Jan Gruber

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Jan Gruber

Emirates Group erzielt Rekordgewinn und nennt Airline profitabelste weltweit

Die in Dubai ansässige Emirates Group hat für das Geschäftsjahr 2024-2025 ein Rekordergebnis erzielt und sich als finanziell erfolgreichste Luftfahrtgruppe weltweit bezeichnet. Im Berichtszeitraum vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 erreichte die Gruppe neue Höchstwerte bei Gewinn, Umsatz und Barvermögen. Die Fluggesellschaft Emirates selbst meldete ebenfalls das beste Ergebnis ihrer Geschichte und sieht sich als die profitabelste Airline weltweit. Die Emirates Group wies einen Rekordgewinn vor Steuern von 22,7 Milliarden AED (rund 6,2 Milliarden US-Dollar) aus, was einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 145,4 Milliarden AED (etwa 39,6 Milliarden US-Dollar). Das Barvermögen erreichte mit 53,4 Milliarden AED (rund 14,6 Milliarden US-Dollar) einen neuen Höchststand. Die Fluggesellschaft Emirates trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei und verzeichnete einen Gewinn vor Steuern von 21,2 Milliarden AED (rund 5,8 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 20 Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz der Airline stieg um sechs Prozent auf 127,9 Milliarden AED (rund 34,9 Milliarden US-Dollar). Auch die Tochtergesellschaft dnata, ein Anbieter von Luftverkehrsdienstleistungen, trug mit einem Gewinn vor Steuern von 1,6 Milliarden AED und einem Umsatz von 21,1 Milliarden AED zum positiven Gesamtergebnis bei. Die Emirates Group wird eine Dividende von sechs Milliarden AED an ihren Eigentümer, die Investment Corporation of Dubai, ausschütten. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline and Group, führte den Erfolg auf die Ausrichtung auf großartige Produkte und Dienstleistungen sowie kontinuierliche Investitionen in Technologie und Personal zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die

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Mehr Passagiere, weniger Flugbewegungen am Flughafen Berlin Brandenburg im April 2025

Im April 2025 nutzten 2,22 Millionen Reisende den Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Wie aus vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts hervorgeht, sind dies rund 70.000 Passagiere mehr als im April des Vorjahres. Besonders stark frequentiert war der letzte Ferientag der Osterferien am Sonntag, den 27. April, mit 84.649 Passagieren. Während der zweiwöchigen Osterferien insgesamt zählte der BER rund 1,2 Millionen Fluggäste. Interessanterweise sank die Zahl der Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht. Im April 2025 starteten und landeten 16.291 Flugzeuge am BER, während es im April 2024 noch 16.689 Flugbewegungen gegeben hatte. Dies deutet auf eine höhere Auslastung der Flugzeuge hin. Erfreulich entwickelte sich hingegen die Luftfracht, die im April um 3,9 Prozent über dem Frachtaufkommen des Vorjahres lag. Insgesamt wurden am BER im vergangenen Monat mehr als 3.900 Tonnen Fracht umgeschlagen. Die gestiegene Passagierzahl, insbesondere während der Osterferien, unterstreicht die Bedeutung des BER als Mobilitätsknotenpunkt für die Hauptstadtregion. Trotz eines leichten Rückgangs der Flugbewegungen zeigt das Wachstum im Passagierverkehr und in der Luftfracht eine positive Entwicklung für den Flughafen. Der vollständige Verkehrsbericht mit endgültigen Zahlen wird im Laufe des Monats erwartet.

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Wizz Air nimmt Memmingen-Eriwan auf

Der Flughafen Memmingen baut sein Angebot an Flugzielen in Osteuropa weiter aus. Ab Ende Oktober 2025 wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air zweimal wöchentlich die armenische Hauptstadt Jerewan anfliegen. Dies gab der Flughafen bekannt. Die neue Nonstop-Verbindung mit einem Airbus A321neo soll jeweils dienstags und samstags bedient werden und die Flugzeit beträgt etwa vier Stunden und 15 Minuten. Jerewan, mit rund einer Million Einwohnern das politische und wirtschaftliche Zentrum Armeniens, gilt als eine der ältesten Städte der Welt. Flughafenvertriebsleiter Marcel Schütz äusserte sich erfreut über die neue Verbindung und betonte die Rolle Memmingens als bedeutender Low-Cost-Airport für Osteuropa. Bereits im laufenden Sommerflugplan werden 26 Ziele in Osteuropa ab Memmingen angeboten. Die neue Strecke nach Jerewan richtet sich nicht nur an Berufspendler, Familienbesucher und Geschäftsleute, sondern soll auch Touristen ansprechen. Obwohl Armenien touristisch noch als Geheimtipp gilt, bietet Jerewan eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Museen. Reiseveranstalter bieten bereits seit Jahren Ski- und Trekkingreisen in das Land im Südkaukasus an. Mit der neuen Direktverbindung wird die Destination für Reisende aus Süddeutschland einfacher erreichbar.

