Jan Gruber

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Jan Gruber

Nach Birdstrike: Avanti Air hilft mit Dash 8-400 bei Peoples aus

Aufgrund eines Birdstrikes, den der Embraer 170 mit der Registrierung OE-LMK am 4. März 2025 auf dem Flughafen Wien-Schwechat erlitten hat, greift Peoples derzeit auf eine de Havilland Dash 8-400, betrieben von Avanti Air zurück. Das einzige Flugzeug von Peoples, die OE-LMK, hat am 4. März 2025 in Wien eine Beschädigung am Vorflügel erlitten. Ursache ist ein Vogelschlag. Die Maschine steht für einen noch nicht näher bekannten Zeitraum nicht für den kommerziellen Flugbetrieb zur Verfügung. Aus diesem Grund kam auf der Abendrotation Altenrhein-Wien-Altenrhein die von Avanti Air betriebene de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung D-AASH  im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zum Einsatz. Nähere Einzelheiten zum Birdstrike, den die OE-LMK erlitten hat, unter diesem Link.

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Italienische Luftfahrtbehörde ENAC legt sieben Skyalps-Flugzeuge still

Die italienische Luftfahrtbehörde ENAC hat im Zuge einer Kontrolle schwerwiegende Mängel in den Wartungsunterlagen von sieben Flugzeugen der Fluggesellschaft Skyalps festgestellt und daraufhin deren Stilllegung veranlasst. Diese Entscheidung führt zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb des Unternehmens, das nun temporär auf Wetlease-Maschinen angewiesen ist. Seit einigen Tagen fliegen unter anderem Avanti Air, Privatewings, Tradeair und Luxwing zahlreiche Rotationen im Auftrag von Skyalps. Da für den Flughafen Bozen eine spezielle Pilotenschulung notwendig ist, jedoch bei den Auftragnehmern nicht alle Flugzeugführer über diese verfügen, werden derzeit verstärkt Flüge ab Verona anstatt der Landeshauptstadt Südtirols durchgeführt – sehr zum Ärgernis der Passagiere. Die de-Havilland-Dash-8-Flotte von Skyalps ist im maltesischen Register eingetragen. Das bedeutet konkret, dass somit die Aufsicht über die Maschinen der TM-CAD obliegt. Allerdings kann – zum Beispiel bei Gefahr in Verzug – auch die italienische ENAC, die AOC und Betriebsgenehmigung für Skyalps ausgestellt hat, einschreiten. In der Praxis ist dies in enger Abstimmung mit der maltesischen Behörde geschehen. Mängel in den Wartungsunterlagen führen zur Stilllegung Im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung stießen Inspektoren der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC auf Unregelmäßigkeiten in den Wartungsdokumenten mehrerer Maschinen von Skyalps. Die betroffenen Flugzeuge sind bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde registriert, weshalb die Untersuchung auch in Abstimmung mit den maltesischen Behörden erfolgte. Laut ENAC entsprachen die Wartungsnachweise nicht den in der Europäischen Union geltenden Sicherheitsanforderungen. Über diesen Umstand, der auf Anfrage sowohl von der italienischen als auch der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde bestätigt wurde, berichtete zunächst der italienische Rundfunk Rai. Ein zentrales Problem stellten die Bescheinigungen eines Wartungstechnikers dar, die sich

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Delta Airlines erweitert Afrika-Netzwerk mit neuen Direktflügen nach Marrakesch und Accra

Delta Airlines baut sein Streckennetz in Afrika aus. Ab dem 25. Oktober 2025 wird die Fluggesellschaft erstmals Direktflüge von Atlanta nach Marrakesch, Marokko, anbieten. Damit wird Marrakesch das erste Ziel des Unternehmens in Marokko. Die Verbindung wird dreimal wöchentlich mit einem Boeing 767-400ER durchgeführt und bietet Passagieren die Wahl zwischen verschiedenen Kabinenklassen, darunter Delta One und Premium Select. Zudem wird Delta ab dem 1. Dezember 2025 täglich saisonale Flüge nach Accra, Ghana, aufnehmen. Diese Verbindung wird eingerichtet, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Delta reagiert damit auf das zunehmende Interesse an Reisen in diese westafrikanischen Länder und ermöglicht ihren Passagieren einen besseren Zugang zu den vielfältigen kulturellen und landschaftlichen Attraktionen der Region. Neben den neuen Verbindungen setzt Delta auch auf technische Verbesserungen. Ab sofort wird schnelles, kostenfreies WLAN auf internationalen Strecken, darunter auch auf Flügen nach Marokko und Westafrika, angeboten. Delta investiert zudem weiterhin in den Ausbau seines Hubs in Atlanta, um seine Position als globaler Verkehrsknotenpunkt weiter zu stärken.

