Jan Gruber

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Jan Gruber

Konflikt um Dublins Flughafen: Ryanair kritisiert Wachstumsbremsen, Regierung verteidigt Lärmschutzmaßnahmen

Eine zunehmende Spannung prägt derzeit die irische Luftfahrtlandschaft. Ryanair, eine der größten Fluggesellschaften Europas, hat die irische Regierung scharf kritisiert, nachdem neue Beschränkungen für Nacht- und frühmorgendliche Flüge am Dublin International Airport eingeführt wurden. Die Airline warnt davor, daß diese Auflagen Investitionen behindern, Kapazitäten begrenzen und letztlich der nationalen Wirtschaft schaden könnten. Die irische Regierung verteidigt die Entscheidung jedoch als notwendigen Kompromiß zwischen dem Wachstum des Flughafens und den Belangen der Anwohner. Der Disput verdeutlicht den komplexen Interessenausgleich, der zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Lärmschutz in einer zunehmend dicht besiedelten Umgebung gefunden werden muß. Ryanairs scharfe Kritik: „Idiotisch“ und wirtschaftsschädlich Ryanair hat die Entscheidung von An Coimisiún Pleanála – einer unabhängigen, quasi-gerichtlichen Instanz, die über Berufungen gegen Planungsentscheidungen lokaler Behörden in Irland entscheidet – als „idiotisch“ bezeichnet. Im Kern der Kritik steht die Einführung einer jährlichen Obergrenze von 35.672 Flugbewegungen während der Nachtstunden am Dublin International Airport. Diese Beschränkung gilt für den Zeitraum zwischen 23:00 Uhr und 07:00 Uhr Ortszeit, was effektiv etwa 98 Flugbewegungen pro Nacht entspricht. Ryanair befürchtet, daß diese Schwelle bereits in diesem Jahr erreicht werden wird, was zu einer drastischen Einschränkung des Flugbetriebs führen würde. Insbesondere die früh morgendlichen Transatlantik-Ankünfte und Kurzstreckenflüge nach Europa wären von diesen Kürzungen betroffen. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß diese Restriktionen das Wachstum des Dubliner Flughafens jenseits seiner aktuellen Verkehrsniveaus verhindern werden. Dies steht in starkem Kontrast zur Auslegung der erst kürzlich in Betrieb genommenen Nordpiste des Flughafens, die darauf ausgelegt ist, bis zu 60 Millionen Passagiere jährlich zu unterstützen. Die aktuellen Passagierzahlen

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Im Himmel zerronnene Träume: Das kurze Aufblühen und jähe Ende der Dau Air

Die Luftfahrtgeschichte ist reich an Beispielen ambitionierter Unternehmungen, die mit großen Hoffnungen starteten, aber letztlich dem harten Wettbewerb oder internen Schwierigkeiten zum Opfer fielen. Ein solches Kapitel schrieb auch die deutsche Regionalfluggesellschaft Dau Air. Sie versprach, Lücken im Streckennetz zu schließen und Reisenden schnelle Verbindungen zu bieten, doch ihre Existenz war von kurzer Dauer und endete in einem wirtschaftlichen Fiasko. Diese Reportage zeichnet den Weg einer Airline nach, die trotz vieler guter Ansätze scheiterte und deren Geschichte ein Lehrstück für die Komplexität des Luftverkehrsgeschäfts darstellt. Anfänge und ambitionierte Pläne Die Dau Air wurde im Jahre 2003 von dem Luft- und Raumfahrtingenieur Hans-Jörg Dau gegründet und nahm ihren Flugbetrieb am 18. April 2005 auf. Das junge Unternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt, als Regionalfluggesellschaft neue Verbindungen zwischen kleineren deutschen und europäischen Flughäfen zu schaffen und damit eine Nische im hart umkämpften Markt zu besetzen. Die Idee war, Geschäftsreisenden und Touristen abseits der großen Drehkreuze direkte Flugoptionen anzubieten. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf der Anbindung von Regionen, die von den etablierten Airlines eher vernachlässigt wurden. Der Verwaltungssitz der Dau Air befand sich in Lübeck, während sich die operativen Basen anfangs am Flughafen Dortmund und später auch am Flughafen Rostock-Laage befanden. Diese strategischen Standorte sollten die regionale Verankerung der Fluggesellschaft unterstreichen und ihr eine gute Ausgangsbasis für ihre geplanten Routen bieten. Das eingesetzte Fluggerät: Pragmatismus und Vielfalt Für den Flugbetrieb setzte Dau Air primär auf Turboprop-Flugzeuge des Typs Saab 340B. Diese Maschinen, die Platz für etwa 33 Passagiere boten, galten als zuverlässig und