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Kärnten erwartet leichten Zuwachs an Sommerurlaubern

Österreich rechnet für den Tourismussommer 2025 mit einer anhaltend hohen Reiselust seiner Kernmärkte. Laut einer aktuellen Studie der Österreich Werbung planen über 70 Prozent der Menschen in zehn analysierten Herkunftsländern bereits konkret ihren Sommerurlaub. Erwartet werden 22,5 Millionen Sommerurlauber in Österreich, was einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. In fast allen untersuchten Märkten zeigen sich eine größere Bereitschaft, Zeit und Geld für einen Sommerurlaub aufzuwenden. Besonders Kärnten zeigt sich optimistisch für die kommende Saison und bewirbt seine Urlaubsangebote mit dem Fokus auf südliche Lebensfreude zwischen Bergen und Seen. Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig betonte die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und die gute Vorbereitung Kärntens auf den Sommer. Die Region setzt dabei auf ihre Stärken im Bereich Natur, Wasser, Wandern und Kulinarik, wobei das umfassende Wasserangebot besonders hervorgehoben wird. Schwimmen und Baden bleiben die beliebtesten Aktivitäten, gefolgt von Wandern und Radfahren. Um Marktanteile zurückzugewinnen, insbesondere in Deutschland, setzt Kärnten auch auf verbesserte Erreichbarkeit. Die Wiederaufnahme der Direktverbindung von Eurowings zwischen Köln und Klagenfurt sowie die neue Flugroute aus Hannover werden intensiv beworben. Zudem wird die Marktbearbeitung der Schweiz verstärkt fortgesetzt. Langfristiges Ziel ist es, die Saison von Ostern bis zum Ende der Herbstferien auszudehnen.

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Cathay Pacific Kabinenbesatzung serviert Kleinkind versehentlich Wein in der Business Class

Während eines Fluges der Cathay Pacific von Hongkong nach London-Heathrow am 24. April 2025 kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall: Einem dreijährigen Jungen, der in der Business Class reiste, wurde versehentlich Wein anstelle eines anderen Getränks serviert. Die Mutter des Kindes machte den Vorfall über die soziale Medienplattform RedNote öffentlich und schilderte die Situation. Laut der Mutter des Kleinkindes nahm ihr Sohn einen Schluck des Getränks und bemerkte, daß es „sauer“ schmecke. Die Mutter, die zunächst annahm, es handele sich um Wasser, probierte daraufhin selbst und stellte fest, daß es Weißwein war. Sie informierte umgehend die Flugbegleiterin, welche das Getränk sofort durch Wasser ersetzte. Besorgt über die möglichen Auswirkungen des Alkohols auf ihren dreijährigen Sohn, wandte sich die Mutter auch an den Purser, der über MedLink medizinischen Rat einholte. MedLink ist ein System, das bei medizinischen Notfällen eine Verbindung zu Ärzten am Boden herstellt. Ärztliche Untersuchung an Bord ohne Befund – Eltern fordern weitere Abklärung Ein französischer Arzt, der sich ebenfalls an Bord des Fluges befand, untersuchte den Jungen und stellte keine äußerlichen negativen Symptome fest. Die Eltern gaben jedoch an, daß sie Kontakt zu Kinderärzten aufgenommen haben, um umfassende medizinische Untersuchungen zu veranlassen. Die Eltern teilten auch eine Reaktion von Cathay Pacific mit, die per E-Mail erfolgte. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und entschuldigte sich dafür. Zudem bot sie an, die Flugtickets der Familie zu erstatten und informierte darüber, daß die Besatzung eine Einweisung und Schulung erhalten habe, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Eltern unzufrieden mit Reaktion

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Erneuter Luftraumkonflikt bei Washingtoner Flughafen – FAA leitet Untersuchung ein