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Bauarbeiten im Ruhrgebiet: Einschränkungen für Bahnreisende und Flughafenpassagiere

Seit Freitagabend, dem 1. März 2025, beginnen umfangreiche Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Essen und Dortmund. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 25. April 2025 andauern und haben erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr im Ruhrgebiet. Insbesondere Reisende, die über den Düsseldorfer Flughafen anreisen oder von dort abfliegen möchten, müssen mit Einschränkungen rechnen, da durch die Umleitungen nur noch wenige Fernzüge am Flughafen halten werden. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass die betroffenen Streckenabschnitte während der Bauarbeiten zeitweise gesperrt sein werden, was zu massiven Umleitungen und teils verlängerten Fahrzeiten führt. Reisende sollten sich auf zusätzliche Umsteigeverbindungen und längere Reisezeiten einstellen. Der Düsseldorfer Flughafen, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, wird aufgrund dieser Bauarbeiten vorübergehend deutlich weniger direkt an den Fernverkehr angebunden sein. Die Bahn empfiehlt Passagieren, rechtzeitig zusätzliche Reisezeiten einzuplanen und sich vorab über alternative Verbindungen zu informieren. Die Bauarbeiten sind Teil eines langfristigen Infrastrukturprojekts der Deutschen Bahn, das darauf abzielt, das Netz im Ruhrgebiet zu modernisieren und zu verbessern. Trotz der Unannehmlichkeiten für die Reisenden erwartet die Bahn langfristig eine Verbesserung der Fahrplanstabilität und eine Steigerung der Kapazitäten.

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Turkish Airlines-Gruppe plant Flottenerweiterung auf 520 Flugzeuge bis Ende 2025

Die Fluggesellschaften der Turkish-Airlines-Gruppe haben das Jahr 2024 mit einer Flottengröße von rund 492 Flugzeugen abgeschlossen. Dies gab das Management der Gruppe am Freitag, den 28. Februar, bekannt. Für das laufende Jahr sind Verzögerungen bei einigen Tochtergesellschaften, insbesondere bei Ajet, zu verzeichnen. Trotz dieser Verzögerungen rechnet die Gruppe jedoch mit einer Erweiterung der Flotte um 13 bis 14 Großraumflugzeuge sowie etwa 20 Schmalrumpfflugzeuge. Die geplante Erweiterung der Flotte wird durch die schrittweise Ausmusterung älterer Jets ausgeglichen. Bis Ende 2025 soll die Flottengröße der Turkish-Airlines-Gruppe voraussichtlich zwischen 515 und 520 Flugzeugen liegen. Dies ist ein weiterer Schritt in der strategischen Expansion des Unternehmens, das weiterhin auf eine hohe Kapazität und ein globales Streckennetz setzt, um den wachsenden Anforderungen im internationalen Luftverkehr gerecht zu werden. Trotz der Herausforderungen im aktuellen Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, die gesetzten Ziele bis Ende 2025 zu erreichen. Die Erweiterung der Flotte wird einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Turkish-Airlines-Gruppe leisten und deren Position als eine der führenden Fluggesellschaften im internationalen Verkehr stärken.

