Jan Gruber

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Jan Gruber

Neue Escape Challenge für den Tourismus: Digitalisierung spielerisch erleben

Ab dem 6. März 2025 startet das Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus die „Escape Challenge Tourismus“, eine innovative Teambuilding-Aktion für kleine und mittlere Unternehmen der Tourismusbranche. Ziel der Veranstaltung ist es, digitale Technologien spielerisch erfahrbar zu machen und das Bewusstsein für digitale Transformation zu schärfen. Die Teilnehmer lösen in einer interaktiven Umgebung Rätsel, die moderne Techniken wie Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und 3D-Druck einbinden. Konzipiert wurde das Projekt unter der Leitung von Dr. Robert Richter, einem Experten für digitale Transformation. Die Story der Escape Challenge dreht sich um die Umgestaltung ungenutzter Kellerräume in eine moderne Ferienwohnung. Die Teilnehmer müssen digitale und kreative Aufgaben bewältigen, um die Herausforderung zu meistern. Noch vor dem offiziellen Start erhalten Studierende die Möglichkeit, die Challenge zu testen und mit ihrem Feedback zur Weiterentwicklung des Programms beizutragen. Die Veranstaltung findet im Historischen Archiv Tourismus der Technischen Universität Berlin statt und richtet sich an Teams von drei bis fünf Personen. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist die Teilnahme kostenfrei. Unternehmen, die nicht vor Ort teilnehmen können, haben die Möglichkeit, eine mobile Version der Escape Challenge auf verschiedenen Veranstaltungen zu erleben.

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Manchester führt hybriden digitalen Kontrollturm ein

Der Flughafen Manchester wird als erster großer internationaler Flughafen Großbritanniens ein hybrides digitales Kontrollturmsystem einrichten. Dies wurde von der britischen Luftverkehrskontrollbehörde National Air Traffic Services (NATS) in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Technologieunternehmen Searidge Technologies bekanntgegeben. Ziel dieses Projekts ist es, die Kapazität des Flughafens zu erhöhen und die Pünktlichkeit zu verbessern. Die Einführung dieses hochmodernen Systems markiert einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung des Flugverkehrsmanagements. Der neue digitale Kontrollturm wird mit hochauflösenden Panoramakameras ausgestattet sein, die den Fluglotsen Echtzeitbilder des Flughafengeländes liefern. Diese Kamerabilder werden mit digitalen Overlays und Radardaten kombiniert, um eine optimierte Überwachung des Flughafens zu ermöglichen. Besonders profitieren soll der Terminal-2-Bereich des Flughafens, der durch bauliche Hindernisse bisher teilweise schwer einsehbar war. Das System umfasst zwei Kamerasysteme mit 4K-Auflösung, die insgesamt 28 Parkpositionen sowie vier Rollwege erfassen. Die von Searidge entwickelte Technologie ermöglicht es, die Turnaround-Prozesse von Flugzeugen automatisch zu überwachen und damit die Effizienz am Boden zu steigern. Eine spätere Integration der künstlichen Intelligenz „Aimee“ ist vorgesehen, um weitere Automatisierungsschritte in den Ablauf einzuführen. Vorteile für den Flughafenbetrieb Durch die neue Technologie sollen Fluglotsen eine verbesserte Situationsübersicht erhalten. „Die Installation der Kameras stellt sicher, dass unsere Lotsen jederzeit eine klare Sicht auf das gesamte Rollfeld haben“, erklärte ein Sprecher von NATS. Die Überlagerung mit Radardaten trägt zur besseren Orientierung und zur Minimierung von Verzögerungen bei. Die Digitalisierung des Kontrollturms ist Teil des groß angelegten Umbaus von Manchester Airport. Das sogenannte „Manchester Airport Transformation Programme“ sieht Investitionen von insgesamt 1,3 Milliarden Pfund vor, um die Infrastruktur zu