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Wizz Air verzeichnet Gewinnrückgang trotz erhöhter Passagierzahlen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rückgang des Betriebsgewinns um etwa 38 Prozent gemeldet. Wie aus den am 24. Juli 2025 veröffentlichten, ungeprüften Finanzergebnissen hervorgeht, sank der Betriebsgewinn auf 27,5 Millionen Euro, gegenüber 44,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als Gründe hierfür nannte die Fluggesellschaft gestiegene Kosten sowie Flugzeugstilllegungen im Zusammenhang mit Problemen an GTF-Triebwerken. Der Rückgang des Betriebsgewinns wurde laut Wizz Air durch höhere Flughafen-, Abfertigungs- und Streckengebühren sowie erhöhte Abschreibungskosten und die genannten Triebwerksprobleme verursacht. Trotz dieses Rückganges konnte Wizz Air eine Steigerung des Gesamterlöses pro verfügbarem Sitzplatz um 2,1 Prozent auf 4,41 Euro verzeichnen. Die Ticketeinnahmen wuchsen um 2,5 Prozent auf 2,47 Euro, während die Nebeneinnahmen um 1,6 Prozent auf 1,94 Euro im Jahresvergleich stiegen. Der Nettogewinn erhöhte sich auf 38,4 Millionen Euro, beeinflußt durch einen „nicht realisierten Währungseffekt“. Das Gesamtbarvermögen stieg gegenüber März 2025 um 13,2 Prozent auf 1.964,8 Millionen Euro, und die Nettoverschuldung sank um 5,1 Prozent auf 4.705,4 Millionen Euro. Das EBITDA der Fluggesellschaft stieg um 9,3 Prozent auf 300,2 Millionen Euro, wobei sich die Margen auf 21 Prozent verbesserten. Die Kapazität an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) nahm im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der Billigflieger gab zudem bekannt, 17 Millionen Passagiere im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 befördert zu haben, gegenüber 15,3 Millionen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024. Wizz Air nahm im Berichtszeitraum zehn neue A321neo-Flugzeuge und ein neues A321XLR-Flugzeug entgegen und gab sechs A320ceo-Flugzeuge zurück. Die Gesamtflotte des Unternehmens umfaßt

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Lauda Europe sucht neue Piloten für Tochtergesellschaft Lauda Europe

Die Ryanair-Gruppe, ein führender europäischer Luftfahrtkonzern, hat am Mittwoch, den 23. Juli 2025, die Ausschreibung von bis zu 20 neuen Pilotenstellen an ihren europäischen Basen bekanntgegeben. Gesucht werden A320 Direct Entry Piloten speziell für die Konzerntochter Lauda Europe. Diese Rekrutierungsoffensive ist Teil der umfassenden Wachstumsstrategie der Gruppe, die darauf abzielt, bis zum Jahre 2034 eine Passagierzahl von 300 Millionen und eine Flotte von 800 Flugzeugen zu erreichen. Ryanair ist bereits jetzt ein bedeutender Akteur im europäischen Luftverkehr mit einem jährlichen Passagieraufkommen von über 200 Millionen und täglich 3.600 Flügen auf einem weitreichenden Streckennetz von 2.600 Routen. Die neu ausgeschriebenen Stellen sollen die ehrgeizigen Expansionsziele des Unternehmens unterstützen und die operative Kapazität der Gruppe weiter stärken. Die Positionen bei Lauda Europe bieten laut Unternehmen die Möglichkeit zu einer Karriere in der Luftfahrt mit Aussicht auf schnelle Aufstiegsmöglichkeiten bei entsprechender Leistung. Um interessierten Bewerbern umfassende Informationen zu den Positionen zu bieten, veranstaltete Lauda am Mittwoch, den 30. Juli, eine Rekrutierungsveranstaltung im Canopy by Hilton Hotel im Zentrum von Zagreb. Dort hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das Team aus dem Pilot Recruitment und dem Flight Operations kennenzulernen. Es wurden umfassende Informationen über die Arbeitsbedingungen bei Lauda Europe bereitgestellt, darunter ein „5 Tage on / 4 Tage off“-Dienstplan, attraktive Vergütungspakete, lokale Direktverträge und eine Auswahl an Basen. Ferner wurden hervorragende Karrierechancen und Reisevorteile innerhalb der Ryanair Group sowie Schulungsprogramme in Aussicht gestellt. Mark Duffy, Talentdirektor bei Ryanair, äußerte sich zur Initiative: „Wir freuen uns, eine großangelegte Rekrutierungsoffensive für A320 Direct Entry Piloten für unsere Tochtergesellschaft

