Portionen, die am Stand angeboten wurden, rechtfertigten in manchen Fällen kaum den hohen Preis des Eintrittstickets. Während das Konzept der Verkostung dazu dienen sollte, einen umfassenden Einblick zu gewähren, blieben viele Besucher am Ende mit dem Gefühl zurück, nur einen flüchtigen und teils unbefriedigenden Eindruck von den eigentlichen Küchenleistungen erhalten zu haben. Kritiker bemängelten zudem, daß sich das Angebot in weiten Teilen um bereits bekannte Namen und bewährte Konzepte drehte. Zwar gab es einige neue Gesichter, doch

weiterlesen »

Gespräche zwischen Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa-Führung gescheitert

Die Gewerkschaft UFO hat die Gespräche mit der Konzernführung der Lufthansa für gescheitert erklärt. Die Verhandlungen zielten auf eine umfassende tarifliche Lösung für das Kabinenpersonal bei den Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines. Nachdem die Gespräche ohne Ergebnis blieben, fordert UFO nun die Durchsetzung der Forderungen in einzelnen Tarifrunden für jede Airline. Die UFO erklärte, daß die Gespräche mit der Konzernleitung seit März 2024 geführt worden seien, um einen Weg zu finden, der allen deutschen Airlines im Konzern ein geregeltes Wachstum ermögliche. Der Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger beklagte, die Konzernführung verfolge eine Strategie, die Arbeitsplätze bei den etablierten Fluggesellschaften gefährde und die neuen Airlines auf der Basis schlechterer Arbeits- und Gehaltsbedingungen aufbaue. Die Konzernstrategie sieht die Verlagerung von Flugprogrammen auf neue Airlines mit geringeren Betriebskosten vor. Ein Vertreter der Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, es fordere von den Kabinenbeschäftigten eine Produktivitätssteigerung von über 20 Prozent, was eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeute. Ferner betonte UFO, daß die wirtschaftlichen Probleme der Lufthansa nicht durch die Löhne der Kabinenbelegschaft verursacht seien, sondern vielmehr durch langfristige Investitionsversäumnisse der Geschäftsleitung.

weiterlesen »

Ethiopian Airlines und SITA vereinbaren Zusammenarbeit für Passagierabfertigung

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines und der Technologiedienstleister SITA haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen für den Luftverkehr unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Technologien zur Verbesserung der operativen Prozesse und des Reiseerlebnisses von Passagieren einzuführen. Die Vereinbarung reagiert auf den steigenden Flugverkehr in Afrika und die sich verändernden Ansprüche der Reisenden. Im Rahmen der Partnerschaft sollen mithilfe von Start-ups und weiteren Partnern innovative Systeme gefunden und entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Fluggesellschaft abgestimmt sind. Die Anbieter wollen hierbei insbesondere Lösungen entwickeln, die die Passagierabfertigung und andere Flughafenprozesse optimieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist Teil der strategischen Bestrebungen, die Stellung Äthiopiens als wichtiges Zentrum für Handel, Investitionen und Tourismus weiter auszubauen. SITA erkennt im afrikanischen Luftverkehr ein grosses Potenzial und will durch diesen Schritt die Entwicklung moderner Systeme am Drehkreuz Addis Abeba fördern. Das Abkommen unterstreicht die Bereitschaft beider Seiten, an diesen Zielen gemeinsam zu arbeiten.

weiterlesen »

Massenschlägerei an Bord: Religiöse Spannungen eskalieren auf Flug von Tel Aviv nach Bukarest

Ein nächtlicher Flug der Chartergesellschaft HelloJets von Tel Aviv nach Bukarest wurde zum Schauplatz einer Massenschlägerei, die mutmaßlich auf religiöse Meinungsverschiedenheiten zurückzuführen ist. Rumänische Medien berichteten über den Vorfall, der sich an Bord des Flugzeugs ereignete. Nach der Landung in Bukarest verhängten die rumänischen Behörden gegen sieben mutmaßlich Beteiligte Geldstrafen in Höhe von jeweils 4.000 Lei (rund 790 Euro) wegen Verstößen gegen die öffentliche Ordnung. Die Betroffenen wurden auf freien Fuß gesetzt, müssen sich jedoch voraussichtlich noch einer Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft stellen. Obwohl die rumänische Grenzpolizei die Motive für die Schlägerei nicht offiziell bestätigte, spekulierten lokale Medien, daß die Auseinandersetzung entbrannte, nachdem einige Fluggäste während des Fluges begonnen hatten zu beten und damit andere Passagiere verärgerten. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im Umgang mit religiösen und kulturellen Unterschieden in beengten Räumen wie einem Flugzeug. Der Hergang des Vorfalls und die offizielle Reaktion Die Schlägerei brach nach Angaben der rumänischen Grenzpolizei in der Kabine des Flugzeugs aus. Die Crew des HelloJets-Fluges schlug Alarm wegen eines „spontanen Konflikts zwischen israelischen Staatsbürgern“. Obwohl die Polizei keine genauen Details zu den Motiven gab, berichteten rumänische Medien wie die Zeitung „Libertatea“ und der Fernsehsender „Antena 3“ unter Berufung auf ungenannte Quellen, daß die Schlägerei durch eine Gruppe von Passagieren ausgelöst worden sei, die zu beten begannen. Dies habe bei anderen Fluggästen Irritationen und Unmut hervorgerufen, was schließlich in Handgreiflichkeiten mündete. Die Passagiere und die Crew wurden von dem Chaos an Bord überrascht. Angesichts der Enge eines Flugzeugs können solche Auseinandersetzungen schnell