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Ryanair reagiert auf Streckenstreichung von Wizz Air – Sondertarife für Wien-Neapel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat kurzfristig Sondertarife für Passagiere eingerichtet, die von der Streichung der Flugverbindung Wien–Neapel durch Wizz Air betroffen sind. Das ungarische Unternehmen hatte die Strecke mit nur zwei Wochen Vorlaufzeit aus dem Programm genommen. Ryanair bietet nun auf seinen sechs wöchentlichen Flügen zwischen den beiden Städten Tickets ab 39,99 Euro an. Zusätzlich hat Ryanair bekanntgegeben, dass für den Sommer 2025 eine neue Verbindung zwischen Wien und Salerno aufgenommen wird. Die Strecke soll zweimal pro Woche bedient werden und die Anbindung Österreichs an die süditalienische Region Kampanien weiter verbessern. Die Entscheidung steht im Kontext eines verschärften Wettbewerbs zwischen europäischen Billigfluggesellschaften, insbesondere auf Strecken zwischen Mitteleuropa und Italien. „Wieder einmal springt Ryanair ein, um zu verhindern, dass Fluggäste nach der Streichung der Strecke Wien-Neapel durch Wizz Air stranden müssen. Ryanair wird weiterhin zuverlässige und günstige Verbindungen für österreichische Passagiere anbieten, mit 6 wöchentlichen Flügen auf der gleichen Strecke und 2 wöchentlichen Flügen auf unserer neuen Strecke Wien-Salerno im Sommer 25. Die Rettungstarife von Ryanair sind ab sofort unter ryanair.com buchbar“, so Andreas Gruber von Ryanair.

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Indigo startet Großraumflugzeugeinsatz mit geleaster Boeing 787-9

Die indische Fluggesellschaft Indigo hat den Einsatz von Großraumflugzeugen auf ihrer internationalen Route Delhi-Bangkok angekündigt. Ab dem 1. März 2025 wird Indigo eine geleaste Boeing 787-9 von Norse Atlantic Airways auf dieser Strecke einsetzen. Dieser Schritt markiert den Beginn einer neuen Ära für die Airline, die ab 2026 ihre eigenen Airbus A321 XLR und A350 in Betrieb nehmen wird. Mit dem Einsatz des Großraumflugzeugs führt Indigo auch ihr neues Premium-Produkt „Indigo Stretch“ auf internationalen Strecken ein. Diese Klasse bietet den Passagieren mehr Beinfreiheit, bevorzugte Sitzplatzwahl und höhere Freigepäckgrenzen. Zusätzlich werden die Fluggäste mit speziellen Mahlzeiten von Oberoi Catering Services und Getränken von Sula Vineyards verwöhnt. Die Wahl der Boeing 787-9 als Übergangslösung ermöglicht es Indigo, bereits jetzt Erfahrungen mit Großraumflugzeugen zu sammeln und das neue Premium-Produkt auf internationalen Strecken zu testen. Die eigenen Airbus-Flugzeuge werden dann ab 2026 die Flotte ergänzen und die Langstreckenkapazität von Indigo weiter ausbauen.

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Lufthansa Group führt umfassende Änderungen im Vielfliegerprogramm „Miles & More“ ein