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GetJet Aviation Holdings meldet starkes Finanzergebnis und plant weiteren Ausbau technischer Fähigkeiten

Die internationale Luftfahrtdienstleistungsgruppe GetJet Aviation Holdings mit Hauptsitz in Litauen hat ihre Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 bekanntgegeben. Die Holding erzielte demnach einen Nettogewinn von 25,4 Millionen Euro, bei Gesamteinnahmen von 184,3 Millionen Euro über alle zum Konzern gehörenden Unternehmen. GetJet behauptet sich damit als einer der weltweit profitabelsten Anbieter in den Bereichen ACMI (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) und Flugzeugwartung. Darius Viltrakis, CEO von GetJet Aviation Holdings, bezeichnete das Jahr 2024 als Periode der strategischen Konsolidierung. Er betonte, daß das Unternehmen seine Aktivitäten in den Bereichen Luftfahrt-Asset-Management, MRO (Maintenance, Repair, and Overhaul) und Komponentenhandel erheblich ausgeweitet sowie seine internen technischen Fähigkeiten gestärkt habe. Die vorgelegten Finanzergebnisse würden die Wirksamkeit der strategischen Ausrichtung bestätigen, was sich in einer größeren operativen Diversifizierung, verbesserter Finanzstabilität und zunehmenden Synergien zwischen den Geschäftsbereichen zeige. GetJet Aviation Holdings operiert über mehrere Schlüsseleinheiten, darunter die in Litauen ansässige ACMI- und Charterfluggesellschaft GetJet Airlines mit Niederlassungen in Lettland und Malta (GetJet Airlines Latvia, Airhub Airlines Ltd.), den Flugzeug-Wartungs- und Asset-Management-Dienstleister Airhub Aviation sowie das Trainingszentrum Airhub Training (UAB Airhub). Diese Struktur positioniert GetJet Aviation Holdings als vertikal integrierten Luftfahrtkonzern, der alle Kernsegmente von ACMI-Operationen bis hin zu Luftfahrttraining abdeckt. Flugzeugwartung bleibt ein strategischer Schwerpunkt der langfristigen Wachstumsstrategie der Holding. Angesichts eines sich verengenden globalen MRO-Marktes ermöglicht die Investition in technische Autonomie GetJet, die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten und widerstandsfähig gegenüber Marktschwankungen zu bleiben. Im März 2025 sicherte sich GetJet Airlines einen auf 40 Jahre angelegten Pachtvertrag mit litauischen Flughäfen für ein Grundstück am Internationalen Flughafen Vilnius. Dort ist der

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Innovation in der Luftfahrt: Swiss setzt als Pionier auf Solartreibstoff von Synhelion

Ein Schritt in der Geschichte der Luftfahrt wurde gestern bekanntgegeben: Swiss International Air Lines (Swiss) hat als weltweit erste Fluggesellschaft Solartreibstoff des Schweizer Cleantech-Unternehmens Synhelion in ihren regulären Flugbetrieb integriert. Diese Premiere markiert einen entscheidenden Meilenstein für die Branche und unterstreicht die Bedeutung alternativer Kraftstoffe für die Zukunft des Flugverkehrs. Obwohl die initiale Menge des eingespeisten Solartreibstoffs noch gering ist, symbolisiert dieser Akt einen kraftvollen Auftakt und beweist die technische Machbarkeit sowie die Kompatibilität der solaren Kerosinproduktion mit bestehenden Infrastrukturen. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft und Investition in eine Schlüsseltechnologie, die das Potenzial hat, die Abhängigkeit der Luftfahrt von fossilen Treibstoffen maßgeblich zu reduzieren. Ein Faß voll Zukunft: Solartreibstoff erreicht den Flugbetrieb Die Vision, Flugzeuge mit der Kraft der Sonne anzutreiben, hat mit der jüngsten Entwicklung bei Swiss eine konkrete Form angenommen. Synhelion, ein Schweizer Cleantech-Unternehmen, das sich auf die Produktion synthetischer Treibstoffe spezialisiert hat, lieferte ein erstes 190-Liter-Faß synthetisches Rohöl aus seiner Produktionsanlage DAWN. Dieses Rohöl wurde anschließend zu einer Raffinerie in Norddeutschland transportiert. Dort erfolgte die Weiterverarbeitung zu zertifiziertem Flugtreibstoff (Jet-A-1), der den strengen Qualitätsnormen der Luftfahrt entspricht. Nach der Veredelung wurde der Solartreibstoff über den Flughafen Hamburg in das Treibstoffversorgungssystem eingespeist. Die zugeführte Menge, die etwa sieben Prozent des Treibstoffbedarfs für einen Flug zwischen Hamburg und Zürich decken könnte, mag auf den ersten Blick gering erscheinen. Doch ihre Bedeutung ist weit größer als die reine Volumenangabe vermuten läßt. Sie ist ein „symbolischer, aber kraftvoller Auftakt“, wie Synhelion und Swiss unisono betonen. Dieser erste Einsatz