weiterlesen »

Flughafen München eröffnet neues Gastronomie-Konzept im Terminal 2

Der Flughafen München hat im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Das Konzept mit dem Namen 4 FOOD Street Kitchen wird von der hauseigenen Allresto betrieben und nimmt eine Fläche von über 500 Quadratmetern ein. Es bietet Platz für mehr als 200 Gäste und rechnet mit über 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr. Das Konzept ist auf eine schnelle und vielfältige Verpflegung ausgerichtet. Es umfasst fünf verschiedene Stationen: Pizza Amore mit Pizzagerichten, PastaRossa mit frischer Pasta, Bamee für asiatische Wok-Gerichte, Pommes Freunde mit Frittiertem, sowie eine Pop-up-Station mit bayerischen Spezialitäten. Ergänzend dazu gibt es eine Theke für Reisende mit wenig Zeit, die mit Snacks und Barista-Kaffee versorgt werden. Die Eröffnung des neuen Foodcourts ist Teil der Kommerzstrategie des Flughafens, die darauf abzielt, das gastronomische Angebot für internationale Gäste zu erweitern. Nach Angaben von Flughafengeschäftsführer Andreas Reichert soll die neue Einrichtung die Reiseerfahrung der Passagiere verbessern. Der Flughafen setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie der Marke Pommes Freunde, die sich damit direkt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte präsentieren kann.

weiterlesen »

Hohe Treibstoffpreise belasten Gewinnprognose von Alaska Airlines

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines erwartet für das dritte Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn je Aktie, der am unteren Ende ihrer bisherigen Prognose von ein bis 1,40 Dollar liegen wird. Als Gründe nannte das Unternehmen hohe Kosten für Treibstoff sowie weitere operative Probleme. Nach Angaben der Airline sorgten Ausfälle von Raffinerien an der amerikanischen Westküste für einen Anstieg der Treibstoffpreise. Alaska Airlines rechnet nun mit Kosten von bis zu 2,55 Dollar je Gallone, während die frühere Prognose noch bei etwa 2,45 Dollar lag. Zusätzlich belasteten die Bilanz wetterbedingte Probleme, Schwierigkeiten in der Flugsicherung sowie ein IT-Ausfall im Juli. Trotz der operativen Schwierigkeiten verzeichnete die Fluggesellschaft sich verbessernde Umsatztrends. Besonders die Nachfrage nach Premium-Tickets sowie eine Erholung der Geschäftsreisebuchungen sorgten dafür, daß die Stückerlöse am oberen Ende der Prognose lagen. Die Probleme mit hohen Treibstoffkosten und operativen Engpässen belasteten im dritten Quartal auch andere amerikanische Fluggesellschaften, da die gesamte Branche mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist.

weiterlesen »

Wien-Salzburg: Blablacar fordert ÖBB und Westbahn heraus

Seit Sommer 2025 gibt es wieder eine innerösterreichische Fernbusstrecke und zwar just parallel zur wettbewerbsintensivsten und am stärksten befahrenen Eisenbahn-Route des Landes. Mit Blablacar-Bus können Reisende von Wien nach Salzburg vice versa gelangen. Der Gesetzgeber sieht vor, dass nationale Fernbus-Konzessionen nur dann erteilt werden sollen, wenn für Passagiere ein Mehrwert gegenüber der Eisenbahn vorhanden ist. Ausgerechnet parallel Westbahn- und Railjet-Zügen verkehren nun mehrmals wöchentlich in Kroatien zugelassene Busse eines französischen Anbieters. Während beispielsweise in Deutschland oder Frankreich der Fernbus-Markt vollständig liberalisiert ist und die Anbieter – mit minimalen Einschränkungen – Routen im Inland bedienen dürfen wie es ihnen wirtschaftlich in den Kram passt, ist das in der Alpenrepublik nicht der Fall. Jede innerösterreichische Route bedarf einer komplizierten Konzessionierung, bei der nicht nur die jeweiligen Landesregierungen, das Verkehrsministerium, sondern auch die Österreichischen Bundesbahnen und andere Akteure mitzureden haben. Die Verfahren können sich mitunter jahrelang hinziehen und enden nicht gerade selten mit einem abweisenden Bescheid. Es gibt aber noch einen anderen Umstand, der dazu führt, dass Fernbusse innerhalb Österreichs (abgesehen von Wien-Graz, betrieben von Dr. Richard sowie Klagenfurt-Graz, betrieben von der Österreichischen Postbus AG) eher die Ausnahme sind: Das Klimaticket gilt nicht bei Flixbus und Co. Häufig werden ablehnende Bescheide damit begründet, dass kein Mehrwert gegenüber dem Schienenweg vorhanden ist. Ein solcher könnte beispielsweise dann gegeben sein, wenn aus geografischen Gründen die Reisezeit mit einem Bus geringer ist als auf dem Schienenweg. Auf der Route Wien-Salzburg ist das definitiv nicht der Fall, denn Westbahn und ÖBB geben die Reisezeit ihrer schnellsten Züge