Die Lufthansa Group steht vor einer der größten Umstellungen ihres Vielfliegerprogramms „Miles & More“, die am 3. Juni 2025 in Kraft treten werden. Die größte Neuerung ist die Einführung eines dynamischen Preismodells für die Einlösung von Flugmeilen. Künftig werden die Meilenwerte nicht mehr fest und einheitlich sein, sondern sich flexibel nach verschiedenen Faktoren wie Ticketpreis, Flugstrecke und Reiseklasse richten. Diese Entscheidung wird von der Lufthansa Group als eine Reaktion auf die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Kunden und den Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Nutzung des Programms beschrieben. Das bislang bewährte System von festen Meilenwerten, bei dem die Anzahl der benötigten Meilen für Flugprämien immer gleich war, wird künftig aufgebrochen. Stattdessen wird der Meilenwert für Flugprämien nun von verschiedenen Faktoren beeinflusst. So sollen die Preise der Flugtickets, die jeweilige Flugstrecke und die Reiseklasse in die Berechnung einfließen. Dazu kommen zusätzlich saisonale Unterschiede: Während die Meilen in der Nebensaison günstiger sein sollen, könnten sie in der Hochsaison entsprechend steigen. Das dynamische Pricing bedeutet eine erhebliche Veränderung im bisherigen System und stellt sicher, dass der Meilenwert flexibler an die Marktbedingungen angepasst wird. Die Lufthansa Group hält sich bei der genauen Höhe der Meilenwerte zurück. Es ist bislang nicht bekannt, ob die Meilen in der Nebensaison tatsächlich unter den bisherigen Fixpreismodellen liegen werden, was zu einer breiten Diskussion über die Auswirkungen auf die Vielflieger führen dürfte. Es bleibt abzuwarten, wie sich das dynamische Pricing langfristig auf die Attraktivität des Programms auswirken wird. Vereinheitlichung des Tarifsystems und vereinfachte Flugprämien Ein weiterer wichtiger Schritt in

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Anstieg der Luftverkehrsunfälle im Jahr 2024 – IATA berichtet über steigende Unfallrate

Die Zahl der Unfälle im Luftverkehr ist im Jahr 2024 leicht gestiegen, wie der Internationale Verband der Fluggesellschaften (IATA) mitteilte. Auf insgesamt 880.000 Flüge kam es zu einem Unfall, was einer Rate von 1,13 Unfällen pro eine Million Flüge entspricht. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag diese Rate bei 1,09. Insgesamt wurden 46 Unfälle weltweit verzeichnet, bei denen 244 Menschen ums Leben kamen. Zum Vorjahr (42 Unfälle mit 72 Todesopfern) zeigt sich eine deutliche Zunahme der Zahl der Todesopfer. Die IATA hebt jedoch hervor, dass die Unfallhäufigkeit im Luftverkehr weiterhin sehr gering ist. Bei 40,6 Millionen Flügen gab es 2024 insgesamt 46 Unfälle. Obwohl die Zahlen gestiegen sind, betont der IATA-Chef Willie Walsh, dass Unfälle in der Luftfahrt nach wie vor äußerst selten sind. Der Fünfjahresdurchschnitt für die Jahre 2020 bis 2024 liegt bei einem Unfall pro 810.000 Flüge, während dieser Wert im Zeitraum von 2011 bis 2015 bei einem Unfall pro 456.000 Flüge lag. Regionale Unterschiede sind ebenfalls auffällig: Während in der Region der Nachfolgestaaten der Sowjetunion keine Unfälle gemeldet wurden, war die Unfallrate in Afrika mit 10,59 besonders hoch. Europa lag mit einer Unfallrate von 1,02 auf eine Million Flüge im Mittelfeld. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hatte Anfang des Jahres eine andere Zahl für die Todesopfer im Luftverkehr genannt und wies darauf hin, dass weltweit 334 Menschen bei Luftverkehrsunfällen ums Leben kamen. Diese Zahl berücksichtigt auch Opfer am Boden und Abschüsse über Konfliktgebieten, was die IATA nicht in ihrer Statistik erfasst.

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Streiks in Deutschland: Diese Rechte haben Passagiere