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Wien: Peoples-Embraer-170 erleidet Birdstrike

Am Vormittag des 4. März 2025 hat der von der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples betriebene Embraer 170 mit der Registrierung OE-LMK auf dem Flughafen Wien-Schwechat einen Vogelschlag erlitten. Dies hat zur Folge, dass die einzige Maschine des Anbieters derzeit nicht einsatzfähig ist. Laut Geschäftsführer Thomas Krutzler kollidierte ein Vogel mit einem Vorflügel. Die Triebwerke hingegen sollen nicht betroffen sein. Derzeit wird die OE-LMK von Technikern begutachtet. Weiters befinde man sich in enger Abstimmung mit Hersteller Embraer, um die weitere Vorgehensweise abklären zu können. Der betroffene Flug PE101 musste aufgrund der Beschädigung gestrichen werden. In Wien steht ein Wartungsbetrieb, der über die Zulassung für dieses Muster verfügt, zur Verfügung. Derzeit ist noch offen, ob der Schaden kurzfristig behoben werden kann, so dass die OE-LMK auf der Abendrotation Altenrhein-Wien-Altenrhein wieder zum Einsatz kommen wird oder aber ob Peoples eine andere Fluggesellschaft im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit der Durchführung beauftragen muss.

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Discover Airlines erweitert Langstreckennetz ab München

Discover Airlines, die Ferienfluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, erweitert ihr Streckennetz ab dem Flughafen München um mehrere Langstreckenziele. Ab dem 5. März 2025 werden erstmals Nonstop-Linienflüge von München nach Orlando in Florida angeboten. Im April folgen Direktverbindungen nach Windhoek in Namibia und Calgary in Kanada. Diese Expansion unterstreicht die Bedeutung Münchens als Drehkreuz für den internationalen Reiseverkehr und bietet Reisenden neue attraktive Destinationen. Discover Airlines, die seit dem Frühjahr 2024 von München aus zahlreiche Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke bedient, erweitert nun ihr Angebot um Langstreckenverbindungen. Am 5. März 2025 startet der erste Nonstop-Flug von München nach Orlando. Es folgen am 1. April Flüge nach Windhoek und am 12. April nach Calgary. Diese Ziele werden jeweils dreimal wöchentlich angeflogen. Im Winterflugplan 2025/2026 wird Calgary durch bis zu drei wöchentliche Flüge nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik ersetzt. Diese Verbindung startet am 26. Oktober 2025 und bietet Reisenden eine weitere attraktive Fernreiseoption. Um das erweiterte Streckennetz zu bedienen, stationiert Discover Airlines ab März 2025 zwei Airbus A330 in München. Zusätzlich wird im Sommer ein weiterer Airbus A320 die Flotte ergänzen, sodass insgesamt acht Flugzeuge (zwei A330 und sechs A320) am Münchner Flughafen im Einsatz sein werden. Dies ermöglicht es der Airline, 32 Ferienziele mit durchschnittlich über 80 wöchentlichen Abflügen auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke anzubieten. Bedeutung für den Flughafen München Der Flughafen München, Deutschlands zweitgrößter Flughafen, profitiert von der Expansion von Discover Airlines. Mit den neuen Langstreckenverbindungen stärkt der Flughafen seine Position als internationales Drehkreuz und bietet Passagieren eine erweiterte

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Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit: Deutsche planen reiselustiges Jahr 2025

Trotz einer gedämpften Konjunkturprognose zeigen sich die Deutschen in ihren Urlaubsplänen überraschend optimistisch. Laut der aktuellen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) beabsichtigen 75 Prozent der Bevölkerung, im kommenden Jahr zu verreisen. Diese hohe Reisebereitschaft stimmt die Tourismusbranche zuversichtlich und lässt auf ein erfolgreiches Reisejahr 2025 hoffen. Obwohl die Erwartungen an die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung weiterhin verhalten sind – 48 Prozent der Befragten erwarten eine Verschlechterung – lassen sich die Deutschen ihre Urlaubslaune nicht trüben. Die persönliche wirtschaftliche Situation wird von der Mehrheit (57 Prozent) als stabil eingeschätzt, was die Grundlage für optimistische Reiseplanungen bildet. Beliebte Urlaubsformen bleiben konstant Bei der Wahl der Urlaubsformen zeigen sich die Deutschen traditionell: Erholungs- und Badeurlaub stehen weiterhin hoch im Kurs, gefolgt von Familienurlaub, Natururlaub, Städtereisen und Erlebnisreisen. Die Rangfolge der beliebtesten Urlaubsformen hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert, was die Stabilität und Vielfalt der Urlaubsinteressen der Deutschen unterstreicht. Die meisten Befragten (45 Prozent) planen, im kommenden Jahr ähnlich viel für ihren Urlaub auszugeben wie im Vorjahr. 17 Prozent beabsichtigen sogar, ihre Ausgaben zu erhöhen. Diejenigen, die sich unsicher sind oder weniger ausgeben möchten, erwägen verschiedene Sparmöglichkeiten, darunter die Suche nach Sonderangeboten, die Wahl günstigerer Reiseziele oder Unterkünfte sowie Einsparungen bei den Nebenkosten vor Ort. Reiseziele: Mittelmeer bleibt Favorit Die Reiseanalyse prognostiziert für das kommende Jahr 67 bis 72 Millionen Reisen. Der Mittelmeerraum bleibt mit 42 Prozent der Reisen das beliebteste Reiseziel der Deutschen, gefolgt vom Inland (24 Prozent) und anderen europäischen Reisezielen (26 Prozent). Fernreisen machen mit sieben Prozent einen