weiterlesen »

Krems testet neue Verfahren für Weine mit weniger Alkohol

Die Weinbauschule Krems reagiert auf veränderte Konsumgewohnheiten und hat erste Versuche zur Alkoholreduktion von Wein gestartet. Die Nachfrage nach alkoholarmen oder gänzlich alkoholfreien Weinen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen, nimmt weltweit stark zu. Die Schule setzt sich damit zwischen ihrem traditionellen Anbau von Klassikern wie dem Grünen Veltliner und neuen internationalen Trends auseinander. Unter der Anleitung von Direktor Dieter Faltl wird dafür ein modernes Membransystem eingesetzt, welches in Österreich erstmals zur Anwendung kommt. Dieses sogenannte Gegenstromverfahren ermöglicht es, den Alkoholgehalt im Wein gezielt zu reduzieren, ohne daß die sortentypischen Aromen und die Qualität des Weines beeinträchtigt werden. Der schonende Prozess trenn Alkohol und Wasser von den anderen Bestandteilen des Weines, die die Charakteristik ausmachen. Derzeit werden die Ergebnisse in Form von sechs Flaschen pro Karton angeboten, um einen geschmacklichen Überblick zu verschaffen. Dabei handelt es sich um einen Riesling mit unterschiedlichen Reduktionsstufen bis hin zu einem alkoholfreien Wein. Dieser Schritt der renommierten österreichischen Weinbauschule wird als wichtige Antwort auf globale Trends gesehen, der neue Perspektiven für den Weinbau eröffnet und das Potenzial hat, den Markt für alkoholreduzierte Weine zu prägen.

weiterlesen »

Wegen Ticketsteuer: Ryanair zieht drei Flugzeuge aus Wien ab

Die Dominanz der Billigfluggesellschaften am Wiener Flughafen bröckelt. Nach der Ankündigung des Ryanair-Konkurrenten Wizz Air, seine Basis in Wien komplett zu schließen und alle fünf dort stationierten Flugzeuge abzuziehen, hat nun auch Ryanair eine drastische Reduzierung seiner Kapazitäten bekanntgegeben. Die Fluggesellschaft wird drei ihrer 19 in Wien stationierten Flugzeuge abziehen, was den Wegfall von rund 100 Arbeitsplätzen zur Folge hat. Als Hauptgründe für den Rückzug nennen beide Airlines die „exorbitante“ österreichische Luftverkehrssteuer in Höhe von zwölf Euro pro Passagier sowie deutlich gestiegene Flughafen- und Abfertigungsgebühren. Die Entscheidungen der Fluggesellschaften verdeutlichen den hohen Kostendruck im europäischen Luftverkehr und haben eine Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Wien ausgelöst. Die Gründe für den Rückzug: Steuern und Gebühren Die Ankündigung von Ryanair, drei Flugzeuge von der Basis Wien abzuziehen, bestätigt einen Trend, der sich bereits mit der Entscheidung von Wizz Air abzeichnete. Beide Airlines begründen ihren Schritt mit den hohen Kosten am Flughafen Wien. Die österreichische Luftverkehrssteuer von zwölf Euro pro Passagier sei, so Ryanair, „exorbitant“ und mache im Durchschnitt rund ein Drittel der bei den Airlines anfallenden Kosten pro Passagier aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Europa und den stark wachsenden Luftfahrtmärkten in Asien und dem Nahen Osten, die solche Zusatzbelastungen nicht kennen, sei dies ein entscheidender Wettbewerbsnachteil. Der Flughafen Wien selbst, der die Entscheidungen der Fluggesellschaften bedauert, sieht darin einen weiteren Beleg für die Notwendigkeit, die staatliche Flugabgabe abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren. Um den Fluggesellschaften entgegenzukommen, kündigte der Flughafen an, seine Entgelte zum 1. Januar 2026 um bis

weiterlesen »