Nach Warnstreiks an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn wird nun auch der Flughafen München von einem zweitägigen Arbeitskampf betroffen sein. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und die Bodenverkehrsdienste aufgerufen, von Donnerstag bis Freitag die Arbeit niederzulegen. Hintergrund ist der anhaltende Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Nach Angaben des Flughafens sind voraussichtlich rund 1.600 Flüge betroffen. Fluggäste müssen mit erheblichen Verzögerungen, Flugstreichungen und langen Wartezeiten rechnen. Da es sich um einen Streik des Flughafenpersonals handelt und dieser außerhalb der Kontrolle der Airlines liegt, besteht nach der europäischen Fluggastrechteverordnung grundsätzlich kein Anspruch auf Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro pro Person. Dennoch sind Airlines verpflichtet, Passagiere schnellstmöglich auf alternative Verbindungen umzubuchen. Sollte dies nicht geschehen, können Fluggäste in bestimmten Fällen Erstattungsansprüche geltend machen. Das EuGH-Urteil von 2020 (Rechtssache C-74/19) verpflichtet Fluggesellschaften, Reisende auf die schnellste verfügbare Route umzubuchen – auch über andere Airlines oder indirekte Verbindungen. Betroffene Passagiere haben zudem Anspruch auf Ersatzleistungen. Bei Verspätungen von mehr als fünf Stunden oder bei Ausfällen müssen Fluggesellschaften den Ticketpreis erstatten oder eine alternative Beförderung anbieten. Inlandsflüge können auf Bahntickets umgebucht werden. Darüber hinaus sind Airlines verpflichtet, Versorgungsleistungen wie Mahlzeiten, Getränke sowie bei Bedarf Hotelunterkünfte bereitzustellen. Fluggästen wird geraten, alle Quittungen aufzubewahren, um mögliche Kosten für alternative Transportmittel oder Verpflegung bei den Airlines geltend zu machen.

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Riyadh Air rechnet mit baldigem AOC-Erhalt

Die Luftfahrtindustrie in Saudi-Arabien steht vor einer bemerkenswerten Erweiterung: Riyadh Air, eine von der saudischen Staatsfondsbehörde Public Investment Fund (PIF) gegründete Fluggesellschaft, bereitet sich darauf vor, den Markt zu betreten. Diese neue Airline soll nicht nur den nationalen Luftverkehr bereichern, sondern auch internationale Verbindungen schaffen. Doch trotz intensiver Bemühungen und vieler Ankündigungen gibt es weiterhin Unsicherheiten über den genauen Zeitpunkt der Markteinführung und den aktuellen Stand der behördlichen Genehmigungen. Riyadh Air hat kürzlich angekündigt, dass die Fluggesellschaft in der dritten Jahreshälfte 2025 ihren kommerziellen Betrieb aufnehmen wird. Dies stellt eine Verzögerung im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen dar, die den Start im ersten Quartal 2025 vorsahen. Die Verzögerung bei der Einführung lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen, unter anderem auf die noch ausstehende Ausstellung des sogenannten Air Operator’s Certificate (AOC), welches von der General Authority of Civil Aviation (GACA) des Königreichs erteilt werden muss. Tony Douglas, der CEO von Riyadh Air, erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal Al Arabiya, dass die Fluggesellschaft bereits im Besitz dieses Zertifikats sei. Doch die Airline musste später eine Klarstellung abgeben. In einer Stellungnahme an die Plattform ch-aviation hieß es, dass Riyadh Air „in den letzten Monaten unermüdlich daran gearbeitet habe, alle technischen und flugspezifischen Anforderungen zu erfüllen“, aber das AOC noch nicht erlangt sei. Das Dokument wird für den rechtmäßigen Betrieb der Fluggesellschaft notwendig, sodass ohne diese Genehmigung keine kommerziellen Flüge durchgeführt werden können. Ob das AOC mittlerweile erteilt wurde, konnte nicht verifiziert werden. Anfragen an die saudische Zivilluftfahrtbehörde sowie an die Airline blieben unbeantwortet. Es

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Ethiopian Airlines dementiert Wiederbelebung des Nigeria-Air-Projekts