Die US-amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA untersucht einen weiteren sicherheitsrelevanten Vorfall im Luftraum um den Ronald Reagan Washington National Airport (DCA). Demnach soll sich am 1. Mai 2025 eine militärische UH-60 Black Hawk der Anflugbahn ziviler Flugzeuge genähert haben, was zwei Linienmaschinen zum Abbruch ihrer Landeanflüge zwang. Dieser Vorfall ereignete sich in einem als konfliktträchtig bekannten Luftraum über dem Potomac River. Laut einem internen Memo der FAA, aus dem US-Medien zitieren, wurde der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zu einem Airbus A319 der Delta Air Lines aus Orlando und einer Embraer E170 der Republic Airways aus Boston unterschritten. Die US Army bestätigte, daß der Hubschrauber im Anflug auf das Helipad des Pentagons durchstartete. Dieses Manöver, möglicherweise Teil einer Übung, führte zu den abgebrochenen Landeanflügen der zivilen Flugzeuge. Dieser jüngste Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsprobleme in diesem Luftraum. Zwischen Oktober 2021 und Dezember 2024 wurden laut Daten der US-Flugunfallbehörde NTSB bereits 85 gefährliche Annäherungen zwischen Hubschraubern und Flugzeugen in den Anflugkorridoren des Reagan Airports registriert. Ende Januar dieses Jahres kam es in derselben Region zu einer Kollision zwischen einem Hubschrauber desselben Typs und einem Regionaljet, bei der alle 67 Insassen ums Leben kamen. Nach diesem Unglück hatte die FAA den militärischen Flugverkehr in dem Gebiet bereits eingeschränkt. Verkehrsminister Sean Duffy kündigte nach dem aktuellen Zwischenfall weitere Maßnahmen an, um unnötige Trainingsflüge und VIP-Transporte in diesem sensiblen Luftraum zu unterbinden.

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American Airlines und Qantas bauen Angebot zwischen Nordamerika und Australien aus

Die Fluggesellschaft American Airlines wird ab dem 5. Dezember 2025 eine neue Verbindung von Los Angeles (LAX) nach Brisbane (BNE) aufnehmen. Zudem wird die Fluggesellschaft die Strecke von Dallas (DFW) nach Brisbane im Oktober wieder bedienen und dabei ihre modernisierten Boeing 787-9 Flugzeuge einsetzen. Gleichzeitig wird Qantas ab dem 3. Dezember die Verbindung von Dallas nach Melbourne (MEL) auf tägliche Flüge erhöhen und ab Januar täglich mit Airbus A380 Maschinen von Dallas nach Sydney (SYD) fliegen. Durch diese Maßnahmen der beiden Fluggesellschaften entsteht das nach eigenen Angaben umfassendste Netzwerk zwischen Nordamerika und Australien. Dies soll sowohl dem erhöhten Reiseverkehr während der Hauptferienzeiten entgegenkommen als auch einen breiteren Zugang zum Südpazifik ermöglichen. Die enge Kooperation zwischen American Airlines und Qantas zielt darauf ab, den Passagieren mehr Reiseoptionen und eine bessere Konnektivität zwischen den Kontinenten zu bieten. Die neuen und erweiterten Flugverbindungen unterstreichen die wachsende Nachfrage nach Reisen zwischen den Vereinigten Staaten und Australien. Die eingesetzten Flugzeugtypen, wie die Boeing 787-9 von American Airlines mit ihren modernisierten Kabinen und die Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 von Qantas, sollen den Reisekomfort für die Passagiere erhöhen.

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Aer Lingus A330 auf dem Weg nach Orlando muss in Shannon notlanden

Ein Airbus A330-300 der Aer Lingus UK mit der Kennung G-EILA (Flug EG935) auf dem Weg von Manchester nach Orlando mußte am Montag mit 304 Personen an Bord außerplanmäßig am Shannon Airport in Irland landen. Die Besatzung meldete ein Problem mit einem der beiden Triebwerke, als sich das Flugzeug etwa 900 Kilometer westlich von Shannon befand. Die Piloten setzten einen sogenannten „Pan-Pan“-Ruf ab, der Dringlichkeit, aber keine unmittelbare Gefahr signalisiert. Obwohl beide Triebwerke während des größten Teils des Fluges funktionierten, kündigte die Besatzung eine Landung mit nur einem Triebwerk an und bat um die Freigabe für eine überladene Landung, was eine anschließende Inspektion des Fahrwerks und der Bremsen erforderlich machte. Die Maschine landete sicher um 14:46 Uhr Ortszeit und wurde von den Einsatzkräften empfangen, die sie zur Weiterfahrt zum Terminal freigaben. Die Passagiere verließen das Flugzeug und wurden vorübergehend in Hotels untergebracht, während das Flugzeug repariert wurde. Derselbe Airbus A330-300 setzte seine Reise nach Orlando bereits am nächsten Morgen als Flug EG1035 fort.