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Condor setzt auf Airbus A319 von Fly Air 41 im Sommerflugplan 2025

Condor wird im Sommerflugplan 2025 auf die Unterstützung der kroatischen Sundair-Schwester Fly Air 41 setzen. Zwischen dem 1. Mai und dem 25. Oktober 2025 kommen Airbus A319 der Fluggesellschaft auf verschiedenen Condor-Strecken zum Einsatz, wie das Portal Aero Routes berichtet. Die Maschinen werden unter anderem auf Flügen von Frankfurt nach Jerez de la Frontera, Kalamata, Kavala, Korfu, Lamezia Terme, Larnaca, Palma de Mallorca, Prag, Preveza/Lefkada, Rhodos, Yerevan und Zakynthos verwendet. Die Zusammenarbeit mit Fly Air 41 ist Teil der Bestrebungen von Condor, den Sommerflugplan 2025 mit einer erweiterten Flotte und zusätzlichen Kapazitäten anzubieten. Die eingesetzten Airbus A319, die von Fly Air 41 betrieben werden, bieten den Passagieren weiterhin gewohnte Qualitätsstandards und sorgen für eine effiziente Beförderung auf beliebten Ferienstrecken.

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Klagenfurt: Fluggäste von Ryanair mit unliebsamer Überraschung „bgelückt“

Am vergangenen Mittwoch erhielten hunderte Fluggäste von Ryanair eine Nachricht, die ihre Reisepläne erheblich durcheinanderbrachte. Die Fluggesellschaft informierte die Passagiere per E-Mail, dass sich der für 15.50 Uhr angesetzte Flug von Klagenfurt nach London-Stansted auf 23.30 Uhr verschieben würde. Die Verschiebung bedeutet eine Ankunftszeit in London um 0.35 Uhr, was nicht nur für Verärgerung, sondern auch für logistische Herausforderungen bei den Betroffenen sorgte. Die verschobene Ankunftszeit stellt insbesondere die Weiterreise in die Londoner City und die spätere Hotelunterbringung in Frage – Probleme, mit denen viele Fluggäste plötzlich konfrontiert waren. Die neue Ankunftszeit von 0.35 Uhr sorgt für eine Reihe von Problemen, die den betroffenen Fluggästen zusätzlichen Stress bereiten. Da der Transfer vom Flughafen Stansted in das Zentrum Londons rund eine Stunde dauert, kommen viele Reisende erst nach 1.30 Uhr in der Stadt an. Für viele von ihnen bedeutet dies, dass sie zu spät sind, um in ihrem Hotel einzuchecken, da die meisten Unterkünfte zu dieser Zeit keine Gäste mehr aufnehmen. Dies betrifft insbesondere Reisende, die für den nächsten Tag bereits Termine, Veranstaltungen oder Meetings geplant haben. Auch Eintrittskarten und andere Reservierungen für den Donnerstag könnten für viele Fluggäste aufgrund der späten Ankunft nicht mehr genutzt werden. Die betroffenen Passagiere sehen sich nun mit der Frage konfrontiert, ob sie ihre Reise ganz absagen sollen, um weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden, oder ob sie die Änderungen der Fluggesellschaft akzeptieren und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Der Unmut ist groß, denn viele Fluggäste hatten ihre Reise bereits lange im Voraus geplant

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