Ethiopian Airlines hat Berichte zurückgewiesen, wonach das Unternehmen plane, das gescheiterte Projekt einer nigerianischen Nationalfluggesellschaft in Zusammenarbeit mit der nigerianischen Regierung wiederzubeleben. Diese Spekulationen wurden durch einen Besuch des nigerianischen Luftfahrtministers Festus Keyamo in Addis Abeba ausgelöst. Vertreter von Ethiopian Airlines betonten jedoch, dass das Treffen mit CEO Mesfin Tasew Bekele sich auf allgemeine Entwicklungen in der afrikanischen Luftfahrt konzentrierte und nicht auf das gescheiterte Nigeria-Air-Projekt. Das Nigeria-Air-Projekt wurde erstmals im Juli 2018 auf der Farnborough Air Show im Vereinigten Königreich vorgestellt. Geplant war, dass Ethiopian Airlines einen Anteil von 49% an der neuen Fluggesellschaft hält, während die nigerianische Regierung 5% und andere Investoren die restlichen 46% besitzen sollten. Die Fluggesellschaft sollte ihren Betrieb am 29. Mai 2023 aufnehmen, nachdem sie am 26. Mai 2023 ihr erstes Flugzeug, eine Boeing 737-800, erhalten hatte. Aufgrund von Widerstand seitens nigerianischer Fluggesellschaften und Problemen bei der Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) verzögerte sich der Start jedoch mehrfach. Im August 2023 kündigte Ethiopian Airlines an, den Betrieb im Oktober 2023 mit einer Flotte von acht eigenen und zwölf geleasten Flugzeugen aufzunehmen. Trotz dieser Pläne wurde das Projekt im Mai 2024 von der nigerianischen Regierung unter Präsident Bola Tinubu auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Luftfahrtminister Festus Keyamo bezeichnete das Projekt als „Betrug“ und kritisierte die Beteiligung ausländischer Unternehmen, die seiner Meinung nach die Entwicklung lokaler Fluggesellschaften behindern könnte. Im Juli 2024 bestätigte Ethiopian Airlines, dass die nigerianische Regierung kein Interesse mehr an einer Partnerschaft für Nigeria Air habe. CEO Mesfin Tasew erklärte, dass die Regierung nicht mehr

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48-stündiger Warnstreik legt Flughafen München lahm

Am Donnerstag, den 27. Februar, und Freitag, den 28. Februar 2025, wird der Flughafen München aufgrund eines von der Gewerkschaft Verdi initiierten 48-stündigen Warnstreiks weitgehend stillstehen. Die Arbeitsniederlegung beginnt am Donnerstag um 0:00 Uhr und endet am Freitag um 24:00 Uhr. Betroffen sind Beschäftigte der Flughafen München GmbH (FMG), der Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM), der Flugzeugabfertigungsgesellschaften AeroGround und SwissportLosch sowie weiterer Abfertigungsdienstleister. Der Flughafen rechnet mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Von den insgesamt über 1.600 geplanten Flugbewegungen werden die Airlines voraussichtlich den größten Teil annullieren. Passagiere müssen sich auf einen stark reduzierten Flugplan und Verspätungen einstellen. Der Flughafen empfiehlt Reisenden, sich frühzeitig bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren und im Falle einer Annullierung nicht zum Flughafen anzureisen. Der Streik fällt mit dem Beginn der bayerischen Faschingsferien zusammen, was die Auswirkungen auf Reisende zusätzlich verschärft. Verdi erhöht mit dieser Maßnahme den Druck im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes, nachdem bisherige Verhandlungen ergebnislos blieben. Die Gewerkschaft fordert ein Lohnplus von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro monatlich, sowie verbesserte Zuschläge für belastende Tätigkeiten und drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber, insbesondere Kommunen, verweisen auf finanzielle Engpässe und hohe Schulden. Der Flughafen München betont, gemeinsam mit den Airlines und allen Partnern durch vorausschauende Planung für größtmögliche Stabilität zu sorgen und Unannehmlichkeiten für Reisende im Rahmen der Gegebenheiten zu reduzieren. Für Samstag, den 1. März, wird wieder ein weitgehend regulärer Flugbetrieb erwartet. Passagiere werden dringend gebeten, sich vor ihrer Anreise zum Flughafen über den aktuellen Status ihres Fluges

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