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Neue Nonstopverbindung von Hamburg nach Eriwian mit Wizz Air

Hamburg erhält ab Oktober eine neue Nonstopverbindung. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air wird die armenische Hauptstadt Jerewan dreimal wöchentlich nonstop vom Hamburg Airport anfliegen. Diese neue Verbindung erweitert das internationale Angebot Hamburgs um ein bisher nicht direkt erreichbares Ziel im Kaukasus und unterstreicht das Wachstum von Wizz Air am norddeutschen Flughafen. Die neue Strecke wird ganzjährig jeweils montags, mittwochs und freitags bedient. Im Oktober startet der Flug in Hamburg um 10:00 Uhr, ab November wird die Abflugzeit auf 9:15 Uhr vorverlegt. Der Rückflug von Jerewan ist für 6:30 Uhr angesetzt. Die Flugzeit beträgt je nach Saison und Windverhältnissen zwischen viereinhalb und fünf Stunden. Tickets für die neue Verbindung sind bereits ab 69,99 Euro über die Webseite und die App von Wizz Air sowie in Reisebüros buchbar. Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport, äußerte sich erfreut über die neue Verbindung: „Mit der neuen Direktverbindung nach Jerewan erschließen wir für unsere Passagiere ein weiteres faszinierendes Land im Streckennetz ab Hamburg Airport. Armenien begeistert mit seiner reichen Kultur, atemberaubenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft. Wir freuen uns sehr, daß Wizz Air ihr Angebot ab Hamburg kontinuierlich erweitert und damit noch mehr attraktive Ziele für Norddeutschland schafft.“ Mit der Aufnahme von Jerewan wächst das Streckennetz von Wizz Air ab Hamburg auf nunmehr zehn Direktziele. Erst kürzlich kamen Verbindungen nach Kutaissi (Georgien) und Sibiu (Rumänien) hinzu. Die neue Direktverbindung ermöglicht es Reisenden aus Hamburg und Norddeutschland erstmals, Jerewan, eine der ältesten Städte der Welt und kulturelles Zentrum des Kaukasus, bequem und ohne Zwischenstopp zu erreichen.

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Frankreich erklärt erste Concorde zum historischen Denkmal

Frankreich hat die erste gebaute Concorde, die Concorde 001, offiziell zum historischen Denkmal erklärt. Diese Auszeichnung würdigt die bahnbrechende Rolle des Überschallflugzeugs in der Geschichte der Luftfahrt und das technologische Erbe der Nation. Die Bekanntgabe erfolgte durch die französische Kulturministerin Rachida Dati, die das Flugzeug als Symbol französischer Innovationskraft und industrieller Stärke lobte. Die Concorde 001, ein Ergebnis einer französisch-britischen Kooperation, absolvierte ihren Jungfernflug im Jahr 1969. Sie steht heute im Aeroscopia Museum nahe Toulouse. Mit ihr begann das Überschallzeitalter in der zivilen Luftfahrt. Ab 1976 transportierte die Concorde eine Elite von Passagieren in etwas mehr als drei Stunden zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Trotz der Einstellung des Betriebs im Jahr 2003, die auf einen tragischen Unfall im Jahr 2000 mit 113 Todesopfern folgte, bleibt die Concorde ein starkes Symbol für den Ehrgeiz in der Luftfahrt. „Dieses Flugzeug, ein Pionier des Überschallflugs, bleibt in unserer Erinnerung“, sagte Ministerin Dati. „Seine Erhaltung wird zukünftigen Generationen ein Beispiel für unser aeronautisches Fachwissen und unsere futuristische Vision liefern.“ Von den insgesamt 20 gebauten Concorde-Maschinen sind heute noch 18 erhalten, sechs davon in Frankreich. Die Concorde revolutionierte das Reisen für eine kurze, aber prägende Epoche und steht weiterhin für technologischen Fortschritt und die Überschreitung von Grenzen in der Luftfahrt.

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