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Wizz Air reaktiviert Wien-Luton

Die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz ab Wien und nimmt eine neue tägliche Nonstopverbindung zum Flughafen London Luton (LTN) auf. Der erste Flug auf dieser Route ist für den 26. Oktober 2025 angesetzt. Mit dieser neuen Verbindung verbessert die Fluggesellschaft die Erreichbarkeit der britischen Hauptstadt und bietet Passagieren eine zusätzliche Reisemöglichkeit zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich. London Luton liegt nördlich der britischen Hauptstadt und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit guter Anbindung an das Zentrum Londons, das in etwa 40 Minuten erreichbar ist. London selbst zählt zu den größten und vielfältigsten Metropolen Europas und zieht jährlich Millionen von Besuchern an. Die Stadt bietet eine reiche Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Stadtleben, mit bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Tower of London, dem Buckingham Palace und dem Big Ben. Zudem lockt London mit zahlreichen Parks, erstklassigen Einkaufsmöglichkeiten in Gegenden wie der Oxford Street und Covent Garden sowie einer lebendigen Kulturszene mit Museen, Theatern und Live-Musik. Anastasia Novak, Kommunikationsmanagerin bei Wizz Air, äußerte sich zur neuen Verbindung: „Wir freuen uns, unser Angebot ab Wien um ein weiteres großartiges Reiseziel zu erweitern: London Luton. London ist eine der aufregendsten und beliebtesten Städte Europas, und diese neue Verbindung ergänzt unseren bestehenden Service nach London Gatwick – und bietet den Passagieren noch mehr Auswahl und Flexibilität.“ Sie betonte, daß diese tägliche Verbindung Reisen in die britische Hauptstadt bequemer und erschwinglicher mache und das Engagement für den österreichischen Markt bekräftige. Wizz Air hatte die Destination Luton bereits in der Vergangenheit ab Wien im Portfolio. Kurzzeitig hat

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Österreichs Flughäfen im Aufwind: Robuster Start ins Sommerhalbjahr mit Passagier- und Frachtzuwächsen

Die österreichischen Verkehrsflughäfen verzeichnen im ersten Halbjahr 2025 eine positive Entwicklung des Flugverkehrs. Insgesamt wurden von Jänner bis Juni rund 16,9 Millionen Passagiere an den sechs Verkehrsflughäfen des Landes gezählt, was einem Wachstum von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Noch deutlicher fiel der Zuwachs im Frachtaufkommen aus, das um 3,0 Prozent auf 181.132 Tonnen anstieg. Diese Zahlen signalisieren eine anhaltende Erholung und Stärkung des Luftverkehrs in Österreich, der als „Rückgrat der Mobilität“ für Tourismus und Wirtschaft gilt. Trotz regionaler Unterschiede blicken die Flughäfen optimistisch auf die bevorstehende Hauptreisesaison und fordern faire Rahmenbedingungen sowie gezielte Investitionen, um diese positive Entwicklung nachhaltig zu sichern. Positive Bilanz im ersten Halbjahr 2025 Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) hat die aktuellen Verkehrszahlen für das erste Halbjahr 2025 (Jänner bis Juni) veröffentlicht, die ein klares Bild des Aufschwungs zeichnen. Insgesamt passierten 16.858.726 Passagiere die Terminals der sechs österreichischen Verkehrsflughäfen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien. Dies entspricht einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung im Frachtgeschäft. Das Frachtaufkommen stieg im ersten Halbjahr 2025 um 3,0 Prozent auf insgesamt 181.132 Tonnen. Dies ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität und die Rolle der Flughäfen als Logistikzentren. Die Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr nahmen ebenfalls zu: Mit 134.066 Starts und Landungen wurde ein Anstieg von 3,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 verzeichnet. Mag. Norbert Draskovits, Präsident der AÖV und Geschäftsführer des Linz Airport, kommentierte die Zahlen mit Zuversicht: „Das Passagierwachstum der letzten Jahre setzt sich

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Rolf Zuckowskis „Die Weihnachtsbäckerei“ kommt erstmals nach Stuttgart

Das beliebte Musical „Die Weihnachtsbäckerei“ mit den bekannten Liedern von Rolf Zuckowski wird im Winter 2025 erstmals in Stuttgart gastieren. Von November bis Dezember 2025 soll das Stück im Stage Palladium Theater den Zauber der Vorweihnachtszeit für die ganze Familie erlebbar machen. Die Produktion, die ursprünglich aus dem Hamburger Schmidts Tivoli stammt, gilt als eine der populärsten Weihnachtsgeschichten im deutschen Theater. Das Musical erzählt von der Magie der Vorweihnachtszeit, dem Duft frisch gebackener Plätzchen und dem Wert von Familienzusammenhalt. Generationen von Kindern und Erwachsenen sind mit Rolf Zuckowskis Liedern wie „Winterkinder“, „Es schneit“ und dem Titellied „In der Weihnachtsbäckerei“ aufgewachsen. Diese Melodien, die voller Humor und Wärme die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zelebrieren, werden in der Inszenierung zu einem unvergesslichen Erlebnis für jung und alt. Die Aufführung verspricht, das Publikum zum Mitsingen zu animieren und emotionale Momente zu schaffen. Rolf Zuckowski selbst äußerte sich erfreut über die bevorstehende Premiere in Stuttgart: „‚Die Weihnachtsbäckerei‘ ist mehr als ein Musical – sie ist ein emotionales Fest für die ganze Familie, das eine ganz besondere Geschichte in sich trägt. Ich bin bis heute sehr stolz, daß aus meinem Lied ein Theaterstück geworden ist.“ Er betonte, daß viele Zuschauer überrascht sein werden, wie oft sie mitsingen können, und wies auf berührende Augenblicke hin, wie beim Lied „Bald, bald, bald“, sowie auf ein Finale, das an Broadway-Produktionen erinnere. Die Aufführungen im Stage Palladium Theater beginnen mit der Premiere am Samstag, den 22. November 2025, um 10:30 Uhr. Weitere Termine sind über den November und Dezember

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Discover Airlines nimmt neue Route von München nach La Palma auf

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat eine neue Flugverbindung ab München angekündigt. Wie der Luftfahrtdienst „Aeroroutes“ berichtete, wird der Ferienflieger mit Beginn des kommenden Winterflugplanes ab dem 26. Oktober 2025 die bayerische Metropole direkt mit Santa Cruz de La Palma verbinden. Dies erweitert das Angebot für Reisende, die die Kanarischen Inseln ansteuern möchten. Die Flüge nach Santa Cruz de La Palma werden jeweils sonntags stattfinden. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug des Typs Airbus A320, ein Standardmodell für Mittelstreckenflüge, das eine effiziente und komfortable Reise ermöglicht. Die Kanarischen Inseln sind seit jeher ein beliebtes Reiseziel für Urlauber, insbesondere in den Wintermonaten, wenn angenehme Temperaturen und Sonnenschein locken. Die direkte Anbindung von München ist daher eine willkommene Ergänzung für den deutschen Reisemarkt. Discover Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, ist darauf spezialisiert, touristische Ziele von den Drehkreuzen Frankfurt und München aus anzufliegen. Mit dieser neuen Route stärkt die Fluggesellschaft ihr Angebot ab dem wichtigen Standort München und reagiert auf die anhaltende Nachfrage nach Direktflügen zu beliebten Urlaubsdestinationen. Die neue Verbindung ergänzt das bestehende Portfolio an Flügen zu den Kanarischen Inseln und bietet Reisenden aus Süddeutschland und den angrenzenden Regionen eine weitere bequeme Option für ihre Winterferien. Die Einführung dieser Route unterstreicht die Bestrebungen von Discover Airlines, ihr Streckennetz gezielt auszubauen und sich als feste Größe im europäischen Ferienflugsegment zu etablieren. Für die Insel La Palma bedeutet die neue Direktverbindung aus München eine zusätzliche Stärkung des Tourismus und eine verbesserte Erreichbarkeit für internationale Besucher.

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